{"id":57200,"date":"2019-09-03T13:14:10","date_gmt":"2019-09-03T11:14:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=57200"},"modified":"2019-09-03T06:23:59","modified_gmt":"2019-09-03T04:23:59","slug":"wege-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/03\/wege-2\/","title":{"rendered":"wege und loesungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Stellen Sie sich den Umlaufweg von Himmelsk\u00f6rpern verschiedener Gr\u00f6\u00dfen, Formen und Konsistenzen vor, die sich mit realer Geschwindigkeit bewegen; f\u00fcgen Sie nun die beschleunigte Bewegung von menschlichen, mechanischen oder elektronischen Bewegungen hinzu, die in einer gro\u00dfen Bahnhof wahrgenommen werden. Abschlie\u00dfend wenden Sie sich einem zweifarbigen Volume zu. Kaum sichtbar, um so mehr auffallend. Abgr\u00fcndigen Blau ist der obere Teil,&nbsp; Ferrarirot der untere. Was die Form betrifft, erinnert sie eine Pyramide oder ein Umw\u00e4lzkegel (in beiden F\u00e4llen stark verbeult) oder besser, jene Decken, die Fra Angelico zum Berge umformte um sie nachzumalen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick scheint dieser Volume nicht einem bestimmten Gattung zu unterliegen, geschweig einem Geschlecht. Leichtigkeit oder Faulheit k\u00f6nnte den Betrachter dazu bringen, ihn einfach der gro\u00dfen Familie der &#8222;Lebewesen&#8220; anzuschlie\u00dfen, die gewissenhaft vom Zeit zermalt und gekaut werden. Damit w\u00e4re es getan. Die Sachlage glich ein Strau\u00df aus k\u00fcnstliche Blumen: Pflegeleicht, dauerhaft Bunt und ungenau. Besser reihen wir es unter die Wesen ein, die bevor sie tats\u00e4chlich verschwinden, zuerst ein Leerzeichen im Zivilstand lassen. Nennen wir diese Person \u201cEllui\u201d.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"338\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57218\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1.jpg 600w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1-560x315.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1-260x146.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild1-160x90.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sitzend,\nbzw. zusammengefaltet im Taxihof, fr\u00fcher \u201dAbfahrthof\u201d genannt, am Fu\u00dfe eines\nErkerfensters, das durch zwei Gitterst\u00e4be gesch\u00fctzt ist, was die Verwendung der\nFelsvorspr\u00fcnge als Sitzplatz oder als Bett ausschlie\u00df. Ellui also. Nun reicher\nan Kontours und Details, genug um sich der Linie arch\u00e4ologischen \u00dcberreste\neinzureihen. Haben sie das Stadium erreicht, in dem das Mineral nichts mehr\nhat, was der Zeit entgegenzusetzen w\u00e4re, bringen sie ihr letztes Opfer dar: den\nStaub ihres Zerfalls.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter\nwird sich Ellui jedoch bewegen. Mit Zur\u00fcckhaltung. So langsam, dass der\nBeobachter denken wird, eine Situation von auf-der-Stelle-treten zu erleben,\nder jedoch ein gewisse Beweglichkeit vorweisen wird. Eingeschr\u00e4nkter zwar, doch\nimmerhin eine.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es\ngibt Bewegungen, Gesten, die so durchgef\u00fchrt werden, dass sie die eigentliche\nIdee dessen zu widerlegen scheinen und damit das produzieren, was\nAufmerksamkeit erregt. So Ellui, noch sitzend. Bei gehen wird sie den Eindruck\nerwecken sich zur\u00fcckzuziehen, sich von dem zu distanzieren, was ihren unteren\nGliedma\u00dfen tun werden. Diese Distanz wird im Verh\u00e4ltnis zur eigenen Progression\nzunehmen, auf ihren minimalsten Ausdruck reduziert, wird sich weniger in Metern\nauswerten lassen als in Zentimetern, ja sogar Millimetern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Auge\nwird dann nicht mehr eine Bewegung wahrnehmen, sondern das Bild einen Bewegung,\ndas es unterbricht, suspendiert, das Gegenteil einer Bewegung also, selbst\nminimiert. Denn das Bild fixiert die Bewegung <em>pers se<\/em>, f\u00e4ngt sie ab,\nfriert sie in einem bestimmten Zeit und Raum ein, , wie ein in einem\nK\u00fchlschrank mit geeigneten Aufbewahrungssystem gefrorenes Gericht. Im Gegensatz\nzu diesen gebrauchten Mini-K\u00fchlschr\u00e4nken, verpackt, auf Paletten vert\u00e4ut, nicht\nim Laderaum eines Frachtschiffes, das an der GPMM verankert ist (noch nicht),\nsondern in einem Lagerhalle in Noisy-le-Sec.<\/p>\n\n\n\n<p>Traut\ndem Namen nicht. Mit einem Jahresdurchschnitt von 652 mm ist die dortige\nNiederschlagsmenge eher hoch, jedenfalls viel h\u00f6her als in Dakar, wo die\nHausfrauen einer aufsteigenden Mittelschicht mehr um den Kauf eines\nK\u00fchlschranks als um einen Regenschirm besorgt sind, der am h\u00e4ufigsten zum\nSchutz vor der Sonne eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cEin kleiner Zwischenfall, nichts Ernstes!\u201d betonnte ein Mann mit \u00fcbertrieben diplomatischer Stimme, widersprochen durch sein ruckartiges Kommen und Gehen zwischen Ascherbecher-Saule und M\u00fclls\u00e4cken. Der Fahrer Mamadou hatte seine Mutter tats\u00e4chlich zu Professor Yoff bringen m\u00fcssen, um eine dringende Beratung zu erhalten. Es ging um Leben und Tod, denn es handelte sich um die Lieferung der K\u00fchlschr\u00e4nke von Paris nach Marseille durch Mamadou, wo sie dann verschifft und an die PAD geliefert werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"219\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57220\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild2.jpg 450w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild2-300x146.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild2-260x127.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild2-160x78.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ohne\napriori nahm ich an, dass Professor Yoff einen Universit\u00e4tslaufbahn\npr\u00e4sentierte, der mit dem von Professor Nanfolo identisch war. Sein\nVisitenkarte lie\u00df an seine Qualit\u00e4ten kein Zweifeln: gro\u00dfe Hellseher, initiiert\nzu Gotto&#8217;s Gabe (wahrscheinlich abgeleitet aus dem Namen des N&#8217;Gotto-Waldes in\nder Zentralafrikanischen Republik), Professor Nanfolo l\u00f6ste alle m\u00f6glichen\nProbleme. In f\u00fcnf Tagen \u2013&nbsp; weder vier\nnoch sechs: f\u00fcnf. 120 Stunden, Uhr in der Hand. Ein gewisser Mr. Mussa, in\ndessen Familie man Marabut vom Vater zum Sohn war, begn\u00fcgte sich damit (Rosa Schrift\nauf wei\u00dfem Hintergrund), das L\u00e4cheln auf den Lippen der verschm\u00e4hten Geliebten\noder der betrogenen Geliebten zur\u00fcckzubringen. Der Verhexte, der verfolgte\nMieter, des in einem juristischen Labyrinth verlorenen B\u00fcrger, der Spieler mit\ngestumptfen Baraka k\u00f6nnte \u00e4hnliches erleben. Mr. Mussa versicherte einer\n100%igen Erfolgsrate, ohne f\u00fcr dieses Wunder weder auf einen bestimmte\nZeitrahme, noch auf eine pr\u00e4zise Lehre hinzuweisen. Doch er besa\u00df\n&#8222;wunderbare nat\u00fcrliche&#8220; F\u00e4higkeiten (auf nat\u00fcrliche Weise wunderbar?\nauf wunderbar Weise nat\u00fcrlich? Die Frage ist nicht unbedeutend, Sie werden\nzustimmen), man k\u00f6nnte sich an ihn mit geschlossenen Augen anwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der\nZwischenzeit, im Stau steckend, hatte Mamadou eine Immobilit\u00e4t angenommen, die\ndurch die Notwendigkeit der Dingen sich als perfekt erwies, vor\u00fcber sich der\nKorrespondent um ein Dreck scherte. Sobald diese Erkl\u00e4rungen gegeben waren,\ndurchsuchte der Mann hektisch die linke Tasche seines Regenmantel. er nahm eine\nSchachtel Zigaretten heraus, die er rechts verschwinden lie\u00df, dann ein zweites\nHandy, um ihn anzustarren, so als ob er nicht mehr wusste, wof\u00fcr er verwendet\nwerden konnte, oder vergessen hatte, warum er sie in der Hand hielt. Dabei\nmachte er seine nerv\u00f6sen Schritte \u00fcber einige Meter, dachte vielleicht auf\ndiese Weise daran, die Auswirkungen des Versp\u00e4tung zu begrenzen, den Raum zu\nverkleinern, um das zu vereiteln, was ihre Entwicklung beg\u00fcnstigen k\u00f6nnte, und\neine Kettenreaktion in Gang zu setzen, deren endg\u00fcltige Explosion den Verlust\nvon mehreren hundert Euro Provision, die Infragestellung der Handelsbeziehungen\nzu seinem Korrespondenten wenn nicht deren sofortige Einstellung bedeuten\nw\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Leicht\nwar es mir mich der sehr w\u00fctende Partner vorzustellen. Im halbwegs\nklimatisierte B\u00fcroteil eines Lagers in Marseille verfolgte er w\u00e4hrend des\nGespr\u00e4chs der Abfahrt einer F\u00e4hre (Bejaia? Skikda?), informiert sich \u00fcber der\nLadung des Frachtschiffes, das mit oder ohne Minik\u00fchlschr\u00e4nke auslaufen wird,\nfragt sich vielleicht, ob er nicht wie sein Cousin in S\u00e8te sein T\u00e4tigkeit\nwechseln sollte, dessen in St\u00e4lle umgewandelte Schiffe mit einem Muhen\nwiderhallen, das in irgendein mediterranen Schlachthof (Libanon? T\u00fcrkei? Tunesien?\nAlgerien?) gel\u00f6scht wird, und sichern ihm \u2013 zumindest f\u00fcr den Moment, denn\nGesetze \u00e4ndern sich, verh\u00e4rten, und ruinieren schnell das Gesch\u00e4ft \u2013\nkomfortable Gewinne zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht\nlief er fluchend im Kreis auf einem M\u00f4le in Dakar herum, sprach eine Gruppe von\nStra\u00dfenh\u00e4ndlern an, die neben ihren zweir\u00e4driger Stall oder Schubkarre-Laden in\npasolinische Posen, Espresso- und Teepulver, Eiswasserbeutel, einzelne\nZigaretten oder Packungen, Tigo Guthaben anboten, umgeben von Bewerbern f\u00fcr\neine Anstellung, die nur darum warteten, bei Bedarf Paletten mit K\u00fchlschr\u00e4nken\nzu entladen. <\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6chstwahrscheinlich\njagte er tollk\u00fchnen Fliegen, deren dumpfen Brummen (Vorsprecher von nicht\nminder unternehmungslustig Bakterien), ihn sein Trottel von pariser Patner\ngleich, in ein tranzartig Rage setzte. Weit davon entfernt ihnen den Schlaf zu\nverschaffen, hielten ihn die Viecher in einem unertr\u00e4glich Wachzustand, den er\nselber pflegte, indem er versucht, sie wegzujagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was\nMamadou betraf, so schien es, dass er einfach von den Radarschirmen\nverschwunden war. Der Rest der Unterhaltung entging mir. Der Mann in\nRegenmantel ging weg, steckte den unbenutzten Handy unter seine Achselh\u00f6hle,\ndurchsuchte seine Tasche nach Zigaretten, zog aber ein wei\u00dfes Taschentuch\nheraus, eine zuk\u00fcnftige Kapitulation vielleicht ahnend. Er schaute auf seine\nUhr, verglich die Zeit mit der der Uhr, die \u00fcber dem mittlere Bogen eines T\u00fcr\nwelche drei z\u00e4hlt, hing. Darunter eilten Taxis, bevor sie ihren Platz in dem\nf\u00fcr sie reservierten Korridor einnahmen. Vielleicht befragte er Papins B\u00fcste,\ndann Watts.<\/p>\n\n\n\n<p>Papin\nwar ein talentierter und effizienter St\u00fcrmer; Watt sagte ihm nichts. Er stand\nnun vor zwei hohen bronzenen Gedenktafeln, ohne auch nur die geringste\nAufmerksamkeit auf die Erinnerungen zu richten, die sie ehrten, weil zu\nbesch\u00e4ftigt, Mamadou, die K\u00fchlschr\u00e4nke, das Unerwartete, die Staus, die Sonne\nzu verfluchen, seinen Korrespondenten zu beruhigen, vergeblich versuchen, eine\nZigarette mit einem widerspenstig Feuerzeug anzuz\u00fcnden. In dieser\npathologischen Struktur gab es keinen Platz f\u00fcr Ellui, den ich nicht aus den\nAugen gelassen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nAuge, um zu schauen, was kommt, ein Auge, um zu sehen. Es klingt wie Maigret,\naber zu schauen bedeutet zu schauen, zu sehen bedeutet zu sehen. Ellui in\ndiesem Fall. Ihr Gehen in der Welt. Der Weg, der seit den ersten Tiraden des\nMann in Regenmantel zur\u00fcckgelegt wurde. Aus ihre Ecke, in der N\u00e4he der\nM\u00fclls\u00e4cke. Dieser Weg, ihr Weg. Zuerst ging sie, noch sitzend, mit den Fingern,\ndie sein Gesicht streichelten. Einen Moment lang bei den Schwellungen,\nAusbuchtungen, Blasen stehen bleibend. Stirn, Nasenbeine, Lippen, Backen,\nSchl\u00e4fe, Hals. Verlauf der Krusten, alt und geh\u00e4rtet, neuere weich. Weder\nSchorf noch Wunden sondern Wege, die Narben. Rosafarbenes Netzwerk, das sich\nvom Grau des Schmutzes abhebt. Und genauso anziehend wie die Marskan\u00e4le f\u00fcr\nAstronomen des 19. Jahrhunderts. <\/p>\n\n\n\n<p>Lief\nerneut runter die Stra\u00dfen eines verwirrten Gestern mit den Spitzen ihrer\nFinger, die tastend, unsicher, z\u00f6gernd waren. W\u00e4hrend ein Reinigungsangestellte\nseinen \u201cCarr\u00e9 Galopin\u201d selbstbewusst vor sich schob, den Saugr\u00fcssel nach links\nund rechts auf den Boden richtete, gefolgt von einem Kollegen, der die von\nStaub befreite Fl\u00e4che, Zigarettenkippen, Papieren, Lebensmittelabf\u00e4llen, und\nTaubenmist bespr\u00fchte. Wegsaugen k\u00f6nnte das Ger\u00e4te Ellui nicht, doch sie wurde\ngezwungen aufzustehen. Sie stoppte ihre Finger Erkundung, um ihren\nin-die-Welt-gehen zu beginnen, bzw. <em>ihren<\/em> aus-der-Welt-gehen, auch wenn\nes auf dem geschlagenen Weg von Reisenden durchgef\u00fchrt wurde, Figuren eines\nKommens und Gehens, die durch Ankunfts- und Abfahrtszeiten orchestriert wurden,\nparasitiert durch die von Spazierg\u00e4ngern, umgangen von kleinen Gruppen, die\nihre Zeit auf der Suche nach einer M\u00f6glichkeit verbrachten, Zeit zu verbringen,\nauf die M\u00f6glichkeit zu achten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weg\neiner generalisierten ontologischen Desorientierung, der von keinem\nNavigationsassistenten korrigiert wird und Ellui fremd blieb, weil sie nur ihre\neigenen zu kennen und zu erkennen schien, von dem sie nicht mehr wusste, wo und\nwann er Gestalt annahm und nicht wusste, wohin er f\u00fchren w\u00fcrde. Ein Weg, der\nnicht von &#8230; kam, noch zu&#8230; f\u00fchrte. <\/p>\n\n\n\n<p>Weg einer anderen Geographie, einer extraterritorialen Organisation, und doch in diese Welt eingeschrieben. Ihr Weg in-der-Welt und durch-die-Welt, aus-der Welt. Der Weg, auf dem Abfahrt und Ankunft ineinander \u00fcbergingen, auf dem die Schritte l\u00e4ngst verloren gegangen waren, sowie die Bitte, f\u00fcr die sie den \u201dTransport\u201d h\u00e4tte \u00fcbernehmen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"416\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57222\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3.jpg 600w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3-300x208.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3-560x388.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3-260x180.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild3-160x111.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ellui\nfolgte dem von ihren F\u00fc\u00dfe (von denen wir annahmen, dass sie geschw\u00e4cht waren)\naufgezwungen Rhythmus nach. Und die Masse der noch bewegungslosen Passagiere im\nMoment zwischen dem tats\u00e4chlich Ausgang des Bahnhofs und dem konkreten Eingang\nin die Stadt \u00f6ffnete sich, und gleich das Rote Meer in seiner Zeit, auf die\nLeere. Davon rausgeschossen kam ein junges M\u00e4dchen, von einem Polizisten\nverfolgt. Beide waren in das Spiel involviert, so alt wie der \u00e4lteste Beruf der\nWelt: der Polizist und der Dieb. Unver\u00e4nderliche die Regeln, eindeutig die\nRollen. Der zweite stiehlt und l\u00e4uft davon, der erste versucht, die Flucht zu\nstoppen. Erfolgreich hier, bevor die Taschendiebin auf dem Bahnhofsvorplatz die\nsch\u00fctzende Menge der Fu\u00dfg\u00e4nger, Reisenden, geschmuggelten Zigarettenverk\u00e4ufern,\nBettlern, Bittsteller aller Arten, M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger, Patrouillen der Plan Vigipirate\n(warum nicht) erreichte, und weiterhin die kompakte Kundschaft von indischen,\npakistanischen und tamilischen Stra\u00dfenrestaurants, Passanten, Auslieferer,\nweitere Touristen, die Unsichtbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nrumh\u00e4ngender Trio begr\u00fc\u00dfte die Verhaftung mit der etwas perversen Freude, die\nder Begriff \u201dSchadenfroh\u201d so gut ausdr\u00fcckt.&nbsp;\nDer mit der gr\u00f6\u00dfte Maul der drei ging mit offenen Armen auf den Sprinter\nzu, in der Zwischenzeit gesellten sich zwei weitere Beamte, m\u00e4nnlich und\nweiblich. Letzterer k\u00f6nnte eine Infragestellung der laufenden Aktion vermutet\nhaben, nahm eine defensive Pose an, eine Mischung aus Karate Kid und Meng long\nguo jiang, setzte aber eine m\u00f6gliche Gegenschlag aus, als der Mann anfing zu\napplaudieren&nbsp; und Lob zu r\u00f6hren, mit\nservile \u00dcbertriebenheit. Das Polizeitrio nahm das Kompliment selbstgef\u00e4llig an\nund betrat der Bahnhof zur\u00fcck. Eine Frau kam da raus. Schwere F\u00fc\u00dfe, leichtes\nGep\u00e4ck. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Seid\nihr Fotograf?&#8220; fragte sie, auf den Brownie Flash zeigend. Ich nehme es\nmanchmal mit, meist aus Gewohnheit, oft ohne Film in der Kamera, und weniger,\num wie ein gro\u00dfer Reporter auszusehen, als um ab und an einen Blick durch den\nSucher zu werfen. Die Welt erscheint dann auf dem Kopf stehend. Der Vorteil ist\nunbestreitbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Neuank\u00f6mmling erfuhr ich, dass sie nach &#8222;Wegen und L\u00f6sungen&#8220; suchte, was das Gep\u00e4ck infolgedessen eindeutig schwerer machte, ohne die Schritte zu erleichtern. Wir sa\u00dfen auf der Gel\u00e4nderumrandung einem L\u00fcftungsgitter. Wertvollen Sitz nur f\u00fcr diejenigen, die wissen, dass sie nicht lange dort bleiben m\u00fcssen. Es bildet eine Insel, auf der aufeinanderfolgende Wellen von abreisenden oder neu ankommenden Reisenden entlang gingen, f\u00fcr die Durchfahrt von Taxis unterbrochen wurden und dann weiter zur T\u00fcr zu den drei Arkaden f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"338\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57224\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4.jpg 600w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4-560x315.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4-260x146.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild4-160x90.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ellui\nhatte den zweiten Teil erreicht, wo niemand sa\u00df, weil es den Abgasen ausgesetzt\nw\u00e4re. Wie hatte sie das gemacht? War es wie bei den Sternen, dem Mond? Ihr\nstarrt sie an, sie scheinen bewegungslos. Ihr schaut einen Moment weg, dann\nrichtet ihr den Blick auf sie zur\u00fcck, sie haben ihre Position ge\u00e4ndert. <\/p>\n\n\n\n<p>Ellui\nsetzte ihren Weg fort, gegen den Strom, die Fahrzeuge um den Migne-Platz\ngleich, von denen die Neuank\u00f6mmlinge nun sprach. Platz, auf dessen B\u00fcrgersteig\nsie sich etwas vorher in eine Warteschlange gestellt hatte, die sehr langsam\nvorschritte, in die gleiche Richtung wie die Fahrzeuge, wenn sie nicht von\nroten Ampeln angehalten werden. Warteschlange, die einen Halbkreis um das Platz\nzieht. Ein Halbkreis, der \u2013 zumindest an diesem Tag, denn oft ist die Schlange\nso, dass sie sich ohne \u00dcbertreibung \u00fcber den gesamten Umfang des Platzes\nerstreckt und am Ende seinen Schwanz bei\u00dft \u2013&nbsp;\nnicht zu einem Kreis wurde, auf dem guten Grund dass seine Progression\nstoppt. Oder eher anh\u00e4lt, doch nach links abweicht, bevor er beginnt, was den\nHalbkreis bilden k\u00f6nnte, der notwendig w\u00e4re, um einen vollst\u00e4ndigen Kreis zu\nbilden, dessen Umfang gleich dem des Platz w\u00e4re, wenn \u2013 und nur wenn \u2013 er diese\ngeometrische Figur dargestellt h\u00e4tte, was nicht der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgeleitet\nalso um unterirdisch zu verschwinden, wie die Fahrzeuge an der Oberfl\u00e4che,\nverstreut \u00fcber die Boulevards, Stra\u00dfen und Alleen. \u201dUnterirdisch?\u201d \u2013 \u201dIn den\nKatakomben\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber was\nsie interessierte, war die Warteschlange an sich. Sie schloss sich ihnen bei jede\nGelegenheiten an, die in einer Gro\u00dfstadt zahlreich sind : Konzerte,\nSuperm\u00e4rkte, Kaufh\u00e4user, Tankstellen, Friedh\u00f6fe, Zugang zu Sehensw\u00fcrdigkeiten,\nDemonstrationen, Stadien, Banken, Verwaltungsdiensten, Arzt- oder\nZahnarztpraxen, Krankenh\u00e4usern, Apotheken, Restos du Coeur oder Fastfood,\nBanken, Automaten, Kinos, Theatern, Bibliotheken, Museen, Zoos, Wahllokalen,\nFlugh\u00e4fen, Bahnh\u00f6fen, Wohnungsbesichtigung, ganz zu schweigen von Kirschen bei\nder Verteilung des <em>Engelsbrotes<\/em>. Auch da nahm sie ihren Platz ein, ohne\nzu konsumieren. Wie vor kurzem in der nahegelegenen Kirche, Gare de l&#8217;Est, zum\nZeitpunkt der Erstmesse, diesmal aber vergeblich, da keine Schlang.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der\neinen Seite des Schiffes, schlummerten zwei Afrikaner, einer auf die Schulter\ndes anderen angelehnt. Auf der letzten Stuhlreihe eine obdachlose Frau. Sie\nbrach&nbsp; ihre \u00dcberlebensartikel in Ordnung\nw\u00e4hren ein Chor, dessen leise Stimmen von den h\u00e4ngenden Schl\u00fcsseln des Gew\u00f6lbes\n\u00fcbertragen zu werden schienen, die Leere zu f\u00fcllen versuchte. &#8222;Im November\n1789 war es die laute Stimme von Pater Jumel, der dort, mehr revolution\u00e4r als\nreligi\u00f6s, w\u00e4hrend der Segnung der Fahnen seines Bezirks erklang. An einem\nbr\u00fctenden Sommertag, auf der Suche nach Frische in einer Kapelle, h\u00f6rte ich die\nsummende Panik einer Fliege, die verzweifelt versuchte, herauszukommen\u201d. Weder\ndie historische Anekdote noch die naturkundliche Beobachtung lenkten sie von\nihrem Thema ab.\u201d <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Jede Schlange, so fuhr sie fort, besa\u00df einen Rhythmus, eine Musik, eine Farbe, einen Geruch, eine Spannung, die einzigartig f\u00fcr sie war, durch die das, was sie die Erotik des Wartens nannte, ged\u00fcnstet wird. Sie erkl\u00e4rte, dass sie niemals bis zum Ende dieser Wartezeit gehen w\u00fcrde, d. h. bis sie, endlich, an der Reihe anzukommen w\u00e4re. Als sich diese Bedrohung n\u00e4herte, verlie\u00df sie die Schlange oder trat bei Seite, um zur\u00fcck an dessen Ende zu gehen. &#8222;Ich h\u00f6rte, erz\u00e4hlte ich, um ihren Interesse zu bereichern, jemand einmal, der die Idee hatte, Warteschlangen mieten zu wollen, um noch mehr Menschen bei Veranstaltungen anzuziehen&#8220;. Schlie\u00dflich fragte ich ihr ziemlich abrupt, ob die Bilder von Warteschlangen, wie sie w\u00e4hrend der Rationierungszeit entstehen, seine Speicheldr\u00fcsen veranlassen w\u00fcrde, ihre Produktion von Sabber zu erh\u00f6hen. Als Antwort erhielt ich ein verkrampftes L\u00e4cheln, das ich genauso leicht diagnostizieren konnte wie den Ausdruck eines akuten Trismus. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"354\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57225\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5.jpg 600w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5-300x177.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5-560x330.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5-260x153.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild5-160x94.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Diese\nBegriffe: \u201dWege und L\u00f6sungen\u201d bedeuteten Ellui wahrscheinlich wenig, der die\nPissoti\u00e8re erreicht hatte, kl\u00fcglich zwischen zwei S\u00e4ulen unter der Uhr\ninstalliert, und dessen architektonische Diskretion durch den Geruch von Urin,\nder aus ihr entweicht, widerlegt wurde. Wenn es noch existiert h\u00e4tte, h\u00e4tte sie\nsich beim Gehen sehen k\u00f6nnen, im Spiegel der fr\u00fcher den Autofahrern, die den\nBahnhof verlie\u00dfen, diejenigen signalisierte, die aus zwei Stra\u00dfen auftauchen\nkonnten. Der erste verl\u00e4uft entlang des Bahnhofs und dann die Gleise, der\nzweite entlang eines Krankenhaus. Zu denken, oder schlimmer noch: sich\nvorzustellen, dass diese Einrichtung ihr Ziel sein k\u00f6nnte, w\u00fcrde bedeuten, die\nM\u00f6glichkeiten zu ignorieren, die sich nach dem Verlassen der Abfahrthof ergeben\nw\u00fcrden. Andererseits riete ich meinem Gespr\u00e4chspartnerin, eine recht subtile\nWarteschlange zu experimentieren, die unter den Schutz von Skenan und Subutex\nstand, <em>Lares Compitalicii<\/em> von Tiefgaragen und \u00f6ffentlichen Toiletten des\nViertels. Sicherlich pr\u00e4sentierte diese Schlange nicht die klassische,\nreptilische Form, bestehend aus der Ausrichtung einer bestimmten Anzahl von\nIndividuen, an einem bestimmten Ort, zu einem bestimmten Zeitpunkt, f\u00fcr eine\nund dasselbe Anlass. Eher&nbsp; zeichnete sie\nsich durch gekonnte Fragmentierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Witz gefiel nicht. Man stand auf. Man ging auf den Grill \u201cHippopotamus\u201d zu. Keine h\u00f6fliche Formel welche an einen hypothetischen Wiedersehen angedeutet hatten k\u00f6nnen, wurde ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n\n\n\n<p>Marcel Cr\u00e9pon<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"338\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57226\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6.jpg 600w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6-560x315.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6-260x146.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/bild6-160x90.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich den Umlaufweg von Himmelsk\u00f6rpern verschiedener Gr\u00f6\u00dfen, Formen und Konsistenzen vor, die sich mit realer Geschwindigkeit bewegen; f\u00fcgen Sie nun die beschleunigte Bewegung von menschlichen, mechanischen oder elektronischen Bewegungen hinzu, die in einer gro\u00dfen Bahnhof wahrgenommen werden. Abschlie\u00dfend&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/03\/wege-2\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":177,"featured_media":57220,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2156],"class_list":["post-57200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-marcel-crepon"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/177"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57200\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}