{"id":44285,"date":"2018-10-02T00:01:10","date_gmt":"2018-10-01T22:01:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44285"},"modified":"2019-01-16T11:55:46","modified_gmt":"2019-01-16T10:55:46","slug":"mythos-paradies","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/10\/02\/mythos-paradies\/","title":{"rendered":"Mythos Paradies"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Den S\u00fcndenfall beim Wort genommen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Anfang klang vielversprechend (1. Mose 1): Gott schuf Himmel und Erde, indem er der Welt sein Wort gab und mit ihm Licht ins Dunkel brachte. Sodann schuf Gott mit Eden, sumerisch \u201a<em>edin\u2019<\/em>, <em>\u00d6dnis, Steppe<\/em>, eine Oase der Ruhe. Einen Garten, umz\u00e4unten Bereich, ein Gehege, awestisch <em>\u201apairida\u0113za<\/em>\u2019. Und darin den Menschen sich selbst zum Ebenbild \u2013 als Mann <em>und<\/em> Frau. Zwei, die eins sind: Mensch. Im Ursprung wie in ihrem g\u00f6ttlichen Auftrag gleichrangig: Macht <em>euch<\/em> die Welt untertan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In <em>\u201eeiner anderen Erz\u00e4hlung von der Sch\u00f6pfung\u201c<\/em>, 1. Mose 2, stellt sich aber sogleich die Glaubensfrage, wird uns dort doch Widerspr\u00fcchliches mitgeteilt: Der Mensch ist nunmehr <em>nicht<\/em> mehr zwei, Mann und Frau. Er ist jetzt einer: Mann. Ihm erteilt Gott das Wort. Und allein der Mann ist es, der den Tieren Namen gibt und von dessen Fleisch die M\u00e4nnin, die Belebte, \u201a<em>hawwah\u2019<\/em>, <em>\u201aeva\u2019,<\/em> genommen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Episode bezeichnet das Ende der Gleichrangigkeit, kaum dass sie begonnen hat, und gleichzeitig den Beginn des Anspruchs der Herrschaft des Mannes \u00fcber die Frau. Sie hat zuk\u00fcnftig ihr Leben als dessen dienstbare Gehilfin zu fristen, w\u00e4hrend der Mann von nun an das gro\u00dfe Wort f\u00fchrt. Zu seinem Leidwesen hat sein Wort jedoch nicht das Gewicht des Wort Gottes: Gott <em>erschafft<\/em> mit dem Wort und der Rede, ja: Er <em>ist<\/em> das Wort, der Logos (Joh. 1,1-3). Der Mensch\/Mann hingegen vermag mit dem Wort nicht zu erschaffen \u2013 er <em>benennt<\/em> die Dinge nur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Name des Mannes leitet sich aus dem her, woraus Gott ihn formte: dem Ackerboden, hebr\u00e4isch \u201a<em>adamah\u2019<\/em>. Damit wurde sprachlich das vorweg genommen, was Aufgabe des Menschen wurde: den Boden zu bestellen und zu bewahren. Eine Aufgabe, die sp\u00e4ter sein Schicksal werden sollte. Im Auszug aus dem Paradies wurde der Subtext seines Namens geschrieben, musste <em>adam<\/em> doch nun im Schwei\u00dfe seines Angesichts eben jenen verfluchten <em>adamah<\/em> m\u00fchsam beackern, der ihm seinen Namen gab (von Eva ist da schon gar nicht mehr die Rede).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber mitten in diese Oase pflanzte Gott nun, neben dem Baum des Lebens, eine Versuchung, die nach Normverletzung geradezu schrie. Einen Baum, von dessen Fr\u00fcchten der Mensch keinesfalls kosten durfte: den Baum der Erkenntnis von Gut und B\u00f6se. Warum tat Gott das? H\u00e4tte er den Menschen von Anfang an <em>ganz<\/em> nach seinem Bilde erschaffen, also als fertiges, reines und wahrhaft gottgleiches, jeder weltlichen Versuchung souver\u00e4n widerstehendes Gesch\u00f6pf, w\u00e4re der Mensch nicht Gefahr gelaufen, das zu tun, was Menschen nun mal tun, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet: Sie halten sich <em>nicht<\/em> an die Regeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201e<em>Die Menschen in jenem Garten bekommen alles f\u00fcr ihr Leben Erforderliche zur Verf\u00fcgung gestellt; sie m\u00fcssen sich ihren Lebensraum nicht selbst erobern (&#8230;) Allerdings fordert der gesch\u00fctzte Raum die Anerkennung zun\u00e4chst ungefragt geltender Normen<\/em>\u201c, so der Alttestamentler J\u00fcrgen Ebach in seiner Schrift \u201e<em>Dialektik der Aufkl\u00e4rung<\/em>\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gelegenheit macht Diebe, sagt der Volksmund. Kaum anzunehmen, dass Gott (Allah, Adonai, Elohim, Jahwe oder wie immer ihn auch die Monotheisten dieser Welt genannt haben) dies in seiner unendlichen Weisheit nicht gewusst haben sollte. So aber schuf er ein M\u00e4ngelwesen, bei dem er von vornherein mit eben dem rechnen musste, was schlie\u00dflich auch eintrat: dass es seine Gebote missachtet. Self-fullfilling prophecy auf allerh\u00f6chster Ebene.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie allzu menschlich dann doch Gottes Reaktion auf die Missachtung seines obersten Gebotes war: Statt sich einsichtig an die eigene Nase zu fassen, weil niemand anderes als er selbst es war, der diesen schwachen Menschen erschuf, der gleich bei der erstbesten Gelegenheit der Versuchung erlag, z\u00fcrnte er ihm (wie w\u00e4re wohl die Geschichte der Menschheit verlaufen, h\u00e4tte der Mensch nicht vom Baum der Erkenntnis, sondern vom Baum des Lebens gekostet?).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott lastete ihm an, was er selbst gleich in doppelter Hinsicht verbockt, verursacht und damit verschuldet hatte. Er machte das Opfer zum T\u00e4ter. Und lud ihm seine eigene Schuld auf. Gott zog sich aus der Verantwortung, keine Spur von wahrlich angebrachter Selbstkritik. Stattdessen warf er die Menschen im hohen Bogen aus dem Paradies. <em>Dies<\/em> ist der eigentliche S\u00fcndenfall: der S\u00fcndenfall Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tiere sind nicht imstande, in einem absichtsvollen, intentionalen Akt Regeln zu brechen, Grenzen zu \u00fcberschreiten oder Gebote zu missachten. Anders als der Mensch, der bereits mit seiner Sch\u00f6pfung durch den Sch\u00f6pfer dazu prinzipiell in der Lage gewesen sein muss. Ansonsten w\u00e4re ja Gottes ausdr\u00fcckliches Gebot, nicht von den Fr\u00fcchten des Baums der Erkenntnis von Gut und B\u00f6se zu essen, sinnlos. Indem der Mensch aber nun nichts Besseres zu tun hatte, als absichtsvoll zu handeln und das Gebot zu missachten, um von der verbotenen Frucht zu essen, kam ein zweites Moment hinzu: Resultat seiner unstatthaften Regelverletzung war etwas, um das er zwar wusste, das er aber in dieser Form nicht intendierte \u2013 ihm wurden die Augen ge\u00f6ffnet, er wurde \u201e<em>wie Gott, wissend um Gut und B\u00f6se<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war der Beginn seiner spezifischen Rationalit\u00e4t. Denn er war von nun an nicht nur f\u00e4hig, Gebote bewusst und gezielt zu missachten, er erwarb damit die reflexive F\u00e4higkeit, ihre G\u00fcltigkeit zuk\u00fcnftig auch in Zweifel zu ziehen. Sie grunds\u00e4tzlich in Frage zu stellen. Nicht einfach als Gott gegeben hinzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Wer mit dem eigenen Denken begonnen hat, kann sich (&#8230;) Ordnungen\u201c, <\/em>denen er unterworfen ist<em>, \u201enur noch schwer f\u00fcgen\u201c<\/em>, so Ebach. Dank dieser F\u00e4higkeit entpuppt sich der Mensch nunmehr grunds\u00e4tzlich als Gefahrenherd einer jeden absolut gesetzten Ordnung, denn die beansprucht nun einmal bedingungslosen Gehorsam und sakrosankte G\u00fcltigkeit: Der Mensch ist erwachsen geworden, potentiell dysfunktional und kontraproduktiv, subversiv und subjektiv, destabilisierend und somit systemgef\u00e4hrdend. Findet sich nicht mehr tumb mit dem absoluten Anspruch auf G\u00fcltigkeit von Normen und Werte sowie entsprechender Ge- und Verbote ab. Sondern ist nun, zumindest prinzipiell, in der Lage, selber zu entscheiden. Eben deshalb, so Ebach, ist in dem Augenblick, in dem der Mensch Gut und B\u00f6se zu erkennen vermag, auch nicht von \u201aS\u00fcnde\u2019 oder gar vom \u201aS\u00fcndenfall\u2019 die Rede: \u201e<em>Es geht um Autonomie<\/em>\u201c, um Autonomie des Menschen von jeder Autorit\u00e4t. So auch von Gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201e<em>Wer selbst entscheiden will, was gut und was b\u00f6se ist, f\u00fcr den (&#8230;) kann der gesch\u00fctzte Raum des Gartens Eden nicht l\u00e4nger der passende Ort sein. Darum ist die Vertreibung (&#8230;) keine Strafe. Wer autonom sein will, dem (&#8230;) steht die Welt offen.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Was ist eigentlich so paradiesisch am Paradies? Der S\u00fcndenfall bedeutete zwar den Verlust der urspr\u00fcnglichen Harmonie von Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf. Aber einer Harmonie, die dezidiert darauf baute, dass sich der Mensch ewiglich an gottgegebene Regeln hielt, bar jeder Erkenntnis von Gut und B\u00f6se. H\u00e4lt so gesehen nicht der, der das Paradies zum utopischen Sehnsuchtsort macht, nicht ein himmlisches Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein Leben in auswegloser Unfreiheit und geistiger Schlichtheit?)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Moral war von Stund\u2019 an nicht mehr unumst\u00f6\u00dflich: Moralvorstellungen k\u00f6nnen sich wandeln. Sie sind relativ, nicht absolut. Ein Spiegel der Zeit, der sozialen, famili\u00e4ren, gesellschaftlichen, politischen, religi\u00f6sen, ja manchmal sogar der klimatischen Umst\u00e4nde. Oder auch der Interessenslage weltlicher wie g\u00f6ttlicher Autorit\u00e4ten. Adam und Eva haben uns damit ein f\u00fcr allemal die Bedingung der M\u00f6glichkeit geschaffen, Gebote zu reflektieren und relativieren. Sie haben die Herrschaft demaskiert, der Genuss hat ihnen \u2013 und damit uns \u2013 die <em>Chance<\/em> zur M\u00fcndigkeit und Freiheit gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Chance ist aber, zu unserem Leidwesen, von einer fatalen Ambivalenz gepr\u00e4gt: Zu unserer neu gewonnenen Freiheit geh\u00f6rte n\u00e4mlich auch die Freiheit, sich aus \u201e<em>Faulheit und Feigheit<\/em>\u201c (Immanuel Kant) f\u00fcr ihr genaues Gegenteil, f\u00fcr die Unm\u00fcndigkeit und damit die Unfreiheit und Autorit\u00e4tsh\u00f6rigkeit, ja: oft genug sogar f\u00fcr das B\u00f6se zu entscheiden. Was wir seit Menschengedenken auch oft genug getan haben. Und offensichtlich ein paar Mal zu viel. Weshalb Gott es reute, dass er uns erschuf (1. Mose 6,6). Nach mir die Sintflut, dachte er sich. Was ein radikaler Versuch war, die Menschheit zum Besseren zu bekehren. Und, wie man heute wei\u00df, ein untauglicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So bleibt einem am Ende nur die ratlose Frage, die uns wieder zum Anfang f\u00fchrt: Warum hat Gott blo\u00df diese Baum gewordene Versuchung mitten ins Paradies gepflanzt? Der Mensch nimmt sich nun mal, was er kriegen kann, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die M\u00f6glichkeiten, die sich ihm er\u00f6ffnen, wird er irgendwann ausnutzen. Unweigerlich. Im positiven wie im negativen Sinn. Das war damals so. Und ist heute in der Digitalen Transformation und der Perspektive auf das posthumanistische Zeitalter der Technologischen Singularit\u00e4t nicht anders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schlange war nur vordergr\u00fcndig die, die die Menschen in Versuchung brachte (vielsagend ist, dass sie, darauf weist J\u00fcrgen Ebach hin, im Hebr\u00e4ischen gar nicht weiblich ist, sondern m\u00e4nnlich). Sie ist so klug, hebr\u00e4isch \u201a<em>arum\u2019<\/em>, wie der Mensch nackt ist, \u201a<em>arom\u2019<\/em> &nbsp;\u2013 mit dieser Attribuierung erlaubt sich die Bibel im hebr\u00e4ischen Original an dieser Stelle ein bemerkenswertes Wortspiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Versuchung gef\u00fchrt hat die Menschen niemand anderes als Gott selber. Er tr\u00e4gt die Verantwortung, hat er doch alles nur Erdenkliche daf\u00fcr getan, damit die Verf\u00fchrung auch gelingt. Er hat im Bewusstsein der Tatsache, dass alles, was m\u00f6glich ist, irgendwann auch wirklich wird, dem als schwaches, verf\u00fchrbares Wesen konstituierten Menschen den vermaledeiten Baum als selbsterf\u00fcllende Prophezeiung vor die Nase gesetzt: Eine Bedingung der M\u00f6glichkeit f\u00fcr das Gelingen einer Versuchung ist nun mal, dass es \u00fcberhaupt etwas gibt, was f\u00fcr jemanden eine Versuchung darstellt \u2013 gibt es keine Frucht, kann auch niemand von dieser Frucht naschen. Ja: Wenn es <em>nie<\/em> so etwas wie eine Frucht gegeben h\u00e4tte, so w\u00e4re die Wahrscheinlichkeit recht gro\u00df, dass der Mensch nicht einmal auch nur eine vage Vorstellung von einer solchen Frucht gehabt h\u00e4tte. Mithin h\u00e4tte sich bei ihm kaum das Bed\u00fcrfnis einstellen k\u00f6nnen, von ihr naschen zu wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Ist dieser Baum von vornherein eine Falle, in welche die Menschen tappen m\u00fcssen oder gar sollen?<\/em>\u201c fragt Ebach deshalb nicht ganz zu Unrecht. Es macht fast den Eindruck, dass dem so ist. Aber warum sollte Gott den Menschen auf Tauglichkeit pr\u00fcfen wollen, fast so wie ein Ingenieur sein neuestes Produkt im Rahmen einer Testreihe? Ist das nicht vielleicht ein bisschen arg profan und zudem ziemlich anthropozentrisch gedacht? Mit dem Desaster, das er mit seinem Prototyp erlebte, hat sich der vermeintlich unfehlbare Gott jedenfalls alsprinzipiell <em>fehlbar <\/em>erwiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wurden durch unseren Ungehorsam nicht nur \u201e<em>wie Gott\u201c<\/em> \u2013 Gott wurde durch seine Fehlbarkeit auch wie wir: menschlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Essays<\/strong> von Stefan Oehm, KUNO 2018<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44273&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/KUNO-e1505588144923.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <i>Essays <\/i>von Stefan Oehm auf KUNO kann man als eine Reihe von Versuchsanordnungen betrachten, sie sind undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen. Er betrachtet diese Art des Textens als Medium und Movens der Reflektion in einer Zeit, die einem bekannten Diktum zufolge ohne verbindliche Meta-Erz\u00e4hlungen auskommt. Der Essay ist ein Forum des Denkens nach der gro\u00dfen Theorie und schon gar nach den gro\u00dfen Ideologien und Antagonismen, die das letzte Jahrhundert beherrscht haben. Auf die offene Form, die der Essayist bespielen muss, damit dieser immer wieder neu entstehende \u201eintegrale Prozesscharakter von Denken und Schreiben\u201c auf der \u201eB\u00fchne der Schrift\u201c in Gang gesetzt werden kann, verweist der Literaturwissenschaftler Christian Sch\u00e4rf. Im Essay geht die abstrakte Reflexion mit der einnehmenden Anekdote einher, er spricht von Gef\u00fchlen ebenso wie von Fakten, er ist erhellend und zugleich erhebend. Daher verleihen wir Stefan Oehm den KUNO-Essaypreis 2018.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den S\u00fcndenfall beim Wort genommen Der Anfang klang vielversprechend (1. Mose 1): Gott schuf Himmel und Erde, indem er der Welt sein Wort gab und mit ihm Licht ins Dunkel brachte. Sodann schuf Gott mit Eden, sumerisch \u201aedin\u2019, \u00d6dnis, Steppe,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/10\/02\/mythos-paradies\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":53665,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2074],"class_list":["post-44285","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-stefan-oehm"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44285"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44285\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}