{"id":35126,"date":"2021-10-03T00:01:33","date_gmt":"2021-10-02T22:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35126"},"modified":"2022-02-18T18:47:52","modified_gmt":"2022-02-18T17:47:52","slug":"meinungsdeutungen-seit-der-wiedervereinigung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/10\/03\/meinungsdeutungen-seit-der-wiedervereinigung\/","title":{"rendered":"Meinungsdeutungen seit der Wiedervereinigung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Nach der sogenannten <em>Wiedervereinigung<\/em> herrschte die Annahme, die beiden Landesteile w\u00fcrden innerhalb einer Generation zusammenwachsen. Zum 30. Jahrestag ist Deutschland so parzelliert, wie vor 1871<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutsch-Deutsche Geschichte besteht seit 1848 aus ausgefransten R\u00e4ndern, inneren Br\u00fcchen und holprigen \u00dcberg\u00e4ngen. Als Skeptiker waren A. J. Weigonis Gef\u00fchle gegen\u00fcber Deutschland ebenso gespalten wie das Land selbst. Er bewegte sich in Spannungsfeldern kontr\u00e4rer Interessen und kann einiges dar\u00fcber berichten. Die Auseinandersetzung damit setzt er seit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\"><em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em><\/a> fort: Immer wieder kehrt seine Fiktion in die alte BRD zur\u00fcck, wobei die Darstellung st\u00e4ndig zwischen Heimat und Anti-Heimat oszilliert, zuletzt in den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a>. Da\u00df sich die Form eines Romans fast von allein ergibt, wenn die Morphologie der rheinischen Landschaft und ihr Kulturerbe eine Entwurfsidee leiten, belegt diese ausschweifende Prosa. Der tiefgreifende Wandel der politischen Diskussionskultur besch\u00e4ftigte den Vordenker bis zu seinem Ableben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die im Alltag von vielen gelebte Kulturnation ist l\u00e4ngst auf dem Altar des Konsumglaubens geopfert worden.<\/em><br \/>\n<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_44658\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-e1551630453378.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-image-44658 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <em>Lokalhelden<\/em> spielen in einem <em>Surreapolis<\/em>, wird lesen eine spielerische, stadtmythologische, teils auch neoexpressionistische Aufladung von Rheinlanddarstellungen. Weigoni gelingt eine Semiotik des Visuellen und Stadtmythologischen, es ist ein Metropolenroman in urbanomaner Schreibtradition. Das Rheinland erscheint in diesem Roman als multikultureller Stadt- und Metropolenraum, in dem sich Globalisierungs- und Regionalisierungsph\u00e4nomene auf einzigartige Weise \u00fcberschneiden. Die untergegangene Bonner Republik ist ein Monument der Erinnerung, das Kraft geben kann, das Unabgegoltene zu retten, n\u00e4mlich im tats\u00e4chlich demokratischen Sinne fortzusetzen. In seiner Sinnstudie beobachtet er die kleinen Scharm\u00fctzel der Punks, der Bettler und der fliegenden H\u00e4ndler, mit Argusaugen registriert er auch das unterschiedliche Verhalten der m\u00fc\u00dfigg\u00e4ngerischen Upper Tens. In diesem flotten und in einer unangestrengten Sprache erz\u00e4hlten Roman schieben sich Bilder \u00fcbereinander wie beim Film, Sequenzen werden aneinander gereiht, und das Personal wechselt, wie bei einem schnellen Schwenk mit der Kamera. \u00a0Mit der gew\u00e4hlten formalen Komposition des bisweilen abrupten \u00dcbergangs verwischt Weigoni auch die Grenzen zwischen den sozialen Klassen. Schein und Sein verlieren ihre Kontraste und l\u00f6sen sich im Nebel des gesch\u00e4ftigen Treibens der <em>Alkstadt<\/em> auf.\u00a0Weigoni hat mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a> keinen Heimatroman, noch weniger einen Antiheimatroman mit\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\"><em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em><\/a>\u00a0 geschrieben, sondern fulminante Geschichten zum h\u00f6chst aktuellen Thema der Bindungslosigkeit als Gegensatz zur Verbundenheit. Weigonis Protagonisten ringen um ihre Anpassung an die neue Realit\u00e4t. Ihr Bezugspunkt f\u00fcr die inneren Konflikte der Protagonisten bleibt jedoch das Rheinland, der Raum, an den sie sich gebunden f\u00fchlen, mit dem sie sich identifizieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Im Rheinland ist Deutschland universell erkennbar, aber nicht konkret zuzuordnen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Enrik Lauer<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_50088\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Sammelgebiet_Cover-1-e1523975024523.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-50088\" class=\"wp-image-50088 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Sammelgebiet_Cover-1-e1523975024523.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"309\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-50088\" class=\"wp-caption-text\">Postwertzeichen erschienen zum 20. Jahrestag der DDR. Entwertet am 9. November 1989<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spricht man von dem Staat, der sich &#8222;Deutsche Demokratische Republik&#8220; nannte, so ist es ganz \u00fcblich, von der ehemaligen DDR zu reden. Dies ist ein \u00fcberfl\u00fc\u00dfiger Zusatz, denn niemand spricht vom ehemaligen R\u00f6mischen Reich oder der ehemaligen Weimarer Republik. Und schon garnicht der vergangenen &#8222;alten BRD&#8220;. Die Poetologie besteht darin, dass sich Weigoni intensiv mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt und dabei stetig Geschichtsreflexion mit Sprachreflexion verbindend. Der Begriff des linken Intellektuellen und seine eklatanten Vers\u00e4umnisse durch Schweigen und Fehlverhalten werden in beiden Romanen dekonstruiert. In seinem ersten Roman stellt Weigoni die Welt auf die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24403\">Verg\u00e4nglichkeitsprobe<\/a>. Zwischen November 1989 und M\u00e4rz 1990 komprimiert sich deutsche Geschichte unter dem Druck der Ereignisse.\u00a0Dieser\u00a0Romancier verdichtet Realit\u00e4tsfragmente zu Poesie. Er artikuliert ein nicht\u00adpropagandistisches Sprechen, eine Erinnerungs- und Beschreibungssprache, die sich abhebt von dem, was man \u00fcber die sogenannte <i>Wiedervereinigung<\/i> lesen mu\u00dfte. Eine fiktionale Wirklichkeit wird umstandslos abgebildet, so wie die Politik gern f\u00fcr sich behauptet, die Realit\u00e4t einfach nur zu spiegeln. In <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\" data-blogger-escaped-data-mce-href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\"><i>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/i><\/a> durchdringt er die Realit\u00e4t vom ersten bis zum letzten Kapitel, zeigt Widerspr\u00fcche auf, und weist poetisch aus, wie sich Individuen im geschichtlichen Umbruch verhalten. Die M\u00f6glichkeiten des Sozialismus werden mehr und mehr zum Konjunktiv, w\u00e4hrend die Menschen versuchen, auf je individuelle Weise der Realit\u00e4t ein wenig Leben abzuringen. Die Mauer erscheint als Metapher f\u00fcr den Kollektivwahn, der zum Ausbruch kommt. Der Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24412\" data-blogger-escaped-data-mce-href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\"><i>Abgeschlossenes Sammelgebiet <\/i><\/a>ist ein zeitloses Buch \u00fcber ein paar Tage, die au\u00dferhalb der Zeit liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/strong>, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2014 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\n<div id=\"attachment_15964\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/A.J.-Weigoni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15964\" class=\"wp-image-15964\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/A.J.-Weigoni-72x300.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"412\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15964\" class=\"wp-caption-text\">Portr\u00e4t A.J. Weigoni, Photo Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchend \u2192\u00a0<\/strong>Zur historischen Abfolge, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25344\">Einf\u00fchrung<\/a>.\u00a0Eine Rezension von Jo Wei\u00df findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24394\">hier<\/a>. Einen Essay von Regine M\u00fcller lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24412\">hier<\/a>. Beim <em>vordenker<\/em> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/09\/lebensabschnittsgefaehrten\/\">entdeckt<\/a> Constanze Schmidt in diesem Roman einen Dreiklang. Auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/26\/parallelfuehrung-der-liebesverhaeltnisse\/\">Fixpoetry<\/a> arbeitet Margretha Schnarhelt einen Vergleich zwischen A.J. Weigoni und Haruki Murakami heraus. Eine weitere Parallele zu <em>Jahrestage<\/em> von Uwe Johnson wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24922\">hier<\/a> gezogen. Die Dualit\u00e4t des Erscheinens mit Lutz Seilers \u201cKruso\u201d wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26315\">hier<\/a> thematisiert. In der Neuen Rheinischen Zeitung <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/13\/liebe-sinnlich-ideologisch\/\">w\u00fcrdigt<\/a> Karl Feldkamp wie A.J. Weigoni in seinem ersten Roman den Leser zu Hochgenuss verf\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lokalhelden<\/strong>, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesenswert auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die untergegangene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Als Letztes, aber nicht als Geringstes, Denis Ullrichs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der sogenannten Wiedervereinigung herrschte die Annahme, die beiden Landesteile w\u00fcrden innerhalb einer Generation zusammenwachsen. Zum 30. Jahrestag ist Deutschland so parzelliert, wie vor 1871 Die Deutsch-Deutsche Geschichte besteht seit 1848 aus ausgefransten R\u00e4ndern, inneren Br\u00fcchen und holprigen \u00dcberg\u00e4ngen. 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