{"id":27974,"date":"2024-04-05T00:01:13","date_gmt":"2024-04-04T22:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27974"},"modified":"2022-02-23T15:46:14","modified_gmt":"2022-02-23T14:46:14","slug":"literarisches-traeumen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/04\/05\/literarisches-traeumen\/","title":{"rendered":"Literarisches Tr\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hebt der Schreibende im Schreibakt Fragmente aus dem\u00a0 Unterbewusstsein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sp\u00fcre, dass es (Es) mich manchmal zum Schreiben bringt, oder dass es (Es) sich (ab)schreibt, wenn ich schreibe. Das l\u00e4sst sich forcieren wie das Tr\u00e4umen im Schlaf. Wenn ich Tr\u00e4ume aufschreibe, wenn ich sie erwarte, dann tr\u00e4ume ich mehr. Wenn ich schreibe, tr\u00e4ume ich mitten im Wachsein. Allerdings sind diese Schreibwachtr\u00e4ume nicht so bildreich, nicht so stark wie Schlaftr\u00e4ume \u2013 ich kann aber den Keim des Schreibwachtr\u00e4umens im Schreibakt wachsen lassen, ich erreiche dann manchmal Traumqualit\u00e4t. Es schreibt dann in mir von ganz allein, so geht das \u00fcber einige S\u00e4tze, und der Rest ist Erg\u00e4nzung, Extrapolieren des Angetr\u00e4umten&#8230; In so einem Schreibakt schaue ich mir sozusagen beim Tr\u00e4umen zu, ohne zu wissen, dass ich tr\u00e4ume. In dem Moment, wo mir bewusst wird, dass ich wach traumschreibe, verliere ich die notwendige Unbefangenheit und bin in der Bearbeitung und \u00dcberFormung dessen, was sich mir fast wie von selbst schrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht nicht immer, aber es geht und ich sp\u00fcre es im Wackelkontakt der Bewusstseinswechsel. Diese Bewegung erscheint mir dialektisch \u2013 sie ist schreibendes ErL\u00f6sen des Unterbewussten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div id=\"attachment_9174\" style=\"width: 132px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Bergmann_1_sw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9174\" class=\"size-full wp-image-9174\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Bergmann_1_sw.jpg\" alt=\"\" width=\"122\" height=\"182\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9174\" class=\"wp-caption-text\">Ulrich Bergmann<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Hebt der Schreibende im Schreibakt Fragmente aus dem\u00a0 Unterbewusstsein? Ich sp\u00fcre, dass es (Es) mich manchmal zum Schreiben bringt, oder dass es (Es) sich (ab)schreibt, wenn ich schreibe. Das l\u00e4sst sich forcieren wie das Tr\u00e4umen im Schlaf. 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