{"id":542,"date":"2011-06-16T00:01:00","date_gmt":"2011-06-15T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=542"},"modified":"2021-12-26T15:05:34","modified_gmt":"2021-12-26T14:05:34","slug":"ulysses-%c2%b7-revisited","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/06\/16\/ulysses-%c2%b7-revisited\/","title":{"rendered":"Ulysses \u00b7 Revisited"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Dublin in Bloomtime<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Diese wilden Gesichter<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> \u00fcber dem still liegenden Flu\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> Nun verschwindet die Meute<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> mit dem geklauten Hut.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> D\u00fcmpelnd zum Meer<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> bewegen sich gr\u00fcne Flaschen hin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> Nachts mit gelb gewordenen Photos<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/t0.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcR0x09fLU4O52B2vcHy0i1ocO-LCch_DqeZfILAD0QCkG0LC2PshoSZGZct\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"273\" \/>kommt die Zeit mit Bloom.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>J\u00fcrgen Becker<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>No battle is ever won<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder lese was, wann und wie er will. Nat\u00fcrlich. Was denn sonst? Wer in erster Linie aus Gr\u00fcnden der Zerstreuung liest, der liest aus Gr\u00fcnden der Zerstreuung und wird seine Gr\u00fcnde daf\u00fcr haben. Oder auch nicht. Warum nicht \u203aeinfach so\u2039 lesen? Einfach so. Einmal einfach so lesen, einfach so leben. F\u00fcr wen das Buch Zuflucht bedeutet, f\u00fcr den bedeutet es Zuflucht. Ich erlebe Lesen, meine Art des Buchstabierens der Welt, als notwendige Form des Daseins und lese <em>Dein Kerker bist du selbst \/\/ Die Welt, die h\u00e4lt dich nicht, du selber bist die Welt, \/ Die dich in dir mit dir so stark gefangen h\u00e4lt<\/em>. (Angelus Silesius) Ich empfinde Lesen als sch\u00f6nste vorstellbare Arbeit, auch als Kampf, zerm\u00fcrbenden lebensl\u00e4nglichen Kampf \u2013 um was?, lese in William Faulkners <em>The Sound and the Fury \u2026 no battle is ever won \u2026 not even fought \u2026 the field only reveals to man his own folly and despair \u2026 and victory is an illusion of philosophers and fools<\/em>, nie als Zerstreuung, aber (auch) als Zuflucht. 1959 hatte ich auf dem Speicher ein in Spinnweben eingeh\u00fclltes winzigkleines K\u00f6fferchen mit sehr alten B\u00fcchern entdeckt, ich danke noch heute der Mutter, die mich als Dreij\u00e4hrigen mit an diesen abenteuerlichen Ort noch oberhalb der Schlafr\u00e4ume genommen hatte und mich gew\u00e4hren lie\u00df, als ich das K\u00f6fferchen nicht mehr aus der Hand gab \u2013 \u00fcbrigens jahrelang nicht, fast vier Jahre lang (bis es vom Schulranzen abgel\u00f6st wurde und ich pl\u00f6tzlich von der gewohnten linken zur rechten Schreibhand zu wechseln hatte): Ich hatte eine Welt gefunden. (Der Koffer ist l\u00e4ngst verschwunden.) Ich beneide den Menschen, der gern M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger ist. Diese Lebensform w\u00fcnsche ich mir bisweilen. Ich tue zum einen nichts lieber als arbeiten, und wenn ich nicht arbeiten kann, dann gnade mir Gott.<\/p>\n<p><strong>Ein Tag!! Zwei Tage!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem stelle ich mir gern vor, m\u00fc\u00dfig zu gehen und dabei zufrieden zu sein. Bin ich aber nicht. Tief in die Seele greifenden Stre\u00df erlebe ich, wenn ich nicht in der Lage bin zu arbeiten. Seit 2007 erm\u00fcden mich solche Phasen oft \u00fcber Wochen, im Sommer \u00fcber Monate. August, September, Oktober und November sind zu den verl\u00e4\u00dflichsten Monaten geworden, der Rest ist Gl\u00fccksache, abh\u00e4ngig auch vom Wetter: Denn ebenfalls seit 2007 bin ich zum Rainman mutiert, so da\u00df der nasse Sommer 2011 nicht der schlechteste f\u00fcr mich gewesen ist. <em>Wenn ich ein, zwei Tage nicht schreiben kann, bin ich verzweifelt und f\u00fcrchte, es ist aus<\/em>, schreibt <span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?tag=friederike-mayrocker\"><span style=\"color: #000080;\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/span><\/a><\/span>. Ein Tag!! Zwei Tage! Ach, k\u00f6nnte ich doch immer mal zwei Tage blo\u00df nicht schreiben. Das w\u00e4re der Himmel auf Erden. Zwei Tage. Herrlich. Aber wenn ich ein, zwei Tage nicht lesen kann, bin ich verzweifelt und f\u00fcrchte, es ist aus. In den letzten Jahren f\u00fcrchte ich immer wieder, es sei \u2013 aus. Irgendwie geht es immer weiter.<\/p>\n<p><strong>\u2026 and his heart was going like mad and yes I said yes I will Yes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">In der Zeit werden nur die Dinge bestehen,<br \/>\ndie nicht von der Zeit sind.<br \/>\n<em>Jorge Luis Borges<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine <em>Zeit mit (good old) Bloom<\/em>, der 1922 in Paris (Auflage: 1.000) das Licht der Welt erblickt, beginnt am 16. Juni 1978 mit der bei Penguin erschienenen Taschenbuchausgabe von <em>Ulysses<\/em>. Wie oft habe ich den ersten Satz gelesen: <em>Stately, plump Buck Mulligan came from the stairhead, bearing a bowl of lather on which a mirror and a razor lay crossed<\/em>. (Hunderte Mal.) Wie oft den ersten Absatz, die erste Seite, das erste Kapitel? Bis April 2011 komme ich nie \u00fcber die ersten 100 Seiten hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ALLES HAT SEINE ZEIT ist ein f\u00fcr mich wesentlicher Kernsatz in den letzten Jahren geworden, und auch dieser Satz ist \u203anat\u00fcrlich\u2039, wie so viele W\u00f6rter und S\u00e4tze, urspr\u00fcnglich nicht von mir, sondern im vorliegenden Falle aus dem <em>Buch der Prediger<\/em> (3, 1\u201311):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Alles hat seine Zeit und jegliches Vornehmen unter dem Himmel seine Stunde. Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und Gepflanztes ausrei\u00dfen hat seine Zeit. T\u00f6ten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Zerst\u00f6ren hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit. Steine schleudern hat seine Zeit, und Steine sammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit. Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit. Zerrei\u00dfen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit. Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Friede hat seine Zeit. Was hat nun der, welcher solches tut, f\u00fcr einen Gewinn bei dem, womit er sich abm\u00fcht? Ich habe die Plage gesehen, welche Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen. Er hat alles sch\u00f6n gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er in ihr Herz gelegt, da sonst der Mensch das Werk, welches Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende herausfinden k\u00f6nnte.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Sistiger Wolfskaul hat <em>Ulysses<\/em> also seine gro\u00dfe Zeit im Jahr 2011 \u2219 als ich mir Mitte Mai den lebenslangen Wunsch erf\u00fclle \u2219 das Buch \u2013 in der frisch f\u00fcr diesen neuerlichen Anlauf besorgten \u2219 in rotes Leinen geh\u00fcllten Ausgabe des New Yorker Alfred A. Knopf Verlags von 1997 (die auf der zweiten, korrigierten und neu gesetzten Ausgabe von 1961 beruht) \u2013 zu lesen \u2219 ohne die Lesereise vorzeitig zu beenden \u2219 ich sp\u00fcre es diesmal vom ersten Satz an: <em>Alles hat seine Zeit<\/em> \u2219 und die Zeit ist offenbar reif f\u00fcr Ulysses \u2219 und ich lese das Buch \u2219 <em>my words in her mind: cold polished stones sinking through a quagmire<\/em> \u2219 und ich schwimme \u2013 buchstabierend (<em>O! O!<\/em>) \/ \u2013 durch Silben (<em>Aum! Hek! Wal! Ak! Lub! Mor! Ma!<\/em>) \u2219 W\u00f6rter \u2219 S\u00e4tze \u2219 Bilder \u2219 Farben \u2219 Ges\u00e4nge \u2219 Stimmen \u2219 Kl\u00e4nge \u2219 Ger\u00e4usche (<em>clapclopclap \u2219 Kraaandl \u2219 Rrrpr<\/em>) \u2219 Gedanken \u2219 Ideen \u00bbusw.\u00ab \u2219 <em>poetry, even when apparently most fantastic, is always a revolt against artifice, a revolt, in a sense, against actuality<\/em> \u2013 weit hinaus \u00fcber ersten Satz \u2219 ersten Abschnitt \u2219 erste Seite \u2219 <em>no pen, no ink, no table, no room, no time, no quiet, no inclination<\/em> \u2219 TELEMACHIA \u2219<em> Telemachus \u2219 Nestor \u2219 Proteus<\/em> \u2219 ODYSSEE \u2219 <em>Calypso \u2219 Lotuseaters \u2219 Hades \u2219 Aeolus \u2219 Lestrygonians \u2219 Scylla and Charybdis \u2219 Wandering Rocks \u2219 Sirens \u2219 Cyclops \u2219 Nausicaa \u2219 Oxen of the Sun \u2219 Circe<\/em> \u2219 NOSTOS \u2219 <em>Eumaeus \u2219 Ithaca \u2219 Penelope<\/em> \u2219 <em>I fear those big words which make us so unhappy<\/em> \u2219 bis ich \u2219 nach zehn sich zu wunder|baren Jahren aufbl\u00e4henden Tagen \u2219 hundert und mehr Stunden lang \u2219 die Lebensreise des mit Molly verheirateten Anzeigenakquisiteurs Leopold Bloom und des ledigen Lehrers Stephen Daedalus \u2219 am 16. Juni 1904 in Dublin \u2219 in allen vorstellbaren allt\u00e4glichen Nuancen \u2219 mit immer wieder wunderbar \u203aunerh\u00f6rten\u2039 Momenten \u2219 erlebend (sehend \u2219 h\u00f6rend \u2219 riechend \u2219 sp\u00fcrend \u2219 schmeckend) \u2219 <em>the demand that I make of my reader is that he should devote his whole life to reading my works<\/em> \u2219 in diesem unendliche sprachliche Abgr\u00fcnde \u2219 Bodenlosigkeiten \u2219 Krater \u2219 Schl\u00fcnde auslotenden \u2219 unersch\u00f6pflichsten aller Wortmeere \u2219 <em>I\u2019ve put in so many enigmas and puzzles that it will keep the professors busy for centuries arguing over what I meant, and that\u2019s the only way of insuring one\u2019s immortality<\/em> \u2219 den letzten Satz \u2219 das letzte Wort dieses 1078 Seiten langen Gedichts \u2219 Gedichts \u2219 Gedichts zu fassen kriege: <em>and then I asked him with my eyes to ask again yes and then he asked me would I yes to say yes my mountain flower and first I put my arm around him yes and drew him down to me so he could feel my breasts all perfume yes and his heart was going like mad and yes I said yes I will<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Yes.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dublin in Bloomtime Diese wilden Gesichter \u00fcber dem still liegenden Flu\u00df. Nun verschwindet die Meute mit dem geklauten Hut. D\u00fcmpelnd zum Meer bewegen sich gr\u00fcne Flaschen hin. Nachts mit gelb gewordenen Photos kommt die Zeit mit Bloom. 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