{"id":28062,"date":"2024-04-10T00:01:35","date_gmt":"2024-04-09T22:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28062"},"modified":"2024-04-05T15:00:40","modified_gmt":"2024-04-05T13:00:40","slug":"der-anthropologische-bezug-des-dichtenden-ichs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/04\/10\/der-anthropologische-bezug-des-dichtenden-ichs\/","title":{"rendered":"Der anthropologische Bezug des dichtenden Ichs"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2018Subsong\u2018, \u201awhisper song\u2018 oder Plaudergesang ist ein leiser Vogelgesang: Eine Ansammlung vertrauter Rufe und neuer Lautserien, aus dem Augenblick entstanden, aus Freude.\u201c So lockt die Werbeabteilung des Verlags neugierige Leser, die \u00fcber den Umschlag hinaus ihren Blick auf den ersten Lautstotterer geworfen haben: rotten torten stotterdamen \/ sich zurotterstotterdamendramen \/ werden \u2026 \u00c4hh, verstehe ich Bahnhof? Also zur\u00fcck zum Klappentext: \u201eUlrike Draesner sch\u00e4lt Stimmen heraus, die wir \u00fcberh\u00f6ren, folgt den subkutanen Liedern in unseren Metaphern, \u00fcber ein Dutzend V\u00f6gel zeigen K\u00f6rper und geben Laut.\u201c Bis zu dieser Feststellung vermag ich zu folgen, dann aber folgt: \u201eein Kind lernt sprechen, eine Stimme aus dem Aufwachraum erklingt. Wie \u00fcbersetzen wir uns \u2018Natur\u2018? Und unseren K\u00f6rper ? Welche Bilder machen wir uns von der Verkn\u00fcpfung Sprache und Ich? Und was macht die Poesie mit einer Welt, die in den vielf\u00e4ltigsten Zungen erscheint\u201c?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine vorl\u00e4ufige Antwort erh\u00e4lt der noch immer r\u00e4tselnde Leser nach der Titelage auf der Seite 5: Subsong sei eine Art meist relativ leisen Gesangs von Singv\u00f6geln. Er unterscheide sich vom Territorialgesang der jeweiligen Vogelart und trete auch \u201ebei Arten auf, die nicht singen, um Reviere zu markieren.\u201c Und was tun sie stattdessen? Sie plaudern, weil sie \u201enoch nicht um Brutpl\u00e4tze oder Weibchen konkurrieren, oder von erwachsenen V\u00f6geln au\u00dferhalb der Brutzeit.\u201c Soweit, so beinahe verst\u00e4ndlich, wenn es nicht zwei unterschiedliche Definitionen von Subsong g\u00e4be. Vorne im Klappentext: Subsong: Das Rauhe am Ton, das Melodi\u00f6se. Sch\u00f6nheit und Brechung, Plastikkanister und Idyll, Fremdheit und Schichtung der Zeit (?). Subsong: die Wissenschaft steht vor einem R\u00e4tsel, dem H\u00f6rer \u00f6ffnete sich das Ohr.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und sieben Seiten weiter: \u201eDer Subsong besteht in der Regel aus Rufen und plappernden Lautserien und kann Imitationen beinhalten. Er ist stark individuell gepr\u00e4gt.\u201c An dieser Stelle folgt der Hinweis der Autorin, dass die Ornithologie Subsongs lange ignoriert habe, was umso bedauerlicher sei, denn sie sei \u201eMelodie hinter der Melodie, Melodie in Teilen, im Aufbau, auf dem Weg zu etwas Neuem.\u201c Und wie l\u00e4uft die sprachlich-untertonige Umsetzung der Subsongs ab? Zun\u00e4chst vollf\u00fchrt ein Vokabeltrainer das \u201eEinsingen\u201c, wobei lautmalerische Silbenspr\u00fcnge, kindliche Rede, in der Buchstaben verschwinden, poetisch hoch gestochene Ausdrucksformen und vieles mehr sich abwechseln. Beispiele? (p)einkaufen p(.)at\u00fcrlich \u2026 weinend: fr\u00fcchterlich \/ der russverschlei\u00df (S.15) oder \u201esp\u00e4ter steigt feucht das gras \/ ins herz: das planschrondell \/ der eigenen tochter rosa-wei\u00df\/ -rosa von nichts.\u201c (S. 13)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vokabeldehner, der sich dem Weitsingen gewidmet hat, wildert in chaotischen Liebesverh\u00e4ltnissen, wie der Text \u201apandora reicht\u2019s\u2018 (S. 35ff.) zeigt:\u201c\u2026 die zweite brust war besser als die gieranie\/ m\u00f6mps und fleichfarbenes \u00e4ugeln\u201c (S. 35). Was solche \u201egepfoppten\u201c Wortkaskaden im akustischen Reizged\u00e4chtnis ausl\u00f6sen, versp\u00fcrt die Dichterin, die gerade mit dem Christian-Morgenstern-Preis ausgezeichnet wurde, sicherlich\u00a0 immer wieder. Ihre \u00fcberm\u00fctigen Wort- und Satzabbr\u00fcche, ihre \u00fcberraschenden semantischen Assoziationen und syntaktischen Abbr\u00fcche erzeugen beim H\u00f6rer unerwartetes Kichern, so als ob \u2026 Und die angek\u00fcndigten Subsongs der V\u00f6gel? \u201elippkar\u00fc! lippkar\u00fc! (brchnchsprch). Was auf der Seite 57 sich zwitschernd meldet, erweist sich als eine lichttastende Reise durch eine Vogelwelt, in der es, wie erwartet, drunter und dr\u00fcber geht. In einer \u201espeech of seefee\u201c jauchzt ein Reiher \u201ehoiiiij hoiiije\u201c und gleich nebenan tauchen \u201em\u00fccken auch im binsen \u2026 \/ und verfangen k\u00fcsst\u2018 ins kissenmoos \/ das schilf licht fleckenrot mikadolich\u201c. Und in diesem \u201esubsongigen\u201c Schilf geht so wild zu, dass sich sogar einige W\u00f6rter ganz klein machen: \u201eliebe\/saus liebes\/aus und m\u00fccken auch im binsen\u201c (S. 59). Und wer tobt noch \u00fcber, unter und durch Seen und Meere? Bekassinen, M\u00f6wen, Krebse, Elstern (in einem wunderbaren onomatopoetischen Singsang!), Raben, Spechte, Blaumeisen, Hausrotschw\u00e4nze und mit vielen anderen auch ein junges Amselweibchen, das leise im M\u00e4rz, auf der Antenne sitzend, einen Subsong anstimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie sieht es mit der versprochenen \u201asprch\u2018 (vgl. S. 57)? Er ist einem beinahe ausgestorbenen Vogel gewidmet, der Waldrappe (Geronticus eremita). Dank eines Artikels aus der Hand des Tiersch\u00fctzers Daniel Lingenh\u00f6hl (Eintrag vom 9.September 2009 bei Google) kann sich auch der Leser \u00fcber diesen Vogel informieren, der im Mittelalter in Europa so verbreitet war, und dann wegen seines wohlschmeckenden Fleisches von den Menschen beinahe ausgerottet wurde. Ulrike Draesner setzt sich in ihrem Text mit der ironischen Anspielung \u201ejetzt wird wieder in die n\u00e4pfe gespuckt \u2026\u201c und der anschlie\u00dfenden Lautmelodie \u201egrigriigriiigriii \u2026\u201c, den imitierten Rufen der Waldrappe, mit der Tatsache auseinander, dass Tiersch\u00fctzer sich f\u00fcr die Wiederansiedlung der wenigen V\u00f6gel in den Alpen einsetzen: \u201ees lernte die waldrappe nun fliegen \/ hinter dem leichtmetall \u2013 aufzucht nach \/ hand renatur.\u201c (S. 80) Seit 2004 n\u00e4mlich geleiten sie mit Leichtmetallflugzeugen die Waldrappen jeden Herbst bis an die K\u00fcste der Toskana, von wo aus sie ihren Weg nach Nordafrika finden, um dort zu \u00fcberwintern. Doch so tr\u00f6stlich und ermutigend die Rettung dieser V\u00f6gel auch sein mag, der sarkastische Kommentar der Dichterin spricht B\u00e4nde f\u00fcr den Zustand unserer Erde: \u201edie rosanackten K\u00f6pfe, \/ \u2026 \/\u00fcber den spiegel zogen \/ von einem naturschutzgebiet \/ zum n\u00e4chsten see \/ w\u00e4re es da nicht einfacher \/ eine neue erde \/ (sag mal) zu b-b-b-b-auen?\u201c (S. 81)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je weiter der Leser in das mit immer neuen \u00dcberraschungen ausgestattete Reich der unersch\u00f6pflichen Subsongs vorst\u00f6\u00dft, desto mehr entdeckt er die untertonige Klangwelt unserer V\u00f6gel. Die auf leider nur drei Seiten (S. 227ff.) festgehaltenen Erl\u00e4uterungen der Autorin helfen ihm sicherlich dabei. So wie das Motto \u201asub aus dem kollektiven ohr\u2018, das einem Brief von Francesco Petrarca \u00fcber die Besteigung des Mont Ventoux am 26. April 1336 entnommen wurde, oder die Entstehung des Zyklus Beatles-sub-songs. Aber es tauchen auch viele andere musikalische Motive auf, die an dem Ohr des Lesenden vor\u00fcberrauschen, aber sicherlich viele Aha-Erlebnisse ausl\u00f6sen, wenn die Subsongs im H\u00f6rkanal der Rezipienten ankommen. Das bezeugen die sub songs vom berge mit dem anmutigen und zugleich zynischen Text \u00fcber die Arche Noah ebenso wie der Zyklus sub aus dem s\u00e4nger song (petrarca\/s\/tempel), in dem Elemente der visuellen Poesie (Wortkaskaden in Gestalt von B\u00e4umen) auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass Ulrike Draesner nicht zuletzt aufgrund ihres Anglistik-Studiums ein besonders Faible f\u00fcr die englische Pop-Lyrik entwickelt hat, zeig-h\u00f6ren die beatles-sub-songs, in denen weltweit bekannte Songs der Beatles parodiert werden. Da verwandelt sich die ber\u00fchmte Yellow Submarie in Gelbe Suppmarie und Strawberry Fields in Strohbeerfilz. Was in solchen Passagen ehrw\u00fcrdige Verteidiger der abendl\u00e4ndischen Poesie als Kitsch bezeichnen k\u00f6nnten, erweist sich, wenn auch nicht immer gegl\u00fcckt (vgl. When I\u2019m Sixty-Four mit Im Jahr Sechzig-vier, S. 174ff.), als Unsinnslyrik mit vielen \u00fcberraschenden Schattierungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und der anthropologische Bezug des dichtenden Ichs zu dieser Art von Lyrik? In dem Text sub aus dem k\u00f6rper (cgl. S. 181-185) gibt Draesner etwas kund, was sie in einem Gespr\u00e4ch mit dem Redakteur der Zeitschrift Ostragehege, Axel Helbig, offenbarte: \u201eWir haben so viele k\u00f6rperliche Empfinden, die wegen der Armut unserer Sprache nicht erfasst werden kann. Zu dieser sprachlichen Umsetzung m\u00fcsste auch Mimik und Gestik geh\u00f6ren.\u201c (vgl.\u00a0 Axel Helbig. Der eigene Ton 2, Dresden 2014, S. 127) Im \u201esubsong\u201c spricht sie orphisch-verkl\u00e4rt davon,\u00a0 dass ihr lyrisches Ich in der Abendstunde ein sp\u00e4terer Geist des normalen bet\u00e4ubten Menschen werde: \u201edenn auch wir h\u00f6ren v\u00f6gel die es sichtbar \/ nicht gibt \/ und haben \u00fcberall \u00f6ffnungen f\u00fcr zeiten und \/ \u00fcbungen der trance \/ die ein anderer dem k\u00f6rper \/ schenkt.\u201c (vgl. S. 181) Ist es nicht wunderbar, dass ein f\u00fchrender deutscher Literaturverlag einer so experimentierfreudigen Dichterin die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt hat, mit ihren phantasiegeladenen Texten in untertonige Bereiche vorzusto\u00dfen, die unseren von Stress bet\u00e4ubten Zeitgenossinnen und \u2013 genossen so fremd sind? Also auf in die H\u00f6rwelten der Ulrike Draesner, in denen wir uns als Artgenossen unserer vom Aussterben bedrohten V\u00f6gel und als Zuh\u00f6rer unserer untertonigen Welt wiederfinden werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Subsong<\/strong>, Gedichte von Ulrike Draesner. M\u00fcnchen (Luchterhand) 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-98673 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Wolfgang-Schlott-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend<\/strong>\u00a0<strong>\u2192<\/strong> Die Redaktion blieb seit 1989 zum lyrischen Mainstream stets in <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/01\/05\/lyrik-als-seismograph-an-der-epochenschwelle\/\">\u00c4quidistanz<\/a><\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> 1995 betrachteten wir die Lyrik vor dem Hintergrund der Mediengeschichte als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/01\/02\/laboratorium-der-poesie\/\"><em>Laboratorium der Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2005 vertieften wir die Medienbetrachtung mit dem Schwerpunkt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/01\/02\/transmediale-poesie\/\"><em>Transmediale Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2015 fragen wir uns in der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/02\/poetologische-positionsbestimmung\/\"><em>Minima poetica<\/em><\/a> wie man mit Elementarteilchen die Gattung Lyrik neu zusammensetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 2023 finden Sie \u00fcber dieses Online-Magazin eine Betrachtung als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=78067\">eine Anthologie im Ganzen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192\u00a0 In 2024 stellt die Edition Das Labor ein nachgelassenes <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=1849\">Langstreckenpoem<\/a> von A.J. Weigoni in 366 Strophen vor. Diese <em>consolatio poesiae<\/em> hat keinen Ort, sie wird f\u00fcr eine Weile im Datennirvana existieren und wie KUNO irgendwann ganz verschwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u201e\u2018Subsong\u2018, \u201awhisper song\u2018 oder Plaudergesang ist ein leiser Vogelgesang: Eine Ansammlung vertrauter Rufe und neuer Lautserien, aus dem Augenblick entstanden, aus Freude.\u201c So lockt die Werbeabteilung des Verlags neugierige Leser, die \u00fcber den Umschlag hinaus ihren Blick auf den&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/04\/10\/der-anthropologische-bezug-des-dichtenden-ichs\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":98673,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[129,2116],"class_list":["post-28062","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-ulrike-draesner","tag-wolgang-schlott"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28062"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28062\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105378,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28062\/revisions\/105378"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98673"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}