{"id":45499,"date":"2018-03-18T00:01:58","date_gmt":"2018-03-17T23:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=45499"},"modified":"2023-05-04T22:03:51","modified_gmt":"2023-05-04T20:03:51","slug":"schatzkaestlein-des-rheinischen-hausfreundes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/03\/18\/schatzkaestlein-des-rheinischen-hausfreundes\/","title":{"rendered":"Schatzk\u00e4stlein des Rheinischen Hausfreundes"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Alle Dinge sind leicht, schwer ist nur die Kunst, dahin zu gelangen, wo sie es werden.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Adolf Muschg<\/span><\/p>\n<div style=\"width: 79px\" class=\"wp-caption alignright\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=45499&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Schumacher_Alt-Flasche.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 69px) 100vw, 69px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Schumacher_Alt-Flasche.jpg 409w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Schumacher_Alt-Flasche-78x300.jpg 78w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Schumacher_Alt-Flasche-266x1024.jpg 266w\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Photo: Ilion<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztens brachte Weigoni eine Flasche <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brauerei_Schumacher\">Schumacher<\/a> mit ins Sauerland. Dabei handeltes sich um eine Literflasche mit einem B\u00fcgelverschluss, der beim \u00d6ffnen ein herzhaftes Plopp von sich gibt. Von der Farbe dunkel, erinnert dieses Bier an das britische Ale. Aufgrund meiner Jahre in Siegen bevorzuge ich eher das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichener_Brauerei\">Eichener<\/a>, w\u00e4hrend Hieronymus zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weizenbier\">Weizen<\/a> neigt. Da Weigoni mit uns den obligatorischen Sack Salz verzehrt hat, konnten wir die Einladung zu einem, wie er sagte: \u201elecker Oberg\u00e4rig!\u201c nicht ausschlagen. Es gelang ihm, uns ein Glas Bier einzuschenken, das dem auf dem Cover der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> nicht un\u00e4hnlich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Hieronymus schnell wieder auf Weizen umstieg, mundete mir das Bier entgegen der Vorurteile, die man im Sauerland gegen\u00fcber der Landeshauptstadt hegt, ich neige fast dazu, es als dunkle Variante des Eichener zu sehen. Das hielt mich nicht davon ab, danach wieder auf das Bier aus Siegen umzusteigen, w\u00e4hrend Weigoni einem franz\u00f6sischen Rotwein zusprach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser <em>Arbeitstrinken<\/em> (KUNO-Redaktionssitzung!) gestaltete sich sehr weitl\u00e4ufig um den Themenkreis: H\u00e4t und T\u00e4t und Wenn und k\u00f6nnt. Es schwankte bedenklich zwischen Anarchie, Autokratie und Ethik der Alterit\u00e4t. In der Tradition von Friedrich Schlegel pflegt Weigoni eine romantische Ironie. Diese spezielle rheinische Ironie ist eine Entscheidung f\u00fcr Differenz, sie versucht, \u201ewie aus den Augenwinkeln, noch das eingeschlossene Ausgeschlossene zu sehen\u201c, erlaubt sich, mit der M\u00f6glichkeit passierbarer Grenzen zu rechnen und das Unbeschreibliche in Worte zu fassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Hieronymus war bei diesem dialogischen Denken hingegen Walter Benjamin in Bezug auf das Verh\u00e4ltnis des Einzelnen zur Ironie interessant: \u201eDas europ\u00e4ische aller G\u00fcter, jene mehr oder minder deutliche Ironie, mit der das Leben des einzelnen disparat dem Dasein jeder Gemeinschaft zu verlaufen beansprucht, in die er &#8218;Verschlagen&#8216; ist, ist den Deutschen g\u00e4nzlich abhanden gekommen.&#8220;<\/p>\n<div style=\"width: 276px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=45499&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Lichtdusche.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Lichtdusche.jpg 1149w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Lichtdusche-300x283.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Lichtdusche-768x725.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Lichtdusche-1024x966.jpg 1024w\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"251\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Zum Fr\u00fchlingsanfang, eine Lichtdusche von Haimo Hieronymus<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie meist an den Abenden in der Werkstattgalerie machte es Spa\u00df den kreiselnden Denkbewegungen dieser Artisten zu folgen, von der Kunst zur Mystik, von der Anarchie zur Ethik, dem Motiv des umgekehrten Wiedererscheinens, bis hin zum Verschwinden des Subjekts und dem Rheinland als Realit\u00e4tsmodell. Ein sich erneut manifestierendes Subjekt ist kein souver\u00e4nes Subjekt mehr, das sich im Sinne der Hegel&#8217;schen Dialektik von Selbstnegation und neuerlicher Selbstbestimmung konstituieren w\u00fcrde, sondern ein der Nichtidentit\u00e4t weiterhin bewusstes und damit leidsensibles, verletzliches Subjekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr seinen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=1355\">Heimatroman<\/a> hat Weigoni die Folgen der Wiedervereinigung ins Rheinland verlagert, diese sind charakteristisch f\u00fcr Verh\u00e4ltnisse, k\u00f6nnen aber durchaus auch auf das Sauerland und schlie\u00dflich auf au\u00dferdeutsche Verh\u00e4ltnisse der individuellen und gesellschaftlichen Unterdr\u00fcckung und Unfreiheit \u00fcbertragen werden, ohne dass diese Prosa damit an Brisanz und Aussagekraft verlieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfrischend ist, dass dieser Roman ohne Hauptfiguren und das Motiv der Heldenreise auskommt. Im Zeitalter der flachen Hierarchien ist jeder wichtig. Die polyphonen Erz\u00e4hlungen, die Weigoni eingesammelt hat, f\u00fcgen sich zu einem Gesamtbild, auch wenn dies die Br\u00fcche zwischen den einzelnen Elementen jederzeit durchscheinen l\u00e4sst und durchaus gr\u00f6\u00dfere wei\u00dfe Stellen aufweist, wo auch Elemente fehlen. Sichtbar wird ein Erinnerungsraum jenseits stabiler Traditionen, in dem das Unbewusste als Antriebskraft kultureller Prozesse wirkt. Das auktoriale Erz\u00e4hlen ist perd\u00fc, es lebe der Mut zur L\u00fccke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Walter Benjamin ist die Idee fixiert, ein ausschlie\u00dflich aus Zitaten bestehendes Buch schreiben zu wollen. Seine im November 1936 in Luzern gedruckte Anthologie &#8222;Deutsche Menschen &#8211; Eine Folge von Briefen. Auswahl und Einleitungen von Detlef Holz&#8220; ist ein\u00a0 ertr\u00e4umtes Textmosaik bestehend aus ausschlie\u00dflich fremden, zitierten Stimmen, gleichzeitig aber auch &#8211; \u00e4hnlich wie die &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47887\">Berliner Kindheit um neunzehnhundert<\/a>&#8220; &#8211; ein &#8222;zerschlagenes Buch&#8220;, eine &#8222;Tr\u00fcmmer- oder Katastrophenst\u00e4tte&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wir an Weigoni im Sauerland zu sch\u00e4tzen gelernt haben, ist keine trockene Buchgelehrsamkeit, sondern die Sprachmaterialit\u00e4t des Textes, mit der er das pralle Leben zwischen den Buchblock bringt. Der Textraum wird in den <em>Lokalhelden<\/em> zum Erinnerungsraum. Daher erkennen wir beim Erkunden der Stadtgeografie die Sprachmuster der rheinischen Herkunft, die Formeln der Bekr\u00e4ftigung lauten: \u201eNa, isses nicht so?\u201c oder \u201eDas geht doch nicht, oder?\u201c oder \u201eJa, ist doch wahr!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischen katholischem Konservatismus und protestantischen Reformismus finden die Rheinl\u00e4nder zu ihrer eigenen Vision. Es ist seit 1848 ein Leben zwischen Festen und Manifesten. Vieles in den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> ist, wenn nicht erfunden, so doch ein bisschen zurechtgebogen ist, damit es sich besser erz\u00e4hlen l\u00e4sst. Die literarische Authentizit\u00e4t verdankt sich weniger dem Umstand, dass Weigoni niederschreibt, wie es wirklich gewesen ist, als der \u00e4sthetischen Anstrengung, es darzustellen, wie es glaubhafterweise gewesen sein k\u00f6nnte. Es ist kein autobiografisches Werk, es geht Weigoni um die Richtigkeit der Fakten und die Aufrichtigkeit der rheinischen Seelenerforschung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zu uns Sauerl\u00e4ndern bleibt das Leben der Rheinl\u00e4nder ein weit gespanntes Sehnen, eine irrationale Gewissheit k\u00fcnftigen Gl\u00fccks, getragen allein von der Erinnerung an eine rauschhaft erlebte Begegnung und ein Versprechen. Um dies aushalten zu k\u00f6nnen bedarf es offensichtlich dieses Bieres, es sediert und hinterl\u00e4sst in Ma\u00dfen genossen auch keinen Kater.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In absehbarer Zeit wird Weigoni umziehen. Ihm bleibt ein langes Leben im Sauerland zu w\u00fcnschen, einen \u00e4hnlichen Heimatroman \u00fcber die Trinkgewohnheiten im Sauerland, das Brauchtum, das Sch\u00fctzenfest und den Charakter des Westfalen w\u00fcrde ich mir f\u00fcr das Sauerland w\u00fcnschen. Und ich komme aus der Zeit, als das W\u00fcnschen noch geholfen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Zur <span class=\"st\"><em>Subscription<\/em><\/span> freigegeben:<\/span><strong> Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erh\u00e4ltlich \u00fcber: <a href=\"mailto:info@tonstudio-an-der-ruhr.de\">info@tonstudio-an-der-ruhr.de<\/a><\/p>\n<div style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44653&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg 832w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-768x1098.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-717x1024.jpg 717w\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Dinge sind leicht, schwer ist nur die Kunst, dahin zu gelangen, wo sie es werden. 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