{"id":55602,"date":"2019-02-09T00:01:55","date_gmt":"2019-02-08T23:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=55602"},"modified":"2021-10-05T17:53:15","modified_gmt":"2021-10-05T15:53:15","slug":"auf-den-spuren-der-erinnerung-zurueckgehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/02\/09\/auf-den-spuren-der-erinnerung-zurueckgehen\/","title":{"rendered":"Auf den Spuren der Erinnerung zur\u00fcckgehen:"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>zu den Ereignissen, zu den Menschen, zu sich selbst!<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Mensch lebt &#8211; auch &#8211; von der Erinnerung. Die Vergangenheit ist nie tot, nie endg\u00fcltig vorbei, sie lebt in dem weiter, was uns verbleibt und verblieben ist. Sich-erinnern-K\u00f6nnen bedeutet, da\u00df etwas im Ged\u00e4chtnis behalten wurde, worauf man Zugriff hat, bewu\u00dft; oder es steigt aus dem Unterbewu\u00dften empor, wenn man es ruft, manchmal aber auch, wenn man es nicht mehr sehen und nicht mehr in sich haben will; wenn man glaubt, da\u00df man das alles schon l\u00e4ngst vergessen und sich davon befreit hat.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Pl\u00f6tzlich leuchtet ein Bild auf aus dem Dunkel des eigenen Lebens, aus der Vergangenheit. Man erinnert sich &#8211; an Ereignisse, an Gesagtes, Erz\u00e4hltes, an Bilder, kleine Szenen, wie an einzelne kurze Passagen in Filmen. Etwas kommt und ist, vielleicht durch irgendeinen Anla\u00df hervorgerufen, pl\u00f6tzlich in unserer Erinnerung, etwas das l\u00e4ngst vergangen ist. Die Zeit spielt also eine wichtige Rolle, die Lebenszeit, als etwas Verbindendes in ihrer Kontinuit\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mensch kann sich also erinnern, auch in seiner Todesstunde, an sein Leben. Er kann sich selbst sehen als kleines Kind, das er einmal war; vor sechzig, siebzig oder achtzig Jahren. \u201eDas Leben zieht gegen Ende noch einmal an einem vor\u00fcber\u201c sagt man. So vieles geht mit dem Tod unter. Man kann dann nicht mehr dar\u00fcber sprechen, es niemandem mehr erz\u00e4hlen, was man einmal erlebt hat. Aber der Schriftsteller kann vieles aufschreiben, woran er sich erinnert. Wir wollen immer etwas aus der Vergangenheit her\u00fcber retten in die Gegenwart, es weitergeben, damit es nicht vergessen wird.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19169\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-725x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-725x1024.jpg 725w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus: <strong>Erinnerungsbilder<\/strong>, von Peter Paul Wiplinger, L\u00f6ker 2019<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den dezidiert politisch arbeitenden Peter Paul Wiplinger lesen Sie hier eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14676\">W\u00fcrdigung<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zu den Ereignissen, zu den Menschen, zu sich selbst! 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