{"id":3157,"date":"2012-04-16T00:01:12","date_gmt":"2012-04-15T22:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=3157"},"modified":"2022-03-07T14:48:08","modified_gmt":"2022-03-07T13:48:08","slug":"fixpoetry-verlag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/04\/16\/fixpoetry-verlag\/","title":{"rendered":"FIXPOETRY.Verlag \u00b7 Hamburg \u2022 Der Trilogie 3. Teil"},"content":{"rendered":"<address style=\"padding-left: 210px;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>schlitzlicht das \/<\/em> <em>auf die wortkante f\u00e4llt <\/em><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 210px;\"><span style=\"color: #888888;\">Susanne Eules<\/span><\/address>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Mnemosyne<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/89\/Piedmont.jpg\/220px-Piedmont.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"151\" \/>Aus den Tiefen der Erinnerung steigt, unvermittelt, <em>hell und klar<\/em> und <em>wunderbar<\/em>, ein Kinder\u00adspiel auf, das wir zumeist auf dem Vorhof der alten Schmiede in B\u00fcrvenich spielten: \u00bbMutter, wie weit darf ich reisen?\u00ab Wehe, wenn man nach der Antwort der \u203aMutter\u2039, im Wechsel verk\u00f6rpert von Annemie, Gisela und Leni, im Freudentaumel \u00fcber die uner<strong>warte<\/strong>te Gro\u00dfz\u00fcgigkeit (die eher heimt\u00fcckischer Natur war, wie man gleich feststellen wird), brav das zwingend obligatorische \u00bbDarf ich?\u00ab zu fragen verga\u00df, dann hie\u00df es, erbarmungslos, wie auch Tamino und Papa\u00adgeno es in der <em>Zauberfl\u00f6te<\/em> empfinden, als die Geharnischten sie an den T\u00fcren zum Tempel Sa\u00adrastros abwei\u00adsen: <em>Zur\u00fc\u00fc\u00fcck<\/em>. \u2013 \u2013 \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Reise geht weiter<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41HmEWTmriL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Die Reise geht weiter, die Schreibbewegung geht weiter, und solange das Schreiben den Tod aufschiebt, kann auch das Leben weitergehen. Vollendet ist das Werk, wenn der Essayist es losgelassen, es unvollendet hinterlassen hat<\/em>, schreibt Kuno in der E-Mail vom 28. Februar 2012. Selten hat mir jemand so wahr\u00adhaftig aus der Seele gesprochen. \u2013 Dieser Essay widmet sich, zum einen, dem literarischen Buch\u00adprogramm des 2011 von Julietta Fix in Hamburg ins Leben gerufenen fixpoetry.Verlags, das mich gleich mit mehreren druckfrischen B\u00fcchern vom Hocker rei\u00dft, zum anderen schallt die eine oder andere Frage hinsichtlich der Ver\u00adgabe von Literaturpreisen, die sich w\u00e4hrend der begeisternden Lekt\u00fcre von Brigitte Struzyks bei fixpoetry erschienenem Gedichtbuch <em>alles offen<\/em> hartn\u00e4ckig, <strong>querk\u00f6pfig<\/strong>, unduldsam hinter der Stirn plaziert, in den von allerlei Getier bev\u00f6lkerten Wald im Hinterland hinein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei sollen, nach l\u00e4ngerer Zeit, Bensch, Kraus und Mrs Columbo die Niederschrift dieser Zei\u00adlen einmal nicht mit stets so forschen, nachdenklich stimmenden, den Schreibflu\u00df somit hem\u00admenden Einw\u00fcrfen begleiten. Denn nachdem ich mich in letzter Zeit, zum drittenmal seit Ende 2001, anhaltend in die Lekt\u00fcre von B\u00fcchern W. G. Sebalds vertieft habe, dessen W\u00f6rter unabl\u00e4ssig im Kopf <strong>summen<\/strong> und weiterhin Aufmerk\u00adsamkeit einfordern, bleibt mir gar nichts andres \u00fcbrig \u2013 <em>it could become a bit crowded<\/em>, k\u00f6nnte Diana zurecht monieren \u2013, als die drei nach drau\u00dfen zu komplimentieren, zumal das Wetter sch\u00f6n ist, der Wald wartet \u2013 und bei Kraus die ewige Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><strong>Euphorie<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Julietta Fix 2008 <em>fixpoetry<\/em> \u00b7 <em>das Portal f\u00fcr Literatur &amp; Kunst<\/em> gr\u00fcn\u00addete, ahnte sie wohl selber nicht, da\u00df sie 2011 (nach dem Zwi\u00adschenspiel der lyrischen<em> Lesehefte<\/em>, die sie von 2008 bis 2010, gemeinsam mit Frank Milautzcki, herausgab) einen Buchverlag gr\u00fcnden w\u00fcrde, in dessen Programm im Fr\u00fchling 2012 bereits 15 Titel vorzufinden sind. \u2013 Ich habe die durchweg bildreich, kunstvoll und mit viel Liebe zum Detail gestalteten B\u00fccher \u2013 in der Reihenfolge des Erscheinens \u2013 alle gelesen: Den vorl\u00e4ufigen Schlu\u00dfpunkt setzt also, in den letzten (sehr sonnen\u00adreichen) Tagen des M\u00e4rz, Brigitte Struzyks Roman <em>Drachen \u00fcber der Leninallee<\/em>, dessen Lekt\u00fcre mich in eine \u00e4hnlich gute Stimmung versetzt, wie ich sie beim Lesen von Susanne Eules\u2019 Gedichtbuch <em>\u016fbern r\u016fckn des atlantiks den rand des nachmittags<\/em> und \u2013 als Primus inter Pares \u2013 Johannes CS Franks mich gleichsam \u00fcberw\u00e4lti\u00adgen\u00adden und eine, <strong>wunderbar<\/strong>, schlaflose Nacht bereitenden <em>Remembran\u00adces of Copper Cream<\/em> \u00b7 Erinne\u00adrungen an Kupfercreme \u00b7 \u05d6\u05db\u05e8\u05d5\u05e0\u05d5\u05ea \u05e9\u05dc \u05e0\u05d7\u05d5\u05e9\u05ea \u05d5\u05e7\u05e6\u05e4\u05ea empfinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Skepsis<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn1.google.com\/images?q=tbn:ANd9GcQcsxaonfwRKRHzK5RLvYxNosjZCnSi7RGoqS7oqqAU32T9W_YQwQ\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"277\" \/>Zun\u00e4chst \u00fcberwiegt \u2013 Skepsis. Ein weiterer Verlag? Noch mehr B\u00fccher? Oi, oi, oi. Ich, der ich so gern und so leicht und so schnell und so viel lese, versp\u00fcre in diesem monumentalen Moment die unheim\u00adliche, unertr\u00e4gliche Last der B\u00fccher, die ich bereits im Kopf trage, wie Peter Kien, gr\u00f6\u00dfter lebender Sinologe und B\u00fcchersammler und Antiheld in Elias Canettis umwerfendem Roman <em>Die Blendung<\/em>, sie am Ende versp\u00fcrt, nachdem er, von der furchterregenden Frau aus der Wohnung geworfen, alle 25.000 B\u00fccher <strong>in den Kopf<\/strong> packt, um sie, von Herberge zu Herberge und Abend f\u00fcr Abend, f\u00fcr die wenigen n\u00e4chtlichen Stunden wieder auszupacken, um sich in einem furiosen Autodaf\u00e9-Finale mitsamt der B\u00fccher zu verbrennen. What a book, what a book.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tom Schulz spricht vom <em>mittlerweile beinah un\u00fcbersichtlichen Konglomerat kleiner Verlage<\/em>, betont dabei jedoch, insgeheim vielleicht seufzend: <em>Jedes neue Buch soll bekanntlich willkommen gehei\u00dfen werden, wie sehr es irgendwer braucht, mag da zweitrangig sein, und das ist auch gut so.<\/em> \u2013 Hat Julietta Fix bestimmte Autoren, Manuskripte, Schreibarten <strong>im Auge<\/strong>? Lyrik? Prosa? Einzeltitel? Anthologien? Nach\u00addem ich die ersten B\u00e4ndchen gelesen habe, denke ich jedenfalls \u00e4hnliche Gedanken, wie sie W. G. Sebald 1990 im Gespr\u00e4ch mit Andreas Isenschmid \u00e4u\u00dfert und wie ich sie h\u00e4ufig schon gedacht habe bei der Lekt\u00fcre zeitgen\u00f6ssischer Lyrik und Prosa:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Ich habe beim Lesen neuer B\u00fccher sehr h\u00e4ufig den Eindruck, da\u00df auch Sprache etwas wird, was weniger wird. Das hei\u00dft, da\u00df, sagen wir mal, Jean Paul oder Kleist tats\u00e4chlich \u00fcber mehr Sprache verf\u00fcgt haben, als wir es heute noch tun, bestenfalls. Das hei\u00dft, da\u00df selbst unsere gelungensten literarischen Passagen hinter den wirklich gro\u00dfen Passagen, die Anfang des 19. Jahrhunderts geschrieben worden sind, um einiges nach\u00adhinken. Das h\u00f6rt sich nun nat\u00fcrlich sehr nach einer Laudatio der vergangenen Zeiten an, so ist das nicht ge\u00admeint, es handelt sich hier einfach um einen objektiven Sachverhalt. Die Sprache wird weniger, die Bilder werden mehr. Und die Bilder \u00fcberlasten uns und lassen uns nicht zum Reden kommen, auch nicht zum Schreiben, und auch nicht mehr zum Lesen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00bbMa\u00dflos\u00ab? Ma\u00dflos!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn2.google.com\/images?q=tbn:ANd9GcRZcpio_QoOAxda2eqFB9UcHPQ8YrfaqSJ73Zo2tlhbmHyLDBULAg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"259\" \/>Ein weiterer Verlag? Noch mehr B\u00fccher? Die Fragen dr\u00e4ngen nach vorn und verlangen ernstge\u00adnommen zu werden angesichts der <strong>Flut<\/strong> der in den vergangenen Jahr gegr\u00fcndeten Verlage. Wer, um Himmels willen, soll das alles lesen? Ich lese und lese und lese, kenne mittlerweile B\u00fccher aus Hunderten von Verlagen, und wenn ich die Programme von Literaturtagen in Hannover, Berlin, M\u00fcn\u00adchen, Leipzig, Wien oder Z\u00fcrich sehe, stelle ich so am\u00fcsiert wie kleinlaut fest, da\u00df ich die wenigsten der ausstellenden Verlage kenne (heute, am 29. M\u00e4rz 2012, beispielsweise, kommt mit Michael Hillens neuem Gedichtband <em>Frau R\u00f6ntgens Hand<\/em>, von Helwig Brunner herausgegeben, erstmals ein Buch aus der 2008 gegr\u00fcndeten Grazer Edition Keiper ins Haus, die mir bislang kein Begriff war). Zerknirscht erinnere ich den Witz aus den 1960er Jahren, in dem der k\u00f6lnische T\u00fcn\u00adnes dem delatorischen Amerikaner, der alles mit dem Label <em>Made in the USA<\/em> f\u00fcr besser, gr\u00f6\u00ad\u00dfer, h\u00f6her, schneller usw. h\u00e4lt, beim Anblick des K\u00f6lner Doms entgegenh\u00e4lt, er wisse nicht, was das sei: \u00bbLetzte Woch h\u00e4t dat Jeb\u00e4ude noch nit do jestande.\u00ab \u00bbMa\u00dflos\u00ab? Ma\u00dflos!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Piet de Moor sagt W. G. Sebald 1992 in diesem Zusammenhang: <em>Der Literaturbetrieb ist so ma\u00df\u00adlos, da\u00df man mit sich ausmachen mu\u00df, welchen Autor man lohnenswert findet und welchen nicht. Wenn man das nicht macht, ertrinkt man in dem <strong>Meer<\/strong> von Geschriebenem. Ich hasse beispielsweise den deutschen Nachkriegs\u00adroman wie die Pest, er ist geschmacklos und verlogen, was mich in meiner Intuition best\u00e4rkt, da\u00df \u00c4sthetik und Ethik sich gegenseitig bedingen.<\/em> Weder Erfahrung noch Meinung kann ich teilen: Bislang bin ich of\u00adfenkundig nicht ertrunken, obwohl ich eher zu den Tiefsee-Muschelsuchern geh\u00f6re, die, beseelt vom Wunsch, immer wieder die eine Perle zu finden, vorbehaltlos erwartungsvoll jede Muschel \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">This cannot be happening \u00b7 Erinnerungen an Kupfercreme<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/23\/US_Navy_090513-N-1060K-122_Ship_restorers_Chris_Hanlon%2C_bottom%2C_and_Paul_Chiasson_line_up_a_new_plank_of_white_oak_along_USS_Constitution%27s_starboard_side.jpg\/220px-US_Navy_090513-N-1060K-122_Ship_restorers_Chris_Hanlon%2C_bottom%2C_and_Paul_Chiasson_line_up_a_new_plank_of_white_oak_along_USS_Constitution%27s_starboard_side.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"308\" \/>Es krankt ein Gro\u00dfteil der Schreiberei heutzutage daran, da\u00df ohne reale Grundlage losgearbeitet wird, da\u00df die Autoren in ihrem Zimmer vor dem leeren Blatt sitzen und aus dem eigenen Kopf heraus arbeiten wollen. Man kann nicht nur aus dem Kopf heraus arbeiten. Man braucht wie ein Schreiner Bretter, um daraus einen Kasten zu machen.<\/em> Der Leser ahnt bereits, von wem die Ansicht stammt, und diesmal ist Volker Hage der\u00adjenige, der Sebald (im Jahr 2000) befragt. Ich stimme der Aussage jedenfalls zu: Immer wieder erlebe ich ein Buch als an\u00e4mische Kopfgeburt, aber mir f\u00e4llt, wenige Tage, nachdem ich diese Stelle in Sebalds Buch <em>Auf ungeheuer d\u00fcnnem Eis. Gespr\u00e4che 1971 bis 2001<\/em> gelesen habe, das <strong>\u00bbKas\u00adten\u00ab-Buch<\/strong>, zu dem der Autor die Bretter unter Einsatz aller Kr\u00e4fte besorgt, zurechtgeschnitten und gehobelt hat, unmittelbar vor die F\u00fc\u00dfe. Was wohl w\u00fcrde der r\u00f6mische B\u00fcrovorsteher, den Asterix beim Kampf um den Passierschein A 38 mit eigenen Waffen schl\u00e4gt, nun verk\u00fcnden? Ganz einfach \u2013 <em>Hier ist es doch:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Remebrances of Copper Cream<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51V1qNGECfL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Assured, as a flood of images sweeps your senses, baring smells and tastes and sounds, sweeping the three slim streams from your consciousness \u2013 \u2013 \u2013 Remembrances of Copper Cream<\/em> ist eine aufregende Lekt\u00fcre, mein Kopf birst (zum Gl\u00fcck beinahe blo\u00df) vor W\u00f6rtern, W\u00f6rtern, W\u00f6rtern, words, words, words, ein Tanz der Sprachen und Bilder, dokumentarisch, elegisch, illusionslos (<em>brittle letters \u2026 mother \/ em\u00adbassy \/ son \/ dead \u2026 friends drinking in the hall \/ me not wanting to taint \/ their liquid conversations \/ with news of such irrelevance<\/em>), ironisch, n\u00fcchtern\/ern\u00fcchtert, <em>resonating unsavoury thoughts \/ between a wasted land\u2019s infusions<\/em>, in tiefer Nacht blitzt mich permanent dieser grelle helle Flash an \u2013 viel mehr noch das d\u00fcstre Moment, <em>machines of waste<\/em> \u2026 <em>chipped unsculpted stones<\/em> \u2026 <em>Remembrances of Copper Cream<\/em> \u00b7 <em>Erinnerungen an Kupfercreme \u00b7 <\/em>\u05d6\u05db\u05e8\u05d5\u05e0\u05d5\u05ea \u05e9\u05dc \u05e0\u05d7\u05d5\u05e9\u05ea \u05d5\u05e7\u05e6\u05e4\u05ea ist ein Lyrik, Prosa und Bild amalgamierendes, zwischen Englisch, Deutsch und Hebr\u00e4isch changieren\u00addes Buch von mehr als einer Erinnerung an Kupfercreme, die die 148 Seiten leitmotivisch \/ ding\u00adsymbolisch durchwirkt, in dem \u2013 trotz der heiklen und zu engagierter Auseinandersetzung gera\u00addezu herausfordernder Thematik Israel und, gleichsam, eingedenk Adrienne Richs Parole <em>Poetry is not a healing lotion but an emotional massage, a kind of linguistic aromatherapy<\/em> \u2013 <strong>Sprache und Bild<\/strong> in kreativer Korrespondenz die<strong> Akzente setzen<\/strong>. Dabei vermitteln sich Botschaften via Alliteration \u00b7 Antithese \u00b7 Assonanz\u00a0\u00b7 Katalog\/\u03ba\u03b1\u03c4\u03ac\u03bb\u03bf\u03b3\u03bf\u03c2 \u00b7 kataraktischem Monolog \u00b7 Oxymoron \u00b7 Paragramm \u00b7 Repetitio <em>usw<\/em>. klanglich enorm\/<strong>exstatisch<\/strong> aufgeladenen, wirklichkeitsges\u00e4ttigten W\u00f6rter, Verse und Zeilen, Graphiken, Striche und Zeichen naturgem\u00e4\u00df von selbst. <em>Now their songs flow like foam into each other \u2013 their songs a parallel diffusion<\/em> \u2013 scheint, mitten\u00addrin, gleichsam als Motto f\u00fcr dieses gro\u00dfartig gegl\u00fcckte <span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=3006\"><span style=\"color: #0000ff;\">Buch<\/span><\/a><\/span> auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Mit Volldampf<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41uHplr-jLL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Der fixpoetry.Verlag hat also angefangen, so richtig Dampf zu machen: Mit Johannes CS Franks <em>Erin\u00adnerungen an Kupfercreme<\/em>, Susanne Eules\u2019 <em>\u016fbern r\u016fckn des antlantiks<\/em> <em>den rand des nachmittags<\/em> und Brigitte Struzyks <em>Drachen \u00fcber der Leninallee<\/em>, alle im M\u00e4rz 2012 erschienen, steigt der Verlag bereits ein Jahr nach der Gr\u00fcndung in die erste Liga der jungen Literaturverlage im deutschen Sprachraum auf. Und f\u00fcr die Leser, die der Vergleich mit dem Sport befremden mag (denn Sport ist bekanntlich auch Mord \u2013 Literatur etwa nicht?), formuliere ich es so: Das sind B\u00fccher, denen ich nach dem f\u00fcr alle B\u00fccher selbstverst\u00e4ndlichen Willkommensgru\u00df so richtig gern Unterschlupf biete in mei\u00adnem kleinen W\u00f6rterhaus. Das sind B\u00fccher, die mich auf- und erregen, die den Meta\u00adbolismus derma\u00ad\u00dfen in Schwung bringen, da\u00df ich auf einmal wieder <strong>federleicht<\/strong> durchs Dasein schwebe und Mrs Columbo mit Jubelrufen auf die Nerven gehe (hoffentlich nicht \u2026). Auch Jan Deckers Buch <em>Der Abdecker<\/em> mit Essay, Lyrik und Prosa schl\u00e4gt eine ganz eigenwillige Tonart an, deren Sequenzen ich sehr gerne folge. Christine Hoba ist eine feine Entdeckung mit Gedichten, die mein Interesse anhaltend binden, im selben Buch bringt Christian Kreis das Sowohl-als-Auch der ewigen Di\u00adlemmas im uners\u00e4ttlichen Dasein ganz \u00bbeinfach\u00ab auf den Punkt: <em>Mundraub \/\/ Ich werde meine Lip\u00adpen \/ mit Sekundenkleber bestreichen \/ dich k\u00fcssen und dann \/ einfach fortgehen<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Spiel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/4136lNO9H0L._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Dass wir uns \/\/<\/em><em> zu ihnen setzen w\u00e4hrend sie weiter philosophieren \/<\/em><em> mit merkw\u00fcrdigen Schreien \/ mit ihrem Gefieder \/<\/em><em> spielen \/ die Sonnenuntergagsaugen rollen \/<\/em><em> ihren wehenden Beinen nachsehn \/<\/em><em> w\u00e4hrend fern \/ fern \/ etwas anr\u00fcckt \/ <\/em><em>M\u00e4hdrescher blonde Sch\u00f6pfe abs\u00e4beln \/<\/em><em> Herbstschlag \/ Schn\u00e4bel schnappen Insekten \/<\/em><em> und das Aroma einer bestimmten Luftschicht \/<\/em><em> \u00fcber den Kiefern \/ unter den Haufenwolken \/<\/em><em> dass wir uns Kiesel greifen \/<\/em><em> zwei drei Halme oder im Klecks \/<\/em><em> aus dem perfekten Anus eines Kranichs lesen <\/em>(Kerstin Becker) Nicht auf jedes Buch kann ich eingehn, so g\u00e4be es, beispielsweise, zu Kerstin Beckers <em>Fasernackten Versen<\/em>, die besonders im ersten Teil Anklang finden, oder den drei Sammelb\u00e4nden <em>Brennpunkte<\/em>, <em>ein Bild von einem Gedicht<\/em>, <em>Mehr und weniger<\/em> Gutes zu vermelden, und nicht jedes Buch hinterl\u00e4\u00dft bleibenden Eindruck (womit ich bei einer Binsen\u00adweisheit w\u00e4re), ich hab\u2019s gelesen und mir keine weiteren Gedanken dar\u00fcber gemacht, die erw\u00e4hnenswert w\u00e4ren. Mund ab\u00adputzen, <strong>weiterma\u00adchen<\/strong>, und da bin ich doch schon wieder beim Sport, denn das hat Rainer Cal\u00admund, der fr\u00fchere Manager von Bayer Leverkusen, immer mal gesagt, wenn es nicht ganz so gut gelaufen war beim Spiel der beiden Teams auf dem Spielfeld. Das ganze Lesen ist ein Spiel. Leser gegen den Rest der Welt. So mache sich jeder sein Bild von den B\u00fcchern.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Weiterhin: alles offen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/31xCU0UmOxL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Im vergangenen Jahr bereits l\u00e4\u00dft mich unter den Premiere-Titeln das eine oder andere fix\u00adpoetry-Buch aufhorchen, dessen Leseeindruck ich in dem am 1. Januar 2012 ver\u00f6ffentlichten Essay <em>Von Buch zu Buch. Lesezeiten 2011<\/em> kurz festhalte: \u00bbSo weise ich frech auf den Band <em>da kapo mit CS-Gas<\/em> hin, in dem ich kaltherzbl\u00fctig aufno\u00adtierte (montierte) Gedichte von Kai Pohl und Clemens Schittko lese, von denen ich mich am 5. De\u00adzember zwi\u00adschen 16 und 17 Uhr <strong>frei<\/strong> und <strong>willig<\/strong> in die Zange neh\u00admen lasse. Der gemein\u00adschaftli\u00adche Band ist 2011 im Ham\u00adburger fixpoetry.Verlag erschienen \u2013 wie auch die Anthologie <em>Brenn\u00adpunkte<\/em> mit Gedich\u00adten von sechs Autorinnen aus der Schweiz sowie Brigitte Struzyks <em>alles offen<\/em> \u2013 \u2013 \u2013 von wegen \u00bballes offen\u00ab: Im Gedicht <em>Verkehrt<\/em> hei\u00dft es im ersten Vers <em>Verflogen kam der Vogel<\/em> <em>an<\/em> und sp\u00e4ter (hier klopft Christa Wolf an die T\u00fcr): <em>Kein Ort hier, nir\u00adgends offen<\/em>.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u016fbern r\u016fckn des atlantiks den rand des nachmittags<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51rZNjmU4ML._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Susanne Eules\u2019 mit Artwork von Korinna Feierabend angerei\u00adchertes explosivlautliches Gedichtbuch <em>\u016fbern r\u016fckn des atlantiks den rand des nachmittags<\/em> ist eine \u00dcberraschung in mehrfacher Hinsicht. Kein Wort, ja, kein Buchstabe zuviel, ein elisionischer Zugriff auf die W\u00f6rter, wie ich sie von Arno Schmidt und Thomas Kling kenne und sch\u00e4tze, lautet eine der lyrischen Devisen, und w\u00e4hrend der rasanten Lekt\u00fcre wird das buchst\u00e4blich zei\u00adchenhaft p.unk.t.gen.au.e Hervorkitzeln der Vexierbilder in den W\u00f6rtern mit einfachstem Mittel, so unmittelbar wie gestochen <strong>scharf<\/strong>, vor Augen f\u00fchrt. Ich lese <em>\u016fbern r\u016fckn des atlantiks den rand des nachmittags<\/em> im Februar 2012, als ich mit der Herausgabe einer <span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.schamrock.org\/festival.html\"><span style=\"color: #0000ff;\">Friederike Mayr\u00f6cker <\/span><\/a><\/span>gewidmeten Ausgabe der Literaturzeitschrift Matrix befa\u00dft bin, und unvermittelt f\u00e4llt mir, auf Seite 78, dieses Gedicht vor die F\u00fc\u00dfe, was, nicht aus Matrix-Gr\u00fcnden blo\u00df, einen Endorphinschub ausl\u00f6st:<em> my.r\u00f8ck.ern \/\/<\/em><em> wie schneeglattes wie eispapier \/ reib schrei.bf.l\u00e5che(l)n icerink \/ die feder die d.rau.f tanzt &amp; f.liegt \/ pirouetten wie fing.erl\u00e5ufe \/\/ auf elfen.beint.ast.en schrilltriller \/ fuge kontra.punk.t die un.terliegende \/ stimme filzh\u00e5mmer auf drahts.eilen \/ dieses erglimme(r)n von g.old.nen \/\/ bergen : ne w.ander.poet.in. \/ das fr.agile h\u00f8ren : s.tal.ak.titten &amp; \/ s.tal.ag.mitten eines andren rau.ms \/ jene h\u00f8h.le unter der au.flage als ob \/\/ unber.\u016fhr.t &amp; g.rad jet.zt in mus.ikke \/ ge.set.zt die MELA.ncholie der unge \/ bohrnen zeit [ritard.] \/ mitm schw.eigen ba.lanciert<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Hackers-m1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Es ist leicht nachvollziehbar, da\u00df ich Susanne Eules im Anschlu\u00df einlade, bei der FM-Edition dabei zu sein. Nun steht das Gedicht in <em>Matrix 28<\/em> mit Aufzeichnung \u00b7 Besprechung \u00b7 Bild \u00b7 Es\u00adsay \u00b7 Gedicht \u00b7 Gespr\u00e4ch \u00b7 Notiz (<em>usw<\/em>.) von Ilse Aichinger \u00b7 Hans Bender \u00b7 Crauss. \u00b7 Michael Donhauser \u00b7 Jutta Dornheim \u00b7 Ul\u00adrike Draesner \u00b7 Elke Erb \u00b7 Johannes CS Frank \u00b7 Bodo Hell \u00b7 Gerhard Jaschke \u00b7 Axel Kutsch \u00b7 Michael Lentz \u00b7 Jos\u00e9 F. A. Oliver \u00b7 Marion Poschmann \u00b7 Marlene Streeruwitz \u00b7 Anja Utler \u00b7 A. J. Weigoni und 61 weiteren Autoren und K\u00fcnstlern, deren Werk in einer wie auch immer gearte\u00adten Beziehung zu dem Friederike May\u00adr\u00f6ckers zu sehen ist, in einer <strong>lebendigen<\/strong> Sammlung von Text und Bild, deren Mittelpunkt ein gutes Dutzend neuer Gedichte von Friederike Mayr\u00f6cker bildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Drachen \u00fcber der Leninallee<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51aIcYlr%2BNL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Mit Brigitte Struzyks Roman <em>Drachen \u00fcber der Leninallee<\/em> erscheint erstmals ein umfassendes Prosa\u00adbuch im fixpoetry.Verlag. Schon der Auftakt f\u00fchrt bildhaft vor Augen, welche zwischen Zwie\u00adspalt und Zweischneidigkeit hin- und hergewendete, typisch deutsche Geschichte auf diesen 286 Seiten erz\u00e4hlt wird: <em>In der Herrgottsfr\u00fche von Berlin spielt dort an der Nahtstelle, wo etwas aufh\u00f6rt und doch nichts Rechtes beginnt, die Geigerin: <\/em>Ich tr\u00e4umte von bunten Blumen<em> \u2026, Schuberts Winterreise<\/em>. Durch an\u00adschaulich-detailliert beschriebenen (naturgem\u00e4\u00df fadenscheinigen, l\u00f6chrigen) Stoff mehr oder we\u00adniger farbenfroher Gewebe blicke ich fortgesetzt auf geschichtlichen Grund, ich <strong>sp\u00fcre<\/strong> schnell, hier geht es um Menschen, die es wissen wollen, und ich will es, von Seite zu Seite mehr, auch wissen: <em>Ihr Arm liegt im Windkanal der Klimaanlage. Die eine, dem Fenster nahe, H\u00e4lfte ihres K\u00f6rpers ist kalt, die andere schwitzt. Und hinter der zwittrigen Scheibe, die sich nicht \u00f6ffnen l\u00e4sst, d\u00e4mmert der tag: hohe Tannen, gr\u00fcnes Gras, Brandschutzgr\u00e4ben neben den Gleisen, frisch geschichtetes Holz, ein sch\u00e4umender Wald\u00adbach, gem\u00e4hte wiesen mit Huflattichr\u00e4ndern, flammende Goldruten am Bahndamm, rote Felsen, tiefe Wagenspu\u00adren voller Wasser \u2013 endlich zieht die Lok wieder, und das bremsende Ziehen, die Langsamstrecke des Grenzver\u00adkehrs, schiebt sich auf die Oberfl\u00e4che der Erinnerung. Spurensicherung? Passkontrolle? Wie oft waren sie doch diese Strecke gefahren, bis sie, die Staatsfeindin Ulla Wasser, nicht mehr mitdurfte ins NSA (nichtsozialistische Ausland).<\/em> Sp\u00e4ter hei\u00dft es: <em>Erinnerung ist Neusehen der Vergangenheit, das aus einem gegenw\u00e4rtigen Interesse stammt<\/em>. Diese Art Nachsinnen, sofern nicht ohnehin vorhanden, wird unmittelbar auf mich, den erkenntnisinteressierten Leser, \u00fcbertragen und tr\u00e4gt mich zum fr\u00f6hlichen Ende am Brandenbur\u00adger Tor, das mit dem Verspre\u00adchen zweier Frauen endet: <em>N\u00e4chstes Jahr in Jerusalem!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Liste \u00b7 15 Einzeltitel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41AmKx5OR7L._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" \/>Kerstin Becker, <strong>Fasernackte Verse<\/strong>, Gedichte, Vorwort von J\u00fcrgen Br\u00f4can, Bilder von Wienke Treblin, 62 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jan Decker, <strong>Der Abdecker<\/strong>, Essay \/ Gedichte \/ Prosa, Vorwort von J\u00fcrgen Br\u00f4can, Bilder von Wienke Treblin, 65 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Susanne Eules, <strong>\u016fbern r\u016fckn des atlantiks den rand des nachmittags<\/strong>, Gedichte, mit <em>Artwork<\/em> von Korinna Feier\u00adabend, 98 Seiten, Klappenbroschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes CS Frank<em>, <\/em><strong>Remembrances of Copper Cream \u00b7 Erinnerungen an Kupfercreme <\/strong><strong>\u00b7 <\/strong>\u05d6\u05db\u05e8\u05d5\u05e0\u05d5\u05ea \u05e9\u05dc \u05e0\u05d7\u05d5\u05e9 \u05d5\u05e7\u05e6\u05e4\u05ea, Lyrik und Prosa, ins Deutsche \u00fcbertragen von Florian Vo\u00df und Ron Winkler, ins Hebr\u00e4ische \u00fcbertragen von Judi Hetzroni und Merav Salomon, bebildert von Felix Scheinberger, 148 Seiten, Hardcover, fixpoetry.Verlag, Ham\u00adburg 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herbert Hindringer \u2219 Judith Sombray, <strong>N\u00e4hekurs<\/strong>, Gedichte, 48 Seiten, Broschur, fix\u00adpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christine Hoba &amp; Christian Kreis, <strong>Dummer August und Kolumbine<\/strong>, Zeichnungen von Felix Scheinberger, Nachwort von Andr\u00e9 Schinkel, 59 Seiten, Klappenbroschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia Mantel, <strong>dreh mich nicht um<\/strong>, Gedichte, Bilder von Petrus Akkordeon, Vorworte von Kurt Drawert und J\u00f6rg Sundermeier, 47 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kai Pohl \u2219 Clemens Schittko, <strong>da kapo mit CS-Gas<\/strong>, Gedichte, 59 Seiten, Broschur, fix\u00adpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Brigitte Struzyk, <strong>alles offen<\/strong>, Gedichte, mit einem Vorwort von Peter Wawerzinek und Bildern von Elke Ehninger, 117 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Brigitte Struzyk, <strong>Drachen \u00fcber der Leninallee<\/strong>, Roman, 287 Seiten, Klappenbroschur, fixpoetry.Verlag, Ham\u00adburg 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Charlotte Ueckert, <strong>Dein Haar ist mein Nest<\/strong>, Gedichte, Vorwort von Peter Engel, 34 Seiten, Broschur, fix\u00adpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerrit Wustmann, <strong>Beyo\u011flu Blues<\/strong>, Gedichte, deutsch \u2013 t\u00fcrkisch, ins T\u00fcrkische \u00fcbertra\u00adgen von Miray Ath, 33 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sammelb\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"data:image\/jpeg;base64,\/9j\/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD\/2wCEAAkGBhMSERUSEhATERUSEhYYERIVGRQWGBEXFRUZHRUQGhIYHygeFxslGhUSIC8gJCsqNC8tFyoxNTIqNyYrLCkBCQoKDgwOGA8PGDUkHyQsNSwsLCwsNSosLSksLCw0KiwsLCwvKTQsKSwsLCwsKiwsLCwpLCw1KSwsLCwqLyw0LP\/AABEIAQsAvQMBIgACEQEDEQH\/xAAcAAEAAQUBAQAAAAAAAAAAAAAAAwIEBQYIAQf\/xAA3EAACAgEDAgQFAgUDBAMAAAABAgADEQQSIQUxEyJBUQYzYXOyFDJCYnGBkSNSoRVTkvCCweH\/xAAaAQEAAwEBAQAAAAAAAAAAAAAAAQUGAgME\/8QAKhEBAQABAwIFAwQDAAAAAAAAAAERAhIxIVEDQWGh8HGRwRMiMrGB4fH\/2gAMAwEAAhEDEQA\/APuMREBERA5T1vzH+4\/5GQybW\/Mf7j\/kZDNNOFJSIiEEREBERAREQEREBERAREQEREBERA6ylNhIBx3wcen\/AD6SqR3\/ALT5d3B8vHm+nPH+ZmV4xnw54hQtZnDbSvmZsg5O7Le+R7duwmXmE+G+zeTw\/LWVA2jcpDbXO0nzHnPbsOJm4HKet+Y\/3H\/IyGTa35j\/AHH\/ACMhmmnCkpERCCIiAiIgIiIF\/wBH16VOWsqFoKY2nbwdynd5lPopH\/yl3b1LRnJ\/RMCzZz4zYGd3lCgAAZK\/+OPXjCxObpluXU1WdGas6loyRjRMAGzjxmyRgZBbGT2P+ePrE+t0vG3SNwfMDc\/mG0jGccebacgehHqMYqI2T5TdWYr6hpQwI0zABbA4Ll\/E3rhQNw8hGSdwyf8A6nq61pFAH6HcBu\/dZk+bPG7bk8Hj2xnvzMBEjZL\/ANTvrK09Q0+FFmlZ9mRkWbCwLMRkqvJwQMn29JO3UtGzLnRsoHBItft5uTgZbBZT7kLj6zBxGyfKbql1TKXY1qVTcdgJyQueMn3xjP1kURO3LrKQ6u7YjNjOB\/T+5PoPc+0miZldsJ8O0FGtXKEbgwZBgHcX5YgkNYQASeOGXgTNzxVA4Ax\/SewOU9b8x\/uP+RkMm1vzH+4\/5GQzTThSUiIhBERAREQEREBERAREQEREBERAREQOsoiJmV4REQOU9b8x\/uP+RkMm1vzH+4\/5GQzTThSUiIhBERAREQEREBERAREQEREBERAREQOsoiJmV4REQOU9b8x\/uP8AkZDJtb8x\/uP+RkM004UlIiIQREQEREBERAREQEREBERAREQEREDrKIiZleEREDlPW\/Mf7j\/kZDJtb8x\/uP8AkZDNNOFJSIiEEREBERAREQEREBERAREQEREBERA6yiImZXhERA5T1vzH+4\/5GQybW\/Mf7j\/kZDNNOFJSIiEEREBERAREQEREBERAREQEREBERA6yiImZXhERA5T1vzH+4\/5GQybW\/Mf7j\/kZDNNOFJSIiEEREBERAREQEREBERAREQEREBERA6yiImZXhERA5T1vzH+4\/wCRkMm1vzH+4\/5GQzTThSUiIhBERAREQEREBERARJdNp2sda1GWdlVRwMliABk9uSJcf9GvxnwbO4AG1snK7gQuMkY5z9fqJGZE4qyiXS9Lt3KpqdS9grXcCoLlsbctwDnP+PpJb+hXqceEzZVTlAzYDMVXOBlSSrDBx2jdO6cVYRLurpN7YK0WsD2Ko5z27YHP7l\/yPeK+k3NnFNhI9Ajk9s9se2D\/AEMZiMVaRPWUgkEEEHBB4II7gj0nkkdZRETMrsiIgcp635j\/AHH\/ACMhk2t+Y\/3H\/IyGaacKSkREIIiICIiAiIgIiequTj3\/ALf8ntCUmm1DVurqcMjKynvgqQQcevIE2ItrvB3DDLaM4VSTi2rJOMYI2VAnGdpHOM84zV\/Dd9b7PDLn+QOefNxgqDyEYg4wRyCZdFNaK9vhFUKBSdi5da622ZYAlgELYbtz39Z5arLxh6aZZynZ+oWGsFGPh2K1RKFQWqY7RyAvBc98fu\/oJHb1HW0gZQVisjYdikVFwT5W5wWFhzknvjjEuH6jrGDIKgLKwttp2qz3AtWqHaFwQPJ78A+nEg1mm17A0GtmVW2+VVwTWyoMHA4LbMe5YH1nE9cOr6ZTXavWU3KrVLZ4bAeGtTbD4bVnYMqCeaKjkZ98nJlOou15T5R22h1YCsEnCBWLHHB2KOfYZkNJ19ZZ1rYGyw2F9lZ87lcupx5c7k7cYI9DPUGuGMUlQFIAFdSqqjJJ4GAPIx3fyk5jH0M\/Vg9XazWOz\/vZ2L8Y8xYluPTkniRSXVMxdy4w5dt4wFw2TuG0cDnPEin0R411lERMyuyIiBynrfmP9x\/yMhk2t+Y\/3H\/IyGaacKSkREIIiICIiAiIgJ6jkEEHBByD7EdjPIhLYulW6y5S1NqqFtpQqAiYNlrOlm1VwFFgyzd\/N6jMmq\/XCwnG8APUG\/09o82wEAYPDWKQCMkkcHtLXp3TtStPiU2gLYhLKpwfmGkI2RgFg7kc4wG5yvF1dRr\/AA8taPKyt4e6nfkF2DfUj9PnGTkAYBAOPnuM3GHtM465Weo0mttyzIW8StFOPBG5ASyIAvcg1McDnyHPEl1mp6goNlm\/FZDF8VEAixGByB5gHFfbIHA4ziTtp+oFQ28kox2qPCyMKc2bh5cYtt5yfXPvLevS6q2u2trD\/psytQRuclfMwAVSVBIAyOCcZOOZOfojH1Tt07W1Y2OGI4AC9giUjP8AqIAVCinzcjy8n3pvo6i2QVZi9YRlUVZ277FFZUDg58T6457dqadNrsbksBL2OHVbKCcgVBmPOCDuqU+nHmx6+hNeB+\/ABB3btPtXJZwxfOF5YnuP3gdiAY+yfuwGqZi7lzly7FzwcsSSxyvHfPaRSbWac12PWxBNbspI7EqxBI+mRIZ9EeNdZRETMrsiIgcp635j\/cf8jIZNrfmP9x\/yMhmmnCkpERCCIiAiIgJm1+HNwwtoLihLSuE4DrW239+RgWdyBnH1mElx+vtwB4tmAMAb3wB7AZ4HA4+k51S+TqY82W0\/wbczbSyKBnLglhgYG4HADDcyjIPrkZxI0+E7tu5mrVShdW3E7lFZcMABkghce\/uBMeOrX\/8Afu57\/wCpZz9e\/wBB\/iU\/9Qt\/71nJJPnfkkYLd+5BIz7Gc4193WdPZn9J0zUV6hqE1RQKjbXTJVq6tSfEyuRjaVusI5\/YfQ5k2r6Trd3Gp3bfMWJ2be4Vwccjw7Ub6eL27k6t+pfOd7ZwRnJzhs7hn2O5s++4+5kg6hbgjxrMHuN74PAHIzzwqj+gHtI2X5E7o2UdP1zAk6kbgFYLu4atxYTacDG3FT8YJPqB6xN0PWJki4KDud2LhcN4YNrqRnsG2ll5I9MdtfXqNoAAusAByAHfAOMZAzwcEj+88OuswR4tmD3G5sHjHIzzxxGzV6fY3RsGm0uqt2gaizxnFuyvAAwrV7l37vLuIrP7cZAycmVaXpWt3BBeAXVmQBgwcLWcE5G0A4CebGD6cTW01bhdgscLnOwMwXOQc7c4zkA5+kqfX2kEG2wgnJBdyCSu3JBPPl4\/pxGy+n2N0U6pmLsXbcxdi7c+ZiTubnB5Oe8ilTuWJJJJJySSSST3JJ7mUz1ebrKIiZldqKrg2dpzg4Mrlh0lwQ5Axmw8ZJ9uST7y\/nWqYuHGjVu0yuU9b8x\/uP8AkZDJtb8x\/uP+RkBYe4mknCnr2IBiEEREBERAREQEREBERARK0pYgsFYhcbmAJC5OBk9hkkDmUQkiIhBERA6ykOst2ozA4IHHY8+nBIz\/AJk0h1gJQ475GOSP4h6jkTMVeRB0lgUJG3liTtJZcnGcEgcS9lvoR5ccfTDM\/GBjlvpLiTm3kxJ0jlPW\/Mf7j\/kZunwx1Bx0nXsCobT\/AKfwX2purFlmHAfGeQJpet+Y\/wBx\/wAjNw+ENS1fSupuhAYfpcEhW72kHysCDwT6S\/8AF\/jPrP7io8P+V+l\/pQzrqOkW36hEF1OoRNPeFRGu3bd9TFQPEwpY5Pb+01GvSOwyqOwLBQQpILEEhMj+IgHjvxN6+G9b\/wBSo1Gn1gRzptK9um1AVUagqRlMoACpJBxj0P0xDo+tX09DR6rXrZOpFUYHlF8HcUB9BuJJHrk+8406rpzMdc\/46u7pmrF9GmVaOxmKLW7OM5RVYsMd\/KBniUppnL+GEYuTgIASxP8At298\/Sbl1PUCvQaa2xbrG1z326i2u1ajbYtm1Uc+G24KOQOACxOPa\/8Ag74k\/U9Z0rrWaf8AQNNnnNjXCulyHsfA3N5U9P4RO74urbdWOM+zmaJmTPytA\/R2bPE8N9gOC+1tufbfjGZRXQzBiqswQZcgEhRnG4n0GSBkzefgjrN11+qptueyt9Hqd1TMSnlA27U7JjJxgCW\/wV1Cyvp3U9jldtVDLj+FmdgXHs2AOfoPaTfEsz07e5NEuOvf2ajfo7EwXrdAwypZWXcPcZHP9p7XoLGClarGFhYV4VjvK43BcDzYyM47Zm219Rsv6LqPGse406ynwmsYuybxhgGbnHJ4+pkvXus3p0vphS+1CV1ALIzKSK7QqLuUg4AAAH0j9TVxjzx7ZNk59M+7SXoZW2srKw7qQQw+m08z00MG27G3f7cHP\/j39RN76\/1FrdN0rVuxGqZ3RrQcO6V2hVckc5+v8x9571G9k+JMqzKTraVJBIyrCsMpx3BBIIkTxbfLyvtS+HO\/b3aJXpXZ\/DVGL5xsCktkdxt75np0j7PE8N9hOBZtbYT7b8Ym\/wDwrqGXr+oAYgNZrAw9GA3sAR68qD\/aWfwR1e69ddVdc9tbdNvfY7FlDJt2sqnhcbj2x\/wIvi2eXlL9yeHO\/dbdIvY9E1yFiVXUaYqvopZxuIHpnA\/xNT\/TPgtsbaMbm2nC57EnsOSP8zcfhWit+la1bbfBRtTpA1m0vsG8c7R3lp8b6jVUXLQbHSmlQdGFdmVqxymoD\/xsTyW9DwMAASNGrGvVpnf8ROqftlvb81r+s6ZbVt8Stk3orrkfwv8AtY+2fYyNdHYUNgrcoO9gVio+hfGBN9+Ntbdb1CjStqbhTfVpFsTe+0+IQGYrnBPrn6S36p8SJpOo2H9Ncf07vUlJvC0+EAVVPBFPCFCDjJznJJ7xp8XVZOnXGUXRJb1aJEqsYEkgbQSSAPQE8DP0lM+h5Ospb9Q+W3px39Rg8sORyO\/f0lxLbqJxUx9hkf1ByO\/A5mZxnou7cdaj6VXtUgbiufKWzkjaPQ\/4HA7f3N7LDo1hNfPocAZDbQAMDevDe\/Hvj0l\/GMdETVu6xynrfmP9x\/yMy\/Sfi+zT0Pp0o07V3DFwdHY24zjcd4xjPG3GO\/fmYjW\/Mf7j\/kZDNJdM1TFU0tl6MpZ8Q2eE1NaV6euzHirUpBtx2VrGLOy\/y5x9JWPiV\/0v6TwaDUH39rN3ibdvi7t\/7sf2+kxERs09jdWe6T8X2U0HTPVTqaC24VXKWFberIykFf8A9Puc06D4tsp1A1FdVCsilaVCNspBDA7VDck7myWLHnvPOrdHB1SUaevBsq05VS\/7nupRyu5yB+5yAM+3rLPTdCusxsQNlXYeeseWttructwAeMnH\/BnGNFme7vOqdOy66V8UPp7bLaqaA1qspBWxgqt+9FBfgHHrn6Yjp\/xM1NV1KUUbNRgWgi05UElUB8TICknHr7kyXT9FXw7C9bBhomsQl1YF11S1b12fw43Lhs8gnsRMS\/T7Bb4O3Nm7btUq\/m\/25UkZ\/vxGNFz84RnVF9pfiR00r6UVUmuxg1hKvvZh+19wcYI4xgY45B5zsnVuoInSOmq+mrv3fqiC5tUptu9DWynBzyD7Calb0e1QzFPKiI7MGQjZY21HDKSCCxxkZwe+Jkup6nXGtqbz\/p0krsYUAIQFZlTA74Kk7PQ8znVplsx3zz6f7dS2S57Mb1Hq9lzq7EDw1ValQbVqVf2oi+gHf1JPJJMzl3x87ahNU2l03joyFrtr5s2Y7qWKKSBjcFyPQjiYz4b6Qb9RSGTNT6iutyWFYbcw3IrEjLbTnC5Pb3EgbotxV7FqY1ruO7j9qthm5OSAeCfSdWaLcX5lzLq5jJU\/Gtqap9YlGmW192TtsIBfO9gpfu24g5\/tjnNt0j4mfTNa1VNA8dGRwy2MBW+N1S+fhTge5+stNb0myiwJevhknzDKMVAOGJVScEexxmZDrfQzW6110E+I7HT3I5sTU1DswPbd2JxjGTkDEY0cd\/wnOpHpvid69PZploo8O5g1gItJJU5Q7vEyNvGMe3Oecr\/imx9Kmkeql66gfCZlcvWW7stm\/j+n7fpxK9H0Atp7TtU2B9P4TeLXt22m4N5t2zk1qOTmWtfw5qCQoq5Z7UClqwd9IzbWQWyrKOcHH0zH7Mn7111f4rfUogsop8WutKxqALBYVQ+X+Lbn+bGfbEudd8dWXBWu02ltuUADUtWTZx2Zhu2OR\/MpH0mL03w\/qLNuyovuCldpQ5352DvwxwcL347SUfD9jmoV1kG2tCoeykGxmZ1ygJGATW\/lOSNpzI2+GZ1sUzEnJ5JOSfcn1nk9I\/8Ae\/8AyO88ns83WUouQkYBweMHv2Oe2RmVxMyu0WmqZVAZgxHrgjPHrknmSxEDlPW\/Mf7j\/kZDJtb8x\/uP+RkM004UlIiIQzz9UXUXqyVeFZ4daVu9yhKzTWqrccovIWsHGe\/YHgSO74hBv1FnheW+u2tEB2CtbGzkAg\/U492MwsTjZHe+s\/ovis1KgSsq9emNK2BxxnUeMLdpQjhuNp4Ili\/Uav1AuGmUV7gzacsSh91BwCF9hzj6jiY6JM0SG6s7d8Sh1KNR5W0y0MA+Diu7xEsBCYByMEYwfTbPdf8AFPiePikKNTgspcsoICBbApHDrtbDAg+cg5EwMSP09Jv1Mz0n4hFK1K9It\/T6kX1EMUIbNe9DwQynwq\/YjHf0kWt6wltS1tRygda3FhBCPYz7WXbhyC74bjvyDiYuJOyZybrwyPU+rC7VNqDUBvsDtUTuU9soSADg4x\/eXOk+I\/CCpXUPDFljtXYxff4tRqdNwClR4bMMjnJyScCYWI2TGEbryyq9XrWuypKCq2WUt8zcR4JfgkpySLGGcDGBwec3LfF9gsvetQhv1I1C87jS+5i21sDhgxU8dhiYGJGzSnfWZb4hDC1bKFZLLfErVWZPAIXaKwQDlNgVdp\/2DkSur4jUKo8A7k0p06uLACqvY7WOuazgsLHT1wpPrzMHEbNJvqu1gWJC7QSSFyTtGeFye+PeURE7cusoiJmV2REQOU9b8x\/uP+RkMm1vzH+4\/wCRkM004UlIiIQREQEREBERAREQEREBERAREQERED\/\/2Q==\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"214\" \/>Julietta Fix (Hg.), <strong>Brennpunkte<\/strong>.<em> Lyrik aus der Schweiz<\/em>, Gedichte von Ir\u00e8ne Bourqin \u2219 Brigitte Fuchs \u2219 Svenja Herr\u00admann \u2219 Marianne Rieter \u2219 Nathalie Schmid \u2219 Elisabeth Wandeler-Deck, Illust\u00adrationen von Judith Sombray, Vorwort von Beat Brechb\u00fchl, 68 Seiten, Broschur, fix\u00adpoetry.Verlag, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julietta Fix (Hg.), <strong>ein Bild von einem Gedicht<\/strong>, Bilder und Gedichte von Michael Arenz \u2219 Klara Beten \u2219 Jan Decker \u2219 Peter Ettl \u2219 Sabine Georg \u2219 Herbert Hindringer \u2219 Magdalena Jagelke \u2219 Ulrich Koch \u2219 S\u00fcnje Lewejohann \u2219 Undine Ma\u00adterni \u2219 Frank Norten \u2219 Silke Peters \u2219 Sophie Reyer \u2219 Ulrike Almut Sandig \u2219 Iris Th\u00fcrmer \u2219 Janin W\u00f6lke \u2219 Michael Zoch, 116 Seiten, Broschur, Querformat, <a href=\"http:\/\/www.fixpoetry.com\/verlag\/buecher.html\"><span style=\"color: #0000ff;\">f<\/span><span style=\"color: #0000ff;\">ixpoetry.Verlag<\/span><\/a>, Hamburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julietta Fix (Hg.), <strong>Mehr und weniger<\/strong>. <em>Erste bis letzte Poetryletter 2010<\/em>, Gedichte von Bernd Boh\u00admeier \u2219 Manfred Cho\u00adbot \u2219 Ulrike Draes\u00adner \u2219 Hans-J\u00fcrgen Heise \u2219 Thilo Krause \u2219 Christoph Leisten \u2219 Sabina Lorenz \u2219 Hellmuth Opitz \u2219 Francisca Ricinski \u2219 Andr\u00e9 Schinkel \u2219 Gerd Sonntag \u2219 Christoph Wenzel u.v.a., 63 Sei\u00adten, ge\u00adheftete Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>* * *<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #888888;\">Der erste Teil der f\u00fcr <em>Kulturnotizen<\/em>\u00a0in Bild und Wort leicht erweiterten Essay-Trilogie<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/theo-breuer-poesie-und-preise.htm\"><span style=\"color: #0000ff;\">Poesie und Preise \u00b7 Und eine Reise zum FIXPOETRY.Verlag nach Hamburg<\/span><\/a><\/strong><\/span> <span style=\"color: #888888;\">ist<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=3006\"><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>HIER<\/strong><\/span><\/a><\/span> <span style=\"color: #888888;\">nachzulesen, der zweite Teil<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><strong><a href=\"http:\/\/http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=3124\"><span style=\"color: #0000ff;\">DORT<\/span><\/a><\/strong><\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>schlitzlicht das \/ auf die wortkante f\u00e4llt Susanne Eules &nbsp; Mnemosyne Aus den Tiefen der Erinnerung steigt, unvermittelt, hell und klar und wunderbar, ein Kinder\u00adspiel auf, das wir zumeist auf dem Vorhof der alten Schmiede in B\u00fcrvenich spielten: \u00bbMutter, wie&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/04\/16\/fixpoetry-verlag\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":99798,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[451,334,104,352,331,333,420,516,93,143,363,258,444,263,329,520,328,422,330,321,354,161,128,160,335,336,84,144,231],"class_list":["post-3157","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-anja-utler","tag-arno-schmidt","tag-axel-kutsch","tag-bodo-hell","tag-brigitte-struzyk","tag-christine-hoba","tag-crauss","tag-elke-erb","tag-francisca-ricinski","tag-friederike-mayrocker","tag-gerhard-jaschke","tag-hans-bender","tag-hellmuth-opitz","tag-ilse-aichinger","tag-jan-decker","tag-johannes-cs-frank","tag-julietta-fix","tag-jutta-dornheim","tag-kerstin-becker","tag-marion-poschmann","tag-marlene-streeruwitz","tag-michael-hillen","tag-michael-lentz","tag-peter-ettl","tag-rainer-calmund","tag-susanne-eules","tag-theo-breuer","tag-thomas-kling","tag-w-g-sebald"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3157"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102125,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3157\/revisions\/102125"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99798"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}