{"id":60295,"date":"2008-09-10T00:01:50","date_gmt":"2008-09-09T22:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=60295"},"modified":"2022-02-27T17:59:26","modified_gmt":"2022-02-27T16:59:26","slug":"aussichten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/10\/aussichten\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6ne Aussichten"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Poem in drei Akten, f\u00fcnf Bildern und einem Prolog<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Der Titel ist nur vordergr\u00fcndig ironisch. Es geht in Wirklichkeit um den Sinn unseres Lebens. Unsere Aussichten sind gering, wenn wir so weitermachen wie bisher \u2013 wir sehen nicht viel, wir sind blind und leben nur von Hoffnungen, die uns nicht n\u00e4hren. Aber das St\u00fcck will die Ironie \u00fcberwinden, es will Klarheit schaffen, es will in uns hineinschauen, damit wir \u00fcberhaupt Aussichten haben. Wenn es sie gibt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Die Ausgangssituation der Menschen ist schon zu Beginn des St\u00fccks aussichtslos: Er und Sie sitzen R\u00fccken an R\u00fccken auf St\u00fchlen, sehen in verschiedene Richtungen und verstehen sich nicht \u2013 eine Anspielung auf den Geschlechterkampf und das Problem, wie schwer Verst\u00e4ndnis und Solidarit\u00e4t schon in der kleinsten gesellschaftlichen Einheit ist. \u201eDer Schaum des Abends ist fort\u201c, sagt Er (S. 9) \u2013 jetzt wird es dunkel, die Nacht der geistigen Blindheit ist nah. Wird es da noch einmal Tag? Und was ist hinter den grauen W\u00e4nden, die auf der B\u00fchne stehen? Ist es die Realit\u00e4t, die so oft in den Dialogen beschworen wird, oder das Nichts? Der Zuschauer wird es nie erfahren. Er ist wie die dramatischen Personen ausgesetzt in der erlebten Wirklichkeit und muss warten auf eine andere Wirklichkeit, die aber nur kommt, wenn wir sie selber erschaffen. Dieses Warten auf Licht erinnert in den Dialogen an Becketts St\u00fcck \u201eWarten auf Godot\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Er sagt zu ihr: \u201eSuchst du immer noch? Allein oder mit mir gemeinsam? \u2026 Mit uns gemeinsam.\u201c Der Mann glaubt nicht an die Suche, aber auch er steht einer Wand gegen\u00fcber, die er nicht versteht. Wahrscheinlich meint Traian Pop mit dieser Wand nicht nur die metaphysische Leere, sondern die Erkenntnisunf\u00e4higkeit, in der wir einsam sind. Uns holt kein Gott ab, es sei denn, wir erfinden ihn. Ich denke, Pop\u2019s Skepsis ist nicht religi\u00f6s orientiert. Im Scheitern seiner Figuren scheint der Gedanke auf, dass nur wir uns eine Bestimmung geben k\u00f6nnen. Daher auch die leeren Rahmen an der Wand, es gibt keine (religi\u00f6sen) Vor-Bilder, sondern nur Fenster ins Leere. Sch\u00f6ne Aussichten! Es gibt nur die Horizonte der metaphysischen Leere, die jenseits unserer Vorstellungen liegen.<br \/><br \/>\u201eIch bin auf andere zugegangen und bei mir selbst angekommen.\u201c, sagt Er. Nosce te ipsum! Aber Er meint keine erfolgreiche Ankunft, denn er wird nur auf sich selbst zur\u00fcckgeworfen, und er f\u00fcgt hinzu: \u201eIch erreiche mich nie, die Welt nie.\u201c (S. 16) Er tr\u00f6stet Sie, indem er auf die metaphysische Leere hinter der grauen Wand hinweist: \u201e\u2026 da dr\u00fcben bereitet sich etwas vor\u2026 f\u00fcr unsere Rettung\u201c (S. 21), aber dieses Dr\u00fcben kann nur in uns selbst liegen, und das sagt Er dann auch: \u201ediese neue Zeit zu verwirklichen sind wir aufgerufen: Aufstieg zum Rang eines Menschen\u201c (S. 23) \u2013 vergebens: Diesen Weg, der an Nietzsches Geburt des Menschen in \u201eAlso sprach Zarathustra\u201c erinnert, gehen beide nicht. Dieser Weg erscheint ohnehin ironisiert: \u201eDie starke, freie, sch\u00f6ne Frau, die Auserw\u00e4hlte des Aufrechten\u201c (S. 39f.). Er \u201aunterwirft\u2019 sich ihr dann, w\u00e4hrend der Dienstmann schl\u00e4ft \u2013 vielleicht sind dies Anspielungen auf die Ideologien der Diktatoren in der faschistischen und totalit\u00e4ren Zeit des 20. Jahrhunderts (Hitler, Franco, Stalin, Ceausescu), wenn man bedenkt, dass Traian Pop sein \u201ePoem\u201c 1986 schrieb, drei Jahre vor dem Sturz des rum\u00e4nischen Diktatoren-Ehepaars.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Er und Sie bewerfen sich mit Dreck. Ihre Selbstreinigung \u2013 mit Wischlappen, Besen und Eimer \u2013 misslingt wieder. Das ist vielleicht auch eine Anspielung auf die Katharsis der klassischen Trag\u00f6die, die hier in der Absurdit\u00e4t des Seins unm\u00f6glich geworden ist. Tragik gibt es nicht, nur die Faktizit\u00e4t eines widerspr\u00fcchlichen und absurden Seins. An die Stelle der klassischen Katharsis treten heute Verbandszeug und Medikamente zur Behandlung der gegenseitig zugef\u00fcgten Wunden, oder eben Putzmittel. Das Scheitern im ersten Akt gipfelt in einer absurden Szene, in der Er einen Schnuller auf der Stirn tr\u00e4gt, als Zeichen seiner Unreife. Es folgt die Entkleidung des Dienstmanns \u2013 er wird auf die Infantilit\u00e4t des Paars reduziert, als wolle man die \u00fcbrige Gesellschaft und ihre Moral der eigenen Wirklichkeit anpassen. Nach einem Handgemenge der drei Figuren bleibt zuletzt der Dienstmann allein auf der B\u00fchne und sagt zum Publikum, es sei Komplize der eben gesehenen Sauerei geworden (S. 27). Auch die Sprache, die nicht heilt (nicht zu Erkenntnissen f\u00fchrt), ist ohnm\u00e4chtig: \u201eAch, wie sehr wir uns doch von Worten verf\u00fchren lassen\u201c, sagt Sie (S. 32). Manche S\u00e4tze in dieser Szene erinnern an das Scheitern der Sprache in Ionescos Anti-St\u00fcck \u201eDie kahle S\u00e4ngerin\u201c.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Eine eigent\u00fcmliche Rolle spielt der Dienstmann, eine dritte Figur, mit der Er und Sie konfrontiert sind. Manchmal spielen sie mit dem Dienstmann, manchmal spielt der Dienstmann mit den beiden. Mal scheint er der Repr\u00e4sentant einer politischen Ordnung, eines Systems, einer Ideologie oder Moral zu sein, mal verk\u00f6rpert er den Machttrieb des Systems und die Triebe der Einzelnen, im Widerspruch zu seinem Namen dient und vermittelt er nicht. Die drei Figuren werden nie solidarisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Akt reinigen Er und Sie unter Aufsicht des Dienstmanns ihre graue Wirklichkeit \u2013 wieder umsonst. Ein ge\u00f6ffnetes Fenster in der Wand ironisiert die Erkenntnis-Aussichten. Er sagt: \u201eDie Wirklichkeit tr\u00e4umt sich selbst, wo auch immer in der Wirklichkeit. Auch sie ist eine Gefangene ihrer Tr\u00e4ume.\u201c (S. 34) Dieser Satz vermittelt die Erkenntnis der Erkenntnisunf\u00e4higkeit und will sagen: Wir sind handlungsunf\u00e4hig. Die Natur, zu der wir geh\u00f6ren, k\u00f6nnen wir unserem Willen, den es nicht gibt, da er Bestandteil der naturgesetzlichen Zuf\u00e4lle im Rahmen der Wahrscheinlichkeit ist, nicht unterwerfen. Wir k\u00f6nnen uns selbst nicht gestalten: \u201eIch tr\u00e4ume mich selbst\u201c, sagt Er (S. 35) \u2013 und: \u201eUnsere Kindheit verfliegt in der Atempause zwischen zwei Wahrheiten, Entschuldigung, zwischen zwei W\u00f6rtern.\u201c (S. 32) Angesichts der Sprachohnmacht ergibt sich hier ganz von allein die Antwort auf die Frage: \u201eMusst du dem Leben einen Sinn geben? \u2026 Nein.\u201c, sagt Er sich selbst (S. 36). Trotzdem spricht er von dem \u201eGeheimnis der Freiheit\u201c (S. 37). Dieser Widerspruch wird im St\u00fcck nicht aufgel\u00f6st.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">In der vierten Szene (zweiter Akt) werden die politischen Anspielungen deutlicher: Das Lob des Fr\u00fchlings wird vom Dienstmann barsch unterbunden mit dem nun oft wiederholten Satz: \u201eRuhe bitte! Wir r\u00e4umen den Saal!\u201c Der Dienstmann, hier offenkundig Repr\u00e4sentant der Macht, bei\u00dft Ihn und Sie wie ein Hund und schlie\u00dft das Fenster zur Sch\u00f6nen Aussicht, scheint aber keine wirkliche Macht mehr zu haben. Er und Sie philosophieren \u00fcber die Freiheit: \u201eSchlechter als hier kann es nirgendwo sein\u201c (S. 49) \u2013 darauf folgt wieder der Satz \u201eRuhe bitte!&#8230;\u201c Die Freiheitsliebenden wirken resignativ, Er sagt: \u201eIch sehe, dass ich nichts sehe.\u201c (S. 53) und Sie: \u201eVielleicht existiert nichts \u2026 au\u00dfer meiner kranken Fantasie, welche die Welt versch\u00f6nern will.\u201c (S. 56) Das vierte Bild endet in L\u00fcge, Langeweile, Nichts.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Der dritte Akt (5. Bild) zeigt andere L\u00f6sungsversuche. In einer traumartigen Sph\u00e4re umtanzen Er und Sie den Dienstmann, um ihn f\u00fcr sich zu gewinnen. Nun sind beide Fenster ge\u00f6ffnet. Die Kontrolle \u00fcber die hermetische Wand, die jetzt auch eine \u00d6ffnung zur vermeintlich freien Welt bedeuten kann, ist offenbar schw\u00e4cher geworden. Alle Handlungen, den Dienstmann oder das System zu erweichen, scheitern. Das System reagiert nicht mehr, es gibt keine Entwicklung, alles stagniert. Das erinnert an Franz Kafkas gro\u00dfartige Parabel \u201eVor dem Gesetz\u201c aus dem Roman \u201eDer Prozess\u201c, wo der alt gewordene Mann vom Lande, der dem \u00fcberm\u00e4chtig erscheinenden T\u00fcrh\u00fcter gegen\u00fcbersteht, nur durch die f\u00fcr ihn gemachte T\u00fcr zum Gesetz gehen m\u00fcsste. Aber er tut es nicht, weil er nicht kann, weil er sich nicht traut.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Er fragt nun den Dienstmann: \u201eHe du, erlaubst du mir tats\u00e4chlich, dass ich mir selbst gen\u00fcge?\u201c (S. 66) Es ist die Erkenntnis: Wenn ich mich selbst \u00f6ffne, die graue Wand in mir niederrei\u00dfe, auch wenn sie ins Leere f\u00fchrt, bin ich frei und f\u00e4hig zur gesellschaftlichen Freiheit mit anderen. Die politische Solidarit\u00e4t ist wichtiger als die private: Als Er Sie an sich zu binden sucht, entgegnet Sie: \u201eIch brauche dich nicht unbedingt. Ich bin mit mir als flei\u00dfigem R\u00e4dchen mehr als zufrieden.\u201c (S. 67) Das B\u00fcndnis gegen das unterdr\u00fcckende System aber brauchen sie beide! Diese Solidarit\u00e4t gelingt: Sie werfen den Dienstmann kurzerhand aus dem Fenster.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss bieten Er und Sie sich gegenseitig den frei gewordenen Stuhl der Macht an. Dann besetzen sie ihn beide und teilen sich die Macht \u2013 ein humorvoller Abschluss mit doppelter Bedeutung: Seid demokratisch, als Paar und als Gesellschaft!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Aber dann verr\u00e4tselt Traian Pop den Schluss: Es gibt nun doch eine transzendente Macht! Eine nicht erkennbare Person steigt auf die B\u00fchne und legt dem Paar, dem Keim der neuen Gesellschaft, das Reinigungszeug zu F\u00fc\u00dfen\u2026 Aber es ist nicht Gott. Vielleicht sammelt der Autor die Requisiten in einer letzten symbolischen Handlung ein. Der Autor steigt als Deus ex machina von seinem Gedankenhimmel herab! Da spielt Gott, pardon, der Autor, mit sich selbst, oder der neue Mensch, oder der bessere Dienstmann\u2026 egal, das perpetuum mobile der Geschichte von Herren und Knechten kann nun wieder beginnen. Wenn wir Gl\u00fcck haben, auf etwas h\u00f6herem Niveau f\u00fcr die neuen Knechte, die jetzt etwas freier sind. Den Schluss sehe ich als humorvolle Liebeserkl\u00e4rung an die Macht des Geistes und Hegels List der Geschichte, die Karl Marx auf die F\u00fc\u00dfe seines Historischen Materialismus stellt. Gesehen haben wir, wie der Motor der Bewegung funktioniert \u2013 mit dem Opium des Dialektischen Materialismus. <br \/><br \/>Fazit:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Das St\u00fcck ist abendf\u00fcllend. Indem die Handlung ausschlie\u00dflich aus philosophischen Metaphern besteht, erm\u00fcdet das St\u00fcck den Zuschauer schnell. Es ist in jedem Fall zu lang und w\u00e4re besser eingebettet in eine konkrete Handlung unseres Alltags mit einem real existierenden ethischen Problem, das die Aufmerksamkeit des Zuschauers fesselt, das noch viel genauer die Identifikation mit den dramatischen Personen erm\u00f6glicht, und damit eben auch den Denkprozess veranschaulicht. Die Botschaften des St\u00fccks sind einfach. So einfach sind die gesellschaftlichen Probleme nicht. Die theatralischen Mittel und die philosophische Didaktik erinnern sehr an Samuel Becketts \u201eWarten auf Godot\u201c, sprachlich stellenweise auch an Peter Handkes \u201ePublikumsbeschimpfung\u201c und Eug\u00e8ne Ionescos \u201eKahle S\u00e4ngerin\u201c. <br \/><br \/>In seinen Figuren ohne Biographie und ohne klare Identit\u00e4t multipliziert und dividiert sich der Autor, um seine Thesen zu demonstrieren. Das ist die einzige Berechtigung dieser k\u00fcnstlichen Kreaturen: Nicht ihr aussichtsloses Leben zu leben oder zu \u00e4ndern, sondern Boten des Autors zu sein. Ohne authentische Sprache, nur in der Parabel und Allegorie verharrend, kann das Wachsfigurenkabinett (Er, Sie, Dienstmann) nicht wirklich \u00fcberzeugen. <br \/><br \/>Traian Pops St\u00fcck ist eine konsequent s\u00e4kularisierte Trag\u00f6die, die Aufhebung des Tragischen im Komischen, im Absurden. Vielleicht bleibt uns die eingebildete Freiheit, die wir gewinnen, indem wir trotzdem handeln und nicht mehr, sinnlos, auf uns warten! Wir selbst sind die Realit\u00e4t, die erlebte und die m\u00f6gliche. Sch\u00f6ne Aussichten? Relativ gesehen: Ja!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Splitter<\/strong>, Kurzprosa von Ulrich Bergmann, KUNO 1989 &#8211; 2014<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-60299\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-671x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-671x1024.jpeg 671w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-197x300.jpeg 197w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-560x854.jpeg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-260x397.jpeg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4-160x244.jpeg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-4.jpeg 698w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper,<\/em> und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. Er ist ein Freigeist, ihm gelten nur die Regeln der Syntax, er geht mit k\u00fchler Distanz an allen kunstideologischen Pr\u00e4missen und saisonalen Tendenzen vorbei, ohne sich in der Attit\u00fcde zu verh\u00e4rten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie zu den <em>Arthurgeschichten<\/em> den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Essay<\/a> von Holger Benkel. \u2013 Eine Einf\u00fchrung in <em>Schlangegeschichten<\/em> von Ulrich Bergmann finden Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32773\">hier<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Poem in drei Akten, f\u00fcnf Bildern und einem Prolog Der Titel ist nur vordergr\u00fcndig ironisch. Es geht in Wirklichkeit um den Sinn unseres Lebens. 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