{"id":61775,"date":"2013-05-19T00:01:23","date_gmt":"2013-05-18T22:01:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=61775"},"modified":"2022-02-23T13:28:49","modified_gmt":"2022-02-23T12:28:49","slug":"erzaehlungen-aus-vier-jahrzehnten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/05\/19\/erzaehlungen-aus-vier-jahrzehnten\/","title":{"rendered":"Erz\u00e4hlungen aus vier Jahrzehnten"},"content":{"rendered":"\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Cover2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"187\" height=\"300\" class=\"wp-image-14119\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Cover2-187x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Cover2-187x300.jpg 187w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Cover2.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschaulich, r\u00e4tselhaft, hinterlistig und umtriebig sind die meisten der 43 Erz\u00e4hlungen, die in diesem Band aus Anlass des 70. Geburtstags des renommierten Schweizer Autors vereint sind. Geb\u00fcndelt in sechs gro\u00dfen Abschnitten, die ebenso eigenartige \u00dcberschriften tragen wie die Erz\u00e4hlungen selbst, wird der Leser gleich zu Beginn mit einer beinahe absurden Situation konfrontiert. In der Auftakterz\u00e4hlung <em>Der Rand von Obermundigen<\/em> klingelt das Telefon am Rande von Obermundigen und ein Mann, der neben dem Telefon sitzt, teilt einem mit: \u201eDas ist der Rand von Obermundigen\u201c, widerspricht jeder andersartigen Behauptung der Teilnehmer und h\u00e4ngt auf. Doch diesen Mann, so der Erz\u00e4hler, kenne niemand, um seine Leser im n\u00e4chsten Augenblick wieder zu beunruhigen, indem er sein hypothetisches Spielchen weiter treibt. Ist das nicht albern? Im Gegenteil, der Erz\u00e4hler hat Recht! Die Meldungen, dass sich dieser Mann mit seiner Stimme in Rundfunk- und Fernsehprogramme einschalte, ja sogar in Zeitungen mit der Nachricht \u201cDas ist der Rand von Obermundigen\u201c die \u00d6ffentlichkeit \u00fcberrasche, h\u00e4ufen sich. Und die Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kultur? Sie beginnen ihre Reden mit diesem Satz, um der Meldung zuvorzukommen, dass \u2026 Und welchen Ausweg schl\u00e4gt der Erz\u00e4hler vor? \u201eDieser Satz muss zum Schweigen gebracht werden.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt sie noch, die wunderlichen und gleichsam k\u00fchn auf den Abakussen des Schicksals die Perlen herumschiebenden Erz\u00e4hler, deren Gabe es ist, ein um das andere Mal ein Gemisch aus Staunen und Verh\u00e4ngnis, Feixen und Ergriffenheit zu erzeugen, dass es einem ganz erlaucht einerseits und ziemlich bange andererseits mit einem Mal wird; euphorisch, zerknittert, begeistert und erschreckt, leicht und schwer zugleich. Man darf vermuten, dass es sich bei dieser Art der Bekundung und, ja, Unterhaltung auf den h\u00f6heren Plateaus um harte Arbeit handelt: es ist der Spagat, den gutes Erz\u00e4hlen erzeugt, das um seine Staffage, seine Gegenst\u00e4nde bek\u00fcmmert ist, ohne den Drall eines absurden Humors zu verlieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Art Erz\u00e4hler hat einen kleinen Verbreitungsschwerpunkt in der Schweiz, die sich damit offen und erdkreisverwandt h\u00e4lt \u2013 anders, als es momentan in offizi\u00f6sen Verlautbarungen den Anschein erwecken mag. Sie ist zu finden in der weitl\u00e4ufigen Generation, die dem weltliterarischen Schweizer Doppelgestirn Frisch\/D\u00fcrrenmatt folgt, zu ihr geh\u00f6rt neben dem eigenartig ins Verblassen geratenden Adolf Muschg, dem melancholischen Magier der Skurrilit\u00e4t, Urs Widmer, quasi als Benjamin Franz Hohler, dessen Erz\u00e4hlsammlung \u201eDie R\u00fcckeroberung\u201c seinerzeit f\u00fcr eine Menge Aufsehen und Ruhm sorgte. Als Paradebeispiel f\u00fcr Hohlers Gabe, Witz und Irrwitz, Verlockung und Verh\u00e4ngnis in eines zu bringen, ist gerade dieser Zyklus in seinem Nebeneinander von Humor und Fatum l\u00e4ngst kanonisiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser \u201aBenjamin\u2018 feierte nun seinen sage und schreibe 70. Geburtstag mit der nahezu vollst\u00e4ndigen Sammlung seiner Erz\u00e4hlungen unter dem Titel \u201eDer Geisterfahrer\u201c. Der Leser findet sich in der Umfassung durch den Erz\u00e4hler sofort, gewisserma\u00dfen folgerichtig, auf der Gegenfahrbahn dessen, was man von einem idyllischen Wie-auch-immer-Lesenachmittag erwartet. Mag es mit dem \u201eOstermundingen\u201c-Einstand noch bedingt gem\u00fctlich losgehen, wird einem dann aber doch bald bl\u00fcmerant und anders: In einer Eiterbeule findet ein Festumzug statt. Ein Langl\u00e4ufer f\u00fchlt sich (grundlos, wie man sp\u00e4ter merken wird) verfolgt und bricht schlie\u00dflich zusammen. Einer sch\u00f6nen Frau h\u00e4ngt ein St\u00fcck Darm aus dem Mund, und alles geht \u00fcber den Jordan. Eine kleine Armada Titelhelden verschwindet im Verlauf der ihnen jeweils zugeordneten Texte. Und nur dem Stein ist es gleich, er liegt dort, wo die Umst\u00e4nde es f\u00fcr ihn vorgesehen haben und versinkt an eben der Stelle, wo man ihn ins Wasser hineinwirft, er hat am Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck seiner Finder teil, ohne dass es ihn jemals ber\u00fchrt, die Gebrechen der Menschenwelt sind ihm egal.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hohler scheint auf den ersten Blick der eing\u00e4ngigste der Schweizer Erz\u00e4hler, im bestgemeinten Sinne der Kabarettist unter ihnen zu sein. Sein ausgepr\u00e4gter Hang zur \u00dcberspitzung schl\u00e4gt sich auch in den anderen Teilen seines umf\u00e4nglichen und nur mit einiger M\u00fche \u00fcberschaubaren Werks nieder: Romane, Miniaturen, Gedichte, Kinder- und eben auch kabarettistische Texte. Das vorgeblich leichte, sprachlich oft unaufwendig verpackte Spiel mit dem Ungeheuerlichen zeigt sich dabei durchaus wandelbar und facettenreich \u2013 gerade in den sp\u00e4ten Sammlungen \u201eDie Torte\u201c (2004) und \u201eDer Stein\u201c (2011) gibt es durchaus eine Besinnung auf stillere T\u00f6ne, in der furiosen Erz\u00e4hlung \u201eDie M\u00f6nchsgrasm\u00fccke\u201c etwa oder im \u201eBianca-Carnevale\u201c-Epos. Geschichten aus \u00fcber vier Jahrzehnten sammelt \u201eDer Geisterfahrer\u201c, sechs Sammlungen Hohlers finden Beachtung, aus dem 2003er-Zyklus \u201eDie Karawane am Boden des Milchkrugs\u201c gibt es nur die zwei offenkundigen Erz\u00e4hlungen, die kleinen Formen des Bands sind f\u00fcr eine sp\u00e4tere Auswahl im Rahmen einer Gesamtausgabe des Hohler\u2018schen Werks zumindest in Aussicht gestellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine echte Entdeckung: die Fortsetzungsgeschichte \u201eDas verspeiste Buch\u201c, die sich, Jahr f\u00fcr Jahr, Kapitel f\u00fcr Kapitel, Blatt f\u00fcr Blatt in den Gro\u00dfvater-Magen wandernd, ab 1987 bis Mitte der 1990er-Jahre \u201aentf\u00e4chert\u2018 und so etwas wie das heimliche Zentrum des Erz\u00e4hlens von Franz Hohler darstellt. Ausgehend von einem an sich banalen Missverst\u00e4ndnis formt sich die ganze Welt, indem sie sich auf einen Punkt konzentriert und gleichzeitig Weite beh\u00e4lt. Aber bis man dorthin gelangt, passiert bereits so einiges \u2013 bereits in den fr\u00fcheren Grotesken tarnt sich der Umstand eines ausweglosen Agierens mit einer geh\u00f6rigen Portion Schreckensgel\u00e4chter. Ein Teufel etwa \u2013 zuf\u00e4llig und unbedacht ins Haus geholt \u2013 erscheint bei Hohler durchaus als haltbares Haustier, auch wenn anhand seines Gebarens schnell offenbar wird, dass etwas nicht stimmen kann. Auch die Diktatur eines zu f\u00fctternden Kleinkinds, dessen Verhalten zu f\u00fcrchterlichen Verrenkungen f\u00fchrt, gruselt und belustigt zugleich; sie l\u00e4sst die Ambivalenz dieser Prosa seltsam schimmern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Versuchsanordnungen wie \u201eDer Kuss\u201c und \u201eDer Bleistiftstummel\u201c h\u00e4lt Hohler zudem ein, zwei Blicke auf die Mechanik seines Schreibens parat, die zeigen, dass eine Trennung zwischen dem (gelittenen) Genre der Erz\u00e4hlung und der (bel\u00e4chelten) Gattung der Miniatur bei diesem Autor eigentlich absurd ist. Das Entbehrlichste an diesem Buch indes d\u00fcrfte das Begleitwort von Roger Willemsen sein \u2013 Willemsen, als eine Art Vorzeige-Intellektueller einer informationshysterischen Gegenwart, tut weder sich noch dem achtbaren Werk Hohlers einen sonderlichen Dienst damit. Dass es sich dabei um die freundliche Mitteilung von ausgesucht und zuweilen d\u00fcster Exorbitantem handelt, mag jedem Leser am Ende dieser Ausgabe aufgegangen sein. Im Interesse einer gr\u00f6\u00dferen Rundheit w\u00e4re zu \u00fcberlegen, ob man den Text in einer eventuellen Nachauflage des Bands nicht einfach wegl\u00e4sst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschaulich, r\u00e4tselhaft, hinterlistig und umtriebig sind die meisten der 43 Erz\u00e4hlungen, die in diesem Band aus Anlass des 70. Geburtstags des renommierten Schweizer Autors vereint sind. Geb\u00fcndelt in sechs gro\u00dfen Abschnitten, die ebenso eigenartige \u00dcberschriften tragen wie die Erz\u00e4hlungen selbst, wird der Leser gleich zu Beginn mit einer beinahe absurden Situation konfrontiert. In der Auftakterz\u00e4hlung <em>Der Rand von Obermundigen<\/em> klingelt das Telefon am Rande von Obermundigen und ein Mann, der neben dem Telefon sitzt, teilt einem mit: \u201eDas ist der Rand von Obermundigen\u201c, widerspricht jeder andersartigen Behauptung der Teilnehmer und h\u00e4ngt auf. Doch diesen Mann, so der Erz\u00e4hler, kenne niemand, um seine Leser im n\u00e4chsten Augenblick wieder zu beunruhigen, indem er sein hypothetisches Spielchen weiter treibt. Ist das nicht albern? Im Gegenteil, der Erz\u00e4hler hat Recht! Die Meldungen, dass sich dieser Mann mit seiner Stimme in Rundfunk- und Fernsehprogramme einschalte, ja sogar in Zeitungen mit der Nachricht \u201cDas ist der Rand von Obermundigen\u201c die \u00d6ffentlichkeit \u00fcberrasche, h\u00e4ufen sich. Und die Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kultur? Sie beginnen ihre Reden mit diesem Satz, um der Meldung zuvorzukommen, dass \u2026 Und welchen Ausweg schl\u00e4gt der Erz\u00e4hler vor? \u201eDieser Satz muss zum Schweigen gebracht werden.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Geisterfahrer.<\/strong> Die Erz\u00e4hlungen von Franz Hohler. Mit einem Nachwort von Roger Willemsen. M\u00fcnchen (Luchterhand) 2013<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<div id=\"attachment_99806\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99806\" class=\"wp-image-99806 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"272\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel.jpg 214w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel-160x203.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><p id=\"caption-attachment-99806\" class=\"wp-caption-text\">Andr\u00e9 Schinkel, portr\u00e4tiert von J\u00fcrgen Bauer<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesen Sie auch das KUNO-Portr\u00e4t des Lyrikers\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel.<\/a><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anschaulich, r\u00e4tselhaft, hinterlistig und umtriebig sind die meisten der 43 Erz\u00e4hlungen, die in diesem Band aus Anlass des 70. 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