{"id":44970,"date":"2023-08-27T00:01:37","date_gmt":"2023-08-26T22:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44970"},"modified":"2024-05-23T10:57:06","modified_gmt":"2024-05-23T08:57:06","slug":"lost-and-found-im-underground","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/","title":{"rendered":"Lost and found im Underground"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span class=\"htmltextroot3vqqx\" style=\"color: #999999;\"><em>Die Redaktion hat sich schon immer f\u00fcr Pop interessiert, gerade dort wo er sich zu Trash vulgarisiert.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer Medientheorie zufolge verschwinden Medien nicht, die Palette des Ausdrucks verbreitet sich lediglich. <em>Kassettenrekorder<\/em> sind eine spezielle Form von Audiorekordern, bei denen die Tonaufzeichnung analog auf Kompaktkassetten geschieht. Sie sind eine in den 1960er-Jahren popul\u00e4r gewordene kleine Variante der Tonbandger\u00e4te. Die Compact Cassette (quasi der analoge Vorl\u00e4ufer des MP3-Formats), auch Audio-Kassette genannt, wurde 1963 von Philips auf der Internationalen Funkausstellung in West-Berlin vorgestellt und in den Markt eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Dem Nachwuchs geb\u00fchrte der kantige kleine Kasten mit seinen Sch\u00fcben w\u00fcster Gefr\u00e4ssigkeit, bei denen \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 gerade die besonders geliebten Tapes wie braune Spaghetti aus ihrem Beh\u00e4ltnis gesaugt wurden. Man \u00e4rgerte sich, wickelte das Band geduldig zur\u00fcck, wickelte ein zweites, f\u00fcnftes, zehntes Mal, bis die Sache nicht mehr zu retten war. Wie anheimelnd wirkt er heute, der stille Kummer, mit dem man die Kassette am Ende dem Abfalleimer \u00fcberantwortete.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Angela Schader<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Siegeszug der digitalen Tonaufzeichnung &#8211; vor allem des MP3-Formats als Tr\u00e4ger f\u00fcr private Musiksammlungen &#8211; nahm die Bedeutung von Kassettenrekordern ab etwa dem Ende der 1990er-Jahre stetig ab. Mittlerweile sind nur noch wenige Kassettenrekorder im Handel erh\u00e4ltlich. Dies reizt zunehmend Audiok\u00fcnstler.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44970&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/320px-Ana_Ott-300x300.png\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/320px-Ana_Ott-300x300.png 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/320px-Ana_Ott-150x150.png 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/320px-Ana_Ott.png 320w\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"266\" \/><\/a>In <em>Bad<\/em> M\u00fclheim befindet sich <a href=\"http:\/\/www.anaott.de\/\">Ana Ott<\/a><b>,<\/b> ein Independent-Label, das sich vor allem im Bereich der Avantgarde-Musik engagiert, der freien Improvisation und des Krautrock. Den Herausgebern Dennis Dycks und Felix M\u00f6ser geht es darum, des Graben zwischen U und E einzuebnen.\u00a0Aus dem Allgemeinen und Unspektakul\u00e4ren des postmodernen Lebens verstehen es die Herausgaber, das Besondere, das Staunenswerte, oft Unbegreifliche des Daseins zu machen. Und das in einem Ton, der immer dann an Sch\u00e4rfe und Dringlichkeit gewinnt, wenn es um neue Musik geht. Die Ver\u00f6ffentlichungen des Labels erscheinen ausschlie\u00dflich auf Kassette, Schallplatte und Digital. CDs werden konsequenterweise nicht angeboten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ana Ott veranstaltet eine langfristige Konzertreihe als Kernst\u00fcck der Labelarbeit. Sie soll experimentierfreudige K\u00fcnstler aus dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=1930\">Ruhrgebeat<\/a> mit internationalen Kollegen zusammenbringen und einen Austausch f\u00f6rdern. Ein bis zwei Konzerte pro Monat finden im M\u00fclheimer Kunst- und Technikzentrum <a href=\"http:\/\/makroscope.eu\/\"><i>Makroscope<\/i><\/a> statt. Unerm\u00fcdlicher Initiator ist Klaus Urbons, den man <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/helferlein.htm\">hier<\/a> in einem H\u00f6rfilm zuh\u00f6ren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Erinnerung wird zunehmend auf neue Technologien ausgelagert. Das Grundproblem der Erinnerungskultur, der Zeugenschaft, der Autorschaft, ist die Frage: Wer erz\u00e4hlt, wer verarbeitet, wem eine Geschichte geh\u00f6rt?<\/em><\/span><\/p>\n<dl>\n<dt>\n<dl>\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-105632 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1989\/05\/TheVersStrangeTapes.jpg\" alt=\"\" width=\"1195\" height=\"429\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie das englische Wort lyrics (f\u00fcr Liedtext) verr\u00e4t, basierten die antiken Vorl\u00e4ufer der Popmusik auf Texten, die zu den Kl\u00e4ngen der Lyra vorgetragen wurden. Tonmeister <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6174\">Tom T\u00e4ger<\/a> hat das 1989 produzierte Tape <em>the last pop-songs<\/em> (vom <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Digital_Audio_Tape\">DAT<\/a>) digital remastered. Frank Michaelis und A.J. Weigoni haben die Energie und die Einfachheit von Pop genutzt, um komplexere Emotionen auszudr\u00fccken. Es ist beeindruckend, wie unbek\u00fcmmert sie Stile, Genres und Ausdrucksmittel mischen. So entsteht eine intermediale Literatur, Poetry slams und Songtexte werden als k\u00fcnstlerische Artefakte wahrgenommen, die es mit \u201aklassischer\u2018 Literatur aufnehmen kann. Sie h\u00f6ren ein Denkspiel \u00fcber Pop, das selbst Pop ist, weil es Pop als k\u00f6rperverwandelndes Medium versteht und Popgeschichte als Mediengeschichte. <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/metaphon.htm\">MetaPhon<\/a> pr\u00e4sentiert in der Reihe <em>Revisited<\/em> einen R\u00fcckblick auf &#8222;The Best Of Jugends\u00fcnden&#8220;. Jede Generation hat eine eigene Vorstellung davon, was ein <em>Album<\/em> ist, ihnen ist die Erz\u00e4hlung am Wichtigsten, das Tontr\u00e4gerformat ist eine Limitierung. Der erste Schriftsteller, der den k\u00fcnstlerischen Wert der CD erkannte war A.J. Weigoni. In 1991 produzierte er mit dem Komponisten Frank Michaelis die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25399\">LiteraturClips<\/a> auf CD (der Claim H\u00f6rbuch war noch nicht abgesteckt) realisierte, und das f\u00fcr das Label Constrictor, weil die gro\u00dfen Verlage weiterhin die Compact Cassette f\u00fcr das Medium der Zukunft hielten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Magnetizdat ist eine Ableitung von &#8222;Samizdat&#8220; und &#8222;Tamizdat&#8220;, womit in der Sowjetunion Spielformen der Gegenkultur beschrieben wurden. Magnetizdat steht f\u00fcr die geheim in Umlauf gebrachten Magnetband-Kassetten. Sie waren Ausdruck von \u00e4sthetischem Widerstand, Freiheit und k\u00fcnstlerisch gelebten Anderssein<\/em><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_105649\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105649\" class=\"wp-image-105649 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zwitschermaschine-300x182.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"182\" \/><p id=\"caption-attachment-105649\" class=\"wp-caption-text\">Zwitschermaschine: Cornelia Schleime, Wolfgang Grossmann und Ralf Kerbach<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Magnetizdat DDR<\/strong> \u00a0ist der direkte Nachfolger des 2006 im Verbrecher Verlag erschienenen, legend\u00e4ren Sammelbands <strong>Spannung. Leistung. Widerstand<\/strong>. Magnetbanduntergrund DDR 1979\u20131990. Hier wie dort h\u00f6ren wir einen Ausdruck von \u00e4sthetischem Widerstand, Freiheit und k\u00fcnstlerisch gelebten Anderssein. In Texten und Gespr\u00e4chen kommen zu Wort: Cornelia Schleime und Annett Gr\u00f6schner, Christoph Tannert und Bert Papenfu\u00df und Bo Kondren \u2013 und viele andere der damals Beteiligten. Im Gegensatz zu den Parteiparolen hie\u00df das Gegenprogramm der Punks: \u201eUntergrund und Anarchie, Untergrund ist stark wie nie.\u201c Oder wie Dieter &#8218;Otze&#8216; Ehrlich von Schleim-Keim textete: \u201eDu bist zur Norm geboren \/ Schaffst du keine Norm \/ bist du hier verloren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Der Grund, \u00fcberhaupt eine Band zu machen, war, dass wir aufgrund einer Ausstellung, die wir noch w\u00e4hrend des Studiums gemacht hatten, Ausstellungsverbot bekamen. Da haben wir uns gefragt, was haben wir denn in der DDR noch f\u00fcr eine Zukunft, wenn wir nicht mal ausstellen d\u00fcrfen? Du willst ja mit deinen Aggressionen auch nach au\u00dfen. Das Medium Musik war genau richtig, um unserem Frust Luft und Platz zu verschaffen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Cornelia Schleime<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufschlussreich zu lesen sind die Beitr\u00e4ge \u00fcber die Frauen in der DDR-Subkultur &#8211; der bei aller Avantgarde &#8211; auch ein von M\u00e4nnern und der Stasi kontrollierter Raum war. Dies spricht die Erfurter Kunstaktivistin Gabriele St\u00f6tzer aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">frauen, die sich gestatten, was m\u00e4nnern ihnen innerlich und gesellschaftlich \u00e4u\u00dferlich verweigerten. das ging gegen ekelgrenzen, gegen schamgrenzen. ha\u00dfgef\u00fchle, eifersucht, verachtung, alles kam heraus und geh\u00f6rte pl\u00f6tzlich zum leben, auch zu den frauen, die sich als einzel-frau in einem notd\u00fcrftig aufrecht erhaltenen sozialgef\u00fcge flickschusternd verweigernd kastrieren mussten.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren der DDR fanden Punk und seine experimentellen Ver\u00e4stelungen in Elektronischer Musik und Avantgarde-Rock und Pop auch in dem stillen Land ihre H\u00f6rer. Wer h\u00f6rte, wollte oft aber auch mehr. <em>Magnetizdat DDR<\/em> erz\u00e4hlt, wie aus Konsumenten schnell Produzenten wurden und DDR-weit eine sich selbst verlegende Kassettent\u00e4ter-Szene entstand,ein Magnetizdat, in Ableitung von Samizdat und Tamizdat in der sowjetischen Gegenkultur. Vor der Einf\u00fchrung des Vierspurrecorders und ohne professionelles Tonstudio sind es interessante Zeitdokumente und befragbare Experimente, die gelegentlich zu <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/03\/21\/welttag-der-poesie-3\/\"><em>Bandsalat<\/em><\/a> f\u00fchrten. Ein &#8211; wenn man es so betrachten m\u00f6chte &#8211; Gegenst\u00fcck zum Festival Genialer Dilletanten, das im Berliner Tempodrom-Zelt stattfand. Hier wie dort war dabei Multimedialit\u00e4t das Gebot der Stunde. Literaten lie\u00dfen sich von Bands befeuern, Musiker entdeckten Barock- und die DaDaistische Lyrik, Super-8-Filmer und bildende K\u00fcnstler griffen zum Mikrofon, und es entstand ein Geflecht, das international renommierte Band- und Labelprojekte wie Tarwater, To Rococo Rot und Raster-Noton hervorbrachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span class=\"body\" style=\"color: #999999;\" role=\"main\">Es gab tats\u00e4chlich nichts, wor\u00fcber ich nicht mit denen gesprochen h\u00e4tte.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span class=\"body\" style=\"color: #999999;\" role=\"main\">Sascha Anderson \u00fcber die Gespr\u00e4che mit der Stasi \u00fcber seine postmodernen Theorien<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Herausgebern ist es mit viel Wohlwollen gelungen, die spannenden, obskuren, vergessenen oder bizarren Projekte, K\u00fcnstler und Verstrickungen unter real-sozialistischen Bedingungen wieder zu entdecken. Denn in der Diktatur des Proletariats ging so einiges unter dem offiziellen Radar staatlich verordneter Kulturpolitik. &#8222;Gefangene, in Grenzen frei&#8220;, wie es der Waschzettel knackig formuliert. Eine Pflicktlekt\u00fcre f\u00fcr jeden Soziologen, der sich mit dieser Zeit besch\u00e4ftigt.<i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel zum Buch erscheint die Compilation \u201e<strong>Magnetizdat DDR<\/strong>\u201c als Triple-LP auf dem eng mit Zonic verbundenen Sublabel Edition Iron Curtain Radio.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum nicht auf Tape?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Kassettent\u00e4ter<\/em><\/strong> ist der \u00dcberbegriff f\u00fcr eine Vielzahl von Ver\u00f6ffentlichungen die Ende der 1970er und vor allem in den 1980er Jahren in Deutschland erschienen sind. Gemeinsam war den Ver\u00f6ffentlichungen der Tontr\u00e4ger Kassette.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192\u00a0<\/strong>KUNO empfiehlt dar\u00fcber hinaus die Compilations &#8222;<b>Elektronische<\/b> <b>Kassettenmusik<\/b>, D\u00fcsseldorf 1982-1989&#8243;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192\u00a0<\/strong>&#8222;<strong>Magnetband<\/strong> (Experimenteller Elektronik\u200b-\u200bUnderground DDR, 1984\u200b-\u200b1989)&#8220;, die man <a href=\"https:\/\/bureaub.bandcamp.com\/album\/magnetband-experimenteller-elektronik-underground-ddr-1984-1989\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> anh\u00f6ren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192\u00a0Magnetizdat DDR<\/strong>. Magnetbanduntergrund Ost 1979\u20131990, Verbrecher-Verlag, Berlin 2023<\/p>\n<dl>\n<dt>\n<div style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/220px-Home_taping_is_killing_music1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"220px-Home_taping_is_killing_music\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/220px-Home_taping_is_killing_music1.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"164\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Home Taping Is Killing Music war eine Kampagne der British Phonographic Industry. Der Slogan war meist als Aufkleber auf Plattencovern zu finden.<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO hat ein Faible f\u00fcr Trash. Dem Begriff <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\"><em>Trash<\/em><\/a> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert.<\/p>\n<dl>\n<dt>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Laut Deutschlandfunk sind Tapes \u201eHipper als Vinyl\u201c. Herr Nipp erhebt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/10\/04\/schallplattenspieler\/\">Einspruch<\/a>, 1986 wurden zum ersten Mal mehr CDs als Schallplatten gekauft. Nun hat Vinyl die CD wieder \u00fcberholt. Die Redaktion l\u00e4\u00dft nach diesem Pro auch ein Contra <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/12\/10\/press-play-25-jahre-literaturclips\/\">zu Wort kommen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie zum Kassettenuntergrund auch den einf\u00fchrenden <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40989\">Essay<\/a> vom 31. Mai 1989 aus dem KUNO-Online-Archiv.<\/p>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<\/dt>\n<\/dl>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Redaktion hat sich schon immer f\u00fcr Pop interessiert, gerade dort wo er sich zu Trash vulgarisiert. Einer Medientheorie zufolge verschwinden Medien nicht, die Palette des Ausdrucks verbreitet sich lediglich. Kassettenrekorder sind eine spezielle Form von Audiorekordern, bei denen die&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":100697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,3874,3869,3881,1440,3882,3886,3891,3867,2753,3870,2094,3871,4003,3878,3872,2095,3876,1152,3877,3890,3889,3865,2906,3879,1334,36,1289,3866,1151,3864,3885,2755,3883,3888,4004,35,3880,2754,3884,3892],"class_list":["post-44970","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-annett-groeschner","tag-arnim-bautz","tag-bernd-jestram","tag-bert-papenfus","tag-bo-kondren","tag-carsten-nicolai","tag-christoph-tannert","tag-claus-loeser","tag-cornelia-schleime","tag-das-freie-orchester","tag-dennis-dycks","tag-die-arroganten-sorben","tag-dieter-otze-ehrlich","tag-dimitri-hegemann","tag-else-gabriel","tag-felix-moeser","tag-flake","tag-frank-michaelis","tag-frigitte-hodenhorst-mundschenk","tag-gabriele-stoetzer","tag-gundula-schulze-eldowy","tag-heinz-havemeister","tag-henryk-gericke","tag-herr-blum","tag-herr-nipp","tag-ioona-rauschan","tag-kai-monnich","tag-leonhard-lorek","tag-marion-haberstroh","tag-michael-barthel","tag-neu-rot","tag-ralf-kerbach","tag-ronald-lippok","tag-rosa-extra","tag-sascha-anderson","tag-tom-tager","tag-uta-huenniger","tag-wolfgang-grossmann","tag-yana-milev","tag-zwitschermaschine"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44970"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105678,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44970\/revisions\/105678"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100697"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}