{"id":63164,"date":"2024-10-28T00:01:00","date_gmt":"2024-10-27T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63164"},"modified":"2022-02-21T17:33:06","modified_gmt":"2022-02-21T16:33:06","slug":"lebenssinfonie-in-vier-saetzen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/10\/28\/lebenssinfonie-in-vier-saetzen\/","title":{"rendered":"Lebenssinfonie in vier S\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kann ein Sammelband mit achtundneunzig Gedichten, in mehr als f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahren entstanden, die elementare Vielfalt des Meeres erfassen, vorausgesetzt das poetische Ich des Lyrikers verharrt nicht nur als reflektierender Beobachter an der Endstation Meeres-Sehnsucht, sondern wirft sich gleichsam im Rausch in unfassbare Tiefen, in der W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume mit ozeanischer Unbegrenztheit erf\u00fcllt oder auch gel\u00f6scht werden? Eine solche Voraussetzung ist dann gegeben, wenn ihr Autor gleichsam zum Schreiben verbannt ist und seine poetisch hoch aufgeladenen Kompositionen auch ein in sich nachvollziehbares Konzept enthalten. Horst Samson, Autor von zahlreichen Gedichtb\u00e4nden, Herausgeber von Anthologien und Sachb\u00fcchern, literarischer \u00dcbersetzer aus dem Rum\u00e4nischen und Aromunischen, Feuilletonist und Journalist, ist mit dem vorliegenden Gedichtband etwas gelungen, was in einer umfassenden poetisch aufgeladenen, rhythmisierten Durchdringung seiner Sujets zum Ausdruck kommt. Und sich bereits in der Gliederung der Gedichtsammlung nach \u00dcberschriften niederschl\u00e4gt: <em>Prolog; Verbannt ins ewige Nichts; Gest\u00fctzt auf lange Schatten; Ode an die Gefangenen; Nur Liebesbriefe halten durch; Beim Umbl\u00e4ttern der Jahre; Epilog<\/em>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eingebettet in f\u00fcnfzehn kolorierte, verfremdete Fotografien und einer Schwarz-Wei\u00df-Version verleiht dieser Buch-Komposition aus Bildern und Poemen in einem schwarzen Paperback ein hohes Ma\u00df an Erwartungen, die schon beim Reklamieren des Prologs \u201eVersuch \u00fcber das Gedicht\u201c erf\u00fcllt werden:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDas Gedicht ist in der Stille \/ Ein winziges \/ Tier, Sprache auf der Flucht \/ In Verliese des Hirns, verliert es \/ \u2026\u201c.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist der geschickte Umgang mit dem Enjambement, dem Zeilensprung eines Bildgedankens, das den meisten Gedichten eine wachsende Spannung verleiht, die von einem Sinnbild zum anderen wandert: \u201eAch Universum \u2013 alles so \/ Fr\u00f6hlich, alle tanzten den Sturzflug \/ Der Lemminge\u2026 So setzt das Kapitel <em>Verbannt ins ewige Nichts<\/em> ein, in dem der heimatlose, ans Schwarze Meer verbannte Publius Ovidius Naso, der aus Rom verbannte Dichter Ovid, sein Leid seiner ihm verbliebenen einzigen Heimat, dem Meer, klagt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDas Ich in Trauer in diesem leeren \/ Niemandsland \u2013 Heimat, welch ein Wort \/ Das grelle Jetzt \/ Oder nie. Gefangen und befangen darin \/ Sitzt einer in der Sprache, der wei\u00df \/\u2026\u201c<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u2026. und dennoch hilflos zusehen muss, wie er seine Lebenszeit vergeuden muss.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die <em>Verbannung ins ewige Nichts <\/em>ist \u00fcberraschenderweise auch mit ganz anderen poetisch verdichteten Visionen und pers\u00f6nlichen Erlebnissen erf\u00fcllt. Da stromern Fische aller Arten durch Europas Fl\u00fcsse, und das Meer wird als letzter freier Ort auf der Welt (mit einem Verweis auf Hemingway) einmal als Kolo\u00df bejubelt, ein anderes Mal \u201eals dunkles Werkzeug der G\u00f6tter \/ Die aus Menschen Quallen machen \/ Oder M\u00f6rder,\u201c beschrieben. oder gar als hintergr\u00fcndiges Stilleben mit Sonnenschirm und schweigenden Stimmen in den Wellen nachgezeichnet. Und der Urlaub am Meer, der mit zarten erotischen Details in dieses \u201eewige Nichts\u201c aufgenommen wird?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eMit verdrehten Augen \/ Laufen wir gl\u00fccklich \u00fcber den Strand \/ In den spitzen Schrei einer M\u00f6we.\u201c<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr unterschiedliche poetische Visionen vor dem geographischen Hintergrund nord- und s\u00fcdeurop\u00e4ischer K\u00fcstenlandschaften enth\u00e4lt das Kapitel <em>Gest\u00fctzt auf lange Schatten.<\/em> Es wird eingeleitet durch ein Zitat aus Paul Celans Gedicht \u201e<a href=\"https:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/corona-67\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Corona<\/a>\u201c und einer poetologischen Reflexion \u00fcber die zeitliche Dimension in einer imagin\u00e4ren Stunde, in der aufgebrochene Nussschalen zu einer Metapher f\u00fcr schwer belastete Erinnerungen und eine gescheiterte Liebe werden. Was dann folgt sind poetisch hoch aufgeladene Visionen \u00fcber und harte Schnitte durch norwegische K\u00fcstenlandschaften wie auch einf\u00fchlsame Beschreibungen gleichsam versunkener griechischer und italienischer K\u00fcstenorte. Was auff\u00e4llt sind die unerwarteten Bildwechsel und pl\u00f6tzlichen gedanklichen Umbr\u00fcche, wie zum Beispiel eine Reflexion \u00fcber massenhaft aufgeh\u00e4ngte Stockfische, deren Pr\u00e4senz die reale und traumatische Wahrnehmung des lyrischen Ich erschreckt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00a0\u201eDer Himmel h\u00e4ngt voller \/ Gek\u00f6pfter \/ Fische, die Leiber aufgeschlitzt \/ Ausgeblutet im Zwielicht \/ Der Mitternachtssonne \/ Auf den Lofoten \u2026\u201c .<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und diese Fische tauchen dann im Traum, im alter Ego des Dichters, wieder auf, der von Schmerz erf\u00fcllt ist, vom Gestank der aufgeh\u00e4ngten, sich r\u00e4chenden Dorsche betroffen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Gedicht (<em>Die Flut auf Lesbos<\/em>) wird an die unbarmherzigen Voraussetzungen f\u00fcr das \u00dcberleben von Fl\u00fcchtlingen aus der T\u00fcrkei erinnert, die kaum an der vorl\u00e4ufig rettenden K\u00fcste von Lesbos gestrandet, nicht sofort nach Lebensmitteln verlangen, sondern um Strom f\u00fcr ihre Handys bitten, um die Fortsetzung ihrer Flucht zu organisieren. Was in diesen pointierten Bildern faktenorientiert ist, das vermag in einer touristisch ausgemalten Kreuzfahrt durch das \u00c4g\u00e4ische Meer nur wenig \u00fcberzeugen (vgl. Kreuzfahrt, 2017, S. 70). \u00a0Dort \u201eVerschl\u00e4gt es dem Ich die Sprache, \u201e\u2026 bevor uns \/ Bei den Kykladen Millionen Sterne \u00fcberfallen.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist schade, dass unter den zahlreichen sehr gelungenen Gedichten sich auch einige klischeebeladene Wortfelder eingeschlichen haben. Sie verleihen dem Gedichtband da und dort den Eindruck einer Beliebigkeit, die das Meer nicht zum Rauschen bringt, sondern es in die Zonen des verbrauchten Wortm\u00fclls verbannt. Ganz anders in der <em>Ode an die Gefangenen<\/em>, wo knappe, fast pointierte Visionen von <em>Heiligenhafen <\/em>(2016) benutzt werden, das Gedicht <em>Versenktes Paradies<\/em> (2018) die Freuden der Kindheit an der Donau beschw\u00f6rt, und in <em>Sanary-sur-Mer. Am Hafen <\/em>(2014) an den Ort am Mittelmeer erinnert wird, wo zahlreiche \u00f6sterreichische und deutsche Schriftsteller in den Jahren nach 1933 auf der Flucht vor den Nazi-Schergen Halt machten. Und in Erinnerung an das Gedicht <em>R\u00fcckkehr der Schiffe <\/em>\u00a0(<em>2019)<\/em> von Hilde Domin steigen in dem Poem <em>Rauchs\u00e4ulen \u00fcber dem Wasser<\/em> auf, um zu signalisieren, dass der Tod sich im Gespr\u00e4ch mit dem Dichter befindet, f\u00fcr den es, wie f\u00fcr die ganze Mannschaft, keine R\u00fcckkehr zu den Lebenden geben wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr intime, mit unterschiedlichen Gef\u00fchlen aufgeladene T\u00f6ne klingen im Kapitel <em>Nur Liebesbriefe halten durch<\/em> an. Neruda der ber\u00fchmte chilenische Dichter, dient als Metapher f\u00fcr den \u201eHerzschlag des Ozeans\u201c, und das ins Meer abtauchende lyrische Ich f\u00fchlt sich vielleicht als \u201eKind eines Delphins, eines Haifisches, eines Wals\u201c. In einem Gedicht, das den Titel \u201e<em>Atlantik<\/em>\u201c tr\u00e4gt, nimmt es sogar die Herausforderung an, \u201emitzuflie\u00dfen Ins \/ Verlockende Schaumbad \/ \u2026\u201c. Das Meer erweist sich aber auch in den folgenden poetischen Bekenntnissen als Kulisse f\u00fcr Liebesbekundungen und \u00fcberflie\u00dfende Gef\u00fchle. Sie tragen die Namen der Adressaten, sie greifen in den Bekenntnissen des Ich auch religi\u00f6s aufgeladene Metaphern auf und benutzen das Meer als ozeanischen Inbegriff der Liebe.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz gemischte Themen greift hingegen das abschlie\u00dfende Kapitel <em>Beim Umbl\u00e4ttern der Jahre <\/em>auf. In dem Eingangsgedicht \u00fcber \u201e<em>R\u00fcgen im September\u201c <\/em>hilft ein leichter Wind vom Meer (die Ostsee erh\u00e4lt hier metaphorische Dimensionen) beim Umbl\u00e4ttern der Jahre. Im <em>\u201eNirgendwo der Staatenlotterie\u201c<\/em> stellt ein kollektives Ich (mit einem Gewissen der Zeitlosigkeit?) vage \u00dcberlegungen \u00fcber das Rad der Geschichte an, von dem das Ich \u00fcberrollt wird; und im \u201e<em>Das Lied der W\u00fcste\u201c \u201ePilotet (der Sand) europaw\u00e4rts und findet \/ Kein Land, verstaubt vergeblich die Metapher, \/ Sie leidet am Virus \/ Poesie. Das Meer ist kitschig und furchtbar\/ Blau und leer gedichtet\u201c. <\/em>Ist dies ein Eingest\u00e4ndnis, dass sich beim Umbl\u00e4ttern der Jahre nunmehr eine Unlust am Dichten einstellt? \u201e<em>Der Versuch \u00fcber Klarheit\u201c <\/em>mit San Remo, 2016, unterzeichnet, verweist auf \u201eSehns\u00fcchte, die in gro\u00dfer Eile im Sonnenuntergang verschwinden\u201c und \u201ealles sieht danach, als ob es uns nicht gegeben h\u00e4tte.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schade, denn vor allem in einem der zuletzt abgedruckten Gedichte klingt die F\u00e4higkeit des Dichters zur ironischen Brechung von k\u00fchnen Behauptungen an. Es ist \u201e<em>Die Bewerbung um die vakante Stelle im Pelagos-Projekt\u201c<\/em>, in der das lyrische Ich in der Verk\u00f6rperung eines Delphins die wunderbare Eigenschaft r\u00fchmt, die dieses \u00fcberaus intelligente Meerestier aufweist, um damit mit aller seiner Selbstlosigkeit den Menschen als Vorbild zu dienen. Diese F\u00e4higkeit stellt das lyrische Ich in \u201e<em>La Mer \u2013 Lebenssinfonie in vier S\u00e4tzen\u201c <\/em>aus dem Jahr 2019 noch einmal heraus, wo es hei\u00dft: \u201e<em>1. Ich kann mit Delphinen reden\u201c. <\/em>Daran schlie\u00dft sich der Epilog an: \u201e<em>Ich beherrsche die Kunst des Gehens\u201c. <\/em>Er schlie\u00dft diesen so vielschichtigen Gedichtband ab, l\u00e4sst das Meer noch einmal rauschen und st\u00fcrmen, und belohnt den Lesenden und vielleicht sogar Deklamierenden mit einer F\u00fclle von eigenen und eigenst\u00e4ndigen Empfindungen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Meer im Rausch<\/strong>, von Horst Samson, POP Verlag 2019<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-82745 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover-205x300.jpg 205w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover-260x381.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover-160x235.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DasMeer_Cover.jpg 341w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Kann ein Sammelband mit achtundneunzig Gedichten, in mehr als f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahren entstanden, die elementare Vielfalt des Meeres erfassen, vorausgesetzt das poetische Ich des Lyrikers verharrt nicht nur als reflektierender Beobachter an der Endstation Meeres-Sehnsucht, sondern wirft sich gleichsam im&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/10\/28\/lebenssinfonie-in-vier-saetzen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":98673,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[934,1158],"class_list":["post-63164","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-horst-samson","tag-wolfgang-schlott"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63164"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99315,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63164\/revisions\/99315"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98673"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}