{"id":298,"date":"2012-01-13T04:06:55","date_gmt":"2012-01-13T04:06:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=298"},"modified":"2021-11-29T15:50:23","modified_gmt":"2021-11-29T14:50:23","slug":"stephanie-neuhaus-in-der-werkstattgalerie-der-bogen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/01\/13\/stephanie-neuhaus-in-der-werkstattgalerie-der-bogen\/","title":{"rendered":"Stephanie Neuhaus in der Werkstattgalerie Der Bogen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits bei ihrem ersten K\u00fcnstlerbuch \u00bbSchattenfluss\u00ab l\u00e4\u00dft sich auch bei ihrem neuen K\u00fcnstlerbuch die Arbeit von\u00a0 mit drei Schlagworten beleuchten: N\u00fcchtern, beobachtend und pointiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12891\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/fundAmente-225x3001.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/>In \u00bbFund a Mente\u00ab geht sie einen Schritt weiter, nutzt Zinkplatten als Hochdruck und beschr\u00e4nkt sich konsequent auf die Trennsch\u00e4rfe zwischen Schwarz und Wei\u00df. Der Titel verweist darauf, da\u00df die Grundlagen der Betrachtung schwankend geworden sind, was bleibt sind Schnitte und Ausschnitte. Der Betrachter konstruiert seinen Sinnzusammenhang selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unabwendbar f\u00fcr Architekturen allemal, da\u00df diese auf haltbaren Fundamenten ruhen, die nicht einfach dahingehen k\u00f6nnen. Eine statische Sicherheit finden. \u00dcber den Moment hinaus. Nach dem ersten ihrer K\u00fcnstlerb\u00fccher, die sich mit \u00e4sthetischen Untersuchungen architektonischer M\u00f6glichkeiten und Grenzen ihrer Wahrnehmung befassen, &#8222;Favelas&#8220;, schaut Stephanie Neuhaus nun unter die Geb\u00e4ude und befragt mit \u00bbFund a Mente\u00ab die wacklige Basis. Wie gewohnt rau und vereinfachend entstehen auf dem Weg des Schneidens von Zinktafeln geometrische Figuren, die ganz knapp an den Gewohnheiten unserer Betrachtung vorbeischrammen, an den Oberfl\u00e4chen glatter K\u00fchle schmerzhafte Wunden hinterlassen und den Betrachter voller verwunderter Fragen zur\u00fccklassen. Da werden die Formen seltsam gestaucht, an fragw\u00fcrdigen Stellen verst\u00fcmmelt, manchmal scheinbar \u00fcberlagert. Das gebrochene Schwarz der Drucke l\u00e4\u00dft das neue K\u00fcnstlerbuch authentisch erscheinen, denn \u00fcberall k\u00f6nnten diese Br\u00fcche entstehen. Mit der Zeit liest man sich sogar in diese eigene \u00c4sthetik ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephanie Neuhaus ist auch mit ihrem neuen Buch ein weiterer Pflastersteinwurf gelungen, der absichtlich schmerzhaft auf die Augen zielt und wie ganz nebenbei mit Wucht trifft. Die Artistin verfolgt abermals das Ideal eines K\u00fcnstlerbuches, sie untersucht das Wesen des Schlagschattens in ihren Schnitten. Ein Buch f\u00fcr Liebhaber der schwarzen Kunst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0***<\/p>\n<p><strong>Regalien<\/strong> &#8211; Was uns verbindet, ist das Papier &#8211;<\/p>\n<p>Vernissage: 15. Januar 2012, 17.00 Uhr<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung: J.C. Albers<\/p>\n<p>+ eine poetische Performance von Phillip Bracht &amp; A.J. Weigoni<\/p>\n<p>K\u00fcnstlerb\u00fccher und Arbeiten aus dem Umfeld von<\/p>\n<p>Pia Bohr, Almuth Hickl, Haimo Hieronymus, Karl-Heinz Hosse, Birgit Jensen, Stephanie Neuhaus, Ulrich Johannes M\u00fcller, Florian M\u00fcller, Yanic Ro\u00dfmann und Denise Steger<\/p>\n<p>Dauer der Ausstellung: 16.01 &#8211; 04.02. 2012<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.der-bogen.de\/\">Werkstattgalerie DER BOGEN<\/a> | M\u00f6hnestra\u00dfe 59 | 59755 Arnsberg-Neheim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wie bereits bei ihrem ersten K\u00fcnstlerbuch \u00bbSchattenfluss\u00ab l\u00e4\u00dft sich auch bei ihrem neuen K\u00fcnstlerbuch die Arbeit von\u00a0 mit drei Schlagworten beleuchten: N\u00fcchtern, beobachtend und pointiert. 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