{"id":26460,"date":"2014-09-28T00:01:41","date_gmt":"2014-09-27T22:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26460"},"modified":"2019-01-19T15:02:11","modified_gmt":"2019-01-19T14:02:11","slug":"super-speed-art-exhibition-tour-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/09\/28\/super-speed-art-exhibition-tour-2015\/","title":{"rendered":"super speed art exhibition tour 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kunstsammlungen sind in der heutigen Zeit ein eher befristetes Ph\u00e4nomen. Nicht mehr ganze Familien sammeln \u00fcber Generationen hinweg, sondern Einzelinteressenten, welche mit ihrer Sammlung auch gleichzeitig den Wert der Arbeiten steigern, um sie sp\u00e4ter mit Gewinn wieder verkaufen zu k\u00f6nnen. Solche Spekulations- Sammlungen werden befristet Museen zur Verf\u00fcgung gestellt, um sie bekannter zu machen, um in Feuilletons skandaltr\u00e4chtig besprochen zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_0291.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-26461\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_0291-1024x768.jpg\" alt=\"IMG_0291\" width=\"593\" height=\"445\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_0291-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_0291-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_0291.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 593px) 100vw, 593px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro\u00dfen Kunstevents haben dagegen inzwischen zu gro\u00dfen Teilen den Zweck einer Touristikmaschine. Da geht es in der Berichterstattung wie der Selbstreflexion inzwischen h\u00e4ufig darum, wie viele Besucher gez\u00e4hlt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der <strong>Super Speed Art Exhibition Tour<\/strong> rufen wir ein neues Sammlungskonzept, gleichzeitig ein neues Ausstellungskonzept ins Leben. Die <strong>Super Speed Art Exhibition Tour<\/strong> ist ein Konzept zur Pr\u00e4sentation einer auf zwei Stunden befristeten Kunstsammlung an einem \u00f6ffentlichen Ort in vielen St\u00e4dten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu diesem Zweck wird ein gro\u00dfer Kastenwagen zu einer kleinen fahrbaren Galerie ausgebaut, in welcher (jeweils f\u00fcr kurze Zeit) vier k\u00fcnstlerische Arbeiten pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen. Hierbei handelt es sich um zeichnerische, malerische und skulpturale Arbeiten von 30 verschiedenen K\u00fcnstlern, welche sich bis Mai 2015 hierf\u00fcr bewerben k\u00f6nnen (superspeedart@web.de). Jeweils werden drei Malereien oder Zeichnungen mit einer plastischen Arbeit gleichzeitig pr\u00e4sentiert. Jede Pr\u00e4sentation wird nur einmal so zu sehen sein, weil schon wenige Stunden sp\u00e4ter in der n\u00e4chsten Stadt eine andere Ausstellung zu besichtigen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Tour wird \u00fcber zehn Tage in Folge eine Verbindung zwischen Stuttgart und Arnsberg ziehen. Medial soll sie von Printmedien wie Radio und Fernsehen begleitet werden. Auch eine eigene Internetseite wird eingerichtet, auf welcher die Route, das Konzept, die K\u00fcnstler vorgestellt werden. Neuigkeiten, Ereignisse oder Planungs\u00e4nderungen k\u00f6nnen hier stets aktualisiert werden. Parallel dazu entsteht ein Katalog, in welchem alle Arbeiten vorgestellt sind. Der Abschluss der Tour findet in Arnsberg statt, dort sollen s\u00e4mtliche Arbeiten gemeinsam mit der fahrbaren Galerie in einer gro\u00dfen Schau zu sehen sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu diesem Zweck haben wir geplant, einen Sprinter oder ein \u00e4hnliches Gef\u00e4hrt zu kaufen und zur fahrbaren Galerie umzubauen. Der weitere Plan ist, diese Tour auch in anderen Gegenden Deutschlands und Europas zu wiederholen. Wenn die Menschen, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, nicht zur Kunst kommen, so muss diese neue Wege finden, zum Menschen zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Wir wollen nicht nur bekannte Markenkunst von Markenk\u00fcnstlern pr\u00e4sentieren, sondern vor allem solche Arbeiten, die ausstellenswert sind, v\u00f6llig frei vom Klang der gro\u00dfen Namen. In den n\u00e4chsten Wochen gehen Bewerbungsschreiben an s\u00e4mtliche Akademien und viele weitere K\u00fcnstler heraus, jeder kann hierbei als Multiplikator fungieren, so dass sich eine gute Auswahl treffen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grundlage f\u00fcr eine Bewerbung ist ein derzeitiges oder abgeschlossenes Kunststudium. F\u00fcr die Bewerbung sollen die Kunstschaffenden mit lediglich einer Arbeit \u00fcberzeugen, diese darf das Format 150&#215;150 cm (plastische Arbeiten 100x60x60cm nicht \u00fcbersteigen). Kataloge sind nat\u00fcrlich bei der Pr\u00e4sentation sehr hilfreich. Adressen: <strong>superspeedart@web.de<\/strong> oder <strong>Superspeedart bei DER BOGEN , M\u00f6hnestra\u00dfe 59 , D-59755 Arnsberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen finden sich zuk\u00fcnftig auf www.superspeedart.de<\/p>\n<p>Was wir wollen:<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir setzen auf die einmalige, die kurze Erfahrung mit bisher unbekannten Werken.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir setzen auf die unerwartete Kombination von K\u00fcnstlern und Werken.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir setzen auf die direkte Konfrontation auf engstem Raum.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir spielen mit Erwartungshaltungen und Erfordernissen.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir schaffen das Bed\u00fcrfnis zum Sehen gegen den medialen Zwang zum Glotzen.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir thematisieren das Verh\u00e4ltnis zwischen eigenem Anspruch und \u00f6ffentlichem Anspruchsdenken,<br \/>\nzwischen Marktwert und&nbsp; Wertigkeit.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir sprechen mit den Menschen vor Ort<\/p>\n<p>Alles andere ergibt sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Konzept:<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kunstsammlung als vor\u00fcbergehende Erscheinung<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewegliche Alternative zur festen und etablierten Kunstinstitution von Museum und Galerie<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein Kleinstmuseum schaffen, das seine Besucher selbst aufsucht, nicht andersherum<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; An jedem Ort eine neue Ausstellungskomposition aus 3 bis 4 Arbeiten<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kn\u00fcpfen von Netzwerken zwischen Besuchern und K\u00fcnstlern<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Strategie zur Realit\u00e4tsmaximierung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit:<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeitungen, Zeitschriften und Redaktionen vor Ort, die fr\u00fchzeitig informiert sind.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Netzwerke im Internet , Veranstaltungsplattformen nutzen und mit Infos ausstatten.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eigene Internetseite mit weiteren aktuellen Informationen zu Konzept, Realisation, K\u00fcnstlern, Verantwortlichen,<br \/>\nbeteiligten Institutionen, F\u00f6rderern und Sponsoren.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; St\u00e4dte anschreiben, um effektive Pl\u00e4tze f\u00fcr die Pr\u00e4sentation zu erhalten.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausschreibung via sozialer Netzwerke wie facebook, Websites, Anschrieb von Hochschulen, Radio und Hinweise<br \/>\ndurch Kunstzeitschriften.<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Katalog<\/p>\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gespr\u00e4che mit Menschen vor Ort w\u00e4hrend der jeweiligen &nbsp;Ausstellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier die Seite zur <a href=\"http:\/\/superspeedart.de\/\">Tour de art<\/a>. Bewerben kann man sich \u00fcber: Adressen: superspeedart@web.de oder Superspeedart bei DER BOGEN , M\u00f6hnestra\u00dfe 59 , D-59755 Arnsberg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=23600\">Essay<\/a> \u00fcber den Wandel des Museums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunstsammlungen sind in der heutigen Zeit ein eher befristetes Ph\u00e4nomen. 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