{"id":28621,"date":"2015-12-09T00:01:15","date_gmt":"2015-12-08T23:01:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28621"},"modified":"2022-02-28T14:20:39","modified_gmt":"2022-02-28T13:20:39","slug":"der-sprache-aufs-maul-schauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/12\/09\/der-sprache-aufs-maul-schauen\/","title":{"rendered":"Der Sprache aufs Maul schauen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Z\u00e4hes Schreiben n\u00e4hrt den Geist. A.J. Weigoni belohnt seine Leser mit Erkenntnisgewinn.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Mischa Kuball<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">VerDichtung bedeutet f\u00fcr A.J. Weigoni ersetzen, tauschen, \u00fcberschreiben, eskamotieren, reduzieren, \u00fcbersetzen, selbst vom Deutschen ins Deutsche. Es ist eine unabl\u00e4ssige Durchdringung von Sprachspiel und Gedankengang; eine ganz eigene Sprache, die nichts abbilden will, sich aber st\u00e4ndig mit unserer Alltagssprache verkn\u00fcpft und f\u00fcr Neubildungen offen bleibt. Das erweitert die Ausdrucksm\u00f6glichkeit der deutschen Sprache: Umgangssprachliches mischt sich mit traditionellem lyrischen Sprechen, subversiver Witz mit Albernheiten, Latinismen mit Anglizismen, Technizismen mit sakraler Sprache und antikem Mythos. Jede neue Zeile dient dem Deichbau zur Regulierung anflutender authentischer Stoffmassen. Die Zerbrechlichkeit der Sprache thematisiert Weigoni in immer neuen Anl\u00e4ufen, sie ist in Gefahr zu verstummen, sich des Sinnes zu entledigen, doch sie f\u00fcllt sich beim Sprechen und beim H\u00f6ren. Seine poetische Wirklichkeitswahrnehmung ist immer eine subversive Wahrnehmung.<\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Poethologie des M\u00fcndlichen<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weigonis Verfahren in den Schmachspuren ist sprachlich autonom. Diese Gedichte leben aus der \u00dcberzeugung, da\u00df man allein mit dem Welt- und Sachgehalt, den W\u00f6rter und ihre Verbindungen von sich aus haben, Poesie machen kann. Er versucht sich auf ihre Weise der Frage zu n\u00e4hern, wie Denken und Sprechen, wie Dichtung und Musik im Lichte von neuronalen Aktivit\u00e4ten zu begreifen w\u00e4ren. Geist und K\u00f6rper sind kein Antagonismus, vielmehr f\u00fchrt die Reflexion zum Fleisch. Indem Weigoni die zum Objekt des eigenen Nachdenkens macht, nimmt er das Selbstbewusstsein die Komplexit\u00e4t, die Ambiguit\u00e4t, die Widerspr\u00fcche, die Unsicherheiten, Sch\u00f6nheiten und Schrecken der Existenz wahr. Wer diese Gedichte h\u00f6rt, sollte sie vorher lesen. Und sich dann beim H\u00f6ren Zeit nehmen. Viel Zeit. Dabei wird sich das eine Paradoxon doch nicht l\u00f6sen lassen, da\u00df wir stets nur entweder den einzelnen Knoten betrachten k\u00f6nnen oder\u00a0 versuchen das gesamte Netz in den Blick zu nehmen, das sich da zun\u00e4chst zwischen den Gedichten und weiter zu den vielen anderen Texten spannt. Diese Lyrik verleiht nicht nur dem Denken eine Stimme, sondern auch den Gef\u00fchlen und den Phantasien. Die fragmentierte Welt erscheint f\u00fcr einen Moment begreifbar.<\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\"><em>A.J. Weigoni wei\u00df, wie man Dichtung zu Klang macht.<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\">Dr. Tamara Kudrjawzewa<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann das H\u00f6rbuch <em>Gedichte<\/em> aber auch als fernes Echo auf Niklas Luhmanns <em>Liebe als Passion <\/em>h\u00f6ren, als ein Kompositum, das zwischen phonetischen, pictografischen und onomapoetischen Formen oszilliert. Ob in phonetischen Gedichten, in H\u00f6rspielen oder in Prosast\u00fccken, stets hat Weigoni in W\u00f6rtern andere W\u00f6rter gesehen und geh\u00f6rt und eine kombinatorische Fantasie der \u00e4sthetischen Gestaltung in Schrift und Ton entfesselt, die gerade vor dem Hintergrund ihrer Regelpoetik eines nie wird: langweilig. Weigoni reflektiert die dichterische Arbeit und die Materialit\u00e4t der Sprache, es ist nicht die Dissonanz, die seine Lyrik auszeichnet, sondern die Kraft, mit der er diese Dissonanz erzeugt. Er ist nicht nur ein Virtuose der Sprache, er ist ein Meister in der Kunst st\u00e4ndiger Metamorphosen &#8211; und blieb sich gleichwohl treu ein Leben lang. Dieser Rezitator verlebendigt und gestaltet Gedichte, verschafft den Zeilen mit seiner Stimmgewandtheit einen Auftritt; bringt sie zum Klingen, zum Schwingen und zur Sprache, und zwar so, dass man sie, so schwierig auch sein m\u00f6gen, verstehen, mitdenken und vergegenw\u00e4rtigen kann. Es ist einer Feier der Sprache, der Interpunktion und Intonation, der \u00dcberraschung des Doppelpunkts, das Atemholen des Gedankenstrichs; und der Genuss eines Semikolons. Der Kern von Weigonis Rezitation, ist eine Recherche, die der einfachsten und schwierigsten aller Fragen nachgingt: Wie passen K\u00f6rper und Sprache, Stimme und Physis zusammen?<\/p>\n<p align=\"right\"><em><span style=\"color: #888888;\">Beim Komma hebe die Stimme, beim Punkt senke sie. Wer kl\u00fcger ist als ein Komma, Punkt oder Gedankenstrich, der ist \u00f6de, leer und uninteressant.<\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\">Rolf Boysen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltflucht ist ein popul\u00e4rer Topos in der Literatur. Im lyrischen Monodram<em> Se\u00f1ora Nada <\/em>beschreibt Weigoni eine Melancholerikerin. In dieser H\u00f6rspielfassung paart sich ein tr\u00fcgerischer Naturalismus, listig mit einem Wiedererkennungs- und Verfremdungseffekt. Diese bibliophile Erstausgabe ist leider vergriffen, umso erfreulicher ist es, da\u00df dieses Monodram in einer H\u00f6rspiel-Version auf dem H\u00f6rbuch<em> Gedichte <\/em>erh\u00e4ltlich ist (Und j\u00fcngst in den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=395\">Parlandos<\/a> wieder greifbar ist).<\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Es gibt in der neueren Literatur nicht viele \u00fcberzeugende Langgedichte. Das Geheul von Ginsberg, Der Untergang der Titanic von Enzensberger &#8211; und es ist nicht \u00fcbertrieben, wenn man in diesem Zusammenhang auch das lyrische Monodram Se\u00f1ora Nada von A.J. Weigoni erw\u00e4hnt, vielleicht das faszinierendste deutschsprachige Langgedicht der letzten Jahre.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\"> Axel Kutsch<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele gro\u00dfartige philosophische Poeme, politische Oden, geistreiche Epigramme. Und so weiter. Aber wer Gedanken mitteilen m\u00f6chte, der kann ja Artikel schreiben oder Interviews erteilen oder Essays verfassen. Von Gedankenlyrik will A.J. Weigoni nichts wissen, das P\u00e4dagogische ist seine Sache nicht, der Gestus des Agitators ist ihm so fremd wie der Ehrgeiz des Aufkl\u00e4rers. Bei <em>Se\u00f1ora Nada<\/em> provoziert Weigoni, mit einem stream-of-consciousness durch Inhalte, und nicht durch Dolby-Surround. Darin wird er von Tom T\u00e4ger begleitet mit einer Musik der befreiten Melodien. Seine Komposition zu <em>Se\u00f1ora Nada<\/em> ist durchsetzt mit minimalistischen und improvisatorischen Erfahrungen, das Klangbild wird von experimentellen Kl\u00e4ngen zu Trivialkl\u00e4ngen in Bezug gesetzt. Der Poesiebegriff mutiert von der Textgattung zum Klangerlebnis. Dies verdeutlicht auch die H\u00f6rspiel-Inszenierung der Regisseurin Ioona Rauschan, ihre Deutung ist texttreu, eine Texttreue, die bis zwischen die Zeilen geht. Diese Inszenierung ist so intensiv, man hat den Eindruck, als k\u00f6nnten Worte Wellen schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wesentlich dazu tr\u00e4gt die Schauspielerin <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Marina Rother<\/a> in der Rolle der <em>Se\u00f1ora Nada <\/em>bei. Sie interpretiert ihre Rolle so leise, klar und eindringlich, dass der Text einerseits zum Bild wird, anderseits zu Sprachmusik von schmeichlerischer Sinnlichkeit. Ihre Stimme ist ein sonderbar unfestes Element in ihrem Spiel. H\u00f6ren wir eben noch den silbern, fast singenden Ton, so ist er im n\u00e4chsten Augenblick um ein j\u00e4hes Intervall abgesenkt zu einem kehligen, zuweilen ordin\u00e4ren Schall. Die schnell wechselnde Stimmlage ist keine Koloraturgeste, sie geh\u00f6rt zum Repertoire der dialogischen Bindungsst\u00e4rke, die diese Sprecherin vor so vielen anderen auszeichnet. Ihre bruchst\u00fcckartigen Bekenntnisfragmente laden zu einer intellektuellen und geistigen N\u00e4he ein. Die lyrische Rede vollzieht sie als eine Form von Rollenrede.<\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Die Letternmusik ist ein im ontologischen Sinn strikt nihilistischer H\u00f6rtext. Dass wir es zugleich mit einer hoch artistischen Demonstration, einem verbalen Theaterspiel zu tun haben, wird nicht zuletzt signalisiert durch die Einteilung der Texturen in f\u00fcnf Akte mit musikalischer Bezeichnung der jeweiligen Tempi und Stimmungen, ausgezeichnet vorgetragen vom Autor.<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\">Prof. Dr. Franz Norbert Mennemeier<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir nehmen das Sezieren oder Tranchieren von W\u00f6rtern wahr. Wetzte Weigoni bereits bei<em> Lettermusik im Gaumentheater <\/em>Silben und Konsonanten so scharf, dass Schere unweigerlich Papier schneidet, so l\u00e4uft er bei<em> Dichterloh <\/em>zur geahnten H\u00f6chtform auf. Seine Lyrik ist auf der H\u00f6he der Zeit, der poetologischen Kern wird in diesem Kompositum offenbar: das Abwesende beschreibbar zu machen, indem es als semiotisch umschlossene Leere erscheint, die das Anwesende imaginiert. Weigoni nutzt die sprachlichen Konventionen zu, um sie gleichsam zu desavouieren und dem individuellen Sprechakt anzuvertrauen. Er gestaltet dieses Kompositum in vier Akten zu einem \u201aOhr-Ratorium\u2019 und bewei\u00dft bei<em> Dichterloh <\/em>ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr Timing und die richtige Tonlage. Auf alle melodischen Reize von au\u00dfen antworten er mit der pers\u00f6nlichen Melodie, aktive Aufnahme. Hier wird aus Klang und Inhalt eine Kombination gewoben. Gedichte sind eindr\u00fcckliche Beitr\u00e4ge zur memorialen Funktion von Literatur, als aufbewahrendes Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u00a0<span style=\"color: #888888;\"><em>Weigoni und\u00a0 T\u00e4ger sp\u00fcren der Sprache vor allem als akustischem Ph\u00e4nomen nach.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"right\"><span style=\"color: #888888;\">Dr. Christiane Schl\u00fcter, Buecher-Wiki<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Lyrik feiert die Musikalit\u00e4t der Sprache. Wir finden auf diesem H\u00f6rbuch alles, was mnemotechnisch war, also Reim, Rhythmus, Klanglinien, das sind Erinnerungsstrukturen, was eigentlich nicht mehr n\u00f6tig ist, weil man es auch als Buch gedruckt vor sich. Trotzdem ist es nicht aufgegeben worden, und wir haben die Situation, dass, wenn man einen Lyrikband hat, man eigentlich so etwas hat wie die Partitur eines Musikst\u00fccks. Und dazu braucht es ein Instrument. Und das ist im Falle der Lyrik die menschliche Stimme, die das wunderbar transportieren kann, und schon geht es vom K\u00f6rper ins Ohr. Wenn Weigoni hinter ein Mikrophon tritt, schafft er sofort Platz f\u00fcr die Sprache. Sie bekommt von ihm K\u00f6rper, Gestalt, Wucht, Melodie, Tragik, Sehnsucht, Hochm\u00f6genheit, Sturmgebraus und Dunkelruhe. Entstanden ist ein Werk von luzider Strenge und ludistischer Scharfsinnigkeit, das nie die Realit\u00e4t aus den Sinnen verloren hat. Diese Medienkombination sichert diesem Sprechgestenspieler unstreitig den Rang als einer der wesentlichen deutschen Gegenwartslyriker. Der Kollege Hagedorn und ich sind uns einig, den H\u00f6rbuchpionieren T\u00e4ger und Weigoni kommt das Verdienst zu, die Lyrik nach 400 Jahren babylonischer Gefangenschaft aus dem Buch befreit zu haben. Wieder erschienen sind die<em> Gedichte <\/em>in der Reihe <em>Ohrenzwinkern<\/em>, eine zeitgen\u00f6ssische Form, \u00fcber Kunst- und Literaturgeschichte nachzudenken. Die formsch\u00f6nen DVD-H\u00fcllen sind eine Zierde f\u00fcr jedes B\u00fccherregal. Damit zusammenkommt, was zusammen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schmauchspuren<\/strong>, Gedichte von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2015 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\n<div id=\"attachment_51506\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schmauch_Cover-e1580063964832.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-51506\" class=\"wp-image-51506 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schmauch_Cover-198x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-51506\" class=\"wp-caption-text\">Original Holzschnitt, direkt auf das Cover gedruckt von Haimo Hieronymus<\/p><\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2015 erschien der Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27376\"><em>Schmauchspuren<\/em><\/a>. Als\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/12\/09\/der-sprache-aufs-maul-schauen\/\">Forensiker<\/a> der deutschsprachigen Lyrik anerkennt Jo Wei\u00df diesen Lyriker. Das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/03\/17\/dichten-als-form-des-denkens\/\">Dichten als Form des Denkens<\/a> erkennt Erik Lauer. Holger Benkel betrachtet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/16\/schmauchpoesie\/\">Schmauchpoesie<\/a> von Weigoni.\u00a0Eine \u00dcbersetzung des Gedichts <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32798\"><em>Ichzerlegung eines Wesensfallenstellers<\/em><\/a> durch <i>Lilian Gergely <\/i>finden Sie im Literaturmagazin <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30797\">Transnational No.3<\/a> Die <em>Schmauchspuren<\/em> sind als Einzelband vergriffen und nur noch im Schuber erh\u00e4ltlich.\u00a0Jeder Band aus dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/2017\/01\/18\/gedichte\/\"><em>Schuber<\/em><\/a> von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk. KUNO fa\u00dft die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42570\">Stimmen<\/a> zu dieser verlegerischen Gro\u00dftat zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Juliane Rogge \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/02\/18\/sommergelee-%c2%b7-revisited\/\">Symbiose<\/a> der Gattungen\u00a0Lyrik, Musik und Tanz.\u00a0Probeh\u00f6ren kann man Ausz\u00fcge der <em><a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/schmauchspuren.html\">Schmauchspuren<\/a><\/em>\u00a0und von <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/neige.html\"><em>An der Neige<\/em><\/a>\u00a0in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=17799\">MetaPhon<\/a>. Eine eine Polemik von A.J. Weigoni \u00fcber den Sinn einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/02\/07\/bartleby\/\">Lesung<\/a>. Lesenswert auch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung \u2013 \u00dcber das Verfertigen von Poesie<\/em><\/a>, einen Essay von A.J. Weigoni \u00fcber das Schreiben von Gedichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00e4hes Schreiben n\u00e4hrt den Geist. A.J. Weigoni belohnt seine Leser mit Erkenntnisgewinn. Mischa Kuball VerDichtung bedeutet f\u00fcr A.J. Weigoni ersetzen, tauschen, \u00fcberschreiben, eskamotieren, reduzieren, \u00fcbersetzen, selbst vom Deutschen ins Deutsche. 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