{"id":4871,"date":"2012-06-10T03:26:40","date_gmt":"2012-06-10T01:26:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=4871"},"modified":"2013-09-25T11:02:34","modified_gmt":"2013-09-25T09:02:34","slug":"calenberger-nacht-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/06\/10\/calenberger-nacht-teil-2\/","title":{"rendered":"Calenberger Nacht \u00b7 Teil 2"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Arten der M\u00fcdigkeit<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wechseln die Stra\u00dfenseite und fahren eine halbe Ewigkeit an den hiesigen Stadtwerken vorbei, bis das n\u00e4chste Haus kommt. Dann zwei H\u00e4user gar nichts und im n\u00e4chsten eine mickrige HAZ. In dem Stil geht das weiter, und ich w\u00fcrde so gern beim Arbeiten d\u00f6sen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4900\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/goethestr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4900\" class=\"wp-image-4900 \" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/goethestr-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4900\" class=\"wp-caption-text\">\u00bbGoethestra\u00dfe\u00ab\u00a0\u00b7 C. Kappe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber Knust redet die ganze Zeit, besser gesagt: Er kommentiert sich selbst. Er regt sich \u00fcber die Liste auf, die nicht stimmt, er bringt H\u00e4user durcheinander, er versucht sich auf die Schl\u00fcssel zu konzentrieren (\u00bbich bl\u00e4ttere einen weiter\u00ab) und, was das Schlimmste ist, an jeder zweiten Ecke sagt er: \u00bbAlso, ich mach die Tour anders als in der Liste &#8230; Vergessen Sie das jetzt mal.\u00ab Moment. Warum sagt er \u203abl\u00e4ttern\u2039? Jetzt sehe ich, dass die Schl\u00fcssel keine Anh\u00e4nger haben, ergo: Die Schl\u00fcssel sind nicht nummeriert, wenn mir also der Schl\u00fcsselbund einmal hinf\u00e4llt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aussichtslos: Knust kann mich in diese Tour nicht einarbeiten, ich bin umsonst mitgegangen, ich werde scheitern! Diese 4. Art der M\u00fcdigkeit ist ein Aufgeben. Mein letztes bisschen Kraft verwende ich darauf, nicht einzuschlafen, ich versuche, die Au\u00dfenwelt als Au\u00dfenwelt zu betrachten und nicht als b\u00f6sen Traum, und im Hintergrund bem\u00fche ich mich, Knusts Aussagen eine Logik zu geben, so wie der Mann von der Stra\u00dfenreinigung eine gewisse Ordnung auf dem Fu\u00dfweg herzustellen sucht. Er hat uns pl\u00f6tzlich \u00fcberholt, mit knatterndem Wagen, hat am Stra\u00dfenrand gehalten und ist ausgestiegen, um mit einem v\u00f6llig zerrupften Besen den B\u00fcrgersteig zu fegen. Nat\u00fcrlich ohne Erfolg, und schon nach kurzer Zeit steigt er wieder ein und knattert weiter.<\/p>\n<div id=\"attachment_4893\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Worte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4893\" class=\"wp-image-4893 \" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Worte-300x217.jpg\" alt=\"Buchstaben\" width=\"240\" height=\"174\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Worte-300x217.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Worte-1024x743.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4893\" class=\"wp-caption-text\">\u00bbWorte\u00ab\u00a0\u00b7 Arno Kappe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch ich knattre weiter, meine Gedanken schweifen ab, heben ab, heben sich \u00fcber Knusts Worte, nicht um sie zu verstehen, sondern um sie linguistisch zu untersuchen &#8230; M\u00fcdigkeit und Denken h\u00e4ngen n\u00e4mlich zusammen; die allgemeine Auffassung, dass man zu m\u00fcde zum Denken sein kann, ist unwahr, ganz im Gegenteil: Ein bisschen M\u00fcdigkeit bedeutet ein bisschen Entspannung im Kopf, die Denken doch erst m\u00f6glich macht. So staune ich jetzt \u00fcber Knusts Ausdrucksweise: \u00bbEs ist ihnen wichtig, die Zeitungen GANZ in den Briefkasten gesteckt zu bekommen.\u00ab Abgesehen davon, dass der Inhalt dieses Satzes absurd ist, weil die Zeitungen zerrei\u00dfen, wenn man sie ganz in den BK quetscht, r\u00fchrt mich der Satz. Knust nimmt diese Leute wirklich ernst. H\u00e4tte er stattdessen gesagt: \u00bbEs ist wichtig f\u00fcr sie\u00ab, h\u00e4tte er sie durch die Pr\u00e4position \u203af\u00fcr\u2039 (und den schwach markierten Akkusativ) von sich weggeschoben, sich zum Gegner gemacht. Ich freue mich pl\u00f6tzlich wie ein Kind \u00fcber die M\u00f6glichkeit des Dativs. Die Kunden stehen auf diese Weise nicht am Ende, sondern, stark markiert, in der Mitte des Satzes!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auf einmal wechselt die Stimmung, wohl weil ich wieder ein wenig wacher werde. Was faselt der Alte? Hier geht es um etwas anderes als die korrekte Art der Zeitungszustellung, man braucht sich nur umzuschauen, hier will auch keiner schlafen, hier wollen alle nur LEBEN, was mit Schlafen nichts zu tun hat, auch nicht mit Zeitunglesen. Die Zeitungen stapeln sich auf der Fensterbank im Hinterhaus (wer zahlt das?, keiner, nie), das Hinterhaus ist durch eine mit M\u00fclls\u00e4cken zuger\u00fcmpelte Toreinfahrt zu erreichen, in der Kabel wie Lianen aus dem Fenster h\u00e4ngen, weil der Strom aus dem Nachbarhaus gezapft wird: Durch die offenstehenden Fenster k\u00f6nnte man in Wohnungen einsteigen, aber man will doch am Leben bleiben, einige Fensterspalten sind zudem mit Katzenleibern ausgef\u00fcllt, in den meisten aber brennt ein diffuses Licht, das nie ausgemacht wird, Stimmen h\u00f6rt man, Schimpfen, Streiten, Musik, wer sich gest\u00f6rt f\u00fchlt, macht nicht etwa die Gardinen vors Fenster, sondern den n\u00e4chst greifbaren Gegenstand zum Wurfgeschoss. LEBEN wollen sie (<em>Tristan kills Hulk with ulk salad<\/em>) und das nicht erst, wenn die Sonne, die H\u00e4user von der Stra\u00dfe abschneidet, die Bilder von den Augen, das Gehirn vom Kopf, die in leeren Autos dr\u00f6hnenden Radios verstummen, die anderen leben.<\/p>\n<div id=\"attachment_4912\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/br\u00fchl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4912\" class=\"size-thumbnail wp-image-4912\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/br\u00fchl-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4912\" class=\"wp-caption-text\">\u00bbBr\u00fchl\u00ab\u00a0\u00b7 C. Kappe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die anderen leben in der Dreyerstra\u00dfe, da geht man \u00fcber eine kleine Steinbr\u00fccke, die man von der Braunstra\u00dfe aus nicht sieht, in eine andere Welt. Reihenh\u00e4user, von denen sich irgendjemand mal hohe Mieten erhoffte. Aber der kleine Seitenarm der Leine, der hier idyllisch langschl\u00e4ngelt, stinkt, wenn er \u00fcberhaupt Wasser f\u00fchrt, und so zahlt man nur f\u00fcr die IDEE EINER STADT, einer wirklich ber\u00fcckend sch\u00f6nen Stadt (R\u00fcckertstra\u00dfe), die sich aufschichtet: verfallene B\u00fcrogeb\u00e4ude der 70er \u2013 fliehende Natur \u2013 Z\u00e4une \u2013 B\u00fcros Jetztzeit \u2013 Autoschneise \u2013 Idee von Himmel \u2013 Kircht\u00fcrme \u2013 Ger\u00e4usche \u2013 Gerinnung \u2013 die geronnene Zeit, die um Viertel vor 6 auf dem Schotterweg liegt und nicht versickert, die geronnene Zeit, die um Viertel vor 6 auf dem Schotterweg liegt und versichert, dass diese Stadt nur zwei Dimensionen hat und dass wir flugs in der Br\u00fchlstra\u00dfe sind, nach einer Steigung von 31% (!). Knust steigt ab, aber so ein beladenes Fahrrad ist viel schwieriger zu schieben, als zu fahren; er keucht, ich habe Angst, dass er umf\u00e4llt und denke: Besser w\u00e4re es, er w\u00fcrde die Tour ganz abgeben &#8230; und wer wei\u00df: Vielleicht w\u00fcrde die Chefin mich dann f\u00fcr ewig zu dieser Tour verdonnern, und ich m\u00fcsste mein Leben abgeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_4898\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Scherben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4898\" class=\"size-thumbnail wp-image-4898\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Scherben-150x150.jpg\" alt=\"Glassplitter\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4898\" class=\"wp-caption-text\">\u00bbGlassplitter\u00ab\u00a0\u00b7 C. Kappe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fahre versehentlich durch Glassplitter, Hundekacke w\u00e4re nicht so schlimm gewesen. (Wenn ich hier eine Panne habe, ist es aus! Dann haben mich meine Verfolger eingeholt!!!) Goethestra\u00dfe, das Hoflicht bleibt nicht lang genug an, um die Zeitung hinter ein rostiges Fenstergitter zu klemmen und wieder hinauszugehen. Da stehen wir im Dunklen vor einem gro\u00dfen Tor, hinter dem schon der Verkehr brummt, und eine rote Sonne blendet, und oben auf der matten Lampe sitzt eine matte Taube und erschreckt uns Ermatteten durch das Zucken der Fl\u00fcgel beim Einschlafen. Manche Zeitungen werde hier mangels Schl\u00fcssel einfach vor die T\u00fcr geworfen,und sind schon zerflattert, bevor wir wieder aufs Rad steigen\u00a0\u2013 \u00fcbrig bleibt ein dicker, fetter K\u00e4fer, und mir f\u00e4llt auf, dass meine H\u00e4nde dreckig und klebrig sind, meine Augen jucken und ich Hunger habe, dass die W\u00e4sche auf den Balkonen zu eng h\u00e4ngt, um zu trocknen, dass mein Kollege auch Angst hat, (\u00bbBitte stecken Sie die Zeitung in den Beutel, der im Hinterhof am Fahrrad h\u00e4ngt. Ich bin doch nicht verr\u00fcckt! Nachher komm ich da nicht wieder raus\u00ab), dass die Frauen vorm Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur von Zuh\u00e4ltern eingesammelt werden, dass Knust und ich hier gar nicht hingeh\u00f6ren, dass wir im Weg sind denen, die aus dem Steintorviertel heimw\u00e4rts wanken, fluchend\u00a0\u2013 wir k\u00f6nnten auch fluchen, aber wozu\u00a0\u2013 &#8230; Andererseits haben wir uns hier eingraviert wie kaum jemand: Die schwarzen Streifen an der Hauswand stammen von den Fahrradgriffen der Zusteller.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 6 sollten wir fertig sein\u00a0\u2013 es ist halb 7! Und die Zeitungen, die wir \u00fcber haben, sprechen B\u00e4nde. Jetzt stelle ich Knust endlich eine Frage, die ich mir schon seit 2 Stunden stelle: \u00bbWie machen Sie das mit dem Schlafen, ich meine: WANN SCHLAFEN SIE?\u00ab \u00bbOoch, ich lege mich so um neun, zehne hin, dann schlafe ich &#8217;n paar Stunden, und dann weckt mich meine Frau &#8230;\u00ab Da f\u00e4llt es mir wie Schuppen von den Augen, als er sagt: \u00bbMIT DEM RAD k\u00f6nnen Sie jetzt den kleinen Weg hier runter und dann hinter der Kirche links &#8230;\u00ab \u2013 Er macht die Tour nicht allein, sondern MIT SEINER FRAU, und sie fahren MIT DEM AUTO.<\/p>\n<div id=\"attachment_4911\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Kirche1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4911\" class=\"size-thumbnail wp-image-4911\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Kirche1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4911\" class=\"wp-caption-text\">\u00bbSt. Clemens\u00ab \u00b7 C. Kappe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Knust verabschiedet sich und f\u00e4hrt taumelig Richtung S\u00fcdstadt. Eigentlich h\u00e4tten wir zusammen fahren k\u00f6nnen, aber ich habe keine Lust. Au\u00dferdem wird er nicht weit fahren, weil seine Frau hinter irgendeiner Ecke mit dem Auto wartet. Und nochmal au\u00dferdem kann ich gar nicht fahren, denn die M\u00fcdigkeit, die mir seit dem Aufbruch heute fr\u00fch anhaftet, \u00fcbermannt mich nun, nachdem ich etwas Logik in das Geschehen gebracht habe. Zu ihr gesellt sich, bei w\u00e4rmer werdender Luft, M\u00fcdigkeit 5, die von den schwers\u00fc\u00dfen Fr\u00fchlingsd\u00fcften herr\u00fchrt. ICH MUSS SOFORT SCHLAFEN \u2013 aber wo? Ich schaue mich um: die Kirche! Katholische Kirchen haben doch meistens ge\u00f6ffnet, und wenn nicht, dann setze ich mich eben auf eine Treppenstufe, lehne den R\u00fccken an &#8230; die M\u00fcdigkeit (6, 7?) kurz vorm Einschlafen, wie ich sie liebe, die M\u00fcdigkeit, von der ich wei\u00df: Ich schlafe jetzt ein, es gibt keine andere M\u00f6glichkeit, der Schlaf hat gewonnen &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und in diesem Augenblick erkenne ich, f\u00fchle ich: Es gibt nicht verschiedene Arten der M\u00fcdigkeit (so ein Quatsch!) es ist alles EIN- UND DIESELBE M\u00fcdigkeit, und die hat immer ein Ende, zum Gl\u00fcck, auch wenn sie endlos scheint\u00a0\u2013 den Schlaf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=4813\"><span style=\"color: #000080;\">\u2192<\/span><\/a><\/span><span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=4813\"><span style=\"color: #000080;\"> Calenberger Nacht \u00b7 Teil 1<\/span><\/a><\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Arten der M\u00fcdigkeit Wir wechseln die Stra\u00dfenseite und fahren eine halbe Ewigkeit an den hiesigen Stadtwerken vorbei, bis das n\u00e4chste Haus kommt. 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