{"id":23394,"date":"2023-07-06T00:01:00","date_gmt":"2023-07-05T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=23394"},"modified":"2022-02-25T17:18:35","modified_gmt":"2022-02-25T16:18:35","slug":"blind-dates","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/07\/06\/blind-dates\/","title":{"rendered":"Blind Dates"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Essayistische Alltagsbetrachtungen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie geht ins Eiscaf\u00e9 und testet die Welt. Sie will wissen, wie sie wirkt. Sie setzt sich an einen Tisch in der Mitte des Raums und schaut durch die Sonnenbrille. Sie schl\u00e4gt die Beine \u00fcbereinander und bl\u00e4ttert in der Brigitte. M\u00e4nner lachen und drehen sich um zu ihr, stellen sich vor, wie sie ohne ihre Sonnenbrille aussieht. Ich setze die Brille ab. Nein. Noch nicht. Sie sollen sich vorstellen, wie ich aussehe. Ich sehe gut aus, das wei\u00df ich. Aber ich will ein Geheimnis sein. Die Eisdiele ist \u00fcberf\u00fcllt. Ich wei\u00df, was ich will. Auch am Nebentisch sitzen Beine. So lange Beine habe ich nicht, denkt sie. \u2013 Signorina? \u2013 Sie bestellt\u00a0 Espresso und Cassata. Ich liebe halbgefrorenes Eis! Sie denkt ans Kino gestern, den Film, den Kuss, die W\u00e4rme in ihr. Endlich schaut er mich an! Mit der Sonnenbrille ist es einfacher. Die Blicke sind mein Spielzeug. Ich stelle mir vor, der Mann kommt zu mir, spricht mich an. Sie lacht. Aber mehr innerlich. Gleich steht er auf &#8230; Ich bin ein M\u00e4dchen wie jedes andere M\u00e4dchen. Nein. Ich h\u00f6re seinen Schritt auf den Steinplatten. Doch. Ich werde von allen Seiten beobachtet. Sie rutscht auf dem Stuhl etwas h\u00f6her, die Beine werden l\u00e4nger. Der h\u00e4lt es nicht mehr lange aus, schon wird er unruhig auf seinem Stuhl, ich sp\u00fcre das. Es ist sch\u00f6n, wenn jetzt eine Katastrophe geschieht. Er schaut zu mir. Katastrophe, mein Lieblingswort. Jetzt steht er auf. Sie nimmt die Brille von der Nase und schlie\u00dft die Augen. Ohne Katastrophe ist alles so &#8230; langweilig &#8230; Ich hebe ganz langsam den Kopf, so langsam, dass ich zu ihm aufschaue, wenn er vor mir steht. Sie sp\u00fcrt, wie ihr Blut schl\u00e4gt. Meine Augen! Ich kann sie nicht \u00f6ffnen! Verdammt, ich sehe nichts! Sie f\u00fchlt seinen Schatten. Dann rei\u00dft sie die Augen auf \u2013 und sieht durch ihn hindurch, das Blut rauscht, es wird dunkel. \u2013 Prego!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Teepause.<\/i><b> <\/b>Was Sie da machen, lieber Freund, bemerkte sie trocken, ist zum Scheitern verurteilt. Sie hielt inne wie jemand, der noch etwas sagen wollte, aber sie schwieg bedeutungsvoll, und der Angesprochene schwieg mit. Dass die Gesellschaft alles ablehnen w\u00fcrde, was er plante, war ihm klar. Er schaute zu ihr, sie schaute zu ihm, aber sie schaute durch ihn hindurch, denn sie hatte ihm nichts zu sagen. Er h\u00f6rte den Nachhall der letzten Worte, die in seinem Herzen viel lauter klangen als in der wirklichen Stille. Ich muss den L\u00e4rm dieser Worte \u00fcbert\u00f6nen, dachte er. Man hat als Einzelner &#8230;, rief er, als sie sofort: Glauben Sie, das w\u00e4re das Schlimmste? einwarf: &#8230; keine Chance! Der Kellner stellte mitten in diese Worte den Tee auf den Tisch. Sie griff zur Tasse und trank. Sie hielt die Tasse so, dass sie ihrem Gegen\u00fcber unentwegt in die Augen starrte. Da verschluckte sie sich, ihre Hand lie\u00df die hei\u00dfe Tasse los. Der Kellner fing die Tasse auf, stellte sie auf den Tisch zur\u00fcck und entfernte sich. Wo waren wir stehen geblieben?, fragte sie, und er konnte sp\u00fcren, dass sie an einer Antwort gar nicht interessiert war.\u00a0\u00a0 <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Luzindes<\/i><i> Traum<\/i>. Erster Eintrag. Ich tr\u00e4umte letzte Nacht von dir, ich tr\u00e4umte von einem Bild in Blaut\u00f6nen und einer feurigen Farbe oben. Blau der Waldsaum (mit kleinen wei\u00dfen Tupfern), davor ein zerscherbter See, chamois flimmernd, dar\u00fcber helle Wolkenfetzen und oben die Sonne &#8230; am Ufer ein schwarzer Angler. Ich malte das Bild nicht mit \u00d6lkreide oder Tusche, sondern Spr\u00fchfarbe, Hochglanz. Du spottetest, als ich dir das Bild schenkte. Du nahmst es lachend und z\u00fcndetest es mit einem Streichholz an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweiter Eintrag. W\u00e4hrend ich schreibe, f\u00e4llt mir wieder der Zusammenhang ein, warum ich das Bild malte. Willst du das wissen? Ich fuhr in einem wei\u00dfen Transporter. Ein Mann, sch\u00f6n wie du, aber Ende vierzig, sa\u00df am Steuer. Schwarze, schulterlange Haare fielen auf sein wei\u00dfes Hemd. Er erz\u00e4hlte mir von seiner verstorbenen Liebe, da geriet der Wagen durch heftiges Gestikulieren aus der Bahn. Der blaue Fluss kam auf uns zu. Ich schrie: Achtung!, aber der Mann reagierte nicht. Dann war es ganz still, wir sa\u00dfen starr, und w\u00e4hrend wir ins Wasser tauchten, sah ich am anderen Ufer einen dunkel gekleideten Mann, der angelte. Ich will dich angeln, \u00e4ugiger Fisch &#8230; Suche ich den Mann, der mich mehr liebt als du? Die Scheiben platzten vom Druck des Wassers. Salzschnee f\u00fcllte den Raum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dritter Eintrag. Ich hatte Angst. Die Hand des Fahrers packte mich. Wie er blau anlief, als er sich nicht losschnallen konnte! Der Transporter sank immer tiefer. Ich riss den Gurt auf und schwamm zum Fenster hinaus &#8230; Ich hatte Angst zu sp\u00e4t zur Vorlesung zu kommen (genau, so war es!). Dabei tauchte ich auf, als der Morgen graute. Ich h\u00f6rte Glocken in der Ferne. 8 Uhr. Schnell stieg ich aus dem Fluss. Als ich auf der Stra\u00dfe war, konnte ich nicht laufen (ich konnte nicht mehr gehen). Ich kroch auf allen Vieren \u00fcber gl\u00fchende Kohlen. \u2013 Am Tor standen die Studenten, die frei hatten. Ich stieg auf steilen Treppen empor, lief durch enge G\u00e4nge und klopfte endlich an die T\u00fcr. Nass und stinkend betrat ich den Saal und setzte mich neben dich. Ich wollte mich entschuldigen, aber du sagtest, zur Strafe zeichnest du ein Bild deiner Versp\u00e4tung! Du bist doch so von deiner k\u00fcnstlichen Ader \u00fcberzeugt (Du sagtest k\u00fcnstliche Ader!). Das waren deine Worte. Das warst nicht du, es war dein K\u00f6rper. Also tat ich, was du verlangtest. Ich male mein Bild &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Wanschecker<\/i><b>. <\/b>Der Kellner brachte die Pizza und stellte sie nebenan auf den Tisch des Dichters. Aschenberg bekam Hunger.<b> <\/b>Kuschwelker, sagte er, bestellen wir uns auch so ein Loch! <b>\u2013 <\/b>Pizza, meinen Sie, l\u00e4chelt Wuschkelker. \u2013 Loch!, sagte Aschenbecher, das ist literarisch gesehen dasselbe. \u2013 Aha, meinte Wunschklecker.<b> \u2013 <\/b>Sehen Sie, sagte Achenbecker, das Loch ist die Leerstelle an sich, die Pizza ist eine konkrete Metapher daf\u00fcr. \u2013 Mein Gott, entfuhr es Wunschecker &#8230;<b> \u2013 <\/b>Es ist so leicht zu verstehen, sagte Wachecker. \u2013 Herr Wanschecker, sagte Wanschecker, in mancher Hinsicht werden wir uns immer \u00e4hnlicher &#8230;<b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Verkehrte Fabel<\/i><b> (<\/b>nach Kleist). Wenn du mich nur h\u00e4ttest, dachte das Pferd, sich einen Menschen vorstellend, der mit einer gr\u00fcnen Brille vor ihm stand und nicht aufsitzen wollte; wenn du mich nur h\u00e4ttest, ehe ich zuerst, das unerzogene Kind der Natur, zu deinen Feldern kam, in deine R\u00e4ume! Ich wollte dich schon f\u00fchren, leicht, wie ein Vogel, dahin, \u00fcber Berg und Tal, wie es mir gef\u00e4llt; und dir und mir sollte dabei wohl sein. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber da hast du die K\u00fcnste gelernt, K\u00fcnste, von welchen ich, nackt, wie ich vor dir stehe, nichts wei\u00df; du m\u00fcsstest mich zu dir in die B\u00fccher reiten (wovor mich doch die Fabel bewahre), wenn wir uns verst\u00e4ndigen wollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Am Abend.<\/i> Leonie legte sich auf den Teppich und schnitt aus den Zeitungen und Illustrierten, die sie im Wohnzimmer fand, ein Wort nach dem anderen aus, kleine S\u00e4tze, auch Bildchen und Symbole, farbig, schwarz, und grau und blass, klebte sie dann auf wei\u00dfes Papier, und so entstanden kleine skurrile Texte, die sie da zurecht schnipselte, manche waren traurig, andere absurd. Gedichte aus lauter Sandk\u00f6rnern. Ich sammle das Strandgut der Zeit &#8230; Ich stehe am Sommerrand, las sie, da kam ein aufger\u00e4umter Mann, hatte kreidewei\u00dfe Schuhe und pfiff ein M\u00f6wenlied &#8230; Abend f\u00fcr Abend sa\u00df Leonie in ihrem Sand und das ganze Haus roch nach Meer, den der Wind in alle Zimmer wehte. Im kleinen Rausch am Strand der W\u00f6rter entstehen die D\u00fcnen, sagte sie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Das Ende<\/i>, dachte ich. Das Ende. Vielleicht beginnt es auf einem Parkplatz: Ich frage meine Freundin, wer sitzt in den Autos dort hinten? Geh hin und sieh nach, sagt sie. Ich laufe in die Ecke zu den Autos und beuge mich \u00fcber die Windschutzscheiben. Ich sehe darin nur den Himmel, der mich blendet, und Schatten. Da ist kein Platz f\u00fcr Farben. Kein Gesicht blickt mich an. Ich laufe zur Seite, gehe in die Knie und schaue zum Seitenfenster nach innen. Ich gehe von Auto zu Auto. Was sehe ich? Von Auto zu Auto. Was sehe ich? Die Sonne \u00fcber mir. Dann fallen Tropfen. Sonnenregen. Ich gehe von Auto zu Auto. Was sehe ich? Was siehst du?, ruft die Freundin. Ich drehe mich um. In jedem Auto sitzt die gleiche Person, sage ich. Dann ist alles in Ordnung, sagt sie, komm, wir gehen in die Stadt. Ich kenne die Leute in den Autos nicht, sage ich. Die Wolken, sagt sie. Immer die gleiche Person, sage ich, ich kenne sie nicht. Ja, sagt sie, wenn sie dir fremd ist. In jedem Auto das gleiche Gesicht, sage ich. Kein Wunder, sagt sie, wir kennen ja kaum uns selbst.<b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>&#8230; vielleicht ein Auge zuviel. <\/i>Die Nacht geht, tr\u00e4ume ich, der Tag kommt, ich tr\u00e4ume, wie er mein rechtes Auge schmerzlos heraussch\u00e4lt. <i><\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke mir, wie ich mit dem linken schaue, was ich mit dem rechten nicht sehe, und f\u00fchle mich blind, obwohl ich sehe. Obwohl ich sehe, bin ich blind. Sind meine Bilder, wenn die Nacht kommt, blind?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Mein Sarg. <\/i>Nach dem Aufwachen erz\u00e4hle ich meiner Freundin: Mein Cousin baute f\u00fcr seine Mutter, als sie gestorben war, selber den Sarg. Sie findet das merkw\u00fcrdig und sch\u00f6n. Ich sage: Wenn ich sterbe, dann bau aus dem Holz meines Schreibtischs einen Sarg f\u00fcr mich. Sie lehnt sich an mich, und ich denke, sie lacht, als sie sich an mich klammert und zuckt. Bis ich merke, sie weint. Ich sage: Das war doch nur ein Scherz. Sie schluchzt. Hab ich dich verletzt? Nein, sagt sie, ich habe mir vorgestellt, wie du in deinem Schreibtisch &#8230; Sie weint und h\u00e4lt mich noch fester. Vergessen wir den Schreibtisch, sage ich. Nein, sagt sie, er ist doch deine Wohnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=32773&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bergmann-Erz.Cover_.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"323\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<h5>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper,<\/em> und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. \u2013 Eine Einf\u00fchrung in\u00a0<em>Schlangegeschichten<\/em>\u00a0von Ulrich Bergmann finden Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32773\">hier<\/a>. Lesen Sie auf KUNO zu den\u00a0<em>Arthurgeschichten<\/em> auch den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Essay<\/a>\u00a0von Holger Benkel, sowie seinen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15183\">Essay<\/a> zum Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essayistische Alltagsbetrachtungen Sie geht ins Eiscaf\u00e9 und testet die Welt. Sie will wissen, wie sie wirkt. Sie setzt sich an einen Tisch in der Mitte des Raums und schaut durch die Sonnenbrille. 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