{"id":46141,"date":"2018-09-29T00:01:26","date_gmt":"2018-09-28T22:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=46141"},"modified":"2023-02-27T12:10:44","modified_gmt":"2023-02-27T11:10:44","slug":"neoliberalismuskritik-mit-pierre-bourdieu-von-der-mont-pelerin-society-zur-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/09\/29\/neoliberalismuskritik-mit-pierre-bourdieu-von-der-mont-pelerin-society-zur-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft\/","title":{"rendered":"Neoliberalismuskritik mit Pierre Bourdieu \u2013 Von der Mont P\u00e8lerin Society zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Dieses Europa hat keine andere Utopie als jene, die sich zwangsl\u00e4ufig aus den Unternehmensbilanzen und Buchf\u00fchrungen ergibt, kein positives Projekt, nur das der shareholders, denen es nur noch um maximale Renditen geht, denen Bildung und Kultur nur noch als Produktionsfaktor in den Sinn kommen [\u2026.] es ist h\u00f6chste Zeit, die Voraussetzungen f\u00fcr den kollektiven Entwurf einer sozialen Utopie zu schaffen [\u2026.]<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesem kr\u00e4ftigen Zitat vom Buchr\u00fccken des Werkes Gegenfeuer von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pierre_Bourdieu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pierre Bourdieu<\/a> leitet Raffael Scholz seine Diplomarbeit ein. Der Soziologe gab ihr den Titel \u201e<a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/rscholz\/neolib_kritik_rscholz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neoliberalismuskritik mit Pierre Bourdieu \u2013 Von der Mont P\u00e8lerin Society zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>\u201c. Sie kann \u00fcber den Link aufgerufen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie das? Sollen wir jetzt auch noch soziologische Diplomarbeiten lesen, in die sonst bestenfalls <span id=\"more-1896\"><\/span>nur der pr\u00fcfende Professor und vielleicht ein paar Institutsmitglieder reinschauen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau. Das Ding liest sich n\u00e4mlich wie ein Krimi. Raffael Scholz hat es geschafft, dem Neoliberalismus und seiner Geschichte ein St\u00fcck seines intransparenten Fells abzuziehen. Obwohl die Arbeit bereits an mehreren Stellen im Netz verf\u00fcgbar ist, wird sie hier ein weiteres Mal republiziert. Und das verbunden mit der Hoffnung, diese komplizierten Zusammenh\u00e4nge f\u00fcr noch mehr LeserInnen nachvollziehbar zu machen, den Neoliberalismus und seine Wirksamkeit verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Zeiten des kalten Krieges war hierzulande von einigen Pressevertretern und Politikern des \u00f6fteren von der Gefahr der kommunistischen Unterwanderung des Westens die Rede. Und zwar mit dem Ziel, den ein oder anderen Vertreter linker oder sozialpolitischer Denkrichtungen zu diskreditieren. Heute m\u00fcssen wir feststellen, dass die neoliberalen Unterwanderstiefel wesentlich besser funktioniert haben, dass es dem Neoliberalismus gelungen ist, zu vielen gesellschaftlichen und politischen Fragen die Agenda zu bestimmen und wesentlichen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung in den westlichen Gesellschaften zu nehmen. Ihren Ausgang nahm diese Entwicklung bei der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mont_P\u00e8lerin_Society\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mont P\u00e8lerin Society<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_August_von_Hayek\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich August von Hayek<\/a> im April 1947 initiierte Treffen von 36 liberalen Intellektuellen am Mont P\u00e8lerin \u2013 bei Vevey am Genfersee, zwischen Lausanne und Montreux \u2013 kann als Startschuss einer weltweiten Gr\u00fcndungswelle von zahlreichen neoliberalen Denktanks verstanden werden, denen die auf dem Treffen gegr\u00fcndete Gesellschaft als Anregung und Vorbild diente.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun ist es nicht so, dass man den Neoliberalismus einfach als eine monolithisch daherkommende geschlossene Ideologie verstehen kann, und schon gar nicht als eine Art von Verschw\u00f6rung. Den Beteiligten ist aber gemein, dass es ihnen um politische und wirtschaftliche Einflussnahme, um Macht geht. Die Forderung nach einer logischen Konsistenz der theoretischen Vorstellungen blieb dabei v\u00f6llig auf der Strecke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas vereinfacht kann der Neoliberalismus auf zwei Wurzeln zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, erstens die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chicagoer_Schule_(\u00d6konomie)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chicagoer Schule der \u00f6konomischen Theorie<\/a>, die behauptete, dass die Wirtschaftswissenschaften ebenso wie die Naturwissenschaften universell g\u00fcltige Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten beschreiben, sowie zweitens die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreichische_Schule\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6sterreichische Schule<\/a> \u2013 u.a. um den bereits genannten Friedrich August von Hayek \u2013 in der die Ansicht vorherrschte, dass naturwissenschaftliche Methoden nicht auf die Gesellschaft anwendbar seien. Diese elementare Meinungsverschiedenheit tat jedoch der Begeisterung f\u00fcr die blo\u00dfe Idee des freien Marktes keinen Abbruch. \u201eWie man ihn theoretisch begr\u00fcndete, spielte letztlich keine Rolle.\u201c[2] Das schreibt der britische Philosoph <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_N._Gray\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">John Gray<\/a>, der selbst Mitglied der Mont P\u00e9lerin Society war und 1996 aus ihr austrat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Zitat Hayeks betont die \u00dcberlegenheit der sog. freien Marktwirtschaft:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform.\u201c [3]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die unreflektierte Annahme einer h\u00f6herwertigen Rationalit\u00e4t des Marktes, die mehr sein soll als die Summe der Rationalit\u00e4ten der einzelnen Marktteilnehmer (homo oeconomicus) und die vom Neoliberalismus daher \u00fcber die Rationalit\u00e4ten der Individuen gestellt wird, gewinnt der Neoliberalismus von der Struktur her quasireligi\u00f6se Z\u00fcge. Er verg\u00f6tzt den Schwarm der Marktteilnehmer und predigt faktisch Anpassung, Unterwerfung und Selbstaufgabe f\u00fcr das Individuum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Predigt erfolgt jedoch nicht offen sondern \u00fcber Gesten der Verf\u00fchrung, des Versprechens auf Selbstverwirklichung und Selbstgenuss, das jedoch der neoliberalen Wettbewerbslogik folgend ganz zwangsl\u00e4ufig wenige Gewinner und viele Verlierer produziert. Reduziert man auf die \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse, dann reicht allein die sich immer weiter versch\u00e4rfende globale Verm\u00f6gensverteilung [4] als Aufweis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der fundamentalen Widerspr\u00fcche des Neoliberalismus \u201eist der zwischen dem in der neoliberalen Rhetorik so vielbesungenen \u201afreien Markt\u2018 und der Tatsache, dass der Neoliberalismus vor nichts eine gr\u00f6\u00dfere Angst hat als vor einem wirklich freien Markt. Der \u201afreie Markt\u2018 ist nur f\u00fcr die \u00f6konomisch Schwachen, ob Personen oder Staaten, gedacht, w\u00e4hrend die \u00f6konomisch Starken, insbesondere Gro\u00dfkonzerne, durch staatliche Interventionen vor ebendiesen Kr\u00e4ften zu sch\u00fctzen sind. Der Neoliberalismus ben\u00f6tigt also f\u00fcr seine eigentlichen Ziele, n\u00e4mlich die einer Umverteilung und best\u00e4ndigen Akkumulation, ganz wesentlich den starken Staat, der die \u201aMarktfreiheit\u2018 in seinem Sinne reguliert.\u201c[5]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am vorl\u00e4ufigen Ende der Entwicklung, die an dem H\u00fcgel in der Schweiz einen ihrer Anf\u00e4nge hatte, steht u.a. die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>, die wie auch in Scholz\u2018 Arbeit erw\u00e4hnt durch unseri\u00f6s gef\u00fchrte Kampagnen auffiel. So sah sich die INSM dem Vorwurf der Beeinflussung von Drehb\u00fcchern der Fernsehserie Marienhof der ARD ausgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Soziologe Raffael Scholz \u2013 Ausl\u00f6ser daf\u00fcr war in der Tat seine hier republizierte Diplomarbeit \u2013 konnte von der Piratenfraktion NRW als Rechercheur und freier Referent angeworben werden. Er war zwischen 2015 und 2016 f\u00fcr mehrere Monate freier Mitarbeiter der Fraktion und f\u00fchrte eine umfangreiche Recherche durch auf deren Basis die Fraktion am 06.04.2016 ihre gro\u00dfe Anfrage zur politischen Einflussnahme der Bertelsmann-Stiftung auf die Landesregierung NRW stellte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N\u00e4heres dazu mit allen dazugeh\u00f6rigen Links findet man in zwei Telepolis-Beitr\u00e4gen von Thomas Barth, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Lobbyismus-Koenig-Bertelsmann-3572721.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bertelsmann-Juristen-und-NRW-Lokalpresse-nehmen-Piraten-Kritik-auf-3633597.html\">hier<\/a>. Dar\u00fcber hinaus muss in diesem Zusammenhang noch auf ein Interview mit Dieter Plehwe hingewiesen werden, der lange u.a. zur Mont P\u00e8lerin Society <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-transnationalen-Machteliten-haben-sowohl-kosmopolitische-als-auch-neo-nationalistische-Kraefte-3896376.html\">geforscht<\/a> hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"left\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-97916 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1996\/09\/Trans.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"284\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1996\/09\/Trans.jpg 200w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1996\/09\/Trans-160x227.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/strong><\/p>\n<h5>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"left\"><strong>TRANS-<\/strong> \u2026 Reflexionen \u00fcber Menschen, Medien, Netze und Maschinen. Die Totholz-Variante ist vergriffen und nur noch antiquarisch erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das Portr\u00e4t von Joachim Paul \u2192 <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=16147\">Ein Pirat entert das Denken<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[1] Bourdieu, Pierre; Gegenfeuer. Wortmeldungen im Dienste des Widerstands gegen die neoliberale Invasion. Konstanz 1998<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[2] Gray, John; Politik der Apokalypse \u2013 Wie Religion die Welt in die Krise st\u00fcrzt; aus dem Englischen von Christoph Trunk, Klett Cotta, Stuttgart 2009; Original: \u201eBlack Mass. Apocalyptic Religion and the Death of Utopia\u201c, Farrar, Strauss and Giroux, New York 2007<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[3] Hayek, Friedrich A. von (2001): Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Aufs\u00e4tze zur Wirtschaftspolitik. Hg. v. Viktor Vanberg. T\u00fcbingen 2001, S. 76<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[4] Piketty, Thomas; Das Kapital im 21. Jahrhundert, M\u00fcnchen 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[5] Mausfeld, Rainer; Berger, Jens; Interview: Die neoliberale Indoktrination; Nachdenkseiten 2016; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30286#more-30286\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30286#more-30286<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Europa hat keine andere Utopie als jene, die sich zwangsl\u00e4ufig aus den Unternehmensbilanzen und Buchf\u00fchrungen ergibt, kein positives Projekt, nur das der shareholders, denen es nur noch um maximale Renditen geht, denen Bildung und Kultur nur noch als Produktionsfaktor&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/09\/29\/neoliberalismuskritik-mit-pierre-bourdieu-von-der-mont-pelerin-society-zur-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":97916,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[86,3805,3804],"class_list":["post-46141","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-joachim-paul","tag-pierre-bourdieu","tag-raffael-scholz"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46141"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46141\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104500,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46141\/revisions\/104500"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97916"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}