{"id":62624,"date":"2005-10-20T00:01:00","date_gmt":"2005-10-19T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62624"},"modified":"2022-02-20T16:27:30","modified_gmt":"2022-02-20T15:27:30","slug":"pindar-fragmente","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/10\/20\/pindar-fragmente\/","title":{"rendered":"Pindar-Fragmente"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>O Kind, dem an des pontischen Wilds Haut,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Des felsenliebenden, am meisten das Gem\u00fct<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>H\u00e4ngt, allen St\u00e4dten geselle dich,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Gegenw\u00e4rtige lobend<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gutwillig,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und anderes denk in anderer Zeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00e4higkeit der einsamen Schule f\u00fcr die Welt. Das Unschuldige des reinen Wissens als die Seele der Klugheit. Denn Klugheit ist die Kunst, unter verschiedenen Umst\u00e4nden getreu zu bleiben, das Wissen die Kunst, bei positiven Irrt\u00fcmern im Verstande sicher zu sein. Ist intensiv der Verstand ge\u00fcbt, so erh\u00e4lt er seine Kraft auch im Zerstreuten; sofern er an der eigenen geschliffenen Sch\u00e4rfe das Fremde leicht erkennt, deswegen nicht leicht irre wird in ungewissen Situationen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>So tritt Jason, ein Z\u00f6gling des Centauren, vor den Pelias:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>ich glaube, die Lehre<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Chirons zu haben. Aus der Grotte n\u00e4mlich komm ich<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei Charikli und Philyra, wo des<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Centauren M\u00e4dchen mich ern\u00e4hret,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die heilgen; zwanzig Jahre aber hab<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich zugebracht und nicht ein Werk<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Noch Wort, ein schmutziges, jenen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gesagt, und bin gekommen nach Haus,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Herrschaft wiederzubringen meines Vaters.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Von der Wahrheit<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anf\u00e4ngerin gro\u00dfer Tugend, K\u00f6nigin Wahrheit,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Da\u00df du nicht sto\u00dfest<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mein Denken an rauhe L\u00fcge.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Furcht vor der Wahrheit, aus Wohlgefallen an ihr. N\u00e4mlich das erste lebendige Auffassen derselben im lebendigen Sinne ist, wie alles reine Gef\u00fchl, Verwirrungen ausgesetzt; so da\u00df man nicht irret, aus eigener Schuld, noch auch aus einer St\u00f6rung, sondern des h\u00f6heren Gegenstandes wegen, f\u00fcr den, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, der Sinn zu schwach ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Von der Ruhe<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das \u00d6ffentliche, hat das ein B\u00fcrger<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In stiller Witterung gefa\u00dft,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Soll er erforschen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gro\u00dfm\u00e4nnlicher Ruhe heiliges Licht,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und dem Aufruhr von der Brust,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Von Grund aus, wehren, seinen Winden; denn Armut macht er<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und feind ist er Erziehern der Kinder.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ehe die Gesetze, der gro\u00dfm\u00e4nnlichen Ruhe heiliges Licht, erforschet werden, mu\u00df einer, ein Gesetzgeber oder ein F\u00fcrst, in <em>rei\u00dfenderem<\/em> oder <em>stetigerem<\/em> Schicksal eines Vaterlandes und je nachdem die Rezeptivit\u00e4t des Volkes beschaffen ist, den Charakter jenes Schicksals, <em>das k\u00f6niglichere<\/em> oder <em>gesamtere<\/em> in den Verh\u00e4ltnissen der Menschen, zu ungest\u00f6rter Zeit,<em> usurpatorischer,<\/em> wie bei griechischen Naturs\u00f6hnen, oder <em>erfahrener,<\/em> wie bei Menschen von Erziehung, auffassen. Dann sind die Gesetze die Mittel, jenes Schicksal in seiner Ungest\u00f6rtheit festzuhalten. Was f\u00fcr den F\u00fcrsten origineller Weise, das gilt, als Nachahmung, f\u00fcr den eigentlicheren B\u00fcrger.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vom Delphin<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Den in des wellenlosen Meeres Tiefe von Fl\u00f6ten<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bewegt hat liebensw\u00fcrdig der Gesang.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Gesang der Natur, in der Witterung der Musen, wenn \u00fcber Bl\u00fcten die Wolken, wie Flocken, h\u00e4ngen, und \u00fcber dem Schmelz von goldenen Blumen. Um diese Zeit gibt jedes Wesen seinen Ton an, seine Treue, die Art, wie eines in sich selbst zusammenh\u00e4ngt. Nur der Unterschied der Arten macht dann die Trennung in der Natur, da\u00df also alles mehr Gesang und reine Stimme ist, als Akzent des Bed\u00fcrfnisses oder auf der anderen Seite Sprache.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es ist das wellenlose Meer, wo der bewegliche Fisch die Pfeife der Tritonen, das Echo des Wachstums in den weichen Pflanzen des Wassers f\u00fchlt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das H\u00f6chste<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Gesetz,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Von allen der K\u00f6nig, Sterblichen und<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unsterblichen; das f\u00fchrt eben<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Darum gewaltig<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das gerechteste Recht mit allerh\u00f6chster Hand.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Unmittelbare, streng genommen, ist f\u00fcr die Sterblichen unm\u00f6glich, wie f\u00fcr die Unsterblichen; der Gott mu\u00df verschiedene Welten unterscheiden, seiner Natur gem\u00e4\u00df, weil himmlische G\u00fcte, ihret selber wegen, heilig sein mu\u00df, unvermischet. Der Mensch, als Erkennendes, mu\u00df auch verschiedene Welten unterscheiden, weil Erkenntnis nur durch Entgegensetzung m\u00f6glich ist. Deswegen ist das Unmittelbare, streng genommen, f\u00fcr die Sterblichen unm\u00f6glich, wie f\u00fcr die Unsterblichen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die strenge Mittelbarkeit ist aber das Gesetz.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Deswegen aber f\u00fchrt es gewaltig das gerechteste Recht mit allerh\u00f6chster Hand.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Zucht, sofern sie die Gestalt ist, worin der Mensch sich und der Gott begegnet, der Kirche und des Staats Gesetz und anererbte Satzungen (die Heiligkeit des Gottes, und f\u00fcr den Menschen die M\u00f6glichkeit einer Erkenntnis, einer Erkl\u00e4rung), diese f\u00fchren gewaltig das gerechteste Recht mit allerh\u00f6chster Hand, sie halten strenger, als die Kunst, die lebendigen Verh\u00e4ltnisse fest, in denen, mit der Zeit, ein Volk sich begegnet hat und begegnet. \u00bbK\u00f6nig\u00ab bedeutet hier den Superlativ, der nur das Zeichen ist f\u00fcr den h\u00f6chsten Erkenntnisgrund, nicht f\u00fcr die h\u00f6chste Macht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Alter<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wer recht und heilig<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Leben zubringt,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>S\u00fc\u00df ihm das Herz ern\u00e4hrend,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Lang Leben machend,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Begleitet die Hoffnung, die<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am meisten Sterblichen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die vielgewandte Meinung regieret.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eines der sch\u00f6nsten Bilder des Lebens, wie schuldlose Sitte das lebendige Herz erh\u00e4lt, woraus die Hoffnung kommet; die der Einfalt dann auch eine Bl\u00fcte gibt, mit ihren mannigfaltigen Versuchen, und den Sinn gewandt und so lang Leben machet, mit ihrer eilenden Weile.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Unendliche<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ob ich des Rechtes Mauer,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die hohe, oder krummer T\u00e4uschung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ersteig und so mich selbst<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Umschreibend, hinaus<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mich lebe, dar\u00fcber<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Hab ich zweideutig ein<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gem\u00fct, genau es zu sagen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein Scherz des Weisen, und das R\u00e4tsel sollte fast nicht gel\u00f6st werden. Das Schwanken und das Streiten zwischen Recht und Klugheit l\u00f6st sich n\u00e4mlich nur in durchg\u00e4ngiger Beziehung. \u00bbIch habe zweideutig ein Gem\u00fct, genau es zu sagen.\u00ab Da\u00df ich dann zwischen Recht und Klugheit den Zusammenhang auffinde, der nicht ihnen selber, sondern einem dritten zugeschrieben werden mu\u00df, wodurch sie unendlich (genau) zusammenh\u00e4ngen, darum hab ich ein zweideutig Gem\u00fct.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Asyle<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zuerst haben<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die wohlratende Themis<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Himmlischen, auf goldenen Rossen, neben<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Des Ozeans Salz,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Zeiten, zu der Leiter,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zur heiligen, gef\u00fchrt des Olympos, zu<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der gl\u00e4nzenden R\u00fcckkehr,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Des Retters alte Tochter,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Des Zevs, zu sein,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sie aber hat<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die goldgehefteten, die gute,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die gl\u00e4nzendbefruchteten Ruhest\u00e4tten geboren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie der Mensch sich setzt, ein Sohn der Themis, wenn, aus dem Sinne f\u00fcr Vollkommens, sein Geist, auf Erden und im Himmel, keine Ruhe fand, bis sich im Schicksal begegnend, an den Spuren der alten Zucht, der Gott und der Mensch sich wiedererkennt, und in Erinnerung urspr\u00fcnglicher Not froh ist <em>da, wo er sich halten kann.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Themis, die ordnungsliebende, hat die <em>Asyle des Menschen,<\/em> die stillen Ruhest\u00e4tten, geboren, denen nichts Fremdes ankann, weil an ihnen das Wirken und das Leben der Natur sich konzentrierte, und ein Ahnendes um sie, wie erinnernd, dasselbige erf\u00e4hret, das sie vormals erfuhren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Belebende<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die m\u00e4nnerbezwingende, nachdem<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gelernet die Centauren<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Gewalt<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Des honigs\u00fc\u00dfen Weines, pl\u00f6tzlich trieben<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die wei\u00dfe Milch mit H\u00e4nden, den Tisch sie fort, von selbst,<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und aus den silbernen H\u00f6rnern trinkend<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bet\u00f6rten sie sich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Begriff von den Centauren ist wohl der vom Geiste eines Stromes, sofern der Bahn und Grenze macht, mit Gewalt, auf der urspr\u00fcnglich pfadlosen aufw\u00e4rtswachsenden Erde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sein Bild ist deswegen an Stellen der Natur, wo das Gestade reich <em>an Felsen und Grotten ist, besonders an Orten, wo urspr\u00fcnglich der Strom die Kette der Gebirge verlassen und ihre Richtung quer durchrei\u00dfen mu\u00dfte.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Centauren sind deswegen auch urspr\u00fcnglich Lehrer der Naturwissenschaft, weil sich aus jenem Gesichtspunkte die Natur am besten einsehn l\u00e4\u00dft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In solchen Gegenden mu\u00dft urspr\u00fcnglich der Strom umirren, eh er sich eine Bahn ri\u00df. Dadurch bildeten sich, wie an Teichen, feuchte Wiesen, und H\u00f6hlen in der Erde f\u00fcr s\u00e4ugende Tiere, und der Centauer war indessen wilder Hirte, dem Odyss\u00e4ischen Cyklops gleich; die Gew\u00e4sser suchten sehnend ihre Richtung. Je mehr sich aber von seinen beiden Ufern das Trocknere fester bildete und Richtung gewann durch festwurzelnde B\u00e4ume, und Gestr\u00e4uche und den Weinstock, desto mehr mu\u00dft auch der Strom, der seine Bewegung von der Gestalt des Ufers annahm, Richtung gewinnen, bis er, von seinem Ursprung an gedr\u00e4ngt, an einer Stelle durchbrach, wo die Berge, die ihn einschlossen, am leichtesten zusammenhingen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>So <em>lernten<\/em> die Centauren <em>die Gewalt des honigs\u00fc\u00dfen Weins,<\/em> sie nahmen von dem festgebildeten, b\u00e4umereichen Ufer Bewegung und Richtung an, und warfen <em>die wei\u00dfe Milch und den Tisch mit H\u00e4nden weg,<\/em> die gestaltete Welle verdr\u00e4ngte die Ruhe des Teichs, auch die Lebensart am Ufer ver\u00e4nderte sich, der \u00dcberfall des Waldes mit den St\u00fcrmen und den sicheren F\u00fcrsten des Forsts regte das m\u00fc\u00dfige Leben der Heide auf, das stagnierende Gew\u00e4sser ward so lange zur\u00fcckgesto\u00dfen, vom j\u00e4heren Ufer, <em>bis es Arme gewann,<\/em> und so mit eigener Richtung, von selbst <em>aus silbernen H\u00f6rnern trinkend,<\/em> sich Bahn machte, eine Bestimmung annahm.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Ges\u00e4nge des Ossian besonders sind wahrhaftige Centaurenges\u00e4nge, mit dem Stromgeist gesungen, und wie vom griechischen Chiron, der den Achill auch das Saitenspiel gelehrt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\r\n\r\n<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p>\r\n\r\n<\/p>\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft\">\r\n<div id=\"attachment_14220\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14220\" class=\"wp-image-14220\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/220px-Hoelderlin_1792.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"294\" \/><p id=\"caption-attachment-14220\" class=\"wp-caption-text\">Friedrich H\u00f6lderlin, Pastell von Franz Karl Hiemer, 1792<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n<p>\r\n\r\n<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong>\u00a0Ulrich Bergmann hat das St\u00fcck \u201eDer Tod des Empedokles\u201c neu gelesen und fand ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/03\/25\/der-ueberbau-der-freiheit\/\">Gedicht<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie ist das identit\u00e4tsstiftende Element der Kultur, KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologische Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Lesen Sie auch Friedrich H\u00f6lderlins Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14232\">\u00dcber die Verfahrungsweise des poetischen Geistes<\/a><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Wir begreifen die Gattung des Essays auf KUNO als eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Versuchsanordnung<\/a>, undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; O Kind, dem an des pontischen Wilds Haut, Des felsenliebenden, am meisten das Gem\u00fct H\u00e4ngt, allen St\u00e4dten geselle dich, Das Gegenw\u00e4rtige lobend Gutwillig, Und anderes denk in anderer Zeit. 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