{"id":61848,"date":"2021-09-12T00:01:00","date_gmt":"2021-09-11T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=61848"},"modified":"2022-02-18T18:58:26","modified_gmt":"2022-02-18T17:58:26","slug":"neue-heimat-lieber-besser-leben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/09\/12\/neue-heimat-lieber-besser-leben\/","title":{"rendered":"Neue Heimat \u2026 lieber besser leben."},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wie gelingt einem ein angenehmes, gut situiertes und respektables Erwachsenendasein, ohne dass man tot, gedankenlos und tagein, tagaus ein Sklave des eigenen Kopfes und der angeborenen Standardeinstellung wird, die vorgibt, dass man vor allem total auf sich allein gestellt ist?<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">David Foster Wallace<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Leben im Rheinland ist eine unhaltbare Sache, die Menschen erleben eine diffus distanzierte Fassungslosigkeit angesichts der Eigendynamik von Biografie, die sich selbstbewusster Lebensplanung entzieht. <em>Lokalhelden<\/em> definiert den\u00a0geschm\u00e4hten Begriff \u00b4Heimatroman` neu. Heimat ist keine abstrakte Idee, nichts Verkl\u00e4rtes, keine Postkitschkarte, sondern ein gelebtes Gef\u00fchl. Es ist das Gef\u00fchl, dort bleiben zu wollen, wo man gl\u00fccklich gewesen ist. Weigoni liebt das Rheinland, deshalb ist sein Roman <em>Lokalhelden<\/em> auch ein Heimatroman. Er beschreibt den Topos des Nichtorts als Sehnsuchtsort: Das Rheinland! Die Bonner Republik erscheint hier als eine in die Jahre gekommene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\">BRD<\/a>, eine angeschmutzte Provinz. Diese Region endet an den R\u00e4ndern der rheinischen Bucht, \u00fcber die der Roman wei\u00dft jedoch weit hinausweist, er erinnert an den vergessenen Zusammenhang von Leichtigkeit und Freiheit in einem untergegangenen &#8222;Westdeutschland&#8220;. Die meisten Rheinl\u00e4nder zeigen sich unentschlossen, ihre Stimmungslage schwankt zwischen Resignation und Aufruhr. Die untergehende Bonner Republik ist eine Melange aus Erinnerungsfetzen, Klang-, Gef\u00fchls- und Geruchsempfindungen, theoretischen Exkursen, obsz\u00f6nen Beschreibungen und Todeserwartung. Abseits der Einfl\u00fcsterungen des Zeitgeistes folgt Weigoni, das Ich als Anderer dekonstuierend, dem eigenen \u00e4sthetischen Wollen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Woanders weisst du selbst, wer du bist. Hier wissen es die anderen: Das ist Heimat.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Frank Goosen<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Reinland scheint bev\u00f6lkert von traumatisierten, psychisch \u00fcberforderten Existenzen. Die Werte der Demokratie br\u00f6ckeln, die Frage ist, ob die Verh\u00e4ltnisse stabil genug sind, das auszuhalten. Weigonis Romane operieren konsequent von den Randzonen aus, das Rheinland erscheint darin als eine dystopische Provinz, in zeichenhaften Details erfa\u00dft, wuchernde Einzelheiten dominieren und flankieren die Perspektive der Figuren. Scheinbare Hauptsachen unterscheiden sich nicht von unscheinbaren Nebensachen. Jegliche \u00fcbergreifende Orientierung wird torpediert. Das geschieht auch in der Art, wie sich Fragmente der Erinnerung \u00fcbergangslos in Gegenwartsmomente dr\u00e4ngen. Wir k\u00f6nnen noch einmal in die untergehende Bonner Republik schauen, in all ihre Widerspr\u00fcche, der Selbstgerechtigkeit, H\u00e4sslichkeit, Grauenhaftigkeit und gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen\u00a0Kleingeistigkeit. Nach dem im ersten Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\">Angeschlossenes Sammelgebiet<\/a> thematisierten Mauerfall lockerten sich die streng geschlossenen Nationengrenzen, zumindest kulturell. In der Literatur gingen Echor\u00e4ume auf zu fremden Idiomen, in Sprachen von Freund und Feind.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wer in denselben Fluss steigt, dem flie\u00dft der Rhein anders zu.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Rheinisches Sprichwort<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">So leise und sacht wie dieser Romancier seinen Text entfaltet, so bestechend authentisch formuliert er seine Gedankenfl\u00fcsse. Es d\u00fcrfte schwer sein, einen anderen Autor zu finden, bei dem reine Fabulierlust und unbedingter Formwille zu einer so eigent\u00fcmlichen Synthese verschmelzen. Das schreibende Ich l\u00e4sst sich seine Sprache nicht nehmen. Es ist Weigonis Verm\u00f6gen, in wenigen Andeutungen die Ordnung von Raum und Zeit nachhaltig ins Wanken zu bringen &#8211; und mit solchen Verst\u00f6rungen der Sinne ein poetisches Bild zu schaffen f\u00fcr die br\u00fcchige Existenz und die Unbehaustheit. Weigoni demonstriert, wie die Erz\u00e4hlung der Rheinl\u00e4nder aus dem Erz\u00e4hlten ausbricht. Es gibt im Roman keine Hauptfigur, keinen Protagonisten, keine Identifikationsfigur. Dies ist ungew\u00f6hnlich. Alle Figuren werden in ihrem Textanteil gleichberechtigt in ihren M\u00e4ngeln und negativen Seiten geschildert und in ihrem Unverm\u00f6gen, die Katastrophe zu verhindern. Mehr als Raum-Zeit-Ordnungen interessieren Weigoni Beziehungsfelder und Aggregatszust\u00e4nde, sein Roman ist ein minuzi\u00f6ses Protokoll einer von Wahrnehmung und Wirklichkeit, Bewusstsein und Gewi\u00dfheit, Erinnerung und Geschichte. Die Lebensgeschichten im Rheinland \u00fcber halbfertige Leben fransen an zu vielen Enden aus.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heimat ist nicht gleich Landschaft, aber ohne Landschaft keine Heimat.<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Mentalit\u00e4tsgeschichte der alten Bundesrepublik tritt dieser Romancier\u00a0 ganz hinter seine Figuren zur\u00fcck, seine Gabe der Stimmenimitation ist furios. Mit den <em>Lokalhelden<\/em> erforscht er die Mythologie des Rheinland, die fiktive, phantasmagorische zweite Haut, die \u00fcber der Haut des Realen flimmert. Das physische Rheinland, das Weigoni beschreibt, ist durch die Globalisierung verloren gegangen, das macht das gespensterhafte \u00dcberdauern dieser Geografie nur umso unheimlicher. Das Buch ist eine herrliche Miscellanea, in welchem Kapitel immer man bl\u00e4ttert, liest man sich gleich fest. Dieses literarische Gemisch ist bei aller Vielschichtigkeit trotzdem relativ gut lesbar. Allerdings hat man zwischendurch immer wieder den Eindruck von verloren gegangenen Handlungsstr\u00e4ngen, Figuren, die nicht mehr auftauchen und kleinen Geschichten, deren Ende man niemals erfahren wird. Weigoni verbindet intelligente Gesellschaftsanalyse mit pers\u00f6nlichen Geschichten und entwirft ein Szenario, in dem die Widersacher schicksalhaft miteinander verbunden sind. Das ist nicht nur erhellend, sondern auch unterhaltsam. Es werden zahlreiche Stile, Erz\u00e4hlstr\u00e4nge und Perspektiven miteinander verknotet, gegenseitig gespiegelt und zu konterkariert. Diese <em>Lokalhelden<\/em> mischen sich tief in die Wirklichkeit des Leserlebens. Das Rheinland ist ein Labyrinth in dem sich jeder auskennt. Dieser Roman ist ein zeitkritisches Sittengem\u00e4lde. Das Gesehene entstammt dem Alltag, zeigt ihn anders als gewohnt, w\u00e4hrend die Texte die Bilder durch Verweise auf Historie, Literatur oder Erlebnisse unterf\u00fcttern. In einem breit angelegten Wimmelbild erz\u00e4hlt Weigoni diese Wegmarken nicht chronologisch, sondern eher arch\u00e4ologisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Evolution der rheinischen Moral<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr kritisches Potential entfaltet diese Prosa \u00fcberwiegend im Verborgenen, wo subtil Vorurteile, Rollenklischees und \u00fcberkommene Erziehungsmassnahmen anklingen. Hier verkn\u00fcpfen sich die unterschiedlichsten Elemente: Historie, philosophische und literarische Anspielungen sowie unz\u00e4hlige Zeichen und R\u00e4tsel. Obzwar im Rheinland aufgewachsen ist es Weigoni nie gelungen, die Landeshauptstadt des Bindestrichlandes als &#8217;seine Stadt&#8216; zu empfinden, daher vermeidet er in seiner polyphonen Konstruktion jede Pathologisierung dieses Typus, denn mit Soziophobie hat das nichts zu tun. In diesem Roman beweist er ein ungemein scharfes Gesp\u00fcr im Aufdecken und pointierten Verbalisieren der rheinischen \u00dcberheblichkeit, seine Schm\u00e4hungen treffen so pointiert, da\u00df man ihn zu seiner Zielsicherheit begl\u00fcckw\u00fcnschen m\u00f6chte. <em>Lokalhelden<\/em> ist der raffinierte Versuch einer Ann\u00e4herung an die M\u00f6glichkeit, geschichtliche Wahrheit zu beschreiben und zugleich die Verweigerung eines literarischen Textes gegen\u00fcber einer Verpflichtung zum rein Faktischen. Statt der Eindeutigkeit w\u00e4hlt dieser Romancier die Poesie. Er holt sie nicht aus Stimmungen, sondern aus dem geduldigen Entfalten von Widerspr\u00fcchen, er pr\u00e4sentiert mit den <em>Lokalhelden<\/em> perforierte Literatur, die Fiktion dokumentiert ihre Herstellung, die Wirklichkeit ihre Fiktionalisierung. Man kann dies als Toleranzedikt begreifen, das freilich das Fremde nicht durch Assimilation und Eingemeindung gewinnen will, sondern umgekehrt durch klare Differenzierung, und das hei\u00dft, durch Anerkennung der Andersheit des Fremden. Ihre Existenz ist eine Lebensvermeidungsma\u00dfname. Die Rheinl\u00e4nder sind zu Lebzeiten Hinterbliebene, dieser Roman ist ein ber\u00fchrendes Dokument des Standhaltens gegen\u00fcber dem unbarmherzigsten Autor, der uns alle richtet: der Zeit. Nach der Welt und dem Ich, nach dem Text und dem Bild nun die Beziehung. Das Dazwischen. Welt ist im Rheinland alles, was Dazwischen ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lokalhelden<\/strong>, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_61850\" style=\"width: 189px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61850\" class=\"wp-image-61850\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-717x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-717x1024.jpeg 717w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-210x300.jpeg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-768x1098.jpeg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-560x800.jpeg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-260x372.jpeg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4-160x229.jpeg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-4.jpeg 832w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><p id=\"caption-attachment-61850\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesenswert auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die untergegangene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Als Letztes, aber nicht als Geringstes, Denis Ullrichs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gelingt einem ein angenehmes, gut situiertes und respektables Erwachsenendasein, ohne dass man tot, gedankenlos und tagein, tagaus ein Sklave des eigenen Kopfes und der angeborenen Standardeinstellung wird, die vorgibt, dass man vor allem total auf sich allein gestellt ist?&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/09\/12\/neue-heimat-lieber-besser-leben\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":172,"featured_media":98379,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,2451],"class_list":["post-61848","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-inge-harms"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/172"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61848"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61848\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98401,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61848\/revisions\/98401"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98379"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}