{"id":2597,"date":"2012-03-15T00:01:50","date_gmt":"2012-03-14T23:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=2597"},"modified":"2021-12-26T14:57:39","modified_gmt":"2021-12-26T13:57:39","slug":"das-eine-buch-%e2%80%a2-verlorene-schlacht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/15\/das-eine-buch-%e2%80%a2-verlorene-schlacht\/","title":{"rendered":"Das eine Buch \u2022 Verlorene Schlacht?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unerh\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich lese Martin von Arndts Roman <em>Oktoberplatz<\/em>. Ich bin sehr, sehr begeistert. Die in Wei\u00dfru\u00dfland (und ein wenig in Ungarn) spielende Geschichte fesselt mich derma\u00dfen, da\u00df ich lese, bis ich die Augen endg\u00fcltig nicht mehr aufhalten kann. Eine <strong>unruhig-ruhige Nacht<\/strong> folgt, wenn Sie verstehn, was ich meine, und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen lese ich die letzten 30 Seiten, bin traurig, traurig, traurig, obwohl\/weil es so hell wird am Ende \u2026 <em>Oktoberplatz<\/em> ist ein einzigartiges Buch, eine \u203aunerh\u00f6rte\u2039 Story, und hier erf\u00e4hrt man noch ein wenig mehr dar\u00fcber: <span style=\"color: #0000ff;\"><a title=\"Kl\u00f6pfer &amp; Meyer Revisited\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=1811\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Kl\u00f6pfer &amp; Meyer Revisited<\/em><\/span><\/a><\/span>. Ein wenig blo\u00df, denn lesen will man das Buch doch selbst. Wobei mich mehr und mehr das Gef\u00fchl beschleicht, da\u00df immer mehr Leser viel <em>\u00fcber<\/em> B\u00fccher lesen, um anschlie\u00dfend dar\u00fcber zu sprechen oder zu schreiben, als h\u00e4tten sie\u2019s tats\u00e4chlich gelesen. Oder was das immer schon so? Ich denke eher nein, es scheint eine Tendenz zu sein, die durchs Internet gnadenlos forciert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mrs Columbo \u00b7 Bensch \u00b7 Kraus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51MA6Y829BL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/>Jedenfalls w\u00fcrde Mrs Columbo jetzt erst einmal eine Lesepause einlegen, die wahnwitzige Geschichte \u00bbsacken lassen\u00ab, und w\u00e4hrend ich diese W\u00f6rter schreibe, lacht sie sich gerade zum x-ten Mal kaputt \u00fcber eine Passage in Arnold Stadlers <em>Der Tod und ich, wir zwei<\/em>. Ja, Bensch w\u00fcrde bed\u00e4chtig nicken, es ihr gleichtun, ein Buch pro Woche oder auch mal nicht, das gen\u00fcgt, mehr will er nicht \u203averarbeiten\u2039, wie er das so ausdr\u00fcckt. Und Kraus kann (als Angestellter und Pendler, der f\u00fcnfmal in der Woche die fast 50 Kilometer von D\u00fcren nach Sistig und zur\u00fcck f\u00e4hrt) aus zeitlichen Gr\u00fcnden eh nicht soviel lesen, wie er <strong>eigentlich<\/strong> will, liest drum auch in erster Linie B\u00fccher mit relativ wenigen Seiten, gern Gedichtb\u00e4nde, woraus letztlich diese verr\u00fcckte Freundschaft resultiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kraus, \u203aHagestolz\u2039 wie Bensch (beide verbitten sich den Ausdruck \u203aSingle\u2039, auch \u203aJunggeselle\u2039 behagt ihnen nicht, was ich nun wieder gut verstehe), arbeitet, witzigerweise, hier in Sistig, diesem am \u00e4u\u00dfersten s\u00fcdlichen Rand des Nationalparks Eifel gelegenen 800-<strong>Seelen<\/strong>-Dorf, in einem Dentallabor, das sich in den R\u00e4umen der VR-Bank Nordeifel, die, mir nichts dir nichts, vor einigen Jahren einfach dichtgemacht hat, niedergelassen hat. Ein Dentallabor in Sistig mutet so denkmerkw\u00fcrdig an wie ein Misthaufen auf der K\u00f6nigsallee in D\u00fcsseldorf. Als ich dort \u2013 <em>In der S\u00fcrsch<\/em> hei\u00dft die Stra\u00dfe, sie f\u00fchrt stracks in die noch kleineren Nachbard\u00f6rfer Diefenbach und Steinfelderheistert \u2013 eines regnerischen Nachmittags im Fr\u00fchling 2009, nichts suchend und allerlei denkend und f\u00fchlend, so f\u00fcr mich hin gehe, es ist gegen 17 Uhr 30, sehe ich einen mir Unbekannten mit m\u00fcdem Feierabendgesicht durch die Glast\u00fcr kommen und sich ein Lakritzb\u00e4rchen in den Mund stecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/content\/edition\/covernodb\/generated\/3630869211_xl.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"311\" \/>Frech, wie ich immer schon gewesen bin, <em>manche freilich<\/em> k\u00f6nnen ein Lied davon singen, frage ich unvermittelt, ich werde beim Anblick des schwarzen B\u00e4rchens regelrecht aus meinen Gedanken \u203agerissen\u2039, und die von mir gesprochenen W\u00f6rter sind ungleich schneller als das Denken, ob er auch eins f\u00fcr mich habe, und dieser <strong>Augenblick<\/strong> ist der unmittelbare Beginn einer \u203awunderbaren\u2039 (von Beginn an allerdings immer wieder Belastungsproben ausgesetzten) Freundschaft, denn f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter wei\u00df er, da\u00df ich Gedichte schreibe (er hat meinen Namen, naturgem\u00e4\u00df, noch nie geh\u00f6rt), und er zitiert Jandls <em>schtzngrmm<\/em>, von dem er sogar wei\u00df, da\u00df es erstmals 1957 in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift <em>neue wege <\/em>und dann nat\u00fcrlich in <em>Laut und Luise<\/em> erschien \u2013 womit auch Kraus und ich bereits beim Thema des \u203aeinen\u2039 Buches angekommen sind. Ja, wenn das kein allt\u00e4gliches Wunder ist, dann hat es Brotvermehrung und Lazarus nie gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leselust<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Witzig, denn mich wundert, da\u00df ich so fr\u00f6hlich bin, gerade eben habe ich wieder einmal eine E-Mail nach der Anfrage eines Verlags geschrieben, ob ich ein bestimmtes Buch \u203arezensieren\u2039 wolle. Nein, will ich nicht. Wie oft noch werde ich wiederholen, da\u00df ich f\u00fcr diese Art Frage nicht der beste Adressat bin: Es gibt f\u00fcr mich schon lange nicht mehr <em>den<\/em> Einzeltitel, ich lese jedes Buch als Teil des gro\u00dfen Ganzen, das ich als ein Buch sehe. Da\u00df w\u00e4hrend des Schreibprozesses \u00fcber das eine Buch mehr, \u00fcber das andere weniger schreibe, liegt zum einen in der lebendigen Natur der Sache, h\u00e4ngt aber immer wieder auch von gl\u00fccklichen Umst\u00e4nden und herrlichen Zuf\u00e4llen ab. Es mu\u00df sich die durch dieses Wort oder jenen Vers ausgel\u00f6ste Lust ergeben, \u00fcber ein Buch etwas schreiben zu <strong>wollen<\/strong> (von \u203ak\u00f6nnen\u2039 ganz zu schweigen), und das ist ja auch gl\u00fccklicherweise am laufenden Band der Fall, aber das verordne ich mir doch nicht im vorhinein. Was h\u00e4tte das noch mit Lesen zu tun? W\u00e4re das nicht eher: L|e|s|e|n|s|k|r|a|m|p|f?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so lese ich weiter (<em>Vor allem aber m\u00f6chte ich noch sehr viel lesen<\/em>, offenbart Friederike Mayr\u00f6cker in <em>Letzte Dinge<\/em> \u2026), gewi\u00dflich auch als <em>Augentrost \/\/ Lesen \/ und bemerken: \/ Du wirst von den W\u00f6rtern \/ verstanden. Manchmal <\/em>(Klaus Merz), Tag und Nacht gleichsam, <em>Auf meine Art<\/em> und schreibe und \u00fcber Autoren, B\u00fccher, alle m\u00f6glichen literarischen Ph\u00e4nomene, Reihen, Verlage, Zeitschriften, und in die <em>W\u00f6rterseen<\/em> flie\u00dft \u2013 <em>ein Gleitband<\/em> (Monika Schnyder) \u2013 mehr oder weniger alles hinein, <em>ein Lichtgespinst von Fall zu Fall<\/em> (Ingrid Fichtner), was ich mir erlese und nebenbei so erlebe. Dabei ist wesentlich, da\u00df ich das Buch, das ich \u2013 <strong>unbedingt<\/strong> vorbehaltlos \u2013 erhalte, als Buch (und somit Teil des einen Buches) lese \u2013 und nicht als \u203aRezensionsexemplar\u2039, da ich nun einmal keine \u203aRezensionen\u2039 schreibe. Insofern freue ich mich weiterhin \u00fcber jedes lesenswerte Buch, das die Post bringt, und sp\u00e4ter sehe ich, was dann daraus geworden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Oktoberplatz \u00b7 Spam Diamond<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn2.google.com\/images?q=tbn:ANd9GcTIK0bRvBMNZKi8qUglshFT1xIiN2kjSSLIVjhAZ9Bo13hqvnP-\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"290\" \/>Oktoberplatz<\/em>? Ach ja \u2026 Ich klappe also das als so faszinierend erlebte Buch zu, stelle es an diese eine (und keine andere) Stelle im Regal des gro\u00dfen Prosazimmers und greife sogleich, ist dann denn nun zwanghaft oder nur reflexartig oder was, zum n\u00e4chsten Buch, <em>kann man im Lesen ertrinken?<\/em> (FM), das auf dem Schreibtisch im kleinen Lyrikkabinett bereitliegt \u2013 im aktuellen Fall Nikolai Vogels <em>Spam Diamond<\/em>, das mich, zum Gl\u00fcck, zum Gl\u00fcck, ebenfalls von Beginn an mitrei\u00dft. Das n\u00e4chste Buch liegt bereit, denn Vogel ist bald ausgeflogen, dieses atemlose Brausen, was f\u00fcr ein Drive, Rhythmus, Zug, <em>usw<\/em>., wie geil ist das denn, ha \u2026 <em>Keiner wei\u00df mehr<\/em>, wei\u00df einer mehr? Auf diese Weise lese ich seit nunmehr 50 Jahren und <em>sitze<\/em>, wie Friederike Mayr\u00f6cker, immer <em>nur grausam da \u2026<\/em> und Bensch, der eher Wortkarge, meint gelegentlich, diese Lesemanie komme ihm absurd \u00b7 bizarr \u00b7 chaotisch \u00b7 drollig \u00b7 extra\u00advagant \u00b7 fremdartig \u00b7 grillenhaft \u00b7 hirnverbrannt \u00b7 irregul\u00e4r \u00b7 jeck \u00b7 kaprizi\u00f6s \u00b7 lachhaft \u00b7 merkw\u00fcrdig \u00b7 neurotisch \u00b7 \u00f6de \u00b7 possier\u00adlich \u00b7 <strong>quer- und rappelk\u00f6pfig<\/strong> \u00b7 sonderbar \u00b7 t\u00f6richt \u00b7 unnormal \u00b7 verschroben \u00b7 widersin\u00adnig \u00b7 zwecklos vor, dieses immerw\u00e4hrende Buch in der Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anarchie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Interview mit Klaus Modick sagt William Gaddis: <em>Ich glaube, da\u00df sogar die Literatur ins Chaos f\u00e4llt, alles wird chaotisch. Ich glaube immer noch ans Prinzip der Entropie. Die Dinge brechen zusam\u00admen. Yeats sagt an einer Stelle: Das Zentrum hat keinen Bestand. <strong>Schiere<\/strong> Anarchie. So empfinde ich das, alles bricht zusammen, und damit auch die Sprache [\u2026] Wir haben diese starke Sehnsucht nach Ordnung. Eine verlorene Schlacht. <\/em>Walker Percy setzt noch eins drauf: <em>Das eigentliche Vergn\u00fcgen an der Arbeit des Schriftstellers sind die Kontraste zwischen dem Schreiben als M\u00f6glichkeit, das Leben zu ordnen, und der darin berichteten allt\u00e4glichen Unordnung.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich glaube, zu ahnen, wovon Gaddis und Percy sprechen, wenn ich an die B\u00fccher denke, die ich im Verlaufe des einen mir zur Verf\u00fcgung stehenden Lebens zusammengelesen habe. Immer wieder f\u00fchle ich mich, beispielsweise, gezwungen, das seit mehr als 50 Jahren mehr oder weniger t\u00e4glich sich ausdehnende Universum der B\u00fccher, das naturgem\u00e4\u00df immer mehr Raum in den Hallen Sistigs beansprucht, zu reorganisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So kommt es, da\u00df ich allein schon deswegen die B\u00fccher immer wieder in H\u00e4nden halte, mich an gute oder schlechte Lesezeiten mit ihnen erinnre (oder nicht) und dabei, wankelm\u00fctig, denke: Es kommt doch (gar nicht) darauf an, das <em>eine<\/em> (oder das <em>andere<\/em>) Buch (nicht) gelesen zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Freim\u00fctig bekennt William Gaddis in besagtem Gespr\u00e4ch (das ich in <em>Volltext 4\/2010<\/em> lese): <em>Ulysses habe ich nie gelesen<\/em>. So what.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei mir verh\u00e4lt es sich bekannterma\u00dfen umgekehrt: <em>Ulysses<\/em> zu lesen war <em>allzeit mein Sinn<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist das eine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das andre: Es geht nicht um das eine Buch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft \u2013 \u2013 \u2013 doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht nur und ausschlie\u00df\u00adlich und immer um <strong>das eine Buch<\/strong>, den <em>Raum im Raum<\/em>, wie Kuno es sieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich lese, erlebe die Lekt\u00fcre aller B\u00fccher als Teil der Lekt\u00fcre des <em>einen<\/em> Bu\u00adches. Diese Aussage ist nicht metaphorisch zu verstehen, denn <em>Metaphern taugen im praktischen Leben nicht<\/em>, lese ich bei Mathias Traxler und gebe ihm vollkommen recht \u2013 zumindest in diesem Zusammenhang<em>.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>In Dir, o Mensch, ist alles<\/em> setzt ein Gedicht von Gerrit Engelke ein, und ihm dichte ich meine Ode nach: In Dir, o Buch, ist alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ganz kleine Verschiebungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder, mit Ernst Jandl gesprochen: <em>Ich meine, Lyrik, oder jede Art von Literatur, auch Prosa, oder was immer, kann nur entstehen gegen den Hinter\u00adgrund oder auf der Basis von aller bisherigen Literatur oder Lyrik. Da ein Weniges ein wenig anders gemacht zu haben, als es schon war, ist ziemlich alles, was man erreichen kann. Ein Weniges <\/em><em>ein wenig anders<\/em><em> machen. Ganz kleine Verschiebungen. Sich vorzustellen, man k\u00f6nnte nun alles ganz anders machen, das w\u00fcrde etwas ergeben, was nicht mehr als Gedicht oder nicht mehr als Prosa erkennbar sein kann. Wie ja auch eine Plastik immer noch eine Plastik bleibt, auch wenn sie ganz anders gemacht wurde als je eine zuvor. Und die K\u00fcnstler, sie finden sich alle in den gleichen Musentempeln ein \u2013 ob das Beuys ist, R\u00fchm, Schwitters, Artmann oder Webern. Alle in den gleichen Musentempeln, wo die Jahrhunderte und die Jahr\u00adtausende schon gespeichert sind.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tagein \u00b7 Tagaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn0.google.com\/images?q=tbn:ANd9GcQOGUeZRRyNdQeqgHD81T3WXhnQwEDszyvm3lwL2wP98twpPVLMcQ\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"290\" \/><em>ein buch ist ein buch ein buch ist ein buch ein buch ist ein buch ein buch ist viele b\u00fccher<\/em>, lese ich in Fritz Widhalms Buch EIN BUCH. Von jedem Buch, das ich \u2013 <em>zwischen Schlaf und Schlaf<\/em> (Ingrid Fichtner) \u2013 auf meine Art lese, la\u00df ich mich gern umarmen, und ich will die Gedichte und Geschichten lesen, lesen, lesen; wie Gottfried Benn bevorzuge ich, W\u00f6rter mir lesend einzuverleiben: <em>Das Gedicht geht gelesen eher ein. Der Aufnehmende nimmt von vorn\u00adherein eine andere Stellung zu dem Gedicht ein, wenn er sieht, wie lang es ist und wie die Strophen gebaut sind. Ein modernes Gedicht verlangt den Druck auf Papier und verlangt das Lesen, verlangt die schwarze Letter, es wird plastischer durch den Blick auf seine \u00e4u\u00dfere Struktur, und es wird in\u00adnerli\u00adcher, wenn sich einer schweigend dar\u00fcberbeugt<\/em>, und ich sp\u00fcre <em>Wellen des Meeres<\/em>, <em>das W\u00fcten der ganzen Welt<\/em>, <em>Maisfelder<\/em>, <em>Baumaterial<\/em> und <em>Farbenklavier<\/em>, <em>Putins Briefkasten<\/em>, die <em>beschatteten Erinnerungen<\/em>, <em>unbesprochene horizonte<\/em>, <em>all those regognitions<\/em> (<em>usw.<\/em>) auf, <em>mein therapeut hei\u00dft sprache<\/em>, und entdecke \u2013 jedes Mal neu \u2013 die geheimen und offenkun\u00addigen, absichtvollen und absichtlosen <strong>Offenbarungen<\/strong> und Korres\u00adpondenzen, <em>ambivalenz \/ bl\u00fcht und gedeiht<\/em> (Elfriede Gerstl\/Herbert J. Wimmer), die die Ge\u00adsamtheit der B\u00fccher zu dem einen Buch mit den unendlich vielen Ver\u00adsen, Zeilen machen, dessen Mani\u00adfestation ich gern an jedem Tag erlebe und weshalb ich tagein, tagaus mit dem in Buchdeckel eingefa\u00dften bedruckten Papier be\u00adfa\u00dft bin, <em>starke Sehnsucht nach Ordnung,<\/em> hier umstel\u00adlend, dort einr\u00fcckend, das im Lauf der Zeit zur offenen Installation <em>Buch<\/em> ge\u00adwachsen und gewor\u00adden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unersch\u00f6pflich \u00b7 Das eine Buch<\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/buchtitel\/buch\/foliant-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"310\" \/><p class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Lysippos 2009<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin von Arndt, <strong>Oktoberplatz<\/strong>, Roman, 279 Seiten, Hardcover mit Schutz\u00adumschlag, Kl\u00f6pfer und Meyer, T\u00fcbingen 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans Bender, <strong>Auf meine Art<\/strong>. <em>Gedichte in vier Zeilen<\/em>, 104 Seiten, Klappenbro\u00adschur, Edition Akzente, Hanser, M\u00fcnchen 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marcel Beyer, <strong>Putins Briefkasten<\/strong>, Erz\u00e4hlungen und Skizzen, 221 Seiten, Broschur, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gottfried Benn, <strong>Essays \u00b7 Reden \u00b7 Vortr\u00e4ge<\/strong> \u00b7 <em>Das Hauptwerk \u00b7 Zweiter Band<\/em>, Limes Verlag, Wiesbaden und M\u00fcnchen 1959\/1980.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ingrid Fichtner, <strong>Das Wahnsinnige am Binden der Schuhe<\/strong>, Gedichte, 48 Seiten, handfadengebundene Broschur, Handsatz, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ingrid Fichtner, <strong>Lichte Landschaft<\/strong>, 85 Seiten, Broschur mit Schutzumschlag, Wolfbach Verlag, Z\u00fcrich 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">William Gaddis, <strong>The Recognitions<\/strong>, Roman, 956 Seiten, Broschur, Atlantic Books, London 2003.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Robert Gernhardt, <strong>W\u00f6rtersee<\/strong>, Gedichte, 320 Seiten, Broschur, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1996.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Hillen, <strong>Beschattete Erinnerungen<\/strong>, Gedichte, 36 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ernst Jandl, <strong>Laut und Luise<\/strong>, Gedichte, 200 Seiten, Broschur, Luchterhand Literaturverlag, M\u00fcnchen 1997\/2002.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia Kospach, <strong>Letzte Dinge<\/strong> \u00b7 <em>Ilse Aichinger und Friederike Mayr\u00f6cker<\/em> \u00b7 <em>Zwei Ge\u00adspr\u00e4che \u00fcber den Tod<\/em>, mit Assemblagen von Daniel Spoerri, 56 Seiten, Hardcover, Blockbuch, Mandelbaum Verlag, Wien 2008.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friederike Mayr\u00f6cker, <strong>ich sitze nur GRAUSAM da<\/strong>, Prosa, 141 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friederike Mayr\u00f6cker, <strong>Von den Umarmungen<\/strong>, Gedichte, 48 Seiten, Hardcover, Insel Verlag, Berlin 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klaus Merz, <strong>Die Lamellen stehen offen<\/strong>. <em>Fr\u00fche Lyrik 1963 \u2013 1991<\/em>, Werkaus\u00adgabe, Band 1, herausgegeben von Markus Bundi, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Leseb\u00e4ndchen, Haymon Verlag, Innsbruck \u00b7 Wien 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alexander Nitzberg, <strong>Farbenklavier<\/strong>, Gedichte, 78 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhrkamp Verlag Berlin 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kerstin Preiwu\u00df, <strong>Rede<\/strong>, Gedichte, 91 Seiten, Broschur, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia Schiff, <strong>Reihertanz<\/strong>, Roman, 267 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Monika Schnyder, <strong>blattzungen<\/strong>, 112 Seiten, Hardcover, Edition Isele, Eggin\u00adgen \u00b7 Kreuzlingen 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Arnold Stadler <strong>Der Tod und ich, wir zwei<\/strong>, Roman, 223 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Residenz Verlag, Salzburg \u00b7 Wien 1996.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mathias Traxler, <strong>You\u2019re welcome<\/strong>. <em>Gedichte \/Aufzeichnungen<\/em>, 128 Seiten, Klappenbroschur, kookbooks, Ber\u00adlin 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nikolai Vogel, <strong>Spam Diamond<\/strong>, Roman, 210 Seiten, Broschur, Haymon Ver\u00adlag, Innsbruck \u00b7 Wien 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fritz Widhalm, <strong>EIN BUCH<\/strong>, 126 Seiten, Broschur, Das Fr\u00f6hliche Wohnzimmer Edition, Wien 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herbert J. Wimmer, <strong>Ganze Teile<\/strong>, Gedichte, 143 Seiten, Klappenbroschur, Klever Ver\u00adlag, Wien 2010.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unerh\u00f6rt Ich lese Martin von Arndts Roman Oktoberplatz. Ich bin sehr, sehr begeistert. Die in Wei\u00dfru\u00dfland (und ein wenig in Ungarn) spielende Geschichte fesselt mich derma\u00dfen, da\u00df ich lese, bis ich die Augen endg\u00fcltig nicht mehr aufhalten kann. Eine unruhig-ruhige&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/15\/das-eine-buch-%e2%80%a2-verlorene-schlacht\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":19900,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[513,255,143,372,259,258,263,262,124,261,256,260,238,237,241,84,257],"class_list":["post-2597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-elfriede-gerstl","tag-ernst-jandl","tag-friederike-mayrocker","tag-fritz-widhalm","tag-gottfried-benn","tag-hans-bender","tag-ilse-aichinger","tag-ingrid-fichtner","tag-james-joyce","tag-julia-schiff","tag-klaus-modick","tag-marcel-beyer","tag-martin-von-arndt","tag-nikolai-vogel","tag-rolf-dieter-brinkmann","tag-theo-breuer","tag-william-gaddis"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}