{"id":32159,"date":"2016-04-08T00:01:44","date_gmt":"2016-04-07T22:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32159"},"modified":"2015-09-17T14:25:08","modified_gmt":"2015-09-17T12:25:08","slug":"und-dann-verfing-sich-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/04\/08\/und-dann-verfing-sich-die-zeit\/","title":{"rendered":"Und dann verfing sich die Zeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Hackbrettspieler und ich stiegen an derselben Station ein. Unsere Sitzpl\u00e4tze\u00a0im Reisebus waren noch frei. Nebeneinander. Das Gep\u00e4ck noch im R\u00fccken, auf\u00a0Knien, dann an den F\u00fc\u00dfen, untergetaucht. Wer von uns beiden hatte mehr zu\u00a0Tragen im Leben?, stellte ich die Frage im Kopf, allerdings ohne ein ernsthaftes\u00a0Kl\u00e4rungsverlangen. Und dann wollte ich mich der Lekt\u00fcre hingeben, um nicht\u00a0auf die Abfolge fremdartiger Grenzen oder Parzellen der Welt mit geisterhaften\u00a0Geh\u00f6ften blicken zu m\u00fcssen.\u00a0In den N\u00e4chten davor blieb ich wie genagelt am Schreibtisch, aber das einzige\u00a0Wort, das sich auffangen lie\u00df, war \u201eFr\u00fcher\u201c. Ein unruhiges, peitschendes Wort,\u00a0das mich in diese Ferne vertrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nachbar trank aus einem undurchsichtigen Krug und schwieg weiter. Ab und zu gab er vereinzelte T\u00f6ne von sich, als w\u00e4re er das Sprachrohr seines alten Musikinstruments, zu dem er sich immer wieder umdrehte. Irgendwie f\u00fchlte ich mich ausgeklammert und doch freute ich mich \u00fcber die Stille, die von seiner Ecke ausstr\u00f6mte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich zog Stanislaw Lems \u201ePhilosophie des Zufalls\u201c aus der Tasche und bl\u00e4tterte darin, aber schon nach wenigen Zeilen fing ich an zu r\u00e4tseln, warum ich gerade dieses Buch, das eine empirische Theorie der Literatur war, als Reiselekt\u00fcre ausgew\u00e4hlt hatte. Ausschlaggebend vielleicht war der Titel, da ich seit langem nach einem einleuchtenden Grund und Ausl\u00f6ser mancher Lebensereignisse suchte. Nach knapp einer Stunde fiel mir das Buch aus der Hand. Kaum war ich in das dampfende Boot eines Traums eingestiegen, da befand ich mich schon in seiner Obhut. Alle tragf\u00e4higen Erkl\u00e4rungen und Antworten, die bislang geschlummert hatten, rauften sich nun wie Kobolde um meine Kopfst\u00fctze herum. W\u00e4hrend sie funkelten und hinaufzuklettern versuchten, rannte ein n\u00e4chtlicher Windsto\u00df durch die L\u00fcftung und schnappte sie weg. Wie schnell sich alles \u00e4ndern kann, staunte ich, als ich mich im Fenster wieder sah und den Rucksack mit den frierenden F\u00fc\u00dfen ber\u00fchrte. Auch ihn, den Hackbrettspieler, hatte ich wieder vor Augen, als er mein Buch vom Boden aufhob und dessen verblichenes Titelbild anstarrte. Und dann geschah es, dass ein Fragesatz des sonst fast Lautlosen wiederholt in der N\u00e4he meines Ohrs flatterte: <i>Philosophie des Zufalls also?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwann eilten auch andere skeptische Worte dahin, Fetzen und Splitter einer unvermuteten Lebensgeschichte: <i>Eines Tages<\/i> <i>wirst du mir doch glauben. Ob Gl\u00fcck oder Ungl\u00fcck, es gibt keine wahren Zuf\u00e4lle. Bis hinter den Stacheldraht damals verschleppt: War mein hinkender\u00a0 Gro\u00dfonkel ein \u201eminderwertiges\u201c Zufallsgesch\u00f6pf?\u201c Bevor er ging, warf er in meinen\u00a0 winzigen Schuh einen Papierzettel. Am untersten Rand schien ein Satz wie \u201eLass uns leben\u201c zu stehen.\u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fast ein Anflehen und eine unterschwellige Klage zugleich, sagte ich, da mir keine andere Wortschleife einfiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Gegen wen aber? Was er\u00a0 \u00fcber ein \u201eVorgeb\u00e4ren\u201c der Dinge drauf kritzelte, hat mich bis heute geleitet \u2026\u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach jedem l\u00e4ngeren Satz musste er husten, aber danach war die Stimme nicht mehr taumelig oder rau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J<i>eden Sommer richteten aufgekratzte Kinder ihre Schleuder auf mich, weil ich Kirschen auflas, die am Stra\u00dfenrand g\u00e4rten. Hau ab, du Kr\u00e4henh\u00e4utchen, du Schneckenschleim,\u00a0 schrieen sie, w\u00e4hrend der Zickzack der Steine gegen meinen Kopf stie\u00df. War es ein Zufall, dass ich als Zigeuner zur Welt kam und in diesem Dorf aufwuchs?\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Einmal schubsten sie mich bis in die Absperrungsgitter der Zirkusarena, wo ein L\u00f6we gerade die Peitsche seines Dompteurs zerriss. Bei meinem allerersten Konzert st\u00fcrzte sich jemand auf mich und warf mich mit Wucht hinunter. Einen Sack M\u00fcll weniger, grollte er. W\u00e4hrend ich mir die Handwurzel brach und mehrere Rippen, blieb mein Zymbal, der von seinem Gestell abgetrennt und hinter mir her geworfen wurde, heil. Was f\u00fcr ein Zufall war das? \u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Als\u00a0 ich vor wenigen Jahren\u00a0 in den Wellen des Flusses, der aufgeh\u00f6rt hatte zu strudeln, ausruhen wollte, sah ich tausend winzige Fische auf meiner Haut brennen, lebende Fackeln. Es waren \u00e4u\u00dferst schmerzhafte Spiele. Der Tod aber lie\u00df mich bisher gewinnen.<\/i> <i>Wieder Zufall?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was h\u00e4tte ich dem hart gepr\u00fcften Musikanten antworten k\u00f6nnen? Er erwartete doch nur, dass ich, \u00e4hnlich wie er, die Welt im innersten urs\u00e4chlich d\u00e4chte und seine \u00dcberzeugung von einer eindeutigen Vorhersehbarkeit aller Ereignisse best\u00e4tigte. Im ersten Augenblick war ich geneigt, seine Beispiele von der untr\u00fcglichen Macht des Schicksals durch gewisse Zitate aus Kant, Spinoza und Freud anzufechten. Mit den S\u00e4tzen, die ich ungest\u00fcm wiederbelebt h\u00e4tte, wollte ich wie mit W\u00fcrfeln herumspielen, und so die zeitgem\u00e4\u00dfe Erkenntnis einer anderen Verlorenheit und Unbedeutsamkeit des Menschen entgegensetzen: Die Zufallsmagie, Endstation ohne erkennbaren Urquell. Aber ein neues Aussto\u00dfen von Lauten nach Schlucken und H\u00fcsteln und schrille Sp\u00fclungsger\u00e4usche in der Toilettenkabine erinnerten mich, wo ich mich wirklich befand: Weder in einem Konferenzraum noch in der Privatbibliothek meines verstorbenen Mentors, sondern auf dem festen Sitzplatz im Bus. Wahrscheinlich h\u00e4tte mein Hang zum Philosophieren ihn dazu\u00a0 gebracht, nur noch zu glupschen und sich an den Ohren zu kratzen, um nicht sagen zu m\u00fcssen: Verbummle nicht mehr deine Zeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So tief vorgebeugt wie der Mann inzwischen sa\u00df, den Kopf in den H\u00e4nden gewirbelt oder\u00a0 schr\u00e4g zum tragbaren Zymbal schauend, lie\u00df sich nur Diffuses erahnen. Er schien zu vernehmen, wie Schattenwesen sich aus ihren Verstecken voranschlichen, um ihn im Chor zu vertr\u00f6sten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Anblick veranlasste mich, auf meinen hochgestochenen Handlungsentwurf sofort zu verzichten. Es war elf Uhr nachts, als meine andere Antwort f\u00fcr ihn sich h\u00fcgelab breitmachte, ein johlender, hastiger Wurf von S\u00e4tzen und Beichten, der ungef\u00e4hr so lautete: Auch ich hab meine Untoten, meine arg verknoteten Tagn\u00e4chte und Jahre, bin vernarbt und verw\u00fcstet, et in infernum ego!, wenn auch anders als du und die deinen, doch ich wollte nirgendwo hinziehen, nie ein Hackbrett haben, aber singen vorm Fenster, bis die Gitter abr\u00fccken, und unbedingt schreiben, am liebsten ein melancholisches Regengedicht (wie Paul Verlaines \u201eIl pleut dans mon coeur, comme il pleut sur la ville\u201c\u2026) und irgendwann eine Geschichte \u00fcber die lange Busreise eines Hackbrettspielers, ach ja, mit acht Jahren hatte ich selbst eine Gummischleuder, mit der ich auf die Vogelscheuche zielte, da sie mich so komisch anglotzte, und als ich eines Sommers von vielen M\u00e4nnern begehrt wurde, lie\u00df ich mir das erotische Schicksal in den Arabesken des Kaffeesatzes lesen, und irgendwann wachte ich samt Kind am Rheinufer auf,\u00a0 einmal trat ich dort auf einen Regenwurm und blickte bek\u00fcmmert noch hin, zu dem hinterlassenen Schleim auf dem Pflaster, anscheinend unterliegt auch ihr Regenw\u00fcrmer eurem Schicksal, sagte ich dann, ohne die Schuldfrage zu stellen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Hackbrett unterbrach mich, erste Kl\u00e4nge machten ein weiteres Wort \u00fcberfl\u00fcssig. Da spielte der Mann, w\u00e4hrend noch alles in den Schlaf versunken war. Mit den zwei h\u00f6lzernen H\u00e4mmerchen schlug er z\u00e4rtlich die Saiten und danach schneller, noch schneller, in schwindelerregenden Tempi. Und es wurde wieder hell und wieder Nacht, und heller und n\u00e4chtlicher, und dann verfing sich die Zeit in einer \u00d6ffnung des Resonanzkastens und blieb einen Augenblick stehen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"\" 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\/><strong>Further reading\u00a0\u2192<\/strong><\/p>\n<p>Wir verleihen\u00a0Francisca Ricinski in 2016 den KUNO-Prosa-Preis. Lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32148\">hier<\/a> die Begr\u00fcndung.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hackbrettspieler und ich stiegen an derselben Station ein. Unsere Sitzpl\u00e4tze\u00a0im Reisebus waren noch frei. Nebeneinander. Das Gep\u00e4ck noch im R\u00fccken, auf\u00a0Knien, dann an den F\u00fc\u00dfen, untergetaucht. 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