{"id":41663,"date":"2002-05-04T00:01:37","date_gmt":"2002-05-03T22:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=41663"},"modified":"2021-01-08T15:41:45","modified_gmt":"2021-01-08T14:41:45","slug":"bergruecken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/05\/04\/bergruecken\/","title":{"rendered":"Bergr\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischen den Tischen stehen ziemlich viele harte St\u00fchle. Holzst\u00fchle. Man kennt sie noch von ganz fr\u00fcher. Schulst\u00fchle. Auf diesen Sitzgelegenheiten haben sich halbe Kinder eingefunden. Sie sind l\u00e4rmend in den Raum gekommen, haben geplappert, haben teilweise ernsthaft l\u00e4cherliche Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Sind noch nicht volle Jugendliche, nicht mehr volle Kinder. Erschrocken merken sie seit Wochen und Monaten, dass in und mit ihrem K\u00f6rper etwas Magisches vor sich geht, etwas ganz Seltsames, das sie noch nicht einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Wer mag noch gerne an diese Zeit des Umbruchs zur\u00fcck denken, als sich die ersten K\u00f6rperhaare zeigten, die sekund\u00e4ren Geschlechtsorgane ganz deutlich wurden. Auch die Gedanken haben sich ge\u00e4ndert, neue Synapsen, Verbindungen zwischen den Hirnzellen sind gewachsen. Die gewaltigen Verbindungen zwischen den Hemisph\u00e4ren wurden in dieser Zeit verst\u00e4rkt. Jeden Tag kommen verwirrend neue Verbindungen hinzu. Jeden Tag bilden sich neue Denkwege. Das wissen sie vielleicht nicht, wahrscheinlich nur die ganz Intelligenten. Sie merken es wohl, alle.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie warten auf Herrn Nipp, der ihnen einen Vortrag \u00fcber ein Bergerlebnis in den fr\u00fchen achtziger Jahren versprochen hat. Einige haben sogar Bleistifte oder Kugelschreiber mitgebracht und einen Notizblock. Schlie\u00dflich werden sie hinterher wahrscheinlich einen Bericht schreiben m\u00fcssen. Er soll ihnen von seinen Erfahrungen erz\u00e4hlen, die er selber als Kind, als halbes Kind wie sie, in den Dolomiten gemacht hat. Im \u00dcbrigen f\u00fchlt er sich auch \u00fcber drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter noch mit dieser europ\u00e4ischen Gegend verbunden, in ihr verwurzelt, eine Art gehoffter Heimat. Als elf oder zw\u00f6lfj\u00e4hriger Junge war er zum zweiten Mal in den Sextener Dolomiten, die Jahre vorher hatte die Familie in den Loferer Steinbergen, \u00d6sterreich, in einer Vierh\u00e4userortschaft namens Mayerberg verbracht. Idyllische Jahre in sehr einfachen Bauernh\u00e4usern. Wegen des permanent schlechten Wetters aber hatten die Eltern und die seiner besten Freunde aber irgendwann um 1980 beschlossen, demn\u00e4chst jenseits des Brenners Urlaub zu machen. Tats\u00e4chlich sollte sich in den n\u00e4chsten Jahren herausstellen, dass die Zahl der Sonnentage exponential steigen sollte. Statt wochenlang den Regen im Gemeinschaftsraum zu \u00fcberdauern, konnte man nun fast t\u00e4gliche Wanderungen unternehmen. Doch trotz der Erwartung, war f\u00fcr den Jungen dieser erste Urlaub in S\u00fcdtirol auch ein einschneidender Abschnitt in seiner pers\u00f6nlichen Geschichte gewesen. Die eigenen Erfahrungen mussten hinterfragt werden. Schon seltsam, wenn der Beginn der Pubert\u00e4t gleichzeitig auch mit einem Schnitt im Urlaubsverhalten einhergeht. Hatte er vorher in den neuen Betonsilos auf den Bauernh\u00f6fen, in den Scheunen geklettert, hatte er sich dort Sch\u00fcrfungen und Armbr\u00fcche zugezogen, Erfolge gefeiert, w\u00fcrde er in Zukunft im Fels sein Gl\u00fcck finden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wanderungen in den achtziger Jahren sind Erlebnisse unter Bedingungen, die f\u00fcr viele Jugendliche und gar Kinder gar nicht mehr vorstellbar sind. Ohne Mobiltelefon. Keine schnellen Telefonate, nicht einmal eine SMS oder Mail.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht jeder hat eine Kamera zur Hand, sondern nur einer und die nicht digital, sondern analog. Die Fotos konnte man erst nach dem Urlaub sehen, nicht sofort auf einem kleinen Bildschirm. Er referiert also \u00fcber ein Erlebnis, das ihm damals passierte. Gerade zw\u00f6lf Jahre alt geworden in jenem Jahr, durfte er mit ganz oben an den Berg. Das war damals eine gro\u00dfe Sache. Sie waren mit einer achtk\u00f6pfigen Gruppe zu einem Berg gewandert, die ersten H\u00f6henmeter hatten sie mit dem Lift zur\u00fcckgelegt. Damals gab es noch Lifte, in denen man stehen musste, zu zweit. Sie sahen aus wie Affenk\u00e4fige und wurden von den meisten Touristen auch so bezeichnet. Es ist f\u00fcr einige Menschen schon eine riesige \u00dcberwindung im Lift zu sitzen, aber auch noch zu stehen, dabei nur ein Gel\u00e4nder vor sich, nicht einmal hoch und ein paar Streben. Nicht gerade der Traum von Sicherheit. Aber aus unerfindlichen Gr\u00fcnden ist doch wohl niemandem je was Schlimmes passiert. Diese Gondeln konnte man im \u00dcbrigen sehr schnell zum Schaukeln bringen, ein riesiger Spa\u00df f\u00fcr Kinder, welche die Folgen nicht \u00fcberblicken k\u00f6nnen. An jedem dritten Pfosten hing denn auch ein Schild mit der Aufschrift \u201eVietato gondolare\u201c. Oben musste eine lange Wanderung dann folgen, bis es an den nackten Felsen ging. Jeder war gut ausgestattet, hatte einen Brustgurt mit Schlinge und zwei Karabinern, damit auch immer einer von beiden im Drahtseil oder der Stahlleiter h\u00e4ngen w\u00fcrde. So sollte an keiner Stelle der Zustand einer Nichtsicherung auftreten. Obwohl noch so jung, hatten alle Mitglieder der Gruppe eine gewisse Routine. Schon seit einigen Jahren traf sich die Gruppe aus insgesamt vier Familien zum gemeinsamen Wandern und Klettern. Die V\u00e4ter hatten aus Sorge um die Sicherheit irgendwann Gurte gekauft. F\u00fcr die damals noch \u00fcberall zu findenden Schneefelder hatte man sogar Eispickel und Spikes angeschafft. Eisfelder, die man heute kaum noch im Sommer kennt. Vielleicht sieht man sie weit abseits der \u00fcblichen Wander- und Kletterrouten in irgendwelchen schlecht zug\u00e4nglichen Schluchten. Der Klimawandel aber hatte seinen Tribut gefordert. Nicht nur die Gletscher in den Alpen gehen seit hundert Jahren immer weiter zur\u00fcck, sondern auch die tempor\u00e4ren Schneefelder haben inzwischen Seltenheitswert und es gibt schon Menschen, die dar\u00fcber nachdenken, die verbliebenen Stellen mit Planen sommers abzudecken, damit auch in Zukunft die Gebirgsb\u00e4che noch pl\u00e4tschern k\u00f6nnen. Die Spikes konnte man z\u00fcgig unter die doppelwandigen Lederwanderschuhe st\u00fclpen, deren einzige grundlegende Neuerung zu den Jahrzehnten zuvor war, dass sie noch schwerer waren und eine Glasfiberzwischensohle besa\u00dfen. Das sollte eine h\u00f6here Trittsicherheit erm\u00f6glichen. Normalerweise wurden zwei Paar Socken \u00fcber einander gezogen, damit man sich keine Blasen lief. Allein das Zuschn\u00fcren der Fu\u00dfbekleidung gestaltete sich dabei als fast schon rituelle Zeremonie. Dieses genau zu befolgende Verfahren h\u00e4tte sicherlich eher in die Riten der japanischen Samurai gepasst. Jeder Griff hatte zu sitzen, jede Bewegung wurde mit h\u00f6chster Konzentration durchgef\u00fchrt. Letztlich ging es darum, dass zumindest die n\u00e4chsten Stunden, die ersten Stunden der Wanderung, kein Stein den Weg ins Innere finden sollte. Denn der kleinste Br\u00f6sel konnte Ausl\u00f6ser f\u00fcr schlimmste Folgen sein. Verletzungen, schmerzhaft und gemein. Diese Wanderblasen, welche abends aufgestochen werden mussten und mit geheimen Salben behandelt, sorgten regelm\u00e4\u00dfig daf\u00fcr, dass die Kinder aus zwei der Familien dann den Rest der Woche nicht mehr mit wandern konnten. Ja, einer der Jungs verzichtete sogar ganz bewusst auf die Sonnencreme, mit dem damals fast schon wahnwitzig hohen Faktor 7, nur damit er einen Sonnenbrand kriegen w\u00fcrde, nur damit er nicht mehr wandern m\u00fcsse. Dass er damit gleichzeitig einen der schlimmsten Sonnenbr\u00e4nde heranz\u00fcchtete, die Herr Nipp in seinem Leben je gesehen hatte, war ihm vorher sicherlich nicht gewusst. Wenn die Haut dickrot aufschwemmt und Fieber die Folge ist sowie die absolute Unf\u00e4higkeit zu gehen, wegen der immensen Schmerzen, dann wei\u00df man, ein intelligentes Kind h\u00e4tte andere Wege gefunden, nicht mit zu wandern.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die alten rotwei\u00dfen Hemden waren ersetzt worden durch grelle Farben und auch die Lodensachen und Kniebundhosen hatten Erneuerungen erfahren. Sie fanden nur noch trachtenm\u00e4\u00dfigen Einsatz. Seltsamerweise wurden allerdings nur f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter f\u00fcr Herrn Nipp gerade diese alten Trachtenjacken sehr interessant. Er sicherte sich genau diese aus den fr\u00fchen sechziger Jahren, seines Vaters. Die hatten Jahre im Keller gehangen, wurden optisch etwas aufgepeppt und schon waren die ehemals geschm\u00e4hten Traditionsklamotten Ende der Achtziger modern, zumindest in gewissen Kreisen. Graue Lodenjacken in Kombination mit zerschlissenen und selbst bemalten Jeans und Rollkragen. T\u00e4gliches Modeaccessoire der sogenannten Indieszene. Wie sang irgendwann eine deutsche Band? \u201eIch m\u00f6chte Teil einer Jugendbewegung sein.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf jeden Fall hatte man zu dieser Zeit immer eine rote Regenjacke mit sich zu f\u00fchren oder ein gro\u00dfes rotes Planentuch, damit einen im Notfall jeder Hubschrauber sofort sehen w\u00fcrde. Ob das auch heute noch der Fall ist, kann Herr Nipp gar nicht sagen. Normalerweise tr\u00e4gt man ein Handy bei sich und kann dar\u00fcber relativ einfach geortet werden. Er hatte sogar schon davon geh\u00f6rt, dass vom Wetter \u00fcberraschte Wanderer per SMS gerettet wurden \u2013 die Umwege interessieren da fast gar nicht. Da wird eine Nachricht nach Norddeutschland geschickt \u2013 vielleicht vom Watzmann, damit dort \u00fcber die Feuerwehr in M\u00fcnchen endlich ein Einsatzteam verst\u00e4ndigt wird. Da braucht es keine rote Plane mehr. Funkortung ist die Devise.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahrscheinlich ist es eine der ganz gro\u00dfen alpinen Erfindungen, dass man nicht mehr die trenkerschen Walkloden tragen musste, kein schweres \u00d6lzeug, sondern Kunststoffgewebe, die klein zu knubbeln waren. Ein wahrer Segen, pl\u00f6tzlich hatte jeder jenes seltsame B\u00fcndel umgeschnallt, wie ein Kissen. So konnte mehr Proviant mitgenommen werden. Klassischerweise vinschgauer Br\u00f6tchen mit Fenchel, Kaminwurzen mit Knoblauch im Naturdarm. Nat\u00fcrlich durfte auch der sextner Bauernk\u00e4se nicht fehlen und \u00c4pfel von Despar. Schon zu dieser Zeit aber auch jene Fr\u00fcchteriegel, die heute sicherlich Powerbars genannt werden, Rosinen, N\u00fcsse und Trockenfr\u00fcchte zwischen Esspapier. Herr Nipp hatte diese Leckerbissen damals besonders geliebt und nat\u00fcrlich auch die Panzerkekse von der Bundeswehr, die er zuerst vom Freund seiner Cousine geschenkt bekommen hatte. Sp\u00e4ter besorgte man sich f\u00fcr l\u00e4ngere Touren auch die ganzen Einmannpackungen, die strotzten vor Konservierungsmitteln und waren auch die n\u00e4chsten zwanzig Jahre noch haltbar. Damals schon umwerfend, wenn Anfang der Achtziger schon das Mindesthaltbarkeitsdatum vom Jahr 2001 darauf stand. Wie ist so etwas zu erreichen? Sein Onkel besorgte die direkt bei der Bundeswehr, hatte gute Kontakte dort. Er wurde mit dem g\u00fcnstig beliefert, was die Wehrdienstleistenden partout nicht essen wollten, f\u00fcr Pfennigbetr\u00e4ge. Dazu geh\u00f6rte auch die halbbittere Schokolade, jeweils 50 Gramm von der Firma Brandt. Meistens hatten die T\u00e4felchen wei\u00dfe Flecken, weil sie wohl schon h\u00e4ufiger kalt und warm geworden waren. Und die 300 Gramm Mahlzeiten im Alupack, konnte man \u00fcber dem Gaskocher oder Esbit schnell aufw\u00e4rmen und schmeckten gut. Und leckere scharfe blaue Kaugummis. Ein T\u00f6pfchen Marmelade und K\u00e4se. Dicht und f\u00fcr die Zukunft haltbar. Gew\u00fcrzt mit viel Glutamat. Die w\u00fcrden jeden Atomkrieg \u00fcberstehen. Mad Max l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kunststoffrucks\u00e4cke, verst\u00e4rkt durch Alugestell jedenfalls waren gut gef\u00fcllt, als die Wandergruppe oben auf dem Berg ankam. Man bestaunte die Unterst\u00e4nde aus dem ersten Weltkrieg, welche die S\u00fcdtiroler K\u00e4mpfer in den Fels gesprengt hatten. Sogar eine Kapelle fand sich dort. Krieg und Glaube h\u00e4ngen meistens zusammen. Jede Seite betet beim gleichen Gott f\u00fcr den Sieg und dass er da die anderen vernichten m\u00f6ge. Man kennt die alte M\u00e4r. Die Geistlichkeit spielt mit. Dabei sollte doch wirklich jeder Dorftrottel wissen, dass Gott nicht auf einer bestimmten Seite steht, dass er den Menschen die Freiheit gegeben hat, selbst zu entscheiden. Eigentlich glaubt man ja kaum, dass inmitten des T\u00f6tens Zeit f\u00fcr Gottesdienst ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Pl\u00f6tzlich war eine dunkel zuckende Wolkenbank aufgezogen, rasend schnell. Hatte K\u00e4lte und N\u00e4sse gebracht, die z\u00fcgig unter die Kleidung zogen. Scharfer Wind kam auf, peitschte ihnen ins Gesicht. Wenige Meter unter dem Gipfelkreuz verkrochen sich die Wanderer eng an einander gedr\u00fcckt in einer der k\u00fcnstlichen H\u00f6hlen. Es stank extrem nach Exkrementen. Eine weitere Gruppe kam vorbei und lief zu den Stahlleitern, um abzusteigen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Platz mehr in der H\u00f6hle. Die Augen laufen, vor Gestank und Angst. Blitze zucken und gleichzeitig knallt es, das Kreuz in Sichtweise leuchtet drohend. Ohren bet\u00e4ubend, Augen schmerzend, die Haut f\u00fchlt die in der Luft liegende Spannung. Alle haben Angst. Und dann wird pl\u00f6tzlich allen bewusst, dass die anderen in Lebensgefahr sind, wenn ein Blitz in die Leiter einschl\u00e4gt, sind sie tot. Seltsamer Gedanke. Das Wort macht die Runde, was ist, wenn beim R\u00fcckweg die anderen wie Grillh\u00e4hnchen an der Leiter h\u00e4ngen, gut durch. Als das Gewitter weiter gezogen ist, geht es schnell nach unten, es wird kaum gesprochen, jeder hat Angst, die Blitzopfer als erster zu sehen. Aber. Die andere Gruppe hat Gl\u00fcck gehabt. Abends trifft man sich zuf\u00e4llig im Restaurant zum L\u00f6wen. Jetzt kann man heiter plaudern. Dabei h\u00e4tten sie alle sterben k\u00f6nnen. Wenn etwas \u00fcberstanden ist, sei es noch so gef\u00e4hrlich, wird es schnell zu einer Anekdote. \u201eDich interessiert doch nicht, was du erlebst, nur das, was du davon erz\u00e4hlen kannst.\u201c<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"center\"} -->\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Mittelma\u00df der Welt<\/strong>, unerh\u00f6rte Geschichten von Herrn Nipp, dokumentiert auf KUNO 1994 &#8211; 2019<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-71748\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"229\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg 217w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild-160x169.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong>Zu einem begehrten Sammlerst\u00fcck hat sich die\u00a0Totholzausgabe von Herrn Nipps <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12766\"><em>Die Angst perfekter Schwiegers\u00f6hne<\/em><\/a> entwickelt.\u00a0Au\u00dferdem belegt sein Taschenbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9294\"><em>Unerh\u00f6rte M\u00f6glichkeiten<\/em><\/a>, da\u00df man keinen Falken mehr verzehren muss, um novellistisch t\u00e4tig zu sein. Herr Nipp dampft die Gattung der Novelle konsequent zu <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=899\"><em>Twitteratur<\/em><\/a> ein. Und au\u00dferdem pr\u00e4sentiert Haimo Hieronymus die bibliophile Kostbarkeit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=41385\"><em>\u00dcber Heblichkeiten, Floskeln und andere Ausrutscher<\/em><\/a> aus den Notizb\u00fcchern des Herrn Nipp. <span data-offset-key=\"bv319-0-0\">Begleitendes zur Ver\u00f6ffentlichung des Buches <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/04\/fatale-wirkungen\/\"><em>Fatale Wirkungen<\/em><\/a>, von Herrn Nipp (Mit Fotos von Stephanie Neuhaus). \u00dcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=70620\">historische Aufgabe<\/a> von Herrn Nipp aus M\u00f6ppelheim.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese bibliophile Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zwischen den Tischen stehen ziemlich viele harte St\u00fchle. Holzst\u00fchle. Man kennt sie noch von ganz fr\u00fcher. Schulst\u00fchle. Auf diesen Sitzgelegenheiten haben sich halbe Kinder eingefunden. 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