{"id":31462,"date":"2018-05-18T00:01:18","date_gmt":"2018-05-17T22:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462"},"modified":"2022-02-18T20:38:57","modified_gmt":"2022-02-18T19:38:57","slug":"heimat_umkodiert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/05\/18\/heimat_umkodiert\/","title":{"rendered":"Heimat &#8211; ein Begriff wird umkodiert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Vorbemerkung der Redaktion:<\/span> Das Kultusministerium NRW unterst\u00fctzt die Arbeit an diesem Roman mit einem Arbeitsstipendium. Betty Davis hat f\u00fcr KUNO einen Blick in das Typoskript geworfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <em>Lokalhelden<\/em> sind von einem ethnologischen Gestus gepr\u00e4gt. A.J. Weigoni bet\u00e4tigt sich als literarischer Rekonstrukteur der rheinischen Geschichte und einem, dem Rheinland abgelauschtem Idiom. Damit erschafft er Erz\u00e4hlwelten, die aus eigenem Recht leuchten, das war zuletzt der Fall bei seinem ersten Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\"><em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em><\/a>. Er besch\u00e4ftigt sich mit Machtkonzepten und der Performativit\u00e4t des Alltagslebens in der allm\u00e4hlich untergehenden BRD. Wenn dieser Schriftsteller nur beobachtet, ist er schwer zu \u00fcbertreffen. Aus den Betrachtungsgegenst\u00e4nden der rheinischen Alltagswelt ergie\u00dft sich ein Episodenf\u00fcllhorn. In diesem fein gesponnenen Netz h\u00e4ngt alles mit allem zusammen. Es sind Abh\u00e4ngigkeiten \u00f6konomischer oder emotionaler Art, es sind Liebschaften, Entt\u00e4uschungen, Hierarchien und Neidkomplexe. Die Repr\u00e4sentanten dieses verbrauchten b\u00fcrgerlichen Systems sind als Protagonisten einer grunds\u00e4tzlichen Machtdynamik g\u00e4nzlich austauschbar. Wenn man ihnen zuschaut lernt man, wie Macht im Alltag ausge\u00fcbt wird &#8211; und sich dann im gr\u00f6\u00dferen Rahmen der politischen Arena manifestieren kann. Eine demokratisch gew\u00e4hlte &#8222;Staatsperson&#8220; verf\u00fcgt \u00fcber Macht eben nur solange, wie ihr die Bev\u00f6lkerung diese erteilt. Weigoni gibt mit dieser Erz\u00e4hlweise den Rheinl\u00e4ndern und ihren Beziehungen zueinander Raum, sich zu entwickeln, dies f\u00fchrt zu einer epischen Darstellung, die mit den Mitteln von Ambiguit\u00e4t und Widerspr\u00fcchlichkeit arbeitet. Die Welt wird nach dem Mauerfall opulenter, vielf\u00e4ltiger und drastischer.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wie <em>h\u00f6ren<\/em> gleichsam das schnoddrige Alltagsparlando der Rheinl\u00e4nder<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Geist geh\u00f6rt zum Rheinland wie Bratwurst und Bier. Weigoni sp\u00fcrt den Unvollkommenheiten nach, er n\u00e4hert sich diesen &#8222;Ruinenbewohnern&#8220; in einer Haltung aus abgebr\u00fchter Distanz und leidenschaftlicher N\u00e4he. Wir lernen in diesem Roman nicht nur die urbanen Existenzen mit gesellschaftlich relevanten Problemen kennen, sondern die kleinen Leute mit ihren aufgegebenen Tr\u00e4umen, ihren t\u00e4glichen Dosen an Desillusion, ihren Ehe- und Alltagsdefiziten. Weder verf\u00e4llt dieser Satiriker in Sozialromantik noch f\u00fchrt er seine Charaktere in distanziertem Spott vor. Weigoni ist ein gnadenloser Realist, der sich den menschenfreundlichen Blick bewahrt hat. Die Geschichte spricht f\u00fcr sich, die Einzelbilder sprechen f\u00fcr sich. Dieser Schriftsteller befasst sich in ihrem zweiten Roman mit gro\u00dfen und kleinen tektonischen Verschiebungen. Wenn all diese soziologischen Elementarteilchen etwas eint, dann die Emp\u00f6rung. In diesem Roman ist eigentlich seit 1848 alles bereits vorhanden, in der Form von Kleinstaaterei und nachfolgendem Chaos. Dann setzt die Geschichte ein. Die Dinge werden unterschieden, sie bekommen ihre Namen, es werden sp\u00e4testens nach dem 9. November 1989 Ordnungen errichtet. Die Paroxysmen der &#8218;Achsenzeit&#8216; sind Instabil, spannungsgeladen, gewaltt\u00e4tig &#8211; aber: Es sind noch die Ordnungen der alten BRD, der &#8222;einzichsten&#8220; Demokratie, die von Deutschen\u00a0 Boden ausging. Irgendwann brechen sie zusammen, weil das innere Chaos wieder aufbricht, weil die Antagonisten aus dem Morgenland bereits trainieren, wie man als Pilot ein Flugzeug <span class=\"st\">hijacked<\/span>. Aber dies w\u00e4re eine andere Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Empfindung der Sprachlosigkeit, Gestaltlosigkeit und Endlosigkeit<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholiken leiden am Rheinland. Potestanten leiden am Rheinland. Atheisten leiden am Rheinland, sie begreifen ihr eigenes Erleben und Erz\u00e4hlen als angewandte Diskursanalyse und versuchen eine Philosophie zu entwickeln, deren Probleme sich genauso pr\u00e4zise l\u00f6sen lassen, wie die der Mathematik. In der \u00c4ra der &#8222;Neuen Un\u00fcbersichtlichkeit&#8220; destabilisiert das eine hier das andere, selbstverst\u00e4ndlich mit den besten Absichten. Die Transzendenz hat an Bedeutung verloren. Weigoni beschreibt die <em>Alkstadt<\/em> als Ort, um eine Sedierung zu betrauern, die das oberg\u00e4rige Bier erst hervorgebracht hat. Eine arbeitsteilige Gesellschaft produziert arbeitsteilig Images einer Zeit jenseits der Freizeit, jenseits sozialer Bedingtheiten. Traumbilder von einem einfachen Leben, kompliziert hergestellt. Die Rheinl\u00e4nder sehnen sich nach dem Gegenteil. Dieser Roman ist ein kohlengl\u00fchendes Stimmungsbild der rheinischen Befindlichkeiten, die darin von Weigoni beschriebenen Rheinl\u00e4nder sind Menschen, deren Lebenssinn in der Intensivierung aller Vitalfunktionen besteht. Es geht ihnen nicht mehr um ein anderes Leben oder um ein seliges Jenseits, wie es den Menschen in fr\u00fcheren Zeiten versprochen worden ist. Sie haben sich von der Erwartung eines Absoluten, eines letzten Sinns abgewandt. Es geht ihnen nur noch darum, mehr und besser das zu leben, was sie ohnehin schon sind. Die Erregung selbst ist es, die am meisten z\u00e4hlt. Es geht diesen Archetypen um die Intensivierung der Liebe, der Wahrnehmung und der Gef\u00fchle. Diese Intensit\u00e4t ist in diesem Roman allgegenw\u00e4rtig. Letztlich haben die <em>Lokalhelden<\/em> aber immer weniger davon.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Land unter<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hochwasser bedeutet in der &#8222;Rheinischen Bucht&#8220; nicht selten Land unter. Die Rheinl\u00e4nder neigen zu unverh\u00e4ltnism\u00e4ssiger Lethargie und einer schicksalsergebenen Berechenbarkeit, sobald sie mit ihrem Ende konfrontiert werden. Es gibt in der allm\u00e4hlich untergehenden \u201eBonner Republik\u201c keine Erinnerung ohne Interesse und keine Moral ohne falsche Gewissheiten. Alles ist von einem Firnis von Trostlosigkeit \u00fcberzogen. Die Rheinl\u00e4nder machen alles in allem viel zu viel, jedoch vieles davon richtig. Auch nach <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\"><em>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/em><\/a> bleibt Weigoni ein Romancier, der den Roman als Erkenntnisinstrument versteht, und \u00fcber das blo\u00df Narrative uferlos hinaus will. Ber\u00fchrt werden auch hier beil\u00e4ufig seine lebenslangen Lieblingsthemen: die Sprache, ihre Vergleichbarkeit und ihre Geschichte, das Wissen von der Braukunst, anthropologische Fragen wie die nach dem rheinischen Charakter und dem Dialekt. Die Prosa dieses Schriftstellers thematisiert immer auch Sprache und wie sie im kommunikationsgeschichtlichen Kontext verankert wurde. Das Rheinische ist eine erfundene Sprache, aber sie bedeutet die Wirklichkeit. Das Spiel mit der kommunikativen Unm\u00f6glichkeit wird von Weigoni auf rein textueller Ebene ausgef\u00fchrt, seine Prosa gl\u00e4nzt besonders durch Selbstironie. Es ist ein stetiges Spiel mit den Regeln des Poesie, der Wirklichkeit und der menschlichen Existenz. Es ist ein Spiel mit der eigenen Unm\u00f6glichkeit. Und letztlich ist es wohl gerade dieses Bekenntnis zur Unm\u00f6glichkeit eines gelungenen Lebens, das diesen Roman \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Die <em>Lokalhelden<\/em> bieten en passant einen faszinierenden Blick in die Eingeweide der rheinischen Streitkultur.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Zur\u00fcckgekehrt bin ich in die Heimat, doch die ersehnte ist sie nicht.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Jeong Jiyong<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Globalisierung funktioniert im Rheinland als Sichtbarmachung innerer Zerr\u00fcttungen. Das System der gegenseitigen Kontrolle findet in den Br\u00fcchen innerhalb der rheinischen Gesellschaft und der entgleisten Biografien den geeigneten N\u00e4hrboden. Es ist eine beunruhigende, unheimliche Prosa, sie entwirft ein Panorama dunkler Bestandsaufnahmen von urbanem Sein unter einer namenlosen, oft technifiziert wirkenden\u00a0Bedrohung. Deren Folgen, Splitter von Kapitalismus- oder Governancekritik mischen sich mit Blicken und Entdeckungen der Rheinl\u00e4nder. Daraus entwickelt Weigoni eine tragf\u00e4hige Doppelb\u00f6digkeit, seine <em>Glokalisierung<\/em> meint erheblich mehr als eine ironische Brechung. Das Leben im Rheinland erscheint bisweilen als als ganz ferner Kontinent, es ist nicht mehr das, was es einmal war &#8211; oder besser gesagt: gewesen sein soll. Das gestrige Label <em>Weltliteratur<\/em> erscheint als ein Paradoxon, denn sie zeichnet sich vor allem durch dasjenige aus, was sie verschweigt. Man blickt von einem absoluten Aussen der Repr\u00e4sentation auf eine Welt, die einem nur noch als ein irritierender Lichtblitz erscheint, dann schaut er etwas genauer hin und bekommt es mit der Angst zu tun. Was beeindruckt ist die gekonnte Episodenhaftigkeit in den <em>Lokalhelden<\/em>, durch fl\u00fcssige Montage und auch im Detail durch elegant-bewegliche Aufl\u00f6sung der einzelnen Szenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wenn dies die beste aller Welten ist, wie m\u00fcssen dann erst die anderen sein?<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Voltaire<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Rheinland wird mikroskopiert, Weigoni hebt Dinge hervor, an denen man t\u00e4glich vorbeil\u00e4uft, ohne sie zu sehen, in diesem Roman wird der Leser mit Verhaltensweisen konfrontiert, denen er unterliegt, ohne es zu wissen. Die Rheinl\u00e4nder stecken auf wahrhaftige Weise in ihrer Haut, die Spontaneit\u00e4t erscheint nur an der Oberfl\u00e4che geb\u00e4ndigt. Dieser Roman zielt damit direkt auf die Wirklichkeit, jedoch nicht im Sinne naiv-realistischen Erz\u00e4hlens, das oft genug nur Klischees best\u00e4tigt. Man k\u00f6nnte diese Literatur als einen Realismus der Weltwahrnehmung bezeichnen. Aber Vorsicht, dieses Werk ist komplex und vielfach sind die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\">Bez\u00fcge<\/a>. Romanhaft baut Weigoni die Kontingenz nach, die das nicht fiktive Leben besitzt. Nur dass sich im Nachbau die Kontingenz als m\u00fchsam konstruierte mit Notwendigkeit gerade verliert. Die Spontaneit\u00e4t des Lebens im Rheinland findet hier eine Form, die nicht b\u00e4ndigt, sondern befreit. Diese Flussbewohner wollen am Ende einer langen Nacht nicht gefallen, sie wollen wahrhaftig sein. Wir erkennen den Rheinl\u00e4nder als menschgewordenes Subjekt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Zur <span class=\"st\"><em>Subscription<\/em><\/span> freigegeben:<\/span><strong> Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover.<\/p>\n<div style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=44653&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden.jpg 832w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-768x1098.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-717x1024.jpg 717w\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\n<p><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesenswert das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Walther Stonet lotet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=54020\">Altbierperspektiven<\/a> aus. Conny Nordhoff erkundet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34295\">Kartografie<\/a>. Zuletzt, ein\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a> von Denis Ullrich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung der Redaktion: Das Kultusministerium NRW unterst\u00fctzt die Arbeit an diesem Roman mit einem Arbeitsstipendium. Betty Davis hat f\u00fcr KUNO einen Blick in das Typoskript geworfen: Die Lokalhelden sind von einem ethnologischen Gestus gepr\u00e4gt. A.J. 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