{"id":62824,"date":"2017-02-07T00:01:00","date_gmt":"2017-02-06T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62824"},"modified":"2022-02-17T21:10:53","modified_gmt":"2022-02-17T20:10:53","slug":"besessenheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/02\/07\/besessenheit\/","title":{"rendered":"Besessenheit"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel sitzt am PC und spielt. Er kann nicht schreiben. Dieses verdammte Theaterst\u00fcck zu Ende f\u00fchren. Ein bleiernes Netz ist seine Besessenheit davon \u2013 es stranguliert langsam sein Gehirn.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hat es f\u00fcnf Mal umgeschrieben, ist immer noch unzufrieden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Dramaturgie sackt in sich zusammen, ohne den Sprung in die Metapher zu schaffen. Sie f\u00fchrt die Charaktere in k\u00fcnstliche Situationen, sie landen dort in einer Sackgasse, zergehen in schlammiger Unglaubw\u00fcrdigkeit. Die Dialoge klingen aufgestellt, es gibt keine Anklage, keine Kraft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hat keine Kraft mehr, das ist die Erkenntnis, die ihm dieses wiederholte Scheitern aufzwingen will.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er kann nichts mehr, au\u00dfer \u00fcber sich selbst und die falsch angelegten Gleise des eigenen Schicksals schreiben. Nabelschau. Das ist es, was er betreibt und sich dabei selbst anekelt. Die blutige Schnur h\u00e4ngt an seinem Bauchnabel, diese erw\u00fcrgte Schlange, die \u00fcber sein Glied und seine Oberschenkel schl\u00e4gt und ihn daran erinnert, dass er starb, ehe er zu leben begann. Ein gutes St\u00fcck vor sechs Jahren und seitdem Sense, Schluss, Exit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Folge des Erfolgs, der damaligen verschwenderischen Eucharistie des Selbst \u2013 diese Kraftlosigkeit. Das Ich \u2013 zerlegt an Nebenschaupl\u00e4tzen. Mal hierhin, mal dorthin geschleppt, in Literaturb\u00fcros und Aussch\u00fcsse, auf Buchmessen oder Einweihungen. Verwickelt in l\u00e4cherliche Machtkriege, gezerrt auf fremde Schlachtfelder.\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel steht auf, geht auf Zehenspitzen ins Schlafzimmer und setzt sich auf die Bettkante.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er betrachtet den Schlafenden f\u00fcr eine Weile. M\u00f6chte ihn nicht wecken. David liegt auf dem Bauch, die Decke faltet sich unter den Achselh\u00f6hlen zusammen, l\u00e4sst Schultern und Arme frei. \u00dcber sie flie\u00dft das graue Licht dieses trostlosen Vormittags, versickert in dem Gr\u00fcbchen des Nackens.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel legt die Hand auf Davids Nacken und spreizt die Finger weit auseinander. Er f\u00e4chert sie vorsichtig vom Ohrl\u00e4ppchen bis zum Schl\u00fcsselbein in einer runden Bewegung \u00fcber den Halsmuskel. Er zieht sie um diese kurvende, fleischliche Mulde langsam zusammen. In der H\u00f6hlung seiner Handfl\u00e4che sp\u00fcrt er Davids Blut durch die Halsader wallen und gegen die Haut schlagen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">David zuckt im Schlaf, st\u00f6hnt und dreht sich auf den R\u00fccken. Er legt den linken Arm \u00fcber die Augen und wendet sein Gesicht von Daniel ab.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEr ist mir entglitten\u201c, denkt Daniel und legt die Hand auf die Decke, neben Davids H\u00fcfte. Er wei\u00df nicht mehr, was David f\u00fcr ihn empfindet. David ist der einzige, mit dem er kommunizieren kann. Konnte&#8230; David stellt die richtigen Fragen, beschw\u00f6rt die richtigen Assoziationen herauf, weist auf die richtigen Zusammenh\u00e4nge hin. David ist streng. Unnachgiebig. Duldet keine Entgleisung, bringt ihn immer wieder auf seinen Weg zur\u00fcck.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er entgleist trotzdem, sobald er allein bleibt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniels Blick spielt das Licht-und-Schatten Spiel, schie\u00dft auf die Decke von Lichtpf\u00fctze zu Lichtpf\u00fctze, landet auf trockenem Schattenboden. Dort sinkt die weiche Oberfl\u00e4che des Stoffs in die T\u00e4ler des liegenden K\u00f6rpers, folgt dem Relief des Fleisches. Des vollkommen sch\u00f6nen Fleisches. Auf und ab, Mulden und Vertiefungen. Vollkommen sch\u00f6n ist Davids Fleisch. Das kommt hinzu. Diese Sch\u00f6nheit, die schmerzt. Der Mund, der Hals, die Schultern. Die schlanken H\u00fcften und die bet\u00f6rend schmeckende Haut dazwischen. Sein Glied. Sein perfekt gemei\u00dfelter Schwanz. Mit den beinahe unsichtbaren W\u00fclstchen der Venen und den stillen Gezeiten, die sie anschwellen lassen und darin pulsieren. Davids Schwanz, den er seit Monaten nicht mehr gesp\u00fcrt hat.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, seit drei Wochen. Es kommt ihm nur vor, als seien Monate vergangen. Der Arzt meinte, die Pillen w\u00fcrden den sexuellen Appetit mindern. Nicht die Spur. Er tr\u00e4umt jede Nacht davon. Seine Tr\u00e4ume sind abstrus, voller Gewalt und Scham. Er wacht schwei\u00dfgebadet auf. Vielleicht liegt es an seiner Lekt\u00fcre.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er liest gerade de Sades <em>Die Hundertzwanzig Tage von Sodom<\/em>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel verl\u00e4sst das Schlafzimmer, geht ins Arbeitszimmer zur\u00fcck. Er setzt die Kopfh\u00f6rer auf und legt eine CD ein: Rameaus St\u00fccke f\u00fcr Harpsichord. Die Akkorde lassen sein Zwerchfell erzittern. Woher die Kraft f\u00fcr diese intensive Freude? Die vergeistigten Ausschweifungen des Barocks, die vor Sinnlichkeit bersten. Die fr\u00f6hliche Hastigkeit selbsts\u00fcchtiger Lawinen. Man stellt sich ihnen in Demut, gl\u00fccklich darunter ersticken zu d\u00fcrfen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel \u00f6ffnet seine Tagebuchdatei und schreibt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDe Sade findet f\u00fcr seine intelligent begr\u00fcndete Menschenverachtung ein formelles Ger\u00fcst von Erz\u00e4hlregeln und Grunds\u00e4tzen der Anekdote, das diese ertr\u00e4glich macht, sie sogar unterhaltsam verpackt. Wodurch? Er folgt gerade jener Gesetzlichkeit der \u00a0\u00dcbertreibung in der Anekdote, die bei Achtung der herk\u00f6mmlichen Erz\u00e4hlregeln die Verachtung selbst erweckt. Mutig! W\u00e4ren seine Charaktere nicht so abscheulich verdorben, blieben die theoretischen quod erat demonstrandi blo\u00df Ausdruck misanthropischen Sinnierens. Niemand w\u00fcrde die moralische St\u00e4rke haben, seine sarkastischen Abhandlungen \u00fcber die Verdorbenheit der menschlichen Sch\u00f6pfung und die Unzuverl\u00e4ssigkeit der g\u00f6ttlichen zu lesen, d\u00fcrfte er nicht gleichzeitig sich dar\u00fcber emp\u00f6ren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht anders bei Petronius oder Swift.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Katharsis wird durch die Radikalit\u00e4t der Sicht, der Sprache oder der Anekdote erzeugt. Weil aber die Anekdote immer ihre eigene theoretische Auslegung \u00fcberdauert, wird die Theorie durch praktische Anwendung radikalisiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun macht das Ma\u00df den Unterschied. N\u00e4mlich wie weit man bereit ist, die Grenzen der Akzeptanz (oder Verst\u00e4ndlichkeit) der Anekdote zu verschieben. Wie schwer zu \u00fcberw\u00e4ltigen die dazu entworfenen Vorgehensweisen sind und in welchem Ma\u00dfe man sie letztendlich in die Schrift umzusetzen vermag. \u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Schwein liest <em>Finnegans Wake<\/em> au\u00dfer Literaturfreaks und Sprachwissenschaftlern. Was aber seinen Wert oder seinen Effekt auf die Literatur nicht mindert. Weil das, was man durch die Radikalit\u00e4t in der Kunst erreicht, genau so berechtigt signifikant wirken darf wie jede andere Form der Aussage und \/ oder Umsetzung. Die F\u00fclle (theoretisch unersch\u00f6pflich) von Formen und \/ oder Anekdoten, die die wenigen signifikanten Inhalte und \/ oder Ideen der Menschheit transportieren, ist schlechthin unwiderlegbar. Und dann kommt die Frage \u2013 aus dieser F\u00fclle, welche sind die meinigen? Was ist die Formel, anhand derer ich meine Form konstruieren kann?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist sie \u00fcberhaupt eine bereits existierende Formel, die ich blo\u00df entdecken soll, oder muss ich sie erst erfinden?\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Daniel trinkt einen Schluck Kaffee und schreibt weiter:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Schl\u00fcssel ist der Text selbst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu irgendeinem Zeitpunkt, innerhalb irgendeines Kommunika-tionsmusters wird er signifikant. Er ist Teil einer Gesamtheit, wird als solcher irgendwann wahrgenommen. Auch wenn die Gesamtheit nie wahrnehmbar werden kann, werden ihre Teile nach und nach wahrgenommen. So entsteht sie in der Wahrnehmung, die sie nicht ersch\u00f6pfen kann.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Text aber wird eines Tages unvermeidlich \u00fcbersetzt werden. Darauf kann man sich verlassen. Sicher lauert darin die Gefahr des Missbrauchs. Wie bei de Sade, der als pornographischer Schriftsteller degradiert wird. Eine gew\u00f6hnliche Fehlleistung unbedarfter Leser: den Autor mit seinen Charakteren zu verwechseln. Aber nicht darum geht es letztendlich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht darum, dass man \u00fcberdauert, weil man berechtigt frei ist. Auch vom Missbrauch. Dass man durch die Behauptung der eigenen Freiheit, die Berechtigung jener aller anderen anerkennt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eine Frage des gegenseitigen Respekts zwischen Schreiber und Leser. Die Anekdote selbst braucht nichts zu verdinglichen. Wenn es ihr gelingt, eine einzige Saite in einem erklingen zu lassen, dann verdinglicht sie sich in sich selbst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ist sie vollkommen und frei&#8230;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie schaffen es alle, die Echten. Einen Schritt weiter in die W\u00fcste des Nichtmenschlichen hinein zu wagen, um ihr ein St\u00fcck fremdartigen Terrains zu entrei\u00dfen, es durch Sprache zu vermenschlichen und fruchtbar zu machen. Eine neue Sprache ist jedes Mal die Sublimierung der Nichtsprache anderer. Es gelingt ihnen, den Echten. Die Unartikulierbarkeit des Unartikulierten zu artikulieren, das Unfassbare fassbar zu machen. Joyce, Beckett. Was auch immer am Boden des Schmelztiegels bleibt, ob Sprache oder Nicht-Sprache, es sind immer die Zeichen, die Elementarteilchen der Kommunikation, die neu definiert werden. Wenn sie sich in einer radikal neuen Zusammensetzung befinden, lassen sie einen radikal neuen Kontext entstehen. Es ist so logisch, so einfach. Warum schaffe ich es nicht, jenseits der Theorie?\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; \u201eIch wei\u00df es nicht, ich wei\u00df es nicht\u201c, fl\u00fcstert Daniel und sieht auf die Uhr. Die Dicke Bertha zeigt elf Uhr, vierundzwanzig Minuten und eine unbekannte Anzahl von Sekunden.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">\u00a0* * *<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Todestag von Ioona Rauschan erinnert KUNO an diese Autorin mit einer Leseprobe aus: <strong>Abhauen<\/strong>. Dieser Roman erschien 2008 beim Pop Verlag, Ludwigsburg.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"wp-image-8403\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IoonaCover.jpg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IoonaCover.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/IoonaCover-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf der Schwelle<\/strong>. Ein Filmessay \u00fcber Heinrich Heine von Ioona Rauschan. Edition Biograph, 1997<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die sch\u00f6ne Strickerin<\/strong>, Novelle von Ioona Rauschan, Edition Biograph, D\u00fcsseldorf 1995. (Antiquarisch erh\u00e4ltlich).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/06\/09\/die-liaison-zwischen-text-und-publikum\/\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Ioona Rauschan findet sich hier<em>. <\/em>Das Live-H\u00f6rspiel <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/10\/5-oder-die-elemente\/\"><em>5 oder die Elemente <\/em><\/a>wurde in der Regie von Ioona Rauschan mit Marion Haberstroh und Kai M\u00f6nnich im Gutenberg-Museum zu Mainz uraufgef\u00fchrt. <em>Se\u00f1ora Nada<\/em>, in der Regie von Ioona Rauschan, ist auf H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28660\"><em>Gedichte<\/em> <\/a>erh\u00e4ltlich. Probeh\u00f6ren kann man das Monodram <em><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Se\u00f1ora Nada<\/a><\/em> in der Reihe MetaPhon.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Daniel sitzt am PC und spielt. Er kann nicht schreiben. Dieses verdammte Theaterst\u00fcck zu Ende f\u00fchren. Ein bleiernes Netz ist seine Besessenheit davon \u2013 es stranguliert langsam sein Gehirn. 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