{"id":24412,"date":"2014-10-03T00:01:24","date_gmt":"2014-10-02T22:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24412"},"modified":"2022-03-05T17:11:26","modified_gmt":"2022-03-05T16:11:26","slug":"die-geschichte-hinter-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/03\/die-geschichte-hinter-der-geschichte\/","title":{"rendered":"Die Geschichte hinter der Geschichte"},"content":{"rendered":"<p class=\"rez\" align=\"right\"><em><span style=\"color: #999999;\">Jedenfalls scheint die kommende Epoche f\u00fcr mich von der vorhergehenden sich darin zu unterscheiden, dass die Bestimmung durch Erotisches nachl\u00e4sst.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"rez\" align=\"right\"><span style=\"color: #999999;\">Walter Benjamin<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reich an k\u00fcnstlerischer Spekulationskraft und inneren Verwandlungen, jedoch sparsam mit Ortsver\u00e4nderungen, lebt A.J. Weigoni seit 30 Jahren im Rheinland, in der Zur\u00fcckgezogenheit, die zu einem zeitgen\u00f6ssischen Po\u00e8te maudit passt. Man kann sein Leben nicht benutzen, um sein Werk zu deuten, man kann jedoch sein Werk heranziehen, um sein Leben zu interpretieren. Dieser homme de lettres ist ein Mann der Dichtkunst und nicht ein Mann der Literatur. Mit beharrlicher Unangepasstheit versagte er sich erfolgreich die Anerkennung durch die Namenschlecker eines Literaturbetriebs, dessen Rituale er stets bissig glossierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuschreibungen wie &#8222;Avantgarde&#8220;, &#8222;Experiment&#8220; oder &#8222;Marktf\u00f6rmigkeit&#8220; interessieren ihn nicht. Sein bewusstes Verschwinden aus dem Literaturbetrieb ist wesentlicher Teil einer condition po\u00e9tique, die konsequent am k\u00fcnstlerischen Ideal einer Aufrichtigkeit festh\u00e4lt: der Kunst zu dienen. F\u00fcr Weigoni z\u00e4hlen die Vernetzbarkeit, die \u00dcbertragbarkeit des Materials und seine Bearbeitung in unterschiedlichen \u00e4sthetischen Aggregatzust\u00e4nden. So l\u00e4sst sich in seinen Arbeiten ein \u00fcber Jahrzehnte bestehen bleibendes Muster der Hinterfragung erkennen: Seine Poesie ist der Versuch, sich der Verg\u00e4nglichkeit des Daseins zu vergewissern. Nur wer das Komplexe an dieser Literatur versteht, begreift auch ihren Wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei geht es Weigoni nie um blanken Nihilismus, sondern um die Unm\u00f6glichkeit eben diesen zu leben. Ideen, Gef\u00fchle, Fragen \u2013 alles scheint in seiner Poesie im Fluss, wie auch die Zeit selbst. Die Worte, Kl\u00e4nge und Bilder, die daraus entstehen, markieren Momente, in denen dem Strom der Zeit die Gegenwart abgerungen und aus Wirklichkeitsbruchst\u00fccken die Vergegenw\u00e4rtigung in diese Art von Prosa eingeschrieben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Sprachskeptiker h\u00e4lt Weigoni die Erinnerung indes bereits f\u00fcr Fiktion. Er hat der Sprachmelodie ihre eigenen Motive abgelauscht und versucht, die deutsche Sprache vor der simplen Verf\u00fcgbarkeit zu bewahren. Nicht Sinn will dieser Poet mit seinem Werk schaffen, sondern Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Roman<\/em>, analysierte der Romantiker Novalis, <em>ist nicht nur Geschichte, sondern die Mythologie der Geschichte<\/em>. Diese Mythologie braucht Erz\u00e4hlraum, um ihren Atem zu verstr\u00f6men. In dieser Tradition verf\u00fcgt Weigonis Poesie \u00fcber einen langen Atem.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in seinem Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=506\">Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/a> ist dieser VerDichter auf einer unerm\u00fcdlichen Suche nach den richtigen Puzzlest\u00fccken seiner Poesie. Als Schwerstarbeiter im Textbergwerk sampelt er aus den Lebenswissenschaften beharrlich das Beste und zieht daraus das Elementarste. Er ist verbl\u00fcffend zu lesen, wie Weigoni Partikel aus Stasi-Protokollen in seinen Roman sinnf\u00e4llig hinein montiert und damit diese Diktatur entlarvt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poetik der Z\u00e4sur, Weglassen der \u00dcberg\u00e4nge. Der Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\">Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/a> ist ein Portr\u00e4t der 1989\u2013er Generation zwischen Lebenslust und Depression, sie spielen ihre Rollen mit der \u201cCoolness der Verzweiflung\u201d. Weigoni seziert einen Moment historischer Ungleichzeitigkeit, das Leben in der alten BRD war eine \u00f6de Reihung immer gleicher T\u00e4tigkeiten. Seine Literatur der Ort des Versprechens, an dem sich Ausbruchsfantasien durchspielen lassen, an dem das Leben Gestalt annehmen darf. In hochemotionalen Situationen enth\u00fcllt sich das Verh\u00e4ltnis von Politik und Liebe, \u00f6ffentlichem und privatem Denken und Handeln an Lebenshorizont der Figuren auf drei Ebnen: das Trio Charlotte \/ Moritz \/ Jane, die so genannte Wiedervereinigung und das Kraftwerk der Gef\u00fchle, die f\u00fcr diesen Roman erfundene Oper <em>Les liaisons dangereuses<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erinnerungsjahre stiften eine Illusion von Simultanit\u00e4t. Was aber brach, welche individuelle Zeit sich wendete, das ist immer auch ein lebensgeschichtlicher Befund. Davon erz\u00e4hlt, jenseits aller Kollektivged\u00e4chtnis-Propaganda, die Literatur. Weigoni scannt die neuralgischen Punkte deutscher Identit\u00e4t ab und entlarvt das Sprechen als eine redselige Art des Verschweigens, das vermeintliche Erinnern als eine besondere Form des Verdr\u00e4ngens, das Vergangenheit\u2013Bew\u00e4ltigen als eine Spielart des Sich\u2013vom\u2013Leib\u2013Haltens. Seine Kunst handelt nicht von der Erinnerung, sie stellt sie in Frage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine komplexe Fiktion hat ihren Preis. Ein Schriftsteller entrichtet ihn in Form von Lebenszeit. 25 Jahre hat Weigoni gebraucht, um diesen Roman zu vollenden. Dieser Romancier vermag den grossen Stoff auf eine Weise zu kondensieren, ohne ihn dadurch klein zu machen. Es ist nicht gekl\u00e4rt, wie sich am 9. November 1989 historischer Zufall und politische Absicht wirklich begegnet sind. Dieser Augenblick erscheint als buchst\u00e4blich exzentrischer Moment, er beschreibt die deutsche Geschichte des 20. Jahrhundert en miniature: &#8222;In dieser Nacht f\u00fchlt man den Herzschlag des deutschen Volks, d\u00fcstere Heiterkeit, all seine n\u00e4rrische Vernunft. Hier trommelt der deutsche Spott, hier k\u00fcsst die deutsche Liebe&#8220;, legt Weigoni der Figur Moritz in der Szenekneipe \u201eRosa Lux\u201c der Ost\u2013Punkerin Anne gegen\u00fcber einen Satz des von ihm sehr gesch\u00e4tzten Heinrich Heine in den Mund \u2013 nicht der einzige Sub\u2013Text \u2013 au\u00dferdem konnte er sich den Wunsch erf\u00fcllen, einen Trick zu transferieren, den er bei Karl Barks immer bewundert hat, das Grosse im Kleinen zu spiegeln. War es bei Barks f\u00fcr Daniel D\u00fcsentrieb die Figur \u201eDas kleine Helferlein\u201c, so kommentieren die kleinen Liebesgeschichten der Nebenfiguren die m\u00e9nage \u00e0 trois: Charlotte \/ Moritz \/ Jane. Diese Paarungen geraten aneinander, allzu oft auch nebeneinander. In der L\u00fccke dazwischen stecken die Dramen. Wer diesen Kitsch nicht riskiert, ist f\u00fcr die Kunst bereits verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Kartograph der Gef\u00fchle legt Weigoni bei dieser \u00e9ducation sentimentale das Politische im Privaten frei. Er schreibt von Liebe, ohne in den Emotionsbaukasten zu greifen. Im wiedervereinigten Deut\u2013Schland hat man die Idee, Nation als Erregungsgemeinschaft zu sehen. Die Menschen allegorisieren Gesellschaft im Bild der Kleinfamilie, verleiblichen die geteilte Nation als getrenntes heterosexuelles Paar oder metaphorisieren die Krise beziehungsweise den Tod der DDR in der Krankheit beziehungsweise dem Tod der Mutter. Sie denken so, weil das die klassischen literarischen Verfahren sind, die schon in der deutschen Romantik zur Anwendung kamen, also in einer Zeit, in der das &#8222;deutsche Volk&#8220; zum ersten Mal erfunden wurde. Im Zuge dessen wurde das Land mit der Mutter assoziiert, und damit Ersteres bl\u00fchen konnte, musste Letztere sterben. Nachgefragt werden die Mythen, wenn die Fiktion Geschichten f\u00fcr eine nationale Verbundenheit liefern soll, die realiter nicht gegeben ist, aber von der Mehrheit f\u00fcr notwendig erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Nation als &#8222;imagined community&#8220; ein Wunschbild und eben nicht Wirklichkeit ist, steht die gekommen istErinnerung hinter der Erinnerung zwischen allen Zeilen. In \u00bbAbgeschlossenes Sammelgebiet\u00ab wird reflektiert, was Gegenwartsliteratur selten zumutet: Die Frage nach der M\u00f6glichkeit einer besseren Welt, inklusive aller melancholischen Zweifel, die ein Privileg der Jugend sind, zugleich aber mit einem nachschwingenden Ver\u00e4nderungsfuror, von dem die heutige Generation nur tr\u00e4umen kann. Hier wird der Versuch unternommen, eine Heimat zu rekonstruieren, die abhanden gekommen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eindimensionale Figuren interessieren Weigoni nicht, er sch\u00e4tzt komplizierte, vielschichtige, authentische Charaktere. Charlotte ist eine Journalistin, welche die Souver\u00e4nit\u00e4t des Handwerks mit dem Pathos der Bekennerin vereint. Ihr geht es nicht nur darum, das Ego zu befriedigen, sie denkt stets auch an ihre Rezeption.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moritz ist nicht der unwiderstehliche Beau, den man erwarten k\u00f6nnte. Weigoni verleiht dieser Figur eine agile Pr\u00e4senz, die wunderbar zwischen Nonchalance, Sanftheit und zupackender Entschiedenheit zu changieren wei\u00df. Dieser stolze Sonderling pflegt bei wachem Verstand und \u00fcberlegener Rhetorik die Neigung zum Menschheitspathos, als h\u00e4tte die Welt alleine auf ihn gewartet. Ein denkbares Scheitern ist f\u00fcr ihn die Grundvoraussetzung f\u00fcr ein m\u00f6gliches Gelingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jane ist nicht nur eine sch\u00f6ne Operns\u00e4ngerin, sie hat auch eine Stimme, die bei Moritz und Charlotte unterschiedliche Erregung ausl\u00f6st. Das Etikett Vollerotik wird dieser Diva in den fiktiven Kritiken zugeschrieben. Souver\u00e4n schneidet sie durch die krakeelende, ihren Ennui pflegende oder eben zugesaute Kulturszene.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N\u00fcchternheit, Sterilit\u00e4t und Kontrollwahn sind nur Masken, unter denen der Eros lauert. Jede Verdr\u00e4ngung provoziert vulkanische Ausbr\u00fcche: Und diese Idee ist nat\u00fcrlich so alt wie das menschliche Erz\u00e4hlen selbst. Es steckt aber immer noch, und immer wieder, neue Wahrheit darin. In diesem Roman findet sich eine Mischung aus Balzacschem Beschreibungsfuror und Joycescher Gegenwartsvibration, fragmentarisch und doch das Ganze anvisierend; ins Unendliche ausgreifend und doch ins Geschlossene m\u00fcndend; linear fortschreitend und doch die Chronologie immer wieder aufbrechend; nach dem schl\u00fcssigen Aper\u00e7u suchend und doch im Vorl\u00e4ufigen der prek\u00e4ren Suchbilder verharrend. Wie auf einem Schachbrett ordnet Weigoni seine Figuren an, f\u00fchrt Z\u00fcge mit ihnen aus, positioniert sie, formt Konstellationen, Abh\u00e4ngigkeiten, letztlich Schlagkraft. Im Gegenzug kniet der Romancier sich wechselweise in deren Innenleben, evoziert Bilder und Stimmungen f\u00fcr Gef\u00fchlslagen, welche die Figuren zwar selber nicht verstehen, jedoch mit diagnostischer Sorgfalt zur Kenntnis nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jedem Satz tickt die Uhr. Weigonis Literatur hat mit der Sch\u00f6nheit zu tun, die Sprache entfaltet, wenn man sich ihr sorgf\u00e4ltig, leidenschaftlich, w\u00fctend oder begeistert, auf jeden Fall aber g\u00e4nzlich anheim gibt. Seine S\u00e4tze sind zuweilen von der engen Alltagslogik, mit der man gemeinhin sein Leben meistert, angenehm entkoppelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Roman ist ein Gegenkommentar zum zentralen Topos der literarischen Moderne, dem unaufh\u00f6rlichen Verschwinden des Individuums, welches sich allein mit den Mitteln des Romans abbilden l\u00e4sst. Zeitzeugen sterben aus, Erinnerung wandelt sich in Geschichte. Synchron wird in diesem abgeschlossenem Sammelgebiet die Geschichte hinter der Geschichte erz\u00e4hlt, der Plot ger\u00e4t zum Komplott. Weigoni ist der letzte Schriftsteller der Moderne, seine Prosa ist von den extremen Verh\u00e4ltnissen in Deutschland gepr\u00e4gt, welche die Erfahrungen in einer zerrissenen Welt ausdr\u00fcckt, die auch die des Lesers ist, die mit gro\u00dfer Ernsthaftigkeit geschrieben sind und mit einer verschwenderischen Schreibweise die Leser immer tiefer in die Geschichte hineinzieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25344\">Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/a> ist ein Buch des Innehaltens, gerade weil es Weigoni gelingt, jeden Anflug von Sentimentalit\u00e4t mit poethologischer Klugheit zu unterlaufen. Schreiben bedeutet f\u00fcr diesen Romancier das eigentliche Leben, eine h\u00f6here Form der Erkenntnis. Walter Benjamin glaubte, dass die Geschichte nicht mehr aus einer linearen Abfolge von Handlung und Wirkung besteht, sondern sich aufl\u00f6st in arabeske Schleifen. Vergangenheit geh\u00f6rt daher neu aktualisiert. Als Erz\u00e4hler von Geschichte g\u00f6nnt Weigoni den Figuren die Gnade des Humors und die Freundlichkeit der Farce. Bleibt zu hoffen, dass seine liebevolle Verbeugung vor den deutsch\/deutschen Widerspr\u00fcchen so verstanden wird, wie sie angelegt sind. Aber man kann f\u00fcr seine Leser bekanntlich nichts, wir leben alle von Rezipienten, auf die wir keinen Einfluss haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/strong>, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2014 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\n<div id=\"attachment_98410\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98410\" class=\"wp-image-98410 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/RomanCoverMotiv-e1645710376253.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-98410\" class=\"wp-caption-text\">Postwertzeichen erschienen zum 20. Jahrestag der DDR. Entwertet am 9. November 1989<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>Zur historischen Abfolge, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25344\">Einf\u00fchrung<\/a>. Den Klappentext, den Phillip Boa f\u00fcr diesen Roman schrieb lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24425\">hier<\/a>. Eine Rezension von Jo Wei\u00df findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24394\">hier<\/a>. Einen Essay von Regine M\u00fcller lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24412\">hier<\/a>. Beim <em>vordenker<\/em> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/09\/lebensabschnittsgefaehrten\/\">entdeckt<\/a> Constanze Schmidt in diesem Roman einen Dreiklang. Auf <span data-offset-key=\"cphj4-0-0\">der vom Netz gegangenen<\/span> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/26\/parallelfuehrung-der-liebesverhaeltnisse\/\">Fixpoetry<\/a> arbeitet Margretha Schnarhelt einen Vergleich zwischen A.J. Weigoni und Haruki Murakami heraus. Eine weitere Parallele zu <em>Jahrestage<\/em> von Uwe Johnson wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24922\">hier<\/a> gezogen. Die Dualit\u00e4t des Erscheinens mit Lutz Seilers \u201cKruso\u201d wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26315\">hier<\/a> thematisiert. In der Neuen Rheinischen Zeitung <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/13\/liebe-sinnlich-ideologisch\/\">w\u00fcrdigt<\/a> Karl Feldkamp wie A.J. Weigoni in seinem ersten Roman den Leser zu Hochgenuss verf\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedenfalls scheint die kommende Epoche f\u00fcr mich von der vorhergehenden sich darin zu unterscheiden, dass die Bestimmung durch Erotisches nachl\u00e4sst. Walter Benjamin Reich an k\u00fcnstlerischer Spekulationskraft und inneren Verwandlungen, jedoch sparsam mit Ortsver\u00e4nderungen, lebt A.J. 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