{"id":30812,"date":"2015-10-16T00:01:14","date_gmt":"2015-10-15T22:01:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30812"},"modified":"2022-02-28T14:25:15","modified_gmt":"2022-02-28T13:25:15","slug":"schmauchpoesie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/16\/schmauchpoesie\/","title":{"rendered":"Schmauchpoesie"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der neue lyrikband \u00bbSchmauchspuren\u00ab von a.j. weigoni enth\u00e4lt gedichte aus den jahren 2005 bis 2015. der titel, der die spuren eines pistolenschusses assoziiert, l\u00e4\u00dft dar\u00fcber nachdenken, ob die abdr\u00fccke des daseins in der literatur nicht ebenfalls schmauchspuren seien. ist der poet als macher und verfertiger zum verschmaucher und zerschmaucher geworden? bei weigoni hei\u00dft es: \u00bbder Bewusstseinsstrom versandet in einer \/ geistigen Mappe zwischen Erinnerungsflecken\u00ab und \u00bbdas Eigentliche verstreicht beim Versuch \/ es im Bild zu bannen &amp; auf magische Weise \/ am Verschwinden zu hindern\u00ab. das cover-motiv des original-holzschnitts von <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/HieronymusHaimo\">haimo hieronymus<\/a> hat ebenfalls etwas schmauchendes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbdie Skepsis zum Lebensprogramm machen.\u00ab postuliert der autor. wer dem gl\u00fcck vertraut, ist noch nicht aufgewacht. viele textpassagen benennen desillusionierende erkenntnisse. \u00bbdass Freiheit \/ verloren ist: sobald man sie einsetzt.\u00ab, \u00bbWahrheit gibt es nurmehr als Totalit\u00e6t des Geredes\u00ab oder \u00bbTiefsinnsverweigerung weist auf \/ eine systematische Auswilderung.\u00ab hellsichtig beobachtet weigoni, da\u00df der scheinbar freie mensch tats\u00e4chlich meist blo\u00df rollen bedient, wobei es egal scheint, ob anpassungsrollen oder egorollen, weil beides sowieso ineinander \u00fcbergeht, da der egoistische mensch zum angepa\u00dften menschen wird und umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">immer wieder reflektieren die gedichte das spannungsfeld zwischen intellekt und empfinden. schmauchen kann auch genu\u00dfvolles rauchen bedeuten. und genu\u00df gelingt weigoni, dessen texte spielerisch illusionslos und illusionslos spielerisch sind, durch sein spiel mit worten und kl\u00e4ngen. der klappentext nennt seine lyrik \u00bbeine flie\u00dfende Sprachmusik aus Wahrnehmungsfragmenten.\u00ab die gedichte selbst erkl\u00e4ren des dichters intentionen so: \u00bbdas Schriftbild in den Klangleib fliessen lassen.\u00ab und \u00bbeinen gravitationsfreien Schwebezustand anstreben.\u00ab sprachflu\u00df und rhythmus f\u00fchren hier zu einem flie\u00dfen, das den str\u00f6mungen des wassers \u00e4hneln, die nicht ohne strudel und untiefen bleiben und das wogende pulsieren in teils schmerzhafte rhythmik \u00fcbergehen lassen, indem diese lyrik auf unebenem und kantigem untergrund flie\u00dft, in flu\u00dfbetten, die durch heftige bewegungen eingegraben wurden und nie ganz gegl\u00e4ttet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">andererseits findet man die f\u00fcrsprache f\u00fcr eine entschleunigung der lebensformen und wahrnehmungen. \u00bbim Schritt-Tempo wird das Unterwegs-Sein \/ geographisch verortet &amp; erweitert\u00ab. der autor sucht nach alternativen zu einer mit rasendem tempo und abrupten wechseln geistig und kulturell durchchoreographierten postmoderne: \u00bbin der Rumpelkammer des Realen \/ am Trauerrand der Erinnerung \/ zwischen Traum &amp; Traumata \/ dem Klang des Quellwassers lauschen.\u00ab die drei h\u00f6rb\u00fccher <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27376\">Schmauchspuren<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25468\">Dichterloh<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.lyrikwelt.de\/rezensionen\/letternmusik-r.htm\">1\/4 Fund <\/a>, die 2015 unterm gesamttitel \u00bb<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=63\">Gedichte<\/a> von A.J. Weigoni\u00ab erschienen sind, bieten ein spektrum seiner sprachundsprechkunst, wobei das h\u00f6rerlebnis zum lesen seiner b\u00fccher einl\u00e4dt und anregt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">durch ihr sprachspiel haben weigonis gedichte mitunter etwas hieroglyphenhaftes, das der deutung bedarf. jacques derrida schrieb in \u00bbDie Schrift und die Differenz\u00ab: \u00bbFreud denkt zweifellos, der Traum bewege sich nach dem Vorbild einer Schrift fort, die die W\u00f6rter inszeniert, ohne sich ihnen zu unterwerfen; sicherlich denkt er hier an ein Schriftmodell, das gegen\u00fcber der Rede irreduzibel ist und das wie die Hieroglyphen piktographische, ideogrammatische und phonetische Elemente enth\u00e4lt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">genau genommen sind die texte in \u00bbSchmauchspuren\u00ab, die motivisch und stilistisch miteinander verschmelzen, ein einziges gedicht. sie lassen sich indes auch als literarisch verdichtete analytische rede lesen, die gegenw\u00e4rtige lebensformen bedenkt und kommentiert. weigonis lyrik ist bei allem sprachspielerisch strukturierten und musikalisch komponierten zugleich eine intellektuelle, weshalb man sie nicht ohne permanentes nachdenken, das hei\u00dft vorundzur\u00fcckdenken, lesen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">manche passagen klingen wie aufrufe zum handeln, so \u00bbaus der Zufriedenheitsfalle ausbrechen\u00ab oder \u00bbsich nach dem Peitschenknall der Erkenntnis \/ abseilen in die Dunkelheit \/ des gelebten Augenblicks.\u00ab im rhythmisierten tonfall gehen postulieren und konstatieren ineinander \u00fcber. manche akteure einer apologetischen gesellschaft postulieren nur noch, was sie konstatieren k\u00f6nnen, und nennen dies realismus. bei weigoni ist im postulierenden ton oft auch die persiflage nicht weit. wer diese parodierende komponente, die bis zur selbstparodie reichen kann, nicht mitdenkt, wird seine literatur insgesamt nur unvollst\u00e4ndig verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">weigoni wuchs in einer zeit auf, als kreativit\u00e4t vor allem verst\u00f6\u00dfe gegen normen und konventionen verlangte. die klassische moderne war damals noch nicht so weit entfernt wie heute. so setzte er sich fr\u00fch von \u00e4lteren traditionen ab und versuchte nicht nur ein denken, sondern auch eine literatur ohne gel\u00e4nder, die zugleich denkprozesse und denktechniken sowie die dialektik der ambivalenzen und paradoxien reflektiert: \u00bbjeder Gedanke, den man zu Ende denkt \/ umfasst sein eigenes Gegenteil\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">hugo friedrich hat wesentliche eigenarten moderner dichtung in seinem buch \u00bbDie Struktur der modernen Lyrik\u00ab beschrieben. in welcher richtung er die moderne sah, ahnt man schon, wenn man \u00fcberschriften seiner kapitel und abschnitte liest, so \u00bbTraditionsbruch\u00ab, \u00bbSprengung der Grenzen\u00ab, \u00bbZerst\u00f6rte Realit\u00e4t\u00ab, \u00bbZerlegen und Deformieren\u00ab, \u00bb\u00c4sthetik des H\u00e4\u00dflichen\u00ab oder \u00bbTheorie des Grotesken und des Fragments\u00ab. seine grundthese lautet, moderne lyrik unterwandere normen und konventionen und sei \u00fcberwiegend dunkel, hermetisch, vieldeutig, entgliedernd, fragmentarisch, paradox, absurd, ambivalent und dissonant. sie bilde nicht die wirklichkeit ab, sondern forme sie um und schaffe gegenwelten. die innere logik werde gegen die \u00e4u\u00dfere gesetzt. das unbekannte sprenge das bekannte auf. mit entsprechenden techniken, etwa der demontage, geht weigoni bis heute \u00fcber literarische zeitgeistmoden hinweg. seiner vorl\u00e4ufer ist er sich dabei bewu\u00dft. \u00bbVerdient haben nur wenige Autoren eine Anerkennung, finanziell und historisch, etwa die Kollegen von DaDa und Futurismus oder die Performer von Jazz meets Lyrics. Diese 5 % sind im Literaturbetrieb eher marginalisiert.\u00ab (Aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28705\">Ich m\u00f6chte lieber nicht<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">friedrich erkl\u00e4rte: \u00bbDas Weltverh\u00e4ltnis der Lyrik im 20. Jahrhundert ist mehrfacher Art. Doch bringt es das stets gleiche Ergebnis hervor: Entwertung der wirklichen Welt.\u00ab, \u00bbDie von der Gewalt der Phantasie entgliederte oder zerrissene Wirklichkeit liegt als Tr\u00fcmmerfeld im Gedicht.\u00ab, \u00bbDies alles dient dem dunklen Ziel, in Dissonanzen und Bruchst\u00fccken eine Transzendenz anzudeuten, deren Harmonie und Ganzheit niemand mehr wahrnehmen kann.\u00ab, \u00bbModernes Dichten ist entromantisierte Romantik.\u00ab \u00bbSeit RIMBAUD und MALLARM\u00c9 ist der m\u00f6gliche Adressat des Dichtens die unbestimmte Zukunft.\u00ab, und fragte: \u00bbSind uns alle diese Dichter so weit voraus, da\u00df noch kein gem\u00e4\u00dfer Begriff sie einholen kann und das Erkennen sich darum an jene negativen Begriffe halten mu\u00df, um einen Notbehelf zu haben?\u00ab auf eben solch unabgegoltenes und uneingel\u00f6stes greift weigoni zur\u00fcck, der in einem brief schrieb: \u00bbKulturell gesehen gibt es wenige bis keine Formen, die im 21. Jahrhundert entstanden sind oder nicht schon im 20. Jahrhundert h\u00e4tten existieren k\u00f6nnen.\u00ab und \u00bbInnovation und Fortschritt sind nicht dasselbe. Die Fortschrittsidee mag Sinn haben in Bezug auf Politik oder Medizin, hat aber keine Verwendung in der Kultur.\u00ab die kunst entwickelt sich nicht geradlinig, sondern eher spiralf\u00f6rmig. und die m\u00fcllkippen der kulturgeschichte halten viel material f\u00fcr kreative r\u00fcckgriffe bereit, das man nur finden mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">pierre bourdieu schrieb in \u00bbDie Regeln der Kunst \/ Genese und Struktur des literarischen Feldes\u00ab: \u00bbDer Proze\u00df, der die Werke mit sich rei\u00dft, ist Produkt des Kampfes zwischen denen, denen aufgrund ihrer (Dank ihres spezifischen Kapitals auf Zeit) beherrschenden Position innerhalb des Feldes am Konservieren, das hei\u00dft an der Verteidigung der Routine und der Routinisierung, des Banalen und der Banalisierung, kurz: an der bestehenden symbolischen Ordnung gelegen ist, und denen, die zum h\u00e4retischen Bruch, zur Kritik an bestehenden Formen, zum Sturz der geltenden Vorbilder und zur R\u00fcckkehr zu urspr\u00fcnglicher Reinheit tendieren.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schmauchspuren<\/strong>, Gedichte von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2015 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\n<div id=\"attachment_51506\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schmauch_Cover-e1580063964832.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-51506\" class=\"wp-image-51506 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schmauch_Cover-198x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-51506\" class=\"wp-caption-text\">Original Holzschnitt, direkt auf das Cover gedruckt von Haimo Hieronymus<\/p><\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2015 erschien der Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27376\"><em>Schmauchspuren<\/em><\/a>. Als\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/12\/09\/der-sprache-aufs-maul-schauen\/\">Forensiker<\/a> der deutschsprachigen Lyrik anerkennt Jo Wei\u00df diesen Lyriker. Das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/03\/17\/dichten-als-form-des-denkens\/\">Dichten als Form des Denkens<\/a> erkennt Erik Lauer. Holger Benkel betrachtet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/16\/schmauchpoesie\/\">Schmauchpoesie<\/a> von Weigoni.\u00a0Eine \u00dcbersetzung des Gedichts <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32798\"><em>Ichzerlegung eines Wesensfallenstellers<\/em><\/a> durch <i>Lilian Gergely <\/i>finden Sie im Literaturmagazin <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30797\">Transnational No.3<\/a> Die <em>Schmauchspuren<\/em> sind als Einzelband vergriffen und nur noch im Schuber erh\u00e4ltlich.\u00a0Jeder Band aus dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/2017\/01\/18\/gedichte\/\"><em>Schuber<\/em><\/a> von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk. KUNO fa\u00dft die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42570\">Stimmen<\/a> zu dieser verlegerischen Gro\u00dftat zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Juliane Rogge \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/02\/18\/sommergelee-%c2%b7-revisited\/\">Symbiose<\/a> der Gattungen\u00a0Lyrik, Musik und Tanz.\u00a0Probeh\u00f6ren kann man Ausz\u00fcge der <em><a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/schmauchspuren.html\">Schmauchspuren<\/a><\/em>\u00a0und von <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/neige.html\"><em>An der Neige<\/em><\/a>\u00a0in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=17799\">MetaPhon<\/a>. Eine eine Polemik von A.J. Weigoni \u00fcber den Sinn einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/02\/07\/bartleby\/\">Lesung<\/a>. Lesenswert auch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung \u2013 \u00dcber das Verfertigen von Poesie<\/em><\/a>, einen Essay von A.J. Weigoni \u00fcber das Schreiben von Gedichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; der neue lyrikband \u00bbSchmauchspuren\u00ab von a.j. weigoni enth\u00e4lt gedichte aus den jahren 2005 bis 2015. der titel, der die spuren eines pistolenschusses assoziiert, l\u00e4\u00dft dar\u00fcber nachdenken, ob die abdr\u00fccke des daseins in der literatur nicht ebenfalls schmauchspuren seien. ist&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/16\/schmauchpoesie\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":98390,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,94],"class_list":["post-30812","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-holger-benkel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30812","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30812"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30812\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101221,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30812\/revisions\/101221"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98390"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30812"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30812"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30812"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}