{"id":57160,"date":"2020-04-15T00:01:36","date_gmt":"2020-04-14T22:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=57160"},"modified":"2026-02-05T15:32:05","modified_gmt":"2026-02-05T14:32:05","slug":"robert-walser","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/04\/15\/robert-walser\/","title":{"rendered":"Robert Walser"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">In seinem <em>Bleistiftgebiet<\/em> versucht Walser, in allem Wechsel von Erlebnissen und Stimmungen \u00bbsich selbst willkommen zu hei\u00dfen\u00ab oder, wie er an anderer Stelle sagt, \u00bbUnentweihtheiten\u00ab an sich zu entdecken.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann von Robert Walser viel lesen, \u00fcber ihn aber nichts. Was wissen wir denn \u00fcberhaupt von den wenigen unter uns, die die feile Glosse auf die rechte Weise zu nehmen wissen: n\u00e4mlich nicht wie der Schmock, der sie adeln will, indem er sie zu sich \u00bbemporhebt\u00ab, sondern, ihre ver\u00e4chtliche, unscheinbare Bereitschaft nutzend, um ihr Belebendes, Reinigendes abzugewinnen. Was es mit dieser \u00bbkleinen Form\u00ab, wie Alfred Polgar sie nannte, auf sich hat und wieviel Hoffnungsfalter von der frechen Felsstirn der sogenannten gro\u00dfen Literatur in ihre bescheidenen Kelche fl\u00fcchten, wissen eben nur wenige. Und die andern ahnen gar nicht, was sie einem Polgar, einem Hessel, einem Walser an ihren zarten oder stachligen Bl\u00fcten in der \u00d6de des Bl\u00e4ttterwaldes zu danken haben. Sie w\u00fcrden sogar auf Robert Walser zuletzt kommen. Denn die erste Regung ihres k\u00fcmmerlichen Bildungswissens, das in den Dingen des Schrifttums ihr einziges ist, r\u00e4t ihnen, f\u00fcr das, was sie die Nichtigkeit des Inhalts nennen, an der \u00bbgepflegten\u00ab, \u00bbedlen\u00ab Form sich schadlos zu halten. Und da f\u00e4llt denn gerade bei Robert Walser zun\u00e4chst eine ganz ungew\u00f6hnliche, schwer zu beschreibende Verwahrlosung auf. Da\u00df diese Nichtigkeit Gewicht, die Zerfahrenheit Ausdauer ist, darauf kommt die Betrachtung von Walsers Sachen zuletzt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Leicht ist sie nicht. Denn w\u00e4hrend wir gewohnt sind, die R\u00e4tsel des Stils uns aus mehr oder weniger durchgebildeten, absichtsvollen Kunstwerken entgegentreten zu sehen, stehen wir hier vor einer, zumindest scheinbar, v\u00f6llig absichtslosen und dennoch anziehenden und bannenden Sprachverwilderung. Vor einem Sichgehenlassen dazu, das alle Formen von der Grazie bis zur Bitternis aufweist. Scheinbar, sagten wir, absichtslos. Man hat manchmal dar\u00fcber gestritten, ob wirklich. Aber das ist ein tauber Disput, und man merkt es, wenn man an das Eingest\u00e4ndnis von Walser denkt, er habe in seinen Sachen nie eine Zeile verbessert. Man braucht ihm das gewi\u00df nicht zu glauben, t\u00e4te aber doch gut daran. Denn man wird sich dann bei der Einsicht beruhigen: zu schreiben und das Geschriebene niemals zu verbessern, ist eben die vollkommene Durchdringung \u00e4u\u00dferster Absichtslosigkeit und h\u00f6chster Absicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit gut. Aber gewi\u00df kann das gar nicht hindern, dieser Verwahrlosung auf den Grund zu gehen. Wir sagten schon: sie hat alle Formen. Nun f\u00fcgen wir hinzu: mit Ausnahme einer einzigen. N\u00e4mlich dieser einen gel\u00e4ufigsten, der es auf den Inhalt ankommt, und sonst auf nichts. Waisern ist das Wie der Arbeit so wenig Nebensache, da\u00df ihm alles, was er zu sagen hat, gegen die Bedeutung des Schreibens v\u00f6llig zur\u00fccktritt. Man m\u00f6chte sagen, da\u00df es beim Schreiben draufgeht. Das will erkl\u00e4rt sein. Und dabei st\u00f6\u00dft man auf etwas sehr Schweizerisches an diesem Dichter: die Scham. Von Arnold B\u00f6cklin, seinem Sohn Carlo und Gottfried Keller erz\u00e4hlt man diese Geschichte: Sie sa\u00dfen eines Tages wie des \u00f6ftern im Wirtshaus. Ihr Stammtisch war durch die wortkarge, verschlossene Art seiner Zechgenossen seit langem ber\u00fchmt. Auch diesmal sa\u00df die Gesellschaft schweigend beisammen. Da bemerkte, nach Ablauf einer langen Zeit, der junge B\u00f6cklin: \u00bbHei\u00df ist&#8217;s\u00ab, und nachdem eine Viertelstunde vergangen war, der \u00e4ltere: \u00bbUnd windstill\u00ab. Keller seinerseits wartete eine Weile; dann erhob er sich mit den Worten: \u00bbUnter Schw\u00e4tzern will ich nicht trinken.\u00ab Die b\u00e4urische Sprachscham, die hier von einem exzentrischen Witzwort getroffen wird, ist Walsers Sache. Kaum hat er die Feder zur Hand genommen, bem\u00e4chtigt sich seiner eine Desperadostimmung. Alles scheint ihm verloren, ein Wortschwall bricht aus, in dem jeder Satz nur die Aufgabe hat, den vorigen vergessen zu machen. Wenn er in einem Virtuosenst\u00fcck den Monolog: \u00bbDurch diese hohle Gasse mu\u00df er kommen\u00ab in Prosa verwandelt, so beginnt er mit den klassischen Worten: \u00bbDurch diese hohle Gasse\u00ab, aber da packt seinen Teil schon der Jammer, da scheint er sich schon haltlos, klein, verloren, und er f\u00e4hrt fort: \u00bbDurch diese hohle Gasse, glaube ich, mu\u00df er kommen.\u00ab<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Gewi\u00df war \u00c4hnliches da. Dies keusche, kunstvolle Ungeschick in allen Dingen der Sprache ist Narrenerbteil. Wenn Polonius, das Urbild der Geschw\u00e4tzigkeit, ein Jongleur ist, kr\u00e4nzt Walser sich bacchisch mit Sprachgirlanden, die ihn zu Fall bringen. Die Girlande ist in der Tat das Bild seiner S\u00e4tze. Der Gedanke aber, der in ihnen daherstolpert, ist ein Tagedieb, Strolch und Genie wie die Helden in Walsers Prosa. Er kann \u00fcbrigens nichts anderes als \u00bbHelden\u00ab schildern, kommt von den Hauptfiguren nicht los und hat es bei drei fr\u00fchen Romanen bewenden lassen, um fortan einzig und allein den Br\u00fcderschaften mit seinen hundert Lieblingsstrolchen zu leben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt bekanntlich gerade im germanischen Schrifttum einige gro\u00dfe Pr\u00e4gungen des windbeutligen, nichtsnutzigen, tagediebischen und verkommenen Helden. Ein Meister solcher Figuren, Knut Hamsun, ist erst k\u00fcrzlich gefeiert worden. Eichendorff, der den Taugenichts, Hebel, der den Zundelfrieder geschaffen hat, sind andere. Wie machen sich Walsers Figuren in dieser Gesellschaft? Und wo stammen sie her? Woher der Taugenichts, das wissen wir. Aus den W\u00e4ldern und T\u00e4lern des romantischen Deutschland. Der Zundelfrieder aus dem rebellischen, aufgekl\u00e4rten Kleinb\u00fcrgertum rheinischer St\u00e4dte um die Jahrhundertwende. Hamsuns Figuren aus der Urwelt der Fjorde \u2014 es sind Menschen, die ihr Heimweh zu Trollen zieht. Walsers? Vielleicht aus den Glarner Bergen? Den Matten von Appenzell, wo er herstammt? Nichts weniger. Sie kommen aus der Nacht, wo sie am schw\u00e4rzesten ist, einer venezianischen, wenn man will, von d\u00fcrftigen Lampions der Hoffnung erhellten, mit etwas Festglanz im Auge, aber verst\u00f6rt und zum Weinen traurig. Was sie weinen, ist Prosa. Denn das Schluchzen ist die Melodie von Walsers Geschw\u00e4tzigkeit. Es verr\u00e4t uns, woher seine Lieben kommen. Aus dem Wahnsinn n\u00e4mlich und nirgendher sonst. Es sind Figuren, die den Wahnsinn hinter sich haben und darum von einer so zerrei\u00dfenden, so ganz unmenschlichen, unbeirrbaren Oberfl\u00e4chlichkeit bleiben. Will man das Begl\u00fcckende und Unheimliche, das an ihnen ist, mit einem Worte nennen, so darf man sagen: sie sind alle geheilt. Den Proze\u00df dieser Heilung erfahren wir freilich nie, es sei denn, wir wagen uns an sein \u00bbSchneewittchen\u00ab \u2014 eines der tiefsinnigsten Gebilde der neueren Dichtung \u2014, das allein hinreichen w\u00fcrde, verst\u00e4ndlich zu machen, warum dieser scheinbar verspielteste aller Dichter ein Lieblingsautor des unerbittlichen Franz Kafka gewesen ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz ungew\u00f6hnlich zart sind diese Geschichten, das begreift jeder. Nicht jeder sieht, da\u00df nicht die Nervenspannung des dekadenten, sondern die reine und rege Stimmung des genesenden Lebens in ihnen liegt. \u00bbMich entsetzt der Gedanke, ich k\u00f6nnte Erfolg in der Welt haben\u00ab, hei\u00dft es bei Walser in einer Paraphrase von Franz Moors Dialog. All seine Helden teilen dies Entsetzen. Warum aber? Durchaus nicht aus Abscheu vor der Welt, sittlichem Ressentiment oder Pathos, sondern aus ganz epikur\u00e4ischen Gr\u00fcnden. Sie wollen sich selber genie\u00dfen. Und dazu haben sie ein ganz ungew\u00f6hnliches Geschick. Sie haben auch darin einen ganz ungew\u00f6hnlichen Adel. Sie haben auch dazu ein ganz ungew\u00f6hnliches Recht. Denn niemand genie\u00dft wie der Genesende. Alles Orgiastische ist ihm fern: das Str\u00f6men seines erneuerten Blutes klingt ihm aus B\u00e4chen und der reinere Atem der Lippen aus Wipfeln entgegen. Diesen kindlichen Adel teilen die Menschen Walsers mit den M\u00e4rchenfiguren, die ja auch der Nacht und dem Wahnsinn, dem des Mythos n\u00e4mlich, enttauchen. Man meint gew\u00f6hnlich, es habe sich dies Erwachen in den positiven Religionen vollzogen. Wenn das der Fall ist, dann jedenfalls in keiner sehr einfachen und eindeutigen Form. Die hat man in der gro\u00dfen profanen Auseinandersetzung mit dem Mythos zu suchen, die das M\u00e4rchen darstellt. Nat\u00fcrlich haben seine Figuren nicht einfach \u00c4hnlichkeit mit den Walserschen. Sie k\u00e4mpfen noch, sich von dem Leiden zu befreien. Walser setzt ein, wo die M\u00e4rchen aufh\u00f6ren. \u00bbUnd wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.\u00ab Walser zeigt, wie sie leben. Seine Sachen, und hiermit will ich schlie\u00dfen wie er beginnt, hei\u00dfen: Geschichten, Aufs\u00e4tze, Dichtungen, kleine Prosa und \u00e4hnlich.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<div id=\"attachment_107085\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-107085\" class=\"size-medium wp-image-107085\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Robert_Walser-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Robert_Walser-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Robert_Walser-354x500.jpg 354w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Robert_Walser-160x226.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Robert_Walser.jpg 491w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><p id=\"caption-attachment-107085\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>Robert Walser \/ Jugendbildnis, 19000<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"de\">Robert Walser verfasste vier Romane \u2013 Jakob von Gunten, Geschwister Tanner, Der Geh\u00fclfe und Der R\u00e4uber \u2013, die l\u00e4ngere Erz\u00e4hlung Der Spaziergang sowie Kurzgeschichten und Essays. Er gilt als bedeutender Vertreter der literarischen Moderne und der sogenannten Angestelltenliteratur. Seine unkonventionellen, teils r\u00e4tselhaft wirkenden Werke wurden von Zeitgenossen wie Walter Benjamin, Hermann Hesse, Franz Kafka, Robert Musil und Kurt Tucholsky gesch\u00e4tzt. Trotz Anfangserfolgen blieb Robert Walser der kommerzielle Durchbruch verwehrt. Den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens verbrachte er in Armut. Nach psychischen Problemen lebte er von 1929 bis zu seinem Tod in Heil- und Pflegeanstalten. Heute gilt er als einer der wichtigsten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, und sein Werk wird international rezipiert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong> Die <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/01\/09\/aphorismus-statt-algorithmus\/\">Mikrogramme<\/a><\/span> von A.J. Weigoni sind eine Serie von Miszellen \u2013 kurzen, essayistischen oder aphoristischen Texten \u2013 die zwischen 2006 und 2011 auf der Plattform KUNO ver\u00f6ffentlicht wurden. Der Titel spielt bewusst auf Robert Walsers ber\u00fchmte \u201eMikrogramme\u201c an, jene millimeterkleinen Bleistiftnotizen des Schweizer Autors aus den 1920er und 1930er Jahren, die als verschl\u00fcsselte Miniaturwelten gelten und erst posthum entziffert wurden. Weigoni \u00fcbernimmt diese Bezeichnung nicht w\u00f6rtlich, sondern als Hommage und ironische Ankn\u00fcpfung, seine Variante der Mikrogramme sind keine winzigen Handschriften, sondern digitale Fragmente: knappe Beobachtungen, Reflexionen und Sprachspiele, die die condition humaine in blitzartigen Bildern einfangen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem Bleistiftgebiet versucht Walser, in allem Wechsel von Erlebnissen und Stimmungen \u00bbsich selbst willkommen zu hei\u00dfen\u00ab oder, wie er an anderer Stelle sagt, \u00bbUnentweihtheiten\u00ab an sich zu entdecken. Man kann von Robert Walser viel lesen, \u00fcber ihn aber nichts.&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/04\/15\/robert-walser\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":72,"featured_media":107085,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[942,428],"class_list":["post-57160","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-robert-walser","tag-walter-benjamin"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/72"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57160"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107087,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57160\/revisions\/107087"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107085"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}