{"id":49775,"date":"2003-09-11T00:01:15","date_gmt":"2003-09-10T22:01:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49775"},"modified":"2025-08-17T05:50:07","modified_gmt":"2025-08-17T03:50:07","slug":"dirty-speech","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/09\/11\/dirty-speech\/","title":{"rendered":"Dirty Speech"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Als ich zum ersten Mal nach K\u00f6ln kam, sah ich nur noch Fratzen. Fratzen in der Stra\u00dfenbahn, Fratzen auf Pl\u00e4tzen und Stra\u00dfen. Mit ihren kleinen B\u00fcdchenfressen, ihrer kleinen B\u00fcdchenmentalit\u00e4t, mit ihrer K\u00f6lsch- und Halve Hahn-Mentalit\u00e4t und dann noch Literatur oder Kunst. Zum Schei\u00dfen. Und zum Weggehen, was ich tun werde.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Rolf Dieter Brinkmann<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_99899\" style=\"width: 128px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99899\" class=\"wp-image-99899 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rolf-Dieter-Brinkmann.jpg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"159\" \/><p id=\"caption-attachment-99899\" class=\"wp-caption-text\">The Notorious R.D.B<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Beginn der \u201eDirty Speech\u201c-Bewegung in der BRD ist 1969 mit der Rolf Dieter Brinkmanns \u201eAcid\u201c zu verorten. Es war eine Anthologie amerikanischer Beatliteratur, gesammelt und damit den Versuch er\u00f6ffnet, auch in der deutschen Dichtung die b\u00fcrgerliche Moral zu br\u00fcskieren, lyrische Formen zu banalisieren, den Alltag zum Thema zu machen und Sex, Brutalit\u00e4t, Perversion als Sujets zu akzeptieren. Mitte der 1970er bildet sich dann in Hamburg und im Gro\u00dfraum Frankfurt eine sehr dynamische Szene. Mittelpunkt der herausgeberischen Aktivit\u00e4ten sind die Zeitschriften <em>Boa Vista<\/em> und <em>Gasolin 23<\/em>. Dar\u00fcber hinaus ver\u00f6ffentlichen der Maro-Verlag und der Pohl\u2018n\u2019Mayer Verlag Einzelpublikationen der Szenegr\u00f6\u00dfen. 20 Jahre danach pr\u00e4sentiert die Gossenheftreihe des Krash-Verlags eine \u00c4sthetik der Nichtpriviligierten, hier zeigt die Kehrseite einer Kultur, ihr Anderes, Verleugnetes, Verbotenes, Begehrtes und was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>F\u00fcr dat dreckelige em Rheinland is die verkommene Gegend um d\u2019r Dom verantwortlich.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gossenheftreihe des Krash-Verlags pr\u00e4sentiert eine \u00c4sthetik der Nichtpriviligierten und zeigt die Kehrseite einer Kultur, ihr Anderes, Verleugnetes, Verbotenes und Begehrtes. Diese Literatur besch\u00e4ftigt sich mit dem Anderen in dieser Doppeldeutung und holt etwas in die Kultur zur\u00fcck, was den Ausgrenzungen zum Opfer gefallen ist. Mit dieser Reihe galt es die Senkgrube der Trivialit\u00e4t durchschreiten. Sie nimmt sich dessen an, was eine gegebene Kultur von dem abgrenzt, was sie als Gegenkultur oder Unkultur betrachtet. Diese Literatur ist das Medium einer Selbstethnographie, die beobachtbar macht, was die Normalit\u00e4ts- und die Alterit\u00e4tsannahmen einer Gesellschaft sind, sie zeigt uns, was in unserer Gesellschaft und Kultur m\u00f6glich, kaum m\u00f6glich und unm\u00f6glich ist. Dabei bilden Ordnung und Gegenordnung ein sich bedingendes Gef\u00fcge. Diese Heftromane werden geradezu zum Gradmesser f\u00fcr die in der geltenden Kultur herrschenden Beschr\u00e4nkungen und halten uns den Spiegel vor, sie zeigen unsere eigenen verdr\u00e4ngten Gel\u00fcste und eine Schmud\u00addelvariante unserer Welt des neolibe\u00adralen, rasenden Still\u00adstands.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Die Gossenheftreihe des Krash-Verlags pr\u00e4sentiert eine \u00c4sthetik der Nichtpriviligierten und zeigt die Kehrseite einer Kultur, ihr Anderes, Verleugnetes, Verbotenes und Begehrtes.<\/span><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_98404\" style=\"width: 221px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98404\" class=\"wp-image-98404 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Jaguar-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-98404\" class=\"wp-caption-text\">Cover des ersten Gossenromans. Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Triviale und Popul\u00e4re zu Kunst zu machen, ist eine Pr\u00e4misse des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\"><em>Trash<\/em><\/a>. Die Motive stammen aus Alltagskultur, Konsumwelt und aus den Medien. Die Kennung von der \u201e\u00c4sthetik des H\u00e4sslichen\u201c als charakteristischem Merkmal stimmt als Bewertung ebensowenig, wie die Formel \u201eedle Einfalt und stille Gr\u00f6\u00dfe\u201c. Diesem <em>Abfallprodukt<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt <em>Trash<\/em> als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Au\u00dfenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Diese Literatur besch\u00e4ftigt sich mit dem Anderen in dieser Doppeldeutung und holt etwas in die Kultur zur\u00fcck, was den Ausgrenzungen zum Opfer gefallen ist. Mit dieser Reihe galt es die Senkgrube der Trivialit\u00e4t durchschreiten. Sie nimmt sich dessen an, was eine gegebene Kultur von dem abgrenzt, was sie als Gegenkultur oder Unkultur betrachtet. Diese Literatur macht beobachtbar, was die Normalit\u00e4ts- und die Alterit\u00e4tsannahmen einer Gesellschaft sind, sie zeigt uns, was in unserer Gesellschaft und Kultur m\u00f6glich, kaum m\u00f6glich und unm\u00f6glich ist. Dabei bilden Ordnung und Gegenordnung ein sich bedingendes Gef\u00fcge. Diese Heftromane werden geradezu zum Gradmesser f\u00fcr die in der geltenden Kultur herrschenden Beschr\u00e4nkungen und halten uns den Spiegel vor, sie zeigen unsere eigenen verdr\u00e4ngten Gel\u00fcste und eine Schmud\u00addelvariante unserer Welt des neoliberalen, rasenden Still\u00adstands.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Weigonis doppelhelixhafte Erz\u00e4hlstr\u00e4nge folgen einer dialektischen Konstruktion.\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Jaguar<\/em> ist eine \u201aMelanchol\u00f6die\u2019, die in einer gro\u00dfst\u00e4dtischen Kneipen- und Kunstszene spielt, das Akademieumfeld der Landeshauptstadt NRWs und die Szene der Ratingerstra\u00dfe sind ahnbar. Historischer Bezug der Figuren ist der Rock\u2019n\u2019Roll. So denken und handeln sie auch: schnell, hart und laut. Dabei verfangen sie sich in ausgelegten Fallstricken. Schneider und Zonker sind Figuren in einem Spiel von Dr. h.c. Paul Pozozza. Pozozza ist Repr\u00e4sentant eines Systems, an das er nur glaubt, weil es Profit bringt. Die Malerin Vera Strange ist nicht nur ein Inbegriff romantischer K\u00fcnstlerexistenz, sondern ein sp\u00e4tes Aufleuchten der Moderne in einem ungleichzeitigen Kontext. Weil Romantik der letzte Versuch ist, in der Kunst etwas Ganzes zu schaffen und die Moderne das Bewusstsein ihrer notwendigen Zerrissenheit einschlie\u00dft, dann ist sie ein Repr\u00e4sentant von beidem. Dazwischen steht die Galeristin Grazia Terribile. Sie hat ideelle Vorstellungen, die sie materiell umsetzt. Die eiskalte Hand des Neoliberalismus wurde mit dem hirschledernen Handschuh der Kunstfreiheit \u00fcberzogen, damit der auspressende Griff um den Hals der k\u00fcnstlerischen Arbeiter keine Fingerabdr\u00fccke hinterl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">In den Short Stories von A.J. Weigoni sto\u00dfen wir auf eine Welt, die kein Erbarmen kennt, der Abgrund ist das Hoheitsgebiet dieses Schriftstellers, aber die Menschen darin empfinden und empfangen Mitleid.<\/span><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_98402\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98402\" class=\"wp-image-98402\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Monster.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"333\" \/><p id=\"caption-attachment-98402\" class=\"wp-caption-text\">Auch Zwerge haben mal klein angefangen. Vorstudie zum Buch &#8222;Zombies&#8220; von A.J. Weigoni<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Schriftsteller schreibt von Heimatlosigkeit, und zwar nicht im reaktion\u00e4ren oder kitschigen t\u00fcmelnden Sinn, sondern von der Heimatlosigkeit gegen\u00fcber einer Welt, in der er ein Fremder ist. Immer wieder das Leben der sogenannten kleinen Leute, der Arbeiter und der unteren Mittelschicht, und er bedient sich eines lakonischen, harten Realismus, den man auch aus amerikanischen Kurzgeschichten kennt: wirtschaftliche Probleme vor allem, daraus resultierendes Alltagsleben, Liebe, Trennung, Zw\u00e4nge, Konventionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigoni beschreibt einen gesellschaftlichen Zustand, einen \u201eWeltriss\u201c, wie es Heinrich Heine einst nannte. Diese <em>Short Stories<\/em> stellen sich gegen den Konsens der Gesellschaft und widersetzen sich entschieden der Marktg\u00e4ngigkeit des Literatur-Betriebs. Das herrschende System f\u00fcgt den Menschen Schmerzen zu, und wir lesen Geschichten, die diese Schmerzen und immer wieder auch ihre Ursachen beschreiben \u2013 und mitunter auch Trost bereithalten: Geschichten, die Dissidenz und Melancholie zum Inhalt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der andere Teil der Menschen, die Weigoni beschreibt, besteht in der Verweigerung gegen\u00fcber einer Gesellschaft des permanenten Funktionieren M\u00fcssens, der vorgeschriebenen Wege, des manipulierenden Neo-Liberalen Systems. Wer sich einfach so aus seinem Leben fallen l\u00e4sst, geh\u00f6rt nicht l\u00e4nger zu den Alles-Mitmachern, sondern legt Protest ein gegen die Welt und gegen die vorgefundenen Verh\u00e4ltnisse ein. Es sind bittere Zustandsbeschreibungen aus dem einfachen, in Wahrheit so unermesslich schwierigen Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Scharfe Sch\u00fcsse, \u00e4tzende Figuren. Gossenromane mit ausgefeilter Redekultur f\u00fcr alle, die Trash &amp; Trag\u00f6die nicht missen wollen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Buchkultur, Wien<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_98403\" style=\"width: 232px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98403\" class=\"wp-image-98403\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Massaker-345x500.jpeg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"322\" \/><p id=\"caption-attachment-98403\" class=\"wp-caption-text\">Das letzte Gossenheft, von Barbara Ester und A.J. Weigoni; mit einem Qu\u00e4ntchen Tarantino.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als vorerst letztes Gossenheft wurde mit Unterst\u00fctzung von Dietmar Pokoyski <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=16904\"><em>Massaker<\/em><\/a> produziert. Das Ruhrgebiet erweist sich in Wanne-Nord als eine Landschaft von unwirklicher Ruhe. Kalte Metaphorik trifft in diesem Gossenheft auf eine prosaisch-komprimierte Sprache und allegorische Elemente. Hier wird analysiert wie \u201cdas Verbrechen auch das Produkt der Gesellschaft ist, es legt ihr Wesen offen. Jacqueline, die Hauptfigur in <em>Massaker<\/em>, ist die Manifestation eines Verbrechertypus\u2019, der erst durch die Globalisierung entstehen konnte: ein sich selbst entfremdeter Mensch, der in der Anonymit\u00e4t des Ballungsraums seine Psychopathien auslebt. Gewalt ist f\u00fcr Jaqueline eine Notwendigkeit. Es geht in ihrer Natur um den Kreislauf von Vernichtung und Erneuerung.\u201d Die Hauptfigur Jacqueline erscheint als klassisches Motiv der m\u00e4nnermordenden Hexe, gef\u00e4hrlich wie Tollkirschen und verf\u00fchrerisch wie Lulu. Sie ist der W\u00fcrgeengel des Mannes, zugleich selber dem Untergang geweiht. Wie wir alle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Tag f\u00fcr die Vorstellung dieses Krimis war der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/09\/11\/9-11\/\">11. September 2001<\/a> vorgesehen. Da dieses Gossenheft vergriffen ist und \u2013 wie die anderen Gossenhafte zu \u00fcberteuerten Preisen im sogenannten modernen Antiquariat gehandelt werden \u2013 k\u00f6nnen Sie es als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/tag\/massaker\/\">Fortsetzungsroman<\/a> auf KUNO nachlesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ACID<\/strong>. Neue amerikanische Szene. Hg. Rolf Dieter Brinkmann, mit Ralf-Rainer Rygulla. M\u00e4rz, Darmstadt 1969<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jaguar<\/strong>, von A.J. Weigoni. Krash-Verlag, K\u00f6ln, 1989<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Massaker<\/strong>, ein Cranger-Cirmes-Crimi von Barbara Ester und A.J. Weigoni, Krash-Verlag 2001.<\/p>\n<div id=\"attachment_71061\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2028\/11\/Scan-e1604998168719.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-71061\" class=\"wp-image-71061 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2028\/11\/Scan-e1604998168719.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"178\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-71061\" class=\"wp-caption-text\">A.J. Weigoni-Portr\u00e4t-Photo: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>Lesen Sie auf KUNO eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/04\/16\/34716\/\">Betrachtung<\/a> der Jugends\u00fcnden des RDB. Einen Besuch des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/04\/23\/orte-5-rdb-haus-koeln\/\">RDB-Haus<\/a>es, von Enno Stahl. Auch Sophie Reyer hat sich in der Domstadt auf die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/03\/30\/fur-rolf-dieter-brinkmann-2\/\">Spuren von RDB<\/a> begeben. Einen Artikel \u00fcber <em>Das wild gefleckte Panorama eines anderen Traums<\/em><strong>,<\/strong> Rolf Dieter Brinkmanns <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/04\/16\/brinkmann-revisited\/\">sp\u00e4tes Romanprojekt<\/a>, von Roberto Di Bella. Und die Beantwortung der Frage: \u201eWer hat Angst vor RDB? <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/06\/25\/wer-hat-angst-vor-rdb\/\">durch<\/a> Axel Kutsch. Theo Breuer gelingt es, dem Mythos nachzusp\u00fcren, eine angemessenere <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/04\/23\/blicke-auf-brinkmann\/\">Huldigung<\/a> Rolf Dieter Brinkmanns wird man auch in diesem Online-Archiv kaum finden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich zum ersten Mal nach K\u00f6ln kam, sah ich nur noch Fratzen. Fratzen in der Stra\u00dfenbahn, Fratzen auf Pl\u00e4tzen und Stra\u00dfen. 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