{"id":62830,"date":"2019-02-07T00:01:00","date_gmt":"2019-02-06T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62830"},"modified":"2022-02-17T21:07:43","modified_gmt":"2022-02-17T20:07:43","slug":"jalousienlamellen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/02\/07\/jalousienlamellen\/","title":{"rendered":"Jalousienlamellen"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht sehr ergiebig das Gespr\u00e4ch, denkt Kathrin und legt die Pfanne in die Sp\u00fcle. Sp\u00fclt sie sp\u00e4ter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie geht zum Fenster und steckt den Zeigefinger zwischen zwei Jalousienlamellen. Es regnet noch immer.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Freundin ist schlecht drauf. Seit einigen Wochen macht sie eine echte Depriphase durch, ruft nicht an, geht nicht aus, blockt ab, wenn man sie fragt, was mit ihr los ist. Sie wird dieses Jahr vierzig, das ist deprimierend genug. Und jetzt hat sie sich auch noch von Olivier getrennt, einem sehr netten Kerl. Vielleicht ist sie doch nicht so abgebr\u00fcht, wie sie tut, und ist einfach traurig, hat keinen Bock, etwas \u00fcber das Liebesgl\u00fcck anderer zu erfahren. Sie hat gar nicht zugeh\u00f6rt. Sonst h\u00e4tte sie zumindest mit ihren m\u00e4nnerfeindlichen Witzen angefangen. Es muss schlimm sein, wenn sie nicht einmal mehr darauf Bock hat, denkt Kathrin.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn Sarahs ironische Remarquen \u00fcber M\u00e4nner ihr manchmal f\u00fcrchterlich auf den Geist gehen, findet Kathrin sie irgendwie tr\u00f6stlich. Sarah \u00fcbernimmt eine Rolle mitsamt ihren bissigen Repliken und entt\u00e4uschtem Zynismus, die Kathrin selbst nicht spielen m\u00f6chte. Es entsteht derart ein Wechselspiel, das Kathrin als vorteilhaft empfindet: je sarkastischer Sarahs Bemerkungen werden, umso mehr Gr\u00fcnde darf Kathrin aufz\u00e4hlen, um ihr das Gegenteil zu beweisen: Es gibt sie, die Liebe, das hei\u00dft die Liebe f\u00fcr Kathrin, das hei\u00dft M\u00e4nner, die Kathrin lieben, das hei\u00dft M\u00e4nner, die lieben! Es ist Sarahs Erg\u00e4nzungsleistung innerhalb dieses Wechselspiels, mit der Kathrin gewohnt ist zu z\u00e4hlen. Nicht heute, wie es scheint. Vielleicht war es auch nicht der richtige Zeitpunkt, um Sarah von G\u00fcnther zu erz\u00e4hlen. Von ihrem Liebesgl\u00fcck erz\u00e4hlen, allein dar\u00fcber. \u00dcber alles andere k\u00f6nnte Kathrin weder Sarah noch sonst jemandem etwas erz\u00e4hlen. \u00dcber die Lust, die sie empfindet, wenn sie ihre Rollen spielt, die ihre Lust am Sex weitaus \u00fcbersteigt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nacht mit G\u00fcnther macht ihr das klarer als zuvor.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Blick auf seinen Hosenschlitz muss ihn wirklich rasend gemacht haben. Er hat ihr schroff den B\u00fcstenhalter \u00fcber den Kopf gezogen, w\u00e4hrend er sie zwischen seinen Schenkeln festhielt, dann ihr die Schulter nach unten gedr\u00fcckt, ihre Br\u00fcste gebissen und ihr die Zunge so tief in den Hals geschoben, dass sie beinahe gew\u00fcrgt h\u00e4tte. Unangenehm, sehr unangenehm, aber gerade das brachte sie auf die Idee: Sie ist blitzschnell in eine neue Rolle geschl\u00fcpft. Sie brauchte au\u00dferdem eine schnelle, wirksame Ablenkung vom aufsteigenden \u00dcbelkeitsgef\u00fchl.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war eine Eingebung!\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie hat das Unbehagen, das sie irritierte, zum Leiden bef\u00f6rdert und sich diesem Leid wohllustig hingegeben. Hat es mit experimenteller Neugier zugelassen. Den Seiltanz zwischen Trieb und Vernunft hatte sie schon immer beherrscht, umso mehr musste sie es jetzt tun, sagte sie sich, um sich Mut zu machen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Einstudieren dieser neuen Rolle war nicht ohne Gefahr. Die Rolle des Opfers hatte sie noch nie zuvor gespielt. Also sublimierte sie diese. Sie litt in Ekstase, war eine Gefangene in den H\u00e4nden der Inquisition, der verzehrenden Rache eines tollw\u00fctigen Folterers ausgeliefert. Ihre Br\u00fcste taten weh und je fester er griff und biss, umso mehr b\u00e4umte sie sich und dr\u00fcckte ihre Br\u00fcste gegen seinen Mund. Je rauer sein Druck auf ihren Hals, umso mehr dehnte und presste sie ihn gegen seine Hand. Sie war euphorisch, wusste manchmal selbst nicht mehr, was gespielt und was empfunden war. F\u00fcr eine Schauspielerin die Meisterleistung schlechthin, die Grenzen zwischen dem Ich und der Rolle zu verwischen. Das hat sie zutiefst befriedigt, inspiriert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie fing an, frei zu improvisieren. Sie hat gest\u00f6hnt, gewinselt, den Kopf gesch\u00fcttelt, ihren K\u00f6rper gewunden und so getan, als w\u00fcrde sie sich aus seinem Griff befreien wollen. Er hat inne gehalten, seinen Hosenschlitz aufgemacht und sie angesehen. Sie wollte nicht hingucken, ihr Auffassungsverm\u00f6gen ein schnelles Urteil f\u00e4llen lassen, sie wollte ganz einfach nicht wissen, was sie zu erwarten hatte. Ein komischer Augenblick der Unterbrechung war das. Sie kam beinahe in die Versuchung, die Spielrichtung entgleisen zu lassen, sie dem Zufall beliebiger Pinballzickzackbewegungen auszusetzen. Ein echtes Opfer zu sein, nicht blo\u00df zu spielen. Sie war neugierig zu erfahren, was geschehen w\u00fcrde. War es aber das Risiko wert? Sie hat das \u00fcber sie gebeugte Gesicht gemustert und entschieden, nein, das war es nicht. Nicht mit diesem Mann. Er spielte nicht. Seine Augenbrauen waren zusammengezogen, sein Blick grimmig, sein Ausdruck verbissen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie entschloss, ihn walten zu lassen und sich allein auf ihre Rolle und auf ihre Empfindungen zu konzentrieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er packte ihre Handgelenke, verschr\u00e4nkte ihre Arme \u00fcber den Kopf, hielt sie mit einer Hand fest, w\u00e4hrend er mit der anderen das H\u00f6schen wegriss und mit den Knien ihre Beine auseinander spreizte. Er drang mit einem Sto\u00df endlich in sie ein. Bingo!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sp\u00fcrte kaum etwas, aber sie tat so, als w\u00fcrde sie es tun, sch\u00fcttelte ihren Kopf noch heftiger, zappelte und zuckte, w\u00e4hrend er seine Stirn gegen ihre Brust gestemmt hielt und in sie stie\u00df. Seine Ungeschicklichkeit verwandelte sich allm\u00e4hlich zur echten Brutalit\u00e4t, hoffentlich ist er bald fertig, dachte sie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und hoffentlich nicht. Denn je beklemmender der Sex wurde, umso besser lie\u00df sich die Rolle spielen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob sie es wollte oder nicht, sie war zum Opfer der Umst\u00e4nde geworden: im Bett mit diesem Mann zu sein, war fast unertr\u00e4glich. Kathrin lie\u00df sich die schauspielerische Lust aber nicht dadurch verderben, litt leidenschaftlich weiter, war die Gepeinigte, das vergewaltigte Maid usw. usw. Sie flehte: \u201ebitte, bitte\u201c, selbstverst\u00e4ndlich v\u00f6llig undeutlich worum, und er hielt f\u00fcr einen Augenblick inne. Gott sei Dank. Die Hauptdarstellerin darf sich unbemerkt ausruhen. Sie war ersch\u00f6pft, von seiner animalischen Kraft \u00fcberw\u00e4ltigt usw. usw. Sehr dramatisch. Sie malte sich die Szene aus. Es war eine \u00f6ffentliche Hinrichtung. Sie lag am Rad gekreuzt auf einem hohen Schafott auf dem von Gaffern \u00fcberf\u00fcllten Platz einer mittelalterlichen Burg. Er war der grausame Henker, der ihren K\u00f6rper mit boshafter, brachialer Gewalt marterte. Er riss sie mit seinem Folterstab auseinander, zermalmte ihre Br\u00fcste, spie\u00dfte ihre Lenden auf usw. usw. Crescendo der Filmmusik. Alle konnten ihren nackt ausgestellten, geschundenen Leib sehen, jede Einzelheit ihrer Peinigung konnten sie sehen. Sie lag schuldlos da, bewusstlos und verw\u00fcstet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">War das nicht gut? Nun, vielleicht ein wenig \u00fcbertrieben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lieber eine M\u00e4rtyrerin des Christentums in der Gewalt finsterer M\u00e4chte. Keine Hinrichtung, nein, sondern eine schwarze Messe in einem mittelalterlichen finsteren Kloster. Besser so.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie war das atemberaubend sch\u00f6ne Opfer der abtr\u00fcnnigen M\u00f6nche. Angekettet an vier goldenen Pfosten, geknebelt, mit gebundenen Augen, lag sie auf dem riesigen, mit schwarzen, seidenen Leichent\u00fcchern bedeckten Bett, w\u00e4hrend er, der schwarze Hexer, der l\u00fcsterne Bock, sie unter den Zurufen der blutr\u00fcnstigen Gefolgschaft bestieg und sch\u00e4ndete. Usw. usw..<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kathrin war so ekstatisch, dass sie fast einen Orgasmus hatte. Fast. Nun, weiter an die Arbeit! dachte sie, st\u00f6hnte, lie\u00df ihre Augen rollen und bewegte sich nicht mehr. Sie hielt sogar ihren Atem an. \u00dcberzeugend war sie. G\u00fcnther erschrak, geriet aus der Fassung. Sein Glied schrumpfte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Oh, Gott, dachte Kathrin, dieser offensichtlich unerfahrene Schauspieler litt so sehr unter Lampenfieber, dass sie ihm helfen musste. Also seufzte sie leise, brachte ihr Becken wieder in Bewegung, \u00f6ffnete die Augen, sah ihn sehns\u00fcchtig an und fl\u00fcsterte unverst\u00e4ndliche Worte. Diesmal war er der Ritter, der sie befreite, ihren geschm\u00e4hten Leib in seinen Armen hielt, sie mit Liebkosungen zum Leben erweckte usw. usw. Und er bekam wieder einen Steifen. Ausgezeichnete Vorstellung war das!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht f\u00fcr sehr lange jedoch, er war schlie\u00dflich au\u00dfer sich vor Erregung und so ersch\u00f6pft, dass er, nachdem er kam, noch auf ihrem K\u00f6rper liegend, einschlief. Die Nummer mit dem Weinen vor Gl\u00fcck konnte sie nicht mehr abziehen, es war aber auch nicht mehr notwendig. Der Mann war platt. Fullhouse. Und schlie\u00dflich war er allein gekommen. Sie hatte keinen Orgasmus, stattdessen aber das wunderbare Gef\u00fchl des Erfolgs, der k\u00fcnstlerischen Abgehobenheit. Und das befriedigte sie mehr. Genug auf jeden Fall, um es wiederholen zu wollen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kathrin verl\u00e4sst die K\u00fcche und geht ins Schlafzimmer. Sie schmei\u00dft sich auf das Bett und seufzt. Die Bettw\u00e4sche riecht noch immer nach ihm. Die Spur eines guten Deos. Er roch gut, das zumindest war angenehm. Sie nimmt den H\u00f6rer in die Hand. Halt! Sie hat doch G\u00fcnthers Nummer gar nicht! Unglaublich, sie haben nicht einmal die Telefonnummern getauscht! Sie wird im Telefonbuch nachschauen m\u00fcssen. Aber wohin hat sie dieses verdammte Buch verlegt? Lieber ruft sie bei der Auskunft an. Zum Gl\u00fcck wei\u00df sie, dass sein Nachname Kimmerle ist.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">\u00a0* * *<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Todestag von Ioona Rauschan erinnert KUNO an diese Autorin mit einer Leseprobe aus: <strong>Abhauen<\/strong>. Dieser Roman erschien 2008 beim Pop Verlag, Ludwigsburg.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IoonaCover.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IoonaCover.jpg\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf der Schwelle<\/strong>. Ein Filmessay \u00fcber Heinrich Heine von Ioona Rauschan. Edition Biograph, 1997<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die sch\u00f6ne Strickerin<\/strong>, Novelle von Ioona Rauschan, Edition Biograph, D\u00fcsseldorf 1995. (Antiquarisch erh\u00e4ltlich).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/06\/09\/die-liaison-zwischen-text-und-publikum\/\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Ioona Rauschan findet sich hier<em>. <\/em>Das Live-H\u00f6rspiel <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/10\/5-oder-die-elemente\/\"><em>5 oder die Elemente <\/em><\/a>wurde in der Regie von Ioona Rauschan mit Marion Haberstroh und Kai M\u00f6nnich im Gutenberg-Museum zu Mainz uraufgef\u00fchrt. <em>Se\u00f1ora Nada<\/em>, in der Regie von Ioona Rauschan, ist auf H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28660\"><em>Gedichte<\/em> <\/a>erh\u00e4ltlich. Probeh\u00f6ren kann man das Monodram <em><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Se\u00f1ora Nada<\/a><\/em> in der Reihe MetaPhon.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Nicht sehr ergiebig das Gespr\u00e4ch, denkt Kathrin und legt die Pfanne in die Sp\u00fcle. Sp\u00fclt sie sp\u00e4ter. Sie geht zum Fenster und steckt den Zeigefinger zwischen zwei Jalousienlamellen. Es regnet noch immer. Ihre Freundin ist schlecht drauf. 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