{"id":59922,"date":"2019-12-18T13:00:43","date_gmt":"2019-12-18T12:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=59922"},"modified":"2020-12-06T07:19:21","modified_gmt":"2020-12-06T06:19:21","slug":"42","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/18\/42\/","title":{"rendered":"42"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em>\u00a0<span style=\"color: #999999;\">&#8222;Als ich am Dienstag nach der Pressevorf\u00fchrung das Kino verlie\u00df, war ich noch einmal zehn Jahre alt und hielt die Hand meines Vaters, wie vor 40 Jahren nach dem ersten\u00a0Krieg-der-Sterne-Besuch. Das war ein sch\u00f6ner Moment, kostbar und schmerzhaft.\u201c<\/span><\/em><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Jens Balzer, ZEIT-Online<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort <em>42<\/em> ist ein Zitat aus der urspr\u00fcnglich von der BBC gesendete H\u00f6rspielreihe <em>Per Anhalter durch die Galaxis<\/em> des Autoren Douglas Adams. <em>42<\/em> ist die von einem Supercomputer nach einigen Millionen Jahren Rechenzeit gegebene Antwort auf die Frage <em>\u201enach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest\u201c<\/em> (<em>\u201clife, the universe and everything\u201d<\/em>), mit der die Protagonisten letztlich nichts anfangen k\u00f6nnen, weil die Frage zu vage gestellt war. Ob es <em>42<\/em> Jahre nach der Urauff\u00fchrung von IV eine befriedigende Antwort in IX gibt, k\u00f6nnen Sie ab heute im Kino betrachten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59925\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Skywalker-821x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"387\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Mit der Integration jener Elemente von &#8222;the force&#8220; und dem Jedi-Orden in die Star Wars-Reihe wendet sich Lucas ab von der klassischen Science Fiction. Denn jener kann bis zu einem gewissen Grad ein s\u00e4kularer und aufkl\u00e4rerischer Anspruch unterstellt werden. In der SF ging es seit den Zwanzigern in den USA \u00fcber die erste SF-Hochzeit in den vierziger, f\u00fcnfziger und sechziger Jahren bis hinein in die Siebziger in einem weiteren Sinne um literarische Entw\u00fcrfe von in die Zukunft hinein extrapolierten Gesellschaften, Technologien oder technischen F\u00e4higkeiten, denen fast immer &#8211; und bisweilen gar sehr blumige &#8211; Erkl\u00e4rungen angeheftet waren, um den Nimbus der Wissenschaftlichkeit aufrecht zu halten. Ausnahmen davon gibt es auch, allerdings unter implizitem Verweis auf das dritte Clarke\u2018sche Gesetz: &#8222;Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">schreibt Joachim Paul auf Telepolis \u00fcber Kehrtwendungen zwischen Mythos und Wissenschaft. Der ganze Artikel findet sich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maybe-the-force-Science-Fiction-und-Star-Wars-Kehrtwendungen-zwischen-Mythos-und-Wissenschaft-4606277.html\">hier<\/a>.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ausgewiesenem SF-Kenner empfiehlt KUNO den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/15\/mein-klassiker-mit-zukunft-perry-rhodan\/\">Artikel<\/a> von Joachim Paul \u00fcber Perry Rhodan.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>Am 17. September 1966 wurde die Fernsehserie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/18\/bildnisse\/\"><em>Raumpatrouille<\/em><\/a> ab 20:15:00 Uhr in der ARD erstmalig in den \u00c4ther geschickt. Drei Jahre vor der Mondlandung begleiteten die Zuschauer Cliff Allister McLane und seinem schnellen Raumkreuzer Orion bei ihrem Patrouillendienst \u201eam Rande der Unendlichkeit\u201c. Dazu ein geleaktes GSD-<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/31\/top-secret\/\">Geheimpapier<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>Nicht 42, es sollte 44 Jahre dauern, bis Smile fertiggestellt wurde. Lesen Sie dazu A.J. Weigonis Beitrag aus der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=4676\">Meine erste Schallplatte<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0&#8222;Als ich am Dienstag nach der Pressevorf\u00fchrung das Kino verlie\u00df, war ich noch einmal zehn Jahre alt und hielt die Hand meines Vaters, wie vor 40 Jahren nach dem ersten\u00a0Krieg-der-Sterne-Besuch. 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