{"id":5210,"date":"2012-06-17T01:14:32","date_gmt":"2012-06-16T23:14:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5210"},"modified":"2019-05-31T13:35:53","modified_gmt":"2019-05-31T11:35:53","slug":"5210","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/06\/17\/5210\/","title":{"rendered":"Liebe ist k\u00e4lter als der Tod"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Filmfest.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5217\" title=\"Filmfest\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Filmfest.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"169\" \/><\/a>Laut Ank\u00fcndigung des Filmfests M\u00fcnchen (29.06. &#8211; 07.07.2012) wartet auf die Besucher ein cineastisches und kulturelles Extraklasse-Bonbon:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Das 30. Jubil\u00e4um des FILMFEST M\u00dcNCHEN f\u00e4llt auf den Monat genau mit Fassbinders 30. Todestag zusammen. Das gibt uns die Gelegenheit, mit einer ganz speziellen Hommage an den wohl bedeutendsten Regisseur zu erinnern, den der deutsche Film seit den drei\u00dfiger Jahren hervorgebracht hat&#8220;, sagt Filmfest-Leiterin Diana Iljine. &#8222;Der Titel &#8218;<a href=\"http:\/\/www.filmfest-muenchen.de\/de\/aktuelles\/news\/2012\/6\/fassbinder.aspx\">Die Z\u00e4rtlichkeit des Rainer Werner Fassbinder<\/a>&#8218; soll bewusst im Widerspruch zum verbreiteten Klischee vom Enfant Terrible stehen und daran erinnern, dass es Momente in Fassbinders Filmen gibt, die zum Z\u00e4rtlichsten geh\u00f6ren, was je auf die Leinwand gebracht worden ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was bringt ihn, au\u00dfer der Erw\u00e4hnung seines 30.Todestages am 30. Mai 2012 einer Klick-gewohnt-action-B-\/Hollywood-Generation n\u00e4her?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcngere Besucher kennen ihn diffus vom H\u00f6rensagen; \u00e4ltere eher von den Emp\u00f6rungen die manche Filme ausl\u00f6sten, ideologisch in dieser Sichtweise vereint und vieles nie wirklich gesehen. Selbst f\u00fcr das aufgekl\u00e4rte Bildungsb\u00fcrgertum war es nicht einfach, einen Zugang zu finden. Konkretes definitiv zu erz\u00e4hlen w\u00fcssten wenige. Mindestens meine Erfahrung bez\u00fcglich gewisser Nachfragen im alters- und interessengemischten Bekanntenkreis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/r.katzelmacher1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5230\" title=\"r.katzelmacher\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/r.katzelmacher1-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/r.katzelmacher1-213x300.jpg 213w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/r.katzelmacher1.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a>Wolfram Sch\u00fctte bezeichnete ihn neben Herbert Achternbusch, Alexander Kluge, Werner\u00a0Herzog und Wim Wenders als das schlagende Herz des neuen deutschen Kinos. Seine kaum zu \u00fcberbietende Produktivit\u00e4t ist vielen gemein, deren relativ kurze Lebensverweildauer auff\u00e4llig ist. Fassbinder drehte 44 Filme, mehr als seine Lebensjahre. Michael Curtiz (u.a. Casablanca, insgesamt inszenierte dieser 160 Filme) wollte er nacheifern. Anl\u00e4sslich der Titelbesetzung in einem Schl\u00f6ndorff-Film mit 24 wurde er schon darauf verwiesen, dass sein Herz jederzeit zu schlagen aufh\u00f6ren k\u00f6nne. Er selber bezeichnete seine obsessive Besessenheit als eine Art Geisteskrankheit. Er hat 26 Filme selbst produziert bzw. co-produziert; er ist in 21 Filmen anderer Regisseure sowie in 19 eigenen als Darsteller bzw. Gast aufgetreten, hat 14 Theaterst\u00fccke geschrieben, 6 neu bearbeitet und 25 inszeniert. Er hat 4 H\u00f6rspiele und 37 Drehb\u00fccher verfasst und an 13 Drehb\u00fcchern mit anderen Autoren zusammengearbeitet. Und verstarb mit 37 Jahren. Mein Bruder bezeichnete Menschen mit dieser wahnsinnigen Hingabe an ihr Tun als eine von zwei Seiten brennende Kerze. Bemerkenswerterweise meinte Fassbinder einmal:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eSchlafen kann ich, wenn ich tot bin\u201c.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Welt_am_Draht1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5227\" title=\"Welt_am_Draht\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Welt_am_Draht1-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Welt_am_Draht1-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Welt_am_Draht1.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Weder Fassbinders Pers\u00f6nlichkeit noch sein Werk lassen sich ideologisch zuordnen und sollte man unterlassen, es ist zu vielschichtig. Seine kritische und gleichzeitig liebevolle Darstellung, seine Zeichnung der Menschen und ihres Lebens war ohne Unterscheidung ihrer Zugeh\u00f6rigkeiten zu bestimmten Milieus in schonungsvoller Konsequenz. \u00a0Ein barrierefreier Besessener, der f\u00fcr mich pers\u00f6nlich ein Mosaiksteinchen meines Leben ist; 68er Eltern und just da geboren, \u00a0und dieses neue deutsche Kino ein Transportmittel einer neuen Zeit mit den Umbr\u00fcchen zwischen Moderne und Verkrustet-reaktion\u00e4r-konservativ. Seine Darstellungskunst beleuchtet jede Nuance an Menschlichem, sein Interesse richtete sich auf alle Formen menschlicher Existenz, der Fokus seiner Wahrnehmungsf\u00e4higkeit und seiner Gestaltungskraft beleuchtete Alte und Junge, Frauen, M\u00e4nner mit ihren Interaktionen Abgr\u00fcnden und Graukeilen dazwischen. Es gibt kaum ein facettenreicheres k\u00fcnstlerisches Gesamtwerk der deutschen Nachkriegszeit wie das von Fassbinder, welches gleichzeitig den historischen Blick mit einbezieht. Ab dem \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iFlpl5fM874\">H\u00e4ndler der vier Jahreszeiten<\/a>\u201c hat er \u00fcber \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BI5xw53JWds\">Angst essen Seele auf<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=d96ovKi2oho\">Mutter K\u00fcsters Fahrt zum Himmel<\/a>\u201c , \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-5EkddLY3nc\">Deutschland im Herbst<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=waZCX-oxDTU\">Die Ehe der Maria Braun<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KDfGjzuugo4\">Die dritte Generation<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EbymV9kqSrw\">Lola<\/a>\u201c und der \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jExWXzmVToU\">Sehnsucht der Veronika Voss<\/a>\u201c deutsche Geschichte dokumentiert; mit \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=w_6_3Jb7OEE\">Lili Marleen<\/a>\u201c ging er in dunklere Zeiten zur\u00fcck. \u201c<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OmciGHzMcNc\">Bolwieser<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gjGZvXAPN4U\">Despair<\/a>\u201c und \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OLgNkvtovV4\">Berlin-Alexanderplatz<\/a>\u201c spannten den Bogen zur Weimarer Republik; \u00a0mit \u201eEffi Briest\u201c fuhr er die Zeitreise ins andere Jahrhundert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Berlin Alexanderplatz, ein Meisterwerk des Neuen Deutschen Films<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fassbinder1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5228\" title=\"fassbinder\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fassbinder1-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fassbinder1-211x300.jpg 211w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fassbinder1.jpg 523w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Den Meisten d\u00fcrfte RWF durch die 14-teilige Fernsehverfilmung des Romans <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin_Alexanderplatz_(Roman)\">Berlin Alexanderplatz<\/a> von Albert D\u00f6blin in Erinnerung geblieben sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich zitiere aus dem Filmlexikon, weil man es nicht besser oder anders ausdr\u00fccken kann und archetypisch f\u00fcr sein Arbeiten generell gelten darf:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn seiner umfangreichen Fernsehverfilmung des sprachgewaltigen Romans von Alfred D\u00f6blin (1878-1957) collagiert Fassbinder eine faszinierende, \u00e4u\u00dferst bildstarke Vision von Stadt und Menschen, eine d\u00fcstere Reise durch die \u201edunkle Nacht der Seele\u201c, die sich nah an die Vorlage h\u00e4lt, ohne ihr dabei sklavisch zu folgen. Durch eine \u00e4u\u00dferst differenzierte, vom Roman losgel\u00f6ste und trotzdem seine Struktur und Atmosph\u00e4re bewahrende Dramaturgie wird er dem Werk und seinen vielf\u00e4ltigen Sprachebenen gerecht. Stil und Ton der Inszenierung wechseln h\u00e4ufig, zahlreiche Bildsymbole verweisen auf die unterschwellig vorhandene Passionsgeschichte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenngleich eine gewisse historische Aufarbeitung deutscher Geschichte den \u00fcbersichtlichen Rahmen bildete, so sehr standen letztendlich die Menschen und Gef\u00fchle f\u00fcr ihn im Vordergrund, oder menschliche Kraterlandschaften im Wesen Mensch, das sich selber oft nicht kennt. Die Liebe unter der Pr\u00e4misse des Scheiterns zog sich durch seine Film- und wahrscheinlich auch pers\u00f6nliche Fragewelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8222;Nur \u00fcber die Sehnsucht jedes einzelnen nach etwas anderem kann etwas anderes entstehen&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man f\u00fchlt sich bei seinen Filmen durchaus voyeuristisch angezogen um sich fast in gleichem Masse angewidert abzuwenden um noch tiefer zu sehen, bis die Zeit nicht mehr gedehnt werden kann und etwas zerrei\u00dft. Er musste nichts imitieren, er war, ist und bleibt authentisch-konsequent. Uns zumutend, was ohnehin existiert.\u00a0 Seine Filme bilden keine herausgestellten Sequenzen ab, er verwebt Garnrollen des Lebens mit ihren Realit\u00e4ten, Exzessen und Konsequenzen. Man verzeiht ihm die Fragen, die er provoziert. Erstaunlich wieder sein eigenes Statement bez\u00fcglich seines Lebensabends \u201eich rechne mit keinem\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Das Einzige, was man heute tun kann, ist, einen Gedanken pr\u00e4zise zu fassen und in eine k\u00fcnstlerische Form zu giessen. Innerhalb der Form muss es vibrieren. Mancherlei moderne Kunst, die so allgemein tut und herumwabert und so am\u00f6benhaft ist, eigentlich ohne Inhalt, macht keinen Spass. Ohne Form und Artifice aber kann Kunst keine Wahrheit vermitteln. Da kann keine erotische Spannung entstehen. Wo die Erotik abgew\u00fcrgt wird, obsiegt der Tod.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ingrid Caven<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abschlie\u00dfend ein Hinweis auf folgende Ausstellung:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/antitheater1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5218\" title=\"antitheater\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/antitheater1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/antitheater1.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/antitheater1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Rainer Werner Fassbinder THEATER ALS PROVOKATION \u2013<br \/>\nVom 25. Mai bis 09. September im Deutschen Theatermuseum<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den zahlreichen Plakaten, Theaterzetteln und Programmen werden Inszenierungs- und Probenmitschnitte sowie Fernsehaufzeichnungen pr\u00e4sentiert. Das Ausstellungsdesign wurde ma\u00dfgeblich von der M\u00fcnchner Agentur Klekam von Michael Lingg, erfahren im Bereich der visuellen Kommunikation, gestaltet. Die Tonspezialisten von Klangkosmonauten aus Berlin haben rare Interviewpassagen Fassbinders aus den Anf\u00e4ngen beim action-theater und antiteater digitalisiert und restauriert. Im Henschel Verlag ist quasi als Katalog und Begleitlekt\u00fcre soeben die aktualisierte und erweiterte deutsche Ausgabe von \u201eRainer Werner Fassbinder and the German Theatre\u201c (2005) unter dem Titel \u201eTheater als Provokation\u201c (2012) erschienen. Mit einem Vorwort von Hanna Schygulla.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Ank\u00fcndigung des Filmfests M\u00fcnchen (29.06. &#8211; 07.07.2012) wartet auf die Besucher ein cineastisches und kulturelles Extraklasse-Bonbon: &#8222;Das 30. Jubil\u00e4um des FILMFEST M\u00dcNCHEN f\u00e4llt auf den Monat genau mit Fassbinders 30. Todestag zusammen. 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