{"id":50613,"date":"2018-10-03T00:01:29","date_gmt":"2018-10-02T22:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50613"},"modified":"2022-02-27T16:17:12","modified_gmt":"2022-02-27T15:17:12","slug":"smart-citizens","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/10\/03\/smart-citizens\/","title":{"rendered":"Smart Citizens"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Romane enthalten keine Argumente, was sollte es f\u00fcr einen Sinn haben, mit Autoren \u00fcber sie zu diskutieren?<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">J\u00fcrgen Kaube<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">A.J. Weigoni erzeugt \u00fcber seine B\u00fccher hinaus keinerlei L\u00e4rm. Er tritt nicht mehr bei <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28705\">Lesungen<\/a> auf, gibt kaum Interviews, schreibt keine Meinungsartikel f\u00fcr Zeitungen, mischt sich nicht ins Debattengesch\u00e4ft ein. Warum auch? &#8211; Meine Beziehung zu Weigoni wird durch die geheime Abmachung gepr\u00e4gt, sich nie zu nahe zu treten; dahinter steht ein Selbstverst\u00e4ndnis, das Heinrich von Kleist folgenderma\u00dfen ausgedr\u00fcckt habe: \u201eIch wei\u00df nicht, was ich Dir \u00fcber mich unaussprechlichen Menschen sagen soll\u201c. Die einzige M\u00f6glichkeit mit ihm ein <em>Hintergrundgespr\u00e4ch<\/em> zu machen ist die E-Mail. Weigoni hat die Gabe, \u00fcber seine eigenen Arbeiten gelassen und selbstbewusst zu sprechen: ohne sie zu \u00fcberh\u00f6hen, ohne sie zu interpretieren und ohne irgendetwas an ihnen zu relativieren oder zur\u00fcckzunehmen.<\/p>\r\n<p>W\u00f6rtschel: Woran denkst du beim Wort Literatur-Betrieb?<\/p>\r\n<p class=\"article\" style=\"text-align: justify;\">Weigoni: An Ware und Verkauf, an ein schwer einzusch\u00e4tzendes System, das von Moden gepr\u00e4gt wird. Wir ben\u00f6tigen Poesie nicht in dem Sinne, nutzlos ist sie deswegen nicht, sie bereichert das Leben und l\u00e4sst uns nachdenken.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Du besch\u00e4ftigst dich zeitlebens mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\">Trivialmythen<\/a>, welchen Einfluss hat das auf deine Arbeit?<\/p>\r\n<div style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/ZombiesCover.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die Anl\u00e4sse sind meist banal. Das geht von einer Zeitungsnotiz bis zur teilnehmenden Beobachtung im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr. Prickelnd wird es, wenn sich das Beschriebene und das Beobachtete reiben. Das f\u00fchrt zu etwas Altmodischem, dem Griff zum Notizzettel. Die \u00dcberformungen dieser Alltagssituationen f\u00fchren dazu, die unertr\u00e4gliche Wahrheit \u00fcber den Menschen auszusprechen und dadurch die Welt ertr\u00e4glicher zu machen. Meine dokumentierte Fiktion <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> ist eine Mischung aus direkter Herangehensweise und stilisierter \u00dcberh\u00f6hung in extremer Verdichtung. Mich interessiert der kaltgenaue Blick auf den Alltag. Mit k\u00fchlem Herzen habe ich Emotionen unterdr\u00fcckt, um sie auf diese Art und Weise um so deutlicher zu machen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Man hat dir vorgeworfen, dich mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=52\"><em>Zombies<\/em><\/a> an Robert Altmans <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=huP4C4dLPdU\">Short Cuts<\/a> orientiert zu haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Mit der Beantwortung Deiner letzten Mail habe ich gez\u00f6gert, weil es immer fragw\u00fcrdig ist, Literatur thematisch einzuordnen, zudem noch dem Film unterzuordnen; aber solange es die Leute sind, die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=16253\">Nashville<\/a> nicht kennen, ist es nicht eigentlich relevant.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Sehe ich \u00e4hnlich, <em>Nashville<\/em> ist die Blaupause und <em>Short Cuts<\/em> eine schlechte Kopie des urspr\u00fcnglichen Konzepts. Was also ist dein Referenzpunkt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dubliner_(James_Joyce)\"><em>Dubliner<\/em><\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Ist es nicht vermessen, sich mit dem Rolls Joyce zu vergleichen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: \u201eMan wird nur schlauer, wenn man gegen einen schlaueren Gegner spielt\u201c, lautet eine Grundregel des Schach. Wenn ich an einem l\u00e4ngeren Prosa\u2013St\u00fcck arbeite, will ich etwas erreichen, wof\u00fcr ich das Handwerk noch nicht besitze. Handwerk ist etwas, das ich mir immer neu aneignen muss. Ich werde nie fertig, begegne neuen Inhalten, und dadurch wird die Arbeit an der Prosa anders.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Warum die <em>Dubliner<\/em>?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Mit dieser Abfolge von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/01\/06\/die-toten\/\">Erz\u00e4hlungen<\/a> gibt James Joyce Einblicke in die st\u00e4dtische Gesellschaft Irlands zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der alte Meister zeigt darin eine Nation zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem B\u00fcrgertum und Emigration, der Beengtheit des Wohnens und der Sehnsucht nach der sich allm\u00e4hlich zu globalisierenden Welt. Seitdem sind 100 Jahre vergangen. Mein Prosageflecht <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> verstehe ich als ein prismatisches Spiel, das in vielen Facetten aufleuchten: als leichtf\u00fc\u00dfige Kom\u00f6die und \u00e4tzende Satire, als Fabel zur gesellschaftlichen Moral zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Es sind Geschichten eines \u00dcbergangs: vom Sozial- zum Individualstaat, von der F\u00fcrsorgegesellschaft zu Verh\u00e4ltnissen, die jeden auf sich selbst verweisen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Sprachlich bleiben die 15 Erz\u00e4hlungen von Joyce weitgehend konventionell, im Gegensatz zu den\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> sind es abgeschlossene Erz\u00e4hlungen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Oha, ich bezweifle, ob jemals etwas abgeschlossen ist. Meist gehe ich palimpsestisch vor und \u00fcberschreibe die Entw\u00fcrfe auf Prinzip st\u00e4ndig, bis sie irgendwann meiner Vorstellung von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung<\/em><\/a> entsprechen. Poesie wird zu allererst aus W\u00f6rtern geformt. Die meisten Literaturkritiker scheinen vergessen zu haben, dass Prosa zuallererst aus Sprache besteht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Joyce hat etwas \u00c4hnliches in dieser Art postuliert, Literatur sei die Ordnung intelligibler Materie nach \u00e4sthetischen Gesichtspunkten. Man bringt ja nicht nur die Sprache in eine Form, sondern all das, was die Sprache beschreibt, die Dinge, auf die sie hinweist. Man ordnet all das zu einem Gesamtkunstwerk, das allerdings erst im Kopf des Lesers entstehen sollte. Am eindr\u00fccklichsten formuliert er dies in <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Dead_(short_story)\">The Dead<\/a>. Seine Analyse der Gespr\u00e4che auf dem Fest zeigt, dass auch die dort versammelte irische Gesellschaft voller Reibungen, voller Konflikte und voller Leben ist, welche die von ihm so gehasste Paralyse von innen aufbrechen k\u00f6nnten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Durchaus eine Parallele. In meinen Erz\u00e4hlungen lernen wir Untote kennen, die in der Liebe Erl\u00f6sung suchen. Diese Darsteller des niederen Selbst verkaufen sich oder lassen sich kaufen, sie handeln mit Vertrauen, Gef\u00fchlen, Sex. Die\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> sind umgeben von kritikloser Selbstdarstellung und hemmungslosem Konsum, uners\u00e4ttlicher Raffgier, bodenloser Ignoranz und oberfl\u00e4chlichem Narzissmus. Uneingeschr\u00e4nkte Freiheit f\u00e4llt mit absoluter Einsamkeit zusammen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Verbirgt sich hinter der Maske des Zynikers etwa ein Moralist?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Wenn man sich zwischen richtig oder falsch zu entscheiden hat, mag dies bei moralischen Fragen geboten sein, bei literarischen bin ich mir da nicht so sicher. Als Schriftsteller Muss ich eine intellektuelle und konzeptionelle Position einnehmen, ohne dass ich daf\u00fcr die praktischen Anforderungen vernachl\u00e4ssige. Als denkende Menschen m\u00fcssen wir vermitteln zwischen den Erwartungen, Anspr\u00fcchen und Erinnerungen der Mitmenschen, und dies setzt uns zwingend in einen Dialog mit der Condition humaine.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Die meisten Ideen reifen erst durch die Beschr\u00e4nkung der M\u00f6glichkeiten. Dir geht es weniger um den Streit, als um die Kultur eines freien, tabulosen Denkens und Diskurses. Hat auch diese Welt eigentlich keinen Notausgang?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es ist ein Leben am Wundrand der globalisierten Gesellschaft, dies ist das eigentliche Thema der <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em>. Keine Hoffnung mehr, \u00fcberall nur Apathie. Was geschieht, bleibt Reflex auf den Alltag, der niemanden mehr anspornt, weil dahinter kein Traum mehr ist und eine Moral schon gar nicht. Daher kann ich dem als Schriftsteller nur mit schwarzem Humor begegnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Nachdem die Erz\u00e4hlungen\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> streckenweise rabenschwarz daherkamen, betrachtest Du mit den Novellen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> Alltagsph\u00e4nomene mit analytisch durchdringendem Blick. Dein Sound wechselt von Buch zu Buch, wenngleich die sprachliche Kraft und Eleganz wiedererkennbar bleiben. Werden mit dem Einherkommen der Trivialmythen zugleich die alten Mythen banalisiert?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Man kann den Sinnzusammenhang der globalisierten Welt kaum mehr erkennen, sondern den Stand der Zivilisation nurmehr in ihrer Unverst\u00e4ndlichkeit erfassen. Auch wenn ich mich mit beginnendem Alterststarsinn wiederhole: Wir leben im Zeitalter der totalen Kommunikation bei gleichzeitiger Sprachlosigkeit.<\/p>\r\n<div style=\"width: 129px\" class=\"wp-caption alignright\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/CyberCover2.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 119px) 100vw, 119px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/CyberCover2.jpg 835w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/CyberCover2-134x300.jpg 134w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/CyberCover2-458x1024.jpg 458w\" alt=\"\" width=\"119\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Covermontage: Jesko Hagen<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Wenn man\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a><\/em> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> zusammenfasst: Ein Konzeptalbum?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Um die Beach Boys zu zitieren: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=af45mDKHc4A&amp;list=PL9AiHhX759gBTeax22-wlfbgJfFPnFP2c\">Smile<\/a>:-)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Man k\u00f6nnte bei dieser Strecke, die uns auf eine Lesereise von \u00fcber 600 Seiten f\u00fchrt als Weigoniverse sprechen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das w\u00e4re ein Quentchen Tarantino zu viel!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es war ein Befreiungsversprechen des zwanzigsten Jahrhunderts, eines, das seinen Glanz noch immer nicht ganz verloren hat: \u201eDie universale Maschine wird euch frei machen.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Eigentlich sind es zwei Heilsversprechen. Das Zweite lautet: \u201eDie universale Kommunikation wird euch frei machen.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Zusammengefunden haben diese Verhei\u00dfungen in der Vision einer weltumspannenden Netzkultur. Das universale Computernetz, soll uns den freien Fluss der Informationen, Gedanken, Meinungen, Ideen, Bilder bescheren, und mit diesem Fluss auch den sich selbst befreiten Menschen, die Assoziation selbstbestimmter, aufgekl\u00e4rter, kreativer, jedenfalls in st\u00e4ndigem Austausch miteinander begriffener Individuen. Bereiten soziale Netzwerke die Total-\u00dcberwachung vor?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die angeblich unumg\u00e4ngliche Notwendigkeit des privaten Gebrauchs neuer Technologien, ohne die man bis vor kurzem ohne weiteres leben konnte, rationalisiert oft unbewusste psychische Impulse. Das Problem dieser Kommunikationstechnologien scheint mir, dass diese den Menschen eine Entscheidungsfreiheit suggerieren, die dabei zugleich verloren geht. Jede popul\u00e4re neue Technik ruft zun\u00e4chst massenhafte kulturelle und geistige Analphabetisierungen hervor, die erst wieder \u00fcberwunden werden m\u00fcssen, ehe nicht nur wenige die ideellen Potentiale der technischen Entwicklung aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Hochfliegende Phantasien st\u00fcrzen meist tief ab, ein Grund f\u00fcr dich, sich mit Dystopien zu besch\u00e4ftigen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das Netz hat unser Denken ver\u00e4ndert, und damit auch die Literatur. Dichtung ist immer ein Suchen, Versuchen, Verzweifeln, Irren und \u00dcberformen. Mit der Arbeit am Computer ist der Text jedoch weich geworden, man mag nimmer aufh\u00f6ren mit dem \u00dcberformen. Schrecklich sch\u00f6n.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: &#8222;Digital thinking&#8220; und &#8222;digital reading&#8220; stehen auf der Tagesordnung, was wie eine Verhei\u00dfung klingen soll, erscheint mir als eine Form der Hochstapelei.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: \u201eDer eigentliche Realist\u2026 muss abwechselnd Eckstatiker und Sp\u00f6tter, Idylliker und Verzweifelter sein\u201c, hei\u00dft es \u00fcber Jean Paul. Eine Einengung durch \u00e4sthetische oder gar moralische Sinnprogramme kann es daher auch im 21. Jahrhundert nicht geben. Novellen haben eine Art von Integrit\u00e4t, die es zu achten gilt. Man kann dieser Literaturform nicht einfach Symbole einpflanzen, ohne ihr Leben zu gef\u00e4hrden, und doch muss man Gattungsgrenzen ausdehnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Du beschreibt, wie Menschen auf eine Datenfolge reduziert werden, es geht in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> nicht mehr um die Person, sondern nur noch um Vorlieben, Gewohnheiten, Alter und so weiter. Daraus l\u00e4sst sich aber kein menschliches Wesen zusammensetzen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: In <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> probiere ich aus, wie viel erz\u00e4hlerische Energie in den vertrauten Mustern steckt, wenn man die Blickrichtung umdreht. Diese f\u00fcnf Novellen sind eine Cyberspaceparodie (Auf ewig Dein!) auf wortpr\u00e4gende Agenten an der Grenze zwischen be\u00e4ngstigend k\u00fcnstlichem und beruhigend Nat\u00fcrlichem; gehen \u00fcber in die Rock-Novelle \u201eDer grosse Wurf\u201c, handeln von einen leidenschaftlichen Schallplattensammler (Rahsaan, eine jazzthetische Story), spielen mit dem filmischen Nerd-Wissen (Kopfkino, ein WortVideo f\u00fcr eingeweihte Ohryeure) und enden mit einem Nachruf auf den Kriminalroman (Der McGuffin).<\/p>\r\n<div style=\"width: 130px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/VignettenCover.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"170\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Schreibstab, von Peter Meilchen<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Bei der Auflistung fehlen mir die <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/theo-breuer-weigoni.htm\">Vignetten<\/a>, mit denen du kurzerhand die Literaturgattung Novelle neu definiert hast.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/theo-breuer-weigoni.htm\">Vignetten<\/a> sind in 2009 erschienen, kurz nach Peter Meilchens Tod; auf einer Meta-Ebene auch Trauerarbeit. Es hat knapp 10 Jahre gedauert, bis wir sie als Buch\/Katalog-Projekt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=46549\"><em>630<\/em><\/a> ann\u00e4hernd so umsetzen konnte, wie es mit dem K\u00fcnstler geplant war. Der Katalog erscheint zur Gedenk-Ausstellung von Peter Meilchen am 28. Oktober in der Werkstattgalerie Der Bogen in Arnsberg.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: In Deinen Novellen beschreibst Du den Totalitarismus einer digitalen Technowelt, der die feindliche \u00dcbernahme des Menschen gelingt. Es ist ein Szenario, das als Kulturkritik auftritt. Wiederholt dieses Szenario Neil Postmans Verdummungsthese mit literarischen Mitteln?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Mr. Postman kritisiert vor allem das Fernsehen, das ein externalisiertes Medium war. Deshalb denke ich nicht, dass wir durchs Fernsehen verdummen, denn es gibt ein Leben, auch ein mediales, drumherum. Meine Novellen beschreiben einen Prozess der Internalisierung von Technologie, das Internet als Teil von uns &#8211; geistig, und vor allem k\u00f6rperlich. Das geschieht vor allem durch das personalisierte Internet der Algorithmen, ohne dass wir es merken. Wenn Du, ich oder der Leser dieser Zeilen bei einer Suchmaschinen nach demselben Begriff suchen, bekommen wir nicht unbedingt dieselben Ergebnisse geliefert, denn die Algorithmen rechnen im Hintergrund alle Informationen ein, die es \u00fcber uns im Netz gibt, und die unterscheiden sich noch. Diese so genannten \u201aSozialen Medien\u2019 liefern uns unterschiedliche, aber passgenaue Angebote, die Voraussetzung und Bestandteil unseres Entscheidens und Handelns werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Warum hast Du das Genre &#8222;Cyberpunk&#8220; und des Zopfmuster so genannten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25390\">Kriminal-Romans<\/a> gew\u00e4hlt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Unter Germanisten wird die Debatte \u00fcber das, was im Internet passiert, r\u00fcckst\u00e4ndig gef\u00fchrt. Es gibt eine Ideologisierung von Verfechtern und Gegnern des Internets, daher findet keine kulturkritische Debatte statt. Wir verstehen nicht, dass es um den Eintritt in eine neue Zivilisationsstufe geht. Es geht nicht um eine neue Technik oder eine neue Kommunikationsplattform, wir m\u00fcssen hinterfragen, was von uns als Individuum \u00fcbrig bleibt. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> radikalisiert das Problem so, dass wir am Anfang einer Zukunft stehen, die ohne uns auskommt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: In der neuen Zeit, die Deine Novellen entwerfen, sind wir von dem Ballast befreit, den wir seit Jahrtausenden mit geschleppt haben. Die Fragen nach dem Individuum, nach den Beziehungen zwischen den Menschen, nach Freiheit und Begrenzung, nach Liebe und Hass, nach Anfang und Ende. Wir kennen dies im klinisch-pathologischen Raum der Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen. W\u00fcrdest Du so mir zustimmen, dass wir auf dem Weg in eine pathologische Normalkultur sind?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Normalit\u00e4t ist ein ausgehandeltes Mittelma\u00df. Das ist grauenvoller als jedes Extremszenario in meinem Buch. Manchmal empfinde ich unsere Gesellschaft wie in einem manisch-depressiven Dauerzustand. In <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> wird eine Gegenwart geschildert, in der das Unterscheiden unm\u00f6glich geworden ist. In der wir nicht mehr wissen, wo die Grenzlinie zwischen digitalem und ontologischem Ich verl\u00e4uft.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Eine Mischung von Fakten und Fiktion pr\u00e4gt Dein ganzes Werk. Braucht es einen Ansto\u00df von au\u00dfen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es gibt kaum etwas, was mehr Inspiration bietet, als eine Fahrt im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96ffentlicher_Personennahverkehr\">\u00d6PNV<\/a>. Wenn man genug von dem, was der Tag an Schrott ansp\u00fclt, bewusst wahrnimmt, kommen die Ideen von ganz allein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Was die Angelsachsen &#8222;sophistication&#8220; nennen, kann man in diesen Novellen nachlesen, ein feines Wahrnehmungsverm\u00f6gen im Hinblick auf soziale Verschiebungen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das ist geschmeichelt, denn ganz ohne kulturpessimistischen Zeigefinger kommt\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34359\"><em>Cyberspasz<\/em><\/a> auch nicht aus. Diese Novellen beschreiben auf einer Metaebene, was passiert, wenn das kulturelle Ged\u00e4chtnis entsorgt wird, es verschwinden die Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die Leistungen der Gegenwart. Wenn wir jedoch nurmehr die kulturelle Vergangenheit sehen, verschwindet auch die sch\u00f6pferische Lust auf das Neue.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Im weitesten Sinn politische Literatur?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Den Sinn von politischer Literatur habe ich nie ganz verstanden. Wer sich f\u00fcr politische Botschaften in der Literatur interessiert, hat bereits eine klare Haltung zu den Dingen, die dort verhandelt werden. Entweder stimmt also der Leser ohnehin allem zu, was der Schriftsteller zu Papier bringt oder er ist eben anderer Meinung, will dann aber auch nicht mit einer Suada belehrt werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Mit \u201aBotschaften\u2019 willst Du Deine Poesie nicht belasten?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich ziehe es vor, meine Ansichten dezent einflie\u00dfen zu lassen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Autobiografische Erfahrung und literarische Fiktion, wie eng auch sie scheinbar zusammenliegen, sollte nicht verwechselt werden. Deine Prosa ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=63\">audiobiographisch<\/a>?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Jeder K\u00fcnstler versteckt und offenbart sich zugleich in seinem Werk. Innere Autarkie ist die Grundvoraussetzung des Schreibens.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Haltung und Ironie sind nicht einfach unter einen Hut zu bringen. Wo die Haltung Position bezieht, ethisch oder politisch urteilt, da spitzt die Ironie die Lippen und fragt: Ehrenvoll, deine Haltung, aber folgt auch etwas daraus?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich bin nicht der einzige, der Ground Zero als einen Ort betrachtet, an dem die Abrechnung mit den Werten des Westens beginnt. Die Terror-Angriffe auf New York und Washington haben nicht nur die Architektur, sondern auch das konventionelle System staatlichen Strafens gesprengt. Die Frage nach T\u00e4tern und Opfern stellt sich im 21. Jahrhundert v\u00f6llig neu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Keine Erl\u00f6sung. Nirgends?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: In der letzten Zeit wird oft von der \u201ej\u00fcdisch-christlichen Tradition\u201c Europas geredet; welch verlegene Redensart. Den einzig vollst\u00e4ndigen Religionsersatz bietet der Fu\u00dfball. In einer Umwertung aller Werte ist das Fussballstadion zur Kirche geworden. Die lithurgische Abfolge und die Wechsels\u00e4nge erinnert stark an eine Eucharistiefeier. Und den Glauben, dass die wahre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25671\">B\u2019russia<\/a> noch einmal Deutscher Meister wird, mag ich nimmermehr aufgeben.<\/p>\r\n<div style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignright\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Sammelgebiet_Cover-1-e1523975024523.jpeg\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Sondermarke aus dem Jahr 1969, abgestempelt am 9. November 1989<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es gibt Autoren, die hauen nach der Adoleszenz ihren ersten Roman raus. Du hast dir f\u00fcr deinen ersten Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\">Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/a> sage und schreibe 25 Jahre Zeit gelassen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Geh mal davon aus, dass man Romane auch vom Reissbrett schreiben kann: Anfang, Zopfmuster, Ende. Man kann sich aber auch die Zeit des Nach-Denkens lassen, um einen Satz hunderte Male \u00fcberdenken und bevor einem nichts Gescheites einf\u00e4llt, darf man die Tastatur erst gar nicht in die Hand nehmen. Wenn man ernsthaft einen Roman schreibt, wird der autobiografische Vertrag in St\u00fccke zerrissen. Es ist eine alte hermeneutische Erkenntnis, dass gelungene Arbeiten kl\u00fcger sind als ihre Sch\u00f6pfer und nicht bloss Bilderb\u00f6gen von Plotpoints und konstruierten Lebensl\u00e4ufen. Man sollte sich Zeit lassen, den Figuren \u201ezuh\u00f6ren\u201c; diese Typen sind meist schlauer als ihr Autor.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Was bedeutet Poesie?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Poesie ist eine Sensibilit\u00e4t, eine Haltung, eine Art, \u00fcber Identit\u00e4t nachzudenken. Man kann Poesie zu einem extravaganten Stil entwickeln, campy, k\u00fcnstlich und artifiziell. Es kommen mehrere Dinge zusammen: Kunst, Mode und Musik. Poesie kann selbstreflexiv sein, weil sie im Kopf des Schriftstellers entsteht. Bei der hypermodernen Poesie gibt es Spuren von Performance-Kunst und Dandyismus. Es gibt Verbindungen zur Identit\u00e4tspolitik, die in die Gender- und Identit\u00e4tsdebatten m\u00fcndete. Poesie ist immer etwas Konstruiertes, das Erfinden einer Persona, ein gesellschaftliches Re-Tuning f\u00fcr pers\u00f6nliche und soziale Transformationen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Und f\u00fcr dich?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Poesie bedeutet f\u00fcr mich, die Dinge anders zu denken. Es ist der Puffer, den ich zwischen der eigenen Verletzlichkeit und der Welt brauchte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es geht es nicht darum, ob die Poesie, sondern ob das Individuum veraltet ist?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das Verg\u00e4ngliche haltbar zu machen, ist f\u00fcr mich der elementare Grund zur schriftstellerischen Bet\u00e4tigung. Wenn ich den kostbaren Moment in meiner Prosa einfangen kann, entreisse ich ihn dem Zeitablauf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Manchen gelingt die Liebe, als h\u00e4tten sie nie ge\u00fcbt. Andere probieren und probieren, und Frau Venus wird nie ihr guter Stern.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das erste ist Leichtsinn, das zweite kann Schwermut m\u00fcnden. Ein Schriftsteller muss r\u00fccksichtslos gegen sich selbst sein und sich der Geschichte, die er erz\u00e4hlen will, auszusetzen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Hat die Verinnerlichung dieses Berufsrisikos Folgen f\u00fcr den Umgang des Romanciers mit seinem erfundenen Personal?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Gr\u00fcndlich \u00fcber jemanden zu schreiben ist vampyrisch, man saugt den Lebenden das Blut aus, damit die Figuren in der Prosa leben k\u00f6nnen. Diese Erfahrung kann einen Autor steinhart werden lassen. Aber unter der Arbeit an diesem Roman haben sich meine Gef\u00fchle haben nicht verh\u00e4rtet, sondern aber meine Haltung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Wir erz\u00e4hlen uns Geschichten, um zu \u00fcberleben?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die hypermodernen Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, nach etwas zu suchen, das gr\u00f6sser ist als sie selbst. F\u00fcr manche Menschen die Familie oder die eigenen Kinder, f\u00fcr manche ist es schn\u00f6derdings Geld. F\u00fcr mich ist es die Poesie. Die Tradition von Poesie reicht Jahrtausende zur\u00fcck und ich bin sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber, ein Teil dieses Kontinuums zu sein, Teil einer Geschichte, die Geschichten hervorbringt und zu weiteren Geschichten anregt. Literatur ist eine eigenst\u00e4ndige Kunstform, bei der es wie bei jeder anderen dazugeh\u00f6rt, einen Gegenstand zu betrachten, zu formen oder zu verfremden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es gibt in Deutschland eine Tradition von politischer Literatur.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Immer wenn ich im Leben ins Politisieren gekommen bin, wurde mir bereits in dem Moment klar, als ich das Wort ausgesprochen hatte, dass ich die Schwelle zur Idiotie \u00fcberschritten hatte. Es gibt keinen Grund, einem Leser Komplexit\u00e4t zu ersparen. Als politisch denkender K\u00fcnstler sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Botschaften hinauszuposaunen, sondern in einer Erm\u00e4chtigung des Zuschauers. In der Haltung, ihn nicht f\u00fcr dumm zu verkaufen, sondern ihm ein eigenes Urteil zuzutrauen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Ist Literatur nicht auch Einmischung?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Literatur ist immer auch politisch, wahrscheinlich treten sogar sehr viele B\u00fccher f\u00fcr Ver\u00e4nderungen eintreten. Allerdings verlangt das Buch per se keine Ver\u00e4nderungen, es dreht sich vielmehr um das, worum es in der Literatur immer geht &#8211; darum, Fragen auszuweiten, Wahrnehmungen auszuloten. Es geht um die Kosten und die Emotionen, wenn man politische Sehns\u00fcchte direkt erlebt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: \u201eNicht die Kunst ver\u00e4ndert die Welt, die Welt ver\u00e4ndert die Kunst\u201c, hat D\u00fcrrenmatt gesagt. Kann Literatur die Welt ver\u00e4ndern?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: N\u00f6. Literatur kann einen Raum zu schaffen, in dem sich Individuen zu einem Austausch treffen k\u00f6nnen, der im besten Fall den Horizont erweitert. Dieser Raum steht aber auch f\u00fcr Leute offen, die keine progressiven Absichten verfolgen und demokratische Werte verachten. Es h\u00e4ngt also immer von der Moral desjenigen ab, der sich mit der Kunst auseinandersetzt, nicht von der Moral des Kunstwerks selbst, und von Arno Breker kann einen etwas \u00fcber Kunst oder \u00fcber Geschichte lehren. Der Mensch ist die Instanz, nicht die Kunst, und es ist der Mensch, nicht die Kunst, der die Welt ver\u00e4ndern kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: M\u00fcssen Schriftsteller immer in Opposition zur Gesellschaft stehen m\u00fcssen\u00a0&#8211; sogar zu einer Gesellschaft, f\u00fcr die sie selbst gek\u00e4mpft haben?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: F\u00fcr Interpretationen bin ich nicht zust\u00e4ndig.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Aber bitte, werden etwa in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24403\">Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/a> nicht ganz bewusst die sogenannten 68-er gegen die 89-er ausgespielt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die politische Revolution, von der damals viel geredet wurde, ist ausgeblieben. Die Historisierung der so genannten 68-er-Generation sehe ich so, als w\u00fcrden sich diese Typen bei lebendigem Leib die Haut abziehen, ein Seelenstriptease eigener Art. Die so genannte \u201aAlternativkultur\u2019 hat individuelle Freiheiten erm\u00f6glicht, welche die moderne Gesellschaft insoweit ver\u00e4ndert haben, dass B\u00fcrgerlichkeit in eine laxere Haltung \u00fcberf\u00fchrt wurde. Ganz anders bei den 89-ern, denn ist etwas v\u00f6llig Einmaliges gelungen, nicht nur eine gelungene Revolution, sondern auch eine friedliche. Mich wundert, dass dies bis heute nicht hinreichend gew\u00fcrdigt wird.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: &#8222;Der deutsche Intellektuelle&#8220;, schrieb Reiner Kunze, &#8222;hat einen besonderen Hang zu in sich geschlossenen Denksystemen, und in denen h\u00e4lt er stand wie ein Zinnsoldat, der auch dann nicht schmilzt, wenn die Wirklichkeit au\u00dferhalb seines Denksystems die H\u00f6lle ist.&#8220;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Der Ereigniszusammenhang, f\u00fcr den das Jahr 1989 steht, ist bisher kaum verstanden, ich wage sogar zu behaupten, er ist kaum in die deutsche Denkgeschichte integriert worden. Es ist einfach bequemer sich als Antifaschist in der Geschichte einzurichten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: In diesem Roman werden die Unplausibilit\u00e4ten der 68-er zerpfl\u00fcckt. Woher diese Verachtung?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich hatte das grosse Gl\u00fcck mit einem gesunden Feindbild aufzuwachsen, personifiziert in einem Sozialkundelehrer, der einem mit einer freudianisch marxistischen Welterkl\u00e4rung die Lust auf das eigene Denken vermiesen wollte. Bereits in den fr\u00fchen 1970-er Jahren waren die Unplausibilit\u00e4ten der Antifaschismusgeschichten, sowie die Versuche, die Stimmigkeit des real existierenden Sozialismus hinzubekommen, erkennbar. Und sp\u00e4testens seit 1989 ist bei den so genannten 68-er ist eine M\u00fcdigkeit des Denkens zu erkennen, die erschreckend ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Zeitzeugen sterben aus, Erinnerung wandelt sich in Geschichte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Historisches Erz\u00e4hlen ist nur eingeschr\u00e4nkt frei, bedingt durch geschichtliche Wirklichkeit, im Fall der deutschen Katastrophen vor allem aber moralisch bedr\u00e4ngt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Beginnt &#8211; nach der Aufarbeitung der NAZI-Diktatur &#8211; eine andere Bew\u00e4ltigungsliteratur?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, ich mache Kunst nicht aus politischen Gr\u00fcnden. Die Unterteilung in politisch und unpolitisch halte ich f\u00fcr fehl am Platz. F\u00fcr Kunst sind solche Vorgaben nicht nur eine Einschr\u00e4nkung, sondern vor allem eine formale Herausforderung, die \u00fcbrigens in vormodernen Zeiten \u00e4sthetischer Alltag war: Wie bewege ich mich k\u00fcnstlerisch in einem von Regeln, Tatsachen und moralischen Empfindlichkeiten verminten Gel\u00e4nde?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: In jedem Satz tickt die Uhr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Diese Prosa mehrfach kodiert wird, sie verkn\u00fcpft den metaphysischen mit dem irdischen Raum, die Religion mit der ausserparlamentarischen Bewegung, die Erz\u00e4hlformen der Ballade mit dem Rollenspiel der Pop-Kultur. Synchron wird in <em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em> beil\u00e4ufig, reflexiv die Geschichte hinter der Geschichte erz\u00e4hlt, der Plot ger\u00e4t zum Komplott.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Bei den geschilderten Lebensgeschichten werden die Tiefenschichten der Biografien freigelegt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ein Schriftsteller ist nebenher auch ein Seelen-Arch\u00e4ologe der Fluchtwegen, Lebensl\u00fcgen und Traumatisierungen seiner Protagonisten auf der Spur sein muss.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Du sch\u00e4tzt be\u00e4ngstigende Themen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Metaphysisch be\u00e4ngstigende auf jeden Fall.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Das Ziel des Verfassers realistischer Romane ist nicht, eine Geschichte zu erz\u00e4hlen, uns zu am\u00fcsieren oder an unsere Gef\u00fchle zu appellieren, sondern uns zu n\u00f6tigen, die dunklere und tiefere Bedeutung der Ereignisse zu bedenken und zu verstehen. Ist das Schreiben eine Fortsetzung der Liebe mit anderen Mitteln?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Schreiben ist die Aufz\u00e4hlung aller denkbaren Ber\u00fchrungspunkte. Der Radius meines emotionalen Verstands ist nicht gross. Trotz aller transkribierten O-T\u00f6ne brauchte ich Jahre um mich genau zu erinnern. Die Erinnerung bezeugt den Mut des Schriftstellers.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Nichts ist tr\u00fcgerischer, als die Erinnerung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: H\u00fcte Dich sich vor dem Trugschluss, in der Dichtung liege die Wahrheit \u00fcber den Dichter; h\u00fcte Dich, Erz\u00e4hlungen und Romane so zu lesen, als w\u00e4ren sie die verh\u00fcllte Autobiographie des Autors. Lass die Dichtung ihr Werk tun, lass Dich auf den Fl\u00fcgeln einer erfundenen Geschichte davontragen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Wer liest, sollte eher auf Einzelheiten achten?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Wer mit einer fertigen Verallgemeinerung an ein Buch herangeht, beginnt am falschen Ende und bewegt sich von ihm fort, bevor er angefangen hat, es zu verstehen. Poesie ist immer Erfindung. Alles Erdichtete ist etwas Erfundenes. Wer eine Geschichte wahr nennt, beleidigt Kunst und Wahrheit zugleich.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Dichtung, so lautet ein Satz aus der Poetik des Aristoteles, sei philosophischer als Geschichtsschreibung, weil sie nicht einfach berichte, was sich im Einzelnen an bestimmten Orten zu bestimmter Zeit begeben habe, sondern weil sie das Allgemeine darstelle.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die germanistischen Fliegenschissdeuter zitieren diesen Satz stolz und \u00fcberspringen dabei h\u00e4ufig einen nahe liegenden Einwand: literarische Texte handelten oft auch von konkreten Personen. Selbstverst\u00e4ndlich sind literarische Figuren nie aus Fleisch und Blut, sondern immer aus W\u00f6rtern gemacht, dennoch sollte Ziel das Ziel eines Romanciers darin bestehen, Figuren so erscheinen zu lassen, als seien sie aus Fleisch und Blut.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Nicht alle Buchstaben dienen dem Zweck, Geschichten zu schreiben, einige bleiben als Widerhaken, um die Fragw\u00fcrdigkeit des Geschichtenmachens aufzuzeigen. F\u00fchrt uns also jeder Schriftsteller hinters Licht?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Poesie ist zu unserer Freude da, nicht dazu, dass wir uns abqu\u00e4len mit der Suche nach verborgenen Bedeutungen oder Spuren aus dem Leben des Autors, die er als Material benutzt haben mag, aber hoffte, hinter sich lassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Was ist deiner Ansicht nach ein unabh\u00e4ngiger Schriftsteller?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: So etwas wie einen hundertprozentig unabh\u00e4ngigen Schriftsteller gibt es nicht. Selbst wenn man sich vom Literaturbetrieb fernh\u00e4lt, steht man immer noch mit einem Bein im System, denn jeder ist auf Finanzierung und einen Vertrieb angewiesen. F\u00fcr mich ist ein unabh\u00e4ngiger Schriftsteller jemand, der uneingeschr\u00e4nkt kreativ nach seinen eigenen Vorstellungen arbeiten kann. Geschichte, Thema und Machart, das sind Entscheidungen, die ein unabh\u00e4ngiger Schriftsteller vollkommen allein trifft, ohne dabei von irgendwelchen Saugschmerlen abh\u00e4ngig zu sein.<\/p>\r\n<div style=\"width: 276px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Covermotiv.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Covermotiv.jpg 2481w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Covermotiv-300x140.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Covermotiv-768x358.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Covermotiv-1024x478.jpg 1024w\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"124\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">630 km Krumscheid \/ Meilchen<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Sich Zeit nehmen, sie fruchten zu lassen, das scheint das Rezept. F\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=4\">Vignetten<\/a> hast Du 30 Jahre gebraucht, f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=52\">Zombies<\/a> 29, f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=229\">Cyperspasz<\/a>\u00a0 26 und f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\">Abgeschlossenes Sammelgebiet <\/a>25, ist damit der Punkt gesetzt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich pflege an meinen Texten grunds\u00e4tzlich auch nach der Publikation weiterzuarbeiten, sie sind f\u00fcr mich nie abgeschlossen, niemals fertig und immer verbesserbar. Die Publikation nur ein willk\u00fcrlicher Punkt im Prozess des Schreibens, dem immer schon zahlreiche Varianten und \u00dcberarbeitungsstufen vorausgehen. Warum also sich mit diesem Zustand begn\u00fcgen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Nie Selbstzweifel gehabt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es gibt Autoren, die in Selbstzufriedenheit schwimmen und begeistert von sich und der Welt sind. Wenn man sich die Autoren im Netz anschaut, dominiert das Selbstverst\u00e4ndnis, sich alles zuzutrauen. Das kann ich von mir nicht behaupten, ich bin grunds\u00e4tzlich allem gegen\u00fcber skeptisch. Mir wurde in keiner Waldorfschule eingebl\u00e4ut, wie wahnsinnig kreativ ich bin.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Nie Zweifel an der Richtigkeit des Tuns gehabt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Der Gipfel des Erfolges ist es, sich die Zeit zu geben, das zu tun, was man eigentlich will.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: 25 Jahre, wie h\u00e4lt man das aus?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Einsamkeit bedeutet f\u00fcr mich Frei-Sein. Freiheit bedeutet, auf den eigenen Gedanken zu beharren, inmitten der anderen, auch gegen Widerst\u00e4nde. Literatur ist nicht spannend, wenn alles erlaubt ist. Dichtung bedeutete f\u00fcr mich Freiheit, innere Rettung. Poesie ist dann am interessantesten, wenn sie Grenzen verhandelt, weitet, sprengt. Die Werke, die \u00fcber jegliche Moden erhaben sind, sind meist gegen Widerst\u00e4nde entstanden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Zur Gattungsbezeichnung des zweiten Romans <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=1355\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a>, trifft \u201eS\u00e4uferroman\u201c zu?<\/p>\r\n<div style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignright\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=50613&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/CoverLokalhelden-Kopie.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/CoverLokalhelden-Kopie.jpg 832w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/CoverLokalhelden-Kopie-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/CoverLokalhelden-Kopie-768x1098.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/CoverLokalhelden-Kopie-717x1024.jpg 717w\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das rheinische Brauhaus ist eine Universit\u00e4t, dort kommt man auf eine Mischung aus Pr\u00e4gungen und eine Mischung aus Einfl\u00fcssen, aus der man sich dann m\u00fchsam aber auch lustvoll seine eigene Sprache und seinen eigenen Ton herausempfindelt. Ich sehe die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=1355\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> nicht als S\u00e4uferroman, sondern eher als einen \u201eHeimatroman\u201c.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Heimat ist ein ideologisch strapaziertes Wort, dem nicht zu trauen ist. Ist dieser Begriff nicht kontaminiert?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Politiker, die Heimat politisch definieren, sie vermarkten und das Volkstum pflegen (neuerdings sogar per Ministerium) sch\u00e4nden den Begriff. Ich habe die &#8222;Nation&#8220; Deutschland noch nie als meine Heimat begriffen. Das ist mir zu abstrakt f\u00fcr das Gef\u00fchl. Heimat hat f\u00fcr mich immer mit konkreter Erinnerung zu tun. Und <em>Heimatjef\u00f6hl<\/em> ist etwas zutiefst widerspr\u00fcchliches.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Wir leben in einem Zeitalter, das von einer eigent\u00fcmlichen Dialektik zwischen Fortschrittsglauben und Historismus gepr\u00e4gt ist. Als jemand, der aus Polen kommt, weiss ich, als Deutscher reagiert man auf einen Begriff wie &#8222;Heimat&#8220; gereizt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die Intelligenzija-Vobal \u201eKosmopolitismus\u201c klingt gut, verpflichtet aber zu nichts, der Roman <em>Lokalhelden<\/em> ist Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen lokalen Patriotismus. Die <em>Lokalhelden<\/em> sind auf einer Metaebene auch der Versuch einer Entschl\u00fcsselung von Geschichtsschreibung, eine Art von arch\u00e4ologischem Unterfangen. Nach der Dekodierung ist mir das Rheinland als Heimat zu eng geworden, ich werde ins Sauerland auswandern;-)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Kehrt der neue &#8222;Heimatroman&#8220; das Prinzip des Bildungsromans um, so m\u00fcsste es hei\u00dfen: &#8222;Fremd bin ich heimgekommen&#8220;?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Wenn mir jemand erz\u00e4hlt, es sei im Rheinischen Schiefergebirge verwurzelt werde ich sofort misstrauisch. Diese &#8222;Wurzel&#8220;-Metapher stammt aus der Blut-und-Boden-Ideologie, sie ist ebenso faschistoid, weil sie jegliche Abweichung mit dem Hinweis auf eine quasibiologische Notwendigkeit zu bergr\u00fcnden sucht. Es ist beispielweise ein Irrtum, dass man im Sauerland nur sauren Boden antrifft und dort am besten Tannen wachsen, am besten f\u00fcr den Boden ist ein Mischwald. Man sollte die Identit\u00e4t einer Region nicht den Identit\u00e4ren \u00fcberlassen, daf\u00fcr muss diesen Nationalisten den Begriff &#8222;Heimat&#8220; entwenden und ihn umdeuten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Der Blick auf das Rheinland scheint mir: Es steht f\u00fcr die Bonner Republik, der S\u00e4ufer-Kneipen und der Moderne kurz vor der Planierung. Zustimmung?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Im Rheinland \u00fcberschneiden und \u00fcberlagern sich Sprache, nationale Identit\u00e4t und soziale Schicht. Deutsch spricht man auf dem Amt und in der Schule &#8211; und das Rheinische eine Schweinestallsprache, immer etwas zu laut und oft &#8222;dreckelig&#8220;. Es ist seit dem Mauerfall etwas in Bewegung geraten, wohin es geht, man wei\u00df es nicht so genau, zur\u00fcck will man aber auch nicht. Die Rheinl\u00e4nder suchten in der Bonner Republik nach Selbstbestimmung und Freiheit, nach <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\">dem Untergang der BRD<\/a> sind sie getrieben von Erl\u00f6sungssehnsucht. Gemeinsam ist ihren Lebensl\u00e4ufen eine von Kataklysmen bedrohte Kindheit, das Gift des Faschismus wirkt nach.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Die Hartn\u00e4ckigkeit, mit der du den Rheinl\u00e4nder in die Seele schaust, schafft ungemein dichte und \u00fcberzeugende Psychogramme. Wie kann Imagination das Leben umschreiben?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich habe den <em>Lokahelden<\/em> ein Gem\u00fct mitgeben wollen. Das hat damit zu tun, dass das Rheinland gewissermassen ein Labor ist, es ist ein multiethnisches und vielsprachiges Gebilde. Mit guten Nachbarn, Br\u00fcssel oder Amsterdam sind nur zwei Stunden mit den <em>Trans Europ Express<\/em> entfernt; daher kann ich auch die Berlinfixierung beim besten Willen nicht nachvollziehen, den Strand &#8211; von Zandvoort an der Nordsee &#8211; ziehe ich allemal dem m\u00e4rkischen Sand vor. Es gab in der Bonner Republik eine Staatlichkeit, ohne den Anspruch, eine Nation zu werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Das Rheinland ist bev\u00f6lkert von Schattengestalten, Gespenstern und Halbtote. Diese Typen wirken zeitweise wie Widerg\u00e4nger der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\"><em>Zombies<\/em><\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Seither bin ich oft missverstanden worden. Nicht das Verurteilen ist die Aufgabe des K\u00fcnstlers, sondern das Verstehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: <em>Kontingenztoleranz<\/em> ist in der Moderne, so der Berliner Soziologe Michael Makropoulos, ein entscheidendes Kriterium. Nur wer die Zuf\u00e4lligkeiten hinnimmt, die ein derart eng verwobenes Handlungssystem wie die moderne Gesellschaft erzeugt, hat \u00fcberhaupt die Chance, in diesem System zu bestehen. Sind die Rheinl\u00e4nder bestens darauf eingerichtet?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es sind verschrobene Typen, welche die t\u00e4glich die Sagbarkeit des Uns\u00e4glichen mit dem rheinischen Dialektrick praktizieren, demzufolge der These: Von nix k\u00fctt nix die Antithese: M&#8217;r moss och j\u00f6nne k\u00f6nne folgt. F\u00fcr jede neue These lassen sich Belege finden, man muss nur lange und m\u00f6glichst einseitig suchen, je nach Tagesform variiert daher die Synthese, meist einigt man sich mit ehrfurchtsvoller Apodiktik auf den kategorischen Komparativ: Et h\u00e4tt noh emmer joot jejange!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel:\u00a0Eine R\u00fcckkehr in die BRD ohne ein Wiedersehen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Analog zu meinem ersten Roman habe ich die Realit\u00e4tspartikel so eingef\u00fcgt, dass sich das vermeintlich Vertraute als etwas abgr\u00fcndig Fremdes darstellt. \u00a0Wo Kunst sich nicht anmasst Utopie zu sein, nicht Irritati\u00adons\u00admittel, kann sie m\u00f6glicherweise eine Br\u00fccke zur Welt sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es geht um das \u00dcberleben in einer Zeiten der Mittellosigkeit und eines engen Handlungshorizonts. Wie bei <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24403\"><em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em><\/a> hat erneut beinahe 25 Jahre gedauert, bis der zweite Roman fertig gestellt wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das Schreiben eines Romans ist f\u00fcr mich sehr zeitintensiv, man muss nicht nur fremdbestimmt das Geld zum profanen \u00dcberleben verdienen, sondern auch die Zeit erwirtschaftet haben, ehe man auf den Punkt kommt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Bevor wir das Romanlabyrinth ansatzweise erkunden<strong>, <\/strong>als Du zu schreiben anfingst, gab es einen Gesamtplan f\u00fcr diesen stark ver\u00e4stelten Roman?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Ich hatte einen Plan, aber der Plan \u00e4nderte sich w\u00e4hrend der Arbeit. Man kann sich das so vorstellen, als ginge man mit einem Stadtplan in eine fremde Stadt und schaute dann gar nicht hinein. Man k\u00f6nnte im Notfall immer darauf zur\u00fcckgreifen. Aber wie jede Reise wird das Schreiben sehr viel aufregender, wenn man sich \u00f6ffnet f\u00fcr \u00dcberraschungen f\u00fcr die Poesie der Strasse und die Magie des Moments.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Man soll sich darin verlaufen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Nicht absichtlich. Der Leser sollte das Gef\u00fchl haben, er befinde sich die ganze Zeit auf dem vorgesehenen Pfad, bis er sich irgendwann fragt: \u201eWie bin ich denn hierhergekommen?\u201c Als Schriftsteller versuche ich, genau das zu erreichen. Nur, wenn etwas mich selbst \u00fcberrascht, \u00fcberrascht es auch die Leser. Die sind sehr clever und merken sofort, wenn etwas zu sehr geplant ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Eine Poesie der Gosse?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Poesie ist vor allem eine Art zu leben. Und erst dann kommt die Frage, wie man davon leben oder besser gesagt \u00fcberleben kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Der Roman ist voller Geschichten, die man nicht abspalten kann. Beim Lesen ist es sehr entspannend, man mu\u00df sich nicht auf Hautfiguren konzentrieren, weil der Roman nur aus Nebenfiguren besteht. Ist man als Schriftsteller der Schizophrenie ausgeliefert?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Manchmal muss man ungew\u00f6hnlich Methoden anwenden, um die wohl \u00fcberlegten Grunds\u00e4tze zu bewahren. Schreiben ist die sozial akzeptierte Variante der Polyphrenie. Die Schaffung eines Individuums ist keine Leistung. Und eigentlich ist Literatur auch keine <em>Leistung<\/em>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Aber sie kann als Leistung angesehen werden?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Gl\u00fccklicherweise gibt es f\u00fcr Literatur keine Weltranglistenpunkte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> ist auch eine Unter\u00adgangs\u00adge\u00adschichte. Der Roman erz\u00e4hlt vom Abschied von der alten BRD, von Manieren und vom b\u00fcrgerlichen Lebensstil. Er handelt von mehr als nur den Folgen des kalten Krieges.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: In den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=1355\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> geht es um die Pluralit\u00e4t von Freiheiten. Ich misstraue dieser auch in der politischen Linken verbreiteten Perspektive, dieses Universal von Technik, Kapital, Medium w\u00fcrde vor allem Unfreiheit produzieren. Die Rheinl\u00e4nder bewegen sich in einer Pluralit\u00e4t von Freiheiten und verstehen, haben intuitiv begriffen, dass sich diese Freiheiten gegenseitig ausschliessen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Sollte man, wenn es um Geschichte geht, den Fakt der Fiktion vorziehen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es geht nicht um Fiktion oder <em>Faktion<\/em>\u00a0&#8211; es gibt nur das Erz\u00e4hlen von Geschichten. Beim Schreiben interessiere ich mich f\u00fcr den Prozess des Schreibens. Es macht mich neugierig, zu erkunden, was zeitgem\u00e4sse Literatur sein k\u00f6nnte. Daher compiliere ich derart, dass die fiktionalen Abhandlungen auf die nichtfiktionalen stossen, immer spannend zu sehen, was unter der Arbeit dabei herauskommt. Ich habe kein Interesse daran, Wirklichkeit abzubilden. Ich m\u00f6chte zeigen, wie die Wege des Vergessens und Erinnerns sich kreuzen. Erinnerungen sind im Rheinland fliessend, sie \u00e4ndern sich st\u00e4ndig. Die Rheinl\u00e4nder erfinden sich st\u00e4ndig im Reden neu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Eine der gr\u00f6ssten Selbstl\u00fcgen der Kunst lautet, sie verbinde Menschen. Meist ist das Gegenteil der Fall. Sp\u00e4testens seit den <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=52\">Zombies<\/a><\/em> hast Du einen Blick f\u00fcr die Barbarei unter dem Firnis der Zivilisiertheit.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Es geht mir nicht um authentische Landschaftsbeschreibungen des Rheinlands als vielmehr um ein Ausbuchstabieren der inneren Regungen ihrer Figuren. Topologie bedeutet w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt: Logik des Ortes; also auch einer Redeweise, einer bestimmten Einrichtung von Orten in der Welt. Die poetische Topologie, die ich mit dem Rheinland verbinde, bedient sich der Mythen, Erz\u00e4hlungen, Narrative. Und nicht zuletzt dem schnoddrigen Dialekt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Der dominante Eindruck des Romans ist eine tiefe Erfahrung von Fremdheit, die nur dort entstehen kann, wo man eigentlich Vertrautheit erwartet. Es ist ein absichtsvoll konstruiertes Vexierspiel aus vielen Realit\u00e4tsschichten. Geh\u00f6ren diese verengten Sichtfelder zum Konzept?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die Fiktion, die im Rheinland ein neues Licht auf die Realit\u00e4t wirft, wird st\u00e4ndig mit Realismus vergiftet, sodass sie als Fiktion wie als Spiegel der Realit\u00e4t einer erb\u00e4rmlichen L\u00fcge gleichkommt. Ironiker sind hier gelangweilte Moralismen, denen es noch viel zu gut geht. Falls noch eine grosse Aufgabe anliegt, sollte man das Projekt der Aufkl\u00e4rung fortsetzen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Romane verschl\u00fcsseln oft eine Zeitdiagnostik, chiffrierten Aussagen k\u00f6nnen nicht einfach in prosaische Thesen \u00fcbersetzt werden.\u00a0 Wie also in den gesellschaftlichen Echoraum hineinh\u00f6ren?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Literatur kann kein politisches Engagement ersetzen, sie ist bestenfalls brauchbar als Echolot. W\u00e4hrend Literatur in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts eine k\u00fcnstlerische Reaktion auf gesamtgesellschaftliche Transformationsprozesse war, kehrt im 21. Jahrhundert ein Individualisierungsprozess ein. Sprachfragen sind seit jeher politische Fragen. Diese Form der Wirklichkeitserfassung ist ein Herrschaftsinstrument und die Frage, was die Herrschenden mit ihr anstellen, ist f\u00fcr einen Schriftsteller\u00a0 ebenso interessant wie das Verh\u00e4ltnis, das man beispielsweise zur Form des Romans hat.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Literatur ist somit kein Teil der Widerstandsbewegung mehr?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Grunds\u00e4tzlich bin ich ein sturer Mensch, manches \u00e4ndert sich bei mir nie, mein Verst\u00e4ndnis der Welt, meine Geisteshaltung, meine Werte, meine \u00dcberzeugungen, alles was Meinungsfreiheit betrifft. Aber ich h\u00f6re nicht auf, an Verst\u00e4ndigung und Kommunikation zu glauben. Jede Literatur ist, solange sie nicht korrumpiert ist, politisch.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Literatur sollte also eine Botschaft haben?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Wer eine Botschaft hat, sollte sie aufschreiben und per Schneckenpost versenden. Literatur macht uns nicht besser, es ist keine Universit\u00e4t, keine Schule und auch kein Krankenhaus. Ich versuche, die Literatur mit Humor zu nehmen. Es gibt Momente von Intensit\u00e4t, f\u00fcr die sich die Arbeit lohnt. Man darf nicht zynisch werden und muss davon \u00fcberzeugt sein, dass man etwas mitteilen kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Dein Heimatroman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> ist somit das Sittengem\u00e4lde einer Gesellschaft im Umbruch.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Mich interessiert die Innenschau, der Blick hinter die morsche Fassade einer Gesellschaft, die permanent auf ihre moralische Stabilit\u00e4t verweist. Dieser Roman gleicht einem \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel, er bietet Platz f\u00fcr viele verschiedene Passagiere und funktioniert in einer offenen Struktur, ohne einen konstruierten Zusammenhang. Nichts im Leben hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, nur Hollywood besteht darauf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Im Zentrum deiner Romane steht die Menschenbeobachtung, der Rheinl\u00e4nder. Zu faul um zu recherchieren?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Aber bitte, wir t\u00e4uschen uns \u00fcber das <em>Glokale<\/em>, im Bezug auf unsere Herkunft gibt es keine Gewissheit. Nicht einmal seine eigene Geschichte kann man mit Gewissheit erz\u00e4hlen. Bevor es das Internet gab, wussten die Rheinl\u00e4nder nicht, was jenseits ihres Fischerdorfes geschah. Diese Gewissheit gibt es nicht mehr. Die Rheinl\u00e4nder wissen von allen Grausamkeiten, die t\u00e4glich irgendwo auf der Welt passieren. Und sie weigern sich beharrlich das zu akzeptieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Schl\u00e4gt die Handlung andere Wege ein, weil es die Figuren so wollen?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die Rheinl\u00e4nder haben ihre eigene Logik und Dynamik, zuweilen muss man ihr nur folgen, was aber nicht bedeutet, dass sich die Geschichte von ganz allein schreibt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Hannah Arendt schreibt zur Natalit\u00e4t: \u201eDer Neubeginn, der mit jeder Geburt in die Welt kommt, kann sich in der Welt nur darum zur Geltung bringen, weil dem Neuank\u00f6mmling die F\u00e4higkeit zukommt, selbst einen neuen Anfang zu machen, d.h. zu handeln.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Das Leben ist erheblich intelligenter als die Literatur, was ich schreibe, ist nicht wirklich die Geschichte, das Material enth\u00e4lt allenfalls Elemente, die eine Geschichte ausmachen. Es gibt bei den <em>Lokalhelden<\/em> keine Hierarchie der Nebens\u00e4tze, dadurch entsteht ein Strom, durch den Sprache fliessen kann, einfach nur der dyonisische Akt, diese eine Nacht, ein Chor von endlosen Stimmen in einer Endlosschleife &#8211; und nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Der Versuch ein Zeitalter festzuhalten, das uns l\u00e4ngst entglitten ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Obschon dieses Land mit der Rheinischen Sinfonie von Robert Schumann eine eigene Hymne hat, kann man es nicht als Staatsgebiet bezeichnen. Ist die rheinische Bucht, ein R\u00fcckzugsgebiet?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Im Rheinland bin ich nie angekommen, aber ich habe es aufgesogen. Das Sauerland betrachte ich eher als R\u00fcckzugsraum. Das Leben in Selbstisolation ist dort wunderbar. Im Rheinland kann man experimentieren, man kann sich irren, doch niemand will Fehler machen, niemand will sich hier irren, alle wollen Sieger der Geschichte sein; auch ihrer eigenen Lebensgeschichte, \u00fcber die sie keinesfalls die Deutungshoheit verlieren wollen. Aber das Rheinland funktioniert deshalb, weil man hier Fehler zul\u00e4sst. Aus ihnen habe ich gelernt, alles Neue beginnt als ein Fehler; auch im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=45499\">Land der tausend Berge<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00f6rtschel: Es hat den Anschein, als habe der Literatur-Betrieb ausgedient, da Antib\u00fcrgerlichkeit auf ein b\u00fcrgerliches Publikum angewiesen ist. Bleibt uns nur noch ein stilvolles Scheitern?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni: Die dem Rheinl\u00e4nder stets angedichtete Leichtigkeit des Seins paart sich zuweilen mit einer gewissen Unbedarftheit der Wahrnehmung. Ich sch\u00e4tze ihren Anti-Establishment-Individualismus. Und abschliessend bleibt zu hoffen, dass meine liebevolle Verbeugung vor dem rheinl\u00e4ndischen Widerspruch so verstanden wird, wie er angelegt ist.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Erh\u00e4ltlich \u00fcber: <a href=\"mailto:info@tonstudio-an-der-ruhr.de\">info@tonstudio-an-der-ruhr.de<\/a><\/p>\r\n<div style=\"width: 249px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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alt=\"\" width=\"239\" height=\"342\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein Kollegengespr\u00e4ch mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor \u00fcber die untergegangene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Denis Ullrich mit einem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>Lesen Sie auch den Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=46371\">Laik W\u00f6rtschel \u2013 ein K\u00fcnstler der Stille<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph --><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>Ein Artikel von Laik W\u00f6rtschel \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/08\/28\/asphaltics-die-geheime-streetart\/\">Asphaltics \u2013 die geheime Streetart<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192\u00a0<\/strong>Wir begreifen die Gattung des Essays auf KUNO als eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Versuchsanordnung<\/a>, undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Romane enthalten keine Argumente, was sollte es f\u00fcr einen Sinn haben, mit Autoren \u00fcber sie zu diskutieren? J\u00fcrgen Kaube A.J. Weigoni erzeugt \u00fcber seine B\u00fccher hinaus keinerlei L\u00e4rm. Er tritt nicht mehr bei Lesungen auf, gibt kaum Interviews, schreibt keine&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/10\/03\/smart-citizens\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":175,"featured_media":98379,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,307],"class_list":["post-50613","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-laik-wortschel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/175"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50613"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101056,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50613\/revisions\/101056"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98379"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}