{"id":45146,"date":"2019-02-09T00:01:56","date_gmt":"2019-02-08T23:01:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=45146"},"modified":"2021-05-17T12:17:22","modified_gmt":"2021-05-17T10:17:22","slug":"kronos-iv","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/02\/09\/kronos-iv\/","title":{"rendered":"Kronos IV"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Raum ist schwarz. Langsam flie\u00dft Blau steil hinab, tiefblau, hellblau, zartblau angestrichene Strahlen von Licht. Flirrende T\u00f6ne flie\u00dfen mit, sie schwellen an und f\u00fcllen den Raum so laut, dass die Farben zittern, dann wird es leise. Trommelndes Summen schwingt weiter. Sand weht ins Blau. Aus der Tiefe w\u00e4chst die sich biegende Erde. Stille.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Herzschlag. \u201eIch habe keine Ordnung. Ich schlafe noch in ihr. Ich habe keine Liebe. Ich sehe dich nicht.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer spricht da? Der Kopf im Sand. Was meint er, wenn er sagt: Ich schlafe noch in ihr? Schl\u00e4ft er in der Erde? Der Kopf ist schon geboren, der K\u00f6rper noch nicht. Aber wem sagt er das? In welcher Zeitfuge bin ich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der hellblaue Himmel, ein bebendes Tuch, senkt sich herab. Das Tuch zerrei\u00dft, dann knallt das Licht der Sonne. \u201eIch habe dich erschlagen, bevor ich da war. Jetzt bin ich wach.\u201c Leiser Herzschlag. Aus dem Sand w\u00e4chst ein anderer Kopf. Doppelherzschlag. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201eBist du allein?\u201c <\/em>&#8211; Wer spricht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Sand der Erde w\u00e4chst ein Bett. Eine Frau liegt darin. Ich erkenne das sch\u00f6ne Tier, das mich trug, meine Mutter. Ich will ihr Geheimnis sehen, das sie tr\u00e4gt, das Tier mit sieben K\u00f6pfen. Eine Lampe f\u00e4hrt \u00fcber das Bett. Das blaue Licht wird nicht mehr in dir scheinen. Bald wird es keine Nacht mehr geben, denke ich. Ich trete, traumverloren, auf den Sand des Meeres. Nun taucht ein Schreibtisch aus dem Boden auf, vor dem auf einem Stuhl ein Mann im grauen Anzug sitzt. Das andere Tier, denke ich sofort. Sein Haupt und seine Haare sind wie Schnee, und seine F\u00fc\u00dfe wie Erz aus einem feurigen Ofen. Er kommt mit den Wolken, denke ich. Er h\u00e4lt ein ge\u00f6ffnetes Buch in der Hand. Er rei\u00dft eine Seite heraus, schluckt sie, bl\u00e4ttert weiter und schluckt die n\u00e4chste Seite, bl\u00e4ttert und schluckt. Das hat System. Mein Vater liebt nur sich. Das Buch wird ihm bitter im Magen liegen, aber s\u00fc\u00df schmecken die Worte im Mund! Er zieht den Schlips fester. Er schreibt. Das Schreiben hat System. Ich erschrecke: Ein Helm, ein Presslufthammer, ein schwebendes Tintenfass, in dem meterhoch die Tinte langsam schwappt. Ferne Sirenent\u00f6ne. Die K\u00f6pfe im Sand verschwinden. Die Frau spricht mit dem Mann, der nicht aufschaut, wenn er redet. Wenn er redet, schreibt er weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eIch sp\u00fcre dich.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stille. Ich h\u00f6re mich sprechen. Aber keiner h\u00f6rt mich sprechen, sie h\u00f6rt mir nicht zu. Sie ist ein Weib, angetan mit der Sonne, und der Mond unter ihren F\u00fc\u00dfen, und in ihrem Haar sind zw\u00f6lf Sterne. Sie ist schwanger und schreit in Wehen und Schmerzen der Geburt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch sp\u00fcre dich.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ohren tun mir weh. Als sagte sie zu ihm: Komm, fahles Pferd, ich will dich reiten! &#8211; Was sagst du da? Sein Schwanz warf alle deine Sterne auf die Erde. \u201eIch wei\u00df\u201c, sagt er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu arbeitest wieder an deiner Geschichte, du schreibst deine Geschichte immer wieder um, bis deine Geschichte gar nicht mehr da ist, du l\u00f6schst dich immer wieder aus, aber du kannst dich nicht wegschreiben.\u201c \u201eIch entferne dich\u201c, sagt er, \u201emit jedem Wort, das ich zwischen dich und mich schreibe.\u201c \u201eUnsinn, das kannst du nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie gleitet aus dem Bett, wei\u00dfe Haut aus wei\u00dfer Haut, sie wirft ihr Haar zur\u00fcck, steht auf und geht zu dem Helm, der im Sand liegt. Das Haar, von Wind erfasst, steht in der Luft. Der Drache, der ihr Kind verschlang, steht vor dem Weib. Sie ist sch\u00f6n, denkt er, sie f\u00fchrt ihren Krieg auch ohne Worte gegen mich, sie verletzt mich mit ihrem blo\u00dfen K\u00f6rper.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu kannst keinen richtigen Krieg f\u00fchren, nicht gegen mich.\u201c Sie nimmt den Helm in beide H\u00e4nde und hebt ihn \u00fcber ihren Kopf. \u201eDu bist wehrlos. Die Worte, die du schreibst, k\u00f6nnen mich nicht treffen.\u201c Sie st\u00f6\u00dft den Helm hinter sich, das Metall schl\u00e4gt scheppernd auf den Boden. \u201eGib mir meine Kinder zur\u00fcck!\u201c, sagt sie scharf. Er schaut nicht auf. Er schweigt und schreibt. Ich musste sie in meine S\u00e4tze stecken, ich w\u00e4re sonst verhungert: \u201eNein.\u201c \u201eLass sie frei!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein! ich bin doch nicht verr\u00fcckt und entmachte mich. Ich habe sie gezeugt, nun sollen sie mir dienen.\u00a0 \u201eNein\u201c, sagt er leise. Wird er sie mit eisernem Stabe wie die irdenen Gef\u00e4\u00dfe zerschlagen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich vernichte dich genauer als mein Vater, denke ich im Bauch meiner Mutter, ich werde dich geb\u00e4ren, wenn ich hier raus bin. Ich erschaffe einen K\u00f6rper, der meinen K\u00f6rper erregt, erzittert und erm\u00fcdet. Ich erschaffe mich selbst.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er steht auf. Er fasst den Kugelschreiber und st\u00f6\u00dft ihn in seinen Text. Er geht mit schnellen Schritten zu dem Presslufthammer und stellt den Motor an. Der Hammer pulst, die St\u00f6\u00dfe zittern laut. Die erhobene Lanze sch\u00fcttelt seinen K\u00f6rper, verwackelt den Gang. Er rammt den zuckenden Hammer (fast springt er im letzten Schritt) ins Bett, rei\u00dft die tosende Waffe aus der Wunde heraus und st\u00f6\u00dft die st\u00e4hlerne Pressluftspitze ins Tuch, in den Stoff, den Draht, das Blech, und wieder ins Tuch, ins Blech, immer wieder mit der ganzen Wucht der gepressten Luft, zerfetzt das Bett, das Tuch, den Draht, das Blech. Der Mann sinkt ersch\u00f6pft zu Boden. Er liegt auf dem R\u00fccken, Arme und Beine von sich gestreckt. Neben ihm der Presslufthammer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Mutter weint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich werde dich r\u00e4chen, sage ich, so leise, dass meine Mutter nichts h\u00f6rt, die Wunde, die mich erregt. Was steht auf den Bl\u00e4ttern, die mein Vater schrieb? Welche Worte standen in der Wunde, die er sich stie\u00df?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">auch ich habe eine utopie, einen diesseitsglauben, in mir wohnen die seelen der ermordeten weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ja? Die Schlangen im Haar deiner Schwestern haben dich nie gest\u00f6rt. Du hast uns alle verraten im Namen deiner armen Ordnung!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ich glaube nur an mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Du bist zu schwach f\u00fcr deine Tr\u00e4ume.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">lust will ich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Du hast alle Wasser und die Iris des Spermienregens. Du qu\u00e4lst die anderen, Vater, weil du dich qu\u00e4lst. Du willst nur meinen Schmerz, die Lust deiner Macht. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo ist meine Mutter? Sie f\u00fchrt ihren Krieg ohne Worte. Ich werde meinen Vater \u00fcberwinden. Sie hilft mir, sie hat mich geboren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Sand der Erde w\u00e4chst das Bett, darin liegt das Tier. Die blaue Lampe f\u00e4hrt \u00fcber das Bett, von unten kommt der Schreibtisch. Mein Vater wirft die Jacke ab. Er l\u00f6st den Schlips. Das Tintenfass schwebt langsam herab. Die Tinte schwappt. Es wird dunkler, das ganze Licht flie\u00dft auf den Presslufthammer, zum Bett, zum Tintenmeer, zu mir, dem schwarzen Pferd, das den Hammer anhebt. Ich werde immer dunkler. Ich werfe sie aufs Siechbett. Ich bin es, der Herz und Nieren erforscht. Ich werde kommen wie ein Dieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch sp\u00fcre dich\u201c, sagt er. \u201eIch wei\u00df\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er zieht das Hemd aus, wirft es \u00fcber die vollgeschriebenen Bl\u00e4tter. Sie gleitet aus dem Bett, wei\u00dfe Haut aus wei\u00dfer Haut, und wirft das Haar. \u201eSie ist sch\u00f6n!\u201c, denkt er, \u201eich kann nicht immer Krieg gegen sie f\u00fchren. Ich liebe sie\u201c, glaubt er. Er streift die Schuhe von den F\u00fc\u00dfen, dann geht er zu ihr. Er hat einen Schwanz wie die Skorpione, einen Stachel, darin liegt seine Macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Macht der Pferde liegt in ihrem Maul und in ihren Schw\u00e4nzen. Sein Schwanz ist wie die Schlange. Sie tr\u00e4gt einen Kopf. Da will dein Zorn umkommen und die Zeit des kleinen Todes. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich t\u00f6te dich, denkt sie. Ich strafe und z\u00fcchtige, die ich liebe. Du schreibst eine falsche Geschichte. Wenn er dich t\u00f6tet, habe ich deine letzte Geschichte geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lege deine scharfe Sichel an und ernte!, denke ich. Schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab und gehe in die Kelter des Zornweins!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich. Den Presslufthammer hebe ich \u00fcber das Bett, die Spitze ramme ich in den R\u00fccken des Vaters! Der Motor rast, der Hammer st\u00f6\u00dft und bohrt durch das Tier, das auf ihr liegt, die neue Wunde ins Bett. Dann rei\u00dfe ich meine laute Waffe hoch. Den zuckenden Hammer schleudere ich in die Luft. Ich h\u00f6re die Kurve seines Falls. Der Hammer klatscht ins Tintenmeer und arbeitet wild weiter. Die Tinte schwappt und f\u00e4ngt zu sch\u00e4umen an. Ich lasse den Kopf sinken. Ich weine. Leise singe ich mich selbst. Der Tintenschaum l\u00e4uft \u00fcber seine gl\u00e4sernen Ufer. Bald ist der ganze Raum \u00fcbersch\u00e4umt. Das Bett geht unter im schaumigen Blau. Ich hebe den Kopf und schaue mich um, ich stehe mitten im Schaum. Das ist mein Ort. Das ist der Ort meines Lebens, das ich aus mir erzeuge, aus dem Schaum meiner Verletzungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kritische K\u00f6rper<\/strong> von Ulrich Bergmann,\u00a0Pop Verlag Ludwigsburg, 2006<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=45119&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/KoerperCover-e1512293256786.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"266\" \/><\/a>Ulrich Bergmann bezeichnet den Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper<\/em> als \u201aCriminal Phantasy\u2019. Der Leser findet in diesen Kurzgeschichten eine f\u00fcr diesen Autor typische Montagetechnik, unterst\u00fctzt durch einen imagistischen Bildgebrauch und die Verwendung extremer Bilder. Von der Figurenzeichnung bis zum Handlungsablauf ist jederzeit klar, wie in diesem Zyklus die moralischen Grenzen verlaufen. Bergmann schreibt gegen den dr\u00f6gen Realismus der modernen Literatur an, und in der Tat besteht das Realistische seiner Literatur darin, das Grausame in seine Texte einflie\u00dfen zu lassen, wobei sie plausible Beschreibungen des Innen und des Au\u00dfen seiner Figuren auch ins Fantastische verl\u00e4ngern. Er erkl\u00e4rt uns eine Welt, in der sich die Bedeutung der Wirklichkeit nicht an der Oberfl\u00e4che erschlie\u00dft. Der Leser muss sich selber von der Abgr\u00fcndigkeit \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>Lesen Sie auch zum Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper<\/em> den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15183\">Essay<\/a> von Holger Benkel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Raum ist schwarz. Langsam flie\u00dft Blau steil hinab, tiefblau, hellblau, zartblau angestrichene Strahlen von Licht. Flirrende T\u00f6ne flie\u00dfen mit, sie schwellen an und f\u00fcllen den Raum so laut, dass die Farben zittern, dann wird es leise. 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