{"id":56955,"date":"2019-09-21T00:01:25","date_gmt":"2019-09-20T22:01:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=56955"},"modified":"2021-07-29T14:41:49","modified_gmt":"2021-07-29T12:41:49","slug":"nachdenken-ueber-kunst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/21\/nachdenken-ueber-kunst\/","title":{"rendered":"Nachdenken \u00fcber Kunst"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Begr\u00fcndung der sch\u00f6nen K\u00fcnste und die Einsetzung ihrer verschiedenen Typen geht auf eine Zeit zur\u00fcck, die sich eingreifend von der unsrigen unterschied, und auf Menschen, deren Macht \u00fcber die Dinge und die Verh\u00e4ltnisse verschwindend im Vergleich zu der unsrigen war. Der erstaunliche Zuwachs aber, den unsere Mittel in ihrer Anpassungsf\u00e4higkeit und ihrer Pr\u00e4zision erfahren haben, stellt uns in naher Zukunft die eingreifendsten Ver\u00e4nderungen in der antiken Industrie des Sch\u00f6nen in Aussicht. In allen K\u00fcnsten gibt es einen physischen Teil, der nicht l\u00e4nger so betrachtet und so behandelt werden kann wie vordem; er kann sich nicht l\u00e4nger den Einwirkungen der modernen Wissenschaft und der modernen Praxis entziehen. Weder die Materie, noch der Raum, noch die Zeit sind seit zwanzig Jahren, was sie seit jeher gewesen sind. Man mu\u00df sich darauf gefa\u00dft machen, da\u00df so gro\u00dfe Neuerungen die gesamte Technik der K\u00fcnste ver\u00e4ndern, dadurch die Invention selbst beeinflussen und schlie\u00dflich vielleicht dazu gelangen werden, den Begriff der Kunst selbst auf die zauberhafteste Art zu ver\u00e4ndern. <\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Paul Val\u00e9ry: Pi\u00e8ces sur l\u2019art.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Kunst<\/em> ist ein deutsches Wort. Bereits im Althochdeutschen lautete es <em>kunst<\/em> (Plural <em>kunsti<\/em>). Urspr\u00fcnglich ist <em>kunst<\/em> ein Substantivabstraktum zum Verbum <em>k\u00f6nnen<\/em> mit der Bedeutung \u201edas, was man beherrscht; Kenntnis, Wissen, Meisterschaft\u201c. Die Redewendung &#8222;Kunst kommt vom K\u00f6nnen&#8220; ist also dem Wortursprung nach richtig. Seither wird \u00fcber Kunst viel geschrieben. In den Feuilletons, in Fachzeitschriften, kunsthistorischen Seminaren, kulturpolitischen Aussch\u00fcssen oder in Kommissionen zum Thema \u201aKunst als Standortfaktor\u2018. Stefan Oehm betrachtet Kunst in seinem Buch <em>Wor\u00fcber reden wir, wenn wir \u00fcber Kunst reden? <\/em>als menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Die Kunst steht dabei in den meisten F\u00e4llen am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Postmoderne auch eben dieser Prozess selbst sein. Die klassische Einteilung verliert sp\u00e4testens seit den letzten Jahrzehnten des 20.\u00a0Jahrhunderts an Bedeutung. Kunstgattungen wie Installation oder der Bereich der Medienkunst kennen die klassische Grundeinteilung nicht mehr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wann wird einmal ganz grunds\u00e4tzlich \u00fcber Kunst nachgedacht, dar\u00fcber, ob wir, wenn wir \u00fcber Kunst reden, angemessen \u00fcber Kunst reden?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn das Bewu\u00dftsein des Historischen verschwindet, kehren die Gespenster der Geschichte zur\u00fcck. Spirituelle oder mystische Eingebungen, obskure und irrationale Denkbilder m\u00f6gen sich bestens mit der Heroisierung exzentrischer K\u00fcnstler-Egos vertragen. Auf die Tatsache, dass wir in einer kontingenten Welt leben, gibt der eskapistische R\u00fcckzug in Innenwelten und Randgebiete des Wissens nur eine von mehreren m\u00f6glichen, sozusagen kontingenten, Antworten. Ganz abgesehen von dem vorz\u00fcglichen Niveau des Buches von Stefan Oehm erhebt sich die Frage, ob wir angemessen \u00fcber das reden, was alle Welt als \u201aKunst\u2018 bezeichnet. Ob das, wor\u00fcber alle Welt redet, \u00fcberhaupt etwas mit Kunst zu tun hat. Ob das, wor\u00fcber alle Welt redet, von denen, die dar\u00fcber reden, \u00fcberhaupt expliziert werden kann. Ob alle, die \u00fcber Kunst reden, wissen, wor\u00fcber sie reden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ob alle, die miteinander \u00fcber Kunst reden, auch \u00fcber das Gleiche reden?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob Buch oder Bau, Malerei oder Musik \u2013 die Menge dessen, was unsere Kultur t\u00e4glich an Kunst ausst\u00f6\u00dft, ist unermesslich. Das meiste wird schnell ausgeschieden, manches macht seinen Weg, weniges wird zum Klassiker. Dies durchaus nicht aus Zufall \u2013 langwierige Erfindungs\u2013 und Entdeckungsprozesse stecken dahinter. Stefan Oehm wei\u00df , dass ein gro\u00dfer Teil derer, die \u00fcber Kunst reden, einige grundlegende Erkenntnisse au\u00dfer acht l\u00e4\u00dft. Und \u00fcber genau deshalb hat er dieses Buch geschrieben. Seine Verfahrensweisen, sein Stil und seine \u00e4sthetische Dimension wirkt erfolgreich der methodischen Freih\u00e4ndigkeit bisheriger Interpretationen entgegen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wie kann eine \u00e4sthetische Auswahl Verbindlichkeit beanspruchen?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Stefan Oehms Verst\u00e4ndnisweise der Kunst ist erfrischend, weil sie, anders als die gleichnamige kulturwissenschaftliche Phrase ist, der es zwar nicht an suggestivem Glamour, aber notorisch an Problembewusstsein mangelt. Er proklamiert nicht bequem das vermeintliche Versagen der klassischen Konzeptionen; vielmehr buchstabiert er umgekehrt das Paradox aus, dass eine solche \u201eThese\u201c, die nicht zuf\u00e4llig in aller Regel mit einer gewissen Erleichterung dar\u00fcber vorgebracht wird, sich die erheblichen Denkanstrengungen der notwendigen Lekt\u00fcre vom Leibe gehalten zu haben. Die Kunstgeschichte h\u00e4tte viel zu tun, wollte sie sich mit allem besch\u00e4ftigen, was den Anspruch erhebt, Kunst zu sein. Tats\u00e4chlich ist sie in ihrer Wahrnehmung der Kunst h\u00f6chst selektiv. Sie besch\u00e4ftigt sich nur mit der kleinen Auswahl bedeutender Kunst. Bedeutend wird Kunst durch ihre \u00e4sthetische Qualit\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ist \u00e4sthetische Qualit\u00e4t aber nicht wesentlich subjektiv, n\u00e4mlich eine Frage des Geschmacks?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits 1849 hatte Richard Wagner in seinem Essay \u201eDie Kunst und die Revolution\u201c festgestellt, die moderne Kunst stehe unter dem Zwang der Kommerzialisierung und m\u00fcsse sich unter dem Druck des Kapitals wie jedes andere Produkt auf dem Markt als Ware anbieten und verkaufen. Diese Entwicklung setze die Kunst herab zum blo\u00dfen Mittel, zur Unterhaltung f\u00fcr die Massen, zum Luxusvergn\u00fcgen f\u00fcr die Reichen. Kulturkritik war gar nicht so einfach. Man mu\u00dfte einiges gelesen und vieles beobachtet, noch mehr aber ausgeblendet haben. Dann verfiel die Kulturkritik selbst dem kulturkritischen als gesellschaftskritischen Urteil:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Dem Kulturkritiker pa\u00dft die Kultur nicht, der einzig er das Unbehagen an ihr verdankt. <\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Theodor W. Adorno<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man aber heute \u00fcber k\u00fcnstlerische Prozesse spricht, meint man ein hoch spezialisiertes System. Man kann Kunst auf sehr vielen Ebenen verstehen, man kann sie geniessen, sich von ihr unterhalten lassen, sich kritisch mit ihr befassen \u2013 das ist alles legitim. Wenn man aber wirklich verstehen will, was Kunst bedeutet, muss man viel Arbeit investieren. Stefan Oehm hat diese Arbeit auf sich genommen. Sein Buch l\u00e4\u00dft sich als Versuchsanordnung betrachten, es ist undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen. Er betrachtet diese Art des Textens als Medium und Movens der Reflektion in einer Zeit, die einem bekannten Diktum zufolge ohne verbindliche Meta-Erz\u00e4hlungen auskommt. Dieser &#8211; wenn man so will &#8211; XXL-Essay ist ein Forum des Denkens nach der gro\u00dfen Theorie und schon gar nach den gro\u00dfen Ideologien und Antagonismen, die das letzte Jahrhundert beherrscht haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Der Essayist f\u00fchlt den Drang, oft und in vielen Medien, also intensiv und extensiv zu publizieren. <\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Vil\u00e9m Flusser<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die offene Form, die der Essayist bespielen mu\u00df, damit dieser immer wieder neu entstehende \u201eintegrale Prozesscharakter von Denken und Schreiben\u201c auf der \u201eB\u00fchne der Schrift\u201c in Gang gesetzt werden kann, verweist der Literaturwissenschaftler Christian Sch\u00e4rf. Stefan Oehm hat eine n\u00fcchterne Art, sich dem Gegenstand der \u00dcberlegungen zu n\u00e4hern und ihn aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Wichtigste ist jedoch nicht der Gegenstand der \u00dcberlegungen, sondern das Entwickeln der Gedanken vor den Augen des Lesers. Sein Buch zeichnt sich aus durch eine stilistische Ausgefeiltheit, Verst\u00e4ndlichkeit und Humor. Jeder neue Begriff wird eingef\u00fchrt und vorgestellt. Handlungen werden chronologisch erz\u00e4hlt und Zitate deutlich gekennzeichnet. In diesem Buch geht die abstrakte Reflexion mit der einnehmenden Anekdote einher, er spricht von Gef\u00fchlen ebenso wie von Fakten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Essay bedarf keiner enzyklop\u00e4dischen Stimmigkeit, seine Suggestivkraft erlaubt es, eine Pluralit\u00e4t von Partialwelten koexistieren zu lassen.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines scheint klar, zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Kunst der Inbegriff des Fragmentarismus, der unsere Zeit ansteckt, dadurch charakterisiert und die typisch fin-de-si\u00e8cle-belastete Verwirrung und Fassungslosigkeit der Methoden, der existentiellen Werkzeuge hinter sich l\u00e4\u00dft. Stefan Oehm wagt, eine Berufung der Methode einzulegen, indem er eine Berufung der Rhetorik heraufbeschw\u00f6rt. Die alten Fragen der Kultur bleiben erhalten, wie die nach dem Geschlechterverh\u00e4ltnis oder dem sch\u00e4bigen Rest des Unerkl\u00e4rlichen, das sich der menschlichen Erkenntnis entzieht. Seine Ausf\u00fchrungen sind erhellend und zugleich erhebend. Sie sollten zur Pflichtlekt\u00fcre werden.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wor\u00fcber reden wir, wenn wir \u00fcber Kunst reden?<\/strong> von Stefan Oehm, K\u00f6nigshausen und Neumann, 2019<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Leseprobe finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/05\/01\/worueber-reden-wir-wenn-wir-ueber-kunst-reden-teil-1\/\">hier<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56960\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Oehm_Coer.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Oehm_Coer.jpg 450w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Oehm_Coer-198x300.jpg 198w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Oehm_Coer-260x395.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Oehm_Coer-160x243.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;E<span class=\"d2edcug0 hpfvmrgz qv66sw1b c1et5uql oi732d6d ik7dh3pa ht8s03o8 a8c37x1j keod5gw0 nxhoafnm aigsh9s9 d3f4x2em fe6kdd0r mau55g9w c8b282yb iv3no6db jq4qci2q a3bd9o3v knj5qynh oo9gr5id hzawbc8m\" dir=\"auto\">in Buch, das eigentlich jeder Kunststudent oder angehende Kunsthistoriker lesen sollte.&#8220; (Prof. Dr. Armin Zweite)<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch Stefan Oehms Essay zu Mischa Kuballs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50277\">Lichtinstallation<\/a> <strong><em>res\u00b7o\u00b7nant<\/em><\/strong>. Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a>. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> von A.J. Weigoni mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Begr\u00fcndung der sch\u00f6nen K\u00fcnste und die Einsetzung ihrer verschiedenen Typen geht auf eine Zeit zur\u00fcck, die sich eingreifend von der unsrigen unterschied, und auf Menschen, deren Macht \u00fcber die Dinge und die Verh\u00e4ltnisse verschwindend im Vergleich zu der unsrigen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/21\/nachdenken-ueber-kunst\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":56960,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2074],"class_list":["post-56955","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-stefan-oehm"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56955\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}