{"id":26876,"date":"2020-08-21T00:01:45","date_gmt":"2020-08-20T22:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26876"},"modified":"2022-03-02T17:28:32","modified_gmt":"2022-03-02T16:28:32","slug":"club-69","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/21\/club-69\/","title":{"rendered":"\u203aClub \u201869\u2039"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Vor 10 Jahren starb der Oberhausener Christoph Schlingensief. Der &#8222;Biber&#8220; war das Enfant terrible, er war der Polit-Clown und er war jemand, den man gerne eingeladen hat, weil man wusste, dann passiert was und das ist irgendwie Unterhaltung. Aber er wurde nicht wirklich ernst genommen. Eine Erinnerung der Eisenheimerin Eva Kurowski:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbrachte sowieso sehr viel Zeit in M\u00fclheim.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom Bahnhof zur Ruhr, waren es nur zehn Minuten zu Fu\u00df. Und unterwegs konnte man im Eiscaf\u00e9 Agnoli lecker Kaffee trinken und merkw\u00fcrdige Menschen kennen lernen, die hier scheinbar den ganzen Tag verbrachten und nur mal eben schnell nach Hause gingen, um zu schlafen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der noch d\u00f6rflich strukturierten Stadt war man entweder um drei Ecken miteinander verwandt oder wenigstens in derselben Jahrgangsstufe gewesen. Alle machten irgendwie Kunst, waren Fotografen, Regisseure oder Musiker und fuhren Taxi, um zu malen oder Musik zu machen oder sie wussten noch nicht so genau, was sie machen wollten, so wie ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man sa\u00df in dem Eiscaf\u00e9 verstreut zwischen den Ommas mit Enkeln und den Oppas mit Zigarre, die dort Eisspeisen verzehrten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle gaben an, wegen der Ommas zu kommen, weil das so eine Atmosph\u00e4re sei. Helge war hier, weil Eduscho keine Sitzpl\u00e4tze mehr anbot, habe ich dort erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Eduscho waren fr\u00fcher nur Ommas und Oppas gewesen und dann kamen junge Leute und lachten laut und rauchten viel bei nur einer Tasse Kaffee. Um die Freaks loszuwerden, schaffte das Eduschoteam die Sitzpl\u00e4tze einfach ab. Seit die dort nur noch Stehpl\u00e4tze hatten, kamen die Freaks, die K\u00fcnstler, aber auch die Ommas und Oppas alle in die Eisdiele und bei Eduscho war tote Hose.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Eiscaf\u00e9 traf ich auch Christoph Schlingensief wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er plante gerade ein Privatkino in der angemieteten gro\u00dfen Garage seiner Wohnung in M\u00fclheim. Das Programmkino in M\u00fclheim hatte dicht gemacht. Er wollte nun einen privaten unkommerziellen Filmklub gr\u00fcnden und ich wollte das Kinovorprogramm performen und Getr\u00e4nke verkaufen, als er mich fragte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Garage hatte er etwa vierzig ganz billige Klappst\u00fchle untergebracht und ein paar Filmplakate aufgeh\u00e4ngt. Ein kleiner Tisch mit Naschereien und Getr\u00e4nken zu Clubpreisen stand auch schon f\u00fcr mich bereit. Es gab einen winzigen Vorf\u00fchrraum, in dem Christoph und das uralte Vorf\u00fchrger\u00e4t Platz fanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Er\u00f6ffnungswochenende kamen bis zu hundert Leute in die Vorstellungen gestr\u00f6mt, um Russ Mayers \u203aSatansweiber von Tittfield\u2039 zu sehen. Es war proppenvoll, wir mussten auch nach der zweiten Vorstellung viele Leute nach Hause schicken und beschlossen darum, das Ereignis jeden Freitag und Samstag zu veranstalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Gasten waren auch viele Schauspieler, zum Beispiel Udo Kier, der in Hollywood arbeitete. Er gab sogar seine Technopremiere als S\u00e4nger mit dem Lied \u203aOh Maria ohne Sunde hilf uns in der schweren Stunde!\u2039 zum Besten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und der inzwischen leider verstorbene Alfred Edel kam oft zu Besuch. Eine Gr\u00e4fin mit echten Doggen und ein glatzk\u00f6pfiger Staatsanwalt, der in Christophs Film \u203a100 Jahre Adolf Hitler\u2039 mitgespielt hatte, kam mit seiner Frau. Alle sa\u00dfen auf den extrem billigen Klappst\u00fchlen, die unter gro\u00dfem Hurra st\u00e4ndig zusammenbrachen. Ich verkaufte Getr\u00e4nke und hatte mir passend zum Film einen Atombusen aus Wollstrumpfhosengebastelt, der f\u00fcr anatomische Bewunderung sorgte, weil alle, die mich nicht kannten dachten, der sei echt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sogar die Bild-Zeitung war da, denn Christoph hatte f\u00fcr seinen n\u00e4chsten Film eine Anzeige aufgegeben: Er suche nach extrem dicken, d\u00fcnnen, kleinen und gro\u00dfen Menschen. In der Bildzeitung war am n\u00e4chsten Tag tats\u00e4chlich ein riesiges Bild von mir und meinem Wollstrumpf-Atombusen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die Anzeige hatte sich eine extrem kleine Ingrid aus Essen gemeldet, eine \u00e4ltere Frau mit hervorragendem Kinn, die nun Filmstar werden wollte und Christoph nicht mehr von der Seite wich. Egal, was er sagte, sie sagte nur \u226bGanz genau!\u226a \u226bIngrid du st\u00f6rst, geh doch mal zur Seite.\u226a.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u226bGanz genau!\u226a, kam die Antwort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vorprogramm konnte ich machen, was ich wollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich stellte lustige Musikkollagen zusammen und verkleidete mich passend zu den Filmen. Zu dem Dinosaurierfilm \u203aEine Millionen Jahre vor unserer Zeit\u2039 mit Raquel Welch kam ich als verwirrte H\u00f6hlenbarbie mit Fackel und tanzte archaisch zu wilden Trommelrhythmen, die unterbrochen wurden von Peter Alexander mit seinem Lied \u226bSo was wie dich gibt&#8217;s nur einmal, M\u00e4dchen, ich lieb dich sehr\u226a.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ingrid schrie: \u226bGanz genau!\u226a<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein toller Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Wochenende ein neuer Film, ich war ganz sch\u00f6n kreativ und war mal Drogenfrau oder Au\u00dferirdische, Funkenmariechen oder sogar Mutter Courage, als die Mauer fiel. Auch ein sch\u00f6ner Beruf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geld gab es kaum, denn das war richtige Kunst. Das werden alle best\u00e4tigen, die dabei sein durften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der hochbegabte Bluess\u00e4nger nahm mich vorr\u00fcbergehend auf. Er hatte eine kleine Wohnung und auf dem W\u00e4schespeicher konnte ich meine M\u00f6bel lassen. Leider bekam er Zahnschmerzen, die er mit Whisky bet\u00e4ubte, weil er Angst vorm Zahnarzt hatte. Dann war er so betrunken, dass er die Musik bis zum Anschlag aufdrehte und st\u00e4ndig die Polizei kommen musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei schrie er euphorisch aufjaulend die Namen der elektronisch verst\u00e4rkten Musiker \u203aJohnny Winter!\u2039 oder \u203aSteve\u00a0 Ray Vaughan!\u2039 und warf seine leeren Flaschen in den Hof, wo sie im Sandkasten landeten, um mich als Frau und potenzielle Mutter damit zu provozieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das alles w\u00e4re gar nicht so schlimm gewesen, aber irgendwann nahm er vollkommen betrunken meine Jazzplattensammlung und machte sich daran, sie durchzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich nach Hause kam, lagen die Platten auf dem Boden und er fuhr mit dem B\u00fcrostuhl lachend darauf herum, w\u00e4hrend er in den h\u00f6chsten T\u00f6nen kreischte: \u226bDie sind doch total bekloppt mit diesem Jazz!\u226a Da wurde es mir zu bunt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verlie\u00df auf der Stelle mit meinen Platten die Wohnung, zog heimlich auf den Speicher zu meinen M\u00f6beln und machte Pipi in einen Eimer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der hochbegabte Bluess\u00e4nger bemerkte gar nicht, dass ich heimlich \u00fcber ihm wohnte. Die netten Nachbarn haben mir aber freundlicherweise zur Eimerentsorgung ihre Toilette zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Leute in dem Haus hatten \u00fcbrigens wegen des L\u00e4rms nie die Polizei angerufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war ein Mann, der f\u00fcnf H\u00e4user weiter in der Seitenstra\u00dfe wohnte, wo es hineinschallte. Der hatte sich sogar die M\u00fche gemacht, ein gro\u00dfes Paket mit einer Doktorarbeit \u00fcber die gesundheitlichen Folgen von L\u00e4rmbel\u00e4stigung in den Briefkasten des Bluess\u00e4ngers zu legen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sauer war der.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Haus selbst wohnten jedoch nur harmlose tolerante Freaks und taxifahrende K\u00fcnstler, die den Bluess\u00e4nger alle f\u00fcr hochbegabt hielten und sich nur wunderten, dass der gar nicht ber\u00fchmt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die brauchten den Speicher auch nicht f\u00fcr ihr bisschen W\u00e4sche, weil sie als Junggesellen nicht so viel zu waschen hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich schlief auf einem alten Sofa im Schlafsack und f\u00fchlte mich mit meinen M\u00f6beln auf dem W\u00e4schespeicher fast wie zu Hause. Und langsam wurde es w\u00e4rmer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott schmiert keine Stullen<\/strong> von Eva Kurowski, rowohlt, 2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade erschienen: <strong>Kein falsches Wort jetzt<\/strong>. Gespr\u00e4che mit <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eSaZisLHkSM\">Christoph Schlingensief<\/a>. Kiwi-Verlag, 2020 &#8211; Hier ist der Artist, wie Denis Ullrich es auf KUNO treffend formulierte: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/07\/28\/lost-in-laberland\/\">Lost in Laberland<\/a>.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"183\" height=\"300\" class=\"wp-image-57021\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/image.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/image.jpeg 183w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/image-160x262.jpeg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> \u2192<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Erg\u00e4nzend das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>von Eva Kurowski, der einzigartigen Proletendiva aus dem <em>Ruhrgebeat<\/em>. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz. Zum 100. Geburtstag des <em>dirty ol&#8216; man<\/em> pr\u00e4sentierte KUNO den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=66463\">Ruhrgebietsbukowski<\/a>. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Eigentlich sollte die Cranger Kirmes am 6. August 2020 starten. Doch daraus wurde in diesem Jahr nichts, daher eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/02\/die-atomisierende-maschinerie-der-modernen-gesellschaft\/\">Erinnerung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 10 Jahren starb der Oberhausener Christoph Schlingensief. Der &#8222;Biber&#8220; war das Enfant terrible, er war der Polit-Clown und er war jemand, den man gerne eingeladen hat, weil man wusste, dann passiert was und das ist irgendwie Unterhaltung. Aber er&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/21\/club-69\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":139,"featured_media":100796,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1611,973],"class_list":["post-26876","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-christoph-schlingensief","tag-eva-kurowski"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/139"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26876"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101449,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26876\/revisions\/101449"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100796"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}