{"id":5040,"date":"2012-06-09T00:01:19","date_gmt":"2012-06-08T22:01:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5040"},"modified":"2021-11-04T17:41:38","modified_gmt":"2021-11-04T16:41:38","slug":"apologie-des-konservativen-museums","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/06\/09\/apologie-des-konservativen-museums\/","title":{"rendered":"Apologie des konservativen Museums"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Eine Antwort auf Orhan Pamuks \u201ebescheidenes Museumsmanifest\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7368145__xl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5057\" title=\"7368145__xl\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7368145__xl-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7368145__xl-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7368145__xl.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Im Feuilleton der S\u00fcddeutschen Zeitung ver\u00f6ffentlichte der t\u00fcrkische Literaturnobelpreistr\u00e4ger Orhan Pamuk unter dem Titel \u201eEin bescheidenes Museumsmanifest\u201c elf Thesen bzw. \u201eGedanken\u201c \u00fcber die Zukunft der Institution Museum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamuk fordert in seinem Manifest eine neue Herangehensweise an die Museumsaufgaben des Sammelns und Bewahrens \u2013 vom Gro\u00dfen hin zum Kleinen und vom Staatlichen hin zum Individuellen. Traditionelle Museen wie den Prado oder den Louvre kritisiert er dabei als nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df und antimodern; ihre eigene Geschichte (sowohl was die Sammlungen selbst angeht als auch in der Regel die Geb\u00e4ude, in denen sie untergebracht sind) sei zu sehr verzahnt mit der Geschichte eines bestimmten Landes, das zu repr\u00e4sentieren ihre vorderste Aufgabe sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamuk sieht, um einer globalisierten, immer weniger von der Vormachtstellung der westlichen Kultur dominierten und gleichzeitig sich hochgradig individuell ausdifferenzierenden Welt und vor allem dem Leben in ihr museologisch gerecht zu werden, die Notwendigkeit, zuk\u00fcnftige Museen weniger abstrakt und monumental zu gestalten. Sie sollten kleiner sein, spezieller und sich dem allt\u00e4glichen, pers\u00f6nlichen Leben der Menschen widmen. Anhand von Einzelbeispielen lasse sich besser, anschaulicher und tiefgehender das Leben in einem bestimmten Staat, zu einer bestimmten Zeit, unter bestimmten Umst\u00e4nden dokumentieren als durch offizielle, abstrakte Pr\u00e4sentation. Laut Pamuk ist auch das Leben des Individuums an sich bzw. dessen Zeugnisse und Spuren bewahrens- und sammelnswert. Ein jeder selbst solle gar dazu angehalten werden, sein Leben zu \u201emusealisieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sch\u00f6n und und ideell wertvoll viele von Pamuks Gedanken zu diesem Thema sind, kann ich doch seine Ansicht nicht teilen. Weder ist es n\u00f6tig, die bestehenden Museen und den Umgang mit ihnen oder unsere Ideen und Ansichten vom Bewahren und Sammeln, vom Bewahrens- und Sammelnswerten zu reformieren, noch wird es in Zukunft die von Pamuk gezeichneten starken Individualisierungtendenzen in diesem Bereich geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Gr\u00fcnde sind dabei sowohl praktischer als auch theoretischer Natur:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Museum als konservative Institution im konventionellen Sinne hat Sinn gemacht und macht auch in Zukunft Sinn. Pamuks Hinweis auf die Wichtigkeit des Einzelnen entspricht durchaus gerade dem Zeitgeist, doch droht hierbei das gro\u00dfe Ganze aus dem Blick zu geraten. Es wird in der Tat zusehends schwieriger, die Welt zu ordnen und zu strukturieren, doch das hei\u00dft nicht, dass dies in Zukunft nicht mehr m\u00f6glich sein wird. Das Suchen und Finden von Kategorien und abstrakten Zusammenh\u00e4ngen, um die Welt zu verstehen, ist und war immer \u2013 von Aristoteles\u2018 Kategorienschrift bis zu Borges\u2018 Enzyklop\u00e4dien und Listen \u2013 ein zutiefst menschliches Vorgehen, eine Voraussetzung f\u00fcr das Denken \u00fcberhaupt. Museen geben wichtige Hilfestellungen, um sich in der Welt zurechtzufinden und helfen durch ihre Auswahl und Veranschaulichung dabei, sich das Gro\u00dfe, Un\u00fcbersichtliche verst\u00e4ndlicher zu machen und anzueignen. Sie lehren Selbst-Bewusstsein und Bescheidenheit: Der Einzelne sieht sich als Teil eines (biologischen, sozialen, kulturellen) Ganzen und Glied einer Kette von historischen Entwicklungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Orhan Pamuk \u00fcbersieht, wie wichtig der Selektionsgedanke f\u00fcr ein Museum ist. Nicht alles, was auf der Welt passiert, ist berichtenswert; nicht alles, was produziert wird, ist Kunst oder zumindest von dokumentarischem Interesse f\u00fcr die Nachwelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamuk vergleicht die herk\u00f6mmlichen, institutionellen Museen mit Epen; die Museen, die er sich f\u00fcr die Zukunft vorstellt, \u00e4hneln in seiner Sicht eher Romanen. Doch auch in einen Roman flie\u00dft nicht jede Alltagssituation ein, selbst dort wird das Leben der Menschen stilisiert dargestellt. Ein ganzes Leben zu musealisieren hie\u00dfe, eine journalistische Reportage oder Reality Show zu einem Roman aufzuwerten. Nicht nur das Epos, sondern auch der Roman lebt, wenn auch in schw\u00e4cherem Ma\u00dfe, von Typen, von Abstrahierung und Sublimierung. Literatur muss absehen vom Pers\u00f6nlichen und sich mit den gro\u00dfen Fragen der Menschheit besch\u00e4ftigen, forderte D\u00fcrrenmatt. Und so <em>muss<\/em> Kunst abstrahieren, sie ist in ihrem Gegenstand nicht wahllos und in ihrer Rezeptionswirkung nicht ausschlie\u00dflich pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahllos darf auch nicht der Umgang mit Kunst oder historischen Zeugnissen sein: Ein Museum ist eben kein Archiv. Kunst als Kunst zu erkennen und im besten Falle gro\u00dfe Kunst von mediokrer zu unterscheiden, ist eine wichtige geistige F\u00e4higkeit. Der Diskurs \u00fcber das Bewahrenswerte ist auch darum unerl\u00e4sslich, weil er die Auseinandersetzung mit Kunst \u00fcberhaupt voraussetzt und so unsere Gesellschaft dazu zwingt, sich zu reflektieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Selektion hat dar\u00fcber hinaus praktische Vorteile: Nicht alles, was gelebt oder hinterlassen wird, kann aufgezeichnet oder aufgehoben werden \u2013 die Welt w\u00fcrde im Chaos versinken, die Archive k\u00e4men mit dem Dokumentieren und Einlagern nicht mehr hinterher. Warum nicht das nach fachkundiger \u00dcbereinkunft als das Wichtigste, Lohnenswerteste Erachtete aufheben? Selektion f\u00f6rdert den Wettbewerb und stachelt zu H\u00f6chstleistungen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie viele Meisterwerke verdanken wir dem Wettbewerb um F\u00f6rderung, um Ausstellung, um Realisierung \u00fcberhaupt? Wenn klar ist, dass nur eine Kirche errichtet werden kann, muss der Entwurf so gut wie nur m\u00f6glich sein, damit er sich gegen die Ideen der Mitstreiter durchsetzen kann. Die Menschheit hat sich seit jeher in Auseinandersetzung und Konkurrenz mit anderen weiterentwickelt; gro\u00dfe Geister haben sich immer mit- und aneinander gemessen und dabei epochemachende Kunst hervorgebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau hier setzt der Denkfehler Pamuks an: Die Institution Museum selektiert nicht, was besonders typisch oder repr\u00e4sentativ f\u00fcr einen Staat oder eine Epoche ist. Sie versucht, das zu filtern, was das Typische erst hervorgebracht hat. Die Werke, die Einfluss nehmen darauf, dass die Welt so aussieht, wie sie aussieht. Die nicht illustrieren, sondern bewegten und noch heute bewegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Frevel w\u00e4re es und wider unsere Geschichte, die ja selbst uns hervorgebracht und unseren bisherigen Zustand gepr\u00e4gt hat, diese Leistungen zu verkennen und sie zu relativieren, indem man sie gleichsetzt mit dem, was sie geschaffen und beeinflusst haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Museum ist nicht daf\u00fcr da, das Allt\u00e4gliche, Banale zu zeigen, sondern das Extraordin\u00e4re, im wahrsten Sinne Welt-bewegende. Und nur wenn wir uns das Bewusstsein f\u00fcr die Wichtigkeit dieses Museumskonzepts erhalten, bewahren wir auch unsere Identit\u00e4t, eben indem wir unsere geistige und geschichtliche Herkunft respektieren und sch\u00e4tzen. Nur so ist Inspiration, weiterhin Gro\u00dfes zu schaffen, m\u00f6glich und kann an nachfolgende Generationen weitergegeben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamuk kritisiert neben dem grunds\u00e4tzlichen Konzept herk\u00f6mmlicher Museen auch dessen Umsetzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Menschen w\u00fcrden wohl seinen Worten zustimmen, dass, abgesehen von ikonischen Touristenattraktionen, vor allem gro\u00dfe, altetablierte Museen ein Imageproblem haben, ihnen kalt, antiquiert, unzug\u00e4nglich, gar als weltabgewandte Elfenbeint\u00fcrme erscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch das Problem liegt hier nicht in der Sache an sich, sondern in dem Umgang mit ihr: Kunst muss erstens ad\u00e4quat vermittelt werden. Es gen\u00fcgt nicht, Bilder auszuh\u00e4ngen, sondern man muss auch auf irgendeine Art und Weise erl\u00e4utern, warum gerade diese. Impulse zur Rezeption und Hinterfragung sind n\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens muss auch der Betrachter ein gewisses Ma\u00df an Bereitschaft mitbringen, sich auf die Museumssituation und die ausgestellten Werke einzulassen. Kunst fordert, sie verlangt dem Betrachter eine geistige Leistung ab und zwingt ihn zur Selbstreflexion. W\u00fcrde sie das nicht tun, w\u00e4re sie Unterhaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesen beiden genannten Punkten setzen auch heutzutage schon viele gute Museums- und Bildungsprogramme an. Aus Unbequemlichkeit und angeblicher Unvereinbarkeit mit dem modernen, schnellen, individualisierten Dasein das (im w\u00f6rtlichen Sinne) konservative Museum als \u00fcberzeitliche Institution, als monumentalen Versuch, das Leben, das Universum und alles zu ordnen, als Hort genau des Idealen und Revolution\u00e4ren, das Kunst und bedeuten kann, abzulehnen, zeugt meines Erachtens nach von einem falschen und allzu vereinfachenden Kulturverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Analog zu Pamuks Zusammenfassung setze ich seinen Forderungen bzw. Vorstellungen daher folgendes bleibende Museumskonzept entgegen:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Individualit\u00e4t\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Abstraktion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">pittoresk\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 monumental<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">allt\u00e4glich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcberzeitlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Menschengeschichten\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weltgeschichte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Anekdotisches\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispielhaftes<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Reales\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ideales<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">das Einende im Mannigfaltigen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 das Mannigfaltige im Einen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Antwort auf Orhan Pamuks \u201ebescheidenes Museumsmanifest\u201c Im Feuilleton der S\u00fcddeutschen Zeitung ver\u00f6ffentlichte der t\u00fcrkische Literaturnobelpreistr\u00e4ger Orhan Pamuk unter dem Titel \u201eEin bescheidenes Museumsmanifest\u201c elf Thesen bzw. \u201eGedanken\u201c \u00fcber die Zukunft der Institution Museum. 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