{"id":62841,"date":"2022-02-07T00:01:17","date_gmt":"2022-02-06T23:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62841"},"modified":"2022-02-17T21:02:00","modified_gmt":"2022-02-17T20:02:00","slug":"karibische-landschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/07\/karibische-landschaft\/","title":{"rendered":"BILD 1. Karibische Landschaft."},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><em>Das Meer im Hintergrund: von T\u00fcrkis bis Indigo. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Der Himmel oben: von Ultramarin bis Kobalt. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Der Sonnenkreis in der Mitte: von Orange bis Purpurrot. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Dunkelblaue Umrisse im Vordergrund: eine Frau und ein Mann. Sie sitzen in einem Caf\u00e9 am Strand, an einem runden Marmortisch. Perlmuttwei\u00df. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Auf dem sandigen Boden liegen ihre Schatten. Chocolat. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die beiden schweigen. Sie sehen sich nicht an. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau spielt mit ihrem Feuerzeug. Es ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlich aussehender Gegenstand, keiner von denen, die man am Bahnhof kaufen kann. Er hat oben eine Fassung aus Kupfer, die eine Ei-dechse darstellt. Unten steckt er in einer Umrandung aus schwarzem Holz, die eine haltende Hand darstellen soll. Drei sehr feine Ketten umschlingen deren vermeintliches Gelenk und binden es fest angespannt an das Halsband der Eidechse. Die Frau dreht das Feuerzeug in ihren Fingern, schl\u00e4gt mal mit dessen oberen, mal mit dem unteren Teil regelm\u00e4\u00dfig auf den Tisch. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Wenn der obere Teil gegen die Marmorplatte st\u00f6\u00dft, gibt es ein metallisches Klirren, wenn der untere Teil es tut, ein dumpfes Klopfen. Die Frau schl\u00e4gt einmal mit der langen Seitenkante auf den Stein. Der Klang der Ketten ist \u00fcberraschend schal. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie wechselt die Reihenfolge immer wieder ab: oben, Kante, unten. Unten, oben, Kante. Kante, unten, oben. Oben, unten, Kante. Sie will nun einen rhythmisch zusammenh\u00e4ngenden Klang erzeugen. Unten-Kante, unten-Kante, unten-unten-unten. Oben-Kante. Unten-Kante, unten-Kante, unten-unten-unten. Oben-Kante. Tief-mittel, tief-mittel, tief-tief-tief. Hoch-mittel. Tief-mittel, tief-mittel, tief-tief-tief.\/ Hoch-mittel usw. Die Frau sieht eine m\u00f6gliche Transkription dieses Klangmusters vor den Augen. Ihre Hand bewegt sich auf ihrer H\u00e4lfte des Tisches von links nach rechts und von unten nach oben. Ihre Augen folgen der unsichtbaren Notenzeile. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Das Transkribieren ist eine bew\u00e4hrte Art, Information und Botschaft zu organisieren. Eine Form der Ordnung an der Oberfl\u00e4che; so darf das Chaos in der Tiefe ungest\u00f6rt gedeihen. Die Ordnung agiert anhand von sichtbaren Strukturen und Mustern, um Information und Botschaft erkennbar, verst\u00e4ndlich und zug\u00e4nglich zu machen. Das Chaos darf gesichert die Wurzel der Ordnung weiterhin in der Tiefe sabotieren und, ungest\u00f6rt, diese jedes Mal aufs Neue r\u00fccksichtslos versetzen.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eH\u00f6r doch, bitte, auf!\u201c sagt der Mann, ohne den Blick von dem Meer abzuwenden. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eEs klingt vertraut, findest du nicht?\u201c fragt die Frau.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eNein!\u201c antwortet der Mann. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Das konkret Erlebte erreicht bei weitem nicht die Qualit\u00e4t dessen, was das Denken erreichen kann, wenn es das Konkrete des Erlebten f\u00fcr sich beansprucht. Dieses wird zum puren Erleben. Das Geschehen wird auf das Wesentliche konzentriert. Es nimmt \u00a0die Form einer Transkription ganz und gar an. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau hat in ihrem Kopf ein ganzes Orchesterarrangement um diese Urform kreisen lassen. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eIch hab dir doch gesagt, du sollst damit aufh\u00f6ren, h\u00f6rst du nicht?\u201c schnaubt der Mann sie an. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie h\u00f6rt auf zu klopfen und legt das Feuerzeug ger\u00e4uschlos auf den Tisch. Sie steht auf, nimmt die Handtasche und geht in das Lokal hinein, vermutlich auf die Toilette, um in Ruhe zu weinen. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Der Mann nimmt das Feuerzeug in die Hand und spielt mit dem Daumen am Kopf der Eidechse herum. Klickt an, klickt aus. An, aus. Er findet den Gegenstand v\u00f6llig geschmacklos.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Als er ihn vor zwei Jahren der Frau geschenkt hatte, fand er ihn witzig, weil er ihn unter witzigen Umst\u00e4nden erworben hatte. Auf dem Flohmarkt, an einem Stand mit skurrilen Kultobjekten. \u00a0\u00dcberwiegend Kitsch. Reproduktionen von da Vincis Abendmahl umrahmt von kleinen, bunten Gl\u00fchbirnen. Holzfigurinen der indischen Mythologie mit vergoldeten verstellbaren Geschlechtsteilen. Miniaturfiguren aus dem chinesischen und griechischen Horoskop, CDs mit Tantras und esoterischer Musik. Babelt\u00fcrme aus Keramikw\u00fcrfeln als Baukastenspiel, \u00e4gyptische Stelen mit Reliefbildnissen von Hollywood- und Popstars. Die Verk\u00e4uferin sah den am\u00fcsierten Blick des Mannes und sprach ihn an. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie zeigte ihm das Feuerzeug und erkl\u00e4rte, dass die Eidechse ein Symbol der Seele auf der Suche nach W\u00e4rme und Licht w\u00e4re, und wenn ihm das nicht gefiele, dann k\u00f6nnte er darin einen Salamander sehen, das Symbol des ewigen Feuers. Und die Hand symbolisierte die herrschende, irdische Macht, oder wenn er wollte, buddhistisch gesehen, das Geheimnis der Gesten, also der Kommunikation. Und die Ketten w\u00fcrden die Seele an die Vernunft festbinden, oder er k\u00f6nnte darin die geheimnisvolle Kraft sehen, die das Feuer z\u00e4hmen kann. Wie er wollte. Aber, wenn er verliebt sein sollte, w\u00e4re dies der ideale Liebestalisman, den er seiner Freundin schenken k\u00f6nnte. Also hat der Mann das f\u00fcrchterliche Ding gekauft. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Er dreht es jetzt in den Fingern und schl\u00e4gt damit rhythmisch auf die Marmorplatte. Es gab zweifelsohne Anziehung am Anfang, nun reifte sie nicht zur Verliebtheit, geschweige zur Liebe. Mittlerweile ist daraus Hass geworden. Unbegreiflich die \u00dcberfl\u00fcssigkeiten des Lebens. So betrachtet, ist dieses Feuerzeug tats\u00e4chlich ein verh\u00e4ngnisvoller Gegenstand gewesen, nicht wahr? Eine Schnittstelle zwischen dem Voraussehbaren und dem Zufall, der schlie\u00dflich allen in die Quere kommt. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau ist wieder zur\u00fcck. Sie setzt sich hin und sieht dem Mann zu, w\u00e4hrend er mit dem Feuerzeug auf den Tisch schl\u00e4gt. Unten-Kante-oben. Kante-oben-unten. Oben-unten-Kante. Tief-mittel-hoch. Mittel-hoch-tief. Hoch-tief-mittel. Diese Inkonsequenz st\u00f6rt sie. Sie nimmt das leere Glas und klopft damit vorsichtig auf den Tisch. Im Grunde genommen unterscheiden sich die Eigenschaften wenig voneinander, stellt sie fest. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Wenn man mit dem Boden des Glases klopft, ist der Klang ges\u00e4ttigt und tief. Auf der Kante klingt er neutral und schal, auf dem Rand hoch, klirrend. Sie schl\u00e4gt mit dem Glas auf den Tisch im gleichen Rhythmus und in gleicher Reihenfolge wie der Mann mit dem Feuerzeug jetzt, nur setzt sie einen Takt sp\u00e4ter ein.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Transkription: Kanon. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Er:\u00a0 tief mittel hoch\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tief mittel hoch<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tief mittel hoch\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tief mittel hoch<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Er:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mittel hoch tief\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mittel hoch tief<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 mittel hoch tief\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mittel hoch tief<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Er: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0hoch tief mittel\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 hoch tief mittel<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0hoch tief mittel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 hoch tief mittel<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau und der Mann sitzen sich gegen\u00fcber am Marmortisch und schlagen mit Gegenst\u00e4nden auf die glatte Oberfl\u00e4che. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie sprechen nicht und sehen sich nicht an. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie erzeugen ihre versetzten Rhythmen, ihre Parallelmuster an dem gemeinsam besetzten Tisch. Es gilt noch zu entscheiden, was Tiefe, was Mitte, und was H\u00f6he f\u00fcr jeden von ihnen stellvertretend zu verdeutlichen hat. \u00dcber Grunds\u00e4tzliches sind sich Frau und Mann am Tisch einig: H\u00f6hen, Mitten und Tiefen geben die gel\u00e4ufigsten Formeln der Erkenntnis im Leben wieder. Beide haben dies schon erkannt und gemeinsam oder jeder f\u00fcr sich erlebt: hoch ist Freud und tief ist Leid und dazwischen ist das Mittelma\u00dfgef\u00fchl des Alltags. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>An diesem karibischen Ort nehmen die Frau und der Mann von all dem Urlaub. Sie tun es, um Leid zu vergessen, Alltag zu bew\u00e4ltigen und Freude zu erzwingen. Sie versuchen es, weil sie im Augenblick nicht wissen, wie sie sonst der Leere zwischen ihnen entfliehen k\u00f6nnten. Sie versuchen es nicht nur durch Schweigen. Sie wollen es versuchen, indem sie durch Klopfen von Rhythmen und durch Erzeugen von Klangmustern nach dem Einen suchen, das beiden entspricht. Sie wollen nach dem gemeinsamen Nenner, nach der Formel suchen, der ihre parallelen Erkenntnisse entsprungen sind. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eIch will wissen, wie es weiter geht, was du jetzt vorhast\u201c, sagt die Frau.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eWie, was ich vorhabe? Genie\u00dfen, ausruhen, entspannen. Das habe ich vor\u201c, erwidert der Mann.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eDas meine ich nicht\u201c, sagt die Frau. \u201eIch meine uns\u201c.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eIch wei\u00df, was du meinst\u201c.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eUnd?\u201c<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eUnd was?\u201c verliert der Mann die Geduld. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau schweigt<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eWas willst du eigentlich?\u201c wiederholt der Mann. \u201eIst es dir hier nicht sch\u00f6n genug? Nicht gut genug? Was willst du denn mehr?\u201c<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eWir reden aneinander vorbei\u201c, sagt sie. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Die Frau und der Mann sehen sich nicht an, sie sehen auf ihre H\u00e4nde. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie schlagen mit ihren improvisierten Instrumenten auf den Marmortisch, umgeben von der sommerlichen Landschaft. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Das Meer rauscht im Hintergrund, die M\u00f6wen schreien. Gemurmel und Geschirrgeklirr wehen von den anderen Tischen zu ihnen hin\u00fcber. Die Kakophonie um sie herum erstellt eigene Muster. Sie umfasst viel zu viele Variationen von H\u00f6hen, Tiefen und Mitten. Zu viele Formeln der Erkenntnis und keinen einzigen vern\u00fcnftigen gemeinsamen Code. Wie soll man sie deuten k\u00f6nnen? Die Transkription ist nicht in einer einzigen Notenzeile zu fassen. Die Transkription ist unm\u00f6glich.\u00a0 <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eLass uns schneller machen!\u201c spornt der Mann an. Er scheint mittlerweile besser gelaunt zu sein.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>&#8211; \u201eLass uns den Rhythmus \u00e4ndern\u201c, macht die Frau mit. \u201eWie w\u00e4re es damit?\u201c<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie spielt vor und schl\u00e4gt: oben-oben-oben, oben-oben-mittel, oben-mittel-mittel, oben-mittel-tief, mittel-mittel-tief, mittel-tief-tief, tief-tief-tief. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Und noch mal von vorne! <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Freude-Freude-Freude, Freude-Freude-Alltag, Freude-Alltag-Alltag, Freude-Alltag-Leid, Alltag-Alltag-Leid, Alltag-Leid-Leid, Leid-Leid-Leid. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Der Mann folgt dem Schlagrhythmus ihrer Hand mit seinem Kopf, der rhythmisch nickt und schl\u00e4gt den Takt. Nach einigen Takten setzt der Mann seine Hand und sein Spielzeug ein und spielt sich z\u00f6gerlich aber korrekt ein. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Sie sprechen nicht und sehen sich nicht an. Sie konzentrieren sich beide ganz und gar auf ihre Muster und klopfen jetzt lauter und schneller. Lauter und schneller. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Einer von ihnen muss fr\u00fcher oder sp\u00e4ter als erster au\u00dfer Takt kommen und den Rhythmus verlieren.<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">\u00a0* * *<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Todestag von Ioona Rauschan erinnerte KUNO an diese Autorin mit einer Leseprobe aus: <strong>Abhauen<\/strong>. Dieser Roman erschien 2008 beim Pop Verlag, Ludwigsburg.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IoonaCover.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IoonaCover.jpg\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf der Schwelle<\/strong>. Ein Filmessay \u00fcber Heinrich Heine von Ioona Rauschan. Edition Biograph, 1997<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die sch\u00f6ne Strickerin<\/strong>, Novelle von Ioona Rauschan, Edition Biograph, D\u00fcsseldorf 1995. (Antiquarisch erh\u00e4ltlich).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/06\/09\/die-liaison-zwischen-text-und-publikum\/\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Ioona Rauschan findet sich hier<em>. <\/em>Das Live-H\u00f6rspiel <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/10\/5-oder-die-elemente\/\"><em>5 oder die Elemente <\/em><\/a>wurde in der Regie von Ioona Rauschan mit Marion Haberstroh und Kai M\u00f6nnich im Gutenberg-Museum zu Mainz uraufgef\u00fchrt. <em>Se\u00f1ora Nada<\/em>, in der Regie von Ioona Rauschan, ist auf H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28660\"><em>Gedichte<\/em> <\/a>erh\u00e4ltlich. Probeh\u00f6ren kann man das Monodram <em><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Se\u00f1ora Nada<\/a><\/em> in der Reihe MetaPhon.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Meer im Hintergrund: von T\u00fcrkis bis Indigo. Der Himmel oben: von Ultramarin bis Kobalt. Der Sonnenkreis in der Mitte: von Orange bis Purpurrot. Dunkelblaue Umrisse im Vordergrund: eine Frau und ein Mann. 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