{"id":58921,"date":"2019-10-17T00:01:21","date_gmt":"2019-10-16T22:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=58921"},"modified":"2020-11-17T18:17:18","modified_gmt":"2020-11-17T17:17:18","slug":"nobel-geht-die-welt-zugrunde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/10\/17\/nobel-geht-die-welt-zugrunde\/","title":{"rendered":"Nobel geht die Welt zugrunde"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Hat sich nach der Nobelpreiss-Pause etwas ge\u00e4ndert?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Romancier aus Asien. Keine Kurzgeschichten-Autorin aus Lateinamerika. Kein Essayist aus Afrika. Keine Inuit-Lyrikerin, die Naturgedichte schreibt (Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg* hat den Friedensnobelpreis auch nicht erhalten). Daf\u00fcr eine Vorzeige-Dissidentin aus dem ehemaligen Warschauer-Pakt (damit die Quote erf\u00fcllt ist) und ein alter Europ\u00e4er, m\u00e4nnlich, wei\u00df. Wie zuletzt driftete die Begr\u00fcndung f\u00fcr diesen Preis immer immer h\u00e4ufiger in diffuse Mehrdeutigkeit.\u00a0Bereits als der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=36281\">Nobelpreis f\u00fcr Bob Dylan<\/a> verk\u00fcndet wurde, teilten sich die Geister in Enthusiasten und Entt\u00e4uschte: ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle diejenigen, die online ihre literarischen Meinungen kundtun, verteidigen und weiterentwickeln. Hat der Ruf des Nobelpreises, durch die \u201ePublizit\u00e4t\u201c der j\u00fcngsten Vorg\u00e4nge gro\u00dfen Schaden genommen?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">M\u00fcssen Mensch und Werk verschmelzen?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Slavoj Zizek liefert eine interessante Erkl\u00e4rung f\u00fcr Handkes Serbien-Sympathien: &#8222;Der Nobelpreis f\u00fcr Handke ist ein weiteres Zeichen f\u00fcr das, was Robert Pfaller die &#8218;Interpassivit\u00e4t&#8216; der westlichen Linken nennt: Sie wollen gerne authentisch sein, aber durch einen anderen, der das authentische Leben an ihrer Stelle lebt. Handke hat lange Jahre interpassiv sein authentisches Leben gelebt, frei von der Korruption des westlichen Konsumkapitalismus, und zwar durch Slowenen, seine Mutter war Slowenin. F\u00fcr ihn war Slowenien ein Land, in dem die Worte noch direkt in Verbindung standen mit den Dingen. In den L\u00e4den hie\u00df Milch einfach &#8218;Milch&#8216;, keine kommerzialisierten Markennamen st\u00f6rten das Bild. Die slowenische Unabh\u00e4ngigkeit und die Bereitschaft des Landes, der Europ\u00e4ischen Union beizutreten, haben in ihm dann eine gewaltt\u00e4tige Aggression entfacht: Er hat die Slowenen nur noch als Sklaven des \u00f6sterreichischen und deutschen Kapitals betrachtet, die ihr Erbe an den Westen verscherbeln. Und all das, weil seine Interpassivit\u00e4t gest\u00f6rt wurde, weil Slowenen sich nicht mehr so verhalten haben, dass er sich durch sie authentisch geben konnte. Kein Wunder also, dass Handke sich Serbien zugewandt hat, als letzter Bastion des Authentischen in Europa.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Bob Dylan der V\u00f6lkermord-Apologeten&#8220; <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/10\/15\/opinion\/peter-handke-nobel-bosnia-genocide.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bezeichnet<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/autor\/aleksandar-hemon.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schriftsteller<\/a> Aleksandar Hemon Peter Handke in der <em>New York Times<\/em>. &#8222;Die Entscheidung f\u00fcr Handke impliziert ein Konzept von Literatur, die sicher fernab ist vom Ungemach der Geschichte und Tats\u00e4chlichkeiten des menschlichen Lebens und Sterbens. Krieg und V\u00f6lkermord, Milosevic und Srebrenica, der Wert der Worten und Taten eines Schriftstellers in diesem Moment in der Geschichte &#8211; all dies mag f\u00fcr den ungebildeten Plebs, der Mord und Vertreibung ausgesetzt war, von Interesse sein, aber ja wohl nicht f\u00fcr diejenigen, die den &#8217;sprachlichen Einfallsreichtum&#8216; zu sch\u00e4tzen wissen, &#8218;der die Randgebiete und Besonderheiten der menschlichen Erfahrungen durchmisst.&#8216; F\u00fcr solche kommen V\u00f6lkermorde und gehen auch wieder, aber die Literatur bleibt f\u00fcr immer.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Emp\u00f6rungsrausch geisterte durch das Netz und den Bl\u00e4tterwald. KUNO sch\u00e4tzt es nicht, wenn man einen Schriftsteller auf einen Punkt reduziert, der ihn angreifbar macht. Diese Diskussion umkreist eine Kernfrage:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">&#8222;M\u00fcssen gute Schriftsteller auch gute Menschen sein?&#8220;<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1920er-Jahren zog Gottfried Benn zun\u00e4chst der italienische Faschismus an, wie er z.\u00a0B. durch die Kunstprogrammatik des Futuristen Marinetti verk\u00f6rpert wurde. Nach der Macht\u00fcbergabe an die Nationalsozialisten wurde er als Nachfolger Heinrich Manns kommissarischer Vorsitzender der Sektion. Am 13. M\u00e4rz, kurz nach der Reichstagswahl M\u00e4rz 1933, verfasste er zusammen mit Max von Schillings eine Loyalit\u00e4tsbekundung f\u00fcr Hitler, die den Mitgliedern eine nicht-nationalsozialistische politische Bet\u00e4tigung verbot.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Knut Hamsun war ein gro\u00dfer Bewunderer Deutschlands und ein entschiedener Gegner des britischen Imperialismus und des Kommunismus. Zur Zeit des Nationalsozialismus bezog er in Zeitungsartikeln f\u00fcr die Politik Hitlers Stellung, w\u00e4hrend seine literarische Produktion zum Erliegen kam. So griff er 1935 Carl von Ossietzky, der in dem KZ Esterwegen gefangen sa\u00df, scharf an, unter anderem in der Zeitung <em>Aftenposten<\/em>. Er bezeichnete ihn als \u201emerkw\u00fcrdigen Friedensfreund\u201c, der vors\u00e4tzlich in Deutschland geblieben sei, um als M\u00e4rtyrer erscheinen zu k\u00f6nnen. \u201eWenn die Regierung Konzentrationslager einrichtet, so sollten Sie und die Welt verstehen, dass das gute Gr\u00fcnde hat\u201c, schrieb er an einen Ingenieur, der sich f\u00fcr Ossietzky eingesetzt hatte. Als Carl von Ossietzky 1935 den Friedensnobelpreis erhielt, \u00e4u\u00dferte Hamsun \u00f6ffentlich massive Kritik und rechtfertigte die Errichtung von Konzentrationslagern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die kritischen \u00c4u\u00dferungen auf seine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/18\/verabschiedung-der-gebistrager\/\">Zwiebel-Biographie<\/a> sprach G\u00fcnter GraSS von \u201eEntarteter Presse\u201c, die Kritik an seinem langen Schweigen \u00fcber die Mitgliedschaft bei der Waffen-SS grenze an einen \u201eVernichtungsversuch\u201c. Als man ihn daran erinnerte, welchen Platz der Begriff \u201eentartet\u201c im W\u00f6rterbuch des nationalsozialistischen Unmenschen einnimmt, gestand er zu: \u201eIch korrigiere das Wort\u201c, hielt aber in der Sache an seinem Vorwurf fest.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wer seine Zugeh\u00f6rigkeit zur Waffen-SS verschwiegen hat, sollte sich zu Charakterfragen besser nicht mehr \u00e4u\u00dfern.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Oskar Lafontaine<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der freiwillig in die DDR \u00fcbergesiedelte Lyriker Peter Hacks schrieb 1952 als poetischen Kommentar zur historischen Lage ein Stalin-Gedicht. Geschickter verhielt sich zuvor ein anderer Schriftsteller Die Frage &#8222;Sind Sie oder waren Sie je Mitglied einer kommunistischen Partei?&#8220; verneinte Brecht mehrmals entschieden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u201eLyriker\u201c Radovan Karad\u017ei\u0107 ordnete am 27. M\u00e4rz 1995 die totale Mobilmachung in der Republika Srpska an. Auf Befehl Karad\u017ei\u0107s nahmen serbische Truppen unter Ratko Mladi\u0107 am 11.\u00a0Juli 1995 die UN-Schutzzone Srebrenica ein, in der sich \u00fcber 40.000 bosnische Fl\u00fcchtlingen aufhielten. Die niederl\u00e4ndischen UN-Truppen der Einheit Dutchbat unter Thomas Karremans leisteten keinen Widerstand. W\u00e4hrend Mladi\u0107s Truppen die muslimischen Frauen und Kinder in Richtung Tuzla vertrieben, ermordeten sie den gr\u00f6\u00dften Teil der m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung, mindestens 6.975 Menschen. Am 20. Juli erlitt die Stadt \u017depa ein \u00e4hnliches Schicksal. Dort wurden aber alle Einwohner vertrieben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Sa\u0161a Stani\u0161i\u0107 geht der Frage nach, in welchem Verh\u00e4ltnis die Wahrheit des Erfundenen zu der angeblichen Authentizit\u00e4t des Tats\u00e4chlichen steht.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Unangepasst zeigte sich Sa\u0161a Stani\u0161i\u0107, in denen er sich auf <em>Twitter<\/em> massiv gegen den Literaturnobelpreis f\u00fcr Peter Handke <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sasa_s\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ausgesprochen hatte<\/a>. So nutzte er auch seine Dankesrede f\u00fcr klare Statements. &#8222;Ich hatte das Gl\u00fcck, dem zu entkommen, was Peter Handke in seinen Texten nicht beschreibt&#8220;, sagt er. Und: &#8222;Dass ich hier heute vor Ihnen stehen darf, habe ich einer Wirklichkeit zu verdanken, die sich dieser Mensch nicht angeeignet hat.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gebe gute literarische Gr\u00fcnde daf\u00fcr, Peter Handke mit dem Literaturnobelpreis auszuzeichnen, meint der serbische Essayist Dejan Ili\u0107 im Feuilleton der <em>FAZ<\/em>. Aber deswegen m\u00fcsse man dem Schriftsteller noch lange nicht auf dessen serbischen Abenteuer folgen. Handke ist offenbar der \u00dcberzeugung, dass der Feind des Feindes ein Freund sei: &#8222;Es geht hier um eine Form intellektueller Faulheit. Handke hat, wie \u00fcbrigens auch Chomsky, nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe M\u00fchen darauf verwandt, sich \u00fcber das Kriegsgeschehen in Jugoslawien zu informieren. Stattdessen kam er nach Serbien und sah, dass hier normale Menschen leben. Was er zu sehen erwartet hatte, wissen wir nicht. Aber die Begeisterung dar\u00fcber, gesehen zu haben, dass auch in Serbien die Menschen auf zwei Beinen laufen, k\u00f6nnte sich auch als Reflex eines verdr\u00e4ngten Empfindens einer \u00dcberlegenheit \u00e4u\u00dfern, der sich in eine Art Herablassung verwandelt hat.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das investigative Nachrichtenmagazin &#8222;Der Spiegel&#8220; deckte auf: &#8222;Handke ist ein Autor, der sich <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ich-habe-keine-schublade\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00e4u\u00dferst abf\u00e4llig \u00fcber Frauen<\/a> und #MeToo \u00e4u\u00dferte, ein Autor, der zugegeben hat, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/der-kurze-boxkampf-handke-und-ich-11938390.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">einen Kritiker geschlagen zu haben<\/a>. Ein Autor, der in einem <a href=\"http:\/\/elfriedejelinek.com\/andremuller\/peter%20handke%201978.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gespr\u00e4ch mit dem Journalisten Andr\u00e9 M\u00fcller<\/a> sagte, er f\u00fchle sich &#8222;dem Hitler als Mensch&#8220; gelegentlich &#8222;sehr nahe&#8220;, er f\u00fchle au\u00dferdem manchmal eine &#8222;tiefe, perverse Sympathie f\u00fcr die faschistische Gewalt, die aus der Verzweiflung kommt&#8220;. Und ein Autor, der auf der Trauerfeier f\u00fcr einen Diktator eine <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/handke-debatte-versuch-ueber-das-geglueckte-kriegsverbrechen-a-419661.html\">Rede hielt<\/a>.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Fehlt nur noch der Hashtag Handke#MeeToo.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Randst\u00e4ndigkeit ist das Lebensprinzip der Poesie. Vom Rand aus arbeiten wir auf dem Online-Magazin Kulturnotizen (KUNO) daran, den Kanon zu erweitern. Die Idee zum Projekt <em>Das Labor<\/em> ist ein viertel Jahrhundert alt. Wer \u00fcber hinreichend Neugierde, Geduld, Optimismus und langen Atem verf\u00fcgte, konnte in den letzten 30 Jahren die Entstehung einer Edition beobachten, die weder mit Pathos noch mit Welterl\u00f6sungsphatasien daherkam. Die zeitliche Abfolge der projektorientierten Arbeit ist nachzuvollziehen in der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?page_id=311\">Chronik<\/a> der Edition Das Labor. Weitere Portr\u00e4ts finden Sie in unserem Online-Archiv, z.B. eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12833\">W\u00fcrdigung<\/a>\u00a0des Herausgebers und Lyrikers Axel Kutsch im Kreise von Autoren aus Metropole und Hinterland. Auf KUNO portr\u00e4tierte Holger Benkel au\u00dferdem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Ulrich Bergmann<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11279\">Uwe Albert<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15179\">Sabine Kunz<\/a>. Lesen Sie auch den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12771\">Essay<\/a> \u00fcber die Arbeit von Francisca Ricinski und eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12773\">W\u00fcrdigung<\/a> von Theo Breuer. Und nicht zuletzt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12763\">Nachruf<\/a> auf Peter Meilchen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">*Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg erhielt den <strong>Right Livelihood Award<\/strong> (<strong>RLA<\/strong>, \u00fcbersetzt etwa \u201ePreis f\u00fcr gerechte, angemessene Lebensgrundlagen\u201c).<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hat sich nach der Nobelpreiss-Pause etwas ge\u00e4ndert? Kein Romancier aus Asien. Keine Kurzgeschichten-Autorin aus Lateinamerika. Kein Essayist aus Afrika. Keine Inuit-Lyrikerin, die Naturgedichte schreibt (Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg* hat den Friedensnobelpreis auch nicht erhalten). 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