{"id":44623,"date":"2008-02-01T00:10:01","date_gmt":"2008-01-31T23:10:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44623"},"modified":"2021-09-12T12:05:48","modified_gmt":"2021-09-12T10:05:48","slug":"vom-blockwart-zum-blogwart","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/02\/01\/vom-blockwart-zum-blogwart\/","title":{"rendered":"Vom Blockwart zum Blogwart"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <em>Blockwart<\/em> der NSDAP. Laut Wikipedia war er zust\u00e4ndig \u201e<em>f\u00fcr 40 bis 60 Haushalte (&#8230;) mit durchschnittlich rund 170 Personen<\/em>\u201c. Er hatte seine \u201e<em>arische Abstammung bis zum Jahre 1800 nachzuweisen<\/em>\u201c und \u201e<em>war zu vorbildlichem Verhalten auch im Privatleben angehalten&#8220;. <\/em>Seinen Aufgabenbereich beschrieb das Hauptschulungsamt der NSDAP wie folgt: <em>\u201eDer Hoheitstr\u00e4ger muss sich um alles k\u00fcmmern. Er muss alles erfahren. Er muss sich \u00fcberall einschalten.\u201c<\/em> \u00a0Dazu geh\u00f6rte insbesondere, dass er in seinem unmittelbaren Umfeld f\u00fcr die unbedingte und kompromisslose Durchsetzung der nationalsozialistischen Rassenpolitik verantwortlich zeichnete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hatte er unverz\u00fcglich \u201e<em>Judenfreunde<\/em>\u201c, also Volkssch\u00e4dlinge der \u00fcbelsten Sorte, zu melden, er listete j\u00fcdischen Besitz und j\u00fcdische Wohnungen auf und achtete mit heiligem Eifer darauf, dass alle Vorschriften, die f\u00fcr die j\u00fcdischen Untermenschen galten, von diesen auch aufs Genaueste befolgt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine zentrale Bedeutung hatte der Blockwart zudem bei der politischen \u00dcberwachung vor Ort. Ihm oblag ein wesentlicher Teil der politischen Beurteilung der in den ihm anvertrauten vier bis acht Blocks lebenden Personen. Auch \u201e<em>f\u00fchrte er eine normierte Haushaltskartei, notierte Unmuts\u00e4u\u00dferungen und das Verhalten bei Beflaggung, gab Leumundszeugnisse ab und war allgegenw\u00e4rtiger Ansprechpartner f\u00fcr Denunziationen<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Blockwart \u2013 \u201e<em>ein allgegenw\u00e4rtiges Instrument der \u00dcberwachung<\/em>\u201c. Von einer solch beh\u00f6rdlich offiziell eingesetzten und quasi in staatstragender Funktion agierenden Truppe arischer \u201e<em>Treppenterrier<\/em>\u201c sind wir Lichtjahre entfernt. Aber in unserem kleinen digitalen Dorf dr\u00e4ut, raunt und rumort es gewaltig. Auch wenn der Strom der Fl\u00fcchtlinge derzeit etwas abgeebbt ist und die Berichterstattung \u00fcber sie nicht die Schlagzeilen beherrscht\u2013 die Stimmungslage ist negativer denn je. Das christliche Abendland und mit ihm die christlichen Werte sind, so hie\u00df es schon 2016 in einschl\u00e4gigen Blogs und Foren, in akuter Gefahr. Von einer \u201e<em>V\u00f6lkerwanderung nach Europa<\/em>\u201c und \u201e<em>Fl\u00fcchtlingsinvasion<\/em>\u201c, von einem \u201e<em>muslimischen Migrationstsunami<\/em>\u201c war da die Rede.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die B\u00fcrger umtreibt die Sorge, ob denn \u201e<em>die Rettung von Menschen aus einem Kulturraum, der uns Christen und Mitteleurop\u00e4er traditionell verachtet oder gar hasst<\/em>\u201c, wirklich zu verantworten ist. Der clash of culture bringt uns nur Unfrieden, Gewalt und Kosten. Sind denn nach dem islamischen Frauenbild die sommerlich leicht gekleideten deutschen Frauen nicht Freiwild, an dem sich die maghrebinischen Grapscher nach Gutd\u00fcnken bedienen k\u00f6nnen? Sind unsere Kinder vor den levantinischen \u00d6laugen noch sicher? Und \u00fcberhaupt: Was ist mit unserer Lebensqualit\u00e4t?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sorgen dieser B\u00fcrger sollen weder klein noch soll alles sch\u00f6n geredet werden. Wir d\u00fcrfen nicht die Augen vor tats\u00e4chlich erfolgten \u00dcbergriffen, vor Diebst\u00e4hlen, Missbrauch oder dem m\u00f6glichen Einsickern islamistischer Terroristen verschlie\u00dfen. Aber das muss in aller N\u00fcchternheit und Faktentreue geschehen. Stattdessen werden wieder einmal archaische Ur\u00e4ngste vor dem Anderen, Unbekannten bedient, wird an niedere Instinkte appelliert, die das Fremde nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung empfinden. Alle, die nicht zum <em>Wir <\/em>gez\u00e4hlt werden, geraten unter Generalverdacht. Da werden alte v\u00f6lkische Denkmuster an die Oberfl\u00e4che gesp\u00fclt, wo Menschen nicht nur sprachlich, sondern auch wortw\u00f6rtlich ausgegrenzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00f6chste Vorsicht ist geboten. Zentrale christliche Werte werden ausgeh\u00f6hlt, deutschnational aufgeladen, demagogisch umgewidmet. Aus der objektiven Faktenlage ergibt sich keine hinreichende Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum subjektiv eine Gefahrenlage vorliegt. Die vermeintliche \u00dcberfremdung dient als Drohkulisse, bei der das imposante B\u00fchnenbild einer Gefahr f\u00fcr die abendl\u00e4ndische Kultur gerade gro\u00df genug ist, um darin die als real empfundene und damit f\u00fcr den \u201abesorgten\u2019 B\u00fcrger real existierende Angst zu betten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese als unmittelbar und ganz pers\u00f6nlich empfundene Bedrohung jedes Einzelnen erf\u00e4hrt hier seine irrationale \u00dcberh\u00f6hung. \u00dcbersteigerung. Mystifizierung. Rationale Argumente ziehen nicht mehr. Darauf wies der SWR-Intendant Peter Boudgoust bereits Anfang 2016 in einem Interview hin: <em>&#8222;Menschen mit einer vorgefassten Meinung lassen sich fast nie von gegenteiligen Informationen \u00fcberzeugen. Fakten dringen nicht mehr zu ihnen durch \u2013 und sie interessieren viele Menschen auch nicht mehr.&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Muslim von heute ist der Jud\u2019 von morgen. Das lehrt uns die Geschichte. Die Kennzeichnung des Fremden ist eine Variable. Je nach Gemengelage wird sie mit der Gruppierung besetzt, die gerade opportun ist. Waren es gestern die \u201a<em>Judenfreunde\u2019<\/em>, sind es morgen die Verfasser von Zeilen wie diesen, diese Gutmenschen, Nestbeschmutzer, Vaterlandsverr\u00e4ter, die dann, wenn man schon mal dabei ist, flugs mit in Sippenhaft genommen werden.\u2028\u2028Es ist wieder die Zeit der Predigten simplifizierender Gegens\u00e4tze. So schafft man sich seine kleine heile Welt, seine Ordnung in unordentlichen Zeiten. Da wei\u00df man, was man hat. Und woran man ist. Man bewegt sich zielsicher nur in solchen Kreisen, die die eigene, vorgefasste Meinung best\u00e4tigen \u2013 und mit jeder dieser Best\u00e4tigungen w\u00e4chst der Glaube an die unersch\u00fctterliche Wucht der eigenen Meinung: Die eigene Wahrheit als die einzige Wahrheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In solchen Momenten sp\u00fcrt man sie fast schon k\u00f6rperlich wieder wirken, diese schlichten Denk- und Entscheidungsstrukturen. Gut vs. b\u00f6se. Wahrheit vs. L\u00fcge. Recht vs. Unrecht. Positiv vs. negativ. Wir vs. ihr. Ein bemerkenswert gegenl\u00e4ufiges, r\u00fcckw\u00e4rtsgewandtes Ph\u00e4nomen im Zeitalter der digitalen Revolution \u00fcbrigens, welches v\u00f6lkische Ideologien strukturell aufs Sch\u00f6nste mit dem salafistischen Doktrin\u00e4rislam ebenso verbindet wie mit der kreationistischen Internationalen, den Pfingstlern oder Evangelicos in Nordamerika, letztere allesamt doktrin\u00e4r fundamentalistische Christent\u00fcmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schl\u00fcssige Gegenargumente werden von Anh\u00e4ngern dieser konsequent hierarchisch und antiindividualistisch ausgerichteten Str\u00f6mungen zun\u00e4chst als Beweis v\u00f6lliger Naivit\u00e4t und Verblendung der \u201aAnderen\u2019, sp\u00e4ter dann als pers\u00f6nliche Beleidigungen und, zu unguter Letzt, als Bedrohung empfunden \u2013 f\u00fcr Glauben, Volk, Ethnie, Zukunft, Vater- und Abendland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da, wo ich mich subjektiv bedroht f\u00fchle, drohe ich zum Opfer zu werden. Dem muss ich vorgreifen. Und in einem Akt vorauseilender Notwehr f\u00fcr Ordnung sorgen.\u00a0 Ein geradezu klassischer Argumentationsstereotyp: Ich vermute, dass ich geschlagen werde. Also schlage ich zuerst. Wobei v\u00f6llig unerheblich ist, ob der andere mich tats\u00e4chlich h\u00e4tte schlagen wollen. Hier ist das Opfer der eigentliche T\u00e4ter, der T\u00e4ter das wahre Opfer. Und alle Folgen haben die als die eigentlichen T\u00e4ter entlarvten vermeintlichen Opfer zu verantworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Groucho Marx hat dieses an Paranoia grenzende Ph\u00e4nomen einmal in all seiner grotesken Absurdit\u00e4t persifliert: In der bitterb\u00f6sen Satire \u201e<em>Duck Soap<\/em>\u201c (dt. \u201a<em>Die<\/em> <em>Marx Brothers im Krieg<\/em>\u2019, 1933) verk\u00f6rpert er Rufus T. Firefly, den verr\u00fcckten Diktator des Zwergstaates Freedonia, der dem Botschafter des Nachbarlandes nur deshalb eine schallende Ohrfeige verpasst, weil er sich geradezu besessen in den Gedanken hineinsteigert, dass dieser boshafte Botschafter die Unversch\u00e4mtheit besitzen wird, ihm beim diplomatischen Empfang den Handschlag zu verweigern, um ihn so vor allen Anwesenden l\u00e4cherlich zu machen \u2013 und damit einen Krieg ausl\u00f6st.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wenn die Menschen Situationen als wirklich definieren, sind sie in ihren Konsequenzen wirklich.\u201c <\/em>Dieses Ph\u00e4nomen haben die beiden amerikanischen Soziologen Dorothy Thomas und William Thomas 1928 beschrieben: Sehe ich in jemandem eine Bedrohung, <em>ist<\/em> er f\u00fcr mich eine Bedrohung. Subjektive Wahrnehmung und objektive Realit\u00e4t fallen auseinander. Ich reagiere auf etwas, was nicht der Fall ist. Und provoziere so die Konsequenzen, die ich prophezeit habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So etwas in der Art steht uns auch heute wieder bevor. Diverse Selbsthilfegruppen besorgter Deutscher, alles gute und ehrenwerte B\u00fcrger, patrouillierten 2016 durch zahlreiche Stra\u00dfen. Gerne in der N\u00e4he von Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften, besonders im wilden Osten. Immer auf der Suche nach marodierenden muselmanischen Horden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der digitalen Nachbarschaft geschieht dies mittlerweile. Dort, wo der <em>Blockwart<\/em> zum <em>Blogwart<\/em> wird, sehen es einige als ihre ureigenste, heilige Aufgabe an, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die Augen aufzuhalten. Aufzulisten. Zu \u00fcberwachen. Zu protokollieren. \u201e<em>Unzensiert<\/em>\u201c zu melden, was sich fremdl\u00e4ndische Gestalten in diesem unseren Land so alles herausnehmen. Und diese Vorf\u00e4lle sodann<em>,<\/em> \u201e<em>ob Masseneinwanderung, Deutschlands t\u00e4gliche \u201aEinzelf\u00e4lle\u2019 und weitere \u201aKulturelle Bereicherungen\u2019<\/em> \u201c f\u00fcr alle gut sichtbar ins Netz zu stellen (so der \u201a<a href=\"http:\/\/fredalanmedforth.blogspot.de\/\">Jihad Watch Deutschland<\/a>\u2019\u00a0 )<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Blogwart, \u201e<em>ein allgegenw\u00e4rtiges Instrument der \u00dcberwachung<\/em>\u201c. Aber Obacht \u2013 nicht, dass sich jetzt alle, die diesem Befund im Wesentlichen zustimmen, in Sicherheit w\u00e4hnen: Der Archetypus dieses guten Deutschen ist der <em>Jedermann<\/em>. Der steckt in jedem von uns. Also auch in Ihnen. Und in mir.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Essays<\/strong> von Stefan Oehm<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44273&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/KUNO-e1505588144923.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a>Die <i>Essays <\/i>von Stefan Oehm auf KUNO kann man als eine Reihe von Versuchsanordnungen betrachten, sie sind undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen. Er betrachtet diese Art des Textens als Medium und Movens der Reflektion in einer Zeit, die einem bekannten Diktum zufolge ohne verbindliche Meta-Erz\u00e4hlungen auskommt. Der Essay ist ein Forum des Denkens nach der gro\u00dfen Theorie und schon gar nach den gro\u00dfen Ideologien und Antagonismen, die das letzte Jahrhundert beherrscht haben. Auf die offene Form, die der Essayist bespielen muss, damit dieser immer wieder neu entstehende \u201eintegrale Prozesscharakter von Denken und Schreiben\u201c auf der \u201eB\u00fchne der Schrift\u201c in Gang gesetzt werden kann, verweist der Literaturwissenschaftler Christian Sch\u00e4rf. Im Essay geht die abstrakte Reflexion mit der einnehmenden Anekdote einher, er spricht von Gef\u00fchlen ebenso wie von Fakten, er ist erhellend und zugleich erhebend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Blockwart der NSDAP. Laut Wikipedia war er zust\u00e4ndig \u201ef\u00fcr 40 bis 60 Haushalte (&#8230;) mit durchschnittlich rund 170 Personen\u201c. Er hatte seine \u201earische Abstammung bis zum Jahre 1800 nachzuweisen\u201c und \u201ewar zu vorbildlichem Verhalten auch im Privatleben angehalten&#8220;.&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/02\/01\/vom-blockwart-zum-blogwart\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":53665,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2074],"class_list":["post-44623","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-stefan-oehm"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44623\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}