{"id":48565,"date":"2021-08-15T00:01:00","date_gmt":"2021-08-14T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=48565"},"modified":"2022-02-18T19:07:36","modified_gmt":"2022-02-18T18:07:36","slug":"ueber-die-prosa-von-a-j-weigoni","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/08\/15\/ueber-die-prosa-von-a-j-weigoni\/","title":{"rendered":"\u00dcber die Prosa von A.J. Weigoni"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>A.J. Weigoni ist ein genialer Decouvreur von Alltagsmythen, ein Demonteur von Sprache auf hohem Niveau.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wolfgang Schlott<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto. Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich sind Zombies lebende Tote. Vertieft sich allerdings der Leser in den Kurzgeschichtenband &#8222;Zombies&#8220; von Andrascz Jaromir Weigoni, glaubt er sich eher von toten Lebenden umgeben, die als willenlose Marionetten an F\u00e4den von Hinterm\u00e4nnern und -frauen zu h\u00e4ngen scheinen, um auf diversen gesellschaftlichen Kleinb\u00fchnen dem zu folgen, was Trendsetter, Politiker, Journalisten, Autoren, Regisseure und andere wie auch immer geartete Puppenspieler von ihnen erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Autor, ob nun als Dompteur menschlicher Bestien oder als deren schlichter Beobachter unterwegs, f\u00fchrt den Leser durch einen nicht gerade abgesicherten K\u00e4fig, in dem menschliche Monster und normale Zeitgenossen ihren \u00c4ngsten, Leidenschaften und Alltagsgrausamkeiten ausgeliefert sind. Im Tonfall banal und unaufgeregt, regt der in Budapest geborene Autor dennoch auf und findet je nach Inhalt der jeweiligen kurzen Erz\u00e4hlungen eine ureigene Sprache, die seine Figuren und deren Lebensumwelt \u00e4u\u00dferst zutreffend charakterisiert. Dabei sch\u00f6pft er offenbar aus einem schier unglaublichen Vokabel-Repertiore eines Sprachgenies.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine bedauernswerten Gestalten stellt Weigoni durch grotesken und rabenschwarzen Humor als rettungslose Verlierer dar, die unaufhaltsam global apokalyptischen Niedergangsszenarien ausgeliefert zu sein scheinen. Angesichts der Reaktorkatastrophen im japanischen Fukushima kommt somit ein Teil dieser Szenarien den Realit\u00e4ten erschreckend nah.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Autor beklagt \u2013 allerdings ohne wirklich zu klagen &#8211; Identit\u00e4tsverluste, stellt Geschlechterrollen in Frage. Er setzt unter anderem in der Erz\u00e4hlung &#8222;Werbeblock\u201c einem &#8222;Selbst- und Fremddarsteller\u201c und dessen &#8222;veraltetem Image den coolen Dandy entgegen, der sich vor dem Spiegel selbst entwirft. Ein in W\u00fcrde gealtertes Symbol f\u00fcr galantes Machotum\u2026\u201c Der verunsicherte Mann bleibt somit auch nicht verschont. \u201eMacht, was ihr wollt, aber macht es profitabel!\u201c ist offenbar &#8222;der Leitgedanke\u201c, dem in der kapitalistischen Welt alle Figuren Weigonis mehr oder weniger offensichtlich folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sprachjongleur nimmt seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise &#8222;in popmoderner Grossraumprosa\u201c, l\u00e4sst sie an vielen Stationen aussteigen und f\u00fchrt sie in der Umgebung herum. Dabei macht er sie zu Voyeuren gew\u00f6hnlicher Obz\u00f6nit\u00e4ten, die er als Reisef\u00fchrer sprachlich ungew\u00f6hnlichst pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch eignet sich weniger als entspannende Urlaubs- oder Feierabendlekt\u00fcre, wohl aber als Lesestoff f\u00fcr gesellschaftskritische Realisten und Surrealisten, die gern in Happen B\u00fccher mit kurzen Erz\u00e4hlungen lesen und durchaus ahnen, dass Menschen nur \u00e4u\u00dferst bedingt aus ihrer Vergangenheit schlauer werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beinahe hoffnungsvoll philosophisch und auffordernd endet das Buch mit der Feststellung: \u201eDie Vergangenheit wird begehbar, ein Zur\u00fcck ist kein R\u00fcckschritt. Ankunft ist ein Prozess, der nicht enden wird.\u201c Damit l\u00e4sst Weigoni seine Leser dann doch nicht vollkommen hoffnungs- und orientierungslos im Chaos &#8211; oder um es aktuell auszudr\u00fccken &#8211; im atomaren Regen stehend zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Kapitalismus bleibt \u00fcbrig, wenn Rituale oder elaborierte Symbolwelten kollabiert sind und nur noch der Zuschauer\u2013Konsument durch die Ruinen und Relikte wandert.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Mark Fisher<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_44223\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-image-44223 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg 194w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg 657w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-caption-text\">Covermontage: Jesko Hagen<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigonis Novellenbuch endet mit: <em>\u2026 \u00fcbrigens gibts ein Leben nach der Kunst, vielleicht ist es das bessere. Who cares?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich das &#8218;Kunstwerk&#8216; ausgelesen hatte, versp\u00fcrte ich umgehend die Sehnsucht nach einem (wenigstens) anderen Leben. Die Novellen hatten mich in eine k\u00fcnstliche Welt medialer Kunst hineingezogen. Immerhin kostet das 319 Seiten umfassende Buch mich Wochen, da ich es nur langsam lesen und verstehen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei durchaus vorhandenen <em>\u00c4tschen<\/em>-Teilen zieht es immer wieder in intensiv geschilderte Szenen und in nachdenkenswerte Dialoge hinein, die in der jeweilig dazu geh\u00f6rigen Fachsprache gef\u00fchrt werden. Allein wer diese Szenen nachf\u00fchlen und die Dialoge verstehen will, braucht Zeit und nicht selten Fachw\u00f6rterb\u00fccher. Nat\u00fcrlich lassen sich, ganz der real virtuellen Welt dieser Lekt\u00fcre gehorchend, die meisten den jeweiligen Fachjagons entlehnten W\u00f6rter auch stilgerecht ergooglen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Lautmalend verdichtet<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Un\u00fcberlesbar ist der Autor ein begabter <a href=\"http:\/\/www.bookrix.de\/_title-de-matthias-hagedorn-portraet-eines-ohryeurs\">Lyriker<\/a>. Er versteht es, die Erlebnisse seiner Protagonisten auch lautmalend so zu verdichten, dass er seinen Lesern damit zumutet und erm\u00f6glicht, sie immer wieder durch eigene dazu fantasierte Wortbilder und Vermutungen aufzulockern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer dem Kapitalismus dienenden Welt ger\u00e4t, wenn der Leser sich auf die Folgerungen des Autor einl\u00e4sst, offenbar alles zum Gesch\u00e4ft und nimmt sowohl als Hobby und als auch als Beruf Liebhaber sowie Profis in seinen Besitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mediensprache &#8211; einschlie\u00dflich ihrer mehr oder weniger originellen Werbespr\u00fcche und Politphrasen &#8211; wird zu beherrschenden Alltagssprache, welche die Muttersprache im eigentlichen Sinne \u00fcberlagert, verdr\u00e4ngt oder gar zu widerlegen versucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Krimi und Liebesgeschichten<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigonis Novellen haben dabei durchaus aufregende Krimi-Anteile. Selbst Liebesgeschichten kommen nicht zu kurz. Dennoch bleiben die daraus entstehenden Spannungsh\u00f6hepunkte und emotionalen Szenen irgendwo zwischen Realit\u00e4t und Virtualit\u00e4t stecken. Sie hinterlassen den Eindruck, als w\u00fcrden die Protagonisten nicht leben sondern sich gegen eine gewisse Langeweile um ein vermeintlich zeitgem\u00e4\u00dfes selbst bestimmtes Leben bem\u00fchen. Eigentlich aber werden sie gelebt<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Spannendes Detektivspiel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Leser bleibt das Buch bei aller Verstehensm\u00fche dennoch ein spannendes und verzwicktes Detektiv-Spiel auf der Suche nach einem erf\u00fcllteren Leben mit mehr Tiefe \u2013 und das umso mehr, \u00a0je weiter die handelnden Personen sich davon entfernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der von ihnen angestrebte <em>Cyberspasz<\/em> gleicht bei allem Bem\u00fchen um individuelle Originalit\u00e4t eher seichter Comedy und nicht jenem tiefgr\u00fcndigen Humor, der durchaus noch lebenslustvermittelnd sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Massenmedien l\u00e4sst der Autor feststellen, <em>forcieren das niedere Niveau, z\u00fcchten es gar teilweise.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAlles klappt. Doch nichts gl\u00fcckt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <em>utopische Konzept der Eigenverantwortung einer Declaration of Independence als MAGNA CHARTA F\u00dcR DAS ZEITALTER DES WISSENS<\/em> in Weignonis Buch behauptet. <em>Cyberspace<\/em> sei d<em>as Land des Wissens<\/em>, und <em>dessen Erforschung die wahrste und h\u00f6chste Berufung der Zvilisation<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst wenn das f\u00fcr die Zivilisation stimmen mag, dr\u00e4ngt sich dem Leser unweigerlich die Frage auf, wie es um unsere Kultur steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei ihr geht es nur angeblich um Aufkl\u00e4rung und eigentlich um deren Wiederverschleierung durch so genannte Wirtschaftwissenschaften und Medien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Somit kommt Weigoni \u00fcber das Zusammenleben seiner Figuren zu dem Fazit:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zusammenhang gibt es nur durch Zitate, Wiederholungen, W\u00f6rterschleifen und Textspiralen. Alles klappt in ihrem Leben. Doch nichts gl\u00fcckt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Buch f\u00fcr kritische Leser, das bei allen vermittelten Sach-Inhalten dennoch ein ausgesprochen belletristisches geblieben ist und daher nacherlebbar unsere kapitalistische Bild und Wort verwertende Mediengesellschaft zu durchschauen hilft .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Cyberspasz, a real virtuality<\/strong>, Novellen, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2012.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a>\u00a0und aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/01\/ein-buch-ist-eine-stadt-2\/\">fixpoetry<\/a>. Betty Davis sieht darin eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/26\/eine-ebenso-poetische-wie-praezise-geschichtsprosa\/\">pr\u00e4zise Geschichtsprosa<\/a>. Margaretha Schnarhelt erkennt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/30\/cyberzomb\/\">hybride Prosa<\/a>. Enrik Lauer deutet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/01\/der-cyberspace-als-wille-und-vorstellung\/\">Schopenhauer<\/a>s Nachwirken im Internet. In einem Essay betreibt KUNO <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/16\/dystopische-zukunftsforschung\/\">dystopische Zukunftsforschung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen, Edition Das La\u00adbor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A.J. Weigoni ist ein genialer Decouvreur von Alltagsmythen, ein Demonteur von Sprache auf hohem Niveau. Wolfgang Schlott Eigentlich sind Zombies lebende Tote. 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