{"id":49303,"date":"2018-04-18T00:01:03","date_gmt":"2018-04-17T22:01:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303"},"modified":"2022-02-18T20:37:31","modified_gmt":"2022-02-18T19:37:31","slug":"rheinische-lebensformen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/04\/18\/rheinische-lebensformen\/","title":{"rendered":"rheinische lebensformen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das Rheinland, ein Kosmos der skurrilen Nebenfiguren<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a.j. weigoni betrachtet in seinem roman <em>Lokalhelden<\/em>, der im jahrzehnt vor der jahrtausendwende im \u00bbLandeshauptdorf\u00ab, also d\u00fcsseldorf, spielt, vor allem in der \u00bb<em>Alkstadt<\/em>\u00ab, die rheinl\u00e4nder im \u00bbWeltdorf\u00ab, und damit die globale provinz, ironisch und sarkastisch: \u00bbDieses Dorf ist f\u00fcr das Neurosenb\u00fcrgertum gross genug, um nicht langweilig zu sein; und klein genug, um nicht darin umzukommen.\u00ab, \u00bbDie negativste Eigenschaft des Rheinl\u00e4nders ist, dass er sich so positiv vorkommt.\u00ab, \u00bbNiemand l\u00e4sst sich im Rheinland von seinem Ungl\u00fcck abhalten. Alle sind freiwillig hier.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der autor relativiert in diesem buch, das er eine \u00bbruppige Liebeserkl\u00e4rung\u00ab nennt, ein b\u00fcrgerliches bild vom rheinland. seine figuren sind sozial und kulturell durchaus verschieden gepr\u00e4gt. rheinl\u00e4nder, denen das rheinland hochkultur verk\u00f6rpert, w\u00fcrden einem satz wie \u00bbDie meisten Menschen im Rheinland sind unverbesserlich, sie machen immer die gleichen Fehler und besitzen nicht die saturierte M\u00f6glichkeit, das Leben mit Kultur zu verfeinern.\u00ab sicher widersprechen. die heutigen folkloristischen identit\u00e4tsk\u00e4mpfe zwischen linksrhein und rechtsrhein kultivieren, trotz vorhandener historisch gewachsener unterschiede, freilich eher vorurteile.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">und es gibt ja auch viele \u00fcbereinstimmungen in der rheinischen mentalit\u00e4t, die permanent konventionen im detail unterwandert. \u00bbOriginalit\u00e4t entsteht im Rheinland nicht aus sich selbst, sondern in Abweichung vom Modell, in seiner zitierenden \u00dcberschreibung.\u00ab und \u00bbIm Rheinland lebt man eine Mischung aus Sehnsucht, Ironie, doppelb\u00f6digem Gr\u00f6ssenwahn und Witz.\u00ab immer wieder wird auf den spielerischen umgang mit freuden und lasten des lebens hingewiesen. \u00bbDie Rheinl\u00e4nder nutzen Sprache nicht, um etwas mitzuteilen, sie erz\u00e4hlen von der Illusion der eigenen Wirklichkeit.\u00ab und \u00bbM\u00f6glicherweise existiert das Rheinland nicht wirklich; ist diese Region eine Halluzination, geboren im Rausch.\u00ab in einem gespr\u00e4ch zitierte der autor albert camus: \u00bbDie Phantasie tr\u00f6stet die Menschen \u00fcber das hinweg, was sie nicht sein k\u00f6nnen \u2212 der Humor \u00fcber das, was sie sind.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">weigoni, der bemerkt, man erfahre \u00bban den R\u00e4ndern einer Gesellschaft mehr \u00fcber ihren Zustand als in ihrem Zentrum.\u00ab, betrachtet realit\u00e4ten aus der perspektive derjenigen, die verh\u00e4ltnisse \u00fcberwiegend als objekt erleben und sich ihre subjektivit\u00e4t erst erk\u00e4mpfen und erarbeiten m\u00fcssen, also von unten. so erkundet er den \u00bbBodensatz des Rheinlands\u00ab, das randst\u00e4ndige und absonderliche, und darin das wesentliche im vermeintlich nebens\u00e4chlichen. edgar allan poe vermerkte: \u00bbErfahrung hat gezeigt, dass ein gro\u00dfer, vielleicht der gr\u00f6\u00dfere Teil der Wahrheit aus dem scheinbar Unwichtigen gesch\u00f6pft wird.\u00ab und \u00bbdass gerade die Absonderlichkeiten es sind, die der Vernunft auf ihrer Suche nach der Wahrheit die beste Handhabe bieten.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lokalhelden<\/em> schildert die vielfalt entfremdeter lebensformen in einer welt, die \u00e4u\u00dferlichkeiten, masken, kost\u00fcme und etiketten h\u00e4ufig mehr sch\u00e4tzt als innere werte, inhalte, haltungen und f\u00e4higkeiten. hat der wirtschaftliche sieg des b\u00fcrgertums zu einem verfall der b\u00fcrgerlichen werte gef\u00fchrt? viele der figuren, von denen dieser roman vor allem handelt, wollen zwar individuell sein, folgen aber letztlich nur verschiedenen facetten des zeitgeistes, die sie f\u00fcr ihre selbstvermarktung nutzen, und sind so, obwohl nicht selten, gewollt oder unfreiwillig, au\u00dfenseiter, oft blo\u00df postmodern und kleinb\u00fcrgerlich systemkonform.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">man begegnet k\u00fcnstlern, etwa musikern unterschiedlicher stilrichtungen, mitarbeitern des kulturbetriebs, regionalpolitikern, journalisten, restaurantbetreibern, fu\u00dfball-fans, kleinkriminellen, haftentlassenen, geheilten drogenabh\u00e4ngigen. sogar ein polizeichef taucht auf. hinzu kommen intellektuelle, die ihre meist wirkungslos kritischen weltsichten verk\u00fcnden. die dialoge dieser \u00bb<em>Schwadrosophen<\/em>\u00ab erinnern bisweilen an die bemerkung lichtenbergs \u00bb<em>Ein gro\u00dfes Licht<\/em> war der Mann eben nicht, aber ein gro\u00dfer <em>Leuchter<\/em> &#8230; Er war Professor der Philosophie.\u00ab in der b\u00fcrgerlichen welt ist die folgenlosigkeit der kunst und literatur, und damit die entfremdung der k\u00fcnstler und schriftsteller gegen\u00fcber der gesellschaft, die voraussetzung ihrer freiheit und autonomie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">all diese gestalten des tages und der nacht f\u00fchren sich in diesem roman mit ihren handlungen, wie die sprechenden figuren mit ihren worten, selber vor, wodurch psychogramme entstehen. gruppen der jugendkultur werden geradezu ethnologisch beschrieben, besonders randgruppen, bis hin zu antirassistischen skinheads. wiederholt spielt der fu\u00dfball eine rolle. \u00bbSport ist erst Sport, wenn Resultate in Zahlen zerlegt werden, und addiert eine Statistik ergeben. Es geh\u00f6rt zu den deutschen Tugenden, die Dinge vom Ergebnis her zu betrachten.\u00ab was br\u00e4uchte man, wenns den fu\u00dfball nicht g\u00e4be? vielleicht hahnenk\u00e4mpfe oder kampfhunde. damit verglichen ist fu\u00dfball immer noch die kultiviertere variante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">auch gibt der roman einblicke in die kriminalit\u00e4t d\u00fcsseldorfs, die offenbar metropolenniveau hat. wo kriminelle besonders aktiv sind, ist urbaner lebensraum. hierzu f\u00e4llt einem wiederum lichtenberg ein: \u00bbDie Linien der Humanit\u00e4t und der Urbanit\u00e4t fallen nicht zusammen.\u00ab statistiken belegen, je gr\u00f6\u00dfer die einwohnerschaft einer stadt, umso h\u00f6her wird die kriminalit\u00e4t pro kopf der bev\u00f6lkerung. einbr\u00fcche und diebst\u00e4hle gelten inzwischen sowieso als kavaliersdelikte und werden kaum noch aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die meisten szenen und dialoge, und nicht selten monologe, von \u00bbLokalhelden\u00ab spielen tats\u00e4chlich in lokalen, vor allem der d\u00fcsseldorfer innenstadt, einige indes auch an der frischen luft. ebenso begegnen sich sonst getrennte menschengruppen in der stra\u00dfenbahn, die einst lokomobile hie\u00df, also fahrender raum, oder bewegter ort. \u00fcberdies erf\u00e4hrt der leser manches aus der geschichte der popul\u00e4ren musik, der gastronomie, von brauereien und biersorten und der kunst des bierbrauens sowie kulinarischer spezialit\u00e4ten und ihrer zubereitung am rhein. das cover-bild zeigt ein gef\u00fclltes \u00bbAlt\u00ab-bierglas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">weigoni ist ein autor der verknappungen und der roman in einem skeptischen tonfall geschrieben. \u00bbViele Worte zu machen, um wenige Gedanken mitzuteilen, ist all\u00fcberall ein untr\u00fcgliches Zeichen von Mittelm\u00e4\u00dfigkeit.\u00ab die meisten figuren sprechen umgangssprachlich, dialekt und jargon inbegriffen. so liest, oder h\u00f6rt, man in diesem buch etliche wortpr\u00e4gungen regionaler herkunft sowie der szenesprache. gleich am anfang tauchen worte auf wie \u00bbGesichtsbaracke\u00ab oder \u00bbM\u00fcrbekuchenantlitz\u00ab. michel der montaigne vermerkte: \u00bbIch w\u00fcnschte, ich benutzte nur solche Worte, die auch in den Markthallen zu Paris gebr\u00e4uchlich sind!\u00ab aufgrund der dialektankl\u00e4nge las ich mitunter auch hochdeutsche passagen im rheinischen tonfall. das unverhohlene und zugleich mehrdeutig andeutungsvolle umgangssprachliche reden, das zahlreiche sprachliche verfremdungen verwendet und erfindet, lie\u00df mich ans berlinische denken. da\u00df im rheinland \u00bbwohlkalkulierte P\u00f6beleien gerade wegen ihrer Unbestimmtheit wirken.\u00ab, hei\u00dft es.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">eine vorbemerkung lautet: \u00bbDie deutsche Rechtschreibung (gem\u00e4ss Dudenredaktion) konnte auf diesen <em>Heimatroman<\/em> nur bedingt angewendet werden, weil diese Schreibweisen den Figuren den Atem geraubt h\u00e4tten.\u00ab lichtenberg meinte: \u00bbEs gibt eine wahre und eine f\u00f6rmliche Orthographie.\u00ab nicht untypisch f\u00fcr weigonis kommentierenden schreibstil, der sprache gleicherma\u00dfen ernsthaft und persiflierend nutzt, ist ein satz wie: \u00bbDie Rheinl\u00e4nder sind nicht von vornherein einverstanden mit der Gesamtsituation, sie changieren zwischen schlechter Laune und sp\u00e4tjuveniler Verzweiflung, plus autoerregter Adoleszensaggression und tuberkul\u00f6sem Ganzk\u00f6rperseufzen, Weltschmerz und Weltekel; dabei geht es ihnen weniger um das grosse Ganze als um das kaputte Kleine.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lokalhelden<\/em> ist ein buch der desillusionierungen. der roman betont einerseits rheinische eigenheiten, hat aber zugleich die deutsche gesellschaft insgesamt im blick, die er analytisch beschreibt. wo weigoni rheinland und rheinl\u00e4nder sagt, meint er vielfach die verh\u00e4ltnisse und verhaltensweisen der menschen der gegenw\u00e4rtigen epoche. \u00bbAus Untertanen wurden B\u00fcrger, die zu Kunden mutierten, denen mit der Kommerzialisierung des \u00f6ffentlichen Lebens auch die W\u00fcrde abhanden kam.\u00ab, \u00bbDie Katastrophe wird negiert, um einer Gesellschaft die M\u00f6glichkeit zu geben, selbst zu \u00fcberleben.\u00ab und \u00bbDer Sozialstaat ist keine Wohltat, sondern Abschlagzahlung daf\u00fcr, dass der B\u00fcrgerkrieg unterbleibt.\u00ab da mu\u00df man hoffen, da\u00df die verantwortlichen dies immer noch wissen. schlie\u00dflich haben die folgen sozialen elends zu kriegen und v\u00f6lkermorden gef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der autor konstatiert: \u00bbEtwas ist verloren gegangen, eine Instanz im Menschen, welche nicht nur materiell, sondern auch moralisch wertet, die den Wert kennt und nicht den Preis.\u00ab, \u00bbIm Zeitalter des Authentizit\u00e4tswahns wird Emp\u00f6rung inszeniert.\u00ab, \u00bbAn der Front der Frustrierten treffen sich jene Modernit\u00e4tsverlierer, f\u00fcr die das Verlieren zur zweiten Natur geworden ist.\u00ab, und \u00bbAggressivit\u00e4t scheint die letzte Form \u00fcbriggebliebener Freiheit zu sein, eine Notwehr von Antriebslosen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">giorgio agamben schrieb in \u00bbKindheit und Geschichte \/ Zerst\u00f6rung der Erfahrung und Ursprung der Geschichte\u00ab \u00fcber den mangel an verinnerlichten existentiellen erfahrungen beim modernen menschen: \u00bbHeute aber wissen wir, da\u00df es zur Zerst\u00f6rung der Erfahrung keinerlei Katastrophe bedarf und da\u00df die friedliche Alltagsexistenz in einer Gro\u00dfstadt zu diesem Zweck vollkommen gen\u00fcgt.\u00ab und: \u00bbDer zeitgen\u00f6ssische Mensch kehrt abends nach Hause zur\u00fcck und ist v\u00f6llig ersch\u00f6pft von dem Wirrwarr von Erlebnissen \u2212 unterhaltenden oder langweiligen, ungew\u00f6hnlichen oder gew\u00f6hnlichen, furchtbaren oder erfreulichen \u2212, ohne da\u00df auch nur eines davon zu Erfahrung geworden w\u00e4re.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">das gr\u00f6\u00dfte denkhindernis ist das leben selbst. menschen sind perfekt darin, realit\u00e4ten f\u00fcr sich auszunutzen, die sie nicht verstehen wollen. sobald sie lebensinteressen haben, halten sie f\u00fcr richtig, was sie sofort ablehnen w\u00fcrden, wenn es au\u00dferhalb ihres lebens gesch\u00e4he. der mensch im allgemeinen hat nichts gegen unrecht. er will nur selber nicht darunter leiden und m\u00f6glichst noch davon profitieren, am besten, indem die unrechtshandlungen in unpers\u00f6nliche strukturen ausgelagert werden. was aber, wenn sich herausstellt, da\u00df gesellschaftliches unrecht nicht nur dem aktuellen entwicklungsstand der menschheit entspricht, sondern sogar der genetischen pr\u00e4disposition des menschen? man m\u00fc\u00dfte also, wenn man eine humane gesellschaft erreichen wollte, den menschen an sich ver\u00e4ndern, was unweigerlich zu neuen deformationen f\u00fchren w\u00fcrde. gegen diese pessimistischen aussichten sei walter benjamin zitiert:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Menschen als Spezies stehen zwar seit Jahrtausenden am Ende ihrer Entwicklung; Menschheit als Spezies aber steht an deren Anfang.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">dies ist nat\u00fcrlich sehr idealistisch gedacht. einige jahrtausende werden wohl noch vergehen, ehe eine humane menschheit entsteht. einstweilen wird man sich mit lokalen humanit\u00e4tsinseln begn\u00fcgen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Zur <span class=\"st\"><em>Subscription<\/em><\/span> freigegeben:<\/span><strong> Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover.<\/p>\n<div style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44653&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg 832w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-768x1098.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-717x1024.jpg 717w\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\n<p><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesenswert das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Walther Stonet lotet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=54020\">Altbierperspektiven<\/a> aus. Conny Nordhoff erkundet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34295\">Kartografie<\/a>. Zuletzt, ein\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a> von Denis Ullrich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rheinland, ein Kosmos der skurrilen Nebenfiguren a.j. weigoni betrachtet in seinem roman Lokalhelden, der im jahrzehnt vor der jahrtausendwende im \u00bbLandeshauptdorf\u00ab, also d\u00fcsseldorf, spielt, vor allem in der \u00bbAlkstadt\u00ab, die rheinl\u00e4nder im \u00bbWeltdorf\u00ab, und damit die globale provinz, ironisch&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/04\/18\/rheinische-lebensformen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":98379,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,94],"class_list":["post-49303","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-holger-benkel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49303"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49303\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98447,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49303\/revisions\/98447"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98379"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}