{"id":42350,"date":"2024-03-21T00:01:40","date_gmt":"2024-03-20T23:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42350"},"modified":"2024-09-21T15:52:21","modified_gmt":"2024-09-21T13:52:21","slug":"die-alte-leier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/03\/21\/die-alte-leier\/","title":{"rendered":"Die alte Leier"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Vorbemerkung der Redaktion:<\/span>\u00a0Seit 2000 wird jedes Jahr am 21. M\u00e4rz der <em>Welttag der Poesie<\/em> gefeiert. Er soll an \u201edie Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung m\u00fcndlicher Traditionen erinnern\u201c. Die Lyra, die antike Harfe ist ein Symbol f\u00fcr die Lied- oder Dichtkunst, sie leitet von dieser auch die Lyrik ab, also eine Dichtkunst, welche mit der Begleitung durch die Lyra vorgetragen wurde. Sp\u00e4testens im 16. Jahrhundert trennen sich das Gedicht und der Gesang. Das Geschriebene legte den Performance-Charakter ab und verband sich im Zeitalter der Aufkl\u00e4rung mit Druck und Papier, im neuen Medium Buch wurde es zum Ort f\u00fcr die innere Stimme. Wir betrachten 2024 \u201eLyrics\u201c als eine Form der Poesie und begeben und daf\u00fcr knietief ins KUNO-Online-Archiv. Folgen Sie uns, und bitte die Grubenlampe einschalten!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wir brauchen erneut jene Wunderkammern, die das enthalten, was wir Poeten als Ahnungsverm\u00f6gen bezeichnen. Also Kunst, Wissenschaft und nach vorw\u00e4rts gerichtete Erz\u00e4hlungen.<br \/>\n<\/em>Alexander Kluge<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_101407\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-101407\" class=\"wp-image-101407\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Frank_Michaelis-1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Frank_Michaelis-1.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Frank_Michaelis-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-101407\" class=\"wp-caption-text\">Frank Michaelis, Erfinder von <em>Instant Music<\/em><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Kunst werden R\u00e4ume gestaltet. Mit Musik und Poesie werden R\u00e4ume gef\u00fcllt, vor allem, seit es mit dem Grammophon (undsofort) tonale Abspielger\u00e4te gibt, mit denen wir mit lakonischer Pr\u00e4zision eine ernsthafte Selbstvermessung vornehmen k\u00f6nnen. In einer losen Reihe haben wir seit 1989 die Mehrschichtigkeit der im Liedgut zur Form gewordenen Sprache untersucht und verstehen Songtexte konsequent als Untergruppe der Gattung Lyrik. Seitdem Rhythm &amp; Blues den Pulsschlag bestimmen, sind Lyrics ein bedeutsames Ph\u00e4nomen im jugendlichen Sozialisationsprozess und stellen zumeist die erste Begegnung mit lyrischen Formen her. Das Verstehen dieser Formen ist inzwischen zum Allgemeingut geschrumpft. Dass man diese Muster des Pop versteht, kann man heute niemand mehr sagen. Wir m\u00fcssen darauf hoffen, dass sich das Verstehen als <em>Instant Music<\/em> von selbst einstellt. Bei mit Rock und Pop sozialisierten Autoren sind in der \u00e4sthetischen Praxis starke Wechselspiele von Lyrik und Lyrics zu beobachten. Songtexte greifen auf lyrische Vorbilder zur\u00fcck, Autoren orientieren sich an Song-\u00c4sthetiken. Und der Glutkern eines Songs, ist zu beschreiben, wie es sich anf\u00fchlt, ohne zu sagen, was es ist. Und jeder wei\u00df selbstverst\u00e4ndlich sofort bescheid.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Ich m\u00fcsste meine eigene H\u00f6lle haben f\u00fcr den Zorn, meine H\u00f6lle f\u00fcr den Hochmut, &#8211; und die H\u00f6lle der Z\u00e4rtlichkeit; ein ganzes Konzert von H\u00f6llen<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Arthur Rimbaud<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_101169\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-101169\" class=\"wp-image-101169 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1989\/03\/Patti-Smith-300x298.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"298\" \/><p id=\"caption-attachment-101169\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Robert Mapplethorpe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">All die lederjackentragenden Jungm\u00e4nner, die ihren Selbsthass in die Welt rotzen, haben ein Vorbild. Im typischen Gestus junger Dichter hasste Arthur Rimbaud die kleinb\u00fcrgerliche Enge seiner Vaterstadt, was z.\u00a0B. in dem satirischen Gedicht <em>\u00c0 la musique<\/em> (<em>An die Musik<\/em>) zum Ausdruck kommt, er ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/10\/20\/der-erste-rockstar-der-poesie\/\">der erste Rockstar der Poesie<\/a>. Dichter wie der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/11\/06\/dub-poetry\/\">Dub-Poet Linton Kwesi Johnson<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/30\/medway-poets\/\">Punk-Poet John Cooper Clarke<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/11\/12\/haus-und-hof-punks\/\">Lo-Fi-Poet Dan Treacy<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/01\/zur-lage-der-detonation-revisited\/\">Sp\u00e4t-Expressionist<\/a> Peter Hein, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/12\/08\/wings\/\">Lizard-King<\/a> Jim Morrison und die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/12\/30\/leben-und-kunstwollen-im-transit\/\">Grandma des Punk<\/a> Patti Smith nutzten Musik als Transportmittel f\u00fcr ihre Lyrics und pr\u00e4sentieren spezifische Haltungen sozialer wie performativer Art. Und eigentlich k\u00f6nnte auch: \u201eDylan gut ohne den Nobelpreis f\u00fcr Literatur weiterleben und -arbeiten. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/10\/14\/the-dimes-they-are-a-changin\/\"><em>Er ist auch kein genuiner Kandidat<\/em><\/a><em>, <\/em>insofern er halt kein \u201arichtiger\u2018 Schriftsteller ist, sondern ein Singer-Songwriter.\u201c<em> (<\/em>Heinrich Detering). Vielleicht z\u00f6gert er deshalb so lange mit seiner Zusage? &#8211; Solche \u201eAuszeichnungen sind wie H\u00e4morrhoiden &#8211; Irgendwann kriegt sie jedes Arschloch.\u201c, schrieb Billy Wilder. Es gibt im Leben sowie in der Kunst unterschiedliche Formen von Erfolg. Zum einen gibt es die Auszeichnung durch Preise und Stipendien, zum anderen die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/01\/30\/zum-geleit-2\/\">Anerkennung<\/a> durch die Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Musikkritiker Ben Watson bezeichnet Zappas Mothers of Invention als <em>\u201epolitisch wirksamste musikalische Kraft seit Bertolt Brecht und Kurt Weill\u201c<\/em> wegen deren radikalem, aktuellen Bezug auf die negativen Aspekte der Massengesellschaft.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_105862\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105862\" class=\"wp-image-105862 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/The-Lounge-Lizards-300x292.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"292\" \/><p id=\"caption-attachment-105862\" class=\"wp-caption-text\">Junge M\u00e4nner &#8211; ohne Lederjacken<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">So besehen war <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/12\/05\/der-letzte-amerikanische-nonkonformist\/\">Frank Zappa<\/a> neben Carla Bleys\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/10\/17\/eine-chronotransduction\/\"><em>Escalator Over The Hill<\/em><\/a> einer der bedeutendsten und pr\u00e4gendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Komponistin f\u00fchrt uns vor Ohren, dass Improvisation ein gesellschaftspolitisches Idealmodell ist. Andere Nebenwege starten mit der Graham Bond Organisation, dem Blues\u2026 und diese Abwege m\u00fcnden in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/03\/17\/wahrhaft-kolossal\/\">suitenartigen Kompositionen<\/a>. Musikalisch konnte man seinerzeit auch Traffic nicht genau einordnen. \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/26\/extraimpoldation\/\"><em>Extrapolation<\/em><\/a> gilt heute als eines der klassischen Alben des britischen Jazz, auf dem \u201eJazz und Rock paradigmatisch fusioniert\u201c werden.\u201c, schrieb Ulrich Kurth. Das Album d\u00fcrfte neben Hot Rats von FZ f\u00fcr den Beginn des Jazz-Rock stehen.Es ist eine einzigartige Fusion so vieler unterschiedlicher Stile, was die eine H\u00e4lfte der Freude ausmacht; die andere H\u00e4lfte ist das Mysterium, wie es die Combo mit den wechselnden Besetzungen von Anfang bis Ende so wunderbar hinbekommt. Wenn man bedenkt, wie frei von allen Konventionen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/07\/25\/der-canterbury-sound\/\">Soft Machine<\/a> aus Canterbury klang, seit sie den Titel des Cut-up-Romans von William S. Burroughs angenommen hatte, h\u00e4tte der Pate ihre Hinwendung zu den sich wandelnden Jazzformen zu Beginn der 1970er Jahre wahrscheinlich begr\u00fc\u00dft. Fast alles, woran Steve Winwood beteiligt war, hatte etwas f\u00fcr sich, aber in all den Jahren hatte er seine besten Momente mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/01\/06\/unangestrengte-laessigkeit\/\">Traffic<\/a>, mit zeitlichem Abstand l\u00e4sst sich h\u00f6ren, wie gut diese Musik gealtert ist. Zu h\u00f6ren ist auch auf \u201eBitches Brew\u201c ein kollektives Musizieren, das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/03\/30\/jazzrock-wer-hats-erfunden\/\">Miles Davis<\/a> als einen Komponisten erweist, der individuelle Freiheit mit respektvollem Zuh\u00f6ren vereint. Aus dem schillernden Klangbild der Lounge Lizards brechen reizvolle Statements hervor. Anton Fier belebt ein groovendes Energiefeld mit abstrakter Vieldeutigkeit. Spannend sind John Luries freidenkerische Dekonstruktionen der Jazz-Strukturen; <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/03\/30\/fake-jazz-2\/\">Fake Jazz<\/a> erscheint pl\u00f6tzlich als das Eigentliche!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">`Heavy Rock\u00b4 ist ein Genre dessen Wurzeln in verschiedenen Genres wie Rhythm &amp; Blues und dem Rock\u2019nRoll liegen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die unterschiedlichen Genres, in die sich der Rhythm &amp; Blues seit dem Kalten Krieg aufgespalten hat, erinnern vage an das indische Kasten-System; jedes Tierchen findet sein Pl\u00e4sierchen. Auch das Kastensystem des Pop verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber eine strenge Ordnung, bei der sich die Adoleszenten freiwillig in Gruppen einteilen und eine Kleiderordnung unterwerfen. Ob es sich um zerknautschte schwarze Lederjacken handelt, Sicherheitsnadeln als Accessoires oder die im Rockabilly-Song beschworenen <em>Blue Suede Shoes<\/em> von Carl Perkins. Dies ist anscheinend ein sorgsam umhegtes Gebiet der Bescheidwisser, der Ultraspezialisten und dem Prototyp eines Nerds, der von Leonard Hofstadter in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/13\/serienfieber\/\">The Big Bang Theory<\/a> idealtypisch verk\u00f6rpert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wer kein Kontextwissen mitbringt, verliert schnell die Orientierung;-)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Erkenntnis ist unterdessen bis in den letzten Herrgotswinkel durchgedrungen. Ein Lehrer aus Neheim ignoriert mit seinem sauerl\u00e4ndischen Dicksch\u00e4del die Macht einer kulturindustriellen Pop-Aristokratie und behauptet apodiktisch: ALLES ist Pop! \u2013 Zum Teil. \u2013 POP ist inzwischen ALLES, was sich mittels einer KI und entsprechender Software k\u00fcnstlich generieren und replizieren l\u00e4sst; sozusagen eine Originalf\u00e4lschung darstellt. Alles andere an nonkonformistischer Kunst, die keiner Mimikry zum Opfer f\u00e4llt, findet sich auf KUNO. Also g\u00f6nnen wir uns den Spa\u00df eines Gedankenspiels, dass sich mit Trivialmythen besch\u00e4ftigt, etwa der Frage danach, wer Hard-Rock erfunden hat. F\u00fcr die einen ist es <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Eq_KQYVPadQ\">You Really Got Me<\/a> von den Kinks, f\u00fcr die anderen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TmfQQC1bsf4\"><em>Magic Bus<\/em><\/a> von The Who und auch Deep Purple ist nicht in Stein gemei\u00dfelt. Oder haben wir es zuerst auf der Tonspur des Roadmovies <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=egMWlD3fLJ8\"><em>Easy Rider<\/em><\/a> geh\u00f6rt?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heavy metal thunder \/ Racin&#8216; with the wind <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Steppenwolf<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennis Edmonton schrieb den Song <em>Born to Be Wild<\/em>. Mit der Zeile \u201eHeavy Metal Thunder\u201c war dies das erste popul\u00e4re Lied, das die Phrase \u201eHeavy Metal\u201c verwendete, die dann zu einem Begriff f\u00fcr `Hard Rock\u00b4 wurde. Als Urheber des Ausdrucks gilt jedoch William Burroughs, da er ihn 1961 in seinem Roman \u201eThe Soft Machine\u201c verwendete und seine Figur Uranian Willy als \u201eHeavy Metal Kid\u201c beschrieb. Burroughs sagte gegen\u00fcber der Literaturzeitschrift The Paris Review:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Ich hatte das Gef\u00fchl, dass Heavy Metal sozusagen der ultimative Ausdruck der Sucht sei, dass die Sucht tats\u00e4chlich etwas Metallisches habe und dass das erreichte Endstadium weniger pflanzlich als vielmehr mineralisch sei.<\/em><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_104635\" style=\"width: 248px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104635\" class=\"wp-image-104635 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Metallica_Cover-238x300.jpg\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-104635\" class=\"wp-caption-text\">Thrash Metal ist das Resulthat der Verschmelzung der Energie des Metal und der Geschwindigkeit des Hardcore Punk<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00f6her. Schneller. Weiter. Wir warten auf KUNO nach dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/01\/26\/heavy-metal-thunder\/\"><em>Heavy metal thunder<\/em><\/a> nicht auf den Blitz, um den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/12\/11\/goetter-des-donners\/\">G\u00f6ttern des Donners<\/a> eine Referenz zu erweisen, Led Zeppelin w\u00e4re eine Rhythm and Blues-Cover-Band geblieben, die sich mit <em>vorgefundenem \u00e4sthetischem Material<\/em> besch\u00e4ftigt, h\u00e4tten sie nicht den einen perfekten Rock-Song geschrieben. Eigentlich ist Hard-Rock eine sehr strukturkonservatische Musik, jeder Break ist erwartbar, sie ist lediglich unberechenbar in den Solis des launischen Ritchie Blackmore; der Verk\u00f6rperung des Faust im Rock\u2019n\u2019Roll, daher der freundliche Hinweis auf: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/08\/17\/eine-sternstunde-des-rocknroll\/\">Eine Sternstunde des Rock\u2019n\u2019Roll<\/a>. Und eigentlich zeichnete sich der urspr\u00fcngliche Thrash Metal durch schnelles und pr\u00e4zises Riffing aus und meistens wurde nur die offene E-Saite in Verbindung mit Powerchords verwendet. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/02\/thrash-metal\/\">Thrash Metal<\/a> w\u00e4re somit das <em>Resulthat<\/em> der Verschmelzung der Energie und Geschwindigkeit des Hardcore Punk mit den Techniken der New Wave of British <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/19\/doro-pesch-die-godmother-of-hardrock\/\">Heavy Metal<\/a>. Unterdessen vertraut Fred Durst seinem Disruptor-Instinkt, auf seine F\u00e4higkeit, Narrative und Plausibilit\u00e4ten zu pulverisieren, seine Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/06\/06\/crossover\/\">Limp Biszkit<\/a> belegt, wie der Rock\u2019n&#8217;Roll zu einer Parodie geworden ist. Wir sollten uns wieder solche Experimente w\u00fcnschen, bei denen uns H\u00f6ren und Sehen vergeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Zuerst tauchte der Begriff `woke\u00b4 im Jahr 1938 in einem Blues-Song von Lead Belly auf. Dabei ging es um einen rassistischen Justizskandal in den S\u00fcdstaaten der USA. Eine Gruppe junger schwarzer M\u00e4nner war in Scottsboro, Alabama, zu Unrecht der Vergewaltigung zweier weisser Frauen angeklagt worden. In dem Song werden alle Schwarzen aufgefordert, einen Bogen um Alabama zu.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Jens Balzer<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_104749\" style=\"width: 246px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104749\" class=\"wp-image-104749 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Janis_Joplin_seated_1970-236x300.jpg\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-104749\" class=\"wp-caption-text\">Die ungekr\u00f6nte K\u00f6nigin des wei\u00dfen Bluesrock<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rhythm &amp; Blues lebt davon, dass die Ambivalenz bewahrt wird. Charakteristisch sind die verschiedenen k\u00fcnstlerischen Handschriften und Organisationsstrukturen. Dieses Album wurde ver\u00f6ffentlicht, als Country noch Country war, es gab kein <em>Alternative<\/em>, was das R\u00e4tsel aufgab, was genau man h\u00f6rte. Die Cowboy Junkies nahmen Blues, Country, Folk, Rock und Jazz, verlangsamten es stark und schufen dabei etwas Neues. Wir betrachten die Geburtshelfer der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/11\/27\/die-geburtsstunde-der-americana\/\">Americana<\/a>. Des Weiteren eine Versenkung in den tiefgr\u00fcndigen Folk-Song: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/07\/wolken-2\/\"><em>Both Sides Now<\/em><\/a>. Wahrscheinlich hat selten ein Musiker die Atmosph\u00e4re einer Stadt so akkurat heraufbeschworen wie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/28\/born-on-the-bayou\/\">Dr. John<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/28\/delta-blues-progression\/\"><em>Delta-Blues-Progression<\/em><\/a> des Captain Beefheart muss dahinter nicht zur\u00fcckstehen, eine gute Einstimmung f\u00fcr sein Meisterwerk <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/12\/17\/das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen\/\"><em>Trout Mask Replica<\/em><\/a><em><u>.<\/u><\/em> Wir lauschen der ungekr\u00f6nten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/04\/die-ungekroente-koenigin-des-weissen-bluesrock\/\">K\u00f6nigin des wei\u00dfen Bluesrock<\/a>. Und dem letzten Werk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/05\/cocktail-jazz\/\">Doors<\/a>, dem Abschied von <em>Mr. Mojo risin\u2019. <\/em>Unterdessen begibt sich Eric Burdon auf die Spuren vom <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/05\/11\/love-peace-understanding\/\">Memphis Slim<\/a>. In der Reihe mit gro\u00dfen Blues-Alben h\u00f6ren wir den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/03\/02\/der-irische-melancholiker\/\">irischen Melancholiker<\/a>. Lauschen dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/07\/12\/chicka-chicka-what\/\">Turning Point<\/a>, von John Mayall. Vergleichen wir ihn mit den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/10\/01\/der-proberaum-in-onkel-toms-huette\/\"><em>Swordfishtrombones<\/em><\/a>, von Tom Waits und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/07\/30\/traurige-clowns\/\">Circus Songs<\/a> von den Tiger Lillies. Und stellen die Frage: Ist David Gilmour ein verkappter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/03\/01\/space-operette\/\">Blueser<\/a>?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Begriff `Krautrock\u00b4 geht auf das Wort \u201eSauerkraut\u201c sowie die Bezeichnung \u201eKrauts\u201c f\u00fcr die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_106174\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106174\" class=\"wp-image-106174 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kraftwerk_01.svg_-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-106174\" class=\"wp-caption-text\">Krautrock, geh\u00f6rt nicht zum Kanon<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff `Krautrock\u00b4 geht auf das Wort \u201eSauerkraut\u201c sowie die Bezeichnung \u201eKrauts\u201c f\u00fcr die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zur\u00fcck. Der Ursprung des Wortes <em>Krautrock<\/em> geht auf eine Werbeanzeige der deutschen Firma <em>Popo Music Management<\/em> zur\u00fcck, die in der US-amerikanischen Zeitschrift Billboard das Wort 1971 erstmals benutzte, um f\u00fcr Platten von Bacillus Records zu werben. Im Mai 1973 nahm die Hamburger Gruppe `Faust` ihre vierte LP auf, deren erstes St\u00fcck <em>Krautrock<\/em> hie\u00df. Virgin Records \u00fcbernahm diesen Begriff als Genre-Bezeichnung f\u00fcr Rockmusik aus Deutschland. In Deutschland wurde Krautrock oft als selbstironische Bezeichnung f\u00fcr die eigene Musik verwendet, um damit auszudr\u00fccken, dass man Deutschland f\u00fcr ein popkulturelles Entwicklungsland hielt. Krautrock ist als Sammelbegriff f\u00fcr Musik aus Deutschland zu sehen, es gab weder eine einheitliche Bewegung noch weitreichende stilistische Gemeinsamkeiten. Ganz bsonders peinlich wird Krautrock immer dann, wenn Deutsch Bands versuchen englische Texte zu verzapfen. Daher ein Hinweis auf die Deutschen Texte von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/08\/30\/was-ich-fand-waren-ton-steine-scherben\/\">Ton, Steine, Scherben<\/a>. Sowie auf Ran! Ran! Ran! \u2013 THE BEST OF <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/31\/soul-punk\/\">FAMILY*5<\/a> \/ VOL. I, zusammengestellt von Xao Seffcheque. Inzwischen ist das alte Thema Compact Cassette wieder aufploppt. Laut eines Berichts im Deutschlandfunk sind Tapes \u201eHipper als Vinyl\u201c, wir spulen zur\u00fcck in die Zukunft des\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/\"><em>Cassettenlabels<\/em><\/a><em>. <\/em>Danach ertastet KUNO den Puls des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/03\/21\/das-herz-des-motorik-beats\/\">Motorik-Beat<\/a>s. Und machen eine Liebeserkl\u00e4rung an die \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/12\/26\/glamrock\/\">7-Inch Vinyl Record Single<\/a>\u201c. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/08\/30\/krautrock\/\">Krautrock<\/a> ohne angloamerikanisches Vorbild \u2013 l\u00e4sst es auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/\">Kraaniche<\/a> fliegen? Auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/\"><em>Embryo&#8217;s Reise<\/em><\/a> entdeckten die Musiker zwar nicht Amerika, sondern die Weltmusik. Ist das noch Krautrock? \u2013 Eher <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/08\/30\/fischkoeppe\/\">Labskaus<\/a> vom feinsten! Last but least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/08\/30\/krautrock-its-best\/\">Krautrock @ its best<\/a>!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>I Was a Punk Before You Were a Punk<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">The Tubes<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Geschichte geh\u00f6rt zu den oft wiederholten Trivialmythen: Am 4. Juni 1976 gaben die \u00b4Sex Pistols` in der Lesser Free Trade Hall (Manchester) mehr als nur einen Gig. Dieses Konzert gilt als Urknall, der den britischen Punk medial begr\u00fcndete, angeblich hat fast jeder Zuschauende sofort eine eigene Band gegr\u00fcndet, adabei die Combo um <em>Joy Division<\/em>. Auch sie Rebellen ohne Grund, der ziellose, aber intensive Sturm und Drang der Adoleszenz, Depressionen und Ausbr\u00fcche pr\u00e4gen ihre Texte. Die drei Akkorde f\u00fcr ein Hallelujah reichten bis zum 14.1.1978. In San Francisco, geben die Pistols im Winterland ihr letztes Konzert: Johnny Rotten steigt mit Frage: \u201eEver get the feeling, you\u2019ve been cheated?\u201c aus. Diese Rebel against everything waren der letzte verzweifelte Versuch die Langeweile zu verdr\u00e4ngen. Die Pistols waren, wie ihr Manager Malcolm McLaren sp\u00e4ter feststellte, a <em>great rock \u2019n\u2018 roll swindle.<\/em> Sp\u00e4testens damit konnte das Wettrennen um die Deutungshoheit beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Als ich 1984 meine Examensarbeit mit dem Titel<\/span> <strong>Punk \u2013 Nekrolog auf eine Bewegung<\/strong>\u2020 <span style=\"color: #999999;\">vorlegte, verwechselte man die Toten Hosen in der BRD mit Punk.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_106017\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106017\" class=\"wp-image-106017 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Oh-Bondage-Cover-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"293\" \/><p id=\"caption-attachment-106017\" class=\"wp-caption-text\">Pretty Poly, frei von allen Fesseln<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Punk erweist sich als eine Cover-Version des Rock\u2019n\u2018Roll, der Style und die Haltung sind ebenso wichtig wie die Musik. Wir verorten auf KUNO die erste Punk-LP mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/12\/das-bananenalbum\/\">Bananenalbum<\/a>. Oder war es doch eher der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/29\/garagenrock\/\">Garagenrock<\/a>? \u2013 L\u00e4sst sich von MC Five (<em>Motor City Five<\/em>) oder den Stooges der verschwitzte Proto-Punk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/07\/14\/drei-akkorde-fuer-ein-halleluja\/\">New Yorker Proll-Combo<\/a> ableiten? Oder hatte der testosterongesteuerte Punk gar eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/09\/horses\/\">Ur-Mutter<\/a>? W\u00fcrden das die Nerds unter den Musik-Kritikastern \u00fcberhaupt zugeben? \u2013 Der Titeltrack des Albums ist der mit Abstand spektakul\u00e4rste und zeitloseste Titel des Album. Bis heute ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/09\/30\/in-hells-kitchen\/\"><em>Blank Generation<\/em><\/a> der Song, der wohl gr\u00f6\u00dfer ist, als die Band, die ihn produziert hat. Dies ist das beste Album, das die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/09\/dies-ist-das-beste-album-das-die-buzzcocks-nie-gemacht-haben\/\">Buzzcocks<\/a> nie gemacht haben. Kaum ein Song beschreibt den beginnenden britischen Punk besser als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/25\/der-roentgenblick-auf-das-patriarchat\/\">\u201eOh Bondage Up Yours!\u201c<\/a>. Es ist ein Zeichen von <em>Chuzpe<\/em>, wenn sich eine von M\u00e4nnern dominierte Szene<em>, <\/em>eine Combo von Frauen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/20\/in-the-beginning-there-was-rhythm\/\">The Slits<\/a> nennt. Waren die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/10\/28\/trittbrettfahrer\/\">Pistols<\/a> die erste Boy-Group? Johnny Rotten predigte Anarchie, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/04\/20\/es-gibt-keine-blaupause-fuer-ein-album-wie-y\/\">The Pop Group<\/a> praktizierte sie. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/11\/19\/punk-he-has-his-future-in-a-british-steel\/\">PiL<\/a> has his future in a British Steel. Klingt die Trostlosigkeit des Rust Belt nach Punk oder <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/01\/29\/avant-garage\/\"><em>Industrial Folk<\/em><\/a>? Eine weitere Seitenbemerkung \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/06\/27\/industrial-punk\/\">Industrial-Punk<\/a> der Nine Inch Nails aus Cleveland, Ohio. Tuxedomoon entwickelten einen experimentellen Sound, der seltsamer war als der ihrer Zeitgenossen aus den 80ern, indem er Jazz und hypnotisierende Elektronik auf eine Art und Weise einbezog, sie spielten einen hypnotischen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/02\/23\/give-me-new-noise\/\">Synth-Punk<\/a>. Die aus dem Album <em>Liaisons Dangereuses<\/em> ausgekoppelte Single <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/11\/30\/dis-go-dis-way-this-go-that-way\/\"><em>Los ni\u00f1os del parque<\/em><\/a> ist eine der meistverkauften Underground-Singles in Deutschland und sp\u00e4ter aufgrund der markanten, mit dem Korg MS-20 erstellten Basslinie vielfach gesampelt worden. Eine W\u00fcrdigung der s\u00fcdafrikanischen Tekkno-Punks <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/06\/03\/pluenderer\/\">Die Antwoord<\/a>. \u2013 Gegen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/31\/california-ueber-alles\/\">Fresh Fruit for Rotting Vegetables<\/a> h\u00f6rt sich alles andere wie Pop an. Retten kann uns die Sch\u00f6nheit der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/01\/04\/ueber-die-schoenheit-der-tenorstimme-des-punk\/\">Tenorstimme des Punk<\/a>. The Monochrome Set verk\u00f6rpert wie kaum eine andere Combo den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/25\/eine-form-fuer-eine-formlose-gegenwart\/\">DIY-Ethos<\/a>, indem sie kompromisslos ihrer eigenen, einzigartigen k\u00fcnstlerischen Vision folgen. Zu <em>Monarchie und Alltag<\/em> gibt es einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/01\/zur-lage-der-detonation-revisited\/\">Bericht zur Lage der Detonation<\/a>. \u2013 Polka trifft auf Punk und m\u00f6glicherweise waren es die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/25\/polka-und-punk\/\">Violent Femmes<\/a>, die den Gitarren-Schrammelpunk erfunden haben. Weitere ungel\u00f6ste Fragen: Stellen die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/03\/punk-against-racism\/\"><em>The Ruts<\/em><\/a> mit einem Album das Lebenswerk von The Clash in den Schatten? Wann h\u00f6rt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/18\/substance\/\">Substance<\/a> von Punk auf? Wann beginnt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/30\/minimal-pop\/\">Post-Punk<\/a>? Ist das bereits <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/12\/28\/10-years-after\/\">New Wave<\/a>? Oder stellt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/08\/tal-king-heads\/\">Polyrythmik<\/a> den H\u00f6hepunkt dar? Die Alben von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/06\/17\/und-hier-ist-es\/\">Wire<\/a> stellen in beeindruckender Weise dar, was aus Punk eigentlich h\u00e4tte werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Lange begriff man im Rock\u2019n&#8217;Roll <em>Identit\u00e4t<\/em> als etwas Offenes, Hybrides. <em>Identit\u00e4t<\/em> galt als etwas Werdendes, Verhandelbares\u2026 und eigentlich kam sie aus der Zukunft.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_104662\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104662\" class=\"wp-image-104662 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/LaurieAnderson_BigScience.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/LaurieAnderson_BigScience.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/LaurieAnderson_BigScience-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/LaurieAnderson_BigScience-160x160.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-104662\" class=\"wp-caption-text\">Das Sex-Symbol des denkenden Mannes<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Worte, die einen \u00dcbergang in eine andere Zeit markieren, eines davon ist <em>Multimedia. <\/em>Dieser Begriff bezeichnet ein Informationssystem digitalisierter Daten Daten, das die Integration und Vernetzung vieler linearer und dynamischer Medien erm\u00f6glicht. Dadurch lassen sich von K\u00fcnstlern gleichzeitig mehrere menschliche Wahrnehmungs- und Kommunikationskan\u00e4le aktivieren, insbesondere die der visuellen, auditiven und haptischen Wahrnehmung. The oldest sister with transistors was <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1992\/04\/19\/paranormale-tonbandstimmen\/\">Laurie Anderson<\/a>, man k\u00f6nnte <em>O Superman<\/em> (For Massenet) als dystopische Disco bezeichnen. Ihre j\u00fcngere Schwester im Geiste ist ein isl\u00e4ndischer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/12\/06\/der-kobold\/\">Kobold<\/a>, Bj\u00f6rk nutzt Klangk\u00f6rper mit denen sie eher existenziell Menschliches als vision\u00e4r Metaphysisches betont. Charmant an den Ambient Chansons von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/11\/30\/mona-lisa-overdrive\/\">Mona Lisa Overdrive<\/a> sind die St\u00fccke, auf denen die S\u00e4ngerin Nicole Vogt dem Material mit einer etwas fernen, wehm\u00fctigen Stimme eine Seele einhaucht. Geschlagene 16 (in Worten Sechzehn) Jahre lang kursierten unter den gew\u00f6hnlich gut eingeweihten Szenenkennen diverse Ger\u00fcchte um das unver\u00f6ffentlichte Album <em>Gift<\/em> aus dem Jahr 2000. Es sollte seinerzeit Pia Lunds zweites Solo-Album nach ihrer Trennung von Phillip Boa &amp; The Voodooclub werden. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11764\">Lundaland<\/a>, ihr Solo-Deb\u00fct von 1999, hatte die S\u00e4ngerin als elegante Vorreiterin des verspielten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/10\/21\/ein-geschenk-von-pia-lund\/\">Elektrobeats<\/a> etabliert. Der Pyrolator aus Berlin erhielt in Anerkennung seines <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/03\/21\/das-hungertuch-fur-musik-2013-geht-an-den-pyrolator\/\">Lebenswerks<\/a> das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/tag\/hungertuch\/\">Hungertuch<\/a> f\u00fcr Musik 2013. Was alle Alben des Pyrolator gemein haben, ist die Lust am Neuen, die Freude am Experimentieren und der Spa\u00df daran, den eigenen Horizont und den der H\u00f6rer erheblich zu erweitern.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Der Sinn von Trash liegt in der Entthronung des Ernstes. Trash ist spielerisch, anti\u2013seri\u00f6s.<\/em><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_105773\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105773\" class=\"wp-image-105773 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/EvaKurowski_Cover-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-105773\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto und Produktion des Albums: Helge Schneider<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem Garage-Rock sind die ersten Ans\u00e4tze von Trash in der Musik von Velvet Underground in New York zu finden. Als Initialz\u00fcndung erschien 1963 Richard Berrys <em>Louie<\/em> von den Kingsmen. Eines der bekanntesten Trashst\u00fccke der sechziger Jahre ist die 1966 erschienene Version der Troggs von <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gSWInYFVksg\">Wild Thing<\/a>. <\/em>Einige Musiker arbeiten am Ausdruck ihrer Zeit in anderen Zeitspannen, da sie nicht sind Gefangene ihres Egos sind. Es geht ihnen im 21. Jahrhundert nicht um Seelenkunde, sondern um die schmutzige Rhetorik eines musikalischen Gef\u00fchls und deren Steigerung in die N\u00e4he des Trash. Erweiternd dazu ein Portr\u00e4t von Eva Kurowski, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/23\/die-queen-of-ruhrgebeat-trash\/\">Gorgeous Queen of Ruhrgebeat-Trash<\/a>. Dem Begriff <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\"><em>Trash<\/em><\/a> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. 1989 erscheint das Deb\u00fct der singenden Herrentorte, Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/01\/05\/phonokratie\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr in \u201eBad\u201c M\u00fclheim, einem Nebenarm des Gutenberggalaxis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>, sowie eine<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/03\/die-musealisierung-des-rock-and-roll\/\"> <em>Rock and Roll Hall of Fame<\/em><\/a>. Daher der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_106210\" style=\"width: 297px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106210\" class=\"wp-image-106210 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lyra-287x300.png\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-106210\" class=\"wp-caption-text\">Die Lyra ist ein antikes Saiteninstrument, das ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. gespielt wurde. Dieses Werk wurde von seinem Autor, Pearson Scott Foresman, als gemeinfrei ver\u00f6ffentlicht. Da kann auch die GEMA keinen Anspruch geltend machen.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Die Redaktion blieb seit 1989 zum lyrischen Mainstream stets in <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/01\/05\/lyrik-als-seismograph-an-der-epochenschwelle\/\">\u00c4quidistanz<\/a><\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> 1995 betrachteten wir die Lyrik vor dem Hintergrund der Mediengeschichte als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/01\/02\/laboratorium-der-poesie\/\"><em>Laboratorium der Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2005 vertieften wir die Medienbetrachtung mit dem Schwerpunkt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/01\/02\/transmediale-poesie\/\"><em>Transmediale Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2015 fragen wir uns in der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/02\/poetologische-positionsbestimmung\/\"><em>Minima poetica<\/em><\/a> wie man mit Elementarteilchen die Gattung Lyrik neu zusammensetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2023 finden Sie \u00fcber dieses Online-Magazin eine Betrachtung als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=78067\">eine Anthologie im Ganzen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 Lyrik lotet das Verh\u00e4ltnis zwischen dem Fremden und dem Eigenen aus. Dies versucht auch ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/01\/01\/ein-leben-ohne-poesie-waere-moeglich-jedoch-sinnlos\/\">Essay<\/a> zum Beginn des Lyrikjahres 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung der Redaktion:\u00a0Seit 2000 wird jedes Jahr am 21. M\u00e4rz der Welttag der Poesie gefeiert. Er soll an \u201edie Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung m\u00fcndlicher Traditionen erinnern\u201c. Die Lyra, die antike Harfe ist ein Symbol f\u00fcr die&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/03\/21\/die-alte-leier\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":106210,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2209,4286,622,4370,2079,4082,4313,3806,4367,4184,4194,973,4369,1152,1602,59,3736,4368,1449,4006,4339,3314,4209,4071,4040,2119,2518,2757,4141,4107,2228,481,2564,4271,3830,35,1471,485],"class_list":["post-42350","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-alexander-kluge","tag-ari-up","tag-arthur-rimbaud","tag-bjoerk","tag-bob-dylan","tag-captain-beefheart","tag-dan-treacy","tag-david-gilmour","tag-dennis-edmonton","tag-dr-john","tag-eric-burdon","tag-eva-kurowski","tag-florian-huetter","tag-frank-michaelis","tag-frank-zappa","tag-helge-schneider","tag-janis-joplin","tag-jens-balzer","tag-jim-morrison","tag-johannes-schmidt","tag-john-cooper-clarke","tag-john-lurie","tag-john-lydon","tag-john-mayall","tag-joni-mitchell","tag-laurie-anderson","tag-linton-kwesi-johnson","tag-lou-reed","tag-marc-bolan","tag-miles-davis","tag-nico","tag-patti-smith","tag-peter-hein","tag-poly-styrene","tag-richard-hell","tag-tom-tager","tag-william-s-burroughs","tag-xao-seffcheque"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42350"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42350\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106328,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42350\/revisions\/106328"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/106210"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}