{"id":55813,"date":"2019-09-26T00:01:13","date_gmt":"2019-09-25T22:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=55813"},"modified":"2022-02-19T15:27:49","modified_gmt":"2022-02-19T14:27:49","slug":"proematischer-satz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/26\/proematischer-satz\/","title":{"rendered":"Pro\u00ebmatischer Satz zur Poesie von \u203aheute\u2039"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Dr\u00e4ng die W\u00f6rter zusammen, fa\u00df dich kurz.<br \/><\/em>Jesus Sirach \u2219 AT \u2219 32,1\u201313<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie geht anfangen<\/em>, fragt Daniela Danz in <em>V<\/em> \u2013 \u2013 \u2013 und wer wei\u00df, vielleicht geht anfangen ja, in etwa, so \u2026 : <em>hier kommt die zukunft \u00fcberrauscht jour\u00adnal \/ lekt\u00fcre und kakteen den warte\u00adsaal \/ mein ganzes arsenal feinster empf\u00e4nger \/ auch ultrakurzer wellen k\u00fcrzlich l\u00e4nger \/ gewordner schattenspiele<\/em>, t\u00f6nt\u2019s, jedenfalls, aus Ju\u00addith Zanders <em>ma\u00adnual numerale<\/em>, und ich male : manchmal : <em>malzipempu<\/em> \u2013 manch\u00admal : morgen\u00admeer \u2013 manch\u00admal : musen\u00admund \u2013 manch\u00admal : mutminsch \u2013 manch\u00admal : mu\u00adschelm\u00f6r\u00adtelmauer \u2013 manch\u00admal : matrat\u00adzenmitmaid \u2013 manch\u00admal : meine ich hier in der Sistiger Wolfskaul den Ohren kaum zu trauen, <em>keiner kann behaupten, er versteh\u2019s<\/em>, schno\u00adbert Robert Walser da\u00adzwischen, h\u00f6r ich doch, an ei\u00adnem Montagabend, <em>das Licht schwankt schon<\/em>, h\u00e4lt Amir Shaheen fest, T. S. Eliotpr\u00e4ludiert<em> the winter eve\u00adning settles down<\/em> und <em>gr\u00fcne Tiere gab es zu dieser Jahres\u00adzeit kaum<\/em>, kommt prompt Ul\u00adrike Draesners Echo, w\u00e4hrend des mit\u00adter\u00adn\u00e4cht\u00adlichen Tatorts ( <em>Ge\u00addichte \/ m\u00fcssen wie ein Schu\u00df \/ ins Auge sein<\/em>, funkt Marcel Beyer in <em>Graphit<\/em> dazwischen ), den von Joa\u00adchim Kr\u00f3l ver\u00adk\u00f6r\u00adperten Frank\u00adfurter Haupt\u00adkom\u00admissar Frank Steyer, auf ein\u00admal, mir nichts, dir nichts, hin- und her\u00adsagen :<em> Als Gre\u00adgor Samsa eines Mor\u00adgens aus unruhigen Tr\u00e4umen er\u00adwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem unge\u00adheuren Ungezie\u00adfer ver\u00adwan\u00addelt<\/em>, hol mich der Geier, <em>das war doch schon lange ausgeheckt in schutzloser Nacht<\/em>, behauptet Jean Krier in <em>Eingriff, sternklar<\/em>, schl\u00e4gt\u2019s jetzt drei\u00adzehn, und da : <em>der K\u00e4fer auf dem Fenster\u00adbrett<\/em> bei Thilo Krause, und wei\u00dfe Ele\u00adfanten flie\u00adgen, denk ich kopfr\u00fct\u00adtelnd, sp\u00fcre Lars-Ar\u00advid Brischkes <em>weites m\u00e4n\u00adtelchen \/ des schweigens das jetzt eng anliegt<\/em>, sehstun\u00adden\u00adlang, <em>der n\u00e4chste Mor\u00adgen<\/em>, mutma\u00dft J\u00fcrg Halter, <em>scheint \/ tausend Jahre fern<\/em>, reibe die \u2026 <em>Au\u00adgen w\u00e4scht mir der Nebel<\/em> \u2026 in Traian Pop Traians Gedicht \u2026 <em>in a quiet way<\/em>, wie J. M. Coet\u00adzee, <em>I was ra\u00adving mad<\/em> \u2026, das hat, <em>Buch\u00adstabe f\u00fcr Buch\u00adstabe<\/em>, ver\u00adhei\u00dft Chri\u00adstine Ko\u00adschel nichts Gu\u00adtes ( <em>au\u00dfer man tut es<\/em> \u2026 ), das hat doch was mit \u2026 Lite\u00adra\u00adtur zu tun, denk ich weiter, bin, mit ei\u00adnemmal, atomuhr\u00adpl\u00f6tz\u00adlich, schnell\u00adwach, ahne <em>das frag\u00adment eines zim\u00admers, \/ aber das ist schon das zim\u00admer<\/em>, be\u00adm\u00fc\u00adtigt Mar\u00adtina We\u00adber, h\u00f6re und sehe, zwei\u00adfellos, Flann O\u2019Briens fa\u00admos to\u00adsenden West\u00adwind, <em>the wind from the east is a deep pur\u00adple, from the south a fine shining silver \/ The north wind is a hard black and the west is amber<\/em>, Ei\u00adben\u00e4\u00adste gegen Schei\u00adbenre\u00adste peit\u00adschen, jajaja, ruft Wer\u00adner Bli\u00df, das sind ratter\u00adsch\u00f6ne <em>flat\u00adter\u00adt\u00f6ne<\/em>, eine B\u00f6 jagt die \u2013 \u2013 \u2013 an\u00addre, <em>kein Stern \/ durch\u00addringt das Ge\u00adw\u00f6lbe<\/em>, sieht Helga M. No\u00advak \u2026 <em>und es gl\u00e4nzt die wilde Welt <\/em>bei Frie\u00adderike Mayr\u00f6\u00adcker\u2026 und ich denk ein paar Stunden, nein : Tage, zu\u00adr\u00fcck, vertieft in <em>V<\/em>, <em>manual numerale<\/em>, <em>Sieben Spr\u00fcnge vom Rand der Welt<\/em>, <em>Dichterloh<\/em>, <em>Wir f\u00fcrchten das Ende der Musik<\/em>, <em>Kasino\u00adstra\u00dfe 3<\/em>, <em>Rose &amp; Nachti\u00adgall<\/em> \u2013 <em>usw.<\/em> \u2026 und <em>Eins zwei drei! Im Sause\u00adschritt \/ L\u00e4uft die Zeit; wir lau\u00adfen mit<\/em>, kalauert Wil\u00adhelm Busch, ich kalauere mit, denk an Klaus Anders\u2019 <em>Wach\u00adtelzeit<\/em> : <em>bl\u00fchen\u00adder Lauch, Mus\u00adkateller\u00adsal\u00adbei<\/em> \u2026 <em>time, the magician<\/em>, raunt Tho\u00admas Hardy, und denk : in letz\u00adter Zeit \u2013 \u2013 \u2013 <em>Zeit, die sich dehnt<\/em> (Lydia Daher) \u2013 \u2013 \u2013 \u203amang\u00admang\u2039 viel Ame\u00adrikani\u00adsches aus der er\u00adsten H\u00e4lfte des 20. Jahr\u00adhun\u00adderts verschlun\u00adgen : E. E. Cum\u00admings\u2019 <em>The Enor\u00admous Room<\/em>, Sinclair Lewis\u2019 <em>Main Street<\/em>, Betty Smiths <em>A Tree Grows in Brook\u00adlyn<\/em>, Booth Tarking\u00adtons<em> The Mag\u00adnifi\u00adcent Amber\u00adsons<\/em>, Rich\u00adard Wrights <em>Native Son<\/em> \u2026 undundund \u2026 B\u00fc\u00adcher, die mir, wie gl\u00fc\u00adhen\u00adder Rauch, den Atem rauben, die Sprache verschlagen, ein Buch nach dem an\u00adderen dr\u00e4ngt, gele\u00adsen zu wer\u00adden, und ich w\u00fcrd am lieb\u00adsten mit dem einen Auge dieses Buch, mit dem anderen Auge jenes Buch le\u00adsen ( und mit dem drit\u00adten Auge ein weiteres \u2026 ) \u2013 uns schwanen wir ah\u00adnen \u2013 all\u00ad\u00fcberall \u2013 at\u00admende al\u00adpental\u00adam\u00adselau\u00adgen alte ak\u00adkor\u00addeon\u00adspieler am angst\u00adab\u00adhang \u2026 \u2013 aber \u2026 aber auch : <em>Simpli\u00adcius Simplicis\u00adsi\u00admus<\/em> : <em>Alle diese Worte erwog ich mit Flei\u00df und steti\u00adgem Nach\u00addenken, und bewogen mich derma\u00dfen, da\u00df ich die Welt verlie\u00df und wieder ein Einsie\u00addel ward<\/em>, und <em>Zauber\u00adberg<\/em> wie\u00adder\u00adgele\u00adsen, und wie\u00adder, <em>das liegt auf der fla\u00adchen Hand<\/em>,wie\u00adder ver\u00adschl\u00e4gt\u2019s mir, \u203awie man so sagt\u2039, die Sprache \u2026 und, end\u00adlich, end\u00adlich, end\u00adlich, Hei\u00admito von Do\u00adderers <em>Strudlhof\u00adstiege<\/em> ken\u00adnen\u00adliebengelernt : <em>Als Mary K.s Gatte noch lebte und sie selbst noch auf zwei sehr sch\u00f6\u00adnen Bei\u00adnen ging (das rechte hat ihr, unweit ihrer Wohnung, am 21. Septem\u00adber 1925 die Stra\u00dfen\u00adbahn \u00fcber dem Knie abge\u00adfah\u00adren), tauchte ein gewisser Doktor Negria auf, ein junger rum\u00e4\u00adni\u00adscher Arzt, der hier zu Wien an der be\u00adr\u00fchmten Fa\u00adkul\u00adt\u00e4t sich fortbil\u00addete und im Allge\u00admeinen Kranken\u00adhaus seine Jahre machte<\/em> \u2026 \u2013 und noch mal, ja, noch mal, ver\u00adschl\u00e4gt\u2019s mir, ver\u00adschl\u00e4gt\u2019s mir die Sprache ( <em>Weiter\u00adleben mit auf den Kopf gestelltem Geist<\/em>, empfiehlt Mikael Vogel in <em>Morphine <\/em>) \u2026 what a book, what a book, what a book <em>usw<\/em>. \u2026 und \u2013 ich \u2013 denke : Wegen all dieser B\u00fc\u00adcher aus der Sph\u00e4re, die Mrs Co\u00adlumbo gern mit der Bauch\u00adbinde \u203aWelt\u00adlite\u00adratur\u2039 ver\u00adsieht, lasse ich nun \u2013 es geht mir da wie Elke Erb : <em>Das eintre\u00adtende Alter erhei\u00adtert mich \/ mit einer neuen Neu\u00adgier und der Lust, \/ die Nase in Dinge zu stecken<\/em> \u2013 die von mir in die\u00adserje\u00adner Zeit gelese\u00adnen \u203adruck\u00adfrischen\u2039 Lyrik\u00adprosab\u00fc\u00adcher, An\u00adtholo\u00adgien, Kalen\u00adder, Ma\u00adga\u00adzine nicht \u203aein\u00adfach so\u2039 unter den B\u00fc\u00adcher\u00adtisch fallen, <em>so vieles \/ das mir im ge\u00add\u00e4cht\u00adnis blieb \u2026 gurrende tauben im oster\u00adkahlen \/ apfel\u00adge\u00e4st euro\u00adpas<\/em>, finde ich in Lothar Quin\u00adken\u00adsteins <em>gege\u00adnort<\/em>, nein, nein, habe da ja, naturge\u00adm\u00e4\u00df, auch wieder eine ganze Reihe pr\u00e4chti\u00adger poeti\u00adscher \u203aPer\u00adlen\u2039 auf\u00adge\u00adlesen, seh, bei Elke Erb ( <em>vermutlich im m\u00e4rz notiert <\/em>), kein Reh, nein : <em>Wenn der Hirsch aus dem Wald tritt \u2013 denk nicht, das ist nichts. \/ Oh, wei\u00dft du, das ist das Le\u00adben<\/em> ( halte dagegen mit : warte nur \u2013 bald<em> \/\/ <\/em>wenn \/ wie eben \/ der wald \/ aus dem hirsch tritt \/ denkt kraus nicht \/ das sei nichts \u2013 \/ o nein \/ er wei\u00df : \/ das \/ ist \/ leben ), an die ich an die\u00adsem, kei\u00adnes\u00adwegs \u203asch\u00f6\u00adnen blauen\u2039, Abend, als sich ein toter Mann, am Strand?, nein : im Tat\u00adort, Gregor Samsa nennt, wort\u00adsaufend denke, und nun nat\u00fcr\u00adlich ( ! ) : neue neugier nicht \u203anacht\u2039 nicht \u203aname\u2039 nicht \u203anatur\u2039 nicht : \u203anichts\u2039, nein, <em>as near a thing as we have to a king<\/em> \/ Marianne Moore : magische \u2219 mehr\u00adhun\u00addert\u00adseitige \u2219 mo\u00adnumentale \u2219 manu\u00adskripte \u2013 <em>durch eine Spalte in der Stallwand erblickte ich alles<\/em> \/ Os\u00adwald Eg\u00adger \u2013 : umu\u00admumwer\u00adfend : <em>Ich bin ihnen nur knapp ent\u00adronnen<\/em> \/ Maru\u0161a Krese : <em>eines der W\u00f6r\u00adter auf feurig\u00adster Wiese ausgepu\u00adstet wie Kerze<\/em> \/ FM : <em>da\u00advon n\u00e4ch\u00adstens mehr<\/em> \/ Marion Poschmann, und darum be\u00adnenne ich, <em>I\u2019m now brilliantly hydrated<\/em> \/ Kim Do\u00adwer, unge\u00adach\u00adtet ungeheu\u00adrer ur\u00adzeit, Ann Cotten \u203agibt\u2039 mir die W\u00f6rter : <em>Es \u2219 ist \u2219 das \u2219 Zeitalter \u2219 der \u2219 Dissoziie\u00adrung \u2219 der \u2219 Z\/e\/r\/s\/p\/litter\/u\/n\/g \u2219 wo \u2219 man \u2219 zwar \u2219 unter \u2219 ihr \u2219 leidet \u2219 aber \u2219 sein \u2219 Heil \u2219 nir\u00adgends \u2219 sucht \u2219 als \u2219 in \u2219 ihr \u2219 Ja?<\/em> : un\u00adscharfe un\u00adruh um un\u00adweite ufer un\u00adter\u00adw\u00fcrfige un\u00adken, ex\u00adem\u00adpla\u00adrisch, \u203astreng\u2039, w\u00fcrde, klar, gern ein paar mehr be\u00adnamsen aus die\u00adsem oder aus je\u00adnem tiefen Grunde, summ summ se\u00adgeln sil\u00adber\u00adfisch\u00adchen summ s\u00fc\u00df\u00adsalzberg summ substan\u00adziellen som\u00admer\u00adspros\u00adsen\u00adgarten \u2026 summ\u00adkl\u00e4nge, beispiels\u00adweise Ro\u00adbert Mu\u00adsils von Mahler ge\u00adzeich\u00adnete Graphic Novel <em>Der Mann ohne Ei\u00adgen\u00adschaften<\/em> oder Chri\u00adstine Kap\u00adpes so sch\u00f6nes Ge\u00addichtbuch <em>Wie kann das sein<\/em> <em>: auch lag eine gro\u00dfe Schlaflosig\u00adkeit im Flat\u00adtern der Tauben<\/em> ( von Manfred En\u00adzenspergers <em>einge\u00adschneiten hun\u00adden<\/em> ganz zu schweigen \u2026 ), aber das kann und darf ja jetzt nicht sein, nein, fl\u00fc\u00adstert\u2019s mali\u00adzi\u00f6s-s\u00fcffi\u00adsant aus Kraus\u2019 Munde, Z\u00e4hmung mu\u00df sein, willst doch auf einen Satz blo\u00df dich be\u00adschr\u00e4nken, je drei Ly\u00adrik- und Pro\u00adsatitel, die ich in die\u00adsen ver\u00adsuchs\u00adweise for\u00admu\u00adlierten Satz mon\u00adtiere ( kein <em>kummersieb<\/em> k\u00f6nnte knar\u00adzen | kat\u00adzenkopf\u00adkal\u00adk\u00fcl | kro\u00adkus \u2219 kranker \u2219 kuc\u00adkuck kuc\u00adkuck \/ kind\u00adkonzeptge\u00addanke ) : hier Odile Kennels <em>wie hei\u00dft diese inter\u00adplanetare luft<\/em> : <em>man sollte \u00f6fters Ge\u00addichte \/ ohne Ende schreiben<\/em>, hei\u00adde\u00adwitzka, in die\u00adsen Ge\u00addichten geht aber so was von der Rost ab, apro\u00adpos Rost : Rost (Hendrik) blitzt <em>Licht f\u00fcr an\u00addere Au\u00adgen<\/em>, Friede\u00adrike Mayr\u00f6ckers Pro\u00ebm\u00adbuch <em>\u00e9tu\u00addes : einge\u00adsponnen in Forste Fitti\u00adche Fin\u00adger- \/ chen<\/em>, Lud\u00adwig Stein\u00adherrs <em>Fl\u00fc\u00adstergale\u00adrie<\/em> : <em>schon schim\u00admert sie vor Ih\u00adnen<\/em>, dort Heinz Radema\u00adchers <em>Gastlwelt \u2219 Hom\u00admage an eine \u203aalte\u2039 Buch\u00adhandlung<\/em> ( Bensch k\u00f6nnte beim Lesen fort\u00adw\u00e4h\u00adrend wei\u00adnen, ich denke an May\u00adr\u00f6c\u00adkers <em>das Flieszen der Tr\u00e4\u00adnen \/ Kaskade der Tr\u00e4\u00adnen<\/em> ), Ro\u00adbert Schindels <em>Der Kalte<\/em> : <em>da bei\u00dft keine Maus einen Faden ab<\/em>, Josef Wink\u00adlers <em>Mut\u00adter und der Bleistift<\/em> : <em>da flog das Wort auf<\/em> \u2013 <em>Der Kalte<\/em>, denk ich, und mich fr\u00f6\u00adstelt im\u00admer noch ( <em>in der k\u00fc\u00adche ist es kalt \/ ist jetzt strenger winter halt \/ m\u00fctter\u00adchen steht nicht am herd \/ und mich fr\u00f6stelt wie ein pferd<\/em>, klingt Ernst Jandls Gedicht her\u00fcber ), als w\u00e4r ich weiterhin mitten\u00addrin in dieser \u203aungeheu\u00aderlichen\u2039 Gschicht, w\u00e4r \u2013 bei aller Be\u00adgei\u00adstrung f\u00fcr <em>Das Unge\u00adheuer<\/em> und <em>Die Sonnenpo\u00adsition<\/em> \u2013 mein Favo\u00adrit f\u00fcrs Buch\u00adpreis\u00adge\u00add\u00f6ns ( Ge\u00addichtbuch wird da ja rausgeschos\u00adsen ) ge\u00adwe\u00adsen : Aber \u2013 <em>Der Kalte<\/em> steht ja nicht mal auf der Lon\u00adglist ( let alone the short\u00adlist ), Lon\u00adglist \u2026 Wronglist \u2026 <em>das Lied verliert sein Lied<\/em>, singt Yoko Tawada \u2026 Shortlist \u2026 Mist\u00adwort \u2026 Lite\u00adrrra\u00adturrr\u00adbe\u00adtrrrieb, <em>die gro\u00dfe Kunst von Licht und Schatten<\/em> ( Eberhard H\u00e4fner ), <em>die kartographierten gebiete der schatten<\/em> ( David Fr\u00fchauf ), <em>wie lange leben wir schon in diesem zustand<\/em>, fragt Peggy Neidel, man \u203awei\u00df\u2039 es nicht, man wei\u00df es nicht \u2026 replay (raum\u00adrest richten) : rie\u00adsen robinien rau\u00adschen ruck\u00adweise rollen r\u00e4der \u2219 ret\u00adtung : rachmani\u00adnow \u2026 <em>Tag f\u00fcr Tag werden die Pflau\u00admen blauer \/ Biene steh uns bei und Hum\u00admel<\/em>, summelt Ruth Jo\u00adhanna Benrath, und wespe wespe \u2026 alles jeck \u2026 meck meck \u2026 Mack geht um die Eck \u2026 und \u2026 Meister Check, der meint, man d\u00fcrfe Lite\u00adraturpreise nicht allzu ernst nehmen, w\u00e4hrend Peer Quer meint, und ich, jajaja, denke ich, i\u2219c\u2219h m\u2219e\u2219i\u2219n\u2219e d\u2219a\u2219s a\u2219u\u2219c\u2219h, da\u00df \u203aman\u2039 das durch\u00adaus \u203adarf\u2039, ich darf nicht bei Rot \u00fcber die Am\u00adpel fah\u00adren, ich darf nicht ge\u00adgen das Co\u00adpyright versto\u00ad\u00dfen, das Co\u00adpyright ist \u00fcber\u00adhaupt eins der gro\u00ad\u00dfen Pro\u00adbleme dieser Zeit, <em>hilflos stehe ich \/ vor der Ordnung der Welt<\/em> ( Elisabeth Plessen ) : Nicht der ADAC, nicht der Ban\u00adker, nicht der Dollar, nicht der Euro, nicht der \u203aFanatis\u00admus\u2039, nicht die Geldmeister\u00adschaft, nicht der Hun\u00adger, nicht das Inter\u00adnet, nicht der Ja\u00adsager, nicht die ka\u00adpitale Kriegs\u00adkakopho\u00adnie, nicht die Lyrik\u00ad, nicht der Macho, nicht Mr Presi\u00addent, nicht die NSA, nicht der Oligarch, nicht der Politi\u00adker, nicht die Quarre, nicht der \u203aRadi\u00adkalismus\u2039, nicht die Steuer, nicht der Tsu\u00adnami, nicht der Urwald, nicht die Ver\u00adklappung, nicht die Weltmeisterwirt\u00adschaft, nicht die Xenopho\u00adbie, nicht der Yankee, nicht der Zei\u00adlen\u00adsprung : Neinnein, das Co\u00adpy\u00adright ist die eine, die gro\u00dfe Knacknu\u00df dieser Zeit, <em>heut Nacht platzt ganz bestimmt die Sonne<\/em>, hofft Flo\u00adrian Vo\u00df, unterwegs \u00bb<em>n Flip-Flops nach Armageddon<\/em>, und Ur\u00adhe\u00adber saufen Amok : <em>Nie\u00admals lie\u00df sich ermes\u00adsen, wann sie das Spiel ernst nah\u00admen oder als Spiel<\/em>, krakauert Sieg\u00adfried Kra\u00adcauer, aber Lite\u00adratur\u00adpreise darf ich sehr, sehr ernst neh\u00admen, wenn ich das will, yolo, und, wenn auch mei\u00adstens nicht, will ich das eben doch <em>dann und wann<\/em> ( br\u00fcllt der Panther ), bei\u00adspielsweise w\u00e4h\u00adrend ich den Essay <em>Poesie und Preise<\/em> schreibe, in dem ich Ulf Stolterfoht sagen lasse : <em>Ich freue mich sehr, wenn mich ein Preis ereilt<\/em>, und ge\u00adrade wirft mir ir\u00adgend\u00adwer George Bernard Shaws<em> The gol\u00adden rule is that there are no golden rules<\/em> vor die F\u00fc\u00dfe, und ich haue, knalle, pfef\u00adfre, semmle, aus dem Hinter\u00adgrund m\u00fc\u00dfte Rahn schie\u00dfen, Rahn schie\u00dft, das Bon\u00admot, auch Fu\u00df\u00adball ist Kopfsa\u00adche, ge\u00addanken\u00adblo\u00df ins Netz \u2013 ein Tref\u00adfer wie aus dem Nichts, w\u00fcrde Fu\u00df\u00adballre\u00adporter jetzt mit Jandl <em>br\u00fcl\u00adl\u00fcl\u00adl\u00fcllen<\/em>, wo wa\u00adren wir, ach ja, bei Tennis Check, der sich so fr\u00f6stk\u00f6stlich, schmi\u00adbissig, schwungtoll \u00fcber eine <em>un\u00adglaubli\u00adche Fehl\u00adent\u00adschei\u00addung<\/em> echauf\u00adfie\u00adren kann, <em>there is nothing either good or bad but thin\u00adking makes it so<\/em>, weint Ham\u00adlet \u2026 o tempora o mora \u2026 fru\u00adstig fru\u00adstig frala\u00adlalala, Rin\u00adder, Rin\u00adder, seid ihr alle da \u2026 und ich mache, denk ich, w\u00e4h\u00adrend der M\u00f6r\u00adder ( t\u00f6te!, t\u00f6te! ), aberaber, nicht mehr lang : <em>warte nur, balde \/ ruhest du auch<\/em> ( wie Goethe : dieses d\u00e4monische, diabolische, dunkle Denken ), immer noch frei herum\u00adl\u00e4uft, und <em>morgen fr\u00fch, wenn Gott will<\/em> ( will er denn wollen??? ), mach ich, ohne Mist, meine kleine Lese\u00adlist, keine Short-, keine Long-, ein\u00adfach eine <em>mit Ro\u00adsen be\u00addachte<\/em>, na\u00adturge\u00adm\u00e4\u00df kopfge\u00adb\u00fcrtige, Lese\u00adlist, und jetzt schwei\u00adgen d\u00fcr\u00adfen, schreibe ich, nacht\u00fccklich, ganz ( g\u2219a\u2219n\u2219z ) am Ende im <em>B\u2219U\u2219C\u2219H\u2219S\u2219T\u2219A\u2219B\u2219E\u2219E\u2219T \u2219 Gedichte im deutschen Sprach\u00adraum \u2219 Ein listenrei\u00adcher Gl\u00fcckblick<\/em>, und, <em>in der Tat<\/em> ( raunt G\u00fcnter Netzer aus der Tiefe des Traumes ), ver\u00adgehen nahezu neun volle Mo\u00adnate ohne auch blo\u00df ein einziges ge\u00adschriebenes Wort, <em>wenn ich ein, zwei Tage nicht schreiben kann, bin ich ver\u00adzweifelt und f\u00fcrchte, es ist aus<\/em> ( FM ), <em>I thought, driving through Rich\u00admond last night, some\u00adthing very profound about the syn\u00adthesis of my being : how only writing composes it : how nothing makes a whole unless I am writing; now I have for\u00adgotten what seemed to be so profound<\/em>, schreibt Virginia Woolf, be\u00adrausch\u00adendbe\u00adsee\u00adlende Lese\u00adlust\u00adzeit, <em>licht weht in den schilf\u00adfellk\u00f6pfen<\/em>, les ich in An\u00addreas Alt\u00admanns Gedicht, und in den Ohren klingen, wei\u00adter, <em>Reiter, weiter<\/em>, heiter, Jan Wag\u00adners W\u00f6rter, Verse, <em>gef\u00fcllt \/ mit tiefs\u00adter bl\u00e4ue<\/em>, Jan Fi\u00adschers Zeilen, <em>am schlimm\u00adsten waren die Pflan\u00adzen im Herbs<\/em>t, die andere oder die, von Rolf Dieter Brink\u00admann ge\u00adschriebene, <em>Eine Geschichte \/\/ Der Himmel ist ganz blau \/ auf der Schall\u00adplatten\u00adh\u00fclle \/ und \/ wer immer das hier liest, \/ er liest, \/ der Him\u00admel ist ganz blau. \/ Aber das ist \/ noch nicht alles. \/ Eine kleine wei\u00dfe Wolke \/ fliegt am Rand des Blaus \/ dahin<\/em> \u2013 klarhaftig, <em>kusagauma<\/em>, kein gob\u00adbledy\u00adgook, nein, <em>k\u00f6nnte eine Er\u00adfindung sein<\/em> : mit Sylvia Geist im <em>Gor\u00addischen Paradies<\/em> \u2026, und itzt ir\u00adgend\u00adein impe\u00adrativinter\u00admezzo \u2192 ich im\u00admer ihr imma\u00adnuel ich instal\u00adliert in irrer pri\u00advatpara\u00adphrase ( pr\u00e4lu\u00addium? \u2026 platzpro\u00adgramm? ) : plas\u00adtik\u00adpy\u00adja\u00admah\u00f6\u00adschen \u2219 plitsch\u00adplatschn\u00e4chte \u2194 pl\u00f6tzlich po\u00adren pa\u00adpier\u00adpatro\u00adnen, himm\u00adlischherrli\u00adche Gar\u00adten\u00adstein\u00adzeit : <em>b\u00e4ume haben sich ihre schat\u00adten he\u00adrausgerissen, \/ bren\u00adnen im wurzelfeuer<\/em>, steht, schwarz auf wei\u00df, in Andreas Alt\u00admanns <em>Die lichten Lie\u00adder der B\u00e4ume liegen im Gras und scheinen nur so<\/em>, aber : <em>Kann man die Zeit erz\u00e4h\u00adlen, diese selbst, als solche, an und f\u00fcr sich? Wahrhaf\u00adtig, nein, das w\u00e4re ein n\u00e4rrisches Unterfan\u00adgen!<\/em>, steht im <em>Zau\u00adber\u00adberg<\/em> geschrieben und <em>dann <\/em>(<em> und \u2026 wann<\/em> \u2013 ? ), denk ich weiter, wende ich mich, wieder \u00admal, <em>die Mauer\u00adsegler \/ verwirren schon den Him\u00admel<\/em> ( Bianca D\u00f6\u00adring ), ver\u00adst\u00e4rkt den herbst\u00adzeitlo\u00adsen Ge\u00addich\u00adten von Walter Helmut Fritz zu, de\u00adnen ich diesmal auf den animali\u00adschen Tief\u00adgrund ( Tiergrund ) gehe, volle Fauna\u00addr\u00f6h\u00adnung h\u00f6re (apropos \u203ah\u00f6ren\u2039 : Bruckners f\u00fcnfte Sinfonie ruft aus der Tiefe zu mir, und ich erh\u00f6re ihr Flehn, wie jeden Tag f\u00fcr Tag, am Morgen, am Mittag, am Abend, bin jedesjedes Mal aufs Neue : e\u2219r\u2219g\u2219r\u2219i\u2219f\u2219f\u2219e\u2219n ) und sehe : <em>Aal \u2219 Affe \u2219 Amsel \u2219 Anti\u00adlope \u2219 Biene \u2219 Bitter\u00adling \u2219 Bor\u00adken\u00adk\u00e4fer \u2219 B\u00fcffel \u2219 Cha\u00adm\u00e4leon \u2219 Chim\u00e4\u00adre \u2219 Dachs \u2219 Dis\u00adtelfalter \u2219 Dohle \u2219 Eichhorn \u2219 Eid\u00adechse \u2219 Eis\u00adb\u00e4r \u2219 Ele\u00adfant \u2219 Els\u00adter \u2219 Ente \u2219 Esel \u2219 Fasan \u2219 Fliege \u2219 Floh \u2219 Frosch \u2219 Geier \u2219 Girr\u00advogel \u2219 Gl\u00fccksvo\u00adgel \u2219 Grille \u2219 Hase \u2219 Hau\u00adben\u00adtau\u00adcher \u2219 Hengst \u2219 Huhn \u2219 Hummel\u00ab\u2219 Hund \u2219 Igel \u2219 In\u00adsekt \u2219 K\u00e4\u00adfer \u2219 Kamel \u2219 Katze \u2219 Kr\u00e4he \u2219 Krebs \u2219 Kro\u00adkodil \u2219 Ler\u00adche \u2219 Li\u00adbelle \u2219 Lun\u00adgen\u00adfisch \u2219 Maul\u00adtier \u2219 M\u00f6we \u2219 Mur\u00admel\u00adtier \u2219 Muschel \u2219 Nachtfalter \u2219 Natter \u2219 Ochse \u2219 Papagei \u2219 Pa\u00advian \u2219 Pechvo\u00adgel \u2219 Pferd \u2219 Ph\u00f6nix \u2219 Pleite\u00adgeier \u2219 Pur\u00adpur\u00adschne\u00adcke \u2219 Qualle \u2219 R\u00e4der\u00adtier \u2219 Ratte \u2219 Raub\u00adtier \u2219 Raubvogel \u2219 Regen\u00adpfeifer \u2219 Sala\u00adman\u00adder \u2219 Schaf \u2219 Schild\u00adkr\u00f6te \u2219 Schlange \u2219 Schmetter\u00adling \u2219 Schnecke \u2219 Schwalbe<\/em> ( <em>Heute noch denken wir : Schwalbe, \/ und schon be\u00adginnt sie zu flie\u00adgen<\/em> ) \u2219 <em>Schwan \u2219 See\u00adschwalbe \u2219 See\u00adstern \u2219 Skara\u00adb\u00e4us \u2219 Skor\u00adpion \u2219 Spa\u00dfvo\u00adgel \u2219 Spatz \/Sperling \u2219 Spinne \u2219 Star \u2219 Ste\u00adckenpferd \u2219 Stein\u00adkrebs \u2219 Storch \u2219 Taube \u2219 Traumtier<\/em> ( <em>beo\u00adbachtet das lang\u00adsame Ver\u00adgehen der Steine<\/em> ) \u2219 <em>Un\u00adgl\u00fccks\u00adrabe \u2219 Vogel\u00adschwarm \u2219 Wal \u2219 Was\u00adseramsel \u2219 Wasservogel \u2219 Wespe \u2219 Zeitvo\u00adgel \u2219 Ziege,<\/em> be\u00advor ich, ganz hinab, in Friede\u00adrike Mayr\u00f6ckers Pro\u00ad\u00ebm\u00adbuch<em> \u00e9tudes<\/em> ver\u00adsinke : <em>hat sich das B\u00e4um\u00adchen wieder belebt, auf dem Fr\u00fch\u00adst\u00fccks\u00adtisch \/ in der K\u00fcche hat das Mimosen\u00adb\u00e4umchen sich neu belebt zaghaft 1 \/ neuer Trieb wie H\u00e4nd\u00adchen mir entge\u00adgen haben meine Tr\u00e4nen seine \/ Bl\u00e4tter neu belebt gr\u00fcne Zierde in meinen Au\u00adgen haben seine \/ Wur\u00adzeln sich neu er\u00adfrischt usw., w\u00e4h\u00adrend drauszen der Sturm \/ w\u00e4h\u00adrend mein Herz sich b\u00e4umt wie die B\u00fcsche am Hang, \u00bb\u00e9tude\u00ab \/ die \u00dcbung, der Na\u00adtur w\u00e4h\u00adrend die Locken des Lieb\u00adsten mein Ge\u00adsicht \/ ver\u00adh\u00fcllen dasz ich nicht sehen soll seine Lieb\u00adlich\u00adkeit w\u00e4h\u00adrend \/ die Kuc\u00adkucke in meiner Brust : w\u00e4hrend ich lebe in Kontrasten \/ 20.7.11<\/em>, dem ich den Essay <em>Fetz\u00adchen \u2219 It\u2019s May\u00adr\u00f6cker Time \u2219 W\u00f6r\u00adter, die Lekt\u00fcre von Frie\u00adderike May\u00adr\u00f6ckers Pro\u00ebm\u00adbuch \u00bb\u00e9tudes\u00ab um\u00adkrei\u00adselnd<\/em> verdanke, der mich, denk ich, \u00fcber Wo\u00adchenwo\u00adchenwo\u00adchen, so herrlich \u203ain Atem h\u00e4lt\u2039 : <em>Who can ever say the perfect thing to the poet about his poe\u00adtry? And not too much or not too little, just enough<\/em>, frag ich mich, die ganze Zeit, mit Alice Munro, und <em>die Tage schau\u00adkelten und bil\u00addeten Wo\u00adchen<\/em>, tr\u00f6\u00adstet Ro\u00adbert Mu\u00adsil im <em>Mann ohne Eigen\u00adschaften<\/em>, um mich, \u203aeines Tages\u2039 in diesem schon so befrag\u00adten benagten betagten \u203aneuen\u2039 Jahr\u00adhun\u00addert, auch ein\u00adgedenk Ho\u00adraz\u2019 <em>Ut pictura poesis<\/em>, Hugo von Hofmannsthals <em>Sprache ist \u00fcberhaupt nur Bild<\/em> und Tho\u00admas Klings <em>Ma\u00adlerei und Schrift fallen partiell zu\u00adsammen<\/em>, mehr und mehr dem \u203aGem\u00e4l\u00adde\u00adgedicht\u2039, dem <em>Paral\u00adleltext zur bil\u00adden\u00adden Kunst<\/em>, wie May\u00adr\u00f6cker es bezeichnet, zuzu\u00adwenden : <em>Du kannst sie weiterer\u00adz\u00e4hlen, \/ diese Topogra\u00adphie, nur wei\u00dft du nicht, was \/ die we\u00adnigen Leute am Ufer jetzt sagen<\/em>, schreibt J\u00fcr\u00adgen Becker zur <em>An\u00adsicht von Delft<\/em>, nach\u00addem ich Ga\u00adbriele Frings\u2019 vor\u00adtreff\u00adliche Mo\u00adnographie <em>Gior\u00adgiones L\u00e4nd\u00adliches Kon\u00adzert \u2219 Dar\u00adstel\u00adlung der Musik als k\u00fcnstleri\u00adsches Pro\u00adgramm in der vene\u00adzia\u00adnischen Male\u00adrei der Re\u00adnaissance<\/em> gelesen habe und sich aus der Lek\u00adt\u00fcre ein um Kunst und Lyrik ran\u00adken\u00addes Zwiege\u00adspr\u00e4ch mit der in Bonn am Rhein lebenden Auto\u00adrin entspinnt, <em>alles sp\u00fclt Die gro\u00dfe Woge hoch als w\u00e4r\u2019s ein bild \/ das jeder so gut kennt<\/em>, w\u00e4hnt Judith Zan\u00adder, w\u00e4hrend ich den tadel\u00adlos tr\u00fcben ter\u00adras\u00adsen\u00ad\/t\/r\/e\/p\/\u00adp\/e\/n\/\u00adtraum denke : tr\u00e4nend text \u2013 t\u00e4ub\u00adchen\u00adturm \u2219 tin\u00adgel\u00adtangel \u2219 talg\u00adlicht \u2219 tr\u00fc\u00adgeri\u00adsche to\u00addes\u00adtrauer tip\u00adpen, <em>wan\u00addering into language is always a trespass<\/em> \/ J. M. Coetzee, das, unverhofft, zu neuen Ge\u00addichten f\u00fchrt, und w\u00e4hrend einer be\u00add\u00e4chtli\u00adchen Zeit wird zeit\u00adgen\u00f6ssi\u00adsche k\u2219u\u2219n\u2219s\u2219t\u00ad\u2219v\u2219o\u2219l\u2219l\u2219e Lyrik\u00ad gesich\u00adtet, gesucht, gesam\u00admelt, chro\u00adnisch auf ZuFall lau\u00adernd, ab\u00adsichtslos, die Tage schau\u00adkeln, Albrecht Fabri malt <em>Verse : Stern\u00adbil\u00adder der Spra\u00adche<\/em>, die Tage gau\u00adkeln, <em>so ver\u00admeide ich sichtbarkeiten \u2026 das ist die lage<\/em>, be\u00adkennt Lara R\u00fcter, wir lesen, <em>und fr\u00e4sens<\/em> mit Nor\u00adbert Lange <em>aus den Au\u00adgen\u00adh\u00f6h\u00adlen<\/em>, be\u00adtrachten mit Hans Bender <em>Frago\u00adnards Badende lang und l\u00fcstern<\/em>, stellen ein\u00adan\u00adder, mit Marcus Roloff <em>versunken am wangen\u00adtisch \/ im toten win\u00adkel des gol\u00addenen schnitts<\/em>, wort\u00addau\u00adernd, kunst\u00adum\u00adkrei\u00adselnde Ge\u00addichte vor ( von denen es auch in <em>Scher\u00adben saufen<\/em> ein gutes Dutzend gibt \u2026 ), und, <em>sieh da, sieh da, Ti\u00admo\u00adtheus<\/em>, auch in <em>Kasino\u00adstra\u00dfe 3 <\/em>wird man f\u00fcn\u00addig ( wie in so vielen, vielen, vielen Ge\u00addichtb\u00fcchern von \u2026 \u203aheute\u2039 ), Ann-Ka\u00adthrin Ast, bei\u00adspielsweise, schreibt zu Ed\u00advard Munchs <em>Sommer\u00adnacht am Oslofjord : der mund ist eine insel<\/em> \u2026 und \u203aneulich\u2039, wie erfreulich, <em>bl\u00e4st Westwind aus vollen Backen<\/em> ( FM ), bin ich, wieder einmal, tagelang mit Ge\u00addichten von Axel Kutsch, <em>die T\u00fcren auf, die Fens\u00adter \/ und Fahnen rausge- \/ h\u00e4ngt, da\u00df sie \/ klirren im Wind<\/em>, und Hans Bender be\u00adfa\u00dft, und Bender be\u00adschreibt, was er <em>in den Incidents von Roland Barthes vorgefunden : Ruhig sitzen, nichts tun \/ Der Fr\u00fchling kommt, \/ und das Gras w\u00e4chst \/ wie von selbst<\/em> ( wonach ich seit Jahren so sehr mich sehne ), und ich st\u00fcrz mich, <em>Blinder \u00dcbergang<\/em> denkend, auf Gisela Hemaus Gedichte, die mir, auf einer geheim\u00adnisvoll melancholi\u00adschen Stra\u00dfe,<em> In M\u00fcnchen<\/em>, die Be\u00adgegnung mit <em>de Chi\u00adrico<\/em> besche\u00adren ( siehe auch hier in <em>Scherben saufen<\/em> auf Seite 37 : <em>ein ungeschehner augenblick<\/em> ) : end\u00adlich ein\u00adfa\u00adche episode ( effizienzex\u00adkurs ) : erd\u00adendlager er\u00ad\u00f6ff\u00adnet \u2013 elende e-mis\u00adsion \u2219 erm\u00fcdet \u2013 \u2013 \u2013 er\u00adlebnis\u00adscheuer \u2026 ente\u00adrich, Ge\u00addichte, die ich, klar, hin\u00adter ge\u00adschlosse\u00adnen Lidern lesen m\u00f6chte, statt\u00addes\u00adsen rei\u00dfe ich Au\u00adgen weltweit auf und finde gleich zu Beginn das Gedicht, das, \u203awie ge\u00admalt\u2039 ( womit man zum guten Schlu\u00df kommt, sich, gleich\u00adsam, auf den palm\u00adstr\u00f6mli\u00adnienf\u00f6\u00admig \u2013 folg\u00adlich west\u00f6st\u00adlich \u2013 ausgerich\u00adteten Diwan im gabinetto lirico zur\u00fcck\u00adzieht \u2026 <em>jetzt noch ein wenig<\/em>,wie es bei Uwe H\u00fcbner hei\u00dft,<em> in seinem Lieb\u00adlings\u00adbuch liest <\/em>), \u203airgend\u00adwie\u2039 und \u203agut\u2039 zum m\u00e4an\u00add\u00adrisch gezeichneten Themen\u00adkreis pa\u00dft : <em>Am siebten Tag w\u00fcrde er ruhen \/\/ Er malt Fenster \/ endlose Reihen von Fenstern \/ Hinter die einzelnen Fens\u00adter \/ stellt er M\u00e4nner \/ Kinder Frauen \/ Sie schauen hinaus \/ Drau\u00dfen ist nichts sagt er \/ Und malt<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Scherben saufen.\u00a0<\/strong>Gedichte von Theo Breuer. Lyrikreihe Bd. 129. Pop-Verlag<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"315\" class=\"wp-image-55671\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Scherben_saufen.jpg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Scherben_saufen.jpg 220w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Scherben_saufen-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Scherben_saufen-160x229.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Rund 70 Gedichte aus den Jahren 2013 bis 2019 werden in Theo Breuers neuem Gedichtbuch <em>Scherben saufen<\/em> versammelt. Schon der Titel verr\u00e4t die paragrammatisch-parodistische Ausrichtung des Lyrikbands mit den vielen \u00bbkleinen Verschiebungen\u00ab, in dem der Himmel voller Schweigen h\u00e4ngt und sich im Witzkrieg am Ende alle kaputtlachen. In (un-)gereimten, heiter bis molkig wetternden Rollengedichten werfen Bensch, Kraus, Peer Quer und Mrs Columbo derart ungest\u00fcm die Buchstaben um, als w\u00e4ren sie beim Kegeln in der Kneipe. Ob schnurzgepieptes Ein- oder Zweiwortgedicht, salopper Vierzeiler, sprachspielerisch montiertes Sonett oder sturzb\u00e4chliches, bisweilen \u00fcber mehrere Seiten dahinrauschendes Poem: Stets geht es dem Autor s\u2219u\u2219c\u2219h\u2219s\u2219t\u2219\u00e4\u2219b\u2219l\u2219i\u2219c\u2219h um Silbe und Wort, Stimme und Sprache, um Klang, um Schwingung, um Sound. In Scherben saufen findet der Leser Gedichte von wildsch\u00f6ner, quirliger Lebendigkeit \u2013 mit atmenden, brausenden, brodelnden, hechelnden, perlenden, sprudelnden, sch\u00e4umenden Versen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr\u00e4ng die W\u00f6rter zusammen, fa\u00df dich kurz.Jesus Sirach \u2219 AT \u2219 32,1\u201313 Wie geht anfangen, fragt Daniela Danz in V \u2013 \u2013 \u2013 und wer wei\u00df, vielleicht geht anfangen ja, in etwa, so \u2026 : hier kommt die zukunft \u00fcberrauscht&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/26\/proematischer-satz\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":97870,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[84],"class_list":["post-55813","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55813"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98568,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55813\/revisions\/98568"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97870"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}