{"id":32957,"date":"2015-11-08T16:56:11","date_gmt":"2015-11-08T15:56:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32957"},"modified":"2023-11-08T05:18:49","modified_gmt":"2023-11-08T04:18:49","slug":"adabei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/11\/08\/adabei\/","title":{"rendered":"Adabei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #888888;\">Vorbemerkung der Redaktion:<\/span> Gerne weisen wir auf <i>lit21.de<\/i>, den literarischen Metablog hin:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Perlentaucher lanciert <i>lit21.de<\/i>, ein literarisches Metablog, das literarisch relevante Texte und Informationen aus Blogs, Zeitungen und Radios b\u00fcndelt und als konzentrierten Neuigkeitenstrom darstellt. Das neue Metablog <a href=\"https:\/\/lit21.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b><i>lit21.de<\/i><\/b><\/a> b\u00fcndelt den Feed von literarisch relevanten Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache. Auf die Idee haben die Betreiber die Autorenblogs einiger Verlage &#8211; etwa <a href=\"http:\/\/www.hundertvierzehn.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Hundertvierzehn<\/i>.<i>de<\/i><\/a> &#8211; aber auch Literaturblogs von Autoren und Kritikern und Websites von Radiosendern gebracht. Einzeln agieren sie recht isoliert und verloren in den Weiten des weltweiten Netzes. Geb\u00fcndelt bringen sie einen intensiven Strom literarisch interessanter neuer Inhalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>lit21.de<\/i> ist eine Art \u00f6ffentlicher RSS-Reader, ein Feed-Aggregator. RSS-Feed wurde ma\u00dfgeblich von dem jung verstorbenen Internetpionier Aaron Swartz miterfunden, der dieses standardisierte Format f\u00fcr Netzinhalte als Instrument einer sich universalisierenden \u00d6ffentlichkeit ansah. <i>Lit21.de<\/i> hat auch einen eigenen RSS-Feed, den man etwa in Feedly und anderen Readern abonnieren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Privat kann man Feeds in Feedreadern wie Feedly abonnieren. Aber in den netzfeindlichen Kultursph\u00e4ren, in denen sich Literaturblogger und Online-Journalisten hierzulande noch bewegen sind, sind Begriffe wie &#8222;RSS&#8220; und &#8222;Reader&#8220; Fremdw\u00f6rter, die zu lernen man nicht auch noch Zeit und Kapazit\u00e4t hat. Also serviert der <em>Perlentaucher<\/em> den Feed.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Lit21.de <\/i>verlinkt von den Teasern aus immer direkt auf die Originalquellen. Der <i>Perlentaucher<\/i> bietet auch einen <b>Newsletter<\/b> an, der einmal w\u00f6chentlich auf die neuesten Inhalte der Quellen verweist. Die Hoffnung ist, dass sich das literarische Gespr\u00e4ch mit den Mitteln des Netzes wieder verdichtet, vernetzt und intensiviert. <i>Lit21.de<\/i> soll nach Ma\u00dfgabe der Betreiber vor allem ein Instrument der Information sein, es geht es um deutschsprachige Blogs und Websites, die sich mit Literatur auseinandersetzen, nicht unbedingt um Blogs, die sich selbst als Literatur verstehen. Auch Branchennews oder andere Kulturinhalte wollen die Betreiber hier vorerst nicht bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0Betreiber haben alle Blogs und Urheber gefragt, ob sie mit der Pr\u00e4sentation ihrer Teaser auf <i>lit21.de<\/i> einverstanden sind &#8211; und der Zuspruch und das Interesse waren sehr gro\u00df. Der <em>Perlentaucher<\/em> b\u00fcndelt zur Zeit knapp f\u00fcnfzig Quellen und KUNO freut sich von Anfang <em>adabei<\/em> zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-98176 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Logo.jpg\" alt=\"\" width=\"133\" height=\"133\" \/>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erinnerung wird zunehmend auf neue Technologien ausgelagert. Das Grundproblem der Erinnerungskultur, der Zeugenschaft, der Autorschaft, ist die Frage: Wer erz\u00e4hlt, wer verarbeitet, wem eine Geschichte geh\u00f6rt? \u2013\u00a0<span data-offset-key=\"nqia-2-0\">\u201eKultur schafft und ist Kommunikation, Kultur lebt von der Kommunikation der Interessierten.\u201c, schreibt Haimo Hieronymus in einem der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/05\/interim-kulturnotizen\/\">Gr\u00fcndungstexte<\/a> von KUNO. <\/span>Die ausf\u00fchrliche Chronik des Projekts <em>Das Labor<\/em> lesen sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/10\/zukunft-braucht-herkunft\/\">hier<\/a>. Diese Ausgrabungsst\u00e4tte f\u00fcr die Zukunft ist seit 2009 ein Label, die <em>Edition Das Labor<\/em>. Diese Edition arbeitet ohne Kapital, zuweilen mit Kapit\u00e4lchen, meist mit einer gro\u00dfen k\u00fcnstlerischen Spekulationskraft. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die in diesem <em>Labor<\/em> seither realisierten K\u00fcnstlerb\u00fccher, B\u00fccher und H\u00f6rb\u00fccher finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung der Redaktion: Gerne weisen wir auf lit21.de, den literarischen Metablog hin: Der Perlentaucher lanciert lit21.de, ein literarisches Metablog, das literarisch relevante Texte und Informationen aus Blogs, Zeitungen und Radios b\u00fcndelt und als konzentrierten Neuigkeitenstrom darstellt. 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