{"id":44625,"date":"2019-05-31T00:01:01","date_gmt":"2019-05-30T22:01:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44625"},"modified":"2019-05-30T22:58:33","modified_gmt":"2019-05-30T20:58:33","slug":"die-befremdlichkeit-gegenlaeufiger-zeitstroemungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/05\/31\/die-befremdlichkeit-gegenlaeufiger-zeitstroemungen\/","title":{"rendered":"Die Befremdlichkeit gegenl\u00e4ufiger Zeitstr\u00f6mungen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeichen stehen auf Aufbruch. Ein Aufbruch in neue Zeiten. Auch wenn es reichlich Stimmen gibt, die vor Missbrauch und Vereinnahmung, vor Verlust jeglicher Privatheit und informationellen Selbstbestimmung, vor totaler \u00dcberwachung, Majority Reports, der Datensammelwut staatlicher Institutionen und GAFA \u2013 Google, Apple, Facebook und Amazon \u2013 warnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir befinden uns heute mitten in der vierten industriellen Revolution. Die Digitale Transformation erfasst alle Bereiche der Wirtschaft. Big Data, immense Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen, werden gesammelt, zu Smart Data verkn\u00fcpft und verarbeitet. Smart Services entstehen. Ebenso smarte Fabriken, in denen Produkte ihre Herstellung weitgehend selbst steuern. Mit dem Verbraucher kommunizieren. Und detaillierte Herstellungsnachweise einschlie\u00dflich vollst\u00e4ndiger Umweltbilanz liefern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Bereichen herrscht eine euphorische Begeisterung f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten, die sich uns dabei er\u00f6ffnen. Die Digitalisierung wird unseren Lebensalltag, unsere Gesellschaft, unsere Arbeits-, Denk- und Verhaltensstrukturen unweigerlich und radikal ver\u00e4ndern. Angesichts dieser verwirrend schnellen Entwicklung, die einen fast atemlos macht und best\u00e4ndig das Gef\u00fchl vermittelt, zu sp\u00e4t zu kommen, wei\u00df zur Zeit noch niemand so recht, wie es ausgehen wird: \u201e<em>Sch\u00f6ne neue Welt<\/em>\u201c oder sch\u00f6ne neue Welt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der digitale Hype besitzt ein geradezu massensuggestives Potenzial. Dabei greift vielerorts eine unreflektierte, unkritische Begeisterung f\u00fcr das jeweils Neue und N\u00e4chste um sich, die bei einigen J\u00fcngern des Silicon Valley fast schon esoterische Z\u00fcge einer zukunftsh\u00f6rigen Sekte annimmt, bestimmt von den Hohepriestern des digitalen Zeitalters. Umgekehrt l\u00e4sst sie das jeweils Letzte oftmals als das ewig Gestrige erscheinen. Das Vergangene ist vergessen, was allein z\u00e4hlt, ist das Kommende. Das weckt ungute Erinnerungen an das \u201e<em>Futuristische Manifest<\/em>\u201c \u2013 der K\u00fcnstler und sp\u00e4tere faschistische Politiker Filippo Marinetti proklamierte 1909 darin seinen unersch\u00fctterlichen Glauben an das Morgen, g\u00e4nzlich reduziert auf den technologischen Fortschritt und seine grenzenlosen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein solcher Glaube ist blind gegen\u00fcber allem anderen, v\u00f6llig immun gegen kritische Stimmen. Er schwei\u00dft die Gl\u00e4ubigen fest zusammen, l\u00e4sst im Digital Valley eine weltweite Gemeinschaft entstehen, die ihre eigenen Rituale, Symbole, Kulte, Mythen erschafft. \u201e<em>Der ganze soziale K\u00f6rper wird von einer einzigen Bewegung belebt.<\/em>\u201c So der Anthropologe Marcel Mauss. Und am Ende \u201e<em>gibt (es) keine Individuen mehr<\/em>.\u201c Nur noch eine Masse, die ihre \u201e<em>mythisch-magischen Weltbilder<\/em>\u201c (Ren\u00e8 Freund) als Wirklichkeit erlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist die eine Seite. Auf der anderen stellt man derzeit mit einigem Befremden eine ebenso weltumspannende gegenl\u00e4ufige Bewegung fest. Sie zeigt sich nicht allein in einer blo\u00df r\u00fcckst\u00e4ndigen Haltung, sie zeigt sich in einer explizit r\u00fcckw\u00e4rts orientierten Haltung. Eine, die uns in allen Bereichen, auf allen Ebenen, koste es, was es wolle, in die ehedem guten, alten Zeiten zur\u00fcckkatapultieren will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sind, zum Beispiel, die expansiven Kr\u00e4fte des erzkonservativen, aggressiv-missionarisch agierenden Wahhabismus, einer urspr\u00fcnglich sektiererischen Richtung des Islam, der seit dem 18. Jahrhundert eine unheilvolle, blutsbr\u00fcderische Liaison mit der Familie der Saud eingegangen ist. Die, vom Westen diplomatisch und milit\u00e4risch nach allen Regeln der Kunst gef\u00f6rdert, ihrerseits diese archaisch anmutende Form des Islam nach allen Regeln der Kunst f\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derart r\u00fcckw\u00e4rts gewandte Auspr\u00e4gungen von nach Deutungshoheit strebenden Glaubensrichtungen lassen sich strukturell auch anderenorts feststellen. So zeigt der Religionswissenschaftler F. W. Graf, dass sich dergleichen in den zahlreichen, nicht minder aggressiv expandierenden Christent\u00fcmern abspielt. Und das durchaus nicht im Verborgenen, Kleinen, Randst\u00e4ndigen. Sondern im Weltma\u00dfstab, dennoch von uns kaum zur Kenntnis genommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sind die asketischen Pfingstchristen, die besonders in Brasilien und Kolumbien, aber auch in Afrika mit ihrer protestantisch-kapitalistischen Ethik erfolgreich missionieren und unter massivem Einfluss konservativer religi\u00f6ser Gruppen aus den USA stehen. Oder die nicht minder vom Heiligen Geist beseelten Evangelikalen, die in Deutschland zumindest schon einmal eine Familienministerin gestellt haben. Die Evangelicos in Nordamerika. Die kreationistische Internationale, die der Evolutionsbiologie ein \u201aIntelligent Design\u2019, kurz ID genanntes, allein von Gott inspiriertes Konzept entgegenh\u00e4lt und hier sich dabei in trauter Eintracht mit der vom, zunehmend islamisch gepr\u00e4gten, t\u00fcrkischen Staat verordneten Auffassung befindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch ist die zunehmende Kriminalisierung der Homosexualit\u00e4t nicht allein ein russisches Ph\u00e4nomen. Oder ein radikalislamisches. Es steht auch f\u00fcr die Weltanschauung der Pfingstchristler, so des ausgewiesenen Holocaust-Leugners Scott Lively, Pr\u00e4sident der &#8222;Abiding Truth Ministries&#8220; in Kalifornien. Seit 2009 ist er, so hie\u00df es bereits 2013 in einem Beitrag des Deutschlandfunks, \u201e<em>aktiv an der ugandischen Kampagne gegen Schwule und Lesben beteiligt, greift in die Gesetzgebung ein und will die Todesstrafe f\u00fcr Homosexuelle verankern\u201c<\/em>. Und weiter: \u201e<em>In Uganda, Kenia und anderen L\u00e4ndern f\u00fcrchten Homosexuelle mittlerweile um ihr Leben, etliche wurden bereits ermordet\u201c<\/em>. \u2028(http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/beseelt-vom-heiligen-geist.724.de.html?dram:article_id=246998)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man, im Bewusstsein dieses bedrohlichen Szenarios, den aktuellen Artikel zweier Wissenschaftler der Stanford-University, Yilun Wang und Michal Kosinski, im Journal of Personality and Social Psychology der American Psychological Association liest, wird aus dem mulmigen Gef\u00fchl ein geradezu panisches \u2013 ihnen ist es gelungen, einen Algorithmus f\u00fcr ein Gesichtserkennungsprogramm zu entwickeln, das mit einer erschreckenden Pr\u00e4zision in der Lage ist, die sexuelle Orientierung der betreffenden Person zu bestimmen: <em>\u201eGiven a single facial image, a classifier could correctly distinguish between gay and heterosexual men in 81% of cases , and in 71% of cases for woman.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(https:\/\/osf.io\/zn79k\/)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was, wenn dieses Programm in die H\u00e4nde iranischer, saudi-arabischer oder russischer Strafverfolgungsbeh\u00f6rden kommt? Sie werden frohlocken. Und an jedem Checkpoint Gesichtschecks vornehmen, aussortieren und deportieren. Vielleicht gibt\u2019s ja sp\u00e4ter auch noch handliche Trageversionen solcher Scanner. Die k\u00f6nnten dann mobile Einheiten privater Sicherheitsunternehmen mit sich f\u00fchren. Und das N\u00f6tige auf der Stra\u00dfe gleich an Ort und Stelle erledigen. Mit oder ohne der license to kill.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verst\u00f6rende Verh\u00e4ltnisse und Entwicklungen allenthalben. Das wahhabitische Islamverst\u00e4ndnis der IS und Al-Kaida stellt weltweit eine t\u00f6dliche Bedrohung dar. Aber auch das ethische Verst\u00e4ndnis mancher Christent\u00fcmer. Selbst das Judentum ist vor solchen Ausw\u00fcchsen nicht gefeit. Hier sind es radikalreligi\u00f6se, ultraorthodoxe Gruppierungen, die Charedim, die einen ebenso absoluten Geltungsanspruch erheben und entsprechende Deutungshoheit selbst in Fragen des t\u00e4glichen Lebens beanspruchen wie ihre strukturellen Vettern auf islamistischer oder christlicher Seite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als w\u00e4re das nicht schon genug der R\u00fcckschrittlichkeit, finden wir sie derzeit weltweit nicht nur im religi\u00f6sen, sondern vermehrt auch im politischen Kontext. Die T\u00fcrkei steht vor der R\u00fcckkehr zu einem streng islamisch orientierten, osmanischen Despotismus, der krakengleich selbst bis nach Deutschland \u00fcbergreift. Die herrschende Regierung in Polen sehnt sich einen erzkatholisch aufgestellten Nationalstaat ethnisch reiner Pr\u00e4gung herbei. Russland feiert sich selbst betont martialisch in einem heroisch-patriotisch aufgeladenen Erinnerungskult. Ungarn wird sukzessive orbanisiert. Und auf den Philippinen regiert mit Roberto Duterte ein Pr\u00e4sident, der ganz ungeniert mit Todesschwadronen kokettiert, die tats\u00e4chliche und vermeintliche Drogendealer und -konsumenten ohne l\u00e4stige und langwierige Gerichtsverfahren nach Gutd\u00fcnken exekutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anh\u00e4nger der AfD \u201e<em>nehmen eine \u00fcberlieferte Lebensweise in Anspruch<\/em>\u201c, so Karen Kr\u00fcger in einem Beitrag f\u00fcr die F.A.S. \u201e<em>Genauso machen es radikale Islamisten, gegen die ja die AfD nach eigenem Bekunden zu Feld ziehen will<\/em>.\u201c Reaktion\u00e4re, nationalistische Bewegungen allenthalben in Europa, die sich von der EU wegbewegen hin zu einer ausgepr\u00e4gt kleinb\u00fcrgerlichen Nationalstaatlichkeit. Chauvinistische Reflexe und patriotische Parolen wohin man schaut. Und selbst das Tabu der Unantastbarkeit der Grenzen ist heute obsolet. Was Putin im Gro\u00dfen mit der Krim-Annexion vorexerzierte, beeilte sich der Hofer Norbert, charismatischer Kopf der FP\u00d6, im Kleinen nachzukl\u00e4ffen, als er einer Wiedervereinigung Tirols das Wort redete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eugene Joseph Dionne, Kolumnist der renommierten \u201aWashington Post\u2019, konstatierte in seinem Buch \u201e<em>Why The Right Went Wrong<\/em>\u201c, dass die Tea Party ein Seniorenclub sei, der eine R\u00fcckkehr zu den gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Zust\u00e4nden der 50er herbeisehnt. Wo alles noch seine Ordnung hatte. Wo jeder wusste, wo seine Stellung innerhalb der Gesellschaft war. Wo \u201awei\u00df\u2019 oben und \u201aschwarz\u2019 unten war. Wo \u201ahetero\u2019 gut und \u201ahomo\u2019 schlecht war. Wo America first und der Rest der Welt second war. Wen wundert\u2019s da noch, dass Donald Trump erst die Grand Old Party im Sturm eroberte, dann God\u2019s Own Country folgen lassen will und morgen am liebsten die ganze Welt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle, so verschieden sie auch sein m\u00f6gen, eint der Gedanke, den Karen Kr\u00fcger f\u00fcr AfD und Islamisten gleicherma\u00dfen konstatierte: Sie glauben, \u201e<em>dass es R\u00fcckw\u00e4rtsgewandtheit braucht, um vorw\u00e4rtszugehen<\/em>\u201c. Ihr Idealbild ist der Einzelne, der in der Masse, im sozialen K\u00f6rper aufgeht. Ein kollektiver Akt der Selbstaufgabe, den der Anthropologe Marcel Mauss bereits 1903 beschrieben hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wir sind das Volk<\/em>\u201c. Dieses v\u00f6lkische Mantra der Deutscht\u00fcmler ist so gesehen, wie das \u201e<em>America first<\/em>\u201c eines Donald Trump, nichts anderes als ein R\u00fcckgriff auf stammesgeschichtliche Riten, der \u201e<em>das Gew\u00fcnschte heraufbeschw\u00f6ren, statuieren oder befehlen<\/em>\u201c soll. Der Ethnologe Bronislaw Malinowski sah darin einen der Urspr\u00fcnge der Magie. Die Auserw\u00e4hlten werden in einem quasi okkulten Akt Teil einer Solidargemeinschaft \u2013 und alle anderen werden demonstrativ ausgrenzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit geht ein befriedigendes Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit und Orientierung in orientierungsloser Zeit einher. Es immunisiert zuverl\u00e4ssig gegen alle rationalen Argumente. So wird eine objektiv irreale Bedrohung subjektiv als reale Bedrohung empfunden, die subjektive Wahrnehmung wird zur objektiven Realit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Momentum des Magischen liegt eine nicht minder befremdliche Schnittmenge dieser so befremdlich gegenl\u00e4ufigen Zeitstr\u00f6mungen, der Fortschrittsgl\u00e4ubigkeit und der \u201e<em>Revolution des bewussten R\u00fcckschritts<\/em>\u201c (Ren\u00e8 Freund). Der Sehnsucht nach einer klaren Ordnung, die eines eigenen Standpunktes nicht mehr bedarf. Nur eines Idols. Abgotts. F\u00fchrers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier Big Data, da Big Daddy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Essays<\/strong> von Stefan Oehm, KUNO 2019<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44273&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/KUNO-e1505588144923.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\"><\/a>Die <i>Essays <\/i>von Stefan Oehm auf KUNO kann man als eine Reihe von Versuchsanordnungen betrachten, sie sind undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen. Er betrachtet diese Art des Textens als Medium und Movens der Reflektion in einer Zeit, die einem bekannten Diktum zufolge ohne verbindliche Meta-Erz\u00e4hlungen auskommt. Der Essay ist ein Forum des Denkens nach der gro\u00dfen Theorie und schon gar nach den gro\u00dfen Ideologien und Antagonismen, die das letzte Jahrhundert beherrscht haben. Auf die offene Form, die der Essayist bespielen muss, damit dieser immer wieder neu entstehende \u201eintegrale Prozesscharakter von Denken und Schreiben\u201c auf der \u201eB\u00fchne der Schrift\u201c in Gang gesetzt werden kann, verweist der Literaturwissenschaftler Christian Sch\u00e4rf. Im Essay geht die abstrakte Reflexion mit der einnehmenden Anekdote einher, er spricht von Gef\u00fchlen ebenso wie von Fakten, er ist erhellend und zugleich erhebend. Daher verleihen wir Stefan Oehm den KUNO-Essaypreis 2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeichen stehen auf Aufbruch. Ein Aufbruch in neue Zeiten. 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