{"id":38093,"date":"2017-02-09T00:01:37","date_gmt":"2017-02-08T23:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=38093"},"modified":"2021-12-20T16:40:00","modified_gmt":"2021-12-20T15:40:00","slug":"ein-behutsamer-charakter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/02\/09\/ein-behutsamer-charakter\/","title":{"rendered":"ein behutsamer charakter"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">als rezensent fragt man sich, was der eigene auftrag sei, falls es einen solchen gibt. ich denke, man sollte beschreiben und reflektieren, letzteres aber vielleicht noch mehr, und st\u00e4rker als den eigenen intentionen denen des besprochenen buches folgen. dies sei hier versucht. auf keinen fall soll der rezensent belehrer oder gar richter sein. das w\u00fcrde seine rolle ma\u00dflos \u00fcbersch\u00e4tzen. bewertungen m\u00fcssen sich ohnehin aus dem gesagten ergeben. schlie\u00dflich w\u00e4re auch rilkes einschr\u00e4nkung mitzudenken: \u00bbMit nichts kann man ein Kunst-Werk so wenig ber\u00fchren als mit kritischen Worten: es kommt dabei immer auf mehr oder minder gl\u00fcckliche Missverst\u00e4ndnisse heraus. Die Dinge sind alle nicht so fassbar und sagbar, als man uns meistens glauben machen m\u00f6chte; die meisten Ereignisse sind unsagbar, vollziehen sich in einem Raume, den nie ein Wort betreten hat, und unsagbarer als alle sind die Kunst-Werke, geheimnisvolle Existenzen, deren Leben neben dem unseren, das vergeht, dauert.\u00ab holger uske schreibt behutsam. dem ist zu entsprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">charles baudelaire hatte \u00fcber seine lyrische prosa \u00bbPariser Spleen\u00ab geschrieben: \u00bbWer von uns hat nicht schon, an Tagen, da ihn der Ehrgeiz packte, von dem Wunder einer poetischen Prosa getr\u00e4umt, die musikalisch w\u00e4re ohne Rhythmus und Reim, geschmeidig genug und kantig genug, um sich den lyrischen Regungen der Seele, den Wellenbewegungen des Traums, den Spr\u00fcngen des Bewusstseins anzupassen?\u00ab uske spricht von einer \u00bbSprache, die sich immer wieder auf Fahrt begeben kann mit dem schmalen Kanu Wort.\u00ab (\u00bbAn einem Morgen\u00ab). sprachlich behutsam arbeiten bedeutet bedacht und genau sein. der geschichte der kurzprosa im th\u00fcringischen und s\u00e4chsischen kulturraum w\u00e4re literaturwissenschaftlich nachzusp\u00fcren. vielleicht entst\u00fcnden dabei sogar kulturhistorische befunde. zu vermuten ist, da\u00df die kurzgeschichte oder prosaminiatur gegen\u00fcber literarischen gro\u00dfformen eine emanzipatorische funktion hat. wo ganzheiten nicht mehr greifbar sind, sofern sie es je waren, werden details umso wichtiger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der autor, 1955 in riesa geboren, lebt in suhl und ver\u00f6ffentlichte bisher 10 b\u00fccher, davon f\u00fcnf gedichtb\u00e4nde. das neue buch besteht aus 22 texten, die, abgesehen von zwei \u00e4lteren, zwischen 2006 und 2015 entstanden. mein erster eindruck war: diese teils lyrische prosa, nachdenklich und zur\u00fcckhaltend geschrieben, wirkt glaubw\u00fcrdig, gerade weil sie ihren lesern keine \u00fcberklaren deutungen aufdr\u00e4ngt. als \u00bbgeb\u00fcrtiger Lyriker\u00ab (andr\u00e9 schinkel) folgt uske, mit einer andeutenden sprache vertraut, dem guten prinzip, da\u00df das wesentliche in prosatexten beil\u00e4ufig, und damit authentisch und konkret, gesagt werden sollte, wobei konkret hier nicht plastische vordergr\u00fcndigkeit und durchschaubare effekte meint, daf\u00fcr enthalten die texte auch zu viele nuancen, selbst wenn sie oberfl\u00e4chen aufscheinen lassen, sondern das erkunden des substantiellen und existentiellen im detail.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">holger uske arbeitet jedenfalls nicht themen oder leserinteressen ab, sondern sp\u00fcrt ph\u00e4nomenen konkreter situationen nach. mitunter gen\u00fcgen daf\u00fcr schon impressionen. das angedeutete und ahnbare regt, besonders wenns um widerspr\u00fcchliches und ambivalentes geht, mehr zum nachdenken an als das vordergr\u00fcndig transparente, das vorgibt, unausweichlich zu sein, und kaum fragen offen l\u00e4\u00dft. der skeptische blick auf realit\u00e4ten hat hier nichts auftrumpfendes. das behutsame schreiben folgt vielmehr einem tastenden, abw\u00e4genden, differenzierenden und relativierenden denken. wer tiefer blickt, braucht nicht die gro\u00dfen handlungen und ereignisse. und sublimieren hei\u00dft humanisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">unumst\u00f6\u00dfliche wahrheiten, nach denen man tats\u00e4chlich immer noch gefragt wird, sind f\u00fcr gute prosa nat\u00fcrlich kaum zu brauchen. das wesentliche l\u00e4\u00dft sich sowieso meist nur indirekt, verfremdet, symbolisch sagen, w\u00e4hrend das \u00fcberdeutliche h\u00e4ufig schon die grobheiten eines vorurteils enth\u00e4lt. ich sage dies auch, weil nicht selten weiterhin grobheit eher erfolge erm\u00f6glicht als feinheit, trotz aller oberfl\u00e4chenkultivierung. uske sp\u00fcrt etwa in der beschreibung von b\u00fcroundfreizeitwelten kultivierter entfremdung nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSchule ist nur was f\u00fcr Dumme. Das war Gro\u00dfvaters Spruch.\u00ab hei\u00dft es in \u00bbDas Verh\u00f6r\u00ab. ein irisches sprichwort sagt: \u00bbWer glaubt, etwas verstanden zu haben, ist falsch unterrichtet.\u00ab man k\u00f6nnte auch sagen, erfolg sei etwas f\u00fcr eitle. denn oft wird am eigentlichen vorbei anerkannt. und viele glauben ja wirklich mehr etiketten als inhalten. der kluge mensch wei\u00df, wie wenig er letztlich versteht. und wer erkennt, hat es nicht n\u00f6tig, alles sofort zu beurteilen. wer etwas wirklich durchschaut, kann seine eigene person zur\u00fccknehmen. ich sage nicht, da\u00df die erkenntnisse, \u00fcber die ich hier rede, richtig seien. wer k\u00f6nnte je soetwas behaupten? befreien wir uns also von allen gedanken, die sich rechthaberisch geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">wer etwa \u00bbDas Los, oder: Warum ich keine wei\u00dfe Katze habe\u00ab liest, kann sp\u00fcren, da\u00df uske keine macht \u00fcber seine literarischen welten aus\u00fcben will, sondern ihnen mit respekt begegnet. seine schreibart, die viel empathie den figuren gegen\u00fcber zeigt, in die er sich einf\u00fchlt und hineindenkt, w\u00e4hrend er sie erfindet und gestaltet, entspricht offenbar einem charakterbild. je\u00a0 nuancierter erfahrungen, eigene wie fremde, beschrieben und reflektiert werden, umso moderater und vermittelnder wird das denken, und umgekehrt. vielleicht kompensiert ein solches schreiben weniger das realleben als da\u00df es freir\u00e4ume f\u00fcrs reale leben schafft, zu dem das schreiben geh\u00f6rt. die menschen, wo immer m\u00f6glich, zu verteidigen, w\u00e4hrend man die verh\u00e4ltnisse notfalls kritisiert, das ist der anspruch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">manche der eher leisen texte stehen wie zeitlos im raum, andere umrei\u00dfen sprachlich, so durch m\u00fcndliche rede und umgangssprache, einen zeitlichen rahmen. der ortskundige mag reale orte wiedererkennen. wom\u00f6glich bef\u00f6rdern die th\u00fcringer landschaften, die man, mit einem alten wort, insbesondere wegen der sanft gew\u00f6lbten formen der h\u00fcgel und berge, hold nennen k\u00f6nnte, was, aufs charakterliche bezogen, freundlich, g\u00fctig, zugetan bedeutet, das behutsame schreiben. aus vielem spricht das verlangen nach freundlichkeit, auch in erinnerung an \u00fcberwirkliche wesen wie zwerge, feen und faunen, die, wenn man der \u00fcberlieferung glauben will, in w\u00e4ldern l\u00e4nger \u00fcberlebten als auf gerodetem land. das holde korrespondiert mit dem idyllischen, das manchmal als lebensreal beschrieben, \u00f6fter jedoch ersehnt wird. andr\u00e9 schinkel nennt dies \u00bbdas wacklige Idyll\u00ab. ists ein vorurteil, da\u00df die s\u00fcddeutschen einen ausgepr\u00e4gteren sinn f\u00fcrs idyllische haben als die norddeutschen? des tiefels holde waren freilich die h\u00f6llengeister. und hang wie steg, von denen bei holger uske die rede ist, sind fragile pl\u00e4tze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">andr\u00e9 schinkel verwendet in seinem nachwort \u00bbDie S\u00fcdth\u00fcringer Albedo, oder: &#8222;Die Musen erlegen ihre Opfer&#8220; \/ Mit Holger Uskes Geschichten\u00ab, den begriff albedo, der die r\u00fcckstrahlung von licht meint, und hier reflexe, oder nachkl\u00e4nge, der wirklichkeit, die es in zwischent\u00f6nen zu erkunden gilt, in uskes buch. man spricht auch von der sph\u00e4rischen albedo. am himmel leuchten die toten. der zweite teil des titels spielt auf friederike mayr\u00f6ckers lyriksammlung \u00bbTod durch Musen\u00ab an, w\u00e4hrend mir albedo den begriff der aura bei walter benjamin assoziiert. alldas verweist auf die erkenntnis, da\u00df es noch tieferes als die oberfl\u00e4chen der momentan sichtbaren realwelten gibt. \u00bbVielleicht bleibt nur das Ungesagte zur\u00fcck.\u00ab hei\u00dfts in \u00bbNachtrag\u00ab. \u00bbvielleicht ist alle Weisheit, alle Wahrheit, alle Aufrichtigkeit in dem einen unsch\u00e4tzbaren Augenblick zusammengedr\u00e4ngt, in dem wir die Schwelle zum Unsichtbaren \u00fcberschreiten.\u00ab, schrieb joseph conrad.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die textanf\u00e4nge bei holger uske wirken meist, indem sie von winzigen, aber sehr konkreten, einzelheiten oder momenten ausgehn, wenig aufsehenserregend, und schaffen es eben deshalb, da\u00df man beim lesen gleich mitten im gesagten ankommt. vielleicht geben dabei die kontemplativen f\u00e4higkeiten des lyrikers jene innere autonomie, die n\u00f6tig ist, damit man eine unaufdringliche prosa schreiben und \u00bbmit Worten zeichnen\u00ab kann (\u00bbDrei Akte im Wald, oder: Ich bin im Bilde\u00ab). manche der texte sind tats\u00e4chlich aus fast nichts entstanden. zugleich deuten sie durch verfremdungen, letzte s\u00e4tze und eine, wenngleich seltene, pl\u00f6tzliche strenge der sprache, wie man sie \u00e4hnlich bei johannes bobrowski findet, existentielles an, bis hin zu gef\u00e4hrdungen. andr\u00e9 schinkel schrieb im nachwort: \u00bbDas Verh\u00e4ngnis tritt, aus dem Dahintreideln der Dinge, als Erdrutsch oder Frost gekleidet, in das Schicksal der Uskeschen Helden.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">erstaunlich finde ich immer wieder die momente des staunens bei holger uske. mitunter geht das realistische erz\u00e4hlen, wobei auch dies vorsichtig geschieht, ins phantastische \u00fcber, das aus genauem beobachten w\u00e4chst und in gesteigerter wirklichkeitswahrnehmung besteht, die kein selbstzweck ist, sondern literarisch auf erlebte oder geahnte realit\u00e4ten verweist, und lebensreal den alltag facettenreicher oder wenigstens ertr\u00e4glicher macht. im ersten text \u00bbFrost\u00ab, der den leser sofort zum mitdenken anregt, indem er die handlung aus verschiedenen perspektiven und auf unterschiedlichen ebenen betrachten l\u00e4\u00dft, erwacht die ich-figur am morgen eines sommers wie zu eis erstarrt. dies l\u00e4\u00dft mehrere deutungsm\u00f6glichkeiten zu. ist die erstarrung physisch oder psychisch bedingt, also folge einer krankheit? bildet sie k\u00e4ltestr\u00f6me der gesellschaft oder verhaltenslehren der k\u00e4lte ab? sind hoffnungen erfroren? beschreibt der text die wirkung kosmischer kr\u00e4fte oder folgen des klimawandels? oder hat da jemand nur schlecht getr\u00e4umt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbDer Plan\u00ab sprechen tiere dar\u00fcber, welche gefahren die r\u00fcckkehr des wolfs f\u00fcr sie mit sich bringt. schlie\u00dflich wird er wieder aufgenommen, indem er bei der gro\u00dfmutter unterschlupf findet, die urspr\u00fcnglich im m\u00e4rchen, oder dem zugrunde liegenden mythos, als verschlingende urmutter, die unbeherrscht herrschende urnatur verk\u00f6rpernd, vielleicht selbst w\u00f6lfisch gewesen ist, ehe der wolf ihre funktion \u00fcbernahm. in \u00bbAnders\u00ab droht an einem f\u00f6hntag ein vermeintlicher drache, der tats\u00e4chlich nur ein kater ist, in der wohnung zu toben. \u00bbBegegnung bei Tag\u00ab deutet die spielerische verwandlung der beiden hauptfiguren zu amseln an. der amerikanische lyriker wallace stevens fragte in seinem gedicht \u00bbDreizehn Arten eine Amsel zu betrachten\u00ab, das symbol ins realbildliche zur\u00fcckf\u00fchrend: \u00bbO d\u00fcnne M\u00e4nner von Haddam, \/ warum erfindet ihr goldene V\u00f6gel? Seht ihr die Amsel nicht \/ euern Fraun \/ um die F\u00fc\u00dfe gehn?\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Weltenformel<\/strong>, Neue Geschichten Holger Uske. Wartburg Verlag, Weimar, Edition Muschelkalk, 2016<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" 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alt=\"\" \/><\/p>\n<p><b>Weiterf\u00fchrend <\/b><b>\u2192<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29373\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> ergr\u00fcndeln Holger Benkel und A.J. Weigoni das Wesen der Poesie &#8211; und ihr allm\u00e4hliches Verschwinden. Das erste Kollegengespr\u00e4ch zwischen Holger Benkel und Weigoni finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29373\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>kindheit und kadaver<\/strong>, Gedichte von Holger Benkel, mit Radierungen von Jens Eigner. Verlag Blaue \u00c4pfel, Magdeburg 1995. Eine Rezension des ersten Gedichtbandes von Holger Benkel finden Sie<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6898\"> hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>mei\u00dfelbrut<\/strong>,\u00a0Gedichte von Holger Benkel, mit siebzehn Holzschnitten von Sabine Kunz und einem Nachwort von Volker Drube, Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 2009. Eine Rezension finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12769\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gedanken, die um Ecken biegen<\/strong>, Aphorismen von Holger Benkel, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">Edition Das Labor<\/a>, M\u00fclheim 2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Essays<\/b> von Holger Benkel, Edition Das Labor 2014 \u2013 Einen Hinweis auf die in der Edition Das Labor erschienen Essays finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21478\">hier<\/a>.\u00a0Auf KUNO portr\u00e4tierte Holger Benkel die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11282\">Br\u00fcder Grimm<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Ulrich Bergmann<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11284\">A.J. Weigoni<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11279\">Uwe Albert<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15179\">Sabine Kunz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; als rezensent fragt man sich, was der eigene auftrag sei, falls es einen solchen gibt. ich denke, man sollte beschreiben und reflektieren, letzteres aber vielleicht noch mehr, und st\u00e4rker als den eigenen intentionen denen des besprochenen buches folgen. dies&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/02\/09\/ein-behutsamer-charakter\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":44595,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[94,1952],"class_list":["post-38093","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-holger-benkel","tag-holger-uske"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38093"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38093\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}