{"id":26011,"date":"1999-03-15T00:01:57","date_gmt":"1999-03-14T23:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26011"},"modified":"2021-07-06T13:29:53","modified_gmt":"2021-07-06T11:29:53","slug":"haslach-auf-den-spuren-der-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/03\/15\/haslach-auf-den-spuren-der-erinnerung\/","title":{"rendered":"Haslach &#8211; auf den Spuren der Erinnerung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute kommt mir beim Aufwachen der Gedanke: Ich sollte an den B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben. Ich sollte ihn ersuchen, mir die Chronik von Haslach zu schicken, jenes Buch, das eine mir unbekannte Historikerin, schon vor einiger Zeit, wahrscheinlich \u00fcber Auftrag und auf Beschlu\u00df des Gemeinderates, \u00fcber meinen Geburts- und Heimatort Haslach an der M\u00fchl verfa\u00dft hat. Dieser Gedanke hat einen konkreten Anla\u00df: Ich soll am 24. Juli im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Symposiums \u201eTextile Kultur Haslach\u201c eine Autorenlesung abhalten. Ich habe im Programm diesem Abend die Bezeichnung \u201eLebenszeichen\u201c, den Titel eines Gedichtbandes von mir, gegeben. Es wird meine erste Lesung in meinem Heimatort (Frage: Entspricht dieses Wort noch der Wahrheit oder ist es nur eine ungenaue, floskelhafte Benennung?) sein; knapp nach meinem sechzigsten Geburtstag. Der Verein und die Organisatoren haben mich zu dieser Lesung eingeladen; und ich bin dankbar daf\u00fcr. Lebenszeichen\/Autorenlesung &#8211; steht im Programm. Welchen Inhalt soll ich diesen W\u00f6rtern geben, damit sie stimmen; damit mein Tun und Reden dem gerecht wird, vielleicht auch den Erwartungen aufgrund dieser Bezeichnungen entspricht? Meine Lebenszeichen sind meine Gedanken, meine Gedichte, nicht nur, aber doch auch; oder vor allem. Sie sind Spuren, die zu mir hinf\u00fchren; oder aus mir heraus; die ich hinterlassen werde, noch f\u00fcr eine Weile; nachher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber was haben diese Lebenszeichen, diese Spuren mit Haslach zu tun? Oder anders gefragt: Welche Zeichen aus Haslach sind noch in mir; eingeritzt in meine Haut, in mein Ged\u00e4chtnis, in meine Erinnerung? Welche Spuren sind mir geblieben, sind noch da in meinem Innern, in meinem Bewu\u00dftsein, in meinem Unterbewu\u00dftsein? Irgendwo. Noch erkennbar, lesbar, begehbar; noch sichtbar und sp\u00fcrbar &#8211; auch als Stigmatisierungen, als Verwundungen; ja, vorallem als solche. Das wei\u00df ich. So sind sie in mir. An manche erinnere ich mich; und manche schmerzen bis heute; auch als offene, nie beantwortete Fragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Woran denke ich, wenn ich an Haslach denke; zur\u00fcckdenke, mu\u00df ich richtigerweise sagen. Wohin f\u00fchrt mich dieser Weg, zur\u00fcck in die Vergangenheit? Die Antwort ist schnell gegeben: in meine Kindheit. Bilder tauchen auf, meist ohne Sprache, sekundenschnell, bruchst\u00fcckhaft; wie in einem alten Schwarzwei\u00dffilm; wie in einer Wochenschau von damals; meist ohne Ton. Mit seinen Besch\u00e4digungen aus dem Lauf der Zeit, seinen Kratzern und Flecken, mit stellenweise ausgebrochener Perforierung, so da\u00df die Bilder pl\u00f6tzlich schneller zu laufen beginnen, sich ihr Ablauf zu rasantem Tempo steigert, bis man nichts mehr genau erkennen kann, kein einzelnes Bild; bis alles nur mehr eine Stakkatoabfolge von Hell und Dunkel ist. Und dann wird es licht im Saal. Und man ist wieder in der Erlebniswirklichkeit, in der realen Welt. Ist so die Wiederbegegnung mit der Vergangenheit, mit seiner eigenen, die verkn\u00fcpft ist mit so vielem im Umfeld &#8211; mit Gesichtern, Personen, Ereignissen der Zeit? Vergangenheit, die einmal Gegenwart war, die noch immer irgendwie gegenw\u00e4rtig ist, bruchst\u00fcckhaft, bildhaft; als Lebenszeichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bilder, Gesichter, Ger\u00e4usche, Stimmen, Worte, Personen, Namen &#8211; pl\u00f6tzlich wieder da in meinem Ged\u00e4chtnis; ausgegraben aus dem Schutt der Vergangenheit; weggezogen die Decke des Vergessens. Nachgedacht und nachgefragt auch immer wieder bis unter die Schichten des gewollten Verschweigens, des zielbewu\u00dften Verdr\u00e4ngens, des Sichherausnehmens aus dem Zusammenhang, aus dem vielleicht eigenen, pers\u00f6nlichen Verstricktsein, aus der anderen Zeit. Hell und Dunkel wechseln sich ab, vermischen sich, so wie im Film. \u201eDie dunkle Zeit\u201c hie\u00df jenes Symposium in Wien, an dem ich teilnahm. Gemeint war die Nazizeit. Jene Zeit, die mit dem Umbruch hereingebrochen war und mit dem Zusammenbruch geendet hatte; aber nicht f\u00fcr alle, nicht f\u00fcr jeden; nicht \u00fcberall in diesem Staat, in diesem Land, in diesem \u00d6sterreich; und auch nicht in diesem Haslach. Etwas war da oder dort, bei dem oder jenem noch lebendig geblieben; \u00fcberdauerte diesen Zusammenbruch, der in dieser Hinsicht nicht vollst\u00e4ndig und endg\u00fcltig genug war; diesen Zusammenbruch, der sich in einem Europa der Ruinen von St\u00e4dten und Menschen manifestierte. In der Zahl von mehr als 55 Millionen Toten, von Millionen Ermordeten auch; diese nicht in Folge des Krieges, sondern durch eine industrielle T\u00f6tungsmaschinerie im Holocaust. Rassengesetze, Rassenvernichtung. Genozid. Nicht Krieg!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber sprach man nicht. Das \u00fcberging man. Davon war nicht die Rede. Nicht in der Schule, nicht in der Kirche, nicht in der Politik; in keiner \u00d6ffentlichkeit; nirgendwo. Man tat, als h\u00e4tte man nichts getan, nirgendwo mitgetan; als sei man nicht T\u00e4ter, sondern selber nur Opfer. Von den wirklichen Opfern, von jenen, die \u00fcberlebt hatten, irgendwo im Exil oder anderswo, sprach man nicht. Ich wei\u00df nicht mehr, wann ich zum ersten Mal jenes Wort h\u00f6rte, das nur aus dem K\u00fcrzel zweier Buchstaben besteht, aber der Inbegriff dessen war und ist, was an Grauenhaftigkeit der Mensch je hervorgebracht hat, bezeichnet mit dem Wort \u201eKZ\u201c. Aber ich kann mich erinnern, da\u00df mit dem Auftauchen dieses Wortes da oder dort sogleich die Beteuerung, die als Entschuldigung gelten sollte, verbunden war und die da lautete: \u201cDavon haben wir nichts gewu\u00dft! Niemand hat etwas davon gewu\u00dft.\u201c &#8211; Also auch nicht die, dachte ich damals schon bitter, welche jene Hunderttausende, ja Millionen Verfolgter eingesammelt, registriert, in Z\u00fcge gestopft, quer durch Europa verschleppt, an ber\u00fcchtigten Laderampen selektiert und dann vergast haben. Oder sie in Mauthausen, einem Ort des Schreckens und des Todes, hier im M\u00fchlviertel, in die Steinbr\u00fcche getrieben, dort durch Zwangsarbeit und unmenschliche Lagerbedingungen ermordet haben. Und auch jene Wehrmachtsangeh\u00f6rigen und solche von Eliteeinheiten wie der Waffen-SS haben nichts gewu\u00dft von der Erschie\u00dfung Tausender hinter der Front bei sogenannten S\u00e4uberungsaktionen. Nur die Fotos &#8211; Soldaten neben den Erh\u00e4ngten &#8211; fand man sp\u00e4ter da oder dort; und Dokumentarfilme. Und heute gibt es anstatt Scham und Schuldeingest\u00e4ndnis den Protest der Wehrmachtsverb\u00e4nde, des Kameradschaftsbundes, gegen die Ausstellung \u201eDie Verbrechen der Wehrmacht\u201c. Und ein \u00f6sterreichischer Politiker, Parteivorsitzender, F\u00fchrer wieder einer so genannten Bewegung, sprach im K\u00e4rntner Landtag von der \u201eOrdentlichen Besch\u00e4ftigungspolitik im Dritten Reich\u201c und bezeichnete in einer Rede in Krumpendorf die beim N\u00fcrnberger Prozesse als Nazi-Verbrecherbande eingestufte Waffen-SS als vorbildhafte \u201eWertegemeinschaft\u201c. Und die 1938 an Adolf Hitler verliehene Ehrenb\u00fcrgerschaft von Haslach wurde bis heute nicht wie verlangt durch einen Formalakt eines Gemeinderatsbeschlusses gel\u00f6scht. \u201eWir haben andere Sorgen,\u201c sagte der damalige B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Opfer sprachen nicht gleich; manche erst beim N\u00fcrnberger Proze\u00df oder beim Eichmann-Proze\u00df; oder bei einem anderen. In Haslach gab es jemanden, ein Opfer, das nicht und nie mehr sprach, weder dar\u00fcber noch \u00fcberhaupt. Die Frau hatte die Sprache verloren. In einem KZ, sagte man. Genaueres wu\u00dfte man nicht, wollte man auch gar nicht wissen; und h\u00e4tte man es gewu\u00dft, so h\u00e4tte man nicht dar\u00fcber geredet. \u201eAus R\u00fccksichtnahme auf sie\u201c, wie manche voll un\u00fcberbietbarem Zynismus und voller Perfidie meinten und sagten. Ich habe auch nicht mit ihr gesprochen; habe mich nicht getraut. Ich kann mich aber noch gut an sie erinnern: wie sie dastand, in einer M\u00e4nnerkluft, mit derben Hosen und Stiefeln und einer alten Jacke; wie sie dastand auf der Baustelle bei der Mischmaschine, beim L\u00f6schkalktrog, vollgespritzt, mit dem \u00e4tzenden Wei\u00df im Gesicht, und wie sie schweigend Schaufel um Schaufel Sand und Kalk oder Zement in die Mischmaschine hineinschaufelte, den fertigen M\u00f6rtel in einen K\u00fcbel leerte, diesen am Seil eines kleinen Rollenaufzuges befestigte und hinaufzog bis zu den H\u00e4nden, die sich dem K\u00fcbel aus einem Ger\u00fcst entgegenstreckten. Immer haben sich diese Menschenh\u00e4nde ihren K\u00fcbeln entgegengestreckt, ihrer Arbeit, ihr selber aber nie. Wie hie\u00df doch gleich jene Frau, jenes \u201eMannweib\u201c, wie sie sagten, wie hie\u00df sie nur? Und wo haben sich ihre Spuren verloren? In meinem Ged\u00e4chtnis ist sie noch. Dort habe ich ihr ein Denkmal gesetzt; ganz bewu\u00dft. Aber geredet habe auch ich nicht mit ihr; warum nicht? Aus Scheu oder aus Scham? Ich wei\u00df es nicht. Ich empfinde es aber heute als ein Vers\u00e4umnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer anderen Person aus Haslach habe ich ebenfalls ein kleines Denkmal gesetzt; nicht nur in meiner Erinnerung, sondern in einem Text einer Collage mit dem Titel \u201eHandzeichen\u201c. \u201eH\u00e4nde von damals (NS-Zeit), dem Schopper-Loisl gewidmet; Karfreitag, 5. April 1996\u201c steht auf dem Titelblatt dieser Graphikserie. Und innen drinnen auf den wei\u00dfen Papierbl\u00e4ttern stehen mit schwarzer Schrift die Worte: \u201eBehinderte, Unwertes Leben, Euthanasieprogramm, Hartheim.\u201c Das war der Schopper-Loisl, ein geistig Behinderter, der aber so viel Geisteskraft und Vorstellungsverm\u00f6gen besa\u00df, mehr als viele andere damalige Zeitgenossen, da\u00df er damals in einem unerwarteten Augenblick mit seiner ausgestreckten rechten Hand ruckartig einen Strich wie einen Schnitt durch seinen Hals andeutete, die Augen verdrehte und triumphierend \u201eHitler hin!\u201c rief und dann schnell verschwand; sie haben ihn nie gefunden, eine Frau hat ihn lange Zeit in einer Gartenh\u00fctte versteckt. Nie werde ich sein Gesicht, nie werde ich diese Gestik, nie dieses \u201eHitler hin!\u201c vergessen. Ich habe ihn deshalb sehr gemocht und sehr gesch\u00e4tzt; und ihn als ein positives Zeichen und Beispiel, n\u00e4mlich das des Widerstandes, angesehen. Und so ist er mir im Ged\u00e4chtnis geblieben. Zuletzt als ein etwas \u00e4lterer Mann, in einem dunkelbraunen Popelinemantel, mit einem Fotoapparat in der Hand; wie er jedes Jahr die Fronleichnamsprozession in Haslach fotografierte; irgendwann in den Siebzigerjahren. Menschliche Zuneigung und W\u00e4rme sp\u00fcre ich, wenn ich an ihn denke. Erinnere mich an seine Hand auf meinem Kopf, als ich ein Kind war. Und an seine ungelenke Schrift auf der R\u00fcckseite einer Ansichtkarte vom Bezirksaltersheim in Kleinzell, die jedesmal kurz vor seinem Geburtstag bei uns eintraf und auf der immer das gleiche geschrieben stand: \u201eSchopper-Loisl hat Geburtstag &#8211; w\u00fcnscht sich dicke warme wei\u00dfe Socken.\u201c &#8211; Nein, nicht ich habe ihm ein Denkmal gesetzt; er, der Schopper-Loisl hat eines in mir aufgebaut: eines von einem gutm\u00fctigen, sanften, klugen, hellwachen Menschen; in jener Zeit und jener danach. Nie habe ich eine \u00c4u\u00dferung des Hasses oder den Wunsch nach Rache von ihm geh\u00f6rt. Immer lag nur eine gewisse Trauer \u00fcber ihm, als h\u00e4tten ihn Bedrohung und Ausgeliefertsein Zeit seines Lebens nie mehr verlassen. Etwas schien zwischen ihm und den Menschen zu liegen, wenn er so auf dem Haslacher Marktplatz stand, mit seinem Fotoapparat; irgendwie verloren. Aber zugleich wie ein Mahnmal. Nur hat es niemand verstanden. Man hat nur gelacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch immer erinnere ich mich an den Rollstuhl, der eigentlich keiner war; an dieses komische Ding, halb Bett halb Schaukelstuhl, nur mit R\u00e4dern daran, aus braunem Holz und hellem Geflecht. Darin lag eine vermummte Gestalt. Manchmal h\u00f6rte man irgendwelche Laute oder eine Art St\u00f6hnen, vielleicht Versuche von Sprechmitteilung, aus dem B\u00fcndel, das in Decken eingewickelt war. Manchmal stand dieses Ding vor einem Eingang, einem Gesch\u00e4ft. Es war die Tochter der Apothekerin. Die hatte irgendwie \u00fcberlebt. Man sagte: durch den Apotheker; der war &#8211; wenngleich Morphinist (wie Hermann G\u00f6ring) &#8211; bei der Partei; schon fr\u00fch, gleich vom Anfang an, schon als Illegaler. Genaues wei\u00df man nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann hat jemand zum ersten Mal in Haslach das Wort Mauthausen ausgesprochen, oder das Wort Hartheim? Oder die Bezeichnung KZ? Wann sagte jemand zum ersten mal das Wort Mord im Zusammenhang mit den Nazis? Wann war das &#8211; wahrscheinlich nach dem Krieg &#8211; und wer war es? Wann haben die Sch\u00fcler in der Volks- und Hauptschule zum ersten Mal vom Konzentrationslager Mauthausen, von der Euthanasie-T\u00f6tungsst\u00e4tte Hartheim, geh\u00f6rt? Der eine Ort ist diesseits der Donau, der andere jenseits; beide Orte sind in Luftlinie nicht einmal hundert Kilometer von Haslach entfernt. Haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler davon im Fach Landeskunde oder Geschichte etwas von ihren Lehrern, von ihren Wissens- und Ausbildungsvermittlern erfahren? Und wenn ja, wenn \u00fcberhaupt, wann und wie und in welchem Ausma\u00df? Waren Schulklassen, Sch\u00fclergruppen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einmal in Mauthausen, etwa bei der j\u00e4hrlichen Befreiungsfeier im Mai? Hat man ihnen dieses Vernichtungslager &#8211; T\u00f6ten durch Zwangsarbeit im Steinbruch und durch Verhungern (in den Russenbaracken) &#8211; gezeigt? Hat man ihnen gesagt, was der Nationalsozialismus wirklich war und wie er mit seinem Rassenvernichtungsprogramm, mit der planm\u00e4\u00dfigen Ermordung von Millionen Menschen und der konsequenten, brutalen Unterdr\u00fcckung und Ausschaltung jedes Widerstandes, mit der alles umfassenden, verlogenen Propaganda funktioniert hat, nur aufgrund von hunderttausenden Mitt\u00e4tern und Mithelfern funktionieren konnte? Was wurde hier in Haslach an den Schulen an Informationsvermittlung und Aufkl\u00e4rungsarbeit geleistet? Wurde sie \u00fcberhaupt geleistet, im notwendigen Ausma\u00df? Oder wurde auch hier alles nur \u00fcbergangen? Mit Ausreden und mit anderem zugedeckt? Mit \u00e4hnlichen Ausspr\u00fcchen wie dem des Herrn B\u00fcrgermeisters, des Herrn Lehrers und Schuldirektors, im Zusammenhang mit der nicht gel\u00f6schten Ehrenb\u00fcrgerschaft Adolf Hitlers in Haslach? Damals erhielt ich einen Brief des Haslacher B\u00fcrgermeisters, eines ehemaligen Schuldirektors, mit dem Hinweis, da\u00df man wichtigeres zu tun habe. Was bitte war und ist das Wichtigere? Was ist wichtiger als die Aufkl\u00e4rung der Jugend \u00fcber das gr\u00f6\u00dfte Menschheitsverbrechen, bei dem \u00d6sterreicher nicht nur Opfer, sondern auch T\u00e4ter waren. Und dem Ehrenb\u00fcrger von Haslach, Adolf Hitler, hat man zugejubelt, ihn gefeiert wie einen Volkstribunen, einen Messias, sein Bild geschm\u00fcckt und verehrt wie das eines Heiligen in der Kirche. Auf dem Heldenplatz in Wien, auf dem Adolf-Hitler-Platz in Linz, auf dem Marktplatz in Haslach &#8211; \u00fcberall Propaganda. Ja, die hat viel manipuliert, viel zugedeckt, auch das eigene Sehen und Denken und sich Rechenschaft-geben. Ist selbstverschuldete Blindheit &#8211; blinde Begeisterung, blinder Glaube, das Nicht-Hinsehen, das Nicht-hinsehen-Wollen &#8211; nicht doch auch etwas, das mit der eigenen Verantwortung zu tun hat; auf jeden Fall dann, wenn man die Augen wieder \u00f6ffnen konnte, sie einem ge\u00f6ffnet wurden, man sie aber trotzdem lieber geschlossen hielt? Was gibt es Wichtigeres als dieses Augenaufmachen, als dieses neue Sehen, Herr B\u00fcrgermeister? Und eine Zeichensetzung daf\u00fcr?! Hat dieser Ort Haslach sich jemals mit seiner eigenen braunen Vergangenheit auseinandergesetzt, sich daran wirklich, d.h. sich an die Wirklichkeit, erinnert? Oder hat man wieder nur von den Hussiten und den Rosenbergern geredet; ein Heimat-, Weberei- und Kaufmannsmuseum er\u00f6ffnet; einen Tennisplatz, ein Schwimmbad, ein Kriegerdenkmal gebaut. Wo sind die Zeichen der Zeit und die der Auseinandersetzung damit sichtbar im Ort? Haben die B\u00fcrger, vor allem jene, die mitgemacht haben, dann wirklich die Augen ge\u00f6ffnet? Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meiner Kindheit und Jugend oder auch sp\u00e4ter jemals etwas Wesentliches als Zeichen der Auseinandersetzung mit dieser dunklen Zeit erfahren, erlebt oder davon geh\u00f6rt zu haben. Es war hier wie anderswo: Das gro\u00dfe Schweigen war wie ein Tuch \u00fcber alles gebreitet. Man hatte Wichtigeres zu tun, als dies in einem Proze\u00df des zielgerichteten Erinnerns aufzuarbeiten. Deshalb nun meine Frage: Wie steht es heute damit? In der Schule? In den Bildungseinrichtungen? Was sagt man den Kindern heute, wenn sie auf den Bildschirmen der Fernseher die Neonazis marschieren sehen, bei gro\u00dfen Kundgebungen; wenn Asylantenheime brennen, wenn Tote unter grauen Plastikplanen herausgetragen werden aus den Ruinen; wenn j\u00fcdische Friedh\u00f6fe gesch\u00e4ndet werden, wenn Roma ermordet werden; wenn die neuen Parolen der Ausl\u00e4nderfeindlichkeit den Weg in die Parteien und in die \u00f6sterreichische Innenpolitik und in die Gesellschaft finden? Was sagt man da den Kindern? Oder ist auch hier nur wiederum nur das Verschweigen, wenn nicht gar da oder dort schon wieder insgeheim Zustimmung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft bin ich unten bei der Kirche vor dem Kriegerdenkmal gestanden und habe die vielen Namen gelesen; die Namen jener, die im Ersten Weltkrieg f\u00fcr Gott, Kaiser und Vaterland gefallen sind, und im Zweiten Weltkrieg auf dem Felde der Ehre. F\u00fcr welche und wessen Ehre oder wem zu Ehren war dieser Tod, gab es diese vielen Toten, habe ich mich oft gefragt. Und schon sehr fr\u00fch habe ich den gro\u00dfen Betrug, die infame L\u00fcge und Verlogenheit erfa\u00dft und begriffen, die hinter solchen Slogans, hinter solchen pathetischen, aber inhaltsleeren Parolen sich verbirgt; von ihnen wiederum zugedeckt wird. Patriotismus, Nationalismus, Nationalsozialismus &#8211; wie nahe liegt das alles beisammen, nicht nur durch den gleichen Wortstamm! Nein, auch durch einen in manchem gemeinsamen Grundkonsens. Immer l\u00e4uft es auf Propaganda hinaus, auf Manipulation, Entm\u00fcndigung, Ausschalten des eigenen Denkens, auf die Abnahme der eigenen Verantwortung und auf den Verzicht darauf. Was ist schon geblieben vom Gottesgnadentum absolutistischer Monarchen, von den die Menschen und die Freiheit unterdr\u00fcckenden Feudalsystemen; was von den Diktaturen und den alles beherrschenden Machtsystemen und Machtstrukturen eines Hitler und Stalin? Nur die Schuld bleibt &#8211; meist unges\u00fchnt; und da oder dort Zeugnisse des Wahnsinns, der Verblendung, der Gewalt: Mauerreste von Gulags oder KZs, Friedh\u00f6fe, Kriegerdenkm\u00e4ler; Namen; so viele Namen, auf steinernen Tafeln oder in B\u00fcchern; Verzeichnisse der Ermordeten. Das Totenbuch von Theresiensstadt. Kinderzeichnungen; oder Lieder. Das \u201ePolnische Requiem\u201c von Krzysztof Penderecki oder das Oratorium \u201eMauthausen\u201c von Mikis Theodorakis. Ist es nicht angesichts dessen und in Solidarit\u00e4t mit den Opfern und der nicht ges\u00fchnten Schuld Pflicht eines jeden und auch des Staates, sich und andere daran immer wieder zu erinnern; auch anhand von Denkm\u00e4lern? Welche erinnern in Haslach? Keine. Welches Sicherinnern als Akt des Bewu\u00dftseins und der Bewu\u00dftmachung gab und gibt es dort? Wie steht es hier mit der Verantwortung f\u00fcr dieses Erinnern; f\u00fcr diese Erinnerungs- und auch Trauerarbeit? Gibt es eine zeitliche Begrenzung f\u00fcr diese Verpflichtung zur Erinnerung? Gibt es ein Ende daf\u00fcr? Wann und f\u00fcr wen? Mu\u00df man nicht immer wieder zur\u00fcckkehren zu den dunklen Punkten seiner eigenen Geschichte, seines Lebens, solange man lebt? &#8211; Um zu begreifen, was Leben \u00fcberhaupt ist, sein kann: im Guten wie im B\u00f6sen, im Sch\u00f6nen wie im Schrecklichen; um die Dimension, aber auch das Abgrundhafte menschlicher Existenz zu erfahren, sich bewu\u00dft zu machen, f\u00fcr alle Zeiten, auch f\u00fcr die Nachkommen; und vor allem als Warnung und Mahnung; damit sich Gleiches nicht wiederholt. Das ist, so denke ich, die Aufgabe, die zu erf\u00fcllen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Grab meiner Eltern und Br\u00fcder liegt im neuen Teil des Friedhofs von Haslach; direkt an der Hecke, die den Russenfriedhof umschlie\u00dft. Meist sind die beiden Fl\u00fcgelgitter des Einganges zu diesem Soldatenfriedhof versperrt. Einmal bin ich einfach dr\u00fcbergestiegen. Ich wollte schon seit langem da hinein, vor den Gr\u00e4bern stehen, mir das genauer ansehen. Nur m\u00fchsam habe ich die Namen in kyrillischer Schrift entziffern k\u00f6nnen, einfacher war es mit den eingravierten Geburts- und Sterbedaten. Manche Soldaten sind auch in Haslach gestorben, als Schwerverwundete. Wo war nur gleich das Russenspital? Im Moser-Haus? Da liegen sie also diese M\u00e4nner, die in den Krieg ziehen mu\u00dften; genauso wie unsere. Aber doch mit dem gro\u00dfen Unterschied, da\u00df sie ihre Heimat verteidigen mu\u00dften, unsere Soldaten jedoch einen Angriffskrieg f\u00fchrten. Alles unvollendetes Leben, habe ich damals gedacht; und: so jung mu\u00dften sie sterben. Wer erinnert sich an sie? \u201eDie Russen\u201c sagte man damals geringsch\u00e4tzig, abwertend, ver\u00e4chtlich; wenn auch mit einem Unterton der Angst. Diese Verachtung als Ergebnis rassistischer Nazipropaganda vom slawischen Untermenschen hatte den Krieg \u00fcberdauert, manifestierte sich auf diese Weise. Nie waren die Russen die Befreier vom Faschismus, von der Diktatur; nicht bei uns; nicht in unserer Einordnung. Sie waren nur die Besatzungsmacht. Da\u00df Hitlers Armee in \u00d6sterreich einmarschiert und unser Land gewaltsam, wenngleich umjubelt, besetzt und den Staat \u00d6sterreich ausgel\u00f6scht hatte, das wurde viel leichter vergessen und verziehen als der Einmarsch und die Besetzung durch die Russen. Wieder einmal Geschichtsschreibung auf \u00f6sterreichisch: Wir waren und sind immer die Opfer; oder unbeteiligt. Wir sind nie irgendwo dabeigewesen, sind immer unschuldig. Das ist die \u00f6sterreichische Lebensl\u00fcge, die geh\u00f6rt zur \u00f6sterreichischen Identit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sollte an den B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben. Und ihn fragen, ob mittlerweile die vom vorherigen B\u00fcrgermeister \u201everteidigte\u201c bzw. zumindest bagatellisierte Ehrenb\u00fcrgerschaft von Adolf Hitler in Haslach durch einen Formalbeschlu\u00df des Gemeinderates gel\u00f6scht worden ist; oder ob es noch immer Wichtigeres zu tun gibt als \u201eeine solche Lappalie hochzuspielen\u201c. Ich sollte an den vorherigen B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben und ihn fragen, warum es \u00fcber die Nazizeit in der umfangreichen Chronik von Haslach nur ein paar unbedeutende, nichtssagende S\u00e4tze und keinerlei Konkretes, geschweige denn Fotos mit den damaligen Haslacher Nazi-Honoratioren oder faksimilierte Dokumente im Buch gibt. Ich sollte an den jetzigen B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben und anregen, da\u00df man den sechs Personen, die damals vom Krankenhaus Haslach ins \u201eWagner-Jauregg\u201c nach Linz abtransportiert und dann nach Hartheim weitertransportiert wurden und deren Spur sich in einem Niemandsland, im Niemandsland des Todes verliert, als Opfer des Nationalsozialismus ein Denkmal setzt, zumindest am damaligen Krankenhaus, dem heutigen Bezirksaltenheim, eine Tafel mit ihren Namen anbringt; und jener Frau aus Haslach, die im KZ war und dort ihre Sprache verloren hat, wenn sie noch lebt, irgend etwas Gutes tut; was genau das sein soll, wei\u00df ich auch nicht. Ich sollte dem B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben, am besten einen Offenen Brief, damit er ihn an der Anschlagtafel des Gemeindeamtes in der Mitteilungsvitrine anbringen kann; aber das wird er wahrscheinlich nicht tun, denn auch er hat Wichtigeres zu tun. Ich sollte dem B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben und ihn fragen, wie es ihm geht und was es Neues im Ort gibt. Und er wird sich dann seinerseits f\u00fcr meinen Brief mit ein paar netten Zeilen bedanken und vielleicht an mich die Frage stellen, wie es mir geht &#8211; \u201ehoffentlich gut\u201c, wird im Brief stehen &#8211; und er wird mir wieder einige Exemplare der Gemeindezeitung beilegen, damit ich diesen entnehmen kann, was es Neues im Ort gibt; da\u00df das Gebrechen am Abwasserkanal repariert ist, da\u00df zwei Gemeindewohnungen an die genannten Personen vergeben wurden, da\u00df die Blasmusik neue Uniformen und die B\u00fcrgergarde eine neue Fahne bekommt, da\u00df am Sportplatz unten beim Freibad in der Kranzling endlich die Umkleidekabinen renoviert worden sind, da\u00df der Besuch im Webereimuseum und im Kaufmannsmuseum in der abgelaufenen Saison \u00fcber Erwarten gut war, da\u00df deshalb auch in der ehemaligen Vonwiller-Fabrik ein Museum f\u00fcr mechanische Musikinstrumente eingerichtet wurde, ja da\u00df f\u00fcr die Agenda 2008 \u00fcberhaupt der Ausbau der \u201eMuseumslandschaft Haslach\u201c beschlossen worden ist, da\u00df es in vielen \u00f6ffentlichen Bereichen eine wirklich gute Zusammenarbeit mit dem Hochw\u00fcrdigen Herrn Pfarrer gibt, keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr einen SP\u00d6-B\u00fcrgermeister; da\u00df also alles in bester Ordnung ist. Und ich werde mich nach Erhalt seines Briefes und nach der Lekt\u00fcre dieser Exemplare der Gemeindezeitung \u201eHaslach aktiv\u201c dar\u00fcber freuen, da\u00df es meinem Heimatort und seinen Bewohnern so gut geht. Und da\u00df nichts mehr an die Zeiten von fr\u00fcher erinnert. Und genau deshalb werde ich dem B\u00fcrgermeister keinen Brief schreiben, sondern wenn ich ihn bei einem meiner n\u00e4chsten Besuche in meinem Heimatort zuf\u00e4llig treffen sollte, nur gr\u00fc\u00dfen und fragen: \u201eServus! Wie geht\u2019s Dir?\u201c &#8211; Und er wird antworten: \u201eDanke! Mir geht\u2019s gut. Alles ist in bester Ordnung, bei mir und \u00fcberhaupt in Haslach hier.\u201c Und dann werde ich weitergehen, da und dort vielleicht noch stehenbleiben, f\u00fcr kurze Zeit ein wenig in Sentimentalit\u00e4t und Nachdenklichkeit versinken und dann wieder wegfahren aus Haslach und mich entfernen, auch aus meinen Erinnerungen, aus meiner Kindheit, aus meiner Jugend, aus einer Vergangenheit, die es l\u00e4ngst nicht mehr gibt. Ich werde also an den B\u00fcrgermeister keinen Brief schreiben. Ich werde keine Fragen stellen, ich werde nichts fordern, ich werde keine Anregungen geben. Ich werde alles so belassen, wie es ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div id=\"attachment_87577\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87577\" class=\"wp-image-87577 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-683x1024.jpg 683w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-768x1152.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-1024x1536.jpg 1024w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-1365x2048.jpg 1365w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-560x840.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-260x390.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-160x240.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/03\/Haslach_-Torturm-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-87577\" class=\"wp-caption-text\">Der Untere Torturm bzw. &#8222;Alter Turm&#8220; in der ober\u00f6sterreichischen Marktgemeinde Haslach an der M\u00fchl. Photo: \u00a9 Bwag\/Commons<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den dezidiert politisch arbeitenden Peter Paul Wiplinger lesen Sie hier eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14676\">W\u00fcrdigung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Heute kommt mir beim Aufwachen der Gedanke: Ich sollte an den B\u00fcrgermeister einen Brief schreiben. Ich sollte ihn ersuchen, mir die Chronik von Haslach zu schicken, jenes Buch, das eine mir unbekannte Historikerin, schon vor einiger Zeit, wahrscheinlich \u00fcber&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/03\/15\/haslach-auf-den-spuren-der-erinnerung\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":98,"featured_media":87577,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1142],"class_list":["post-26011","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-peter-paul-wiplinger"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/98"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26011"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26011\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}