{"id":26533,"date":"2014-10-29T00:01:52","date_gmt":"2014-10-28T23:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26533"},"modified":"2022-02-19T17:02:00","modified_gmt":"2022-02-19T16:02:00","slug":"zikaden-und-haeher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/29\/zikaden-und-haeher\/","title":{"rendered":"zikaden und h\u00e4her"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">sophie reyer und a.j. weigoni, deren gedichte sich hier in \u00f6sterreichisch niederrheinischer korrespondenz abwechseln, ihre unterm zeichen <span style=\"color: #888888;\">\u00bb:\u00ab<\/span>, seine unter <span style=\"color: #888888;\">\u00bb=\u00ab<\/span>, arbeiten gleicherma\u00dfen sprachspielerisch und sprachkritisch. ihre texte sind <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/LiteraturClips\">literaturclips<\/a>, entsprechen also dem videoclip:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Ein durch Bildschnitt und Rhythmus bestimmtes Medium.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">beide, demontierer und neumontierer, beziehen sich auf schlagworte des oder der jeweils andern, etwa \u00bbBiomacht\u00ab oder \u00bbTwitteratur\u00ab. mitunter klingen hugo ball, kurt schwitters, hans arp, ernst jandl oder h.c. artmann an. \u00bbKr\u00e4henf\u00fc\u00dfe kringeln sich \/\u00a0 im Hirn zu Krallen aus\u00ab hei\u00dfts bei reyer. daneben findet man sprachkl\u00e4nge der us-amerikanischen subkultur. bei alldem ist das verh\u00e4ltnis zur sprache skeptisch. \u00bbDie Worte ruinieren, was man denkt.\u00ab meinte thomas bernhard.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00f6sterreich besitzt seine eigenen formen des sprachspiels.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">heraklit verglich die weltbildende kraft mit einem kind, das spielend steine hin und her setzt und sandhaufen errichtet und wieder zerst\u00f6rt. vielleicht k\u00f6nnte man sagen, die texte der reyer seien um nuancen spielerischer, die weigonis analytischer. bei ihr h\u00f6rt man \u00f6sterreichische tonf\u00e4lle heraus, w\u00e4hrend sein vokabular intellektueller wirkt. \u00f6sterreich besitzt seine eigenen formen des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiener_Gruppe\">sprachspiels<\/a>. wohl denen, die auf eine dekadente hochkultur zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. die heutige \u00f6sterreichische sprachkritik bezieht sich immer noch auch auf sprachliche ritualisierungen, die aus der zeit der monarchie stammen. und wer rituale nutzen kann, hat material zur verf\u00fcgung, das sich unterwandern, zertr\u00fcmmern und neu montieren l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">hochkultur, subkultur und popkultur<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19038\">klappentext\u00a0<\/a>nennt die gedichte \u00bb<i>Miniaturen<\/i>, die in dieser Sprechpartitur ein feines, manchmal weitmaschiges Netz von Relais durchzieht: Schnittstellen, an denen zwischen Gegenst\u00e4nden, Wahrnehmungsperspektiven, zwischen R\u00e4umen und Zeiten hin und her gewuselt wird, und gleichzeitig zwischen verschiedenen Distanzen zum Beschriebenen.\u00ab beide autoren, kinder einer zeit, in der hochkultur, subkultur und popkultur keine getrennten sph\u00e4ren und ebenen mehr waren, bis hin zur sph\u00e4renvertauschung und ebenenverflachung, montieren, neben zitaten, vor allem eindr\u00fccke des augenblicks und der lebensoberfl\u00e4chen, die sprachlich verfremdet werden, was sie vertieft, oder auch nicht. \u00bbDas Profane wird zum Erhabenen.\u00ab postuliert weigoni. vielleicht besteht darin das programm. schlie\u00dflich ist vieles einst erhabene l\u00e4ngst zum profanen geworden. sie spielen, nicht selten ironisch, mit uneigenem, kopiertem, nachgeahmtem, etwa \u00bbdoppel bande mit pl\u00fcsch ohren\u00ab (reyer), und f\u00fchren techniken des digitalen und sonstigen menschlichen verkehrs vor, die der leser dann fasziniert, erstaunt oder kritisch betrachten kann. \u00bbDer Re-Mix ist perfekt; wie alle Arbeiten von Epigonen. Geistiges Eigentum = ein Relikt der Industriegesellschaft.\u00ab schreibt weigoni, \u00bbwir sind Stilkopien einer \/ <a href=\"http:\/\/lyrikzeitung.com\/2014\/08\/07\/22-wortspielhalle\/\">Dialektik der \/ Aufzehrung<\/a>\u00ab reyer.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Hommage an Gertrud Stein<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAuch eine Neurose = ist nur eine Rose = ist eine Rose\u00ab dekliniert weigoni durch, und erg\u00e4nzt das spielerische mit der analyse verbindend: \u00bbDie Vorstellung von <i>Freiheit<\/i> ersch\u00f6pft sich nurmehr in Konsumfreiheit. Die Ideologie der Wahl scheint f\u00fcr die hypermodernen Menschen die Grundlage ihres Freiheitsverst\u00e4ndnisses zu sein. Das Subjekt wird zum Konsumenten, in den Genuss dieser Freiheit kommen jene, die es sich leisten k\u00f6nnen.\u00ab lateinisch subiectus bedeutete untergeben, ausgesetzt, preisgegeben, unterw\u00fcrfig, dem\u00fctig. viele der ich-marionetten der gegenwart sind neurotisch ihren eigenen egoistischen interessen ausgeliefert, denen sie folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">schnitzen, f\u00e4deln, vernetzen oder st\u00f6pseln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ein <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/kollegen\/kollegen.htm\">kollegengespr\u00e4ch<\/a> von sophie reyer mit a.j. weigoni unterm titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19055\">: 2 = Verweisungszeichen zur Twitteratur<\/a>, macht deutlich, in welcher weise beide autoren literatur als kunst betrachten. ihre literarischen techniken umschreiben sie mit worten wie schnitzen, f\u00e4deln, vernetzen oder st\u00f6pseln. friederike mayr\u00f6cker, die von reyer aufgerufen wird, w\u00e4hrend weigoni mehr elfriede jelinek nahesteht, denkt gerade in ihrem sp\u00e4twerk viel \u00fcber schreibarten und schreibantriebe nach. die texte werden erg\u00e4nzt durch entsprechende <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=23443\">bildnerische arbeiten<\/a> von peter meilchen sowie \u00bbAnstelle eines Vorworts, ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25474\">M\u00e4ander<\/a> von Klaus Krumscheid\u00ab, die mit strukturellen eigenheiten der gedichte, besonders den techniken der montage und collage, korrespondieren. \u00bbEin Bild interessiert ihn nur, wenn es anders wird als das, was man sich vorgestellt hat.\u00ab <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12763\">schrieb <\/a>kuno \u00fcber peter meilchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Prophet der Musen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">konstituierend f\u00fcr die gedichte beider autoren ist der <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/wortspielhalle.htm\">sprachklang<\/a>. sophie reyer verweist darauf, da\u00df das wort lyrik mit leier zusammenh\u00e4ngt, siehe griechisch l\u00fdra=leier, und vergleicht das schreiben mit dem zirpen der zikaden. im antiken griechenland war die zikade, etwa auf einer harfe sitzend, sinnbild der musik, teils auch der dichtung, philosophie und rednerischen gabe. zikaden galten als intelligente wesen. bei alkaios begleitet eine zikade das leierspiel des kulturgotts apollon. platon nannte die zikade \u00bbProphet der Musen\u00ab. in sagen sind die musen so ins singen vertieft, da\u00df sie dar\u00fcber essen und trinken vergessen und zu zikaden werden, die vom tau leben. die renaissance \u00fcbernahm das bild der zikade als symbol der musik. johann gottfried herder schrieb vom \u00bbZikadengezwitscher\u00ab. \u00bbZitate sind Zikaden.\u00ab meinte ossip mandelstam. im h\u00f6rspiel &gt;Zikaden&lt; von ingeborg bachmann werden die stimmen der zikaden, die ihr leben f\u00fcr ihren gesang opfern, unmenschlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Zitate sind Zikaden<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">vielleicht \u00e4hneln manche der hier versammelten texte aber auch den rufen eines h\u00e4hers. in tirol sagte man, der h\u00e4her k\u00f6nne sieben sprachen sprechen. vor allem wegen seiner auffallenden schreie war er ein prophetischer vogel. schon oppian schrieb, der eichelh\u00e4her sei im nachahmen fremder t\u00f6ne \u00e4u\u00dferst geschickt. er selbst habe einmal einen auf einem baum sitzen sehen, der wie ein b\u00f6ckchen meckerte, dann wie ein kalb und wie ein schaf bl\u00f6kte und schlie\u00dflich wie ein sch\u00e4fer pfiff, der die herde zur tr\u00e4nke ruft. h\u00e4her ahmen umweltger\u00e4usche nach, etwa stimmen anderer tiere und insbesondere vieler v\u00f6gel. mit leichtigkeit imitieren sie hahnenkr\u00e4hen, h\u00fchnergackern, das miauen einer katze, das wiehern eines pferdes oder die laute beim sch\u00e4rfen einer s\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">aufgrund seiner nachahmungsf\u00e4higkeit galt der h\u00e4her als spa\u00dfmacher und sp\u00f6tter unter den v\u00f6geln und wurde seit dem 13. jahrhundert markolf oder bruder markolf genannt, abgeleitet vom namen des spa\u00dfmachers von k\u00f6nig salomo. in mittelalterlichen deutschen, englischen, franz\u00f6sischen und italienischen sagen ist markolf widersacher von salomo, dessen weisheitsspr\u00fcche er zynisch und parodistisch zu \u00fcbertreffen versucht. theodor lessing nannte h\u00e4her die hofnarren des waldes und schrieb:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Wenn man eine Schar beisammen sieht, schwatzend, nickkoppend, tratschend, ratschend, querrend, pl\u00e4rrend, schnurrend, burrend, hampelnd, strampelnd, quickend und schnalzend, so glaubt man in ein Tollhaus zu schauen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">soviel nachahmung macht auch unheimlich. nach franz\u00f6sischem glauben war der h\u00e4her eine sch\u00f6pfung des teufels. die fl\u00fcgel der eichelh\u00e4her waren hexenschmuck. narren wie teufel unterwandern die herrschende ordnung, was sie trickstern naher\u00fcckt. im deutschen hie\u00df der teufel schelm. ironie geh\u00f6rt zum reflexiven denken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wortspielhalle<\/strong>, eine Sprechpartitur von Sophie Reyer &amp; A.J. Weigoni, mit Inventionen von Peter Meilchen, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2014<\/p>\n<div style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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alt=\"\" width=\"202\" height=\"202\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Cover: Fr\u00fchlingel von Peter Meilchen<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sprechpartitur wurde mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22035\">lime_lab<\/a> ausgezeichnet. Einen Artikel zum Konzept von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sophie_Reyer\">Sophie Reyer<\/a> und A.J. Weigoni lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19038\">hier<\/a>. Vertiefend zur Lekt\u00fcre empfohlen sei auch\u00a0das Kollegengespr\u00e4ch\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19055\">:2= Verweisungszeichen zur Twitteratur<\/a>\u00a0von Reyer und Weigoni zum Projekt\u00a0<em>Wortspielhalle<\/em>. Eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/19\/hoeherwertige-konfiguration\/\">h\u00f6herwertige Konfiguration<\/a> entdeckt Constanze Schmidt in dieser Collaboration. Holger Benkel lauscht <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/29\/zikaden-und-haeher\/\">Zikaden und H\u00e4her<\/a>n nach. <span data-offset-key=\"7ldlg-0-0\">Ein weiterer Blick beleuchtet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/20\/erkenntnisinstrument\/\">Inventionen<\/a> von Peter Meilchen. <\/span>Ein Essay fasst das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\"><em>transmediale Projekt <\/em><\/a><em>Wortspielhalle<\/em> zusammen<em>. <\/em>Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18115\">hier<\/a>. Eine W\u00fcrdigung des Lebenswerks von Peter Meilchen findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12763\">hier<\/a>. Alle <em>LiteraturClips<\/em> dieses Projekts k\u00f6nnen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?author=124\">hier<\/a> abgerufen werden. H\u00f6ren kann man einen Auszug aus der <em>Wortspielhalle<\/em> in der Reihe <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/wortspielhalle.htm\">MetaPhon<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; sophie reyer und a.j. weigoni, deren gedichte sich hier in \u00f6sterreichisch niederrheinischer korrespondenz abwechseln, ihre unterm zeichen \u00bb:\u00ab, seine unter \u00bb=\u00ab, arbeiten gleicherma\u00dfen sprachspielerisch und sprachkritisch. ihre texte sind literaturclips, entsprechen also dem videoclip: Ein durch Bildschnitt und Rhythmus&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/29\/zikaden-und-haeher\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":98578,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,394],"class_list":["post-26533","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-sophie-reyer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26533"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26533\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98593,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26533\/revisions\/98593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98578"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}